SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Man sieht
Licht am Horizont,
Sie können loslegen!
N°6Januar 2014
Climalife ContactDas europäische Magazin für Fachleute bei thermischen Anlagen
Seite 10
w w w . c l i m a l i f e . d e h o n . c o m Preis: 2,50 €
Gesetzgebung Aktuelles Prozess
Seite 2
Case study
Ein umfassendes
Dienstleistungsange-
bot für Sie
F-Gas:
Endlich wurde eine
Vereinbarung
getroffen!
Seite 6Seite 3
Alles
Wissenswerte zur
neuen europäischen
Verordnung
Vergleich R-404A /
R-407F: Test unter
realen Bedingungen
Man sieht Licht am
Horizont, Sie können
loslegen!
In Europa stehen für unseren Industriezweig
Veränderungen an! Ab 2015 müssen die Käl-
temittelhersteller entsprechend der künftigen
F-Gas-Verordnung die H-FKW-Mengen redu-
zieren, die sie auf den Markt bringen. Diese
Einschränkung wird mit Sicherheit Auswirkun-
gen sowohl auf die Kälte- und Klimaindustrie
als auch auf andere Bereiche, wie die Lösch-
mittelindustrie oder auch die Schuhherstel-
lung, haben.
Jede Veränderung birgt jedoch auch Chancen!
Wir haben die Abschaffung der FCKWs und
der H-FCKWs überstanden. Warum sollten
wir uns also nicht auch den Entwicklungen
der Zukunft stellen?
Diese neuen Anforderungen werden sich
auf die kommenden Jahre natürlich positiv
auswirken. Innovative Technologien werden
sowohl bei der technischen Auslegung künf-
tiger Systeme als auch bei ihrer Umsetzung
eine neue Arbeitsdynamik schaffen.
Dies ist ein irreversibler Prozess. Es gilt, sich
diesem Prozess anzuschließen und zukunfts-
gerichtet zu agieren.
Bedenken Sie, was die Unternehmen unserer
Branche in den letzten Jahren bereits inves-
tiert haben, um Veränderungen vorzugreifen.
H-FKW / HFO mit geringerem GWP-Wert,
Kohlenwasserstoffe oder aber auch halogen-
freie chemische Lösungen werden den Anfor-
derungen der Anlagenbetreiber entsprechen.
Ziel ist es, ihnen Anlagen zu liefern, die auf
dem neusten Stand der Technik sind, die ener-
gieeffizient arbeiten und die sich innerhalb des
gesetzten Budgets bewegen.
Das gesamte Climalife-Team ist bereits bes-
tens darauf vorbereitet, Sie bei der Wahl der
Lösung von morgen zu begleiten.
Viel Spaß beim Lesen!
Anton Hunink
General Sales Manager Export
Leitartikel
Gesetzgebung
F-Gas: Endlich
konnte zu einer
politischen Einigung
gefunden werden!
2 I Climalife contact n°6
Alles Wissenswerte
zur neuen F-Gas Verordnung
Laurent Guegan, Regulatory Affairs Manager bei Climalife kommt genauer auf dieses Projekt einer
europäischen Verordnung* zu sprechen, indem er seine Erläuterungen auf vier für die Märkte der Kälte,
Klima und der Wärmepumpen grundsätzlichen Punkten aufbaut.
Diese sind: was wären die Nutzungseinschränkungen für die H-FKW, wie werden Treibhausgasemissionen vorgebeugt, was wird die zukünftige
Kennzeichnung der fluorierten Produkte sein und wann wird dieser Text erneut von den europäischen Behörden überarbeitet.
Aktuelles
Climalife contact n°6 I 3
S
eit mehreren Jahren entwickelt sich
unsere Branche auf Grund von
Erneuerungen und Verordnungen im
Kältemittelbereich.
1987 hat uns das Montreal-Protokoll dazu
verpflichtet, Substanzen die die Ozonschicht
schädigen, abzubauen (siehe die Verordnung
2037/2000EG, geändert durch 1005/2009EG).
1997 hat uns das Kyoto-Protokoll dazu ver-
pflichtet, Treibhausgase, insbesondere fluorierte,
abzubauen (siehe die sogenannte F-Gas-Ver-
ordnung 842/2006EG).
Die F-Gas-Verordnung hatte insbesondere die
Veröffentlichung einer Zwischenbilanz vorgese-
hen. Dieser Bericht wurde im September 2011
erstellt und die ENVI-Kommission wurde damit
beauftragt, den Wortlaut der F-Gas zu überar-
beiten und dem Europäischen Rat sowie dem
Europäischen Parlament vorzulegen.
Nach der Veröffentlichung dieses ersten Vor-
schlags für eine Neufassung dieses Textes im
November 2012 hatten das Europäische Parla-
ment, der Europäische Rat und die ENVI-Kom-
mission diametral entgegengesetzte Stellungen
bezogen.
Die Umweltkommission (ENVI) war eher für ein
verschärftes Verbot von H-FKW in Kälte- und Kli-
matisierungssystemen sowie in Wärmepumpen.
Selbst nach drei Trialog-Sitzungen ist man zu
keinem Kompromiss gelangt. Die Kommission,
der Rat und das Parlament haben daraufhin
beschlossen, sich am 17. Dezember 2013 ein
letztes Mal zu treffen. Bei diesem 4. Trialog
haben die europäischen Behörden endlich zu
einem gemeinsamen Beschluss gefunden und
es wurde ein Kompromiss verfasst!
Dieser Text wird derzeit von den Juristen der
Europäischen Union überarbeitet. Nach dieser
Korrektur bleiben noch zwei Schritte auszufüh-
ren, damit die neue Verordnung vollkommene
Gültigkeit erlangt:
1) Ein Mehrheitsvotum der Mitglieder der
ENVI-Kommission wird Ende Januar / Anfang
Februar stattfinden.
2) Eine Abstimmung in der 1. Lesung im Euro-
päischen Parlament wird am 13. März 2014
erfolgen.
In Anbetracht der zahlreichen Diskussionen, die
im Vorfeld stattgefunden haben, käme es nun
sehr überraschend, wenn die Neufassung der
F-Gas nicht im ganzen abgesegnet würde.
Nach dem Votum wird die neue Verordnung
ab dem 1. Januar 2015 in Kraft treten, aber
noch lange nicht die bestehenden europäischen
­Verordnungen ablösen, die zumindest bis zu
ihrer Außerkraftsetzung gültig bleiben.
Was wären die Hauptmaßnahmen der neuen
F-Gas Verordnung für die Fachleute der Kälte,
Klimatisierung und Wärmepumpen Branche?
Climalife beantwortet diese Frage in der Rubrik
„Aktuelles“ dieses Climalife Contacts.
Einschränkung auf dem Markt
Zum 01.01.2015: Einrichtung eines Phase-
down bei den CO2
-äquivalenten H-FKW**
(d.h. einer Verringerung der auf den Markt
gebrachten Mengen).
Die Durchschnittsmengen der auf dem euro-
päischen Markt eingeführten H-FKW zwischen
2009 und 2012 würden die Gesamtmenge der
H-FKW für 2015 festlegen. 2030 dürften noch
21% dieses Volumens auf den Markt gelangen.
Spätestens zum 31. Oktober 2014 wird* die
Europäische Kommission jedem Hersteller
oder Importeur (von H-FKW oder Anlagen, die
H-FKW enthalten) eine degressive jährliche Ver-
marktungsquote bis 2030 zuordnen.
Markteinführungsverbot für neue Anlagen,
die H-FKW enthalten.
Zum 01.01.2015: Verbot des Inverkehrbringens
von Haushaltskühlschränken & -tiefkühlschrän-
ken, die H-FKW enthalten, deren GWP-Wert
bei ≥ 150 liegt.
Zum 01.01.2020: Verbot des Inverkehrbringens
von hermetisch geschlossenen Kühlschränken
und Tiefkühlschränken zur gewerblichen Nut-
zung (d.h. steckerfertige Aggregate - verlötete
Leitungen), die H-FKW enthalten, deren GWP-
Wert bei ≥ 2500 liegt.
Zum 01.01.2022: Verbot des Inverkehrbringens
von hermetisch geschlossenen Kühlschränken
und Tiefkühlschränken zur gewerblichen Nut-
zung (d.h. steckerfertige Aggregate - verlötete
Leitungen), die H-FKW enthalten, deren GWP-
Wert bei ≥ 150 liegt.
Zum 01.01.2022: Verbot des Inverkehrbrin-
gens von Kältezentralen (2 Parallelkompresso-
ren oder mehr), deren Leistung bei ≥ 40 kW
liegt und die H-FKW enthalten, deren GWP-
Wert ≥ 150 ist.
Dieses Verbot wird nicht für die Primärkreisläufe
von zentralisierten Kaskadenmaschinen, deren
Kältemittel einen GWP-Wert von < 1500 auf-
weist gelten. (Mittlerer Temperaturkreislauf, an
den ein oder mehrere Kühlsysteme angeschlos-
sen sind, um ihre(n) Kondensator(en) zu kühlen).
Zum 01.01.2020: Verbot des Inverkehrbringens
von ortsfesten Kältezentralen, die H-FKW ent-
halten, deren GWP-Wert ≥ 2500 ist, außer bei
Anlagen, deren Temperatur bei unter -50 °C liegt.
Zum 01.01.2020: Verbot des Inverkehrbrin-
gens von unabhängigen mobilen Klimagerä-
ten, die H-FKW enthalten, deren GWP-Wert
bei ≥ 150 liegt.
Zum 01.01.2025: Verbot des Inverkehr-
brin-gens von Split-Klimasystemen, deren Käl-
temittelfüllmenge bei < 3 kg liegt und die H-FKW
enthalten, deren GWP-Wert ≥ 750 ist.
Verbot der Verwendung von H-FKW
Bei der Wartung oder Instandhaltung von
Kühlgeräten, deren Füllmenge ≥ 40t CO2
-
Äquivalent ist (außer bei Anlagen, deren
Temperatur bei < -50°C liegt):
- Die Verwendung von unverarbeiteten H-FKW
oder unverarbeiteten Mischungen, die H-FKW
enthalten, deren GWP-Wert bei ≥ 2500 liegt, ist
ab dem 01.01.2020 verboten.
- Die rückgewonnenen oder recycelten H-FKW
werden bis 2030 erlaubt bleiben (dafür dürfen
recycelte H-FKW erst dann verwendet und als
solche eingestuft werden, wenn sie aus der Ori-
ginalanlage stammen). Alle diese Verbote wür-
den nicht für umweltfreundlich konzipierte
Anlagen sowie für Militärausrüstung gelten.
Emissionsvermeidung
Dichtigkeitskontrolle
Anlagen, deren Füllmenge ≥ 5 t CO2
-Äquiva-
lent ist: alle 12 Monate oder alle 24 Monate bei
fest installierten Gaswarngeräten mit Alarmre-
port beim Betreiber.
Anlagen, deren Füllmenge ≥ 50 t CO2
-Äqui-
valent ist: alle 6 Monate oder alle 12 Monate
bei fest installierten Gaswarngeräten mit Alarm-
report beim Betreiber.
Kälte-, Klimaanlagen und Wärmepumpen,
Kühllastwagen und -anhänger, deren Füll-
menge bei ≥ 500 t CO2
-Äquivalent liegt: alle
6 Monate bei obligatorischen fest installierten
Gaswarngeräten mit Alarmreport beim Betreiber.
Rankine Zyklusanlage, deren Füllmenge­
≥ 500 t CO2
-Äquivalent beträgt: alle 3 Monate
oder alle 6 Monate bei fest installierten Gaswarn-
geräten mit Alarmreport beim Betreiber (Pflicht
ab dem 01.01.2017).
Hermetisch verschlossene und als solche eti-
kettierte Systeme mit einer Füllmenge von <10 t
CO2
-Äquivalent werden von dieser Rubrik aus-
genommen werden. Bis zum 31.
Dezember 2016 hermetisch verschlossene und
etikettierte Anlagen, deren Füllmenge bei unter
6 kg Kältemittel liegt und nicht hermetisch ver-
schlossene Anlagen, die weniger als 3 kg Käl-
temittel enthalten, werden keinen regelmäßigen
Kontrollen unterliegen.
* Der Text ist in diesem Stadium noch nicht rechtskräftig und muss noch das Votum des Europäischen Parlaments
bestehen, um Gültigkeit zu erlangen.
** Betroffene H-FKW sind in Anhang 1 des Entwurfs der neuen F-Gas-Verordnung aufgeführt.
0
20
40
60
80
100
20302027-20292024-20262021-20232018-20202016-20172015
93%
63%
45%
31%
24%
21%
100%
Phasedown in CO2
-Äquivalent
Kältemittel R-507 R-404A R-422A R-422D R-417A R-427A R-407A R-410A R-407F R-407C R-134a
GWP 3985 3922 3144 2730 2347 2138 2107 2088 1825 1774 1430
4 I Climalife contact n°6 Climalife contact n°6 I 5
Kältemittel-
menge in kg
R-507 R-404A R-422A R-422D R-417A R-427A R-407A R-410A R-407F R-407C R-134a
GWP 3985 3922 3144 2730 2347 2138 2107 2088 1825 1774 1430
5 t Äq. CO2
1.25 1.27 1.59 1.82 2.13 2.33 2.37 2.39 2.74 2.41 3.49
50 t Äq CO2
12.5 12.7 15.9 18.3 21.3 23.3 23.7 23.9 27.4 24.1 34.9
500 t Äq CO2
125 127 159 183 213 233 237 239 274 241 349
Verbot von neuen
mobilen Klimaanlagen,
die H-FKW mit einem
GWP-Wert von ≥ 150
enthalten oder benötigen
Verbot von neuen
ortsfesten
Kälteanlagen, die
H-FKW enthalten,
deren GWP-Wert
≥ 2500 ist, Anlagen
ausgenommen, deren
Temperatur bei -50 °C
liegt
Verbot von neuen
Split- Klimageräten
< 3 kg, die H-FKW
enthalten, deren
GWP-Wert ≥ 750 ist
Verbot von neuen
hermetisch geschlos-
senen Kühl- und
Tiefkühlschränken zur
gewerblichen Nutzung,
die H-FKW enthalten,
deren GWP-Wert bei
≥ 150 liegt
Verbot von neuen
hermetisch
geschlossenen
Kühl- und
Tiefkühlschränken
zur gewerblichen
Nutzung, die H-FKW
enthalten,
deren GWP-Wert
bei ≥ 2500 liegt
Verbot von neuen
Haushaltskühl- und
-tiefkühl- schränken,
die H-FKW mit einem
GWP-Wert von ≥ 150
enthalten
Verbot von neuen
zentralisierten
Kühlanlagen ≥ 40 kW,
die H-FKW enthalten,
deren GWP-Wert ≥ 150
ist, außer Primärkreis-
lauf bei Kaskaden-
maschinen mit einem
GWP-Wert < 1500
Verbot des
Inverkehrbringens
von vorgefüllten
Anlagen, welche
H-FKW enthalten, die
bei den Quoten
nicht berücksichtigt
wurden
1. Jahr der Zuweisung
von Quoten für das
Inverkehrbringen
1. Jahr der Zuweisung
von Quoten für das
Inverkehrbringen
Gutachten über
das Zuteilungs-
verfahren für die
Quoten für das
Inverkehrbringen
Jährliches Audit
der Übereinstim-
mung der Doku-
mente und der
Einhaltung der
Quoten für die
Hersteller und
Importeure von
vorbefüllten
Anlagen
Gutachten
zu den
Möglichkeiten
der Umsetzung
des Marktzulas-
sungsverbots
für Split-Geräte,
die H-FKW mit
einem GWP-
Wert von ≥ 750
enthalten
Vollständiger
Ergebnisbericht
der F-Gas-
Verordnung und
Projektierung
bis 2030
Reparatur- und
Wartungs- verbot für
Kälteanlagen, die
H-FKW enthalten,
deren GWP-Wert bei
≥ 2500 liegt und mit
einer Füllmenge ≥ 40 t
CO2
, es sei denn,
dass die Temperatur
weniger als -50°C
beträgt. Dieses Verbot
gilt nicht für die
zurückgewonnenen
oder recycelten
H-FKW aus derselben
Anlage
Reparatur- und
Wartungs- verbot für
Kälteanlagen, die
unverarbeitete,
zurückgewonnene
oder recycelte
H-FKW enthalten,
deren GWP-Wert
bei ≥ 2500 liegt und
deren Füllmenge
≥ 40 t CO2
.-Äquiva-
lent ist, es sei denn,
die Temperatur liegt
bei unter -50°C
Ausgenommen von dieser Verordnung sind gemäß der Richtlinie
2009/125/EG militärische Ausrüstung sowie umweltgerechte
Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Anlagen
Ausgenommen von dieser Verordnung sind gemäß der Richtlinie
2009/125/EG militärische Ausrüstung sowie umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Anlagen
2015
2015
2016
2016
2017
2017
2018
2018
2020
2020
2022
2022
2023
2023
2025
2025
2030
2030
Wartungsverbot und andere wichtige Termine
Verbot des Inverkehrbringens von neuen Anlagen
Jährliches Audit der
Übereinstimmung
der Dokumente
und der Einhaltung
der Quoten für die
Hersteller und
Importeure
von fluorierten
Treibhausgasen
Gutachten zu den
Möglichkeiten der
Anwendung des
Marktzulassungs-
verbots für zentrale
Kühlanlagen
von ≥ 40kW, die
H-FKW enthalten,
die ≥ 150 sind
Aktuelles
Bei Leckage muss der
Betreiber so schnell wie möglich
eingreifen. Innerhalb eines
Monats nach der Reparatur muss
eine Dichtigkeitsprüfung erfolgen.
Komplette oder partielle
Überarbeitung des Textes
• Spätestens am 1. Juli 2017 wird die
Kommission ein Gutachten bezüglich der
Alternativen zu dieser Verordnung veröf-
fentlichen, über das Inverkehrbringen von
zentralen oder Kaskadenanlagen von ≥ 40
kW und zur Verfügbarkeit ertragsfähiger
und technisch umsetzbarer, effizienter und
zuverlässiger Energiemodelle.
• Spätestens am 1. Juli 2017 wird die
Kommission ein Gutachten zur Quoten-
verteilung herausgeben, einschließlich
der Auswirkung der Kontingentzuweisung
ohne Kosten, der Kosten der Umsetzung
der vorliegenden Verordnung und ggf. eines
eventuellen internationalen Abkommens
bezüglich der H-FKW.
• Spätestens am 1. Januar 2017 wird die
Kommission einen Bericht publizieren, der
die Gesetzgebung der EU hinsichtlich der
Schulung natürlicher Personen für die Hand-
habung von alternativen Kältemitteln betrifft,
um die Verwendung von fluorierten Gasen
mit Treibhauseffekt zu ersetzen oder zu
reduzieren, und wird ggf. dem Europäischen
Parlament und Rat einen Gesetzesvorschlag
unterbreiten, um die Gesetzgebung der
Europäischen Union zu ändern.
• Spätestens am 1. Juli 2020 wird die
Kommission einen Bericht veröffentlichen,
der die Wirtschaftlichkeit und die techni-
sche Machbarkeit der existierenden effi-
zienten und zuverlässigen Ersatzenergien
bewertet, die den Austausch von fluorierten
Treibhausgasen in kleinen Split-Klimagerä-
ten ermöglichen.
• Spätestens am 31. Dezember 2020 wird
die Kommission einen Bericht über die Ver-
fügbarkeit der H-FKW auf dem Markt der
Europäischen Union herausbringen.
• Spätestens am 31. Dezember 2022 wird
die Kommission einen vollständigen Bericht
über die Auswirkungen der vorliegenden
Verordnung publizieren.
Rückgewinnung
Die Betreiber der Anlagen, auch der mobilen,
müssen die Rückgewinnung der Kältemittel von
zertifizierten Personen durchführen lassen.
Die rückgewonnenen Kältemittel müssen recy-
celt, aufgearbeitet oder entsorgt werden. Diese
Bestimmung gilt für die Betreiber folgender
Anlagen:
- Kälte, Klima, Wärmepumpe, einschl.
Kühllastwagen und -anhänger.
- Anlagen mit Lösungsmitteln.
- Brandschutzsystem und Feuerlöscher.
- Stromumschalter.
Verpackungen, die Treibhausgase enthalten
haben, müssen entsorgt werden, um eventu-
elle Gasrückstände zu recyceln, aufzuarbeiten
oder zu entsorgen.
Schulung
Die Zertifikate und Schulungsprogramme, die in
Übereinstimmung mit der 842/2006EG Verord-
nung ausgestellt werden, bleiben gemäß den
Bedingungen, unter welchen sie ursprünglich
ausgestellt wurden, gültig.
Die Mitgliedsstaaten teilen spätestens am 1.
Januar 2017 ihre Schulungs- und Zertifizie-
rungsprogramme mit, die folgende Punkte auf-
greifen müssen:
- Geltende Verordnungen und Normen.
- Emissionsvermeidung.
- Rückgewinnung der Treibhausgase.
- Handling.
- Alternative Techniken als Ersatz der
Treibhausgase.
Kennzeichnung und Angaben auf
dem Produkt
Diese ist deutlich lesbar und unverwischbar in
unmittelbarer Nähe der Zugangsstellen für die
Wartung, für das Befüllen, oder die Rückgewin-
nung der fluorierten Treibhausgase, oder auf
dem Teil des Erzeugnisses, oder der Einrichtung
die das fluorierte Treibhausgas enthält, anzu-
bringen. Dies wird Kälte- und Klimaanlagen,
Wärmepumpen, Brandschutz, elektrische Tra-
fos, Aerosole und jegliche Verpackung, die
Treibhausgase enthält, betreffen.
Das Etikett sollte Folgendes beinhalten:
• einen Vermerk, dass das Produkt fluorierte
Gase mit Treibhauspotential enthält,
• den Typ des fluorierten Gases mit
Treibhauspotential gemäß der Stückliste oder
andernfalls seine chemische Bezeichnung,
• die Füllmenge in kg,
• ab dem 01.01.2017 die Füllmenge in
CO2
-Äquivalent und den GWP-Wert.
Diese Angaben müssen auch in den Benutzer-
handbüchern stehen sowie in den Beschrei-
bungen, die zu Werbezwecken genutzt werden,
insofern letztere zu einer Anlage gehören, deren
GWP-Wert bei ≥ 150 liegt.
Außerdem
- sollten die zurückgewonnenen oder recy-
celten fluorierten Gase mit Treibhauseffekt mit
der Angabe beschrif­tet sein, dass die Subs-
tanz zurückgewonnen oder recycelt wurde
sowie mit den Informationen zu Chargennum-
mer und Anschrift der Rückgewinnungs- oder
Recyclinganlage.
- sollten die Behälter von fluorierten Gasen mit
Treibhauseffekt, die zur Entsorgung auf den
Markt kommen, den Hinweis tragen, dass sie
nur vernichtet werden können.
- sollten die Behälter von fluorierten Gasen mit
Treibhauseffekt, die zum Direktexport auf den
Markt kommen, den Hinweis tragen, dass sie
nur direkt exportiert werden können.
- sollten die Behälter von fluorierten Gasen mit
Treibhauseffekt, die zur Verwendung in Militärge-
räten auf den Markt kommen, den Hinweis tra-
gen, dass sie zu diesem Zweck bestimmt sind.
Aufgrund seiner
kontrollierten Einkaufspolitik
bei Kältemitteln, seinen
Partnerschaften und seiner
tatkräftigen R&D-Abteilung
verfügt Climalife schon
heute über Lösungen, die
dieser künftigen F-Gas-
Verordnung gerecht werden.
Äquivalente CO2
Menge pro Füllmenge
^Laurent Guegan,
Regulatory Affairs Manager
Case study
GEWERBLICHE KÄLTE
6 I Climalife contact n°6
Firma: Safriclim
Aktivität: Industriekühlung –
Gewerbekälte – Klima – Heizung
Ort: F- Charnay-lès-Mâcon (71)
Gründungsdatum: 1996
Beschäftigte: 17 Mitarbeiter
Umsatz: 2 Millionen in 2012
Performax®
LT / R-404A: eine
messbare Bestätigung der
erreichbaren Energieeinsparungen
Safriclim hat für „Les Salaisons du Mâconnais“ eine 8.200 m³ Tiefkühlkammer installiert,
die mit zwei vollkommen identischen Anlagen, die eine mit Performax®
LT, die andere
mit R-404A betrieben wird. Das bietet die Gelegenheit für einen direkten Vergleich
dieser beiden Kältemittel...
D
as Unternehmen „Les Salaisons du
Mâconnais“ wird seit 1919 von der
Familie Fouilloux geleitet und befin-
det sich im Zentrum des Dorfes Pier-
reclos im Departement Saône-et-Loire. Das auf
Hartwurst spezialisierte Unternehmen produ-
ziert pro Jahr 4.500 Tonnen insbesondere für
Groß- und Supermärkte (+80 %) und insbeson-
dere unter einer Handelsmarke. Das nach IFS (*)
zertifizierte Unternehmen mit 120 Mitarbeitern
und einer Betriebsfläche von 16 000 m2
wurde
gerade um 1.500 m2
erweitert. Auf dieser Flä-
che ist eine 8.200 m3
Tiefkühlkammer einge-
richtet worden.
Diese wurde im März 2013 in Betrieb genom-
men und kann bei -22 °C alle tiefgekühlten Roh-
stoffe (Fleisch und Schweinefett) lagern, die für
die Herstellung der Hartwurst erforderlich sind,
d.h. 2.500 Paletten mit jeweils etwa 400 kg
Fleisch, erläutert Franck Marchand, der indus-
trielle Leiter des Unternehmens. Zuvor wurden
diese Zutaten außerhalb des Werkes in mehre-
ren Kilometern Entfernung gelagert. Dank dieser
Lagerung an der Produktionsstätte selbst fallen
die Kosten für diese externe Lagerung und für
den Transport weg. Der Umfang des Lagervolu-
mens ist auch durch die Notwendigkeit bedingt,
Rohstoffe zu lagern, deren Kurse erheblichen
Schwankungen unterliegen können. Die ehe-
malige Tiefkühlkammer wurde als Pufferlager
beibehalten und ist heute über einen Tunnel,
in dem ebenfalls Temperaturen unter Null herr-
schen, mit der neuen verbunden. Dieser Tunnel
wurde unter einer Straße angelegt.
Vergleich vor Ort
Für die neue Tiefkühlkammer haben Les Salai-
sons du Mâconnais sich an Safriclim gewandt,
ein Unternehmen, mit dem bereits seit der
Gründung in 1996 eine vertrauensvolle Zusam-
menarbeit besteht. Das in Charnay-lès-Mâcon
niedergelassene Unternehmen wird gemeinsam
von Jean-Luc Hervé, Eric Lay und Jean-Charles
Barlet geleitet. Safriclim wurde sehr frühzei-
tig in das Projekt eingebunden und hat ver-
schiedene Optionen vorgeschlagen, wobei die
starke Belastung des Budgets durch den kom-
plexen Bau des Gebäudes (Erdbewegungen,
Tunnel...) zu berücksichtigen war. Eine weitere
Vorgabe war, die Geräuschbelastung auf nied-
rigem Niveau zu halten, da das Werk im Dorf
liegt. Aus diesem Grund wurde eine NH3
