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General IA Presentation held at the Helmholtz Group - focus on method understanding

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  1. 1. Einführung Informationsarchitektur Helmholtz-Tagung in 60min 1. Block „Allgemeines zu IA“ (30min.) • Vorstellung • Informationsarchitektur (IA) - Allgemeines & Motivation • Informations-Systeme im Unternehmens-Kontext • IA-Konzeption in Projekten • IA Methoden • Zukünftige Herausforderungen für IA 2. Block „Konkrete Projekte & Methoden“ (30min.) Wolf H. Nöding Senior Information Architect, Consultant wolf.noeding@googlemail.com
  2. 2. Vorstellung Wolf H. Nöding Dipl.Des. Senior Information Architect • 10 Jahre in Agenturen/IT, Online-Medien - 2 Jahre in New Yorker Agenturen (Internet, Intranets, eLearning, eHealth, Knowledge Mgmt., etc.) • Rollen: TeamLead Requirement Analysis, Senior Information Architect, Creative Director, Information Designer • Studium: 1. Industriedesign, 2. Design Informatik • Seit 9 Jahren tätig im Feld der Informationsarchitektur • Mitorganisator der Deutschen IA-Konferenz seit 2005 • Aktives Mitglied im Institut für Informationsarchitektur seit 2001 • IA-Workshops u. Konferenz-Präsentationen • Methoden-Entwicklungen: Referenzierung z.B. „Global Mental Model“ in mehreren IA/UX-Büchern
  3. 3. „Woher stammt es, wer tut es - was motiviert IAs?...“ Informationsarchitektur Allgemeines & Motivation
  4. 4. IA-Allgemeines Das Feld der Informationsarchitektur Anfang der 90‘er entstanden aus dem Bereich des Bibliotheks-Wesens und Information Design - Richard Saul Wurman - Peter Morville, Louis Rosenfeld Business-Analyse Journalismus / Public Relation Knowledge Management Informations- Design User Experience Design Bibliothekswesen Interaction Design Usability Redaktion / Dokumentation Wahrnehmungs- Psychologie
  5. 5. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Tätigkeitsbereiche Um welche Bereiche kümmern sich Informationsarchitekten? Navigationsstrukturierung UX-Design Pattern Business Goals Thesauri Konzepte Projektprozess Glossare Findability UI-Design Usability Spezifikation Kontrollierte Vokabulare Such-Konzepte SEO Semantic Web Topic Maps Conversion Rate Facets/Tagging-Konzepte Konzeption v. RIAs COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  6. 6. 18. März, 2010 Die Internationale IA Community Information Architecture Institute in USA www.iainstitute.org jährliche US Konferenz - IA Summit ai - ft! Italienische IA Konferenz 1 5. M ung läu 14./ strier www.iasummit.it i Reg jährliche Deutsche IA Konferenz www.iakonferenz.org IA Magazin www.boxesandarrows.com COPYRIGHT © 2010 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  7. 7. 18. März, 2010 Motivation IA Business Lösung Lösung zur Entwicklung digitaler Informationssysteme Kontext Verständnis Kunde + Zielgruppe verstehen = Digitale Lösung für Informationssysteme COPYRIGHT © 2010 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  8. 8. 18. März, 2010 Motivation Einfaches Denkmodell - Stakeholder+System Stakeholder eines Informations-Systems  (Informations-System) - erfüllt die Anforderungen  Kunde - gibt Informations-System in Auftrag  User 1 - Content-Lieferant Kunde (Application Owner)  User 2 - Informations-Konsument  Admin - betreut die Applikation User 2 Informations-System (Informations-Konsument) User 1 (Informations-Lieferant) Admin (Applikations-Betreuung) COPYRIGHT © 2010 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  9. 9. 18. März, 2010 Motivation Faktoren einer erfolgreichen Digitalen (IT)-Lösung Wann ist eine Lösung/Projekt erfolgreich? IT - Nutzung/Keine Nutzung 30% - Conversion Rate - 90% - Findability (Steigerungsrate 200%) - Accessibility (80%) - Traffic and Revenue (by 400%) - Joy of Use - User satisfaction (by 40%) - Workflow-Support $ $ $ Anwender- 1.2 $ Zufriedenheit Kunden- Anwender 120% 110% 0 Fehler Kunde > ROI COPYRIGHT © 2010 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  10. 10. Informations-Systeme im Unternehmens-Kontext
