Climalife Contact No. 5

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Die europäische Fachzeitschrift für thermische Anlagen

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Climalife Contact No. 5

  1. 1. N°5Juli 2013 Climalife ContactDas europäische Magazin für Fachleute bei thermischen Anlagen Seite 8 w w w . c l i m a l i f e . d e h o n . c o m Preis: 2,50 € Gesetzgebung Aktuelles Prozess Seite 2 Case study Drop-In oder Retrofit? Nachahmenswerte gute Praktiken Parlament und Kommission debattieren über die F-Gas-Verordnung... Seite 5Seite 3 Expertenmeinung zu den geänderten Verordnungen Nahrungsmittelin- dustrie: eine gelungene effiziente Umweltkombination Die Welt ist im Wandel, ändern Sie ihren Kurs!
  2. 2. ENVI TRAN Juni Juli August Sept. Dez. Okt. Nov. Q1 2014 Tätigkeits- bericht des Europäischen Rats 18/06/2013 Sitzung von den Vertretern der Mitgliedstaaten Sitzung zum Textvor- schlag vom 28/05/2013 EU-Vorsitz Litauens EU-Vorsitz Griechenlands Trialog zwischen dem Rat und dem Parlement Erste Lesung der Trialoge Q4 2013 /Q1 2014 (NOCH NICHT BESTÄTIGT) * Abstimmung des Ausschus- ses TRAN 18/06/2013 Abstimmung des Ausschus- ses ENVI Abstimmung nach 1. Lesung im Parlament 04/10/2013 ? Politische Einigung in erster Lesung Q1 2014? (NOCH NICHT BESTÄTIGT) * Die Welt entwickelt sich weiter, ändern Sie Ihren Kurs! Die F-Gas-Verordnung steht augenblicklich im Zentrum der Aufmerksamkeit aller Akteure der Kälte- und Klimatisierungsbranche. Sie werden ebenso wie wir mit Informationen zu den zukünftigen Entwicklungen dieser Gesetzgebung überhäuft. Ein radikales Verbot der Verwendung von H-FKW in der zum heutigen Tage geplanten Form hätte dramatische Folgen. Climalife trägt aktiv dazu bei, die Anliegen unserer Branche zu verteidigen und nimmt diesen bevorstehenden Kurswechsel zum Anlass, bereits jetzt neue optimalen Lösungen zu etablieren. Das ideale Kältemittel für alle Anwendungen gibt es nicht; mehrere Technologien existieren und müssen zur Einführung gebracht werden. Dabei müssen jedoch bestimmte Faktoren beachtet werden. Die derzeitigen Diskussionen müssen Faktoren wie Energieeffizienz, Leistungskoeffizient und Personensicherheit unserer Ansicht nach unbedingt Rechnung tragen. Die so genannten „natürlichen” Kältemittel können unter bestimmten Voraussetzungen eine Alternative darstellen, können die „chemischen” Kältemittel jedoch nicht ersetzen, denn aufgrund ihrer Toxizität, ihrer Entflammbarkeit und ihres Drucks erfordert ihre Handhabung besondere Vorsicht. Die chemische Industrie setzt sich seit vielen Jahren für die Verringerung der Treibhausgase ein und entwickelt neue, den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Lösungen. Die Kältemittel der 4. Generation, die so genannten HFO, sind bereits auf dem Markt und ermögli- chen den Einsatz von Kälte- mittel mit einem sehr geringen GWP; gleichzeitig sorgen sie für eine Aufrechterhaltung oder gar Verbesserung der Energie- leistung der Wärmesysteme und gewährleisten ihre Nutzungssicherheit. Viel Spaß beim Lesen! Alain Lelièvre - Damit Europa-Koordinator Leitartikel Gesetzgebung Parlament und Kommission debattieren über die F-Gas-Verordnung… 2 I Climalife contact Nr. 5 Kältemittel: Expertenmeinung zu den geänderten Verordnungen Interview mit Jean-Pierre BOHER, seit 2002 Geschäftsführer von CETEFF, einer Kanzlei für technische Studien im Bereich Energie, Kältetechnik und -mittel im Südwesten Frankreichs (31). Er ist auch Sachverständiger am Berufungsgericht Toulouse. Aktuelles Climalife contact Nr. 5 I 3 I n unserem Newsletter vom 18. Juni 2013 haben wir Sie über die Orientierungs- vorschläge im Zusammenhang mit der Überarbeitung der F-Gas-Verordnung im Anschluss an die zweite Version des Texts unter irischem Vorsitz unterrichtet. Seither gehen die Debatten ihren Gang... Am 19. Juni hat sich die Umweltkommission (ENVI) im Europäischen Parlament für ein ver- schärftes Verbot von H-FKW in Kälte- und Kli- matisierungssystemen sowie in Wärmepumpen ausgesprochen. Der Text des irischen Vorsitzes wurde somit zurückgewiesen und die strengs- ten vorgeschlagenen Nachträge wurden befür- wortet, wie insbesondere: • Ein verstärktes Phasedown. • Vorgezogene Daten für Vermarktungsverbote. • Verstärkte Einschränkungsbestimmungen für die Zulassung neuer Produkte: - Änderungen bei den GWP-Grenzwerten, - Mehr Anlagenarten. • Verbot vorinstallierter Anlagen. • Eine Steuer auf die CO2 Emissionen vor dem Zugang zu den Zulassungsquoten. Achtung: Diese Liste ist nicht erschöpfend und die Bestätigung der ENVI-Kommission stellt nur einen Schritt des europäischen Gesetzgebungsverfahrens dar. Im Parlament wurde noch keine Abstimmung getroffen. Die Arbeitsgruppe zwischen den ständigen Vertretern der Mitgliedsstaaten wird mehrmals zusammentreten, um bis zum 26. Juli über den Text zu debattieren. - Wenn sie zu einer Einigung gelangt, beginnt am 1. September 2013 ein Trialog zwischen dem Rat und dem Parlament. Bei diesem Trialog wird jeder Artikel verhandelt, um zu einem Kompromiss über den endgültigen Text zu gelangen. Dieser Text wird dann Ende 2013 zu einer ersten Lesung vorgelegt. - Kommt es zu keiner Einigung, gilt der zur ersten Lesung vorgelegte Text als der von der Kommission vorgeschlagene Originaltext unter Berücksichtigung der von oder Umweltkom- mission ENVI am 19. Juni 2013 verabschiede- ten Nachträge. In diesem letzten Fall besteht ein hohes Risiko einer Zurückweisung in ers- ter Lesung. Gleichzeitig führen die Berufsorganisationen EPEE, EFCTC, ADC3R, AFCE, …) augenblick- lich Maßnahmen bei unterschiedlichen Ein- richtungen durch, um die Interessen unserer Branche zu verteidigen. Climalife nimmt aktiv an diesen Diskussionen teil und hält Sie über zukünftige Entwicklungen auf dem Laufenden. Fortsetzung folgt… Herr Boher, unsere Kunden sind verwirrt über die derzeitigen Pläne zur Änderung der Verordnungen. Welche Meinung zu diesen Entwicklungen vertreten Sie als technische Fachkanzlei im Bereich der kommerziellen Kältetechnik-Anwendungen? JP. B.: Ich