Mindestsicherung:                                Verteilung                                       Einkommen
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Service: Argumente zur Einführung der Mindestsicherung
     Fakten
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Service: Mythen und Wahrheit zu Steuern

Märchenstunde
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Salzburg ist im Rahmen von FAIR TEILEN höchst aktiv.




   „Kein bisschen leise sein!“
                                  ...
Modern: Kommunikation im Betrieb                                Herbstausgabe: Migration & Integration


    Mitmachen –  ...
Menschenrechte: Konferenz in Wien


Diskriminierung stoppen
Im Juli fand in Wien die 18. Weltaidskonferenz statt, für den ...
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Gewerkschaften: Grenzüberschreitend


Europa: „Gorenjska – Koroška“
Beziehungen der GewerkschafterInnen nachhaltig verstär...
ÖGB-Verlag: Buchtipps

     Ihr gutes Recht
                         Sozialpläne zur Krisenbewältigung
                   ...
SE
Internationale Konferenz in Linz                                                                               RV
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Auswirkungen auf den Menschen
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OGB nachrichtendienst vom-6._august_2010

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  1. 1. Mindestsicherung: Verteilung Einkommen Start am 1. September Schieflage muss weg Wer kriegt wie viel Fragen und Antworten, ÖGB verlangt mehr Gerechtigkeit Aktion und Plakat der ÖGB-Frauen zu zur neuen Mindestsicherung. Seite 2 bei den Steuern. Seite 3 Einkommen. Seite 4 Gewerkschaftlicher Nachrichtendienst www.oegb.at Nr. 3373 / 6. August 2010 Winkerl Bei der 18. Weltaidskonferenz im Juli in Wien setzten GewerkschafterInnen aus aller Welt starke Zeichen gegen Diskriminierung. Seite 7 Ein Nilpferd mit Gewicht Der ÖGB ist ein fossiles Nilpferd, das mit alten Dogmen herum- rennt. Sagt Bauernbund-Chef Fritz Grillitsch. Nun wird man von jemandem, der ein fossiles, also vermutlich versteinertes Tier des Herumrennens für fähig hält, nicht unbedingt vernünftige Gedanken- gänge erwarten. Aber Grillitschs Forderung, dass alle anderen für die Wirtschaftskrise zahlen sollen, den Bauern aber weiterhin das Steuergeld in den Stall getraktort werden soll, ist dann doch sehr ab- surd. Man muss natürlich anerken- Krise: Wiedereinstellungszusagen nen, dass die Bauern für unser Es- sen sorgen und unsere Landschaft pflegen, aber erwähnen wird man auch dürfen: Die Bauern lassen Nur leere Versprechen sich ihre Pensionen zu zwei Drit- Bis zu 10.000 ArbeitnehmerInnen bleiben auf Versprechen sitzen. teln vom Staat bezahlen (anderen Viele Unternehmen haben Nach Berechnungen der wert, auf dem sie stehen. werden schon zwölf Prozent Zu- ihren Beschäftigten wäh- GPA-djp dürften rund Die Betriebe beschäftigen schuss vorgeworfen). Sie erhalten rend der Krise Wiederein- 7.500 bis 10.000 Arbeit- stattdessen Zeitarbeitneh- fast die Hälfte vom EU-Budget. Und stellungszusagen gegeben, nehmerInnen im Indus- merInnen. sie zahlen niedrige Steuern. Auch wenn es den Bauern nicht passt: anstatt auf Kurzarbeit zu triebereich auf ihren Wie- „Die Einstellung von Ar- Für ein gerechteres Steuersystem setzen, um die Jobs zu si- dereinstellungszusagen beitnehmerInnen mit wird sich der ÖGB auch künftig chern – ÖGB und Gewerk- sitzen bleiben. Wiedereinstellungszusa- einsetzen. Und zwar mit ganzem schaften hatten das damals Selbst schriftliche Wie- gen muss vor der Aufnah- Gewicht. Das ist bei einem Nilpferd heftig kritisiert. Nun zeigt dereinstellungszusagen me von Zeitarbeitneh- ziemlich hoch. sich, was von diesen Ver- rund um Aussetzverträ- merInnen stehen“, fordert Florian Kräftner sprechen zu halten ist: ge sind das Papier nicht die GPA-djp.
  2. 2. Service: Argumente zur Einführung der Mindestsicherung Fakten Die Mindestsicherung ersetzt ab September die Sozialhilfe, deren Höhe Fit für den Wirtshaustisch bisher von Bundesland Die Mindestsicherung ist kein Abstellgleis, sondern ein Sprungbrett. zu Bundesland unter- schiedlich war. Sie kann Es ist nicht leicht, schwer arbei- fester. Die Arbeitswillig- die große Mehrheit ist die auch beim AMS beantragt tenden Menschen, die viel- keit und -fähigkeit wird Sozialhilfe eine kurzfristige werden, zusätzlich zu den Stellen, die bisher für die leicht auch noch schlecht überprüft, ebenso, ob noch Überbrückungshilfe. Die Sozialhilfe zuständig wa- bezahlt sind, am soge- Vermögen vorhanden ist. durchschnittliche Bezugs- ren. Die Höhe ist an jene nannten Wirtshaustisch zu dauer beträgt rund sieben der Mindestpension ge- erklären, dass andere nun Kein Wahlrecht: Niemand Monate. koppelt und beträgt 744 auch fürs „Nichtstun Geld kann sich