  11. 11. February 04, 2007 Inhalt 1 Informationssysteme im Kontext der Unternehmensstrategie Unternehmensstrategie 2. Operatives Handeln und Entscheidungen werden an der Unternehmensstrategie ausgerichtet Strategie-Beispiel: „Unsere Strategie ist Kosten zu senken und gleichzeitig die Qualität zu steigern.“ Strategie Geschäfts- Modell Ertrags-Modell Projekt-Fokus Informations-Lösung: - Konzepte mit Kunden kommunizieren Operations - Anwender verstehen - Probleme lösen COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  12. 12. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Kompetenz Value Model  Return on Investment (ROI)  Return on Experience  Hohen Mehrwert schaffen durch Berücksichtigung von Business Business- und Anwender-Anforderungen Ziele und Kontext Return on Investment Mehrwert Return on Experience Anwender- Anforderungen und Kontext Quelle: Jess McMullin COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  13. 13. February 04, 2007 Inhalt 1 Informationssysteme in der Wertschöpfungskette Ursachen häufige Ursachen für die nur suboptimalen Informations-Strukturen im Unternehmen • Content Silos • Informationsbereiche die nicht zusammen- arbeiten • Geschäftsbereiche die nicht ausreichend kooperieren • Information Bottle Necks • Die Zusammenarbeit der Mitarbeiter wird nur DATA GG02 DATA GG03 mangelhaft von den Informationsplattformen unterstützt • Mangelhafter Zugang auf Projektinformationen DATA GG01 • Mangelhafter Zugang auf Mitarbeiterdaten • Lückenhafte Informationslandschaften • Fehlende digitale Informations-Lösungen (z.B. ein CRM-System) COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  14. 14. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Kompetenz Gefahr - zu hohe Eigensicht  Unternehmen konzentrieren sich bei ihren Informationssystemen stark auf sich selbst (Einseitige Sicht, interne Strukturen eines Unternehmens)  IT-Lösungen/Applikationen gehen zu wenig auf die Interessen der User(Kunden, Patienten,..) ein.  Durch interne Auseinandersetzungen (zw. Abteilungen und Hierarchien) werden Kundenbedürfnisse vernachlässigt  Positiv: Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass sie die Interessen ihrer Kunden im Netz nun stärker berücksichtigen müssen. (Grund: Konkurrenten entwickeln ihre Service- Angebote mit Fokus auf relevanten und zielgruppen- spezifischen Service-Angeboten.) COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  15. 15. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Kompetenz IT-Planung (Business & User Requirements) Lösung für Business und Zielgruppe - Die Lösung muss Zielgruppen-Anforderungen erfüllen - Die Lösung muss die Business-Ziele erfüllen Grundregel: Kunden und - Die Lösung muss im Budget liegen Konsumenten haben das letzte Wort über die Qualität eines digitalen - Die Lösung muss passgenau sein Produktes/Service-Angebotes!!! (v.a. im Rahmen der strategischen Applikationsplanung/Roadmap) $ $ $ $ Technisches Team $ $ $ GG-Leiter $ $ Unit-Leiter PM Stakeholder Kundenseite Lösung Zielgruppe >> Anwenderziele an die Lösung COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  16. 16. IA-Konzeption in Projekten