verfolge die derzeitigen Entwick- lungen bei den technischen Kältemitteln und Zukunftslösungen mit großer Aufmerksam- keit. Anfangs konzentrierte ich mich sehr auf CO2 , ich wartete, bis Bitzer seine Produktreihe auf den Markt brachte. Dann begann ich wie jedermann, CO2 im Auftrag einiger Groß- und Supermärkte zu untersuchen, die sich für die- ses Kältemittel aufgrund seiner Leistung im TK Temperaturbereich entschieden hatten. Ich rate jedoch zur vorsichtigen Verwendung dieser Substanz, denn sie ist ein heikles Kälte- mittel mit einer Reihe von Auflagen und Risiken. „Eine mit CO2 betriebene Anlage ist für mich nicht dasselbe wie eine mit R-404 funktionie- rende. Bei CO2 habe ich mehr Bedenken, und in Anbetracht der extrem hohen Drücke, frage ich mich, wie es mit zunehmender Alterung der Geräte um die Sicherheit bestellt sein wird.” Ich setze es also auf Kundenwunsch ein oder wenn es sich in eine Gesamtlogik einfügt, wobei ich mich vergewissere, dass ein erfahrener Kälte- techniker in der Nähe der Verkaufsstelle ange- siedelt ist. Hat das F-Gas-Projekt direkte Auswirkungen auf Ihre Arbeit? JP. B.: Ja. Seit 7 oder 8 Jahren wird von einer Abgabe auf R-404A gesprochen, nun werden erstmals wirklich Gesetzestexte dazu vorgelegt. Also mussten wir sofort reagieren. Im November 2012, als das F-Gas-Projekt bekannt wurde, standen wir mit zwei mit R-404A ausgelegten Intermarché-Märkten in Verhandlungen. Nach Vergleichen und thermodynamischen Untersuchungen beschlossen wir PerformaxTM LT zu installieren, um heute schon künftigen Anforderungen gerecht zu werden. Ich war überrascht, verglichen mit dem im Booster- System eingesetzten R-404A Einsparungen in Höhe von 5 bis 6 % auf Ebene der Gesamtenergie zu erzielen. Wie haben Sie von PerformaxTM LT erfahren? JP. B.: Ich kannte PerformaxTM LT von einer ersten Anlage, die 2010 in Frankreich eingebaut wurde, im Super U nahe Périgueux. Ich kannte den Kälteanlagenbauer, der diese Anlage errichtet hatte und informierte mich daher bei ihm über dieses Kältemittel. Anschließend erkundigte ich mich bei Climalife nach den thermodynamischen Eigenschaften. Sie erwähnten die Energieeinsparungen durch PerformaxTM LT, worin liegen denn genauer gesagt die Vorteile für Sie? JP. B.: Ich bin sehr optimistisch bezüglich dieses neuen Kältemittels, denn für PerformaxTM LT ist kein Geräteaustausch erforderlich, um der sich abzeichnenden Reglementierung gerecht zu werden. Außerdem stelle ich bei den Anlagen, die ich bereits ausführen konnte, eine bessere Leistung im NK Temperaturbereich fest und eine Reduzierung der erforderlichen elektrischen Leistung im TK Temperaturbereich. Welche Argumente würden Sie gegenüber Kun- den vorbringen? JP. B.: An erster Stelle würde ich den GWP- Wert erwähnen, der dem von R-134a nahe kommt. Dann die einfache Anwendung, ähnlich wie bei R-404A, aber ohne die Notwendigkeit, die Maschinenleistung zu erhöhen. Außerdem würde ich die Nutzerfreundlichkeit für den Anlagenbauer hervorheben. Und schließlich würde ich meinen Kunden erklären, dass mit PerformaxTM LT weniger Wärmeverteiler benötigt werden, da die Temperaturen für die Wärmerückgewinnung höher liegen. Welche Empfehlungen für die Zukunft sprechen Sie aus? JP. B.: Ziel unserer Kanzlei ist es, allen Akteuren, Nutzern und Bauleitern von Kühlanlagen tech- nische Unterstützung zu bieten. In Anbetracht dieser Entwicklungen, werden wir uns anpas- sen: „Was heute gemacht wird, war gestern auch noch undenkbar.“ Wir müssen angepasste Lösungen empfehlen, um den Stromverbrauch in den Griff zu bekommen, so wie es in der Ver- gangenheit mit dem Booster-System der Fall war (Energieeinsparung, höherer Ertrag, dop- pelte Lebenszeit eines Kompressors für den Negativtemperaturbereich,…). Das Bemühen um einfache Lösungen muss jedoch immer vor- rangig bleiben. Und haben Sie schon Fragen zu den HFO-Käl- temitteln? JP. B.: Ich habe bereits von den HFO gehört und bin sehr an dieser neuen Kältemittelge- neration interessiert. Ich habe jedoch noch Bedenken hinsichtlich ihrer Brennbarkeit, die ihre Anwendungsfähigkeit möglicherweise ver- zögern kann… * Der Zeitplan hängt vom gewählten Szenario ab: Abstimmung nach der ersten Lesung, der ersten erweiterten Lesung (Trialog) oder der zweiten Lesung. Ausschuss für Umweltfragen, Volksge- sundheit und Lebensmittelsicherheit Ausschuss für Transport und Tourismus
  3. 3. 4 I Climalife contact Nr. 5 Climalife contact Nr. 5 I 5 R-407F NK NK NK TK TK TK R-407F R-407F AußerhalbMaschinenraumSupermarket Booster R-407F Abbildung 1 Vereinfachtes Fließdiagramm Performax LT/R-407F Booster Aktuelles Case study PLUS setzt auf PerformaxTM LT (R-407F) Jos und Wilma Arts sind unter den ersten Supermarktbesitzern in den Niederlanden, die sich für eine Klimaanlage mit dem Kältemittel PerformaxTM LT/R-407F von Climalife entschieden haben, das von Honeywell entwickelt wurde. Am 7. November 2012 eröffneten sie ihren wundervollen neuen Plus Supermarkt am Raadhuisplein in Landgraaf. Es herrscht geschäftiges Treiben, denn das Unternehmen beschäftigt nicht weniger als 102 Mitarbeiter. GEWERBLICHE KÄLTE D ie Familie Arts ist Mitglied der nie- derländischen Supermarktkette PLUS. Die Kette hat sich dafür entschieden, in neuen Klimaan- lagen in ihren Supermärkten möglichst Per- formaxTM LT einzusetzen. Eines der ersten Beispiele ist der Supermarkt der Familie Arts in Landgraaf. Das Unternehmen Fri-Jado B.V. ist Part- ner der Familie Arts und der Supermarkt- kette Plus auf dem Gebiet der Kühlung im Geschäft. Die Organisation ist auf den Märk- ten Lebensmitteleinzel-handel, -dienstleistun- gen und Nicht-lebensmitteleinzelhandel aktiv. Als Allroundinstallations- und –service-unter- nehmen ist Fri-Jado vor allem auf dem nieder- ländischen Markt vertreten. Fri-Jado hat erkannt, dass Nachhaltigkeit ein führendes strategisches Prinzip im Einzelhandelsmarkt geworden ist, bei dem immer höhere Anforderungen an die Leistung von Gebäuden und Anlagen sowohl im Neubau- als auch im Sanierungssektor gestellt werden. Dieser Gedanke verkörpert auch