-Lö-
sung ausgeschlossen.
Drei Varianten sind untersucht worden, erläu-
tert Jean-Louis Hervé, dessen Kunde aufge-
gliederte Anlagen gewünscht hat. Ein indirektes
System mit CO2
und Glykolsole wurde aus Kos-
tengründen schnell ausgeschlossen, genau wie
die jenige mit Direktverdampfung und 3 Aggre-
gaten, wobei eines ein Notaggregat zur Bereit-
stellung der Überspannung war. Die gewählte
Lösung setzt sich aus zwei identischen Anla-
gen zusammen, die so ausgelegt sind, dass
sie bis zu 125 % der erforderlichen Leistung
produzieren können, trotzdem aber unabhän-
gig voneinander sind, um mindestens 50 % der
Kälteproduktion sicherzustellen, falls ein Agg-
regat ausfallen sollte. Zunächst wurde R-404A
für die Anlage vorgesehen, was jedoch schnell
korri­giert wurde, um Weiterentwicklungen bei
Vorschriften zu berücksichtigen, die eher zu
Kältemitteln mit geringerem GWP-Wert neigen.
Daher ist die Wahl, für einen der Kompressoren,
auf Performax®
LT (R-407F mit einem GWP-Wert
= 1824) gefallen, das Climalife vertreibt, während
der andere mit R-404A betrieben wird. Mit dieser
Konfiguration konnte der Kälteanlagenbauer die
Leistungen beider Kältemittel unter absolut iden-
tischen Bedingungen testen. Die von R-System
gebaute Einheit weist eine installierte Kälteleis-
tung von 78 kW bei -32/+45 °C auf.
Dazu gehört eine Unterkühlung der Flüssigkeit
auf 15 °C über die Pluskühlzentrale, die die
Lieferrampe kühlt. Bei den Kompressoren ist
die Wahl, nach den Empfehlungen von Franck
Sgaramella auf zwei halbhermetische Kompres-
soren der Marke Bock gefallen. Der Hersteller
hat sich zu R-407F bereit erklärt, als es zu dem
Zeitpunkt noch nicht von allen Kompressor-
herstellern freigegeben wurde, erinnert Jean-
Luc Hervé.
(*) IFS : International Food Standard
Case study
GEWERBLICHE KÄLTE
Climalife contact n°6 I 7
Betriebsaufnahmen der 8000 m3
Tiefkühlkammer
(07/10/2013) - Les Salaisons du Maconnais
Tiefkühlkammer (- 22°C).
Volumen: 8.200 m3
. Abmessungen: L. 29,4 x B. 24,3 x H. 11,5 m.
Installierte Kühlleistung: 78 kW (2 x 39 kW) bei -32 °C / +45°C.
Kältemittel: 1 Einheit mit R-407F (130 kg) -
1 andere mit R-404A (130 kg).
Kältemaschinenöl: Mobil EAL Arctic 46
Kompressoren: Zwei halbhermetische Kompressoren Bock HGX 8 2470 -
4 mit 8 Zylindern - Kühlung der Spulen durch angesaugte Gase.
Einheits-Hubvolumen: 214,3 m3
/Std.
Absorbierte Leistung: 25,7 kW bei -32 / + 45 °C. Zylinderkopfventilator.
Kondensatoren: R-System, Serie PV - V-förmige Kondensatoren mit mehreren
Batterien auf Laufschienen. Ventilatoren mit 2 Geschwindigkeiten - 375 U/min
bei PV, geringe Geräuschemissionen.
Verdampfer: Contardo - 2 Verdampfer mit Umluftteil und Verschluss.
Elektrische Enteisung (1mal alle 24 Std.). Schrittweise elektronische
Druckminderer. Auf Laufsteg installiert.
Regelung und GTC: Artika.
Anlagenmerkmale
Und er fügt hinzu: „Sicherlich weist dieses Käl-
temittel eine höhere Verdrängungstemperatur
(in der Größenordnung 20 %) auf als R-404A
und auch einen höheren Gleit, aber das lässt
sich leicht steuern und sicherheitshalber wur-
den Zylinderkopfventilatoren hinzugefügt.“
Die Anlage verfügt über eine von R-System ent-
wickelte Regelung und GTC Artika. R-System
hat auch die V-förmigen Kondensatoren herge-
stellt, die sich auf einem Laufsteg in 10 m Höhe
über dem Boden befinden und deren Geräu-
schemissionen mit einer Anlage im Dorfzent-
rum kompatibel sind, so dass ein leiser Betrieb
nachts gewährleistet ist.
Seit der Inbetriebnahme der Anlage im Mai
haben Safriclim zusammen mit Climalife und
Honeywell die Anlage ein Quartal lang pro-
tokolliert, auch im Sommer, um die Leistun-
gen Monat für Monat vergleichen zu können.
Die Vergleiche sind für R-407F sehr positiv
ausgefallen und weisen im Verlauf von 800
Betriebsstunden einen um 7 % reduzierten
Verbrauch auf (siehe Vergleichstabelle).
Von der Zentrale wird Wärme zur Heizung
des Lagerbereichs für Verpackungen zurück
gewonnen.
Es wird auch darauf hingewiesen, dass Safriclim
im Rahmen dieser Werkserweiterung die Küh-
lung der Lieferrampe (+ 5°C) und eine Gefrier-
schleuse (-20 °C) unmittelbar vor dem Eingang
zur neuen Kältekammer eingerichtet hat. Die
Rampe wird von einer Kühlzentrale gesteuert,
die die Unterkühlungseinrichtungen der Aus-
stattung für die Kältekammer bedient. Diese
Zentrale besteht aus zwei halbhermetischen
Bock HGX 4/555-4 Kompressoren mit R-407F
(95 kg), von denen einer mit einem Frequen-
zwandler ausgestattet ist. Die Kühlleistung liegt
zwischen 11 und 60 kW bei -8/+45 °C.
Um die -20 °C sicherzustellen, verfügt die Tief-
kühlschleuse über eine eigene Kühlausstat-
tung mit halbhermetischem Bock HAX 5/830-4
Kompressor mit R-407F (40 kg) und einer Käl-
teleistung von 11,6 kW bei -30/+45 °C.
Angesichts der Ergebnisse, die man in der
Anlage hat erreichen können, besteht für Saf-
riclim kein Zweifel daran, dass eine identische
Anlage heute ausschließlich mit Performax®
LT betrieben würde. Diese Lösung entspricht
den kommenden Weiterentwicklungen der
EU-Regelungen zu Kältemitteln, die niedrige
GWP-Werte bevorzugen, unterstreicht Pier-
re-Emmanuel Danet, der Verantwortliche für
die technische Unterstützung bei Climalife. Die-
ser umfassende Vergleich bestätigt erneut den
Energieeffizienzvorteil von R-407F im Vergleich
zu R-404A.
Einheit 1
R-407F
Einheit 2
R-404A
Abweichung
LP
Verdampfungsdruck bar 0,56 0,83
Verdampfungstemperatur °C -32,6 -32,4
Ansaugtemperatur °C -24,4 -24,5
Überhitzung °C 8,2 7,9
HP
Kondensationsdruck bar 11,1 11,1
Kondensationstemperatur °C 26,8 25,5
Flüssigkeitstemperatur
(Wärmetauscherausgang)
°C 16,8 15,8
Unterkühlung °C 10 9,7
Temperaturen
Gehäusetemperatur °C 49,3 42,2 +7,1
Druckgastemperatur °C 82,6 66,5 +16,1
Verdampfer
Lufttemperatur Batterie-Eingang °C -22,9 -22,7
Lufttemperatur Batterie-Auslass °C 26,3 -25,5
ΔT Eingang / Ausgang °C 3,4 2,8 +0,6 = +18%
Strom
Versorgungsspannungen V 3 x 391 3 x 390
Intensitäten Kompressor A 3 x 42,4 3 x 44,9 -2,5 = -5,6%
Verbrauch
kW/h 25028 für
835 Std.
24965 für
780 Std.
Verbrauch pro Stunde kW/h 29,97 32,01 -2,04 = -6,8%
Quelle©
La Rpf N°1021 – Dezember 2013
Case study
8 I Climalife contact n°6
Case study
Climalife contact n°6 I 9
INDUSTRIELLE KÄLTE
Firma: Johnson Controls
Aktivität: Industrielle und
gewerbliche Kälte
Ort: Meriden, Coventry
Gründungsdatum: 1885
Beschäftigte: 170 000 weltweit
Thermera®
wurde für die Jaguar Land
Rover Klima-Testkammer ausgewählt
Greenway®
RTU,
der ideale
Kälteträger als
Antwort auf die Umweltnormen der
Lebensmittelindustrie
Die Klima-Testkammer am Jaguar Land Rover Standort Gaydon dient der Produkten-
twicklung. Dort werden die Leistungen der Fahrzeuge jeglichem Klima ausgesetzt.
Die Firma RICARD, die sich seit 1932 einem verantwortungsvollen Vorgehen
verschrieben hat, wandelt ihre beiden Kühlprozesse mit MPG im Rahmen ihrer neuen
ISO 22 000 Zertifizierung in Greenway®
RTU um.
I
m April 2013 legte Johnson Controls den
Kälteabschnitt dieser Anlage für Jaguar
Land Rover neu aus. Da bisher die Tests bei
-40°C in anderen Anlagen durchgeführt wur-
den, hatte Johnson Controls Bedenken in Bezug
auf die Tauglichkeit des bestehenden Wärme-
übertragungsmediums, das in den Verdampfer
ihrer Klima-Testkammer eingeleitet wird, da die
Systemgestaltung sich seit den ursprünglichen
Anforderungen erheblich geändert hatte.
Ursprünglich war als Medium ein Salz auf Ace-
tatbasis eingesetzt worden, das nur aus den
USA eingeführt werden konnte. Jaguar Land
Rover wollte prüfen, ob andere Kälteträger ver-
wendet werden können, die ähnlich umwelt-
verträglich, leicht von britischen Lieferanten zu
beziehen sind und, was noch wichtiger ist, ähn-
liche Wärmeübertragungseigenschaften auf-
weisen. Damit soll sichergestellt werden, dass
die Testkammer mit den bestehenden Pum-
pen und anderen Anlagenteilen reibungslos
arbeiten kann. Die Kammer kann im Einsatz für
Fahrzeuge mit Allradantrieb oder Zweiradan-
trieb konfiguriert werden und eine Höchstge-
schwindigkeit von bis zu 220 km/h erzeugen.
Windgeschwindigkeit, relative Luftfeuchtigkeit,
Temperatur und solare Wärmelast können so
variiert werden, dass unterschiedliche Bedin-
gungen, denen Jaguar Land Rover Fahrzeuge
ausgesetzt sein können, simuliert werden kön-
nen. Während bekannt war, dass Monoethy-
lenglykol funktionieren würde, nahm Johnson
Controls mit dem Hersteller Climalife UK Kontakt
auf, um in Erfahrung zu bringen, ob es ein geeig-
netes Medium gäbe und um die Eigenschaften
der verfügbaren Medien zu diskutieren. Es stellte
sich schnell heraus, dass Monoethylenglykol
(MEG) aus Umweltschutzgründen im System
nicht zugelassen würde, während Monopropy-
lenglykol (MPG) nicht die gewünschten Eigen-
schaften aufwies, um effizient in diesem System
zu funktionieren.
Vier weitere Wärmeübertragungsflüssigkeiten
wurden in Betracht gezogen und die Eigen-
schaften jedes der Medien wurden in Bezug
auf thermodynamische Eigenschaften, spezi-
fische Wärme, Viskosität, Fließeigenschaften
und Wärmeleitfähigkeit mit der Einschränkung
bewertet, dass das System mit der bestehenden
Auslegung der Pumpe effizient arbeiten und die
Testkammer zwischen +55°C und -8°C funkti-
onieren musste.
Zusammen mit Neil Sims, dem leitenden Ver-
kaufsingenieur von Johnson Controls, der mit
Peter Dinnage, dem technischen Direktor bei
Climalife UK in Bezug auf die technischen Daten
der Medien in Kontakt stand, erzeugte Mike
Jones, ebenfalls von Johnson Controls, die
Ergebnisse der Computermodellierung für die
potenziellen Kälteträger. Nach Gesprächen mit
Climalife UK wurde geschlussfolgert, dass Ther-
mera®
AC über die besten Eigenschaften für
dieses System verfügt und im Fall einer Leckage
keine Umweltgefährdung darstellt.
Thermera®
ist ein umweltfreundliches Wär-
meübertragungsmedium, das aus natürlichen
Zutaten, Wasser und Betain, einem natürlichen
Bestandteil aus der Zuckerherstellung, herge-
stellt wird. Es verfügt über hervorragende kor-
rosionshemmende Eigenschaften, ist nicht
toxisch und nicht umweltgefährdend.
Da Thermera®
hervorragende Wärme- und
mikrobiologische Stabilität aufweist und nur
wenige Inhibitoren benötigt, ist die Haltbar-
keit dieses Mediums im Einsatz genauso gut,
wenn nicht besser als die einiger herkömmli-
cher Kälteträger.
Climalife stellt in Belgien zwei gebrauchsfertige
Varianten her: Thermera®
AC (-15°C) und Ther-
mera®
R (-35°C).
Im Jahr 2013 wurden neue Kühleinrichtungen,
Leitungen und Pum­pen installiert, das System
wurde gespült und die Sekundärschleife wurde
mit 12.000 Liter Thermera®
AC gefüllt, das Cli-
malife dem Standort direkt in 1000 Liter IBC
geliefert hatte.
Während der nächsten drei Monate wurde das
Thermera®
AC überwacht, wobei die Leistun-
gen den Erwartungen entsprachen.
INDUSTRIELLE KÄLTE
Ein strenges Herstellungsverfahren
Um diesem Umweltbewusstsein gerecht zu
werden, hat Ricard sich an die Firma Cantie
Process gewandt, deren Aufgabe die Projek-
tierung der Kühl- und Heizverfahren an dem
Standort ist, um das geeignete Produkt zu fin-
den. Letztere, spezialisiert auf die Lebensmit-
telindustrie, entschied sich für das Produkt
Greenway®
, nachdem sie mehrere Zulieferer,
u.a. Climalife, zu Rate gezogen hat. „Das war
der einzige vom Gesundheitsministerium zuge-
lassene Kälteträger, dessen Rohstoff Glukose-
sirup, natürlichen Ursprungs ist“, erläutert der
Geschäftsführer, Nicolas Cantie.
Die erste Maschine kühlt die zweite Stufe der
Rektifizierkolonne des Sternanis, der die Haupt-
zutat von Ricard bildet. Der in erster Linie in
China geerntete und zunächst vor Ort destil-
lierte Sternanis gelangt als ätherisches Öl
nach Bessan. Diese Öle werden innerhalb die-
ser Kolonne verarbeitet, um die 12 bis 14%
Unreinheiten mittels verschiedener Parame-
ter (Vakuum, Druck, Durchfluss, ...) abzutren-
nen und das sogenannte Anetholmolekül zu
erhalten. Manche Gase lassen sich bei einer
Temperatur von -1/-2 °C einfangen, daher die
Maschine zur Herstellung von glykolversetztem
Wasser bei -5 °C mit einem Kälteaggregat der
Marke Daikin EUWAB 16 KAZ mit einer Kühl-
leistung von 22 kW. Zur Herstellung von Ricard
kommt man noch an einer anderen Zutat nicht
vorbei, der Lakritze. Diese wird am Standort
zerstoßen und dann in die Autoklaven des so
genannten INOXA-Gebäudes gefüllt. Im Laufe
der aufeinander folgenden Bäder werden über
ein Dampferhitzungsverfahren und dann eine
Kühlschleife mit auf +7°C geeistem Wasser,
die Lakritzaromen extrahiert, so dass man eine
homogene Flüssigkeit erhält. Der zweite Kreis-
lauf mit glykolversetztem Wasser ermöglicht das
Kühlen und Kontrollieren der Lagertemperatur
des Alkohols, der bei der Herstellung verwendet
wird. Er produziert mittels eines Kälteaggrega-
tes der Marke TRANE CGAN300 mit einer Kühl-
leistung von 76 kW, das auf dem Dach dieses
Gebäudes installiert ist, Wasser von +2/+6°C.
Der Alkohol wird über zwei Plattenwärmetau-
scher gekühlt und anschließend in zwei T51
Isothermtanks gelagert, die mit Schnellkühlern
umwickelt sind, in denen derzeit das Green-
way®
zirkuliert, wobei diese Tanks auf +10°C
gehalten werden.
Umrüsten mit Greenway®
RTU
Letztes Frühjahr konnten dank eines Produkti-
onsstopps drei Tage lang Arbeiten durchgeführt
werden. Die beiden Kreisläufe mit glykolver-
setztem Wasser werden nach dem Stopp der
Maschinen in Absprache mit den Standortlei-
tern entleert. Die Kreisläufe und Filter werden
gereinigt und anschließend mit klarem Was-
ser gespült. Dann wird das Greenway®
RTU
über Pumpen eingeleitet. Nach Entleerung der
Schwachstellen werden die Anlagen erneut
gestartet und auf mehreren Stufen Proben
genommen, um die Temperatur zu überprüfen.
Das Produkt läuft nun seit über neun Monaten
und die Ergebnisse sind zufriedenstellend.
Der Aromenentwicklungsstandort von Ricard
in Bessan (34) nahe Béziers produziert die bei-
den wesentlichen natürlichen Aromen für die
Herstellung des Pastis Ricard, des legendären
Getränks aus Marseille, das mittlerweile Welt-
ruhm erlangt hat. Im März 2013 wurde dieses
Werk mit einer Fläche von 11.000 m² gemäß der
Lebensmittelsicherheitsnorm ISO 22 000 zerti-
fiziert, genau wie die beiden anderen Produkti-
onsstandorte in Bordeaux und Lille.
Um ihr Engagement für die Umwelt zu verstär-
ken und den Empfehlungen dieser letzten Zertifi-
zierung zu entsprechen, wurden also die beiden
Kühlverfahren mit glykolversetztem Wasser
mit Monopropylenglykol auf Greenway®
RTU
umgestellt, einem Fertig-Kälteträgermittel auf
der Basis von 1,3-Propanediol (Bio-PDOTM
) und
langlebigen organischen Korrosionshemmern.
Seit 1932 ist Respekt die oberste Prämisse, zu
der wir uns verpflichten, sei es auf Verbraucher-,
Mitarbeiter-, Partner- oder Umweltebene erklärt
Michel Foulquier, Leiter der regionalen Nieder-
lassung in Bessan. „Wir haben im Rahmen die-
ser letzten Zertifizierung eine Risikobewertung
für alle unsere Industrieverfahren erstellt. Bei
den Kühlprozessen hatten wir einen von der
Allgemeinen Französischen Gesundheitsdirek-
tion Friogel®
zugelassenen Kälteträger, aber wir
wollten noch einen Schritt weiter gehen und ein
umweltfreundliches Mittel einsetzen.“
Firma: Cantie Process
Tätigkeit: Konzipierung und
Installation von Kälte- und
Wärmemaschinen - Luftaufbereitung -
Verwaltung von technischen Mitteln
(Energien und Flüssigkeiten)
Ort: Mazamet (81) - Frankreich
Gründungsdatum: 1967
Beschäftigte: 20 Angestellte
Umsatz: 5 Mio. 2012
Viele sehen im Millenaris die Wiege des Wett-
kampfsports und des ungarischen Sports im
Allgemeinen. Dieses Bauwerk wurde 1896 mit
dem Ziel errichtet, einen Ort für die sportlichen
Aktivitäten zu schaffen, welche am Rande der
zahlreichen Gedenkfeierlichkeiten für 1000
Jahre ungarischer Geschichte, organisiert wur-
den. Zwischen den Weltkriegen wurde dieses
Stadion zu einem Velodrom von internationa-
lem Format ausgebaut und das u.a. nach den
Plänen von Hajós Alfréd. Im Winter dient der
Mittelteil des Stadions als Schlittschuhbahn.
Während dieser Jahreszeit, die von Oktober
bis April andauert, ist das Gebäude vor allem
für das Training aufstrebender Mannschaften
gedacht.
Die 2002 erbaute Trainings-Eislaufbahn, die
aufgrund ihres Kühlsystems mit für Menschen
nahezu unschädlichem halogeniertem Kohlen-
wasserstoff als modernes Bauwerk anerkannt
ist, stellt nach und nach die Ammoniak-Anlage,
die zur Kühlung der Schlittschuhbahnen (Mil-
lenáris et Kisstadion) genutzt wird in den Schat-
ten. Es wurde demzufolge beschlossen, diese
ganze Anlage abzureißen. Die große Menge an
in der Anlage befindlichem Ammoniak stellte ein
erhebliches Risiko für die Athleten und Anwoh-
ner dar, da sie sich in der Nähe der Sport- und
Wohnanlagen sowie eines Einkaufszentrums
befand. Der Grundbesitzer verlangte, dass das
Kältemittel der Anlage ohne jegliches Austre-
ten von Ammoniak in die Atmosphäre extra-
hiert werde. Gazsó László, Betriebsleiter des
Millenáris-Zentrums hat das Unternehmen Cli-
malife in der Absicht kontaktiert, eine sichere
Lösung zu finden, die diesem Anspruch in jeder
Hinsicht gerecht wird.
In Bezug auf diese Anfrage wurde eine Stu-
die zusammen mit dem Betreiber durchge-
führt, um den Ort des Eingriffs und die für eine
perfekte Ausführung der Aufgabe einzuset-
zende Technologie zu bestimmen. Die Dehon
Gruppe ist seit über 140 Jahren auf die Lage-
rung, das Handling und den Transport von
diversen Gefahrgütern spezialisiert (toxische,
brennbare, explosive, umweltschädliche, etc.).
Climalife Kft, die Filiale der Dehon Gruppe in
Ungarn hat also auf die Berufserfahrung der
Schwestergesellschaften zurückgegriffen, um
ein kundengerechtes Angebot auszuarbeiten
und dieses erste ungarische Projekt erfolgreich
umzusetzen. Im Anschluss an die Standortbe-
gehung sollte die zur Wiederverwertung des
Climalife ist Ihnen zu Diensten: ein streng
eingerichteter Prozess für jede Leistung
Ammoniaks erforderliche Technologie gesi-
chert werden, um in Anbetracht der Lage des
Standorts, der in der Umgebung ansässigen
Bevölkerung und der Toxizität des Mittels jeg-
liche Notfallsituation zu vermeiden. Der Vorzug
unseres Angebots lag bei seiner Extraktions-
technologie im geschlossenen Kreislauf mit Null
Emission.
Im Angebot enthalten waren die Entleerung
von ca. einer Tonne Ammoniak, das sich in der
Anlage befindet, die Lieferung der Steckver-
binder und der Spezialvorrichtungen, die für
diese Arbeit erforderlich sind, sowie die Bereit-
stellung von qualifizierten Fachleuten, so dass
die Arbeit erfolgreich abgeschlossen werden
kann. Der Einsatztermin war von besonderer
Bedeutung, da während der Dauer der Entlee-
rung keine unbefugte Person Zugang zu dem
Gelände hatte. Der Betreiber verpflichtete sich,
die Sportler über dieses Verbot in Kenntnis zu
setzen und Climalife Kft plante, die Arbeiten
über ein Wochenende durchzuführen, um even-
tuelle Unannehmlichkeiten einzuschränken.
Die zuständige Behörde (Katastrophenmanage-
ment) wurde als erstes kontaktiert, um sie über
den vorgesehenen Extraktionstermin, die Tech-
nologie, die angewandt werden sollte, und den
Notfallplan zu informieren. Besagte Behörde hat
die Arbeiten zur Kenntnis genommen und keine
zusätzliche Maßnahme zur Risikoverringerung
vorgeschrieben. Aufgrund der Kürze der Extrak-
tionszeit wurde diese am Vorabend für die zuvor
gelieferten Ausrüstungen und Lagerkapazitäten
simuliert (Kontrolle der Präsenz von angemes-
senen Anschlüssen, der Länge der Schläuche
und der geeigneten Behälterverbindungen, der
Funktion der Geräte, etc.).
Da die genaue Menge Ammoniak nicht bekannt
war, hat Climalife Kft, in enger Zusammenar-
beit mit dem ausgebildeten Personal der Dehon
Gruppe, zahlreiche Behälter sowie Indust-
rieschläuche von großer Länge, Entleerungs-
geräte, eine Vakuumpumpe und eine zertifizierte
OMH-Waage und 2 m3
demineralisiertes Was-
ser bereitgestellt. Darüber hinaus wurden zwei
Hochleistungs-Entleerungsgeräte vom Typ
ATEX an den Standort geliefert, da die zur
Anlage gehörigen Kompressoren zuvor außer
Betrieb genommen wurden.
Die erste Einsatzphase, die von einem integ-
rierten Schauglas aus verfolgt wird, bestand
darin, die Mischung aus Ammoniak und Kom-
pressorenöl aus dem Wärmetauscher in einen
bestimmten Behälter umzufüllen. Sobald „rei-
ner“ Ammoniak in dem Schauglas erschien,
wurde das Umfüllen zu einem anderen Behäl-
ter geleitet.
Die Entleerung ausgehend vom Wärmetauscher
erfolgte so lange, wie das Ammoniak sich in
flüssiger Form befand. Bei Auftreten von Dampf
wurde dieser Transfer unterbrochen, um bei den
beiden Flüssigkeitsbehältern fortzufahren.
Der folgende Tag begann mit der Fortführung
des letzten Arbeitsvorgangs. Parallel dazu
wurde die Entleerung des Kompressorenöls
durchgeführt. Das Kühlen der Lagerbehäl-
ter und des Dampfes stellte sich als unerläss-
lich heraus, da die Umgebungstemperatur von
über 30 °C den Extraktionsprozess erschwerte.
Die entsprechende Kühlung der Dämpfe und
der Behälter wurde von einem mobilen Kühler
und Wassersprühen übernommen. Am Ende
des Tages wurden bis zu 4 bar Ammoniak
zurückgewonnen.
Nach Ablauf der ersten Hälfte des dritten
Tages war die Entleerung von maximal 1 bar
Ammoniak beendet. Die des verbleibenden
Ammoniakdampfes erfolgte mittels einer Hoch-
leistungsvakuumpumpe (1.000 m3
/Stunde).
Dieser aus der Vakuumpumpe gewonnene
Dampf wurde in demineralisiertem Wasser neu-
tralisiert, was eine Lösung von 4 bis 6% Ammo-
niumhydroxid ergab.
Der Kreislauf wurde nach seiner kompletten
Vakuumierung an einzelnen Stellen geöffnet,
um während mehrerer Stunden mit Druckluft
gereinigt zu werden, so dass die in den Roh-
