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Das Arbeitsrecht besteht aus einer Vielzahl an kleinen Gesetzen.

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Das Arbeitsrecht besteht aus einer Vielzahl an kleinen Gesetzen. Wichtige Gesetze sind u.a. das BGB (§§ 611-639), das Kündigungsschutzgesetz (KSchG), Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG), Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG), Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG), Bundesurlaubsgesetz (BUrlG), Nachweisgesetz, Mutterschutzgesetz (MuSchG), Arbeitszeitgesetz (ArbZG).



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Das Arbeitsrecht besteht aus einer Vielzahl an kleinen Gesetzen.

  1. 1. ∂Tel. 0049. (0)30. 59 69 66 19 e-Mail info@designerdock.comwww.designerdock.comDie Personalvermittler für Kommunikation und MarketingDie MAYR Kanzlei für Arbeitsrecht gab in einem Workshop einen "Überblick über deutschesArbeitsrecht" und Einblicke in verschiedene Paragrafen. Beim deutschen Arbeitsrecht gibt es eineBesonderheit - es gibt kein einheitliches Arbeitsgesetzbuch, in dem alle Gesetze der Wichtigkeitnach geordnet aufgeführt werden wie etwa das Strafgesetzbuch für Strafrecht oder dieGewerbeordnung für das Gewerberecht.Das Arbeitsrecht besteht aus einer Vielzahl an kleinen Gesetzen. Wichtige Gesetze sind u.a. dasBGB (§§ 611-639), das Kündigungsschutzgesetz (KSchG), Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz(AGG), Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG), Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG),Bundesurlaubsgesetz (BUrlG), Nachweisgesetz, Mutterschutzgesetz (MuSchG), Arbeitszeitgesetz(ArbZG).Arbeitsgesetze legen Mindeststandards fest. D.h. der Arbeitgeber ist an bestimmte arbeitsrechtlicheRegelungen gebunden. Nach dem sog. "Günstigkeitsprinzip" kann aber von diesen Regelungen zuGunsten des Arbeitnehmers abgewichen werden.Das Arbeitsrecht besteht aus einer Vielzahl an kleinen Gesetzen.Montag, 10. Juni 13
  2. 2. ∂Tel. 0049. (0)30. 59 69 66 19 e-Mail info@designerdock.comwww.designerdock.comDie Personalvermittler für Kommunikation und MarketingHier nun einige wesentliche Mindeststandards:§ 2 NachwG: Grundsätzlich kann ein Arbeitsvertrag, anders als vielleicht vermutet, auch mündlicheingegangen werden. Doch spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses mussder Arbeitgeber die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich festhalten und mit seinerUnterschrift versehen an den Arbeitnehmer aushändigen.§ 622 Abs. 3 BGB: Während einer vereinbarten Probezeit von sechs Wochen für ein unbefristetesArbeitsverhältnis kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.§ 623 BGB: Damit die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses durch eine Kündigung oder einenAufhebungsvertrag auch wirksam ist, muss diese schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen alleinreichen nicht aus!§ 4 BUrlG: Der Arbeitnehmer hat erst nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnissesvollen Anspruch auf den Jahresurlaub. Davor besteht kein Anspruch auf Urlaub. AbweichendeRegelungen mit dem Arbeitsgeber sind aber möglich.§ 2 Abs. 1 EFZG: Ein Arbeitnehmer, der aufgrund eines Feiertages (diese Jahr z.B. derOstermontag am 01.04.2013) nicht arbeiten muss, hat Anspruch auf eine Entgeltfortzahlung. Hätteder Arbeitnehmer an diesem Tag sowieso nicht gearbeitet, z.B. wegen einesTeilzeitarbeitverhältnisses, dann entfällt der Anspruch für die Entgeltfortzahlung.Montag, 10. Juni 13
  3. 3. ∂Tel. 0049. (0)30. 59 69 66 19 e-Mail info@designerdock.comwww.designerdock.comDie Personalvermittler für Kommunikation und Marketing§ 9 MuSchG: Arbeitnehmerinnen sind während der Schwangerschaft und bis zum Ablauf von vierMonaten nach der Entbindung nicht kündbar. Vorausgesetzt dem Arbeitgeber war dieSchwangerschaft zum Zeitpunkt der Kündigung bekannt oder ihm diese innerhalb von zweiWochen nach der Kündigung mitgeteilt wird.© 2013 MAYR Kanzlei für ArbeitsrechtAktuelle und wissenswerte Informationen aus dem Bereich "Arbeitsrecht" stellen unsere Partner,MAYR Kanzlei für Arbeitsrecht zur Verfügung. www.mayr-arbeitsrecht.deMontag, 10. Juni 13

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