aussuchen, ob er Euro monatlich, für Paare bekommen“ sollen. Auch lieber kassiert oder arbeitet. Kein Sozialhilfe-Tourismus: 1.116 Euro. Im gleichen Betriebsräte können in Wer nicht arbeitsbereit ist, Anspruch auf Mindestsi- Haushalt lebende Kinder Argumentationsnotstand dem wird die Mindestsi- cherung hat nur, wer zum erhalten mindestens 134 Euro, ab dem vierten Kind kommen bei der bedarfs- cherung gekürzt oder ganz dauernden Aufenthalt in wird der Satz auf 112 Euro orientierten Mindestsiche-gestrichen. Österreich ist. Gemessen an gesenkt. Integriert ist ein rung, die ab September ös- ihrem Bevölkerungsanteil, 25-prozentiger Wohnkos- Kein Abstellgleis: Der Wie- beziehen nur sehr wenige terreichweit an die Ärmsten ten-Anteil, der wegfällt, der Armen ausbezahlt wird.dereinstieg in die Arbeits- Menschen ohne österrei- wenn die BezieherInnen Hier die Fakten: welt wird gefördert, weil chische Staatsbürgerschaft über eine eigene Woh- die Mindestsicherung mit Sozialhilfe. nung verfügen bzw. etwa Kein Missbrauch: Die Min- gezielten Beschäftigungs- Weitere Infos gibts auf der bei Verwandten kostenlos leben. destsicherung macht das und Weiterbildungsinitia- Website des Sozialministe- Sozialsystem missbrauchs- tiven gekoppelt wird. Für riums unter www.bmask.gv.at UNFAIR Die Welt ist ungerecht … Mehr Millionäre, steigende Aktienkurse – und Sparideen bei den Menschen. Alles wie bisher? Die Ban- Leistung muss sich lohnen? Mehr unter www.fairteilen.at ken haben wieder allen Richard Fuld, Ex-Chef der Grund zum Lachen: Die Pleitebank Lehman Bro- Schicken auch Sie Gewinne steigen wieder, thers, strich große Summen UNFAIRE Fakten: und ein neues Regelwerk, ein, obwohl er die Bank so fairteilen@oegb.at das verhindern soll, dass lange zu immer spekula- die Banken in der nächsten tiveren Finanzgeschäften Krise wieder auf die Hilfe trieb, bis sie schließlich zu- Es war einmal… „Es war einmal ein Land, in dem wurde jede und jeder der Regierungen angewie- sammenbrach. nach ihrem/seinem Vermögen und Einkommen besteuert.“ sen sind, fällt auch weniger Die weltweite Finanzkrise Ja, Experten versuchen wirklich gern, uns allerhand Märchen scharf aus. Die Einführung hat das massiv verschärft. aufzutischen. In einem neuen Büchlein werden daher Aussa- einer Finanztransaktions- Fuld verdiente im ver- gen wie „Steuersenkungen bringen für alle mehr Geld!“ oder steuer zur Finanzierung der gangenen Jahrzehnt rund „Menschen mit niedrigem Einkommen zahlen gar keine Steu- Krisenfolgen ebenso wie 457 Mio. Dollar (350 Mil- ern!“ kurz und leicht verständlich entkräftet. zur Eindämmung von lionen Euro) und zählt da- Zu bestellen ist das „Märchenbuch“ zum Thema Steuern im Spekulationen ist jetzt erst mit zu den bestbezahlten ÖGB-Servicecenter, servicecenter@oegb.at und telefonisch recht ein Muss! US-Managern. unter 01/534 44-39100 2 ÖGB-Nachrichtendienst Nr. 3373 – 6. August 2010
  3. 3. Service: Mythen und Wahrheit zu Steuern Märchenstunde Wenn man Blödsinn wiederholt, wird er noch lange nicht wahr. Der Finanzminister, die Wirt- FALSCH: Die Leistungsträge- schaftskammer … viele rInnen müssen ohnehin die predigen: Man muss das Hälfte ihres Einkommens von der Wirtschaftskrise an den Finanzminister ab- angeschlagene Budget mit geben. strengem Sparen sanieren, RICHTIG: Der Höchststeuer- denn höhere Steuern wären satz von 50 Prozent gilt nur den Menschen nicht mehr für den Anteil vom Gehalt, zumutbar. der 60.000 Euro im Jahr Der ÖGB sagt: Sparen ja, überschreitet. Für den Teil aber nicht in Form von des Einkommens, der da- wilden Sozialkürzungen. runter liegt, zahlen sie so Und es gibt schon noch viel oder wenig Steuern wie Möglichkeiten für den Fi- alle anderen unselbststän- nanzminister, an neue Ein- dig Beschäftigten auch. Be- Der Finanzminister sollte sich ruhig mal Gedanken machen, nahmen zu kommen, ohne schäftigte mit einem monat- wo er zu Geld kommen kann – und nicht an den Sozialleistun- gen sparen. Im Steuersystem ist noch einiges drin! dass die kleinen Arbeitneh- lichen Brutto-Einkommen merInnen, PensionistInnen unter 4.110 Euro müssen ner Grundstücke bemessen. In der Landwirtschaft wird usw. bluten müssen. allerdings einen bedeutend Das gilt für die Grundsteu- die Einkommensteuer über ÖGB aktuell stellt ein paar größeren Anteil ihres Ein- er, die Sozialversicherungs- den Weg der Pauschalierung Totschlagargumente rich- kommens in die Sozialversi- beiträge, und auch die Pau- dabei de facto ausgeschaltet. tig, die auch nicht wahr cherung einzahlen, als jene schalierung der Einkom- Auch in der Sozialversiche- werden, nur weil sie dau- die mehr verdienen. mensteuer orientiert sich rung sind die Bauern alles ernd wiederholt werden. Dazu kommt: Wer mehr an diesen Einheitswerten. andere als benachteiligt. 