die Philosophie, für die Climalife steht und die es umsetzt. Die beiden Parteien wurden einander vom Beratungsunternehmen Coolconsultancy in Person von Rob Jans vorgestellt und beraten. Fri-Jado entwickelte in Landgraaf ein Kühl-/ Gefriersystem mit Verstärker. Dieses System hat sich in den letzten 15 Jahren in den niederländischen Supermärkten bewährt. Abbildung 1 zeigt das verein- fachte Fließdiagramm des Per- formaxTM LT/R-407F Booster. Die Gefrierkompressoren arbeiten bei einer Verdampfungstempera- tur von -33 °C. Der Förderdruck der Gefrierkompressoren wird von den Kühlkompressoren bei einer Ansaugtemperatur von -9 °C angesaugt. Der Förderdruck der Kühlkom- pressoren hängt von der Umge- bungstemperatur (zwischen 19 °C und 42 °C) ab. Die Flüssigkeit im Flüssigkeitsbehälter, die zu den Kühl- und Gefrierobjekten gelei- tet wird, wird im Plattenwärmetau- scher auf ca. 8 °C abgekühlt. Der große Vorteil des Aufbaus mit Verstärker bei der Verwendung von PerformaxTM LT/R-407F von Climalife liegt darin, dass die Druckgastem- peratur nicht zu hoch wird. Dadurch entstehen ein geringerer Druckunterschied und weni- ger Verschleiß, was zu einer längeren Lebens- dauer und niedrigeren Lebenszykluskosten für die Familie Arts führt. Die genauen Ergebnisse können erst beziffert werden, wenn das Sys- tem über einen gewissen Zeitraum in Betrieb gewesen ist. Neben der vorteilhaften Energierechnung ist die neue Klimaanlage auch eine ausgezeichnete Lösung zur Vorschlagsänderung der F-Gas- Verordnung. Nach diesem Vorschlag sollen Kältemittel mit einem GWP-Wert über 2500 abgebaut werden. Die GWP-Werte der herköm- mlichen Kältemittel R-404A/R-507A liegen über dieser Grenze. Der GWP-Wert von PerformaxTM LT/R-407F liegt bei 1824. Climalife ist besonders mit der Zusammen- arbeit aller Parteien während dieses Projekts zufrieden. In der kommenden Zeit werden die Ergebnisse dieses Projekts ausgewertet und wir informieren Sie darüber im Newsletter Climalife Contact oder unter www.climalife.dehon.com. Interview mit Rob Jans, CEO of Coolsultancy, einem Beratungsunter- nehmen für Kältetechnik (Niederlande). H. Jans, würden Sie uns Ihr Unternehmen in wenigen Worten vorstellen? R. J.: Ich gründete mein Unternehmen Coolsul- tancy im Jahr 2005, nachdem ich für eine Reihe von Unternehmen gearbeitet hatte. Mein Kern- geschäft ist heute die Kältetechnik, und 80% meiner Kunden sind Supermärkte. Meine wich- tigsten Kunden sind Plus, Deen und COOP. Ich bin für die Kältetechnik in allen neu oder umge- bauten Plus- und Deen-Supermärkten in den Niederlanden verantwortlich. Als Berater verwende ich verschiedene System- konzepte, basierend auf CO2 , R-404A, R-407F, R-507. Ich empfehle jeweils das beste Konzept für die jeweilige Situation, denn die Bedürfnisse eines Supermarktes werden von einer Reihe von Faktoren beeinflusst. Ich interessiere mich für Innovation und Umwelt- schutz, und neige dazu, in Supermärkten vor- wiegend CO2 anzuraten. Boostersysteme sind inzwischen zur üblichen Technik geworden. Mit den kommenden Neuregelungen werden Kälte- mittel mit hohem GWP-Wert bald eingeschränkt oder verboten werden, wir möchten diesem Wandel vorgreifen. Die geplante F-Gas-Verordnung zielt auf das Verbot von Kältemitteln mit hohem GWP ab. Wie stehen Sie zu diesem Vorhaben? R. J.: Die niederländische Regierung verfolgt keine klare Strategie zur Förderung spezieller Kältemittel oder zur Nutzung besserer H-FKWs. Sie werden den EU-Vorgaben folgen. Das ist in meinen Augen verschwendete Zeit, die genutzt werden könnte, um Erfahrungen zu sammeln. Dieses Projekt wird meinen Arbeitsalltag verän- dern. In der Vergangenheit unternahmen die Fir- men keine Anstrengungen zu Änderungen bei den Kältemitteln, da R-404A und R-507 einfach anzuwenden sind. Doch heute lehnen wir ihre R-404A-Angebote ab, und daher müssen sie sich anpassen. Die F-Gas-Verordnung wird uns helfen, die Unternehmen davon zu überzeugen, dass sie Ersatzlösungen für R-404A und R-507 anbieten müssen. Verschiedene Lösungen werden angeboten. Wie sehen Sie die Zukunft Ihrer Branche? Wel- che Lösungen hält die Zukunft bereit? R. J.: Langfristig bleibt meiner Meinung nach CO2 führend, weil es in Verbindung mit der Wärmerückgewinnung eine gute Lösung für Supermärkte darstellt. Aber auf einem Markt, auf dem die Anlagen oder Schränke in Supermärkten wieder verwendet werden sollen oder das Budget ein Problem darstellt, ist auch R-407F eine gute Lösung. Die Meinungen gehen von Land zu Land sehr auseinander. Schaut man sich die in Holland verwendeten Kältemittel an, dann stellt man fest, dass 70% der Nutzer R-507 einsetzen und nur 30% R-404A. In Deutschland ist das genaue Gegenteil der Fall. Wie sehen Sie das Sicherheitsproblem beim Einsatz des Hochdruck-Kältemittels CO2 ? R. J.: Für nordische Länder wie die Niederlande ist CO2 ein gutes Kältemittel. Natürlich sind aufgrund des Bedarfs an passender Ausrüstung zur Übertragung des Hochdrucks höhere Investitionskosten erforderlich, obwohl es auch günstigere Lösungen auf dem Markt gibt. Wir sind sehr auf Sicherheit bedacht. Alle Kühl- und Gefrierräume sind mit CO2 -Detektoren ausgestattet. Und dann gibt es da noch die DGRL (Druckgeräterichtlinie; engl: Pressure Equipment Directive), ein sehr effizientes Instrument zur Gewährleistung eines sicheren Einbaus dieser Systeme. Nutzen viele Vertragspartner CO2 ? Glauben Sie, die Marktdynamik wird sich ändern? R. J.: Im Moment haben nur die Großunter- nehmen genug Erfahrung für den Umgang mit diesen Systemen. In Zukunft wird jedoch die NVKL, die holländische Branchenorganisation für Ingenieure und Monteure, Informations- und Schulungsseminare anbieten, so dass mehr Unternehmen diesen Service anbieten werden. Sprechen wir nun über Performax™ LT: Können Sie uns sagen, wann Sie zum ersten Mal von diesem Kältemittel gehört haben? R. J.: Ich glaube, die Information stammte ursprünglich von Climalife. Uns lagen damals nur Zahlen aus den Flyern und ein paar Messungen von Copeland vor. Die Endnutzer erhielten dieselben Informationen und fragten mich um Rat. Ich achte auf spezielle Parameter wie den GWP-Wert. Und wenn Performax™ LT dieselbe Leistung bringt und einen geringeren GWP besitzt, dann bin ich schon zufrieden. Welche Vorteile hat Ihrer Meinung nach Perfor- max™ LT gegenüber den übrigen Marktpro- dukten? R. J.: Alle großen Anlagen sind Boostersysteme. Dabei braucht man ein Kältemittel für das gesamte System, sowohl bei niedrigen als auch bei mittleren Temperaturen. Keine anderen Kältemittel erfüllen in Zukunft diesen Anspruch. Es sei denn, man setzt sie als Kaskadensystem ein, z.B. CO2 und R-134a. Das halte ich aber für keine gute Lösung, weil R-134a auf der Kühlseite längere Leitungen, größere Kompressoren und riesige Mengen an Kältemitteln erfordert. Ist Performax™ LT ein Produkt für Boostersys- teme? Empfehlen Sie Performax™ LT? R. J.: Ja, unbedingt. 