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Hintergrund <ul><ul><li>sprachwissenschaftliche Untersuchung von Unternehmensblogs im Rahmen meines Dissertationsprojekts ...
Blogs allgemein <ul><ul><li>ursprünglich Linklisten </li></ul></ul><ul><ul><li>inzwischen eher als Journale, Tagebuecher i...
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Kommunikation <ul><ul><li>unidirektional, bidirektional </li></ul></ul><ul><ul><li>one-to-one, one-to-many  </li></ul></ul...
Externe Unternehmenskommunikation <ul><ul><li>essentiell für die Anbahnung von Geschäftsprozessen (Werbung, Marketing) </l...
Probleme <ul><li>Anpassung des Kommunikationsstils an die Modalitaet (nicht-interaktive Medien wie Print, Fernsehen etc) <...
The Cluetrain Manifesto <ul><ul><li>1999 veroeffentlichtes Buch von Christopher Locke, Doc Searls und David Weinberger </l...
Das Web als Problem und Loesung  <ul><li>Problem:  die Interaktivität und &quot;kommunikative Gleichberechtigung&quot; des...
blogs.sun.com/jonathan
www.crmcdonalds.com/publish/csr/home/_blog.html
fastlane.gmblogs.com/
Beobachtungen <ul><ul><li>interaktive, personalisierte und schlecht planbare Kommunikation (wie in Blogs) stellt Organisat...
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Naked Conversations oder The Emperor's New Clothes?

  1. 1. Naked Conversations oder The Emperor's New Clothes ? Einsatz von Blogs in der externen Unternehmenskommunikation Cornelius Puschmann, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  2. 2. Hintergrund <ul><ul><li>sprachwissenschaftliche Untersuchung von Unternehmensblogs im Rahmen meines Dissertationsprojekts </li></ul></ul><ul><ul><li>Untersuchung von etwa 140 englischsprachigen Firmenblogs </li></ul></ul><ul><ul><li>Fokus auf den Fragen </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>warum bloggen Unternehmen? </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>wie unterscheiden sich Blogs von anderen Genres (z.B. Pressemeldungen, Memos etc)? </li></ul></ul></ul>
  3. 3. Blogs allgemein <ul><ul><li>ursprünglich Linklisten </li></ul></ul><ul><ul><li>inzwischen eher als Journale, Tagebuecher im Netz interpretiert </li></ul></ul><ul><ul><li>vermutlich ueber 100 Mio. Blogs weltweit </li></ul></ul><ul><ul><li>Einsatz als &quot;persoenliche Publikationsplattform&quot; prototypisch </li></ul></ul><ul><ul><li>begünstigen einen autobiographischen Schreibstil </li></ul></ul>
  4. 4. yourblog.direct2dell.com/
  5. 5. Kommunikation <ul><ul><li>unidirektional, bidirektional </li></ul></ul><ul><ul><li>one-to-one, one-to-many </li></ul></ul><ul><ul><li>direkt, vermittelt </li></ul></ul><ul><ul><li>synchron, asynchron </li></ul></ul><ul><ul><li>informativ, persuasiv </li></ul></ul><ul><ul><li>... </li></ul></ul>
  6. 6. Externe Unternehmenskommunikation <ul><ul><li>essentiell für die Anbahnung von Geschäftsprozessen (Werbung, Marketing) </li></ul></ul><ul><ul><li>und fuer die Pflege von Beziehungen zu Stakeholdern (Public Relations, Pressearbeit, Lobbying) </li></ul></ul><ul><ul><li>Primat der Kommunikation im Geschäftsprozess (&quot;it is possible to communicate without doing business, but it's impossible to do business without communicating&quot;) </li></ul></ul>
  7. 7. Probleme <ul><li>Anpassung des Kommunikationsstils an die Modalitaet (nicht-interaktive Medien wie Print, Fernsehen etc) </li></ul><ul><ul><li>die Aussagen von Werbebotschaften und PR-Texten werden gezielt und mit einer bestimmten erwünschten Wirkung entwickelt </li></ul></ul><ul><ul><li>die Wirkung ist 'mechanisch', d.h. die Botschaft erzielt den gewuenschten Effekt oder nicht, laesst sich aber nicht variabel interpretieren </li></ul></ul><ul><ul><li>die Kommunikationspartner sind nicht stabil, sondern variieren </li></ul></ul><ul><ul><li>dem Empfaenger sind diese Eigenschaften bewusst </li></ul></ul>
  8. 8. The Cluetrain Manifesto <ul><ul><li>1999 veroeffentlichtes Buch von Christopher Locke, Doc Searls und David Weinberger </li></ul></ul><ul><ul><li>zentrale These: &quot;markets are conversations&quot; </li></ul></ul><ul><ul><li>das Internet als interaktiver und demokratischer Kommunikationskanal veraendert die Kommunikationssituation zwischen Unternehmen und Kunden nachhaltig </li></ul></ul><ul><ul><li>Unternehmen sind &quot;clueless&quot; d.h. auf die neuen Anforderungen weitgehend unvorbereitet </li></ul></ul>
  9. 9. Das Web als Problem und Loesung <ul><li>Problem: die Interaktivität und &quot;kommunikative Gleichberechtigung&quot; des Webs macht eine Verhaltensänderung (oder zumindest eine Stiländerung) notwendig </li></ul><ul><li>Lösung: nur durch eine stärkere Personalisierung ihrer Kommunikation können Unternehmen Vertrauen gewinnen </li></ul><ul><li>Caveat emptor: Personalisierung ist in einer Organisation nur bedingt moeglich und fuehrt zu Konflikten und Koordinationsproblemen </li></ul>
  10. 10. blogs.sun.com/jonathan
  11. 11. www.crmcdonalds.com/publish/csr/home/_blog.html
  12. 12. fastlane.gmblogs.com/
  13. 13. Beobachtungen <ul><ul><li>interaktive, personalisierte und schlecht planbare Kommunikation (wie in Blogs) stellt Organisationen vor Herausforderungen, weil sie einer klaren Zielorientierung widerspricht </li></ul></ul><ul><ul><li>gleichzeitig sind Subjektivitaet, Spontanitaet und Individualitaet stark mit Blogs assoziiert </li></ul></ul><ul><ul><li>insofern ist ein Blog umso weniger authentisch, desto mehr es klare organisationelle Ziele realisiert </li></ul></ul><ul><ul><li>entweder ein externes Unternehmensblog ist zielgerichtet und deshalb wenig authentisch (=glaubwürdig), oder es ist authentisch, was aber seine Nützlichkeit schwer beurteilbar macht </li></ul></ul>

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