77 verdient, hat auch mehr Die Hauptfeststellung der Prozent der Bauernpensi- FALSCH: Erbschaftssteuern Geld zum Anlegen. Und Einheitswerte ist allerdings onen muss der Staat zuschie- sind ungerecht, weil sie das, was er dann daraus ver- zum letzen Mal 1989 in ßen, bei den ASVG-Pensio- Geld besteuern, das der dient, ist kaum besteuert. Kraft getreten. Seitdem sind nistInnen sind es nur zwölf Verstorbene ohnehin schon Und je mehr Geld man ein- die Einkommen der Bauern Prozent. Der Beitragssatz als Einkommen versteuert mal hat, desto eher kann deutlich stärker gestiegen als bei den Bauern beträgt nur hat. man sich’s richten – durch deren Einkommensteuern. 15 Prozent (ASVG: 22,8). RICHTIG: Dann müsste man steuerschonende Absetz- aber alle Steuern abschaf- regelungen, durch Steuer- Service: Aktuelle Artikel für die fen, denn jedes Geld ist schon einmal versteuert privilegien für Stiftungen, usw. … Betriebsratsarbeit Der ÖGB bietet Betriebsrätinnen und Betriebsräten einen Arti- worden. FALSCH: Die Bauern dürfen kelservice: Für Betriebszeitungen, Flugblätter, Veranstaltungen Wenn ein/e Arbeitneh- nicht belastet werden, erst etc. stellen wir Artikel zur Verfügung, die aktuelle Themen merIn in den Supermarkt müssen alle anderen sparen. behandeln. Argumente für die Mindestsicherung, die ÖGB- geht, bezahlt er/sie auch RICHTIG: Das Steuersystem Positionen zur Budgetdebatte, Informationen zum Jahres- mit dem Geld aus dem be- in der Landwirtschaft ist schwerpunkt FAIR TEILEN – das und mehr wird regelmäßig reits versteuerten Erwerbs- ungerecht. Die Abgaben in handlichen Portionen per E-Mail an alle interessierten Be- einkommen, und trotzdem eines Bauern werden auf triebsrätInnen geschickt. Bei Interesse Mail an betriebsarbeit@ fällt Mehrwertsteuer an. Basis der Einheitswerte sei- oegb.at, Kennwort: Artikelservice ÖGB-Nachrichtendienst Nr. 3373 – 6. August 2010 3
  4. 4. Wie viel verdienst DU? über 3.000 € www.oegb.at/ichwillsfair Österreichische Post AG/Sponsoring.Post, GZ 09Z038141S, ÖGB-Aktuell Nr. 547, ÖGB-Referat Öffentlichkeitsarbeit, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Telefon +43 1 534 44-39263, E-Mail: redaktion@oegb.at bis 3.000 € Mach hier zum Vergleich einen Punkt bei deinem bis 2.500 € Bruttoeinkommen! bis 2.000 € bis 1.500 € Frauen bis 1.000 € Männer „Bei uns gibt es keine Einkommensunterschiede.“ ... Oder doch? Gleiches Einkommen? AKTUELL_Equalpayday2010_Last Stand.indd 1 03.08.2010 14:47:59 Kurz gesagt: Plakat aufhängen, Punkt bei eigenem Brut- 1020 Wien, schicken. Oder das Ergebnis unter www.oegb. toeinkommen machen, KollegInnen dazu motivieren, das at/ichwillsfair eintragen. Warum das Ganze? Weil in Ös- auch zu tun, und wenn das Plakat dann voll ist, bitte an die terreich Frauen für die gleiche Arbeit noch immer durch- Bundesfrauenabteilung des ÖGB, Johann-Böhm-Platz 1, schnittlich um 25,6 Prozent weniger verdienen als Männer. So wie Jo leiden in Österreich immer mehr Menschen an psychischen Krankheiten wie Burn-out. Sie sind die Folge von chronischem Stress durch immer knappere Personalressourcen und höheres Arbeitstempo . Fair wäre, wenn die Betriebe für mehr gesunde Arbeitsplätze sorgen und vorhandene Arbeit gerecht verteilen . 4 ÖGB-Nachrichtendienst Nr. 3373 – 6. August 2010
  5. 5. Salzburg ist im Rahmen von FAIR TEILEN höchst aktiv. „Kein bisschen leise sein!“ Im Gespräch: Hirschbichler: Ja, denn es war AK durchführen, beginnt be- jahr jede Menge Aktivitäten deutlich spürbar, wie groß reits am 6. September 2010 geplant. Die Palette reichte der Informationsbedarf bei mit WIFO-Experten Stephan von Aktivitäten rund um die den Menschen ist. Sie spüren Schulmeister – weitere Ter- Armutskonferenz, wurde die Ungerechtigkeit und sind mine folgen. Besonders stolz fortgesetzt über Aktionismus überrascht und verärgert, sind wir auf unsere „Aktions- zu FAIR TEILEN-Themen in wenn ihnen bewusst wird, woche FAIR TEILEN“ von 4. Schigebieten, vor Betrieben, wie Reiche ihr Schäfchen ins bis 10. Oktober 2010, in der vor Schulen, in Einkaufszen- Trockene bringen können, wir uns jeden Tag einer spe- tren und gipfelte schließlich während auf der anderen ziellen Verteilungs-Thematik in monatlichen Diskussions- Seite Menschen, die von widmen. Wir beginnen an konferenzen mit hochkarä- der Mindestsicherung leben diesen Tagen um 6 Uhr mor- tigen Wirtschaftsexperten, müssen, als Sozialschmarot- gens mit groß angelegten Filmvorführungen und Ka- zer beschimpft werden. Sehr Verteilaktionen, setzen fort Heidi Hirschbichler, barettveranstaltungen. Als gut war auch die interne Zu- mit einer jeweils spektaku- Landessekretärin des Schlusspunkt vor der Som- sammenarbeit innerhalb der lären aktionistischen Präsen- ÖGB Salzburg merpause sperrten wir mit Gewerkschaften, Betriebs- tation zum jeweiligen Thema ÖGB-aktuell: Was habt ihr in unserem UNFAIR-Band sogar rätInnen, Abteilungen und und enden