ren verbliebenen Ammoniakrückstände entfernt
werden konnten. So wurden also das Kühlmittel
und das Öl des Ammoniakkreislaufs mit einer
0-Emission aus der Trainings-Eislaufbahn des
Millenáris entfernt.
Als gefährliche Abfälle eingestuft, wurden
das Ammoniak, das Altöl und das extrahierte
Ammoniumhydroxid in mit geeigneten Kenn-
zeichnungen (Etiketten) versehenen Verpa-
ckungen durch einen für den Transport von
gefährlichen Abfällen zugelassenen Logistiker
von dem Standort zu einem Verbrennungso-
fen befördert.
Bei Projektabschluss zeigte sich der Kunde in
allen Punkten zufrieden. Climalife hat erneut
seine Dienstleistungskompetenz auf ungari-
schem Boden unter Beweis gestellt.
Extraction d’1 tonne d’ammoniac au plein cœur de Budapest	
Prozess
Climalife contact n°6 I 11
Prozess
Entleerung einer Tonne Ammoniak mitten in Budapest
FÜR DIE SYSTEME
THERMISCHER ANLAGEN
HÄLT CLIMALIFE EIN
VOLLSTÄNDIGES SERVICE-
ANGEBOT FÜR SIE BEREIT.
Unser Team bietet Ihnen Wartungslösungen an,
die die Energieeffizienz der Anlagen verbessern.
Dank unseres Know-how können wir auch spe-
zifische Eingriffe vornehmen, um die Anlagen-
dichtheit sicherzustellen.
Die Vorschriften ändern sich, wir verfolgen
diese Änderungen und begleiten Sie bei deren
Umsetzung.
Bei unseren Eingriffen übernimmt Climalife ent-
weder die Leistung insgesamt oder wir greifen
punktuell ergänzend zu Ihren Teams ein.
Es folgen einige Beispiele für unsere Leistungen.
Ziel einer Prüfung eines Gaswarnsystems
ist sicherzustellen, dass der Sensor kor-
rekt auf das Kältemittel reagiert und dass
alle Ausgänge des Sensors vorschriftsmä-
ßig arbeiten.
Warum sollten die fest eingebauten Gasdetek-
toren regelmäßig geprüft werden?
Die F-Gas Vorschriften und die NORM EN378
schreiben eine jährliche Kontrolle unter Einhal-
tung der Herstellerempfehlungen vor. Die Vor-
schriften schreiben keine Eichung des Geräts
vor. Bei der Kontrolle kann geprüft werden, ob
das Gerät korrekt funktioniert und dadurch die
Sicherheit für Personen gewährleistet sowie
Leckagen identifiziert werden.
1 – Festlegung vorbeugender Maßnahmen
Erstellung eines Plans vorbeugender Maßnah-
men in Zusammenarbeit mit der Betreiberfirma
der Anlage vor Ausführung der Leistung.
Festlegung des Rahmens der Vorschriften:
F-Gas werden wie in das (FR) Umweltgesetz
und die EU-Normen EN 378 und EN 14624
übernommen.
Der die Arbeiten ausführende Techniker verfügt
über eine Zertifizierung und eine Zulassung für
Elektroarbeiten.
Das Prüfverfahren wird von dem Hersteller des
zu kontrollierenden Geräts erstellt.
Vorbereitung auf der Baustelle:
Das Gerät muss eine ganze Nacht unter Span-
nung bleiben. Sicherstellung der Zugänglichkeit
zu den Meldern über entsprechende Hilfsmittel
(Gerüst, Bühne...).
2 – Prüfprotokoll
Das Protokoll wird entsprechend der Kategorie
des zu prüfenden Melders erstellt.
Für jedes Modell wird ein individuelles Prüfver-
fahren durchgeführt.
Bei dem Eingriff ist es erforderlich, die Zeitver-
zögerung des Alarms bei jedem einzelnen Mel-
der zu deaktivieren.
Die auszuführende Regulierung befindet sich
entweder am Prüfgerät selbst oder an den Sen-
soren, was von der Anzahl der an der Anlage
befindlichen Sonden abhängt.
Es geht darum, die Stand-By-Spannung des
Sensors einzustellen sowie, die Einstellung des
Alarmsollwerts vorzunehmen, der recht häufig
nahe bei 1,2 V liegt.
Nach der Prüfung wird für jedes geprüfte Gerät
ein Prüfzertifikat ausgestellt.
Jährliche Prüfung der fest
installierten Gasdetektoren
Meßfühler 1Meßfühler 2Meßfühler 3Meßfühler 4
220V-Versorgung
2- Nur für 2 Niveaus
Relais für externen
Alarm
FehleranzeigeRelais für
externen
Alarm
HIGH
10 I Climalife contact n°6
Durchflussregler
Typische
Durchflussmenge
0,3l / Min
Auslass
5/8’’18
Biegsamer,
nicht-absorbierender
Schlauch
Belüftete
Kalibrierhaube
Zylinder 360mm hoch x 88mm
Durchmesser 440mm hoch
mit Durchflussregler 110 l
Kalibriergaskapazität
Gewicht 1,4 kg
« En cas de fuite, l’exploitant
doit intervenir dans les meilleurs
délais. Un contrôle d’étanchéité
doit être fait dans le délai d’un mois
après la réparation ».
12 I Climalife contact n°6
Firma: MTS (Minet Techniques
Services) – Groupe MEnergies
Tätigkeit: Heizung - Wartung -
technische Unterstützung -
Diagnosen - Technische Zulassung
für Viessman, De Dietrich und
Cuenod
Ort: Torcy (77) - Frankreich
Gründungsdatum: 1973
Beschäftigte: 16 Mitarbeiter
Umsatz: 2012: 1,8 Mio
^ Reinigung des Magnetfilters
(Beseitigung des Eisenoxids)
^ Auffangen des Wassers aus dem System
in Behältern zwecks Entsorgung. (BSD)
^ Wasserentnahme aus dem System
mit Thermonett®
Schlammlöser
^ Unterer Punkt der Installation -
Magnetfilter
^ Clément Coffinier - Agenturleiter
Jean-Luc Minet - Gründer von MTS
^ Anschluss der Pumpe für die
Flüssigkeitsrückgewinnung
Prozess
MTS bestätigt die von Climalife entwickelte
Reinigungsleistung des Heizsystems für Siedlungen
Seit 2009 verfügt das Wohngebäude in der
37-39 avenue Jean Rousseau in Livry Gargan
über eine neue Heizungsanlage bestehend aus
zwei von der Firma MTS installierten, gasbetrie-
benen Brennwertkesseln der Marke De Dietrich
C230. Dank eines Kaskadensystems kann der
Betrieb der beiden Heizkessel gesteuert wer-
den, der Automat lässt den Betrieb des 2. Heiz-
kessels nur dann zu, wenn die Kapazität des 1.
nicht ausreicht und schaltet alle 50 Stunden von
dem einen auf den anderen um, damit immer
ein Heizkessel in Betrieb ist.
In diesem Gebäude aus den 80er Jahren befin-
den sich etwa 20 Wohnungen. Nach mehr-
maligem Entleeren stellt MTS fest, dass das
Wasserleitungsnetz nicht mehr durch ein pas-
sivierendes Produkt geschützt wird, das das
Auftreten metallischer Oxyde und Kalkablage-
rungen vermeiden soll.
Derartige Verhältnisse werden heute häu-
fig festgestellt, denn in den meisten Fällen ist
die Wasseraufbereitung der Heizungsleitungen
nicht in den Wartungsverträgen für die Heiz-
kessel enthalten, erläutert Jean-Luc Minet,
der Gründer der Firma, MTS in 1973. „Man ist
noch weit davon entfernt, die Wasseraufbe-
reitung als normalen Bestandteil der Wartung
zu betrachten. Häufig erkennen Wohnungsei-
gentümer in Wohnblocks nicht den Sinn prä-
ventiver Eingriffe, solange die Systeme korrekt
funktionieren, auch wenn wir sie bei unseren
regelmäßigen Eingriffen stets daran erinnern.“
Aber die Behandlung eines Leitungsnetzes ist
unbedingt erforderlich, um die Energieleistun-
gen des Systems zu verbessern, zu verhindern,
dass die Heizkörper verschmutzen, die Lebens-
dauer der Heizkessel erhalten und Entgasungs-
vorgänge einzuschränken.
Climalife entwickelt innovative und dauerhafte
Lösungen für Heizungssysteme und hat eine
sowohl kurative, als auch präventive Lösung
entwickelt, um angesichts dieser Probleme
der Verschlammung und Verkalkung der Hei-
zungs- und Klimatisierungssysteme ein opti-
males Ergebnis zu erzielen. Um dieses Angebot
abzurunden, bietet Climalife den Wartungsfir-
men von Heizanlagen an, derartige Aufgaben
als Subunternehmer zu übernehmen.
Vor diesem Hintergrund hat die Fa. MTS Cli-
malife mit diesen Reinigungsarbeiten beauf-
tragt, wodurch Climalife seine Kompetenz unter
Beweis stellen konnte.
Ende August des vergangenen Jahres hat Cli-
malife nach vorheriger Prüfung des Standortes
eine Wasserprobe aus der städtischen Wasser-
versorgung entnommen, um Aufschluss über
dessen Qualität zu bekommen und gleichzeitig
das Wasser des Heizkreislaufs des Gebäudes
analysiert, was für eine Diagnose und ange-
messene Aufbereitung des Systems unerläss-
lich ist (s. Analysen 1 und 2). Am 29. August
wurde Thermonett Schlammlöser auf 1 % des
Wasservolumens mit neutralem pH-Wert dosiert
und eingespritzt und zirkulierte anschließend 5
Wochen bei Umgebungstemperatur. Ziel ist, die
sich angesammelten Korrosionsrückstände zu
dispergieren.
Thermonett Schlammlöser löst die Kalkabla-
gerungen und setzt damit die Schwermetalle
in einer Lösung frei (Fe, Cu, Alu und Ca). Wäh-
rend dieser Behandlungsperiode wird wöchent-
lich einmal eine Wasserprobe entnommen, um
nach und nach die Schlammbeseitigung aus
dem Leitungsnetz zu verfolgen (Ergebnisse
sind nachstehender Tabelle zu entnehmen).
Die Analysen 3 bis 5 bestätigen die Entwick-
lung der Komplexbildung von gelösten Metal-
len und anschließend zeigen die Analysen nach
drei bis vier Wochen, dass sich der Eisengehalt
stabilisiert hat.
Anschließend wird das Wasser aus der Anlage
entnommen und durch das Climalife-Team
fachgerecht entsorgt.
Der Magnetfilter wird zur Reinigung und Samm-
lung der an den Seitenwänden abgelagerten
Schwebstoffe ausgebaut. Abschließend wird
das System wieder mit Wasser und 1 % des
Korrosionsschutzmittels Thermonett Protecteur,
gefüllt, welches gemäß den Spezifikationen in
Verbindung mit störfallbedingten Kontakten mit
dem Trinkwasserversorgungsnetz vom Ministe-
rium für Gesundheit zugelassen ist.
Nachdem Thermonett Protecteur zwei Wochen
im System zirkuliert hat, zeigen die Analysen
auf Grund seines dispergierenden Effekts einen
konstanten Eisengehalt und eine Reduktion des
Aluminiumgehalts um die Hälfte. Die Konzent-
ration von Metallteilchen sinkt im Laufe der Zeit
aufgrund ihrer Haftung am eingebauten Mag-
netfilter. Um das zu prüfen, wird monatlich eine
Probe entnommen.Wenn keine Entleerung des
Systems erfolgt, schützt der Korrosionshemmer
die Leitungsnetze 5 bis 8 Jahre lang. Jedoch
muss die Konzentration jährlich mit einem ein-
fachen Farbtest kontrolliert werden.
Prozess
Climalife contact n°6 I 13
UNSER TEAM FÜR INDUSTRIELLE LEISTUNGEN IST IHR
SUBUNTERNEHMER BEI DER AUSFÜHRUNG ANDERER
SPEZIFISCHER EINGRIFFE, ZUM BEISPIEL:
Um die Energieleistungen eines Gebäudes im Großraum Paris zu verbessern, betraut
die Wartungsgesellschaft MTS Climalife als Subunternehmer auf der Grundlage der
Thermonett-Lösung mit der Wasseraufbereitung des Heizungssystems.
Kalkbeseitigung aus 2 Heizkesseln der Marke DE DIETRICH Site Livry Gargan
Probeentnahme Analysenergebnisse
pH
NFT 90008
Chlor in
mg/L
ISO 15882
Schweb-
stoffe* mg/l
NF 872
Eisen mg/L
ISO 11882
Kupfer mg/
lNF ISO
11885
Alu mg/lNF
ISO 11882
TAC** Ca mg
ISO 9963.1
Städtische
Trinkwasserversorgung
8 25 < 1 0,001 0,02 0,035 283,7
Leitungswasser aus dem
System
29. August 17 1,04 0,02 0,06 849
Wasser mit 1% Thermonett
Schlammlöser-Behandlung
5. Sept. 48 6 31,25 0,03 4,96 1 842
11. Sept. 7,8 46 2 34,24 0,08 4,08 1 649
19. Sept. 43 7 33,82 0,13 3,35 1 326
26. Sept. 44 < 1 32,31 0,02 3,11 1 326
30. Sept. 7,6 42 < 1 34,41 0,02 3,4 1 191
Wasser mit 1% Thermonett
Protecteur
22. Okt. 7,5 60 6 34,05 0,07 2,92 2 989
* Schwebstoffe - ** Vollständiger alkalimetrischer Kalzium-Titer
Bei Vergabe Ihrer Leistungen
nach außen werden diese
Vorteile Ihr Gewinn!
Entleerung und/oder Neubefüllung von Anlagen:
- Entnahme von Kältemitteln, Wärmeträgern oder Kälteträgern, Aufbereitung
der Flüssigkeiten nach den geltenden Bestimmungen, Entsorgung
verschmutzter Verpackungen.
- Befüllen der Anlage mit Kältemitteln oder Wärmeträgern: Schüttgutlieferung,
Umfüllen unter spezifischen Bedingungen, Konzentration (Dotierung) im
Kreislauf.
Ordnungsgemäße Wartung:
- Regelmäßige Inspektion der druckbeaufschlagten Ausrüstung: Prüfung der
Ausrüstung für die Lagerung und Verteilung von Kältemitteln mit Ausgabe
eines Zertifikats.
- Regelmäßige Rezertifizierung druckbeaufschlagter Ausrüstung: Vorbereitung
der Ausrüstung (Behälter, Leitungen, ...) Rezertifizierung tragbarer Ausrüstung.
TERTIÄRSEKTOR
EvénementsProdukte
14 I Climalife contact n°6
Im Frühjahr finden zum dritten Mal die von der
AFPG (Association des Professionnels de la
Géothermie) organisierten Geothermietage im
Kongresszentrum der Cité des Sciences de la
Villette in Paris statt. Climalife wird als Spezialist
für Kälteträger für Wärmepumpen am 10. und
11. April 2014 einen Stand bei diesem Kongress
haben, um seine innovativen und nachhaltigen
Lösungen zu promoten.
Das vollständige Konferenzprogramm erhalten
Sie auf http://www.journeesgeothermie.com
Ein neues Abenteuer der Kältesegel bei
„Izenah“
Die Voiles du froid bieten den Profis der Kälte
und Klima aus jedem Winkel Europas an, sich in
einem außergewöhnlichen Rahmen zu treffen,
um miteinander ein sportliches, geselliges und
einzigartiges Abenteuer zu erleben.
Etwa 15 Einrumpfboote laufen aus, um ihre
Regatta rund um die Inseln des Golfs von
Morbihan in Richtung der Ile-aux-Moines, die auf
Bretonisch Izenah heißt, aufzunehmen. Dieses
22. Event, welches von unseren treuen Partnern,
Assurfroid, Clima+confort, Eurovent
Certification Company, GEA Heat Exchangers,
Exxon Mobil, Honeywell, HRS, ITE, la RPF
und das Snefcca gesponsert wird, beginnt am
Freitag, den 23. Mai am späten Vormittag im
Hafen von Crouesty (Frankreich-56).
Das Komitee der Kältesegel hat für Sie ein
abwechslungsreiches 3-Tages-Programm
aufgestellt, das aus Regatten, Erkundung
kulinarischer Spezialitäten sowie der Insel Izenah
besteht. Wird der Pokal der Kältesegler, den
2013 das holländische Erfolgsteam gewonnen
hat, seine Reise durch Europa fortsetzen? Das
erfahren Sie, indem Sie an DEM Event unseres
Berufsstandes teilnehmen...
Bitte wenden Sie sich an Ihren Climalife-
Anprechpartner, um vor dem 25. Februar 2014
ein Anmeldeformular zu erhalten.
Fachmesse „Energies froid“
Am 9. und 10. April 2014 in Lille, Grand Palais,
findet die nächste Fachmesse für Energie
und Kältetechnik statt, auf der es um
Thermodynamik geht. Ihre Climalife-Anprech-
partner werden vor Ort sein und Sie über die
letzten verordnungsrechtlichen und technischen
Entwicklungen informieren. Melden Sie sich
vorher auf: http://www.energiesfroid.com
an um eine Gratis-Eintrittskarte zu erhalten.
Ereignisse
Mostra Convegno
Vom 18. bis 21. März 2014 2014 öffnet die
internationale Messe Mostra Convegno den
Kälte-, Klima-, Heiz und Wasseraufbereitungs-
fachkräften ihre Türen. Innovation, Komfort,
energetische Effizienz und Energieeinsparung
werden die Hauptthemen dieser Ausstellung sein.
Zu diesem Anlass empfängt Sie das Climalife-
Team in der Halle 24, Stand T13, um Ihnen in
Hinblick auf die zukünftige F-Gas-Verordnung
Lösungen mit technischen Mitteln aufzuzeigen
und Ihnen sein komplettes Angebot an
Kältemaschinenölen zu zeigen.
Im fünften Jahr in Folge nimmt Climalife an der
„Climate World 2014“ teil, der internationalen
Fachmesse für die Branche Heizung, Belüftung,
Klimatisierung und Kälte teil. Diese Messe wird
in diesem Jahr vom 11. bis zum 14. März im
Expocenter Moskau stattfinden.
Anlässlich dieses in Russland mit Spannung
erwarteten Events wird Climalife als Partner des
Kältemittelherstellers Mexichem®
Fluor vor Ort
sein, um Ihnen die Klea®
Produkte vorzustellen,
aber auch unsere innovativen und nachhaltigen
Lösungen:
- die Kältemaschinenöle HQ POE
- die Reinigungsprodukte Frionett®
- den Kalklöser Duonett®
D7
- das allgemeine Angebot an Kälte- und
Wärmeträgern.
Das gesamte Climalife-Team ist für Sie da im
Pavillon 1, stand 1P6.
Climalife UK freut sich, auf der ACR Klima-und
Kälte Show im Jahr 2014 auszustellen. Diese
Veranstaltung findet im NEC in Birmingham vom
11. bis zum 13. Februar statt. Peter Dinnage,
Technischer Direktor wird zwei Vorträge halten.
Zunächst wird es um die guten Praktiken in der
Kältemittelumrüstung gehen und zweitens um die
Zukunft der Kälte- und Wärmeträger.
Wir freuen uns, Sie an unserem Stand Nr. G40
begrüßen zu dürfen.
Frankreich
Großbritanien
EuropaItalien
Russland
International
Climalife contact n°6 I 15
Das Climalife Galco Team empfängt Sie vom
9. bis 11. April 2014 im internationalen Ausstel-
lungszentrum in Peking anlässlich der interna-
tionalen Messe China Refrigeration. Lernen Sie
unsere neuen Produkte auf unserem Stand Nr.:
E3G02 kennen.
Erweiterung der
Greenway®
Produktpalette
Um alle Anforderungen der Profis der Kälte gerecht zu werden, hat
Climalife eine Greenway®
Reihe für die Anwendungen der Kälte, Klima
und Wärmepumpe entwickelt. Das neueste, Greenway®
RTU -55 ° C,
hat eine niedrigerere Viskosität als MPG und ermöglicht den Einsatz bei
Temperaturen die in der Regel für Produkte, wie Alkali oder Acetat oder
Kaliumformiatlösung reserviert sind.
Demnächst wird Climalife eine Konzentrierte Version die allen Anfor-
derungen der Benutzer entsprechen wird, auf den Markt bringen.
Alle unsere Produktneuigkeiten finden Sie unter:
www.climalife.dehon.com
Erfolg für Climalife: Gewinn des „Grand Prix für Umweltqualität“!
Greenway®
Solar -30°C ist ein gebrauchsfertiger Wärmeträger aus
Propanediol 1,3 (Bio-PDO™) und langlebigen organischen Korrosi-
onsinhibitoren. Der verwendete Rohstoff, Propanediol 1,3 (Bio-PDO™),
wird aus der Fermentation von natürlichem, zu 99,7% gereinigtem Glu-
kosesirup gewonnen. Der Umweltfußabdruck von Greenway®
Solar ist
bezogen auf die CO2
-Emissionen und den Energieverbrauch verglichen
mit einem herkömmlichen Wärmeträger auf Monopropylenglykol-Basis
(Produkt aus der Erdölindustrie) um 40% niedriger.
Die Greenway®
Solar Formel enthält kein Borax und entspricht somit der
Europäischen Richtlinie 2005/58/EG vom 15.09.2008. Außerdem enthält
sie von der Climalife Forschungs- & Entwicklungsabteilung entwickelte
organische Korrosionsinhibitoren. Diese organischen Inhibitoren lagern
sich nur in den von Korrosion betroffenen Zonen ab und bilden dort einen
Molekularfilm, der verglichen mit den traditionell verwendeten, filmbilden-
den mineralischen Inhibitoren zur Optimierung der Wärmeübertragung
führt. Der Inhibitor ist chemisch inert, verliert mit der Zeit nicht an Wirkung
und bietet über lange Zeit Korrosionsschutz.
Eine ausgezeichnete Innovation!
Greenway®
Solar eignet sich vor allem für Kreisläufe zur sani-
tären Warmwasserbereitung mit flachen oder röhrenförmigen
Vakuumsonnenkollektoren.
GREENWAY®
SOLAR,
DER WÄRMETRÄGER MIT HOHER THERMISCHER
STABILITÄT, ERHÄLT DEN
‘GRAND PRIX FÜR UMWELTQUALITÄT’
Die hohe thermische Stabilität von Greenway®
Solar stellt nur eines
seiner innovativen Merkmale für die Anwendung im Solarwärmekreislauf
dar. Traditionell sehen sich Experten dem Problem des Zerfalls des Wär-
meträgers in nicht kontrollierbaren Stagnationsphasen aufgrund saisonaler
Stillstände mit hohen thermischen Anforderungen, die zur Bildung dick-
flüssiger Ablagerungen in den Sonnenkollektoren führen (Verkleben oder
Karamellisierung des Wärmeträgers) gegenüber. Dieser Zerfall zieht eine
Verringerung der Leistung der Solarzellen nach sich.
Greenway®
Solar bietet Schutz in Stillstandszeiten, verhindert das
Verkleben der Kreisläufe und verlängert so die Lebensdauer der Anla-
gen. Bei + 150 °C über 150 Stunden zerfällt Greenway®
Solar 3 Mal lang-
samer als eine herkömmliche Lösung mit 50% Monopropylenglykol und
ermöglicht so den optimalen Erhalt des von den Herstellern geforderten
und festgelegten Leistungsniveaus.
Greenway®
Solar -30°C wurde vom französischen Gesundheitsministe-
rium (ANSES) zur Wärmebehandlung im einfachen Austausch des für den
menschlichen Gebrauch bestimmten Wassers zugelassen.
Greenway®
Solar -30°C ist das Ergebnis einer technischen Zusammen-
arbeit zwischen Climalife und Dupont Tate & Lyle, dem Hersteller des Roh-
stoffs Bio-PDO™. Die Beisteuerung der technischen Eigenschaften dieses
neuen pflanzlichen Rohstoffs durch DuPont Tate & Lyle versetzten Climalife
in die Lage, sein Anwendungs-Know-how zu nutzen und eine Spezialformel
zu entwickeln, die den Bedürfnissen Ihres Tätigkeitssektors gerecht wird.
Auf der internationalen Messe für Bau und energieeffiziente Gebäudetechnik interclima + elec, idéo bain, BATIMAT, präsentierte Climalife im
Rahmen des Innovationswettbewerbs für auf erneuerbaren Energien beruhende Systeme seinen neuen Wärmeträger Greenway®
Solar -30°C.
Und jetzt zu
Ihrem Kalender!
Climalife Contact wird herausgegeben von CLIMALIFE,
DEHON-Gruppe.
26, av. du Petit Parc - F - 94683 Vincennes Cedex
Tél. : + 33 1 43 98 75 00 - Fax : + 33 1 43 98 21 51
• Verantwortlicher der Veröffentlichung:
Pierre-Etienne Dehon
• Chefredakteurin: Delphine Martin /
E-mail: climalife.fr@climalife.dehon.com
• Mitwirkende Redakteure:
Dinnage, Laurent Guégan, Emilie Kugener, Enikö Beke,
Anne-Marie Rosset.
• Gestaltung, Umsetzung: www.alternactif.com
• Tochtergesellschaften:
• Frankreich: dehon service SA (Leitung und
Abteilungen) - climalife.fr@climalife.dehon.com
• Belgien - Luxemburg: dehon service belgium -
climalife.be@climalife.dehon.com
• Niederlande: dehon service nederland -
climalife.nl@climalife.dehon.com
• Deutschland: dkf - climalife.de@climalife.dehon.com
• Ungarn: Climalife kft - climalife.hu@climalife.dehon.com
• Spanien: friogas - climalife.es@climalife.dehon.com
• Großbritannien: IDS Refrigeration Ltd -
climalife.uk@climalife.dehon.com
• Schweiz: prochimac - climalife.ch@climalife.dehon.com
• Italien: Inventec Performance Chemicals Italia S.r.l. -
climalife.it@climalife.dehon.com
• Skandinavien: dehon nordic service -
climalife.se@climalife.dehon.com
• Russland: Teknalys - climalife.ru@climalife.dehon.com
• Export: galco - climalife.galco@climalife.dehon.com
• Fotos:
Climalife, Shutterstock n° 118058476,
n° 4362403, n° 134221106, n° 24309172.
Jede teilweise oder vollständige Reproduktion eines
Artikels muss „Quelle: Climalife Contact“ angeben. - ISSN
1263-5545.
Conception:www.alternactif.com-Créditsphotos:Shutterstock,IStock.
HFO: Kältemittel
der 4. Generation
Geringere Umweltauswirkungen: niedriger GWP-Wert
Sicherheit der Anlagen und Personen
Exzellente Energieeffizienz der Systeme
Von Komponentenherstellern anerkannt
Heute investieren um Morgen zu verbessern
1
2
3
4
HFC
HCFC/CFC
NH3
/SO2
/CCL4
…
1990
2010
1930
1830