  17. 17. February 04, 2007 Inhalt 1 Projektanforderungen Kundenwünsche/ Welche Wünsche/Anforderungen haben Kunden in der Regel? Plattform-Synergien: Inhouse Collaboration: „Wir haben verschiedene Informations- „Die Entwicklungsteams sollen Systeme die nicht zusammenarbeiten.“ mit dem Intra besser zusammenarbeiten“ (Intranet) Such-Optimierung: NavigationsOptimierung: Service: „Unsere Suche soll „Wir wollen unser Service- „Unserer Kunden sollen optimiert werden“ die Navigationsstruktur Angebot mit unserer (Onlineportal) Website besser unseres Onlineportals unterstützen“ verstehen. OnlineShop: (Service-Architektur) „Wir wollen mehr Produkte über unserer Website verkaufen.(Marketing - Online-Shop) Online-Service: „Wir haben im Benchmarking erschreckend gemerkt, dass unsere Konkurrenz XYZ weniger Hotline-Kosten aufgrund einer besseren Online-Service- Unterstützung hat. Semantic Es ist wichtig, dass unseren Vertriebs- Mitarbeitern im Aussendienst alle relevanten Informationen aus dem CRM- System auf einen Blick zur Verfügung stehen.“ (CRM-System) COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  18. 18. February 04, 2007 Inhalt 1 Projektanforderungen Onlineportal - B-to-Customer Medium: Internet Projekt: Portal für Endkunden B-to-C Beispiel: Reiseportal Redaktions-Modell (Portal Owner) Zielgruppe: Reisende, Reiseinteressierte Typische Projekte/Lösungsanforderungen: User generated Content • Portalstrategie/Roadmap  Business-Portal • Redaktions-Modell (Content-Strategie) • Service Orientierte Architektur • Geschäftspartner (Content-Verantwortung) • User generated Content Beratungs-Modul Fragen Sie einen Reise-Berater Wie bereite ich mich bestmöglich auf die Geschäftspartner Reise nach XYZ vor? Sehen Sie mehr >> Unser Reise-Berater Prof. Dr. Hauser hat viele Fragen zu diesem Thema für Sie beantwortet >> FAQs COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  19. 19. February 04, 2007 Inhalt 1 Projektanforderungen Onlineportal - B-to-Business Medium: Internet Projekt: Portal f. Businesspartner B-to-B Beispiel: Plattform f. Grosshandel Zielgruppe: Investoren, Geschäftspartner Suche Typische Projekte/Lösungsanforderungen: • Suche (Semantik, SEO, Relevanz, Findability) Portal • Navigation (Bottom-up,Top-Down, ...) • Verbindung relevanter Informationen (z.B. Fachinformation mit Produktinformation) Abonnieren(RSS) View Contribute Use/Work with... Information Search Adminitration COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  20. 20. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Lösungen Lösungs-Modell Modell zur Entwicklung einer optimalen Informationsarchitektur Verstehen Context Content Daten optimieren lösen evaluieren COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  21. 21. 30 min?
  22. 22. February 04, 2007 Inhalt 1 Projektbeispiele Beispiel - Websitekonzept global IA Institute  Ziel: Konzept für eine Globale Internetplattform entwickeln im Business Scope des IAI. Verstehen - Interviews  Herausforderung: - Content Analyse Heterogene Anwenderanforderungen - User Requirements berücksichtigen für die Navigation, welche dem - Mental Model Mentalen Modell der weltweiten Mitglieder entsprechen soll.  Ergebnisse/Erfolge: • Optimale Unterstützung der Team- und Zielgruppen-Kommunikation optimieren lösen • Iterative Weiterentwicklung des Webauftritts in Zukunft - Iterative Optimierung - Use Cases - Sitemap - Wireframes evaluieren COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  23. 23. IA Institute (USA) - Multi Localization Plattform Project type: Relaunch Concept Phases: Analysis & conception Timing: 2 months Focus: New business concept Target audience: IA members (> 40 countries) Project documentation Focus group - clustering Interview Transcripts Taxonomie • Project Briefing • Project plan • Business Goal analysis • User segmentation • Interviews - target audience • Taxonomie • Global mental model • Use cases, functional requirements • Wireframes • Screen designs with CI Global mental model Use case diagram Written Use cases Wireframes
  24. 24. Enterprise 2.0 / Strategy Project - Part 1I Interaction Guide Project type: Collaboration Solution Phases: Conception phase Timing: 2 months Focus: Interaction Guide Target audience: Information worker Project description, specification Project documentation • Project Briefing/Definition • Workflow Analysis, Information worker • Interaction principle sharepoint • Collaborative guidelines • Navigation principles • Wireframe templates • Pattern descriptions - main use pattern Collaborative guideline definitions Navigation principles Wireframe templates Pattern description - Wiki Pattern description - Search