schließlich mit Salzburg bisher im Rahmen die Hypo Alpe Adria Filiale ab. Regionen. Ein großartiges einer Pressekonferenz, wo von fairer teilen gemacht? Für uns war es bei all diesen Gemeinschaftsgefühl hat uns wir unsere Forderungen arti- Hirschbichler: Wir hatten uns Veranstaltungen wichtig, die alle beflügelt und zu neuen kulieren. vorgenommen, gerade im Menschen für die Schiefla- kreativen Höchstleistungen Den Abschluss dieser Akti- heurigen Jahr, in dem alle ge in der Verteilungs- und angespornt. onswoche bildet unser „FEST schon wieder darüber nach- Steuerpolitik zu sensibili- ÖGB-aktuell: Was plant ihr für ZUSAMMENHALT(en)“: ein denken wie man Arbeitneh- sieren und ihnen zu sagen: den Herbst? Tag der offenen Tür, an dem merInnen am geschicktesten „Wer, wenn nicht eine starke Hirschbichler: Natürlich wer- sich eine starke Gewerk- zur Ader lassen kann, den Gewerkschaftsbewegung den wir im Herbst kein biss- schaftsbewegung der Salz- Schwerpunkt auf das Thema schaut auf eure Interessen.“ chen leise sein. Unsere Dis- burger Öffentlichkeit präsen- „Verteilungsgerechtigkeit“ ÖGB-aktuell: Und gelingt die- kussions-Konferenz-Reihe, tiert und auch gleichzeitig zu legen und bereits im Vor- se Sensibilisierung? die wir gemeinsam mit der ihren 65. Geburtstag feiert. ÖGB-Nachrichtendienst Nr. 3373 – 6. August 2010 5
  6. 6. Modern: Kommunikation im Betrieb Herbstausgabe: Migration & Integration Mitmachen – Heißes Thema gewinnen! Wer kommt warum, wer bleibt, was heißt das für Interview: Schwerpunkt: Wirtschaft&Arbeitsmarkt: Menschen und Arbeitsmarkt. Die Sexualität enttabuisieren Stress tötet Liebe ÖGS-Präsident Johannes Wahala über Zeitarbeit im Vormarsch Wenn zu viel Arbeitsdruck In einem Weblog vernetzen sich die Postmoderne der Erotik 8 zum Lustverlust führt 24 BetriebsrätInnen 38 ÖGB und AK Wien vergeben heuer zum zweiten Mal einen Kommunikationspreis. Arbeit&Wirtschaft Der ÖGB und die AK Wien su- Newsletter, SMS-Services No 7–8 ı 2010 ı 64. Jahrgang ı € 2,– Herausgegeben von AK und ÖGB www.arbeit-wirtschaft.at chen die besten digitalen und vieles mehr. Für das Kommunikationsideen Engagement, das dahin- Zuwanderung, Migration, In- Textilarbeiter, weil sein © ÖGB-Verlag/Paul Sturm in kleinen, mittleren und ter steckt, gebühren allen tegration – Schlagworte, Bildungsabschluss nicht großen Betrieben und Or- BetriebsrätInnen Preise die für heftige (und anerkannt wird. ganisationen. Neben klas- – einige werden vor den selten logische) Emo- Was läuft gut, was läuft sischen Medien wie Pla- Vorhang geholt. tionen sorgen. In diese schief beim Thema In- kat am Schwarzen Brett, Die Auszeichnung soll (Ende Juli höchstaktu- tegration, und was tun Flugblatt und Betriebs- aber mehr sein als die elle) Diskussion über ÖGB und AK konkret – Überreichung von Zuwanderung passt der das und mehr Ende Sep- Preisen – darüber Herbstschwerpunkt der tember im Postkasten. hinaus ist Nach- „Arbeit&Wirtschaft“ Mi- © ÖGB-Verlag/Paul Sturm machen der besten gration und Integration. Ideen dringend Was heißt Migration erwünscht! Denn und Integration Liebedie Laster, Lust und für ab Seite 8 gute Beispiele für Menschen konkret? An- „Arbeit&Wirtschaft“ beste betriebsrät- dreas Gjecaj, Mitglied im für Betriebsräte und liche Kommuni- ÖGB-Bundesvorstand, AW-7-8-10.indd 1 Betriebsrätinnen gratis! 02.08.2010 13:54:11 kation helfen uns versucht, anhand seiner Information erhalten allen weiter. eigenen Geschichte diese Sie bei Karin Stieber, Mitmachen, für die Frage zu beantworten. Er 1020 Wien, Johann- Betriebsratskör- stammt aus dem Kosovo Böhm-Platz 1, zeitung sind Österreichs perschaft gewinnen: und kam in die Steier- Tel.: 01/534 44-39738 BetriebsrätInnen vielfach Die genauen Teilnahme- mark. Auch das Beispiel E-Mail: schon sehr modern in der bedingungen gibt es unter: eines Ägypters wird ge- karin.stieber@ oegbverlag.at digitalen Welt unterwegs: www.bestkom.at schildert: In Ägypten Die „A&W“ im Internet: Es gibt viele Websites, Einsendeschluss ist der 17. ein Akademiker – Agra- www.arbeit-wirtschaft.at Blogs, Foren und Wikis, Oktober 2010 ringenieur, in Österreich Cartoon aus Solidarität Mai 1958: Schon damals wurde Arbeitszeitverkürzung diskutiert. 6 ÖGB-Nachrichtendienst Nr. 3367 – 12. Februar 2009 ÖGB-Nachrichtendienst Nr. 3361 – 14. August 2010
