Die Studie untersucht den Anstieg der Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und Hessen zwischen 1999 und 2010, wobei der Anteil von 9% auf 11,3% gestiegen ist. Besonderheiten des Niedriglohnsektors sind, dass häufig jüngere, weibliche und geringqualifizierte Personen betroffen sind, jedoch auch Menschen mit Berufsqualifikationen. Der Dienstleistungsbereich zeigt höhere Niedriglohnanteile als der Produktionssektor, was auf den Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft hindeutet.