  25. 25. Portal Solution (Intranet) Project type: Concept & Development Phases: Analysis, concept, dev. Timing: 4 months Focus: ... Target audience: Effizient Sales Process Project documentation • Project Briefing Project plan Use case diagram • Project plan, calculation • Task Management • System specification • Target audience definition • Business Goal analysis • Interviews - target audience • Taxonomie • Global mental model • Use cases, functional requirements • Wireframes • Screen designs with CI • Prototypes Wireframes Detailed use cases with state diagrams Prototypes - Application Infoflow diagram
  26. 26. IA-Methoden
  27. 27. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Solutions IA Lösungsmodell & IA Methoden Methoden die den IA Lösungs-Prozess unterstützen Verstehen Lösen Evaluieren Optimieren - Field Studies - Scenarios of Use - Experten Reviews - Recommendations- - User Requirements - Use Cases Beratung - Kano Analysis - Beurteilung nach Heuristik - Global Mental Model - Applikationsstrategie - Cognitive Walkthrough - Personas - Backcasting - Formal-Analythische Verfahren - Task Analysis - Site Map - Standart Inspection - Flow Analysis - Process Flow - Design Guideline Review - Business Requirements - Wireframes - Mental Model - Infoflows - Usability Testing - Cognitive Task Analysis - Topic Map - Card Sort - Facets - Lautes Denken - Surveys&Questionnaires - Controlled Vocabulary - Eye Tracking - Swimmlanes - Constructive Interaction - Tagging - Field Observation Testing - Mock-ups - Remote Testing - Specifications and style guides - Qualitative Auswertungen - NUtzerverhalten - Nutzerumfragen COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  28. 28. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Solutions IA Methode - Card Sort Was ist ein Card Sort? Navigation • Tätigkeit bei welcher ein Teilnehmer beschriftete Karten in Gruppen sortiert. • Offenes Card Sorting- die Stapel beruhen nur auf wahrgenommener Ähnlichkeit. • Geschlossenes Card Sorting - die Stapel werden gemäß der zur Verfügung gestellten Kategorien gruppiert. Welchen Nutzen hat es? • Von Informationsarchitekten verwendet, für die Navigations-Strukturierung • Zeigt, wie oft die Teilnehmer spezifische Karten gruppierten. •Die Diskussion, warum die Karten in einen besonderen Stapel gelegt wurden, erlaubt tieferen Einblick in die Nutzeranforderungen für den jeweiligen Inhalt. Verstehen Lösen Evaluieren Optimieren COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  29. 29. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Solutions IA Methode - Site Map Was ist eine Site Map? • Diagramm, das den Überblick über die Seitenstruktur einer Webseite liefert. • Anstatt einer Auflistung jeder einzelnen Seite aufzulisten kann es bei großen Sites s.g. Organisationsmuster(Pattern) wiedergeben, welche in vergleichbaren Bereichen angewandt werden Welchen Nutzen hat es? • Dokumentation der Website-Struktur wird dokumentiert, um sicherzustellen, dass der gesamte Inhalt ausgewiesen wird. • Grundlage für das Navigations-Design, den Seitenindex und die Inhaltsübernahme. • Eignet sich speziell für hierarchische Organisationen, sie ist jedoch weniger geeignet als Anzeige von extrem großen Sites, Facets oder Tags. Verstehen Lösen Evaluieren Optimieren COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  30. 30. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Solutions IA Methode - Personas Was sind Personas? • Konstruierter Prototyp/ Charakter einer speziellen Anwender-Spezies • Beschreibung beinhaltet Namen, Bild, Anwender- Kurzbeschreibung und Fokus auf die Ziele, Motivation und Verhalten des Welche Ziele hat der Anwender ? Anwenders. • Basierend auf der Zielgruppen-Analyse häufig mit repräsentativen Szenarios kombiniert. Welchen Nutzen haben sie? • Ermöglicht gutes Einfühlungsvermögen für spezifischen Anwender • Vermeidet Gefahr eigennützigen Designs • Fokus auf das Erreichen der spezifischen Ziele • ermöglicht dem Produkt, viele Personen (mit dem selben Ziel) zu unterstützen Verstehen Lösen Evaluieren Optimieren COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  31. 31. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Solutions IA Methode - Prozessfluss-Analyse Was ist eine Prozessfluss- Analyse? • Ein Diagramm, um einen Prozess, Workflow, Arbeitsablauf darzustellen • Beinhaltet Bedingungen, Ablaufs Verzweigungen und Logik • Konzentriert sich auf die Definition des möglichen Nutzerverhaltens und der entsprechenden Geschäftsprinzipien. Welchen Nutzen hat es? • Dokumentiert wie eine Person das System verwenden kann, um verschiedene Aufgaben zu erledigen. • Stellt sicher, dass "Fehler"-Situationen und alternative Arbeitsabläufe berücksichtigt werden. EPK Verstehen Lösen Evaluieren Optimieren COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  32. 32. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Solutions IA Methode - Wireframe Was ist ein Wireframe? • Beschreibt/dokumentiert das User Interface (UI) einer Informationsplattform. • Beschreiben v. Elementen und Verhalten auf jedem Screen (Schnittstelle zwischen dem Anwender und dem System). • Der Fokus liegt auf: • Navigation, • Informations-Strukturierung, • Interaktionsform • Zielgruppenspezifischen Wording Welchen Nutzen hat es? • Darstellung der Informations-Anforderungen an einzelne Webseiten • Kommunikation der Lösung mit Projekt Beteiligten (Kunden, Zielgruppe, Inhouse Team). • Wireframes werden auch als (Papier Prototypen in Usability-Tests und als Dokumentations-Mittel in der Spezifikation der Lösung verwendet. • Verhindert werden voreilige Gespräche über das Interface-Design (z.B. die Farbe, Visuals, Logo...) • Richtet die Diskussion auf korrekte und vollständige Inhalte und Funktionalität. Verstehen Lösen Evaluieren Optimieren COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  33. 33. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Solutions IA Methode - Use Case Was ist ein Use Case? • Definition eines Anwendungsfalls (Use Case Diagramm, Use Case Schablone) zwischen dem Anwender(User) und dem System. • Im Hauptteil des Use Case wird in einem "typischen Szenario" die Interaktion beschrieben (zwischen Akteur und System), um das Ziel (User Goal) zu erreichen. • Ein Use Case wird in folgenden Informationen strukturiert: UC Name, Ziel, Akteur(e), Systemkontext, Abstraktions-Level, Auslöser, Vorbedingungen, Ergebnis, Notizen, typisches Interaktions-Szenario, Ausnahmen. Welchen Nutzen hat es? • Bestandteil einer System-Spezifikation (Interaktion des Anwenders mit System) • Unterschiedliche Granularität • Unterstützen den Abstimmungs-Prozess zwischen Stakeholdern (Kunde, User, Inhouse Team, Entwickler, ...). Verstehen Lösen Evaluieren Optimieren COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  34. 34. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Solutions IA Methode - Infoflow Chart Was ist ein Infoflow Chart? • Diagramm auf detailliertem Level, das "Informationsflüsse" und Interaktionen eines Anwenders mit einer Applikation abbildet. • Abbildung von: - A/B-Zielgruppe - Screenübergreifende Interaktionen - Entscheidungspunkte - Warnmeldungen und Dialogfenster - Anwendungsfälle(Use Cases) • Dokumentation im PDF-Format Welchen Nutzen hat es? • Als Teil der Spezifikation trägt es zur kontinuierlichen Optimierung der Lösung bei. • Unterstützt die Kommunikation mit allen Stakeholdern. • Als interaktiver Prototyp (Infoflow+Wireframes) auch Grundlage zur optimalen Vorbereitung und Durchführung von Usability Tests sein. • Zukünftig genutzt, um die Konzeption von komplexen Systemen wie RIAs zu unterstützen. Verstehen Lösen Evaluieren Optimieren COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  35. 35. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Solutions IA Methode - Facetten (Facets) Was sind Facetten? • Klassifizierungsmethode - Festsetzung von Werten für eine Gruppe sich gegenseitig ausschließender Kategorien (oder Facets) • Zuordnung zu einem spezifischen Inhaltselement in einer solchen Gruppe von ähnlichen Objekten. • Facetten-Beispiel (Kategorien) Gebrauchtwagen-Liste: Preis, die Farbe, Fabrikat, Modell, Baujahr, Kilometerstand und Standort. Welchen Nutzen hat es? • Facetten erlauben eine flexible Einordnung und Orientierung • Statt über einen bestehenden/fixen Pfad zu einem bestimmten Inhalt zu gelangen (wie bei einer Taxonomie/systematische Klassifizierung) können Nutzer Facets durchsuchen, die für sie von Bedeutung sind. • Häufig benutzt, um eine Suchanfrage zu verfeinern. Verstehen Lösen Evaluieren Optimieren COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  36. 36. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Solutions IA Methode - Topic Maps(Semantic Web) Was ist eine Topic Map? • Modell zur Entwicklung und Darstellung von Wissensstrukturen (speziell auch z. Formulierung f. Ontologien o. als Semantik Web Agent) im Kontext von KM. • Das Topic Map Paradigma (ISO Standart seit 1999) basieren auf den drei Grundelementen Topics, Associations und Occurrences (TAO). • Hautgegenstände/-Themen in einer Topic Map werden als Topics beschrieben. • Associations (Assoziierungen) stellen die relevanten Beziehungen zwischen den Topics dar • Occurrences, die mit externen Dateien verbundene Dokumente (und Webseiten) als. Welchen Nutzen hat es? • Liefert relevante Informationen im Kontext von Collaboration und Wissensnetzwerken. • Darstellung und Nutzung von zunehmend komplexen Informationsstrukturen. • Intuitive Navigationen • Nach Scope gefilterte Inhalte in semantischen Netzwerken • Effiziente Suche - Darstellung von Suchergebnissen in relevanten Kategorien. Verstehen Lösen Evaluieren Optimieren COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  37. 37. February 04, 2007 Inhalt 1 IA Solutions IA Methode - Usability Testing Was ist ein Usability Testing? • Mit echten Anwendern oder Experten durchgeführt • Test von Prototyp oder Produktionssystem • 1-zu-1, mit jeweils einem Probanden und einem Moderator. • Die Probanden "denken laut" während sie Aufgaben zu Anwendungsfällen erledigen. • Gewöhnlich 5-10 Teilnehmer pro Nutzersegment Welchen Nutzen hat es? • Verstehen was funktioniert und was nicht • Ergebnisse häufig in die iterative Entwicklung integriert, um Produkt mit jedem Entwicklungszyklus kontinuierlich optimieren zu können. • Hervorragend für Ermittlung spezifischer Interface-Probleme: • Layouts • Wording • Interaktion Unterschiedliche Methoden • Analytische - von Experten durchgeführt • Empirische - User befragen Verstehen Lösen Evaluieren Optimieren COPYRIGHT © 2007 Wolf H. Nöding. ALL RIGHTS RESERVED
  38. 38. Zukünftige Herausforderungen
  39. 39. Herausforderungen Womit sich Informationsarchitekten zukünftig noch stärker beschäftigen werden: Content Digital-/Real- Strategy World- Produkte Social Web Data Driven Design (DDD) Persuasive Design Agile Software- Entwicklung Lösungen für Semantic
  40. 40. Die ongoing IA-Definitions-Frage „IAs are like Robin Hood“ www.flickr.com/groups/explainia Wolf‘s IA-Explanation
  41. 41. Herausforderungen Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Fragen? Kontakt: Wolf H. Nöding Senior Information Architect, Consultant wolf.noeding@googlemail.com

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