  7. 7. Menschenrechte: Konferenz in Wien Diskriminierung stoppen Im Juli fand in Wien die 18. Weltaidskonferenz statt, für den ÖGB Anlass, sich gegen Diskriminierung zu wenden. „Aufgabe der Gewerkschaften wird es nun sein, die erst kürzlich beschlossenen Standards der Internatio- nalen Arbeitsorganisation (ILO) in die Betriebe zu tra- gen“, so Zuzanna Muskat- Gorska, die Koordinatorin aller HIV/Aids-Programme des Internationalen Ge- werkschaftsbundes (IGB) zum Abschluss der Welt- Zuzanna Muskat-Gorska (links) bei der täglichen Morgenbe- ÖGB-Präsident Foglar vor aidskonferenz in Wien. sprechung der Gewerkschaftsdelegierten. dem Menschenrechtsmarsch. Die neuen ILO-Standards wenden sich entschieden Es ist Zeit, mit Aktionen gegen jede Diskriminie- zu beginnen. Aktionen, rung von HIV/Aids-Be- die sich steigern, die auf- troffenen und gegen HIV- einander abgestimmt und Tests auf Wunsch von Ar- koordiniert sind, mit Res- beitgebern. 90 Prozent aller sourcen ausgestattet und von HIV/Aids Betroffenen intelligent. sind ArbeitnehmerInnen, In solchen Aktionen liegt hauptsächlich betroffen Hoffnung“, brachte es die sind Angestellte/Arbeite- Vorsitzende des Global rInnen zwischen 15 und Trade Union HIV/Aids 49 Jahren. Rola Reyes von den philippinischen Gewerkschaften. Sie koor- Programm (GUAP) in- diniert die zahlreichen Aidsprojekte. nerhalb des Internationa- Beschäftigt bleiben len Gewerkschaftsbundes „Von HIV Betroffene müs- von Diskriminierung der sprechen, zu wenig Aner- (IGB), Jan Eastmen, auf sen so lange wie möglich Betroffenen in der Arbeits- kennung, zu viel Rhetorik. den Punkt. in Beschäftigung bleiben welt.“ Die Broschüre bie- und dürfen auch am Ar- tet einen Überblick beitsplatz nicht diskrimi- über die häufigsten „Von HIV Betroffene dürfen auch am Ar- niert werden“, forderte die arbeits- und sozial- EN FÜ r beitsplatz nicht diskriminiert werden“, SO zi al E GE rE ch ti Gk Ei t. w ir St Eh ; können Leitende Sekretärin des rechtlichen Fragen, ft dafür, trauen fordert die Leitende Sekretärin des ÖGB, aller Kra heit ver eiten mit iale Sicher t VEr tEilt wird; Wir arb EN auf soz GEr Ech Frauen, E MEN Sch hlS taN D r oder dass all Männe erreich dene wO r jung, , in Öst vorhan – alt ode dass der nschen r gesund s alle Me nk ode ÖGB, Monika Kemperle. die in der Arbeitswelt Monika Kemperle. Mit der Broschüre und das los, kra N haB EN. - r arbeits EN cha NcE kriminie ftigt ode von Dis beschä DiE GlE ich jede Art n ode r nicht – slos gegen gebore promis tatur. n uns kom und Dik Wir wende us, Faschismus T Star k. .at AT EM EN „HIV und Aids in der Welt der Arbeit“ K-w iEn hE N UN S sism ww w.a ÖGB und AK haben ge- auftauchenMkönnen. rung, Ras IS SI O N ST DE r M ac t EitSwEl M it Gl iE eine GEr EchtE arB UN SE rE kämpfe n wir für kOM MEN Fai rEN EiN IAL E GERrechtli ; ECH TIG KEI ch T. leisten ÖGB und AK einen Beitrag für .at einsam EN und lte und ww w.O EGB en gem Mit ihn BED iNG UNG STE HElich geregeN FÜ R SOZr, bestimmu en; ng; meinsam eine Broschüre BE it arB EitS WI R ertrag starke Mit it vertraue Ell n könn - t DE r ar EN lektivv Kraft dafü mit GUt und kol Wir arbeiten mit allerauf soziale Sicherhe UNDEILT wird; en, be- und für GES iEh UNG EN DE r w El etzlich N tlic hE VERT CHT für ges EitS BEz dass ALLEitiVSCHE ne tSc haF GERE , Männer oderrreich gebo- Frau ai DS iN MEN ND E wir WOHLSTA Dli chE arB pOS vorhande n – alt oder jung nd, in Öste hi V UN D St El lt E Fr aG EN ein verständnisvolles Miteinander al- VEr BiN hhaltig der alle Mensche dass gesu eine nac und dass itslos, kran k oder N. ie- und für klU NG. ftigt oder arbe GLEICHEN CHANCEN HABE Bravon Diskrimin nchen, UF iG GE „HIV und Aids in der Welt E ENt wic n jede Art in den Zu viel Rhetorik schä DIE Sch aFt lich nicht – isslos,gege ren oder den Die nststellen komprom und uns Faschismus und Dikt und atur. gegen- hä rieben Wir wen icherung Eri NNE N RK . den Bet rung, Rassismu ialvers EitN EhM UN S STA s, Soz ler ArbeitnehmerInnen. gen in aft, der DEr arB CH EN haB EN. Wir sor artnersch SSE NIED ER MAtrE tUN G CHTE ARBEITSWELT rE ch t Sozialp die iNt ErETGLSta rkE VEr eine GERE MI ür, dass SER E EiNam kämpfen wir für EN EINKOMMEN; rechtlich Sta r k SO zi al in der Politik daf GE UN E der Arbeit“ herausgegeben „In dieser globalisier- FAIR n gemeins und über der EN und Mit ihne t. EDIN GUNG geregelte estimmung; BEitSwEl ARBE ITSB N ertraglich e Mitb mit GUTE kollektivv für stark GESE LL r ar tzlich und UNGE N und SCHA FTLIC HE UND NEr iN DE K Die Broschüre kann im ÖGB-Service- für gese ITSB EZIEH WIRT ICHE ARBE POSI TIVE T DEiN part VERB INDL haltig al eine nach NG. GE RE CH STAR SO ZIA L ten Welt k S o z iwirL und für , ICKLU Branchen TSWELT. HE ENTW in den (siehe Kasten). Kemperle: tarSmüssen SOZIA SCHA FTLIC ststellen, gegenü- DER ARBEI Betriebe n und Dien rsicherung und RINN EN TNER INen in den Sozialve ITNE HME center bestellt werden: 01/534 44- aft, der DEIN PAR DER ARBE S Wir sorg rtnersch RESS EN HABE N. alpa INTE RETU NG in der Sozi dass die KE VERT K ik dafür, EINE STAR R der Polit aufeinanderTAaufpassen. ber „Damit leisten wir einen ichisch erksch aftsbun er Gew -Platz 1 d 39100 oder servicecenter@oegb.at Beitrag zur Verhinderung Zu viele gebrochene Ver- Österre -Böhm n, Johann 1020 Wie b@oegb.at oeg E-Mail: GB.at www.OE ÖGB-Nachrichtendienst Nr. 3373 – 6. August 2010 7