80% der Systeme laufen als Booster, also brauchen wir ein Kältemittel, mit dem wir neue Systeme aufbauen, das wir aber auch als Drop-In benutzen können. Dieses Argument spricht für den Einsatz von Performax™ LT, genau wie der niedrigere GWP. Wir gestalteten einige Plus-Supermärkte mit R-407F, und die Ergebnisse sind positiv. Werden Ihnen bereits Fragen zum neuen HFO-Molekül gestellt? R. J.: Nein, die CBL*(Branchenorganisation für Supermärkte) verschickt manchmal Informati- onen an Supermärkte, die sich dann an mich wenden, aber insgesamt gesehen, sind sie nicht nah genug dran an der Information. Zwischen den Europäischen Komitees und dem Endnut- zer müssen Erklärungsstellen geschaffen wer- den. * Niederl. Lebensmittel-Einzelhandelsverband. Unternehm en: Fri-Jado Aktivität: Gewerbliche Kälte Ort: Etten-Leur
  4. 4. Case study INDUSTRIELLE KÄLTE 6 I Climalife contact Nr. 5 Firma: Etablissements Joseph Tätigkeit: Kühlsysteme für Indus- trie und Handel / Gewerbeküchen / Luftaufbereitung, Klimasysteme, Heizung Standort: Queven (01) - Frankreich Gründungsdatum: 1964 Beschäftigte: 25 Mitarbeiter Case study GEWERBLICHE KÄLTE Climalife contact Nr. 5 I 7 Echte Energie- einsparungen machen PerformaxTM LT zum Kältemittel der Wahl Greenway® RTU -30°C / R-407F: eine effiziente Umweltkombination für das Giraudet-Werk Während der Einsatz von Performax™ LT (R-407F) als R-404A-Ersatz in Supermarkt- anwendungen in den letzten zwei Jahren gut dokumentiert ist, kann das Kältemittel genauso gut in anderen R-404A-Anwendungen wie der Lebensmittellagerung und Nahrungsmittelverarbeitungsprozessen eingesetzt werden. Das Unternehmen Giraudet, ein im französischen Bourg-en-Bresse (01) ansässiger Her- steller der französischen Klößchenspezialität ‘Quenelles’, hat sich für ein neues indirektes Kälteproduktionssystem als Ersatz für seine bisherige R-22 Anlage entschieden. Diese Entscheidung steht mit der Umweltpolitik des Unternehmens im Einklang. A ls das in Norfolk ansässige Unter- nehmen JD Cooling Limited 2011 gezwungen war, ein altes R-22-Kühlsystem in einem Lager- bereich bei einem der größten Kartoffelliefe- ranten Großbritanniens auszutauschen, bat es Climalife UK um eine Empfehlung bezüg- lich des zu verwendenden Kältemittels. Statt R-404A wählte es letztlich Performax™ LT (R-407F), um so zu einer Verringerung des CO2 -Fußabdrucks des Systems beizutragen. Der fragliche Lagerraum umfasste eine Kühlvorrichtung mit einem konventionellen, thermostatischen Reglerventil, bei Fixed- Speed- Kondensatorlüftern, die mit einem Druckschalterset das ganze Jahr über liefen. JD Cooling begann das Projekt mit der Planung eines neuen, maßgefertigten Designs für die Ausrüstung im Laden; dazu gehörte eine Kühlvorrichtung, diesmal aber mit nach dem Push-Prinzip funktionierenden Lüftern und variablem Lamellenabstand, wodurch der durch die Direktexpansionskühlung (DX) bewirkte Austrocknungseffekt gemindert werden sollte. Zusätzlich zur Kühlvorrichtung umfasste die neue Ausrüstung elektronische Reglerven- tile zur Anpassung des Kältemitteldurchflus- ses, und einen mit variabler Geschwindigkeit betriebenen Kompressor und Kondensatorlüf- ter für ein ausgewogeneres System mit grö- ßerer Energieeffizienz. Das neue System sollte anstelle von R-404A, das bis dahin über viele Jahre hinweg das bevorzugte Kältemittel bei diesen Anwendungen war, mit Performax™ LT (R-407F) betrieben werden. Außerdem wurde das System leckagedicht ausgelegt. Die Ent- scheidung für den Einsatz von Performax™ LT wurde zusätzlich dadurch erleichtert, dass es einen GWP-Wert von weniger als der Hälfte von R-404A besitzt, nämlich 1824 gegenüber 3922. Performax™ LT wurde auch bevorzugt, weil es eine höhere Energieeffizienz aufweist als R-404A. JD Cooling entdeckte das wahre Energiespar- potenzial von Performax™ LT: Zusammen mit den beschlossenen Designverbesserungen konnten in der neuen Anlage die Betriebskos- ten verglichen zur vorherigen Ausrüstung um über 25% gesenkt werden; auf diese Weise wurden monatliche Einsparungen in der Grö- ßenordnung von 4000 kW möglich. Da das Unternehmen derzeit gemeinsam mit den Lie- feranten an der Entwicklung einer Reihe von Kühlkomponenten arbeitet, die den reibungslo- sen und effizienten Betrieb der mit diesem Pro- dukt arbeitenden Systeme sicherstellen sollen, hofft man, in Zukunft noch bessere Ergebnisse zu erzielen. Obgleich die Ergebnisse der F-Gas-Revision zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels noch nicht vorlagen, kann die Verwendung von R-404A in neuen Anlagen aufgrund des GWP von 3922 nicht länger gerechtfertigt werden. JD Cooling Limited hat nicht nur eine Anlage gebaut, die mit Performax™ LT effizienter läuft, sondern das Unternehmen unterstützte seine Kunden auch dabei, sicherzustellen, dass ihre neue Anlagen die Anforderungen großer Einzelhändler erfüllen, die die Lieferanten drängen, auf einem zunehmend für die CO2 - Problematik sensibilisierten Markt ihren CO2 - Fußabdruck zu verringern. S eit 2004 hat das Haus Giraudet ein Hygiene-, Sicherheits- und Umweltprogramm zur Einführung gebracht. Daneben führt das auf die Herstellung von Premium-Frischeprodukten spezialisierte Unternehmen zahlreiche weitere Projekte durch. Der Pyralentransformator wird ersetzt, der Wasserverbrauch wird um 30% vermindert, es werden Energiestudien durchgeführt, um den Strom- und Gasverbrauch zu mindern... Dabei wird sich das Unternehmen darüber klar, welcher wichtiger Anteil am Stromverbrauch der Kälteproduktion zukommt. „Auf der Grundlage dieser Feststellung haben wir die Entscheidung getroffen, die seit dreißig Jahren in Betrieb befindlichen Kälteaggregate auszutauschen und uns mit den möglichen Ersatzlösungen auseinanderzusetzen. Und mit dem Verbot der Anwendung des R-22 zum 1. Januar 2015 sahen wir uns gezwungen zu handeln.”, so Patrick Battendier, der Generaldirektor der Niederlassung. Das im Jahr 1910 gegründete Unternehmen Giraudet beschäftigt heute 45 in zwei Schichten tätige Mitarbeiter, die pro Jahr 1300 Tonnen Quenelles, Saucen und Suppen herstellen. 