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Actividades de propuesta incorporando organizadores graficos digitales para l...
Actividades de propuesta incorporando organizadores graficos digitales para l...Actividades de propuesta incorporando organizadores graficos digitales para l...
Actividades de propuesta incorporando organizadores graficos digitales para l...
Ministerio de Educación
 
Social Media Around the World DEUTSCH
Social Media Around the World DEUTSCHSocial Media Around the World DEUTSCH
Social Media Around the World DEUTSCH
Michael Ehlers
 
Rp transports v2
Rp transports   v2Rp transports   v2
Rp transports v2LEBECSALE
 
Gabriele Fahrenkrog: "Lesen" im 21. Jahrhundert
Gabriele Fahrenkrog:  "Lesen" im 21. JahrhundertGabriele Fahrenkrog:  "Lesen" im 21. Jahrhundert
Gabriele Fahrenkrog: "Lesen" im 21. Jahrhundert
Zukunftswerkstatt
 
Estrategia fortalecimiento a_mipes_sena_antioquia
Estrategia fortalecimiento a_mipes_sena_antioquiaEstrategia fortalecimiento a_mipes_sena_antioquia
Estrategia fortalecimiento a_mipes_sena_antioquia
juanitavelez
 
monumentos de Burgos. Alejandro R.
monumentos de Burgos. Alejandro R.monumentos de Burgos. Alejandro R.
monumentos de Burgos. Alejandro R.
BEGOÑA
 
Rapport activités kreizenn_dafar_2014
Rapport activités kreizenn_dafar_2014Rapport activités kreizenn_dafar_2014
Rapport activités kreizenn_dafar_2014
lamatriceSB
 
Que es relatividad
Que es relatividadQue es relatividad
Que es relatividad
robertsolo
 
G#1.gutierrez.quirumbay.cinthya.johanna.software ii.1
G#1.gutierrez.quirumbay.cinthya.johanna.software ii.1G#1.gutierrez.quirumbay.cinthya.johanna.software ii.1
G#1.gutierrez.quirumbay.cinthya.johanna.software ii.1
Oscar Ramos
 
Creer votre plan marketing
Creer votre plan marketingCreer votre plan marketing
Creer votre plan marketingMehdia Belkaid
 
Scrum método
Scrum métodoScrum método
Scrum método
Carlos Oviedo
 
Info kids
Info kidsInfo kids

Andere mochten auch (18)

Actividades de propuesta incorporando organizadores graficos digitales para l...
Actividades de propuesta incorporando organizadores graficos digitales para l...Actividades de propuesta incorporando organizadores graficos digitales para l...
Actividades de propuesta incorporando organizadores graficos digitales para l...
 
Beitrag E Voting
Beitrag   E VotingBeitrag   E Voting
Beitrag E Voting
 
Social Media Around the World DEUTSCH
Social Media Around the World DEUTSCHSocial Media Around the World DEUTSCH
Social Media Around the World DEUTSCH
 
Rp transports v2
Rp transports   v2Rp transports   v2
Rp transports v2
 
Gabriele Fahrenkrog: "Lesen" im 21. Jahrhundert
Gabriele Fahrenkrog:  "Lesen" im 21. JahrhundertGabriele Fahrenkrog:  "Lesen" im 21. Jahrhundert
Gabriele Fahrenkrog: "Lesen" im 21. Jahrhundert
 
Estrategia fortalecimiento a_mipes_sena_antioquia
Estrategia fortalecimiento a_mipes_sena_antioquiaEstrategia fortalecimiento a_mipes_sena_antioquia
Estrategia fortalecimiento a_mipes_sena_antioquia
 
monumentos de Burgos. Alejandro R.
monumentos de Burgos. Alejandro R.monumentos de Burgos. Alejandro R.
monumentos de Burgos. Alejandro R.
 
Rapport activités kreizenn_dafar_2014
Rapport activités kreizenn_dafar_2014Rapport activités kreizenn_dafar_2014
Rapport activités kreizenn_dafar_2014
 
Ingo
IngoIngo
Ingo
 
Que es relatividad
Que es relatividadQue es relatividad
Que es relatividad
 
G#1.gutierrez.quirumbay.cinthya.johanna.software ii.1
G#1.gutierrez.quirumbay.cinthya.johanna.software ii.1G#1.gutierrez.quirumbay.cinthya.johanna.software ii.1
G#1.gutierrez.quirumbay.cinthya.johanna.software ii.1
 
Trimax
TrimaxTrimax
Trimax
 
Promax
PromaxPromax
Promax
 
Creer votre plan marketing
Creer votre plan marketingCreer votre plan marketing
Creer votre plan marketing
 
Global Invacom
Global InvacomGlobal Invacom
Global Invacom
 
Athenaios pais-1
Athenaios pais-1Athenaios pais-1
Athenaios pais-1
 
Scrum método
Scrum métodoScrum método
Scrum método
 
Info kids
Info kidsInfo kids
Info kids
 

Ähnlich wie Climalife Contact No. 6

Climalife Newsletter 2014_01
Climalife Newsletter 2014_01Climalife Newsletter 2014_01
Climalife Newsletter 2014_01
Aaron P. Gerber
 
Climalife Contact No. 1
Climalife Contact No. 1Climalife Contact No. 1
Climalife Contact No. 1
Aaron P. Gerber
 
Climalife Contact No. 5
Climalife Contact No. 5Climalife Contact No. 5
Climalife Contact No. 5
Aaron P. Gerber
 
Climalife Contact No. 2
Climalife Contact No. 2Climalife Contact No. 2
Climalife Contact No. 2
Aaron P. Gerber
 
Climalife Newsletter 2014_06
Climalife Newsletter 2014_06Climalife Newsletter 2014_06
Climalife Newsletter 2014_06
Aaron P. Gerber
 
Climalife Contact No. 4
Climalife Contact No. 4Climalife Contact No. 4
Climalife Contact No. 4
Aaron P. Gerber
 
UV 1726 d-inverkehrbringen_2020_vorabversion (1)
UV 1726 d-inverkehrbringen_2020_vorabversion (1)UV 1726 d-inverkehrbringen_2020_vorabversion (1)
UV 1726 d-inverkehrbringen_2020_vorabversion (1)
Aaron P. Gerber
 
Climalife Newsletter 2013 06
Climalife Newsletter 2013 06Climalife Newsletter 2013 06
Climalife Newsletter 2013 06
Aaron P. Gerber
 
Bleiben Sie im Geschäft : machen Sie Schluss mit R-404A / R-507A
Bleiben Sie im Geschäft : machen Sie Schluss mit R-404A / R-507ABleiben Sie im Geschäft : machen Sie Schluss mit R-404A / R-507A
Bleiben Sie im Geschäft : machen Sie Schluss mit R-404A / R-507A
Aaron P. Gerber
 
Climalife Newsletter 2014_03
Climalife Newsletter 2014_03Climalife Newsletter 2014_03
Climalife Newsletter 2014_03
Aaron P. Gerber
 
Genehmigung von Kälteanlagen aus Sicht Energiebedarf und Umweltbedeutung
Genehmigung von Kälteanlagen aus Sicht Energiebedarf und UmweltbedeutungGenehmigung von Kälteanlagen aus Sicht Energiebedarf und Umweltbedeutung
Genehmigung von Kälteanlagen aus Sicht Energiebedarf und Umweltbedeutung
engineeringzhaw
 
Climalife Newsletter 2013_07
Climalife Newsletter 2013_07Climalife Newsletter 2013_07
Climalife Newsletter 2013_07
Aaron P. Gerber
 
Kohlekraftwerke bleiben schmutzig: EU-Abgasstandards zügig und ambitioniert i...
Kohlekraftwerke bleiben schmutzig: EU-Abgasstandards zügig und ambitioniert i...Kohlekraftwerke bleiben schmutzig: EU-Abgasstandards zügig und ambitioniert i...
Kohlekraftwerke bleiben schmutzig: EU-Abgasstandards zügig und ambitioniert i...
Roland Richert
 
Aktuelles aus Technik, Normenwesen und Forschung
Aktuelles aus Technik, Normenwesen und ForschungAktuelles aus Technik, Normenwesen und Forschung
Aktuelles aus Technik, Normenwesen und Forschung
Vorname Nachname
 
Anwendung von R-407F / Case Study R-407F
Anwendung von R-407F / Case Study R-407FAnwendung von R-407F / Case Study R-407F
Anwendung von R-407F / Case Study R-407F
Aaron P. Gerber
 
Heymanns Kommentar Schulte, Patentgesetz mit EPÜ, 10. Auflage
Heymanns Kommentar Schulte, Patentgesetz mit EPÜ, 10. AuflageHeymanns Kommentar Schulte, Patentgesetz mit EPÜ, 10. Auflage
Heymanns Kommentar Schulte, Patentgesetz mit EPÜ, 10. Auflage
Christiane Diehl
 
Rechtssicherheit in Genehmigungsverfahren - Currenta GmbH
Rechtssicherheit in Genehmigungsverfahren - Currenta GmbHRechtssicherheit in Genehmigungsverfahren - Currenta GmbH
Rechtssicherheit in Genehmigungsverfahren - Currenta GmbH
BDI
 