  8. 8. Splitter Senden auch Sie uns interessante Fotos mit Text aus Ihrem Betrieb: redaktion@oegb.at. Alte Hasen. Im Juni 2010 trafen sich die Absolventen der ersten Jahresabgän- ge (bis 1960) des ÖGB-Ausbildungszentrums für Maschinenbautechnik in Krumpendorf – Werksbesichtigung und Erinnerungen inklusive. - Einkom o noc h, bis die ng, en Temp uen zu la r das derzeitig t den ÖGB-Fra wa rt e s beim s is n in Linz 54 Jah re daue chlossen ist. Da envorsitzende s u here ge ndesfra menssc en der ÖGB-La eff beim Tr hema. Feierlaune herrsc ein H auptt österreich in La hte beim Som mercamp der vamünd unter ÖGJ Ober- unsommerliche ca. 200 Teilneh n Wetters. merInnen trot z rhau- entin Sabine Obe d. ÖGB-Vizepräsid Grenzüberschreiten des slowakischen r Vizepräsidentin tz Krise – das und m ehr be- ser bespricht mit de va, das Projekt len Unternehmen tro des, Daniela Zuffo Gewinnexplosion in vie 40 BetriebsrätInne n bei einer FAIR Gew erkschaftsverban rnava. rik vom ÖGB rund NÖ–Bratislava–T richtete Georg Kova Zuku nftsraum Wien– ng in Bregenz. TEILEN-Veranstaltu 8 ÖGB-Nachrichtendienst Nr. 3373 – 6. August 2010
  9. 9. Gewerkschaften: Grenzüberschreitend Europa: „Gorenjska – Koroška“ Beziehungen der GewerkschafterInnen nachhaltig verstärken und weiterentwickeln. Im März 2002 haben die ÖGB Landesorganisation Kärnten und die Regionalorganisati- onen des Bundes der Freien Gewerkschaften Sloweniens (Zveza Svobodnih Sindika- tov Slovenije/ZSSS) den IGR Kärnten–Gorenjska–Koroška ins Leben gerufen. Schon Jah- re zuvor gab es zwischen den Organisationen – insbeson- dere in den Grenzgebieten – enge Zusammenarbeit. Diese sollte nicht nur den Interes- sen der ArbeitnehmerInnen in beiden Ländern entsprechen, sondern auch einen Beitrag Abschlussveranstaltung des Projektes „Gemeinsam erweitern“ am 17. April 2005 in Radovljica. zur weiteren Entwicklung gutnachbarschaftlicher Be- men erfolgreich umsetzen. tInnen und die schrittweise tion gemeinsamer regionaler ziehungen zwischen Kärnten Unser Ziel war es, allfällige Ausarbeitung einer grenz- gewerkschaftlicher Veranstal- und Slowenien leisten. arbeitsmarktpolitische An- überschreitenden KV-Politik. tungen und die gegenseitige passungsschwierigkeiten im „Zwischen den regionalen Teilnahme an Aktionen stell- Gemeinsam erweitern Zusammenhang mit einem Vertretungen der Gewerk- ten einen wichtigen Bestand- Als es zu den Beitrittsverhand- slowenischen EU-Beitritt be- schaften wurden die Bezie- teil der Zusammenarbeit dar. lungen zwischen der Republik wältigen zu können“, erinnert hungen nachhaltig verstärkt „Rückblickend können wir Slowenien und der Europä- sich Krakolinig. und weiterentwickelt“, so der sagen, dass wir durch den IGR ischen Union kam, wurde ehemalige Bildungssekretär. sehr vieles erreichen konnten. der grenzüberschreitenden Grenzraum aktiv Ganz besonders gefördert Im Hinblick auf die Öffnung gewerkschaftlichen Zusam- Nachdem der EU-Beitritt Slo- wurde die gewerkschaftliche des Arbeitsmarktes 2011 ist zu menarbeit ein neuer organi- weniens erfolgte, wurde das Zusammenarbeit auf Be- hoffen, dass die Zusammenar- satorischer Rahmen verliehen Projekt „Grenzraum aktiv“ triebsebene zwischen Unter- beit auch in Zukunft in dieser und dadurch die Intensität gestartet. Inhaltliche Schwer- nehmensstandorten dersel- Qualität weitergeführt wird“, und Qualität der Koopera- punkte bildeten gemeinsame ben Firmen in beiden Län- so Krakolinig abschließend. tion noch weiter verbessert. Ausbildungsmaßnahmen dern. Aber auch die Organisa- „Es erschien uns sinnvoll, für Gewerkschaftsfunktio- amm: **** -Telegr den regionalen Erfahrungs- närInnen und Betriebsrä- austausch über EU-Themen *** E U al Dim ension amm: *GB kritisiert e de sozi linie -Telegr zu vertiefen“, so Othmar fehlen r-Richt aisonie **** EU S ern Ö auraum. uf bei rleicht er Anla Krakolinig, der zu dieser Zeit en Don ** Neu rbeits markt e t ge- als Bildungssekretär des ÖGB e für d sion ** um EU-A Mehrhei EU-S trategi U -Kommis Z ugang z s . Klare gen n der E n will euer au tion ge ionspla mmissio tionsst monstra Kärnten aktiv war. „Mit dem Projekt ‚gemeinsam erwei- im Akt aaten. EU-Ko inanztr ansak tage. E GB-De für Drittst sic h für F he Aktions egb-eu. at tern‘ konnten wir im Rahmen SA s pricht *** Eu ropäisc unter : www.o **** EW isten * ** Mehr des IGR zahlreiche Maßnah- a nzlobby rmaßna hmen ** gen Fin gen Spa die d erzeiti ÖGB-Nachrichtendienst Nr. 3373 – 6. August2010 9