80% der Produkte werden über Supermärkte, 12% in den eigenen Boutiquen in Paris, Lyon und Bourg-en-Bresse vertrieben und 8% geht an das Gaststättengewerbe. Der dabei erwirtschaftete Umsatz beläuft sich auf 8 Millionen Euro. Die Fläche des Standorts liegt bei 4500 m². Mehr als die Hälfte der Abteilungen erfordert eine Temperatur zwischen 2 und 4°C; hierbei handelt es sich in erster Linie um die Verpackungsräume, die Auftragsvorbereitungsabteilung und der Versand. Die andere Hälfte ist der Produktion, d.h. dem Teil der Herstellung gewidmet, in dem die Rohstoffe miteinander vermengt werden. In diesen Werksteilen ist keine Temperaturkontrolle erforderlich. Die Kälteproduktion erfolgt bislang über ein direktes Druckminderungssystem mit R-22, dessen Ertrag bei ungefähr 30% liegt. Im Jahr 2011 nimmt das Haus Giraudet mit 4 Lieferanten Kontakt auf, um diese Anlage zu ersetzen. Zwei Anlagentypen werden vorgeschlagen: R-404A mit direkter Druckminderung oder ein indirektes System mit Eiswasserproduktion. Der Auftrag wird letztendlich an das in der Nähe angesiedelte Familienunternehmen Ets Joseph erteilt, das eine R-407F / Greenway® RTU -30°C Lösung von Climalife anbietet. „Unser Kunde wollte die Kältemittel zentralisieren und abgrenzen. In diesem Zusammenhang bot sich die Glykolwasserlösung an, da hierdurch der Wert der Anlage gesteigert und ein optimierter Investitionsertrag gesichert werden konnte, so der technische Verantwortliche Nicolas Joseph. Wir wollten einen Lieferanten, der uns eine maßgeschneiderte Lösung bietet. Wir haben mit R’System verhandelt und die Anlage konzipiert.“ Das Projekt beginnt im Jahr 2013 mit der vorbereitenden Installation eines Edelstahlrohrnetzes in allen betroffenen Abteilungen. Im Anschluss daran wird das Modul im Februar auf der Plattform installiert. Jede modulare R’System Ausstattung mit entwicklungsfähiger Leistung beinhaltet eine mit einem Hoch- und Niederdrucksystem ausgestattete, schwebende NK Zentrale bestehend aus 4 zugänglichen hermetischen Bitzer-Kolben-Kompressoren (2 x 272 kw zu -8°C / + 42°C), einen Alpha Laval Rohrbündelwärmetauscher für die Herstellung von Eiswasser, einen elektrischen Druckminderer von Siemens, einen 3000 Liter Ballon und 2 Wilo-Pumpen (Primär- und Sekundärkreislauf). Beide Zentralen laufen im Automatikmodus und werden von automatischen Steueranlagen von Siemens gesteuert. Die Einstellungen erfolgen auch über ein Articaaufsicht von R-System. Am Elektrokasten ist ein elektrischer Verbrauchszähler installiert. Zur Gewährleistung eines umweltfreundlichen Betriebs wird außerdem ein Wärmerückgewinnungssystem auf der Grundlage von Plattenwärmetauschern mit einem Kalorienzähler eingeführt, mit dessen Hilfe sich Warmwasser bei einer Temperatur von 45°C/ 50°C zur Reinigung der Produktionsmittel zurückgewinnen lässt. Im April erfolgt der Anschluss der Kühlanlage, danach werden die Pumpen gestartet und man füllt 200 kg R-407F für eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme. Die Anlage läuft zu Beginn in einem geschlossenen Kreislauf ohne Verteilung. Danach werden die ersten R-22 Verdampfer nach und nach entfernt und durch Kühlkomponenten der Marke Luve Contardo ersetzt, die mit Greenway® auf einer Ausgangsschlaufe von -8°C und einer Rückschlaufe von -5°C gespeist werden. Die Produktion des Werks konnte nicht angehalten werden. Die ersten Rückmeldungen auf der Grundlage der Temperaturmessungen sind sehr positiv. Die Kosten dieses Projekts belaufen sich auf 700.000 Euro, davon dürften 20.000 Euro in Form von Energieeinsparungszertifikaten zurückerhalten werden. „Es handelt sich um eine bedeutende Investition, doch dank der dabei zum Einsatz gebrachten neuen Technologien sichern wir unsere Zukunft. Ich würde dies jeder Zeit wieder tun.”, so Patrick Battendier. Kühlungsbedarf: 320 KW Kälteproduktion: Kälteleistung (-8 / 42°C): 2 x 272 KW - Leistungsaufnahme: 227 KW Kältemittel: R-407F - Wärmeträger: Greenway® RTU -30°C 4 hermetische, zugängliche BITZER-Kompressoren 6GE-34Y- 40P 2 Helikoidal-Kondensatoren Regelung: AUTOMATE BP HP ECO 1 Geschwindigkeitsregler ABB – 1 pro Kreislauf Hydraulikmodul: Zweifachpumpe für Primär- und Sekundärkreislauf: (WILO) 4 x DL80/150 2 Plattenaustauscher zur Wärmerückgewinnung (Alpha Laval) Insgesamt zurückgewonnene Leistung 160 kW (40/45°C) Mess- und Regelausstattung: 1 Gesamtenergiezähler (SOCOMEC) - 1 Kalorienzähler (Wärmerückgewinnung) - Steuerung & Überwachung der Arbeitsplätze: Artika Optima EG Verdampfer: 9 würfelförmige und 10 Deckenverdampfer DF - LUVE CONTARDO Steuerung JOVENTA – OVENTROP: V3V+ Regelung Technische Kenndaten des indirekten Systems mit Eiswasserproduktion