Wolters Kluwer Carl Heymanns Verlag, Salje, EEG 2017, 8. Auflage
Wolters Kluwer Carl Heymanns Verlag, Salje, EEG 2017, 8. AuflageWolters Kluwer Carl Heymanns Verlag, Salje, EEG 2017, 8. Auflage
Wolters Kluwer Carl Heymanns Verlag, Salje, EEG 2017, 8. Auflage
Christiane Diehl
 
Petition. Nord Stream 2 stoppen!
Petition. Nord Stream 2 stoppen!Petition. Nord Stream 2 stoppen!
Petition. Nord Stream 2 stoppen!
Irina Wickholm
 
Echo AG Biomethan Anlagen
Echo AG Biomethan AnlagenEcho AG Biomethan Anlagen
Echo AG Biomethan Anlagen
Echo AG
 

Ähnlich wie Climalife Contact No. 6 (20)

Climalife Newsletter 2014_01
Climalife Newsletter 2014_01Climalife Newsletter 2014_01
Climalife Newsletter 2014_01
 
Climalife Contact No. 1
Climalife Contact No. 1Climalife Contact No. 1
Climalife Contact No. 1
 
Climalife Contact No. 5
Climalife Contact No. 5Climalife Contact No. 5
Climalife Contact No. 5
 
Climalife Contact No. 2
Climalife Contact No. 2Climalife Contact No. 2
Climalife Contact No. 2
 
Climalife Newsletter 2014_06
Climalife Newsletter 2014_06Climalife Newsletter 2014_06
Climalife Newsletter 2014_06
 
Climalife Contact No. 4
Climalife Contact No. 4Climalife Contact No. 4
Climalife Contact No. 4
 
UV 1726 d-inverkehrbringen_2020_vorabversion (1)
UV 1726 d-inverkehrbringen_2020_vorabversion (1)UV 1726 d-inverkehrbringen_2020_vorabversion (1)
UV 1726 d-inverkehrbringen_2020_vorabversion (1)
 
Climalife Newsletter 2013 06
Climalife Newsletter 2013 06Climalife Newsletter 2013 06
Climalife Newsletter 2013 06
 
Bleiben Sie im Geschäft : machen Sie Schluss mit R-404A / R-507A
Bleiben Sie im Geschäft : machen Sie Schluss mit R-404A / R-507ABleiben Sie im Geschäft : machen Sie Schluss mit R-404A / R-507A
Bleiben Sie im Geschäft : machen Sie Schluss mit R-404A / R-507A
 
Climalife Newsletter 2014_03
Climalife Newsletter 2014_03Climalife Newsletter 2014_03
Climalife Newsletter 2014_03
 
Genehmigung von Kälteanlagen aus Sicht Energiebedarf und Umweltbedeutung
Genehmigung von Kälteanlagen aus Sicht Energiebedarf und UmweltbedeutungGenehmigung von Kälteanlagen aus Sicht Energiebedarf und Umweltbedeutung
Genehmigung von Kälteanlagen aus Sicht Energiebedarf und Umweltbedeutung
 
Climalife Newsletter 2013_07
Climalife Newsletter 2013_07Climalife Newsletter 2013_07
Climalife Newsletter 2013_07
 
Kohlekraftwerke bleiben schmutzig: EU-Abgasstandards zügig und ambitioniert i...
Kohlekraftwerke bleiben schmutzig: EU-Abgasstandards zügig und ambitioniert i...Kohlekraftwerke bleiben schmutzig: EU-Abgasstandards zügig und ambitioniert i...
Kohlekraftwerke bleiben schmutzig: EU-Abgasstandards zügig und ambitioniert i...
 
Aktuelles aus Technik, Normenwesen und Forschung
Aktuelles aus Technik, Normenwesen und ForschungAktuelles aus Technik, Normenwesen und Forschung
Aktuelles aus Technik, Normenwesen und Forschung
 
Anwendung von R-407F / Case Study R-407F
Anwendung von R-407F / Case Study R-407FAnwendung von R-407F / Case Study R-407F
Anwendung von R-407F / Case Study R-407F
 
Heymanns Kommentar Schulte, Patentgesetz mit EPÜ, 10. Auflage
Heymanns Kommentar Schulte, Patentgesetz mit EPÜ, 10. AuflageHeymanns Kommentar Schulte, Patentgesetz mit EPÜ, 10. Auflage
Heymanns Kommentar Schulte, Patentgesetz mit EPÜ, 10. Auflage
 
Rechtssicherheit in Genehmigungsverfahren - Currenta GmbH
Rechtssicherheit in Genehmigungsverfahren - Currenta GmbHRechtssicherheit in Genehmigungsverfahren - Currenta GmbH
Rechtssicherheit in Genehmigungsverfahren - Currenta GmbH
 
Wolters Kluwer Carl Heymanns Verlag, Salje, EEG 2017, 8. Auflage
Wolters Kluwer Carl Heymanns Verlag, Salje, EEG 2017, 8. AuflageWolters Kluwer Carl Heymanns Verlag, Salje, EEG 2017, 8. Auflage
Wolters Kluwer Carl Heymanns Verlag, Salje, EEG 2017, 8. Auflage
 
Petition. Nord Stream 2 stoppen!
Petition. Nord Stream 2 stoppen!Petition. Nord Stream 2 stoppen!
Petition. Nord Stream 2 stoppen!
 
Echo AG Biomethan Anlagen
Echo AG Biomethan AnlagenEcho AG Biomethan Anlagen
Echo AG Biomethan Anlagen
 

Mehr von Aaron P. Gerber

Swisscom beendet 2G per Ende 2020
Swisscom beendet 2G per Ende 2020Swisscom beendet 2G per Ende 2020
Swisscom beendet 2G per Ende 2020
Aaron P. Gerber
 
ChemRRV SR 814.81, für Kältemittel Anhang 2.10
ChemRRV SR 814.81, für Kältemittel Anhang 2.10ChemRRV SR 814.81, für Kältemittel Anhang 2.10
ChemRRV SR 814.81, für Kältemittel Anhang 2.10
Aaron P. Gerber
 
F-Gas Verordnung
F-Gas VerordnungF-Gas Verordnung
F-Gas Verordnung
Aaron P. Gerber
 
Blue Handbook- "Blaues Heft" - 2018
Blue Handbook- "Blaues Heft" - 2018Blue Handbook- "Blaues Heft" - 2018
Blue Handbook- "Blaues Heft" - 2018
Aaron P. Gerber
 
Stay in Business - Stop installing R-404A / R-507A
Stay in Business - Stop installing R-404A / R-507AStay in Business - Stop installing R-404A / R-507A
Stay in Business - Stop installing R-404A / R-507A
Aaron P. Gerber
 
Solstice® Kältemittel Roadmap: Modernste Technologie
Solstice® Kältemittel Roadmap: Modernste TechnologieSolstice® Kältemittel Roadmap: Modernste Technologie
Solstice® Kältemittel Roadmap: Modernste Technologie
Aaron P. Gerber
 
Technisches Informationstreffen 2017 Technorama Winterthur
Technisches Informationstreffen 2017 Technorama WinterthurTechnisches Informationstreffen 2017 Technorama Winterthur
Technisches Informationstreffen 2017 Technorama Winterthur
Aaron P. Gerber
 
Prochimac Depotliste Juli 2017
Prochimac Depotliste Juli 2017Prochimac Depotliste Juli 2017
Prochimac Depotliste Juli 2017
Aaron P. Gerber
 
Seminar "Greenway" im Technorama Mai 2017
Seminar "Greenway" im Technorama Mai 2017Seminar "Greenway" im Technorama Mai 2017
Seminar "Greenway" im Technorama Mai 2017
Aaron P. Gerber
 
Manometer P/T ManTooth
Manometer P/T ManToothManometer P/T ManTooth
Manometer P/T ManTooth
Aaron P. Gerber
 
Das neue Kältemittel R-32
Das neue Kältemittel R-32Das neue Kältemittel R-32
Das neue Kältemittel R-32
Aaron P. Gerber
 
Climalife Newsletter 2011_11
Climalife Newsletter 2011_11Climalife Newsletter 2011_11
Climalife Newsletter 2011_11
Aaron P. Gerber
 
Greenway® Neo
Greenway® NeoGreenway® Neo
Greenway® Neo
Aaron P. Gerber
 
Climalife Newsletter 2013_05
Climalife Newsletter 2013_05Climalife Newsletter 2013_05
Climalife Newsletter 2013_05
Aaron P. Gerber
 
Climalife Newsletter 2013_04
Climalife Newsletter 2013_04Climalife Newsletter 2013_04
Climalife Newsletter 2013_04
Aaron P. Gerber
 
Climalife Newsletter 2013_02
Climalife Newsletter 2013_02Climalife Newsletter 2013_02
Climalife Newsletter 2013_02
Aaron P. Gerber
 
Climalife Newsletter 2013_01
Climalife Newsletter 2013_01Climalife Newsletter 2013_01
Climalife Newsletter 2013_01
Aaron P. Gerber
 
Climalife Newsletter 2013_03
Climalife Newsletter 2013_03Climalife Newsletter 2013_03
Climalife Newsletter 2013_03
Aaron P. Gerber
 
Climalife Contact No. 3
Climalife Contact No. 3Climalife Contact No. 3
Climalife Contact No. 3
Aaron P. Gerber
 

Mehr von Aaron P. Gerber (19)

Swisscom beendet 2G per Ende 2020
Swisscom beendet 2G per Ende 2020Swisscom beendet 2G per Ende 2020
Swisscom beendet 2G per Ende 2020
 
ChemRRV SR 814.81, für Kältemittel Anhang 2.10
ChemRRV SR 814.81, für Kältemittel Anhang 2.10ChemRRV SR 814.81, für Kältemittel Anhang 2.10
ChemRRV SR 814.81, für Kältemittel Anhang 2.10
 
F-Gas Verordnung
F-Gas VerordnungF-Gas Verordnung
F-Gas Verordnung
 
Blue Handbook- "Blaues Heft" - 2018
Blue Handbook- "Blaues Heft" - 2018Blue Handbook- "Blaues Heft" - 2018
Blue Handbook- "Blaues Heft" - 2018
 
Stay in Business - Stop installing R-404A / R-507A
Stay in Business - Stop installing R-404A / R-507AStay in Business - Stop installing R-404A / R-507A
Stay in Business - Stop installing R-404A / R-507A
 
Solstice® Kältemittel Roadmap: Modernste Technologie
Solstice® Kältemittel Roadmap: Modernste TechnologieSolstice® Kältemittel Roadmap: Modernste Technologie
Solstice® Kältemittel Roadmap: Modernste Technologie
 
Technisches Informationstreffen 2017 Technorama Winterthur
Technisches Informationstreffen 2017 Technorama WinterthurTechnisches Informationstreffen 2017 Technorama Winterthur
Technisches Informationstreffen 2017 Technorama Winterthur
 
Prochimac Depotliste Juli 2017
Prochimac Depotliste Juli 2017Prochimac Depotliste Juli 2017
Prochimac Depotliste Juli 2017
 
Seminar "Greenway" im Technorama Mai 2017
Seminar "Greenway" im Technorama Mai 2017Seminar "Greenway" im Technorama Mai 2017
Seminar "Greenway" im Technorama Mai 2017
 
Manometer P/T ManTooth
Manometer P/T ManToothManometer P/T ManTooth
Manometer P/T ManTooth
 
Das neue Kältemittel R-32
Das neue Kältemittel R-32Das neue Kältemittel R-32
Das neue Kältemittel R-32
 
Climalife Newsletter 2011_11
Climalife Newsletter 2011_11Climalife Newsletter 2011_11
Climalife Newsletter 2011_11
 
Greenway® Neo
Greenway® NeoGreenway® Neo
Greenway® Neo
 
Climalife Newsletter 2013_05
Climalife Newsletter 2013_05Climalife Newsletter 2013_05
Climalife Newsletter 2013_05
 
Climalife Newsletter 2013_04
Climalife Newsletter 2013_04Climalife Newsletter 2013_04
Climalife Newsletter 2013_04
 
Climalife Newsletter 2013_02
Climalife Newsletter 2013_02Climalife Newsletter 2013_02
Climalife Newsletter 2013_02
 
Climalife Newsletter 2013_01
Climalife Newsletter 2013_01Climalife Newsletter 2013_01
Climalife Newsletter 2013_01
 
Climalife Newsletter 2013_03
Climalife Newsletter 2013_03Climalife Newsletter 2013_03
Climalife Newsletter 2013_03
 
Climalife Contact No. 3
Climalife Contact No. 3Climalife Contact No. 3
Climalife Contact No. 3
 