  10. 10. ÖGB-Verlag: Buchtipps Ihr gutes Recht Sozialpläne zur Krisenbewältigung Michael Reiner, Robert Hauser, Johannes Heinrich Wiener Konzerthaus ÖGB-Verlag 2010, 90 Seiten, EUR 19,80 Galakonzert von Iosif Davydovich Kobzon Das 1974 in Kraft getretene Arbeitsver- und den Bolschoi Don Kosaken fassungsgesetz ermöglicht den Abschluss 3. Oktober 2010 um 19.30 Uhr von Sozialplänen. Gerade in der Wirt- Das 50-jährige Bühnenjubiläum von Russlands leben- schaftskrise ist das ein wichtiges Instrument, um betroffene der Legende Iosif Davydovich Kobzon und der 30. Jah- ArbeitnehmerInnen zu unterstützen. restag des Bestehens der Bolschoi Don Kosaken wird bei einem Galakonzert gefeiert. Auf dem Programm stehen ein Soloblock von I. D. Kobzon begleitet vom Pianisten Arbeitsrecht in Türkisch A. Evsyukov und russische Sakral- und Volkslieder mit Kadim Ülker, Thomas Kallab dem Chor der Bolschoi Don Kosaken. Ermäßigte Karten zum Preis von 43 und 34 € ÖGB-Verlag 2010, 244 Seiten, EUR 19,80 Das Buch enthält eine Aufarbeitung arbeitsrechtlicher Themen. Damit soll Kulturfestival Herbstklang Wolkersdorf eine Erstinformation auch in Türkisch gegeben werden. Es enthält auch ein türkisch-deutsches Wörterbuch, das wich- tige arbeitsrechtliche Begriffe übersetzt und erklärt. Universitäten im Wettbewerb Hg.: Bernd-Christian Funk ÖGB-Verlag 2010, 194 Seiten, EUR 29,80 Schlosshof Wolkersdorf Die Schriften zum österreichischen und Die Comedian Harmonists internationalen Universitäts- und Hoch- 11. und 25. September 2010 um 19 Uhr, 18. September um 18 Uhr schulrecht verstehen sich als publizistische 12., 19. und 26. September 2010 um 17 Uhr Plattform für Untersuchungen zum Recht Das Musical über eines der berühmtesten Männer-Ge- der höheren Bildung und seiner Praxis in allen maßge- sangsensembles der Welt. Unter den Kastanienbäumen benden Facetten. im Schlosshof werden sie „Die Comedian Harmonists“, bestehend aus Sängern der Wiener Volksoper, mit ihren Bestellmöglichkeit: bekannten und beliebten Melodien begeistern. Internet: www.oegbverlag.at Wer kennt nicht die berühmten Lieder wie „Mein klei- E-Mail: fachbuchhandlung@oegbverlag.at ner grüner Kaktus“, „Ein Freund, ein guter Freund“, Telefon: 01/405 49 98-132, Fax: 01/405 49 98-136 „Veronika, der Lenz ist da“, „Irgendwo auf der Welt“ und viele mehr. 10 % Ermäßigung ng M einut! Ihre Chance ÖGB-Kartenstelle Ihre ewinn Ihr Engagement im Betrieb bzw. ACHTUNG: neue Adresse! Die ÖGB-Kartenstelle befindet sich in der Dienststelle ist das Rückgrat g unserer Gewerkschaftsbewegung. Die In- seit Anfang Jänner am Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien! Das umfangreiche Angebot der Kartenstelle wird im Mo- formation im ÖGB-Nachrichtendienst soll dabei eine natsmagazin „cult&card“ präsentiert, das auf unserer Website Unterstützung bei der täglichen Arbeit sein. Als Redaktions- www.oegb.at abrufbar ist. Sie können sich die Zeitschrift aber team ist es uns daher wichtig, dass Sie auch jene Information auch gratis zusenden lassen. bekommen, die Sie brauchen. Ihre Anregungen und Ihre Mei- Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 9 bis 16 Uhr; nung sind uns daher sehr wichtig. Ihre Beiträge senden Sie uns Dienstag und Donnerstag 9 bis 18 Uhr; Freitag 9 bis 13 Uhr. bitte an: redaktion@oegb.at oder per Fax an: Tel.: 01/534 44-39673, 39675, 39677, 39679, 39681 01/534 44-100222. E-Mail: ticketservice@oegb.at Als Dankeschön erhalten die ersten drei EinsenderInnen eines der Bei der Kartenbestellung bitte Ihre Gewerkschaftsmitglieds- vorgestellten Bücher kostenlos. nummer angeben. 10 ÖGB-Nachrichtendienst Nr. 3373 – 6. August 2010
  11. 11. SE Internationale Konferenz in Linz RV IC Weltweit solidarisch Service-Center ExpertInnen-Tipps E Kolonialismus ist auch heute noch ein Thema. Das ÖGB-Servicecenter hat seit Anfang 2010 ein neues Angebot: Zu verschiedenen Themen gibt es Informati- onsabende mit Tipps von Ex- pertInnen. Im Herbst/Win- ter 2010 geht es um folgende Themen: Arbeitsrecht: Was muss ich beim Dienstvertrag beachten, welche ÖGB und AK in Oberösterreich veranstalten Weltumspannend arbeiten Rechte und Pflichten habe im Rahmen der 46. Linzer „Internationa- „weltumspannend arbeiten“ ist ein ent- ich? Welche Ansprüche ent- len Konferenz der Geschichte der Arbeiter- wicklungspolitisches Bildungsprojekt im stehen, wenn das Dienst- bewegung“ am 8. und 9. September einen ÖGB, welches sich mit internationalen verhältnis beendet wird. Workshop zum Thema „Antikolonialis- Zusammenhängen der globalen Wirtschaft Dienstag, 31. August 2010 mus“. Zum Thema Antikolonialbewegung auseinandersetzt. Bist du a-tüpisch?: Habe ich ein geht es um historische Bezugspunkte, in- Referent: Mag. Sepp Wall-Strasser (Bil- geringfügiges Beschäftigungs- ternationale Solidarität und gewerkschaft- dungssekretär, ÖGB Oberösterreich) verhältnis oder einen Werkver- liche Perspektiven. Donnerstag, 9.9.2010, 9.00 bis 12.00 Uhrtrag? Was kann ich tun, wenn AK-Bildungshaus Jägermayrhof; Römer- ich mir nicht sicher bin? Hier Gegen den neuen Kolonialismus straße 98, 4020 Linz werden Fragen zum Vertrags- In einer Zeitreihe unter dem Titel „Kampf und Steuerrecht sowie zur gegen den Kolonialismus im 20. Jahrhun- Die