  5. 5. Überprüfung eines guten Funktionszustands • Aufnahme der Parameter mit dem aktuellen Kältemittel (Drücke, Überhitzung, bei Kühlung, Absorptionsgrad) Untersuchung der wirtschaftlichen Vorteile • Amortisierung der Anlage • Kosten des Eingriffs • Betriebskosten nach Umrüstung Auswahl der Kombination Kältemittel/Öl • Am besten geeignetes Kältemittel • Vereinbarkeit der Elemente mit der Kombination Polyolesteröl/HFKW prüfen Akzeptable technische und wirtschaftliche Bilanz? Umrüstung vornehmen Andere Lösung wählen Ja Nein DROP IN Anlage mit Direktexpansion Nutzung des ursprünglichen Öls möglich FCKW/H-FCKW/H-FKW H-FKW/HFO Kälte Klimatisierung Einfache Umrüstung Anlage mit Direktexpansion Austausch des ursprünglichen Öls FCKW/H-FCKW/H-FKW H-FKW/HFO Kälte Klimatisierung Komplexe Umrüstung Anlage mit Direktexpansion Austausch des ursprünglichen Öls, der Dichtungen und der Geräte FCKW/H-FCKW/H-FKW H-FKW/HFO Kälte Klimatisierung Auswahl des Kältemittels Ölrückfluss Leistung GWP Massenstrom Effizienz Überhitzung Prozess Auswahl eines Kältemittels als Drop-In- oder Retrofit-Lösung? Nachahmenswerte gute Praktiken… 8 I Climalife contact Nr. 5 Prozess Climalife contact Nr. 5 I 9 H istorisch gesehen durchläuft der Kältetechnikmarkt nicht seine erste Wandlung. Seit seiner Entstehung im Jahr 1830 wurden besonders gefährliche, schwer zu kontrollierende oder wenig leistungsfähige Produkte verwendet (NH3 , SO2 , CCl4 , H2 O, ...), mit dem Hauptziel der Lebensmittelkonservierung. Das Auftau- chen der FCKW 100 Jahre später sorgte für Sicherheit für Systeme und Menschen. Dann warfen die aufeinander folgenden Gesetze den Markt durcheinander und technisch zuverläs- sige und leicht anwendbare Lösungen mussten gefunden werden, um die noch in perfektem Zustand befindlichen Systeme auf Dauer nut- zen zu können. So wurden die FCKW durch H-FCKW und diese wiederum durch H-FKW ersetzt. In Zukunft erwartet uns der Austausch der H-FKW durch die HFO. Die Entscheidung für oder gegen die Umrüs- tung eines thermischen Systems hängt von mehreren Kriterien ab. Oberstes Ziel ist die Verlängerung der Lebensdauer der Anlage bei gleichzeitigem Erhalt möglichst vieler oder aller Anlagenkomponenten, um so die wirtschaftli- chen und ökologischen Auswirkungen dieses Eingriffs abzumildern, die Investitionskosten zu begrenzen und die Amortisierung jüngerer Anlagen sicherzustellen. Mit der Lösung müs- sen sich thermodynamische Leistungen erzie- len lassen, die den Anforderungen entsprechen. Also müssen eine Diagnose und eine Machbar- keitsbilanz erstellt werden, ehe eine Drop-in- oder Retrofit-Lösung durch Gemische auf H-FKW-Basis vorgenommen wird. Grundregel: Nur Anlagen in gutem Zustand, mit befriedigender Funk- tion und sonstigen Leistungen wer- den umgerüstet. Wie wird ein halogenhaltiges Ersatzkältemittel (HFKW / HFO) ausgewählt? Mehrere Punkte liegen der Entscheidung für das am besten geeignete Kältemittel zugrunde: • Umweltaspekt: Fluorierte Treibhausgase mit geringem GWP sind zu bevorzugen (direkte Emission in die Atmosphäre im Fall einer Leckage) und anderer- seits Kältemittel mit dem gerings- ten TEWI-Gesamteffekt. Der TEWI (total equivalent war- ming impact) berücksichtigt die Menge des Treibhausga- ses CO2 die von der Maschine während ihres lebenslangen Einsatzes zur Erzeugung der für die Anwendung nötigen Energie aus- gestoßen wird. • Technische Aspekte: Kompressionskältemaschinen bestehen aus mehreren Elementen, die in Abhängigkeit von den Anwen- dungserfordernissen entsprechenden Flüs- sigkeit ausgewählt werden. Sie beinhalten insbesondere einen oder mehrere hermetische, zugängliche hermetische oder offene Kompres- soren (Kolben-, Schrauben-, Zentrifugal-, Spi- ralkompressor). - Der Kompressor stellt das empfindlichste Element der Anlage dar. Je nach verwende- tem Kältemittel unterliegt er unterschiedlichen Anforderungen (Druck, Volumen) und erbringt verschiedene Leistungen (Kompressionsrate, Ertrag). Daher muss beim Austausch des Kälte- mittels in einer bestehenden Anlage unbedingt ein neues Kältemittel gewählt werden, deren volumetrische Kälteproduktion und Drücke denen dem ersetz­ ten Kältemittel mög- lichst nahe kommen und die somit mit der verwendeten Maschine kom- patibel sind. - Die Austauscher (Verdampfer, Kondensato- ren, Zwischenaustauscher) ermöglichen eine von ihrer Dimensionierung abhängende Ener- gieübertragung. Wärmeleitfähigkeit, dyna- mische Viskosität, spezifische Wärme und Volumenmasse der Ersatzflüssigkeit müssen den jeweiligen Werten der Ausgangsflüssigkeit möglichst entsprechen. - Empfänger mit Nieder- oder Mitteldruck sorgen dafür, dass die Ersatzkältemittel ver- gleichbare Drücke (möglichst niedere) und Massenvolumen aufweist und bei Anlagen mit Teil- oder Vollbeaufschlagung keine Tempera- turschwankungen von über 1°K bei Atmosphä- rendruck aufweist. - Druckminderer, Hähne, Ventile: Idealerweise können sie weiter verwendet werden. Auf die Verträglichkeit zwischen dem Polyolesteröl und dem H-FKW muss geachtet werden. Andern- falls sind sie auszutauschen. - Trockner: nützlich zur Entfernung von Feuch- tigkeit und Unreinheiten, die sich eventuell im Kreislauf befinden. Muss für den Gebrauch mit dem ausgewählten Öl und dem Kältemittel kompatibel sein. - Flüssigkeits- und Dampfleitungen: Die für den Erhalt der gewünschten Kälteproduktion erforderlichen Volumenströme müssen mög- lichst nah an denen der Ausgangsflüssigkeit liegen. Andernfalls schwankt der Druckverlust und kann einen Austausch der Leitungen erfor- derlich machen. - Das Kältemschinenöl ist für die mechani- sche Funktion des Kompressors unerlässlich. In Fällen, in denen es zum Kontakt zwischen die- sem Öl und dem Kältemittel kommt, muss das Öl kompatibel und in jedem Verhältnis misch- bar sein. Für eine gute Schmierleistung darf sich das Kältemittel unter Verdichtung nur leicht erwärmen (adiabatischer Kompressionskoeffizi- ent nahe 1) und darf die Viskosität des Öls nicht über die Bereiche, in denen eine gute Schmie- rung gewährleistet ist, hinaus verändern. Und schließlich sind aus Gründen der Gesamtsicher- heit nicht entzündliche, nicht explosionsgefähr- liche und nicht toxische Kältemittel unbedingt vorzuziehen. • Thermodynamischer Aspekt: Das Kältemittel: - muss in ihrer volumetrischen Kälteproduktion, den Drücken, Viskositäten und thermischen Leitfähigkeiten der zu ersetzenden Flüssigkeit möglichst nahe kommen, - darf sich bei Kompression möglichst wenig erwärmen, damit eine gute Schmierleistung gewährleistet ist. Die kritische Temperatur muss