Climalife Contact No. 6

  • 1. Man sieht Licht am Horizont, Sie können loslegen! N°6Januar 2014 Climalife ContactDas europäische Magazin für Fachleute bei thermischen Anlagen Seite 10 w w w . c l i m a l i f e . d e h o n . c o m Preis: 2,50 € Gesetzgebung Aktuelles Prozess Seite 2 Case study Ein umfassendes Dienstleistungsange- bot für Sie F-Gas: Endlich wurde eine Vereinbarung getroffen! Seite 6Seite 3 Alles Wissenswerte zur neuen europäischen Verordnung Vergleich R-404A / R-407F: Test unter realen Bedingungen
  • 2. Man sieht Licht am Horizont, Sie können loslegen! In Europa stehen für unseren Industriezweig Veränderungen an! Ab 2015 müssen die Käl- temittelhersteller entsprechend der künftigen F-Gas-Verordnung die H-FKW-Mengen redu- zieren, die sie auf den Markt bringen. Diese Einschränkung wird mit Sicherheit Auswirkun- gen sowohl auf die Kälte- und Klimaindustrie als auch auf andere Bereiche, wie die Lösch- mittelindustrie oder auch die Schuhherstel- lung, haben. Jede Veränderung birgt jedoch auch Chancen! Wir haben die Abschaffung der FCKWs und der H-FCKWs überstanden. Warum sollten wir uns also nicht auch den Entwicklungen der Zukunft stellen? Diese neuen Anforderungen werden sich auf die kommenden Jahre natürlich positiv auswirken. Innovative Technologien werden sowohl bei der technischen Auslegung künf- tiger Systeme als auch bei ihrer Umsetzung eine neue Arbeitsdynamik schaffen. Dies ist ein irreversibler Prozess. Es gilt, sich diesem Prozess anzuschließen und zukunfts- gerichtet zu agieren. Bedenken Sie, was die Unternehmen unserer Branche in den letzten Jahren bereits inves- tiert haben, um Veränderungen vorzugreifen. H-FKW / HFO mit geringerem GWP-Wert, Kohlenwasserstoffe oder aber auch halogen- freie chemische Lösungen werden den Anfor- derungen der Anlagenbetreiber entsprechen. Ziel ist es, ihnen Anlagen zu liefern, die auf dem neusten Stand der Technik sind, die ener- gieeffizient arbeiten und die sich innerhalb des gesetzten Budgets bewegen. Das gesamte Climalife-Team ist bereits bes- tens darauf vorbereitet, Sie bei der Wahl der Lösung von morgen zu begleiten. Viel Spaß beim Lesen! Anton Hunink General Sales Manager Export Leitartikel Gesetzgebung F-Gas: Endlich konnte zu einer politischen Einigung gefunden werden! 2 I Climalife contact n°6 Alles Wissenswerte zur neuen F-Gas Verordnung Laurent Guegan, Regulatory Affairs Manager bei Climalife kommt genauer auf dieses Projekt einer europäischen Verordnung* zu sprechen, indem er seine Erläuterungen auf vier für die Märkte der Kälte, Klima und der Wärmepumpen grundsätzlichen Punkten aufbaut. Diese sind: was wären die Nutzungseinschränkungen für die H-FKW, wie werden Treibhausgasemissionen vorgebeugt, was wird die zukünftige Kennzeichnung der fluorierten Produkte sein und wann wird dieser Text erneut von den europäischen Behörden überarbeitet. Aktuelles Climalife contact n°6 I 3 S eit mehreren Jahren entwickelt sich unsere Branche auf Grund von Erneuerungen und Verordnungen im Kältemittelbereich. 1987 hat uns das Montreal-Protokoll dazu verpflichtet, Substanzen die die Ozonschicht schädigen, abzubauen (siehe die Verordnung 2037/2000EG, geändert durch 1005/2009EG). 1997 hat uns das Kyoto-Protokoll dazu ver- pflichtet, Treibhausgase, insbesondere fluorierte, abzubauen (siehe die sogenannte F-Gas-Ver- ordnung 842/2006EG). Die F-Gas-Verordnung hatte insbesondere die Veröffentlichung einer Zwischenbilanz vorgese- hen. Dieser Bericht wurde im September 2011 erstellt und die ENVI-Kommission wurde damit beauftragt, den Wortlaut der F-Gas zu überar- beiten und dem Europäischen Rat sowie dem Europäischen Parlament vorzulegen. Nach der Veröffentlichung dieses ersten Vor- schlags für eine Neufassung dieses Textes im November 2012 hatten das Europäische Parla- ment, der Europäische Rat und die ENVI-Kom- mission diametral entgegengesetzte Stellungen bezogen. Die Umweltkommission (ENVI) war eher für ein verschärftes Verbot von H-FKW in Kälte- und Kli- matisierungssystemen sowie in Wärmepumpen. Selbst nach drei Trialog-Sitzungen ist man zu keinem Kompromiss gelangt. Die Kommission, der Rat und das Parlament haben daraufhin beschlossen, sich am 17. Dezember 2013 ein letztes Mal zu treffen. Bei diesem 4. Trialog haben die europäischen Behörden endlich zu einem gemeinsamen Beschluss gefunden und es wurde ein Kompromiss verfasst! Dieser Text wird derzeit von den Juristen der Europäischen Union überarbeitet. Nach dieser Korrektur bleiben noch zwei Schritte auszufüh- ren, damit die neue Verordnung vollkommene Gültigkeit erlangt: 1) Ein Mehrheitsvotum der Mitglieder der ENVI-Kommission wird Ende Januar / Anfang Februar stattfinden. 2) Eine Abstimmung in der 1. Lesung im Euro- päischen Parlament wird am 13. März 2014 erfolgen. In Anbetracht der zahlreichen Diskussionen, die im Vorfeld stattgefunden haben, käme es nun sehr überraschend, wenn die Neufassung der F-Gas nicht im ganzen abgesegnet würde. Nach dem Votum wird die neue Verordnung ab dem 1. Januar 2015 in Kraft treten, aber noch lange nicht die bestehenden europäischen ­Verordnungen ablösen, die zumindest bis zu ihrer Außerkraftsetzung gültig bleiben. Was wären die Hauptmaßnahmen der neuen F-Gas Verordnung für die Fachleute der Kälte, Klimatisierung und Wärmepumpen Branche? Climalife beantwortet diese Frage in der Rubrik „Aktuelles“ dieses Climalife Contacts. Einschränkung auf dem Markt Zum 01.01.2015: Einrichtung eines Phase- down bei den CO2 -äquivalenten H-FKW** (d.h. einer Verringerung der auf den Markt gebrachten Mengen). Die Durchschnittsmengen der auf dem euro- päischen Markt eingeführten H-FKW zwischen 2009 und 2012 würden die Gesamtmenge der H-FKW für 2015 festlegen. 2030 dürften noch 21% dieses Volumens auf den Markt gelangen. Spätestens zum 31. Oktober 2014 wird* die Europäische Kommission jedem Hersteller oder Importeur (von H-FKW oder Anlagen, die H-FKW enthalten) eine degressive jährliche Ver- marktungsquote bis 2030 zuordnen. Markteinführungsverbot für neue Anlagen, die H-FKW enthalten. Zum 01.01.2015: Verbot des Inverkehrbringens von Haushaltskühlschränken & -tiefkühlschrän- ken, die H-FKW enthalten, deren GWP-Wert bei ≥ 150 liegt. Zum 01.01.2020: Verbot des Inverkehrbringens von hermetisch geschlossenen Kühlschränken und Tiefkühlschränken zur gewerblichen Nut- zung (d.h. steckerfertige Aggregate - verlötete Leitungen), die H-FKW enthalten, deren GWP- Wert bei ≥ 2500 liegt. Zum 01.01.2022: Verbot des Inverkehrbringens von hermetisch geschlossenen Kühlschränken und Tiefkühlschränken zur gewerblichen Nut- zung (d.h. steckerfertige Aggregate - verlötete Leitungen), die H-FKW enthalten, deren GWP- Wert bei ≥ 150 liegt. Zum 01.01.2022: Verbot des Inverkehrbrin- gens von Kältezentralen (2 Parallelkompresso- ren oder mehr), deren Leistung bei ≥ 40 kW liegt und die H-FKW enthalten, deren GWP- Wert ≥ 150 ist. Dieses Verbot wird nicht für die Primärkreisläufe von zentralisierten Kaskadenmaschinen, deren Kältemittel einen GWP-Wert von < 1500 auf- weist gelten. (Mittlerer Temperaturkreislauf, an den ein oder mehrere Kühlsysteme angeschlos- sen sind, um ihre(n) Kondensator(en) zu kühlen). Zum 01.01.2020: Verbot des Inverkehrbringens von ortsfesten Kältezentralen, die H-FKW ent- halten, deren GWP-Wert ≥ 2500 ist, außer bei Anlagen, deren Temperatur bei unter -50 °C liegt. Zum 01.01.2020: Verbot des Inverkehrbrin- gens von unabhängigen mobilen Klimagerä- ten, die H-FKW enthalten, deren GWP-Wert bei ≥ 150 liegt. Zum 01.01.2025: Verbot des Inverkehr- brin-gens von Split-Klimasystemen, deren Käl- temittelfüllmenge bei < 3 kg liegt und die H-FKW enthalten, deren GWP-Wert ≥ 750 ist. Verbot der Verwendung von H-FKW Bei der Wartung oder Instandhaltung von Kühlgeräten, deren Füllmenge ≥ 40t CO2 - Äquivalent ist (außer bei Anlagen, deren Temperatur bei < -50°C liegt): - Die Verwendung von unverarbeiteten H-FKW oder unverarbeiteten Mischungen, die H-FKW enthalten, deren GWP-Wert bei ≥ 2500 liegt, ist ab dem 01.01.2020 verboten. - Die rückgewonnenen oder recycelten H-FKW werden bis 2030 erlaubt bleiben (dafür dürfen recycelte H-FKW erst dann verwendet und als solche eingestuft werden, wenn sie aus der Ori- ginalanlage stammen). Alle diese Verbote wür- den nicht für umweltfreundlich konzipierte Anlagen sowie für Militärausrüstung gelten. Emissionsvermeidung Dichtigkeitskontrolle Anlagen, deren Füllmenge ≥ 5 t CO2 -Äquiva- lent ist: alle 12 Monate oder alle 24 Monate bei fest installierten Gaswarngeräten mit Alarmre- port beim Betreiber. Anlagen, deren Füllmenge ≥ 50 t CO2 -Äqui- valent ist: alle 6 Monate oder alle 12 Monate bei fest installierten Gaswarngeräten mit Alarm- report beim Betreiber. Kälte-, Klimaanlagen und Wärmepumpen, Kühllastwagen und -anhänger, deren Füll- menge bei ≥ 500 t CO2 -Äquivalent liegt: alle 6 Monate bei obligatorischen fest installierten Gaswarngeräten mit Alarmreport beim Betreiber. Rankine Zyklusanlage, deren Füllmenge­ ≥ 500 t CO2 -Äquivalent beträgt: alle 3 Monate oder alle 6 Monate bei fest installierten Gaswarn- geräten mit Alarmreport beim Betreiber (Pflicht ab dem 01.01.2017). Hermetisch verschlossene und als solche eti- kettierte Systeme mit einer Füllmenge von <10 t CO2 -Äquivalent werden von dieser Rubrik aus- genommen werden. Bis zum 31. Dezember 2016 hermetisch verschlossene und etikettierte Anlagen, deren Füllmenge bei unter 6 kg Kältemittel liegt und nicht hermetisch ver- schlossene Anlagen, die weniger als 3 kg Käl- temittel enthalten, werden keinen regelmäßigen Kontrollen unterliegen. * Der Text ist in diesem Stadium noch nicht rechtskräftig und muss noch das Votum des Europäischen Parlaments bestehen, um Gültigkeit zu erlangen. ** Betroffene H-FKW sind in Anhang 1 des Entwurfs der neuen F-Gas-Verordnung aufgeführt. 0 20 40 60 80 100 20302027-20292024-20262021-20232018-20202016-20172015 93% 63% 45% 31% 24% 21% 100% Phasedown in CO2 -Äquivalent Kältemittel R-507 R-404A R-422A R-422D R-417A R-427A R-407A R-410A R-407F R-407C R-134a GWP 3985 3922 3144 2730 2347 2138 2107 2088 1825 1774 1430
  • 3. 4 I Climalife contact n°6 Climalife contact n°6 I 5 Kältemittel- menge in kg R-507 R-404A R-422A R-422D R-417A R-427A R-407A R-410A R-407F R-407C R-134a GWP 3985 3922 3144 2730 2347 2138 2107 2088 1825 1774 1430 5 t Äq. CO2 1.25 1.27 1.59 1.82 2.13 2.33 2.37 2.39 2.74 2.41 3.49 50 t Äq CO2 12.5 12.7 15.9 18.3 21.3 23.3 23.7 23.9 27.4 24.1 34.9 500 t Äq CO2 125 127 159 183 213 233 237 239 274 241 349 Verbot von neuen mobilen Klimaanlagen, die H-FKW mit einem GWP-Wert von ≥ 150 enthalten oder benötigen Verbot von neuen ortsfesten Kälteanlagen, die H-FKW enthalten, deren GWP-Wert ≥ 2500 ist, Anlagen ausgenommen, deren Temperatur bei -50 °C liegt Verbot von neuen Split- Klimageräten < 3 kg, die H-FKW enthalten, deren GWP-Wert ≥ 750 ist Verbot von neuen hermetisch geschlos- senen Kühl- und Tiefkühlschränken zur gewerblichen Nutzung, die H-FKW enthalten, deren GWP-Wert bei ≥ 150 liegt Verbot von neuen hermetisch geschlossenen Kühl- und Tiefkühlschränken zur gewerblichen Nutzung, die H-FKW enthalten, deren GWP-Wert bei ≥ 2500 liegt Verbot von neuen Haushaltskühl- und -tiefkühl- schränken, die H-FKW mit einem GWP-Wert von ≥ 150 enthalten Verbot von neuen zentralisierten Kühlanlagen ≥ 40 kW, die H-FKW enthalten, deren GWP-Wert ≥ 150 ist, außer Primärkreis- lauf bei Kaskaden- maschinen mit einem GWP-Wert < 1500 Verbot des Inverkehrbringens von vorgefüllten Anlagen, welche H-FKW enthalten, die bei den Quoten nicht berücksichtigt wurden 1. Jahr der Zuweisung von Quoten für das Inverkehrbringen 1. Jahr der Zuweisung von Quoten für das Inverkehrbringen Gutachten über das Zuteilungs- verfahren für die Quoten für das Inverkehrbringen Jährliches Audit der Übereinstim- mung der Doku- mente und der Einhaltung der Quoten für die Hersteller und Importeure von vorbefüllten Anlagen Gutachten zu den Möglichkeiten der Umsetzung des Marktzulas- sungsverbots für Split-Geräte, die H-FKW mit einem GWP- Wert von ≥ 750 enthalten Vollständiger Ergebnisbericht der F-Gas- Verordnung und Projektierung bis 2030 Reparatur- und Wartungs- verbot für Kälteanlagen, die H-FKW enthalten, deren GWP-Wert bei ≥ 2500 liegt und mit einer Füllmenge ≥ 40 t CO2 , es sei denn, dass die Temperatur weniger als -50°C beträgt. Dieses Verbot gilt nicht für die zurückgewonnenen oder recycelten H-FKW aus derselben Anlage Reparatur- und Wartungs- verbot für Kälteanlagen, die unverarbeitete, zurückgewonnene oder recycelte H-FKW enthalten, deren GWP-Wert bei ≥ 2500 liegt und deren Füllmenge ≥ 40 t CO2 .-Äquiva- lent ist, es sei denn, die Temperatur liegt bei unter -50°C Ausgenommen von dieser Verordnung sind gemäß der Richtlinie 2009/125/EG militärische Ausrüstung sowie umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Anlagen Ausgenommen von dieser Verordnung sind gemäß der Richtlinie 2009/125/EG militärische Ausrüstung sowie umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Anlagen 2015 2015 2016 2016 2017 2017 2018 2018 2020 2020 2022 2022 2023 2023 2025 2025 2030 2030 Wartungsverbot und andere wichtige Termine Verbot des Inverkehrbringens von neuen Anlagen Jährliches Audit der Übereinstimmung der Dokumente und der Einhaltung der Quoten für die Hersteller und Importeure von fluorierten Treibhausgasen Gutachten zu den Möglichkeiten der Anwendung des Marktzulassungs- verbots für zentrale Kühlanlagen von ≥ 40kW, die H-FKW enthalten, die ≥ 150 sind Aktuelles Bei Leckage muss der Betreiber so schnell wie möglich eingreifen. Innerhalb eines Monats nach der Reparatur muss eine Dichtigkeitsprüfung erfolgen. Komplette oder partielle Überarbeitung des Textes • Spätestens am 1. Juli 2017 wird die Kommission ein Gutachten bezüglich der Alternativen zu dieser Verordnung veröf- fentlichen, über das Inverkehrbringen von zentralen oder Kaskadenanlagen von ≥ 40 kW und zur Verfügbarkeit ertragsfähiger und technisch umsetzbarer, effizienter und zuverlässiger Energiemodelle. • Spätestens am 1. Juli 2017 wird die Kommission ein Gutachten zur Quoten- verteilung herausgeben, einschließlich der Auswirkung der Kontingentzuweisung ohne Kosten, der Kosten der Umsetzung der vorliegenden Verordnung und ggf. eines eventuellen internationalen Abkommens bezüglich der H-FKW. • Spätestens am 1. Januar 2017 wird die Kommission einen Bericht publizieren, der die Gesetzgebung der EU hinsichtlich der Schulung natürlicher Personen für die Hand- habung von alternativen Kältemitteln betrifft, um die Verwendung von fluorierten Gasen mit Treibhauseffekt zu ersetzen oder zu reduzieren, und wird ggf. dem Europäischen Parlament und Rat einen Gesetzesvorschlag unterbreiten, um die Gesetzgebung der Europäischen Union zu ändern. • Spätestens am 1. Juli 2020 wird die Kommission einen Bericht veröffentlichen, der die Wirtschaftlichkeit und die techni- sche Machbarkeit der existierenden effi- zienten und zuverlässigen Ersatzenergien bewertet, die den Austausch von fluorierten Treibhausgasen in kleinen Split-Klimagerä- ten ermöglichen. • Spätestens am 31. Dezember 2020 wird die Kommission einen Bericht über die Ver- fügbarkeit der H-FKW auf dem Markt der Europäischen Union herausbringen. • Spätestens am 31. Dezember 2022 wird die Kommission einen vollständigen Bericht über die Auswirkungen der vorliegenden Verordnung publizieren. Rückgewinnung Die Betreiber der Anlagen, auch der mobilen, müssen die Rückgewinnung der Kältemittel von zertifizierten Personen durchführen lassen. Die rückgewonnenen Kältemittel müssen recy- celt, aufgearbeitet oder entsorgt werden. Diese Bestimmung gilt für die Betreiber folgender Anlagen: - Kälte, Klima, Wärmepumpe, einschl. Kühllastwagen und -anhänger. - Anlagen mit Lösungsmitteln. - Brandschutzsystem und Feuerlöscher. - Stromumschalter. Verpackungen, die Treibhausgase enthalten haben, müssen entsorgt werden, um eventu- elle Gasrückstände zu recyceln, aufzuarbeiten oder zu entsorgen. Schulung Die Zertifikate und Schulungsprogramme, die in Übereinstimmung mit der 842/2006EG Verord- nung ausgestellt werden, bleiben gemäß den Bedingungen, unter welchen sie ursprünglich ausgestellt wurden, gültig. Die Mitgliedsstaaten teilen spätestens am 1. Januar 2017 ihre Schulungs- und Zertifizie- rungsprogramme mit, die folgende Punkte auf- greifen müssen: - Geltende Verordnungen und Normen. - Emissionsvermeidung. - Rückgewinnung der Treibhausgase. - Handling. - Alternative Techniken als Ersatz der Treibhausgase. Kennzeichnung und Angaben auf dem Produkt Diese ist deutlich lesbar und unverwischbar in unmittelbarer Nähe der Zugangsstellen für die Wartung, für das Befüllen, oder die Rückgewin- nung der fluorierten Treibhausgase, oder auf dem Teil des Erzeugnisses, oder der Einrichtung die das fluorierte Treibhausgas enthält, anzu- bringen. Dies wird Kälte- und Klimaanlagen, Wärmepumpen, Brandschutz, elektrische Tra- fos, Aerosole und jegliche Verpackung, die Treibhausgase enthält, betreffen. Das Etikett sollte Folgendes beinhalten: • einen Vermerk, dass das Produkt fluorierte Gase mit Treibhauspotential enthält, • den Typ des fluorierten Gases mit Treibhauspotential gemäß der Stückliste oder andernfalls seine chemische Bezeichnung, • die Füllmenge in kg, • ab dem 01.01.2017 die Füllmenge in CO2 -Äquivalent und den GWP-Wert. Diese Angaben müssen auch in den Benutzer- handbüchern stehen sowie in den Beschrei- bungen, die zu Werbezwecken genutzt werden, insofern letztere zu einer Anlage gehören, deren GWP-Wert bei ≥ 150 liegt. Außerdem - sollten die zurückgewonnenen oder recy- celten fluorierten Gase mit Treibhauseffekt mit der Angabe beschrif­tet sein, dass die Subs- tanz zurückgewonnen oder recycelt wurde sowie mit den Informationen zu Chargennum- mer und Anschrift der Rückgewinnungs- oder Recyclinganlage. - sollten die Behälter von fluorierten Gasen mit Treibhauseffekt, die zur Entsorgung auf den Markt kommen, den Hinweis tragen, dass sie nur vernichtet werden können. - sollten die Behälter von fluorierten Gasen mit Treibhauseffekt, die zum Direktexport auf den Markt kommen, den Hinweis tragen, dass sie nur direkt exportiert werden können. - sollten die Behälter von fluorierten Gasen mit Treibhauseffekt, die zur Verwendung in Militärge- räten auf den Markt kommen, den Hinweis tra- gen, dass sie zu diesem Zweck bestimmt sind. Aufgrund seiner kontrollierten Einkaufspolitik bei Kältemitteln, seinen Partnerschaften und seiner tatkräftigen R&D-Abteilung verfügt Climalife schon heute über Lösungen, die dieser künftigen F-Gas- Verordnung gerecht werden. Äquivalente CO2 Menge pro Füllmenge ^Laurent Guegan, Regulatory Affairs Manager