Teilnahme ist kostenlos, teilnehmen Sozialversicherung beantwortet. dert“ werden antikoloniale Politiken bis in können ÖGB-Mitglieder, die Teilneh- Dienstag, 28. September 2010 die Gegenwart vorgestellt und in Bezug merInnenzahl ist begrenzt. Anmeldung zur Arbeiterbewegung gesetzt. (Name, Adresse, Gewerkschaftszugehörig- Mobbing am Arbeitsplatz: Referenten: Dr. Berthold Molden und keit, Telefonnummer, Einzel- oder Dop- Was ist Mobbing? Was ist ein pelzimmerwunsch) per E-Mail an: barbara. Konflikt? Welche Möglichkeiten DDr. Amadou Lamine Sarr (beide Uni- haben Betroffene? Im Rahmen versität Wien) weber@oegb.at bis 27. August 2010 dieser Veranstaltung wird Mittwoch, 8.9.2010, 9.30 bis 12.30 Uhr Weitere Informationen: Mag. Barbara We- auch das Thema Gewalt am und 13.30 bis17.00 Uhr ber (ÖGB-Bildung) Tel.: 01/534 44-39246 Arbeitsplatz angesprochen. Dienstag, 30. November 2010 SEMINARTIPPS: BetriebsrätInnen-Einstiegsseminar Überzeugend argumentieren Die Informationsabende finden Grundkurs Teil 2 Argumentationstraining am letzten Dienstag im Mo- Teilnahmevoraussetzung: BetriebsrätInnen Teilnahmevoraussetzung: Seminare nat statt, Beginn ist jeweils und ErsatzbetriebsrätInnen, die keine Ge- „Kommunizieren“ und „Frei reden“ 19.00 Uhr, Ende ca. 21.00 Uhr legenheit haben, bei ihrer Gewerkschaft 1. bis 3. September 2010 ÖGB-Zentrale, Johann-Böhm- einen Grundkurs zu besuchen; Absolvie- Bildungszentrum der AK Wien, Wien Platz 1, 1020 Wien, Raum „Grete Rehor“ im Erdgeschoß. rung des BetriebsrätInnen-Einstiegssemi- nars Teil 1 Um Anmeldung unter servicecenter@oegb.at oder 5. bis 10. September 2010 Information und Anmeldung: Tel.: 01/534 44-39100 Haus Krumpendorf, Krumpendorf, Kärnten www.voegb.at wird ersucht! ÖGB-Nachrichtendienst Nr. 3373 – 6. August 2010 11
  12. 12. Auswirkungen auf den Menschen Konzentration μg Ozon/m3 Luft 1000 Chromosomenschäden beim Men- schen nach 6–10 Stunden 800 Entzündliche Reaktionen des Gewebes 400 Augenmuskeln in der Tätigkeit einge- schränkt, Brustschmerzen, Atemnot bei Herzkranken, Störung des Zentralnervensystems 240 Nach einer Stunde eingeschränkte Lun- Ozon: Belastungen hoch genfunktion, verminderte Leistungsfä- higkeit bei der Normalbevölkerung Schlechte Luft Hohes Gesundheitsrisiko am Bau. 200 Zunahme der Asthmaanfälle, Immun- system wird aktiviert, Anzahl der wei- ßen Blutkörperchen erhöht sich Ozon schützt in zirka 15 bis 50 Kilometern Höhe die Erde vor 160 Lungenfunktionsstörungen bei gesunden ultravioletter Strahlung. Erwachsenen unter körperlicher Belastung Ozon in Bodennähe kann für Pflanzen, Tiere und Menschen ge- fährlich werden. Im Sommer besonders betroffen: Beschäftigte 100 Kopfschmerzen bei gesunden Erwachsenen im Freien, vor allem am Bau. Das Gesundheitsrisiko für Bauarbei- 70 Auftreten von Hustenreiz und Augen- terInnen durch bodennahes Ozon kann seriös nur durch Einstel- brennen bei empfindlichen Personen len der Arbeit bei Ozonbelastung verringert werden. Mehr Infos: www.gbh.at 30 Geruchsschwelle Belegschaftsvertreterin am Wort ❞ Als Betriebsrätinein ‚eierlegendes Wollmilchschwein’. ist Multifunktionalität oberste Prä- „Eierlegendes misse. Man ist Neben rechtlicher Kompetenz muss man soziale Kompetenz, Mut, Engagement und Entschlossenheit Wollmilchschwein“ in sich vereinen. Ich bin sehr gerne Betriebsrätin, weil es meiner Haltung zum Leben entspricht. Gerade Waltraud Rohrer ist seit zehn Jahren stellvertretende aus dieser Arbeit schöpfe ich die Kraft, die es mir er- Betriebsratsvorsitzende im Landeskrankenhaus Villach möglicht, immer wieder aufs Neue den KollegInnen beratend zur Seite stehen zu können. Eine große He- rausforderung für die Zukunft wird die Abkehr vom Ich bin sehr gerne Betriebsrätin, Fertigungssektor hin zum Dienstleistungssektor sein. weil es meiner Haltung entspricht. Hier ist es mir wichtig, die Rahmenbedingungen für Frauen von Beginn an positiv mitzugestalten. ❝ Nachrichtendienst ZVR-Nummer: 576439352 Herausgeber: ÖGB, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Leitung: Nani Kauer, Christoph Höllriegl Redaktion: Katja Dämmrich, Franz Fischill, Florian Kräftner, Amela Muratović, Anneliese Rothleitner-Reinisch, Johanna Wagner Alle: 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1 Tel.: 01/534 44–39263, Fax: 01/534 44–39916, E-Mail: redaktion@oegb.at Medieninhaber und Hersteller: Verlag des ÖGB GmbH, 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1 Layout: Stephanie Guberner, Isabelle Carhoun Fotos: Walter Schreiner, BuenasDias/photos.com, ÖGB/Archiv, GBH Moritz Schell, Erich Reismann Jahres-Abo: € 21,80 (Einzelnummer € 1,05 + Versand). Zu bestellen unter Tel. 01/534 44–39738 (Fr. Stieber) 02Z031767M P.b.b. Verlags- und Herstellungsort: Wien Erscheinungsort Wien Verlagspostamt 1230 Wien 23

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