möglichst hoch liegen. Nach Beachtung dieser Grundre- geln – Drop-in oder Retrofit? Was ist Drop-in? Drop-in besteht darin, das vorhandene Kältemittel aufzufangen und durch ein anderes zu ersetzen, das für den Einsatz in der vorhandenen Maschine mit dem Originalöl geeignet ist. Ansonsten ist keine Änderung der Anlage erforderlich. Beispiele für mögliche Drop-in-Lösungen: - FCKW R-12 ersetzt durch R-409A. - FCKW R-502 ersetzt durch R-408A. - H-FKW R-134a, das in Fahrzeugklimaanlagen bald durch HFO 1234yf ersetzt werden kann. - H-FKW R-404A ersetzt durch PerformaxTM LT (R-407F). Was ist eine Umrüstung? Umrüstung oder Retrofit: Zwei unterschiedli- che Begriffe für denselben Vorgang. Es gibt 2 Arten von Umrüstungen. Einfache Umrüstung: Nur Austausch von Kältemittel und Öl. Das gesamte vorhandene Material bleibt erhalten.Beispiel: H-FCKW R-22 ersetzt durch H-FKW R-427A, oder durch Per- formaxTM LT. Komplexe Umrüstung: Austausch von Kälte- mittel, Öl, Dichtungen des Kreislaufs und even- tuell eines Teils der Geräte. Auf jeden Fall ist es nach dem Austausch des Kältemittels erforderlich, die Einstellungen vor- zunehmen, die Funktionsweise zu prüfen, die Leckage zu kontrollieren und die vorge- schriebene Kennzeichnung zu überprüfen. Eine Anlage, die einen Materialfehler wie einen aufgrund Durchbrennens oder Mechanikfeh- lers ausgefallenen Kompressor aufweist, kann nur nach Reinigung des Kreislaufs mit einem Lösungsmittel der Art Nettogaz GC1 oder Faci- lisov (je nach Größe) umgerüstet werden. In Anbetracht dieser aufeinander folgenden Änderungen gibt es Lösungen, mit denen sich ihre Anlagen in gutem Zustand erhalten lassen, jenseits aller Verbote zum Kältemittel, mit dem sie ausgerüstet waren. Diese neuen Lösungen erfüllen sowohl ökologische als auch ökonomi- sche Anforderungen. Diese garantieren Ihnen gleichzeitig Sicherheit z. B. bei der Konservie- rung von Lebensmitteln, medizinischen oder auch technisch höchst anspruchsvollen Anwen- dungen (Luft- und Raumfahrt, Elektronik, Ver- teidigung…). Um Sie bei der Auswahl des Kältemittels zu unterstützen helfen Ihnen das Climalife-Team und unsere Technikabteilung bei der Suche nach Lösungen, die für Ihre Projekte maßge- schneidert sind (Planung thermodynamischer Instrumente, Simulation, Organisation von Technikkonferenzen…). Dem Austausch des Kältemittels vorausgehende Untersuchung
  6. 6. EvénementsProdukte Nettogaz GC1: Das ideale Lösungsmittel zur Beseitigung von Unreinheiten in einem Kältekreislauf Nettogaz GC1 ist ein Gemisch ohne schädliche Auswirkungen auf die Ozonschicht; es dient zur internen Reinigung von kleinen Kälte- und Klimatisierungsanlagen (auf Industrieebene ist Facilisolv zu verwenden). Das von Climalife entwickelte Produkt stellt die Lösung zur Beseitigung von Unreinheiten im Kreislauf dar, die zu Störungen in der Anlage führen können - egal ob es sich dabei um Wasser, mechanische Rückstände, Schweißreste oder festen Schmutz der Art Ruß oder Oxide handelt. Die vorgefundenen Schmutzarten sind verschiedenster Natur. Zu den häufigsten gehören: • Durchgebrannte Motoren in den thermischen oder zugänglichen hermetischen Einheiten, • Wasser im Kreislauf, • Schmiermittel in schlechtem Zustand, • Entstehung von Säuren, • Bildung von Oxiden beim Schweißen und Löten. Nettogaz GC1 wird meist verwendet: - vor der Wiederverwendung von Anlagenteilen in einem anderen Kältekreislauf-System, - nach einer Störung, die eine Kontamination des Kreislaufs verursacht hat, Gestützt auf das Know-how, das wir uns seit 1874 im Bereich der Kältemittel erworben haben, erwarb sich Climalife auch große Fachkenntnis bei Ölen für Kältekompressoren. Überzeugt von der Bedeutung der Qualität der Auswahl des Schmiermittels für ein Kühlsystem bringt Climalife seine Schmiermittelreihe HQ POE auf den Markt und antizipiert damit die Anforderungen seiner Kunden im Alltag. Qualität Die hochwertige Reihe (HQ = High Quality) HQ POE besteht aus synthetischen Polyolester (POE)-Schmiermitteln für Kältekompressoren, die mit Hydrofluorkohlenwasserstoff-Kältemitteln (H-FKW, HFO) betrieben und zur Kühlung und Klimatisierung verwendet werden. Die Eigenschaften der HQ POE sorgen für wirksamen Schutz gegen den Verschleiß bewegter Teile und erlauben ihre Verwendung in einem breiten CLIMALIFE IST INNOVATIV UND BRINGT SEINE PRODUKTREIHE DER KÄLTESCHMIERMITTEL AUF DEN MARKT: HQ POE 10 I Climalife contact Nr. 5 Messe „Energies Froid“ Nach der Sommerpause 2013 beginnt ein neuer Zyklus der Regionalmessen „Energies Froid“ mit dem ThemaThermodynamik. Ihre Climalife-Han- delsvertreter werden Sie dort begrüßen - Lyon, 2. & 3. Oktober 2013 - Bordeaux, 27. & 28. November 2013. Melden Sie sich jetzt schon an und erhalten Sie Ihren kostenlosen Messeausweis: http://www.energiesfroid.com Climatechno ist die zweijährlich stattfindende Fachmesse des Sektors HVAC & R, sie wird am 10. und 11. Oktober 2013 in Leuven – Haasrode stattfinden. Das gesamte Climalife-Team begrüßt Sie an Stand 77 B. Entdecken Sie PerformaxTM LT, die Ersatzlösung für R-404A und R-22, aber auch die Kältemittel der 4. Generation, die HFOs. Vom 13. bis 15. November 2013 organisiert der ungarische Verband für Kühltechnik und Druckluft seine Jahreskonferenz im Thermal Hotel in Harkany. Climalife wird erneut mit einem Stand vertreten sein und bei den technischen Präsentationen einen Beitrag leisten. Climalife-Technikkonferenz Besuchen Sie uns am Techniktag, den wir am 4. September 2013 im Geschäftszentrum DUBO von Zaltbommel organisieren. Wir präsentieren Ihnen dort die neuesten Entwicklungen auf dem Markt und versuchen, Sie auf die kommenden Veränderungen vorzubereiten. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Climalife- Korrespondenten. Wir freuen uns auf Sie. Installatie Vakbeurs Hardenberg Die 14. Ausgabe der Installatie Vakbeurs Hardenberg findet am 10., 11. und 12. September 2013 statt. Die Messe für Kühl-, Klima- und Belüftungstechnik bietet die richtige Atmosphäre für Geschäftsabschlüsse und Informationsbeschaffung. Sicher können Sie hier neue Kontakte knüpfen und finden Inspirationen für neue Ideen. Bis bald also in Hardenberg. AFCE-Kolloquium In jedem Jahr informiert Sie die Alliance Froid Climatisation Environnement (AFCE) über die jüngsten verordnungsrechtlichen und technologischen Entwicklungen in Verbindung mit Kältemitteln. Merken Sie sich bereits jetzt den 3. Oktober 2013 in Ihrem Terminkalender vor. Weitere Infos unter: http://www.afce.asso.fr Cold Chain Forum Der erste übergreifende Kongress zu den politischen, verordnungsrechtlichen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Herausforderungen der KÄLTETECHNIK begrüßt sie am 23. und 24. Oktober 2013 in der Grande Halle de la Villette in Paris. Als Informations- und Austauschplattform bietet das Cold Chain Forum mit seinen 50 Konferenzen und dem Expertenbereich einen Gesamtüberblick über den Markt. Climalife ist an diesem Austausch beteiligt und präsentiert Ihnen seine technologischen Innovationen und seine die Energieeffizienz, die Sicherheit, Leistung und Kostenkontrolle betreffenden Lösungen an seinem Stand A08. Ereignisse Interclima Vom 4. bis 8. November 2013 finden die 3 wichtigsten Baumessen BATIMAT, INTERCLI- MA+ELEC und IDEO BAIN im Messepark Paris Nord Villepinte statt. Climalife stellt in Halle 2 Stand L 109 im Bereich für Klimatisierung / Belüftung / Kältetechnik aus. Eine einmalige Gelegenheit, unser Angebot an Produkten und Dienstleistungen zur Optimierung der Prozesse in Wärmesystemen für die gewerbliche und indust- rielle Kältetechnik, für den Heim- und Dienstleis- tungsbereich kennen zu lernen. Suisse Frio Die zweitägige Kältetechnik-Ausstellung der Schweiz und das zugehörige Forum werden am 21. und 22. November 2013 im Rahmen der Messe Maison Bois Energie 2013 am Standort BERNEXPO Bern in den Hallen 3.0/2.0 stattfin- den. 24 Y-Kältetechniksymposium Am Dienstag, dem 3. Dezember 2013 findet in Yverdon-les-Bains das von der ASF (Association Suisse du Froid, Sektion französische Schweiz) organisierte Kältetechniksymposium statt. Dieser Tag bietet den Protagonisten des Kältetechnikmarktes der französischen Schweiz Gelegenheit zur Begegnung, zum Austausch und zur Entdeckung der neuesten Techniken. DKF organisiert am 11. September 2013 eine Informationskonferenz in Meerbusch. Auf dem Programm stehen die großen Achsen des F-Gas-Revisionsvorhabens, die Lösungen für einen R-404A-Ersatz, die 4. Generation von Kältemitteln (HFO), die neuen Kälte- /Wärme- träger für Kälte-, Heiz- und EnR-Anlagen sowie CoolTool Diagnostics. Anmeldungen unter : climalife.de@climalife.dehon.com Frankreich Belgique Ungarn Niederlande Deutschland Schweiz International Climalife contact Nr. 5 I 11 Das Climalife-Galco-Team begrüßt Sie vom 21. bis 23. Januar 2014 im Javits Convention Center in New York zur AHR EXPO. Betriebstemperaturbereich. Bei der Auswahl des für das System geeigneten ISO-GRADEs, ist es nötig, die Empfehlungen des Kompressorherstellers zu beachten. Verfügbarkeit Die Verfügbarkeit und Qualität eines Schmiermittels sind wesentlich. HQ POE Öle sind heute in 3 Verpackungsgrößen erhältlich: 1 l, 5 l, 20 l und werden über die Climalife-Niederlassungen und -Vertretungen in aller Welt vertrieben. Climalife bietet Ihnen auch Lösungen und Dienstleistungen zur Unterstützung Ihrer Wartungsarbeiten an. Im Labor durchgeführte DPH- Analysen erlauben eine präzise Diagnose des Ölzustands in der Anlage, der Acitest Unipro ermöglicht die sofortige Kontrolle des Säuregehalts des verwendeten Öls vor Ort, unabhängig von seiner Art (POE, PAO, MIN, AB). - vor der Inbetriebnahme einer neuen Anlage, wenn der Kreislauf verschmutzt wurde, - vor einem Retrofit. Nettogaz GG1 besitzt eine sehr gute Lösefähigkeit. Sein Kauri Butanol Index liegt bei über 60. Durch den Siedepunkt von 20°C lässt es sich mithilfe eines Spülsystems mit wasserfreiem Stickstoff und ein Vakuum- ansaugen leicht aus dem Kreislauf extrahieren. Seine Reinigungseigen- schaften, die denen des H-FCKW R-141b ähneln, welches vor dem Verbot von Produkten mit Ozon- abbaupotenzial verwen- det wurde, erlauben die vergleichbare, einfache und effiziente Anwen- dung. Und jetzt zu Ihrem Kalender! Climalife Contact wird herausgegeben von CLIMALIFE, DEHON-Gruppe. 26, av. du Petit Parc - F - 94683 Vincennes Cedex Tél. : + 33 1 43 98 75 00 - Fax : + 33 1 43 98 21 51 • Verantwortlicher der Veröffentlichung: Pierre- Etienne Dehon • Chefredakteurin: Delphine Martin / E-mail: climalife.fr@climalife.dehon.com • Mitwirkende Redakteure: Laura Haim, Laurent Guégan, Pierre- Emmanuel Danet, Martijn Minderhoud, Héloïse Lesage, Louise Belfiore. • Gestaltung, Umsetzung: www.alternactif.com • Tochtergesellschaften: • Frankreich: dehon service SA (Leitung und Abteilungen) - climalife.fr@climalife. dehon.com • Belgien - Luxemburg: dehon service belgi- um - climalife.be@climalife.dehon.com • Niederlande: de- hon service nederland - climalife.nl@climalife.dehon.com • Deutschland: dkf - climalife.de@climalife.dehon.com • Ungarn: Climalife kft - climalife.hu@climalife.dehon.com • Spanien: friogas - climalife.es@climalife.dehon.com • Großbritannien: IDS Refrigeration Ltd - climalife.uk@ climalife.dehon.com • Schweiz: prochimac - climalife. ch@climalife.dehon.com • Italien: climalife - climalife.it@ climalife.dehon.com • Skandinavien: dehon nordic service - climalife.se@climalife.dehon.com • Russland: Teknalys - climalife.ru@climalife.dehon.com • Export: galco - clima life.galco@climalife.dehon.com • Fotos: Climalife, Shutterstock n° 119148163, n° 77325445, n° 119148163, n° 62869486 iStock n° 11500240. 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  7. 7. HFO: Kältemittel der 4. Generation Geringere Umweltauswirkungen: niedriger GWP-Wert Sicherheit der Anlagen und Personen Exzellente Energieeffizienz der Systeme Von Komponentenherstellern anerkannt Heute investieren um Morgen zu verbessern Konzeption:www.alternactif.com-Bilder:Shutterstock,IStock. 1 2 3 4 HFC HCFC/CFC NH3 /SO2 /CCL4 … 1990 2010 1930 1830

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