  • 4. Case study GEWERBLICHE KÄLTE 6 I Climalife contact n°6 Firma: Safriclim Aktivität: Industriekühlung – Gewerbekälte – Klima – Heizung Ort: F- Charnay-lès-Mâcon (71) Gründungsdatum: 1996 Beschäftigte: 17 Mitarbeiter Umsatz: 2 Millionen in 2012 Performax® LT / R-404A: eine messbare Bestätigung der erreichbaren Energieeinsparungen Safriclim hat für „Les Salaisons du Mâconnais“ eine 8.200 m³ Tiefkühlkammer installiert, die mit zwei vollkommen identischen Anlagen, die eine mit Performax® LT, die andere mit R-404A betrieben wird. Das bietet die Gelegenheit für einen direkten Vergleich dieser beiden Kältemittel... D as Unternehmen „Les Salaisons du Mâconnais“ wird seit 1919 von der Familie Fouilloux geleitet und befin- det sich im Zentrum des Dorfes Pier- reclos im Departement Saône-et-Loire. Das auf Hartwurst spezialisierte Unternehmen produ- ziert pro Jahr 4.500 Tonnen insbesondere für Groß- und Supermärkte (+80 %) und insbeson- dere unter einer Handelsmarke. Das nach IFS (*) zertifizierte Unternehmen mit 120 Mitarbeitern und einer Betriebsfläche von 16 000 m2 wurde gerade um 1.500 m2 erweitert. Auf dieser Flä- che ist eine 8.200 m3 Tiefkühlkammer einge- richtet worden. Diese wurde im März 2013 in Betrieb genom- men und kann bei -22 °C alle tiefgekühlten Roh- stoffe (Fleisch und Schweinefett) lagern, die für die Herstellung der Hartwurst erforderlich sind, d.h. 2.500 Paletten mit jeweils etwa 400 kg Fleisch, erläutert Franck Marchand, der indus- trielle Leiter des Unternehmens. Zuvor wurden diese Zutaten außerhalb des Werkes in mehre- ren Kilometern Entfernung gelagert. Dank dieser Lagerung an der Produktionsstätte selbst fallen die Kosten für diese externe Lagerung und für den Transport weg. Der Umfang des Lagervolu- mens ist auch durch die Notwendigkeit bedingt, Rohstoffe zu lagern, deren Kurse erheblichen Schwankungen unterliegen können. Die ehe- malige Tiefkühlkammer wurde als Pufferlager beibehalten und ist heute über einen Tunnel, in dem ebenfalls Temperaturen unter Null herr- schen, mit der neuen verbunden. Dieser Tunnel wurde unter einer Straße angelegt. Vergleich vor Ort Für die neue Tiefkühlkammer haben Les Salai- sons du Mâconnais sich an Safriclim gewandt, ein Unternehmen, mit dem bereits seit der Gründung in 1996 eine vertrauensvolle Zusam- menarbeit besteht. Das in Charnay-lès-Mâcon niedergelassene Unternehmen wird gemeinsam von Jean-Luc Hervé, Eric Lay und Jean-Charles Barlet geleitet. Safriclim wurde sehr frühzei- tig in das Projekt eingebunden und hat ver- schiedene Optionen vorgeschlagen, wobei die starke Belastung des Budgets durch den kom- plexen Bau des Gebäudes (Erdbewegungen, Tunnel...) zu berücksichtigen war. Eine weitere Vorgabe war, die Geräuschbelastung auf nied- rigem Niveau zu halten, da das Werk im Dorf liegt. Aus diesem Grund wurde eine NH3 -Lö- sung ausgeschlossen. Drei Varianten sind untersucht worden, erläu- tert Jean-Louis Hervé, dessen Kunde aufge- gliederte Anlagen gewünscht hat. Ein indirektes System mit CO2 und Glykolsole wurde aus Kos- tengründen schnell ausgeschlossen, genau wie die jenige mit Direktverdampfung und 3 Aggre- gaten, wobei eines ein Notaggregat zur Bereit- stellung der Überspannung war. Die gewählte Lösung setzt sich aus zwei identischen Anla- gen zusammen, die so ausgelegt sind, dass sie bis zu 125 % der erforderlichen Leistung produzieren können, trotzdem aber unabhän- gig voneinander sind, um mindestens 50 % der Kälteproduktion sicherzustellen, falls ein Agg- regat ausfallen sollte. Zunächst wurde R-404A für die Anlage vorgesehen, was jedoch schnell korri­giert wurde, um Weiterentwicklungen bei Vorschriften zu berücksichtigen, die eher zu Kältemitteln mit geringerem GWP-Wert neigen. Daher ist die Wahl, für einen der Kompressoren, auf Performax® LT (R-407F mit einem GWP-Wert = 1824) gefallen, das Climalife vertreibt, während der andere mit R-404A betrieben wird. Mit dieser Konfiguration konnte der Kälteanlagenbauer die Leistungen beider Kältemittel unter absolut iden- tischen Bedingungen testen. Die von R-System gebaute Einheit weist eine installierte Kälteleis- tung von 78 kW bei -32/+45 °C auf. Dazu gehört eine Unterkühlung der Flüssigkeit auf 15 °C über die Pluskühlzentrale, die die Lieferrampe kühlt. Bei den Kompressoren ist die Wahl, nach den Empfehlungen von Franck Sgaramella auf zwei halbhermetische Kompres- soren der Marke Bock gefallen. Der Hersteller hat sich zu R-407F bereit erklärt, als es zu dem Zeitpunkt noch nicht von allen Kompressor- herstellern freigegeben wurde, erinnert Jean- Luc Hervé. (*) IFS : International Food Standard Case study GEWERBLICHE KÄLTE Climalife contact n°6 I 7 Betriebsaufnahmen der 8000 m3 Tiefkühlkammer (07/10/2013) - Les Salaisons du Maconnais Tiefkühlkammer (- 22°C). Volumen: 8.200 m3 . Abmessungen: L. 29,4 x B. 24,3 x H. 11,5 m. Installierte Kühlleistung: 78 kW (2 x 39 kW) bei -32 °C / +45°C. Kältemittel: 1 Einheit mit R-407F (130 kg) - 1 andere mit R-404A (130 kg). Kältemaschinenöl: Mobil EAL Arctic 46 Kompressoren: Zwei halbhermetische Kompressoren Bock HGX 8 2470 - 4 mit 8 Zylindern - Kühlung der Spulen durch angesaugte Gase. Einheits-Hubvolumen: 214,3 m3 /Std. Absorbierte Leistung: 25,7 kW bei -32 / + 45 °C. Zylinderkopfventilator. Kondensatoren: R-System, Serie PV - V-förmige Kondensatoren mit mehreren Batterien auf Laufschienen. Ventilatoren mit 2 Geschwindigkeiten - 375 U/min bei PV, geringe Geräuschemissionen. Verdampfer: Contardo - 2 Verdampfer mit Umluftteil und Verschluss. Elektrische Enteisung (1mal alle 24 Std.). Schrittweise elektronische Druckminderer. Auf Laufsteg installiert. Regelung und GTC: Artika. Anlagenmerkmale Und er fügt hinzu: „Sicherlich weist dieses Käl- temittel eine höhere Verdrängungstemperatur (in der Größenordnung 20 %) auf als R-404A und auch einen höheren Gleit, aber das lässt sich leicht steuern und sicherheitshalber wur- den Zylinderkopfventilatoren hinzugefügt.“ Die Anlage verfügt über eine von R-System ent- wickelte Regelung und GTC Artika. R-System hat auch die V-förmigen Kondensatoren herge- stellt, die sich auf einem Laufsteg in 10 m Höhe über dem Boden befinden und deren Geräu- schemissionen mit einer Anlage im Dorfzent- rum kompatibel sind, so dass ein leiser Betrieb nachts gewährleistet ist. Seit der Inbetriebnahme der Anlage im Mai haben Safriclim zusammen mit Climalife und Honeywell die Anlage ein Quartal lang pro- tokolliert, auch im Sommer, um die Leistun- gen Monat für Monat vergleichen zu können. Die Vergleiche sind für R-407F sehr positiv ausgefallen und weisen im Verlauf von 800 Betriebsstunden einen um 7 % reduzierten Verbrauch auf (siehe Vergleichstabelle). Von der Zentrale wird Wärme zur Heizung des Lagerbereichs für Verpackungen zurück gewonnen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass Safriclim im Rahmen dieser Werkserweiterung die Küh- lung der Lieferrampe (+ 5°C) und eine Gefrier- schleuse (-20 °C) unmittelbar vor dem Eingang zur neuen Kältekammer eingerichtet hat. Die Rampe wird von einer Kühlzentrale gesteuert, die die Unterkühlungseinrichtungen der Aus- stattung für die Kältekammer bedient. Diese Zentrale besteht aus zwei halbhermetischen Bock HGX 4/555-4 Kompressoren mit R-407F (95 kg), von denen einer mit einem Frequen- zwandler ausgestattet ist. Die Kühlleistung liegt zwischen 11 und 60 kW bei -8/+45 °C. Um die -20 °C sicherzustellen, verfügt die Tief- kühlschleuse über eine eigene Kühlausstat- tung mit halbhermetischem Bock HAX 5/830-4 Kompressor mit R-407F (40 kg) und einer Käl- teleistung von 11,6 kW bei -30/+45 °C. Angesichts der Ergebnisse, die man in der Anlage hat erreichen können, besteht für Saf- riclim kein Zweifel daran, dass eine identische Anlage heute ausschließlich mit Performax® LT betrieben würde. Diese Lösung entspricht den kommenden Weiterentwicklungen der EU-Regelungen zu Kältemitteln, die niedrige GWP-Werte bevorzugen, unterstreicht Pier- re-Emmanuel Danet, der Verantwortliche für die technische Unterstützung bei Climalife. Die- ser umfassende Vergleich bestätigt erneut den Energieeffizienzvorteil von R-407F im Vergleich zu R-404A. Einheit 1 R-407F Einheit 2 R-404A Abweichung LP Verdampfungsdruck bar 0,56 0,83 Verdampfungstemperatur °C -32,6 -32,4 Ansaugtemperatur °C -24,4 -24,5 Überhitzung °C 8,2 7,9 HP Kondensationsdruck bar 11,1 11,1 Kondensationstemperatur °C 26,8 25,5 Flüssigkeitstemperatur (Wärmetauscherausgang) °C 16,8 15,8 Unterkühlung °C 10 9,7 Temperaturen Gehäusetemperatur °C 49,3 42,2 +7,1 Druckgastemperatur °C 82,6 66,5 +16,1 Verdampfer Lufttemperatur Batterie-Eingang °C -22,9 -22,7 Lufttemperatur Batterie-Auslass °C 26,3 -25,5 ΔT Eingang / Ausgang °C 3,4 2,8 +0,6 = +18% Strom Versorgungsspannungen V 3 x 391 3 x 390 Intensitäten Kompressor A 3 x 42,4 3 x 44,9 -2,5 = -5,6% Verbrauch kW/h 25028 für 835 Std. 24965 für 780 Std. Verbrauch pro Stunde kW/h 29,97 32,01 -2,04 = -6,8% Quelle© La Rpf N°1021 – Dezember 2013
  • 5. Case study 8 I Climalife contact n°6 Case study Climalife contact n°6 I 9 INDUSTRIELLE KÄLTE Firma: Johnson Controls Aktivität: Industrielle und gewerbliche Kälte Ort: Meriden, Coventry Gründungsdatum: 1885 Beschäftigte: 170 000 weltweit Thermera® wurde für die Jaguar Land Rover Klima-Testkammer ausgewählt Greenway® RTU, der ideale Kälteträger als Antwort auf die Umweltnormen der Lebensmittelindustrie Die Klima-Testkammer am Jaguar Land Rover Standort Gaydon dient der Produkten- twicklung. Dort werden die Leistungen der Fahrzeuge jeglichem Klima ausgesetzt. Die Firma RICARD, die sich seit 1932 einem verantwortungsvollen Vorgehen verschrieben hat, wandelt ihre beiden Kühlprozesse mit MPG im Rahmen ihrer neuen ISO 22 000 Zertifizierung in Greenway® RTU um. I m April 2013 legte Johnson Controls den Kälteabschnitt dieser Anlage für Jaguar Land Rover neu aus. Da bisher die Tests bei -40°C in anderen Anlagen durchgeführt wur- den, hatte Johnson Controls Bedenken in Bezug auf die Tauglichkeit des bestehenden Wärme- übertragungsmediums, das in den Verdampfer ihrer Klima-Testkammer eingeleitet wird, da die Systemgestaltung sich seit den ursprünglichen Anforderungen erheblich geändert hatte. Ursprünglich war als Medium ein Salz auf Ace- tatbasis eingesetzt worden, das nur aus den USA eingeführt werden konnte. Jaguar Land Rover wollte prüfen, ob andere Kälteträger ver- wendet werden können, die ähnlich umwelt- verträglich, leicht von britischen Lieferanten zu beziehen sind und, was noch wichtiger ist, ähn- liche Wärmeübertragungseigenschaften auf- weisen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Testkammer mit den bestehenden Pum- pen und anderen Anlagenteilen reibungslos arbeiten kann. Die Kammer kann im Einsatz für Fahrzeuge mit Allradantrieb oder Zweiradan- trieb konfiguriert werden und eine Höchstge- schwindigkeit von bis zu 220 km/h erzeugen. Windgeschwindigkeit, relative Luftfeuchtigkeit, Temperatur und solare Wärmelast können so variiert werden, dass unterschiedliche Bedin- gungen, denen Jaguar Land Rover Fahrzeuge ausgesetzt sein können, simuliert werden kön- nen. Während bekannt war, dass Monoethy- lenglykol funktionieren würde, nahm Johnson Controls mit dem Hersteller Climalife UK Kontakt auf, um in Erfahrung zu bringen, ob es ein geeig- netes Medium gäbe und um die Eigenschaften der verfügbaren Medien zu diskutieren. Es stellte sich schnell heraus, dass Monoethylenglykol (MEG) aus Umweltschutzgründen im System nicht zugelassen würde, während Monopropy- lenglykol (MPG) nicht die gewünschten Eigen- schaften aufwies, um effizient in diesem System zu funktionieren. Vier weitere Wärmeübertragungsflüssigkeiten wurden in Betracht gezogen und die Eigen- schaften jedes der Medien wurden in Bezug auf thermodynamische Eigenschaften, spezi- fische Wärme, Viskosität, Fließeigenschaften und Wärmeleitfähigkeit mit der Einschränkung bewertet, dass das System mit der bestehenden Auslegung der Pumpe effizient arbeiten und die Testkammer zwischen +55°C und -8°C funkti- onieren musste. Zusammen mit Neil Sims, dem leitenden Ver- kaufsingenieur von Johnson Controls, der mit Peter Dinnage, dem technischen Direktor bei Climalife UK in Bezug auf die technischen Daten der Medien in Kontakt stand, erzeugte Mike Jones, ebenfalls von Johnson Controls, die Ergebnisse der Computermodellierung für die potenziellen Kälteträger. Nach Gesprächen mit Climalife UK wurde geschlussfolgert, dass Ther- mera® AC über die besten Eigenschaften für dieses System verfügt und im Fall einer Leckage keine Umweltgefährdung darstellt. Thermera® ist ein umweltfreundliches Wär- meübertragungsmedium, das aus natürlichen Zutaten, Wasser und Betain, einem natürlichen Bestandteil aus der Zuckerherstellung, herge- stellt wird. Es verfügt über hervorragende kor- rosionshemmende Eigenschaften, ist nicht toxisch und nicht umweltgefährdend. Da Thermera® hervorragende Wärme- und mikrobiologische Stabilität aufweist und nur wenige Inhibitoren benötigt, ist die Haltbar- keit dieses Mediums im Einsatz genauso gut, wenn nicht besser als die einiger herkömmli- cher Kälteträger. Climalife stellt in Belgien zwei gebrauchsfertige Varianten her: Thermera® AC (-15°C) und Ther- mera® R (-35°C). Im Jahr 2013 wurden neue Kühleinrichtungen, Leitungen und Pum­pen installiert, das System wurde gespült und die Sekundärschleife wurde mit 12.000 Liter Thermera® AC gefüllt, das Cli- malife dem Standort direkt in 1000 Liter IBC geliefert hatte. Während der nächsten drei Monate wurde das Thermera® AC überwacht, wobei die Leistun- gen den Erwartungen entsprachen. INDUSTRIELLE KÄLTE Ein strenges Herstellungsverfahren Um diesem Umweltbewusstsein gerecht zu werden, hat Ricard sich an die Firma Cantie Process gewandt, deren Aufgabe die Projek- tierung der Kühl- und Heizverfahren an dem Standort ist, um das geeignete Produkt zu fin- den. Letztere, spezialisiert auf die Lebensmit- telindustrie, entschied sich für das Produkt Greenway® , nachdem sie mehrere Zulieferer, u.a. Climalife, zu Rate gezogen hat. „Das war der einzige vom Gesundheitsministerium zuge- lassene Kälteträger, dessen Rohstoff Glukose- sirup, natürlichen Ursprungs ist“, erläutert der Geschäftsführer, Nicolas Cantie. Die erste Maschine kühlt die zweite Stufe der Rektifizierkolonne des Sternanis, der die Haupt- zutat von Ricard bildet. Der in erster Linie in China geerntete und zunächst vor Ort destil- lierte Sternanis gelangt als ätherisches Öl nach Bessan. Diese Öle werden innerhalb die- ser Kolonne verarbeitet, um die 12 bis 14% Unreinheiten mittels verschiedener Parame- ter (Vakuum, Druck, Durchfluss, ...) abzutren- nen und das sogenannte Anetholmolekül zu erhalten. Manche Gase lassen sich bei einer Temperatur von -1/-2 °C einfangen, daher die Maschine zur Herstellung von glykolversetztem Wasser bei -5 °C mit einem Kälteaggregat der Marke Daikin EUWAB 16 KAZ mit einer Kühl- leistung von 22 kW. Zur Herstellung von Ricard kommt man noch an einer anderen Zutat nicht vorbei, der Lakritze. Diese wird am Standort zerstoßen und dann in die Autoklaven des so genannten INOXA-Gebäudes gefüllt. Im Laufe der aufeinander folgenden Bäder werden über ein Dampferhitzungsverfahren und dann eine Kühlschleife mit auf +7°C geeistem Wasser, die Lakritzaromen extrahiert, so dass man eine homogene Flüssigkeit erhält. Der zweite Kreis- lauf mit glykolversetztem Wasser ermöglicht das Kühlen und Kontrollieren der Lagertemperatur des Alkohols, der bei der Herstellung verwendet wird. Er produziert mittels eines Kälteaggrega- tes der Marke TRANE CGAN300 mit einer Kühl- leistung von 76 kW, das auf dem Dach dieses Gebäudes installiert ist, Wasser von +2/+6°C. Der Alkohol wird über zwei Plattenwärmetau- scher gekühlt und anschließend in zwei T51 Isothermtanks gelagert, die mit Schnellkühlern umwickelt sind, in denen derzeit das Green- way® zirkuliert, wobei diese Tanks auf +10°C gehalten werden. Umrüsten mit Greenway® RTU Letztes Frühjahr konnten dank eines Produkti- onsstopps drei Tage lang Arbeiten durchgeführt werden. Die beiden Kreisläufe mit glykolver- setztem Wasser werden nach dem Stopp der Maschinen in Absprache mit den Standortlei- tern entleert. Die Kreisläufe und Filter werden gereinigt und anschließend mit klarem Was- ser gespült. Dann wird das Greenway® RTU über Pumpen eingeleitet. Nach Entleerung der Schwachstellen werden die Anlagen erneut gestartet und auf mehreren Stufen Proben genommen, um die Temperatur zu überprüfen. Das Produkt läuft nun seit über neun Monaten und die Ergebnisse sind zufriedenstellend. Der Aromenentwicklungsstandort von Ricard in Bessan (34) nahe Béziers produziert die bei- den wesentlichen natürlichen Aromen für die Herstellung des Pastis Ricard, des legendären Getränks aus Marseille, das mittlerweile Welt- ruhm erlangt hat. Im März 2013 wurde dieses Werk mit einer Fläche von 11.000 m² gemäß der Lebensmittelsicherheitsnorm ISO 22 000 zerti- fiziert, genau wie die beiden anderen Produkti- onsstandorte in Bordeaux und Lille. Um ihr Engagement für die Umwelt zu verstär- ken und den Empfehlungen dieser letzten Zertifi- zierung zu entsprechen, wurden also die beiden Kühlverfahren mit glykolversetztem Wasser mit Monopropylenglykol auf Greenway® RTU umgestellt, einem Fertig-Kälteträgermittel auf der Basis von 1,3-Propanediol (Bio-PDOTM ) und langlebigen organischen Korrosionshemmern. Seit 1932 ist Respekt die oberste Prämisse, zu der wir uns verpflichten, sei es auf Verbraucher-, Mitarbeiter-, Partner- oder Umweltebene erklärt Michel Foulquier, Leiter der regionalen Nieder- lassung in Bessan. „Wir haben im Rahmen die- ser letzten Zertifizierung eine Risikobewertung für alle unsere Industrieverfahren erstellt. Bei den Kühlprozessen hatten wir einen von der Allgemeinen Französischen Gesundheitsdirek- tion Friogel® zugelassenen Kälteträger, aber wir wollten noch einen Schritt weiter gehen und ein umweltfreundliches Mittel einsetzen.“ Firma: Cantie Process Tätigkeit: Konzipierung und Installation von Kälte- und Wärmemaschinen - Luftaufbereitung - Verwaltung von technischen Mitteln (Energien und Flüssigkeiten) Ort: Mazamet (81) - Frankreich Gründungsdatum: 1967 Beschäftigte: 20 Angestellte Umsatz: 5 Mio. 2012
  • 6. Viele sehen im Millenaris die Wiege des Wett- kampfsports und des ungarischen Sports im Allgemeinen. Dieses Bauwerk wurde 1896 mit dem Ziel errichtet, einen Ort für die sportlichen Aktivitäten zu schaffen, welche am Rande der zahlreichen Gedenkfeierlichkeiten für 1000 Jahre ungarischer Geschichte, organisiert wur- den. Zwischen den Weltkriegen wurde dieses Stadion zu einem Velodrom von internationa- lem Format ausgebaut und das u.a. nach den Plänen von Hajós Alfréd. Im Winter dient der Mittelteil des Stadions als Schlittschuhbahn. Während dieser Jahreszeit, die von Oktober bis April andauert, ist das Gebäude vor allem für das Training aufstrebender Mannschaften gedacht. Die 2002 erbaute Trainings-Eislaufbahn, die aufgrund ihres Kühlsystems mit für Menschen nahezu unschädlichem halogeniertem Kohlen- wasserstoff als modernes Bauwerk anerkannt ist, stellt nach und nach die Ammoniak-Anlage, die zur Kühlung der Schlittschuhbahnen (Mil- lenáris et Kisstadion) genutzt wird in den Schat- ten. Es wurde demzufolge beschlossen, diese ganze Anlage abzureißen. Die große Menge an in der Anlage befindlichem Ammoniak stellte ein erhebliches Risiko für die Athleten und Anwoh- ner dar, da sie sich in der Nähe der Sport- und Wohnanlagen sowie eines Einkaufszentrums befand. Der Grundbesitzer verlangte, dass das Kältemittel der Anlage ohne jegliches Austre- ten von Ammoniak in die Atmosphäre extra- hiert werde. Gazsó László, Betriebsleiter des Millenáris-Zentrums hat das Unternehmen Cli- malife in der Absicht kontaktiert, eine sichere Lösung zu finden, die diesem Anspruch in jeder Hinsicht gerecht wird. In Bezug auf diese Anfrage wurde eine Stu- die zusammen mit dem Betreiber durchge- führt, um den Ort des Eingriffs und die für eine perfekte Ausführung der Aufgabe einzuset- zende Technologie zu bestimmen. Die Dehon Gruppe ist seit über 140 Jahren auf die Lage- rung, das Handling und den Transport von diversen Gefahrgütern spezialisiert (toxische, brennbare, explosive, umweltschädliche, etc.). Climalife Kft, die Filiale der Dehon Gruppe in Ungarn hat also auf die Berufserfahrung der Schwestergesellschaften zurückgegriffen, um ein kundengerechtes Angebot auszuarbeiten und dieses erste ungarische Projekt erfolgreich umzusetzen. Im Anschluss an die Standortbe- gehung sollte die zur Wiederverwertung des Climalife ist Ihnen zu Diensten: ein streng eingerichteter Prozess für jede Leistung Ammoniaks erforderliche Technologie gesi- chert werden, um in Anbetracht der Lage des Standorts, der in der Umgebung ansässigen Bevölkerung und der Toxizität des Mittels jeg- liche Notfallsituation zu vermeiden. Der Vorzug unseres Angebots lag bei seiner Extraktions- technologie im geschlossenen Kreislauf mit Null Emission. Im Angebot enthalten waren die Entleerung von ca. einer Tonne Ammoniak, das sich in der Anlage befindet, die Lieferung der Steckver- binder und der Spezialvorrichtungen, die für diese Arbeit erforderlich sind, sowie die Bereit- stellung von qualifizierten Fachleuten, so dass die Arbeit erfolgreich abgeschlossen werden kann. Der Einsatztermin war von besonderer Bedeutung, da während der Dauer der Entlee- rung keine unbefugte Person Zugang zu dem Gelände hatte. Der Betreiber verpflichtete sich, die Sportler über dieses Verbot in Kenntnis zu setzen und Climalife Kft plante, die Arbeiten über ein Wochenende durchzuführen, um even- tuelle Unannehmlichkeiten einzuschränken. Die zuständige Behörde (Katastrophenmanage- ment) wurde als erstes kontaktiert, um sie über den vorgesehenen Extraktionstermin, die Tech- nologie, die angewandt werden sollte, und den Notfallplan zu informieren. Besagte Behörde hat die Arbeiten zur Kenntnis genommen und keine zusätzliche Maßnahme zur Risikoverringerung vorgeschrieben. Aufgrund der Kürze der Extrak- tionszeit wurde diese am Vorabend für die zuvor gelieferten Ausrüstungen und Lagerkapazitäten simuliert (Kontrolle der Präsenz von angemes- senen Anschlüssen, der Länge der Schläuche und der geeigneten Behälterverbindungen, der Funktion der Geräte, etc.). Da die genaue Menge Ammoniak nicht bekannt war, hat Climalife Kft, in enger Zusammenar- beit mit dem ausgebildeten Personal der Dehon Gruppe, zahlreiche Behälter sowie Indust- rieschläuche von großer Länge, Entleerungs- geräte, eine Vakuumpumpe und eine zertifizierte OMH-Waage und 2 m3 demineralisiertes Was- ser bereitgestellt. Darüber hinaus wurden zwei Hochleistungs-Entleerungsgeräte vom Typ ATEX an den Standort geliefert, da die zur Anlage gehörigen Kompressoren zuvor außer Betrieb genommen wurden. Die erste Einsatzphase, die von einem integ- rierten Schauglas aus verfolgt wird, bestand darin, die Mischung aus Ammoniak und Kom- pressorenöl aus dem Wärmetauscher in einen bestimmten Behälter umzufüllen. Sobald „rei- ner“ Ammoniak in dem Schauglas erschien, wurde das Umfüllen zu einem anderen Behäl- ter geleitet. Die Entleerung ausgehend vom Wärmetauscher erfolgte so lange, wie das Ammoniak sich in flüssiger Form befand. Bei Auftreten von Dampf wurde dieser Transfer unterbrochen, um bei den beiden Flüssigkeitsbehältern fortzufahren. Der folgende Tag begann mit der Fortführung des letzten Arbeitsvorgangs. Parallel dazu wurde die Entleerung des Kompressorenöls durchgeführt. Das Kühlen der Lagerbehäl- ter und des Dampfes stellte sich als unerläss- lich heraus, da die Umgebungstemperatur von über 30 °C den Extraktionsprozess erschwerte. Die entsprechende Kühlung der Dämpfe und der Behälter wurde von einem mobilen Kühler und Wassersprühen übernommen. Am Ende des Tages wurden bis zu 4 bar Ammoniak zurückgewonnen. Nach Ablauf der ersten Hälfte des dritten Tages war die Entleerung von maximal 1 bar Ammoniak beendet. Die des verbleibenden Ammoniakdampfes erfolgte mittels einer Hoch- leistungsvakuumpumpe (1.000 m3 /Stunde). Dieser aus der Vakuumpumpe gewonnene Dampf wurde in demineralisiertem Wasser neu- tralisiert, was eine Lösung von 4 bis 6% Ammo- niumhydroxid ergab. Der Kreislauf wurde nach seiner kompletten Vakuumierung an einzelnen Stellen geöffnet, um während mehrerer Stunden mit Druckluft gereinigt zu werden, so dass die in den Roh- ren verbliebenen Ammoniakrückstände entfernt werden konnten. So wurden also das Kühlmittel und das Öl des Ammoniakkreislaufs mit einer 0-Emission aus der Trainings-Eislaufbahn des Millenáris entfernt. Als gefährliche Abfälle eingestuft, wurden das Ammoniak, das Altöl und das extrahierte Ammoniumhydroxid in mit geeigneten Kenn- zeichnungen (Etiketten) versehenen Verpa- ckungen durch einen für den Transport von gefährlichen Abfällen zugelassenen Logistiker von dem Standort zu einem Verbrennungso- fen befördert. Bei Projektabschluss zeigte sich der Kunde in allen Punkten zufrieden. Climalife hat erneut seine Dienstleistungskompetenz auf ungari- schem Boden unter Beweis gestellt. Extraction d’1 tonne d’ammoniac au plein cœur de Budapest Prozess Climalife contact n°6 I 11 Prozess Entleerung einer Tonne Ammoniak mitten in Budapest FÜR DIE SYSTEME THERMISCHER ANLAGEN HÄLT CLIMALIFE EIN VOLLSTÄNDIGES SERVICE- ANGEBOT FÜR SIE BEREIT. Unser Team bietet Ihnen Wartungslösungen an, die die Energieeffizienz der Anlagen verbessern. Dank unseres Know-how können wir auch spe- zifische Eingriffe vornehmen, um die Anlagen- dichtheit sicherzustellen. Die Vorschriften ändern sich, wir verfolgen diese Änderungen und begleiten Sie bei deren Umsetzung. Bei unseren Eingriffen übernimmt Climalife ent- weder die Leistung insgesamt oder wir greifen punktuell ergänzend zu Ihren Teams ein. Es folgen einige Beispiele für unsere Leistungen. Ziel einer Prüfung eines Gaswarnsystems ist sicherzustellen, dass der Sensor kor- rekt auf das Kältemittel reagiert und dass alle Ausgänge des Sensors vorschriftsmä- ßig arbeiten. Warum sollten die fest eingebauten Gasdetek- toren regelmäßig geprüft werden? Die F-Gas Vorschriften und die NORM EN378 schreiben eine jährliche Kontrolle unter Einhal- tung der Herstellerempfehlungen vor. Die Vor- schriften schreiben keine Eichung des Geräts vor. Bei der Kontrolle kann geprüft werden, ob das Gerät korrekt funktioniert und dadurch die Sicherheit für Personen gewährleistet sowie Leckagen identifiziert werden. 1 – Festlegung vorbeugender Maßnahmen Erstellung eines Plans vorbeugender Maßnah- men in Zusammenarbeit mit der Betreiberfirma der Anlage vor Ausführung der Leistung. Festlegung des Rahmens der Vorschriften: F-Gas werden wie in das (FR) Umweltgesetz und die EU-Normen EN 378 und EN 14624 übernommen. Der die Arbeiten ausführende Techniker verfügt über eine Zertifizierung und eine Zulassung für Elektroarbeiten. Das Prüfverfahren wird von dem Hersteller des zu kontrollierenden Geräts erstellt. Vorbereitung auf der Baustelle: Das Gerät muss eine ganze Nacht unter Span- nung bleiben. Sicherstellung der Zugänglichkeit zu den Meldern über entsprechende Hilfsmittel (Gerüst, Bühne...). 2 – Prüfprotokoll Das Protokoll wird entsprechend der Kategorie des zu prüfenden Melders erstellt. Für jedes Modell wird ein individuelles Prüfver- fahren durchgeführt. Bei dem Eingriff ist es erforderlich, die Zeitver- zögerung des Alarms bei jedem einzelnen Mel- der zu deaktivieren. Die auszuführende Regulierung befindet sich entweder am Prüfgerät selbst oder an den Sen- soren, was von der Anzahl der an der Anlage befindlichen Sonden abhängt. Es geht darum, die Stand-By-Spannung des Sensors einzustellen sowie, die Einstellung des Alarmsollwerts vorzunehmen, der recht häufig nahe bei 1,2 V liegt. Nach der Prüfung wird für jedes geprüfte Gerät ein Prüfzertifikat ausgestellt. Jährliche Prüfung der fest installierten Gasdetektoren Meßfühler 1Meßfühler 2Meßfühler 3Meßfühler 4 220V-Versorgung 2- Nur für 2 Niveaus Relais für externen Alarm FehleranzeigeRelais für externen Alarm HIGH 10 I Climalife contact n°6 Durchflussregler Typische Durchflussmenge 0,3l / Min Auslass 5/8’’18 Biegsamer, nicht-absorbierender Schlauch Belüftete Kalibrierhaube Zylinder 360mm hoch x 88mm Durchmesser 440mm hoch mit Durchflussregler 110 l Kalibriergaskapazität Gewicht 1,4 kg
  • 7. « En cas de fuite, l’exploitant doit intervenir dans les meilleurs délais. Un contrôle d’étanchéité doit être fait dans le délai d’un mois après la réparation ». 12 I Climalife contact n°6 Firma: MTS (Minet Techniques Services) – Groupe MEnergies Tätigkeit: Heizung - Wartung - technische Unterstützung - Diagnosen - Technische Zulassung für Viessman, De Dietrich und Cuenod Ort: Torcy (77) - Frankreich Gründungsdatum: 1973 Beschäftigte: 16 Mitarbeiter Umsatz: 2012: 1,8 Mio ^ Reinigung des Magnetfilters (Beseitigung des Eisenoxids) ^ Auffangen des Wassers aus dem System in Behältern zwecks Entsorgung. (BSD) ^ Wasserentnahme aus dem System mit Thermonett® Schlammlöser ^ Unterer Punkt der Installation - Magnetfilter ^ Clément Coffinier - Agenturleiter Jean-Luc Minet - Gründer von MTS ^ Anschluss der Pumpe für die Flüssigkeitsrückgewinnung Prozess MTS bestätigt die von Climalife entwickelte Reinigungsleistung des Heizsystems für Siedlungen Seit 2009 verfügt das Wohngebäude in der 37-39 avenue Jean Rousseau in Livry Gargan über eine neue Heizungsanlage bestehend aus zwei von der Firma MTS installierten, gasbetrie- benen Brennwertkesseln der Marke De Dietrich C230. Dank eines Kaskadensystems kann der Betrieb der beiden Heizkessel gesteuert wer- den, der Automat lässt den Betrieb des 2. Heiz- kessels nur dann zu, wenn die Kapazität des 1. nicht ausreicht und schaltet alle 50 Stunden von dem einen auf den anderen um, damit immer ein Heizkessel in Betrieb ist. In diesem Gebäude aus den 80er Jahren befin- den sich etwa 20 Wohnungen. Nach mehr- maligem Entleeren stellt MTS fest, dass das Wasserleitungsnetz nicht mehr durch ein pas- sivierendes Produkt geschützt wird, das das Auftreten metallischer Oxyde und Kalkablage- rungen vermeiden soll. Derartige Verhältnisse werden heute häu- fig festgestellt, denn in den meisten Fällen ist die Wasseraufbereitung der Heizungsleitungen nicht in den Wartungsverträgen für die Heiz- kessel enthalten, erläutert Jean-Luc Minet, der Gründer der Firma, MTS in 1973. „Man ist noch weit davon entfernt, die Wasseraufbe- reitung als normalen Bestandteil der Wartung zu betrachten. Häufig erkennen Wohnungsei- gentümer in Wohnblocks nicht den Sinn prä- ventiver Eingriffe, solange die Systeme korrekt funktionieren, auch wenn wir sie bei unseren regelmäßigen Eingriffen stets daran erinnern.“ Aber die Behandlung eines Leitungsnetzes ist unbedingt erforderlich, um die Energieleistun- gen des Systems zu verbessern, zu verhindern, dass die Heizkörper verschmutzen, die Lebens- dauer der Heizkessel erhalten und Entgasungs- vorgänge einzuschränken. Climalife entwickelt innovative und dauerhafte Lösungen für Heizungssysteme und hat eine sowohl kurative, als auch präventive Lösung entwickelt, um angesichts dieser Probleme der Verschlammung und Verkalkung der Hei- zungs- und Klimatisierungssysteme ein opti- males Ergebnis zu erzielen. Um dieses Angebot abzurunden, bietet Climalife den Wartungsfir- men von Heizanlagen an, derartige Aufgaben als Subunternehmer zu übernehmen. Vor diesem Hintergrund hat die Fa. MTS Cli- malife mit diesen Reinigungsarbeiten beauf- tragt, wodurch Climalife seine Kompetenz unter Beweis stellen konnte. Ende August des vergangenen Jahres hat Cli- malife nach vorheriger Prüfung des Standortes eine Wasserprobe aus der städtischen Wasser- versorgung entnommen, um Aufschluss über dessen Qualität zu bekommen und gleichzeitig das Wasser des Heizkreislaufs des Gebäudes analysiert, was für eine Diagnose und ange- messene Aufbereitung des Systems unerläss- lich ist (s. Analysen 1 und 2). Am 29. August wurde Thermonett Schlammlöser auf 1 % des Wasservolumens mit neutralem pH-Wert dosiert und eingespritzt und zirkulierte anschließend 5 Wochen bei Umgebungstemperatur. Ziel ist, die sich angesammelten Korrosionsrückstände zu dispergieren. Thermonett Schlammlöser löst die Kalkabla- gerungen und setzt damit die Schwermetalle in einer Lösung frei (Fe, Cu, Alu und Ca). Wäh- rend dieser Behandlungsperiode wird wöchent- lich einmal eine Wasserprobe entnommen, um nach und nach die Schlammbeseitigung aus dem Leitungsnetz zu verfolgen (Ergebnisse sind nachstehender Tabelle zu entnehmen). Die Analysen 3 bis 5 bestätigen die Entwick- lung der Komplexbildung von gelösten Metal- len und anschließend zeigen die Analysen nach drei bis vier Wochen, dass sich der Eisengehalt stabilisiert hat. Anschließend wird das Wasser aus der Anlage entnommen und durch das Climalife-Team fachgerecht entsorgt. Der Magnetfilter wird zur Reinigung und Samm- lung der an den Seitenwänden abgelagerten Schwebstoffe ausgebaut. Abschließend wird das System wieder mit Wasser und 1 % des Korrosionsschutzmittels Thermonett Protecteur, gefüllt, welches gemäß den Spezifikationen in Verbindung mit störfallbedingten Kontakten mit dem Trinkwasserversorgungsnetz vom Ministe- rium für Gesundheit zugelassen ist. Nachdem Thermonett Protecteur zwei Wochen im System zirkuliert hat, zeigen die Analysen auf Grund seines dispergierenden Effekts einen konstanten Eisengehalt und eine Reduktion des Aluminiumgehalts um die Hälfte. Die Konzent- ration von Metallteilchen sinkt im Laufe der Zeit aufgrund ihrer Haftung am eingebauten Mag- netfilter. Um das zu prüfen, wird monatlich eine Probe entnommen.Wenn keine Entleerung des Systems erfolgt, schützt der Korrosionshemmer die Leitungsnetze 5 bis 8 Jahre lang. Jedoch muss die Konzentration jährlich mit einem ein- fachen Farbtest kontrolliert werden. Prozess Climalife contact n°6 I 13 UNSER TEAM FÜR INDUSTRIELLE LEISTUNGEN IST IHR SUBUNTERNEHMER BEI DER AUSFÜHRUNG ANDERER SPEZIFISCHER EINGRIFFE, ZUM BEISPIEL: Um die Energieleistungen eines Gebäudes im Großraum Paris zu verbessern, betraut die Wartungsgesellschaft MTS Climalife als Subunternehmer auf der Grundlage der Thermonett-Lösung mit der Wasseraufbereitung des Heizungssystems. Kalkbeseitigung aus 2 Heizkesseln der Marke DE DIETRICH Site Livry Gargan Probeentnahme Analysenergebnisse pH NFT 90008 Chlor in mg/L ISO 15882 Schweb- stoffe* mg/l NF 872 Eisen mg/L ISO 11882 Kupfer mg/ lNF ISO 11885 Alu mg/lNF ISO 11882 TAC** Ca mg ISO 9963.1 Städtische Trinkwasserversorgung 8 25 < 1 0,001 0,02 0,035 283,7 Leitungswasser aus dem System 29. August 17 1,04 0,02 0,06 849 Wasser mit 1% Thermonett Schlammlöser-Behandlung 5. Sept. 48 6 31,25 0,03 4,96 1 842 11. Sept. 7,8 46 2 34,24 0,08 4,08 1 649 19. Sept. 43 7 33,82 0,13 3,35 1 326 26. Sept. 44 < 1 32,31 0,02 3,11 1 326 30. Sept. 7,6 42 < 1 34,41 0,02 3,4 1 191 Wasser mit 1% Thermonett Protecteur 22. Okt. 7,5 60 6 34,05 0,07 2,92 2 989 * Schwebstoffe - ** Vollständiger alkalimetrischer Kalzium-Titer Bei Vergabe Ihrer Leistungen nach außen werden diese Vorteile Ihr Gewinn! Entleerung und/oder Neubefüllung von Anlagen: - Entnahme von Kältemitteln, Wärmeträgern oder Kälteträgern, Aufbereitung der Flüssigkeiten nach den geltenden Bestimmungen, Entsorgung verschmutzter Verpackungen. - Befüllen der Anlage mit Kältemitteln oder Wärmeträgern: Schüttgutlieferung, Umfüllen unter spezifischen Bedingungen, Konzentration (Dotierung) im Kreislauf. Ordnungsgemäße Wartung: - Regelmäßige Inspektion der druckbeaufschlagten Ausrüstung: Prüfung der Ausrüstung für die Lagerung und Verteilung von Kältemitteln mit Ausgabe eines Zertifikats. - Regelmäßige Rezertifizierung druckbeaufschlagter Ausrüstung: Vorbereitung der Ausrüstung (Behälter, Leitungen, ...) Rezertifizierung tragbarer Ausrüstung. TERTIÄRSEKTOR
  • 8. EvénementsProdukte 14 I Climalife contact n°6 Im Frühjahr finden zum dritten Mal die von der AFPG (Association des Professionnels de la Géothermie) organisierten Geothermietage im Kongresszentrum der Cité des Sciences de la Villette in Paris statt. Climalife wird als Spezialist für Kälteträger für Wärmepumpen am 10. und 11. April 2014 einen Stand bei diesem Kongress haben, um seine innovativen und nachhaltigen Lösungen zu promoten. Das vollständige Konferenzprogramm erhalten Sie auf http://www.journeesgeothermie.com Ein neues Abenteuer der Kältesegel bei „Izenah“ Die Voiles du froid bieten den Profis der Kälte und Klima aus jedem Winkel Europas an, sich in einem außergewöhnlichen Rahmen zu treffen, um miteinander ein sportliches, geselliges und einzigartiges Abenteuer zu erleben. Etwa 15 Einrumpfboote laufen aus, um ihre Regatta rund um die Inseln des Golfs von Morbihan in Richtung der Ile-aux-Moines, die auf Bretonisch Izenah heißt, aufzunehmen. Dieses 22. Event, welches von unseren treuen Partnern, Assurfroid, Clima+confort, Eurovent Certification Company, GEA Heat Exchangers, Exxon Mobil, Honeywell, HRS, ITE, la RPF und das Snefcca gesponsert wird, beginnt am Freitag, den 23. Mai am späten Vormittag im Hafen von Crouesty (Frankreich-56). Das Komitee der Kältesegel hat für Sie ein abwechslungsreiches 3-Tages-Programm aufgestellt, das aus Regatten, Erkundung kulinarischer Spezialitäten sowie der Insel Izenah besteht. Wird der Pokal der Kältesegler, den 2013 das holländische Erfolgsteam gewonnen hat, seine Reise durch Europa fortsetzen? Das erfahren Sie, indem Sie an DEM Event unseres Berufsstandes teilnehmen... Bitte wenden Sie sich an Ihren Climalife- Anprechpartner, um vor dem 25. Februar 2014 ein Anmeldeformular zu erhalten. Fachmesse „Energies froid“ Am 9. und 10. April 2014 in Lille, Grand Palais, findet die nächste Fachmesse für Energie und Kältetechnik statt, auf der es um Thermodynamik geht. Ihre Climalife-Anprech- partner werden vor Ort sein und Sie über die letzten verordnungsrechtlichen und technischen Entwicklungen informieren. Melden Sie sich vorher auf: http://www.energiesfroid.com an um eine Gratis-Eintrittskarte zu erhalten. Ereignisse Mostra Convegno Vom 18. bis 21. März 2014 2014 öffnet die internationale Messe Mostra Convegno den Kälte-, Klima-, Heiz und Wasseraufbereitungs- fachkräften ihre Türen. Innovation, Komfort, energetische Effizienz und Energieeinsparung werden die Hauptthemen dieser Ausstellung sein. Zu diesem Anlass empfängt Sie das Climalife- Team in der Halle 24, Stand T13, um Ihnen in Hinblick auf die zukünftige F-Gas-Verordnung Lösungen mit technischen Mitteln aufzuzeigen und Ihnen sein komplettes Angebot an Kältemaschinenölen zu zeigen. Im fünften Jahr in Folge nimmt Climalife an der „Climate World 2014“ teil, der internationalen Fachmesse für die Branche Heizung, Belüftung, Klimatisierung und Kälte teil. Diese Messe wird in diesem Jahr vom 11. bis zum 14. März im Expocenter Moskau stattfinden. Anlässlich dieses in Russland mit Spannung erwarteten Events wird Climalife als Partner des Kältemittelherstellers Mexichem® Fluor vor Ort sein, um Ihnen die Klea® Produkte vorzustellen, aber auch unsere innovativen und nachhaltigen Lösungen: - die Kältemaschinenöle HQ POE - die Reinigungsprodukte Frionett® - den Kalklöser Duonett® D7 - das allgemeine Angebot an Kälte- und Wärmeträgern. Das gesamte Climalife-Team ist für Sie da im Pavillon 1, stand 1P6. Climalife UK freut sich, auf der ACR Klima-und Kälte Show im Jahr 2014 auszustellen. Diese Veranstaltung findet im NEC in Birmingham vom 11. bis zum 13. Februar statt. Peter Dinnage, Technischer Direktor wird zwei Vorträge halten. Zunächst wird es um die guten Praktiken in der Kältemittelumrüstung gehen und zweitens um die Zukunft der Kälte- und Wärmeträger. Wir freuen uns, Sie an unserem Stand Nr. G40 begrüßen zu dürfen. Frankreich Großbritanien EuropaItalien Russland International Climalife contact n°6 I 15 Das Climalife Galco Team empfängt Sie vom 9. bis 11. April 2014 im internationalen Ausstel- lungszentrum in Peking anlässlich der interna- tionalen Messe China Refrigeration. Lernen Sie unsere neuen Produkte auf unserem Stand Nr.: E3G02 kennen. Erweiterung der Greenway® Produktpalette Um alle Anforderungen der Profis der Kälte gerecht zu werden, hat Climalife eine Greenway® Reihe für die Anwendungen der Kälte, Klima und Wärmepumpe entwickelt. Das neueste, Greenway® RTU -55 ° C, hat eine niedrigerere Viskosität als MPG und ermöglicht den Einsatz bei Temperaturen die in der Regel für Produkte, wie Alkali oder Acetat oder Kaliumformiatlösung reserviert sind. Demnächst wird Climalife eine Konzentrierte Version die allen Anfor- derungen der Benutzer entsprechen wird, auf den Markt bringen. Alle unsere Produktneuigkeiten finden Sie unter: www.climalife.dehon.com Erfolg für Climalife: Gewinn des „Grand Prix für Umweltqualität“! Greenway® Solar -30°C ist ein gebrauchsfertiger Wärmeträger aus Propanediol 1,3 (Bio-PDO™) und langlebigen organischen Korrosi- onsinhibitoren. Der verwendete Rohstoff, Propanediol 1,3 (Bio-PDO™), wird aus der Fermentation von natürlichem, zu 99,7% gereinigtem Glu- kosesirup gewonnen. Der Umweltfußabdruck von Greenway® Solar ist bezogen auf die CO2 -Emissionen und den Energieverbrauch verglichen mit einem herkömmlichen Wärmeträger auf Monopropylenglykol-Basis (Produkt aus der Erdölindustrie) um 40% niedriger. Die Greenway® Solar Formel enthält kein Borax und entspricht somit der Europäischen Richtlinie 2005/58/EG vom 15.09.2008. Außerdem enthält sie von der Climalife Forschungs- & Entwicklungsabteilung entwickelte organische Korrosionsinhibitoren. Diese organischen Inhibitoren lagern sich nur in den von Korrosion betroffenen Zonen ab und bilden dort einen Molekularfilm, der verglichen mit den traditionell verwendeten, filmbilden- den mineralischen Inhibitoren zur Optimierung der Wärmeübertragung führt. Der Inhibitor ist chemisch inert, verliert mit der Zeit nicht an Wirkung und bietet über lange Zeit Korrosionsschutz. Eine ausgezeichnete Innovation! Greenway® Solar eignet sich vor allem für Kreisläufe zur sani- tären Warmwasserbereitung mit flachen oder röhrenförmigen Vakuumsonnenkollektoren. GREENWAY® SOLAR, DER WÄRMETRÄGER MIT HOHER THERMISCHER STABILITÄT, ERHÄLT DEN ‘GRAND PRIX FÜR UMWELTQUALITÄT’ Die hohe thermische Stabilität von Greenway® Solar stellt nur eines seiner innovativen Merkmale für die Anwendung im Solarwärmekreislauf dar. Traditionell sehen sich Experten dem Problem des Zerfalls des Wär- meträgers in nicht kontrollierbaren Stagnationsphasen aufgrund saisonaler Stillstände mit hohen thermischen Anforderungen, die zur Bildung dick- flüssiger Ablagerungen in den Sonnenkollektoren führen (Verkleben oder Karamellisierung des Wärmeträgers) gegenüber. Dieser Zerfall zieht eine Verringerung der Leistung der Solarzellen nach sich. Greenway® Solar bietet Schutz in Stillstandszeiten, verhindert das Verkleben der Kreisläufe und verlängert so die Lebensdauer der Anla- gen. Bei + 150 °C über 150 Stunden zerfällt Greenway® Solar 3 Mal lang- samer als eine herkömmliche Lösung mit 50% Monopropylenglykol und ermöglicht so den optimalen Erhalt des von den Herstellern geforderten und festgelegten Leistungsniveaus. Greenway® Solar -30°C wurde vom französischen Gesundheitsministe- rium (ANSES) zur Wärmebehandlung im einfachen Austausch des für den menschlichen Gebrauch bestimmten Wassers zugelassen. Greenway® Solar -30°C ist das Ergebnis einer technischen Zusammen- arbeit zwischen Climalife und Dupont Tate & Lyle, dem Hersteller des Roh- stoffs Bio-PDO™. Die Beisteuerung der technischen Eigenschaften dieses neuen pflanzlichen Rohstoffs durch DuPont Tate & Lyle versetzten Climalife in die Lage, sein Anwendungs-Know-how zu nutzen und eine Spezialformel zu entwickeln, die den Bedürfnissen Ihres Tätigkeitssektors gerecht wird. Auf der internationalen Messe für Bau und energieeffiziente Gebäudetechnik interclima + elec, idéo bain, BATIMAT, präsentierte Climalife im Rahmen des Innovationswettbewerbs für auf erneuerbaren Energien beruhende Systeme seinen neuen Wärmeträger Greenway® Solar -30°C. Und jetzt zu Ihrem Kalender! Climalife Contact wird herausgegeben von CLIMALIFE, DEHON-Gruppe. 26, av. du Petit Parc - F - 94683 Vincennes Cedex Tél. : + 33 1 43 98 75 00 - Fax : + 33 1 43 98 21 51 • Verantwortlicher der Veröffentlichung: Pierre-Etienne Dehon • Chefredakteurin: Delphine Martin / E-mail: climalife.fr@climalife.dehon.com • Mitwirkende Redakteure: Dinnage, Laurent Guégan, Emilie Kugener, Enikö Beke, Anne-Marie Rosset. • Gestaltung, Umsetzung: www.alternactif.com • Tochtergesellschaften: • Frankreich: dehon service SA (Leitung und Abteilungen) - climalife.fr@climalife.dehon.com • Belgien - Luxemburg: dehon service belgium - climalife.be@climalife.dehon.com • Niederlande: dehon service nederland - climalife.nl@climalife.dehon.com • Deutschland: dkf - climalife.de@climalife.dehon.com • Ungarn: Climalife kft - climalife.hu@climalife.dehon.com • Spanien: friogas - climalife.es@climalife.dehon.com • Großbritannien: IDS Refrigeration Ltd - climalife.uk@climalife.dehon.com • Schweiz: prochimac - climalife.ch@climalife.dehon.com • Italien: Inventec Performance Chemicals Italia S.r.l. - climalife.it@climalife.dehon.com • Skandinavien: dehon nordic service - climalife.se@climalife.dehon.com • Russland: Teknalys - climalife.ru@climalife.dehon.com • Export: galco - climalife.galco@climalife.dehon.com • Fotos: Climalife, Shutterstock n° 118058476, n° 4362403, n° 134221106, n° 24309172. Jede teilweise oder vollständige Reproduktion eines Artikels muss „Quelle: Climalife Contact“ angeben. - ISSN 1263-5545.
  • 9. Conception:www.alternactif.com-Créditsphotos:Shutterstock,IStock. HFO: Kältemittel der 4. Generation Geringere Umweltauswirkungen: niedriger GWP-Wert Sicherheit der Anlagen und Personen Exzellente Energieeffizienz der Systeme Von Komponentenherstellern anerkannt Heute investieren um Morgen zu verbessern 1 2 3 4 HFC HCFC/CFC NH3 /SO2 /CCL4 … 1990 2010 1930 1830