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Befragung der PR PLUS-AbsolventenErhebungswelle 2009
Ziele und Methodendesign Der vorliegende Bericht präsentiert die Ergebnisse der Befragung von PR PLUS-Absolventen.  In der Zeit vom 29. April bis zum 2. Juni 2009 wurden alle 616Studenten, die bis dato ein Fernstudium bei PR PLUS absolviert haben, online befragt.  Die Untersuchung, die in 2006 startete und 2009 zum zweiten Mal durchgeführt wurde, hat zwei Hauptziele:  Nachverfolgung der Karriereentwicklung der PR PLUS-Absolventen Erhebung der Zufriedenheit mit dem PR PLUS-Fernstudium und Ermittlung von Optimierungspotential  Zu den Studieninhalten wurden nur Absolventen befragt, die ihr Studium nach September 2006 begonnen und damit noch nicht an der ersten Befragung teilgenommen haben. Die Jahrgänge, die 2006 bereits zur Befragung eingeladen waren, wurden via Filterfragen direkt zu den Fragen zur Absolventen-Betreuung geleitet.
Ziel und Methodendesign II Der Auswertung standen 302 verwertbare Bögen zur Verfügung. Damit ist eine überdurchschnittlich hohe Rücklaufquote von 49% (zum Vergleich 2006: 47%) erreicht, die zuverlässige Aussagen über die PR PLUS-Absolventen ermöglicht.  Ein Vergleich der 2009er Daten mit den Werten aus 2006 zeigt, wie sich die Werte im Laufe der Zeit entwickelt haben, welche Bereiche stabil sind und wo sich Veränderungen abzeichnen.
Die Ergebnisse:  Berufliche Ausgangssituation und -entwicklung
Berufliche Entwicklung nach dem Studium I Seit dem Studienabschluss hat sich die berufliche Situation von knapp Dreiviertel der Studenten (72%, 2006: 67%) verändert:  Ein Drittel (35%, 2006: 33%) hat eine neue Stelle in einem anderen Unternehmen angetreten.  Ein knappes Viertel (22%, 2006: 26%) hat im alten Unternehmen eine neue Stelle bzw. neue Aufgaben übernommen.  Von den übrigen 15% hat sich ein großer Teil selbständig gemacht
Berufliche Entwicklung nach dem Studium II Dabei bekleiden PR PLUS-Absolventen hohe Positionen: Ein Drittel hat eine leitende Position inne (wie 2006: 35%). Zählt man die Selbständigen, die etwa eine eigene Agentur haben, hinzu, erhöht sich der Anteil auf 48%.  Was die Gehaltsentwicklung angeht, verdient fast die Hälfte (44%, 2006: 48%) inzwischen mehr Geld als vor dem Studium. Dabei wird in den PR-Abteilungen der Unternehmen eindeutig am besten verdient: Die Hälfte derjenigen, die über 60.000 € verdienen, arbeiten dort (2006: Dreiviertel).
Gehaltsstruktur Jahresbruttoeinkommen n = 208, 94 fehlend
Arbeitsbereiche Ein Fünftel der Befragten hat sich selbständig gemacht (20%, 2006: 23%).  Betrachtet man die Angestellten, zeigt sich folgendes Bild: 40% machen PR in Unternehmen (2006: 43%). In Verbänden/öffentlichen Einrichtungen/Parteien arbeiten 19% (2006: 18%), in Agenturen 12% (2006: 20%).  Zusammengenommen 13% sind in anderen Kommunikationsberufen, z.B. im Marketing, im Journalismus oder in der Lehre tätig (2006: 9%).  Der Anteil derjenigen, die nicht in Kommunikationsberufen tätig sind, beträgt 16% (2006: 10%). In Unternehmen ist der Anteil der Vollzeit-Beschäftigten am höchsten (86%, 2006: 89%). Selbständige betreiben ihr Geschäft am häufigsten in Teilzeit (29%).
Arbeitsbereiche der Angestellten
Branchen Nur etwa ein Drittel der Befragten (32%) geben eine eindeutige Branche an, für die sie arbeiten (2006: 70%). Bei den allermeisten liegt keine Branchenspezialisierung vor bzw. werden keine Angaben zu diesem Punkt gemacht.  Wenn eine Spezialisierung auf eine Branche vorliegt, dann am häufigsten bei folgenden Branchen:    Gesundheit (7%) Wissenschaft/Bildung (4%) Energiewirtschaft (3%) Automobilindustrie (3%)  Finanzen (3%)
Das PR PLUS-Fernstudium
Finanzierung Nahezu die Hälfte der Studenten, die Angaben zur Finanzierung gemacht haben, (49%, 2006: 48%) hat das Fernstudium selbst finanziert.  Bei etwa einem Drittel (31%, 2006: 27%) übernimmt der Arbeitgeber die Kosten. Für jeden Zehnten (9%, 2006: 10%) trägt die Agentur für Arbeit die Studiengebühren.
Finanzierung des Studiums
Fernstudium und Berufsvorbereitung Die PR PLUS-Absolventen fühlen sich durch ihr Fernstudium gut auf den Beruf vorbereitet (Schulnote wie im Vorjahr: 2,0). Folgende Fähigkeiten haben die Studenten im Rahmen des Studiums nach eigener Meinung besonders gut erworben:  Theoretisches Fachwissen (1,8; in 2006: 1,9) Strategisch-konzeptionelles Arbeiten (1,9; in 2006: 2,0) Selbständiges Arbeiten (wie in 2006: 2,1) Praktisches PR-Fachwissen (2,2, in 2006: 2,4) Präsentations-Know-how (wie in 2006: 2,3) Die schlechteste Note (3,2; in 2006: 3,1) wird für den Bereich „wissenschaftliches Arbeiten“ vergeben. Die Absolventen halten diesen Bereich jedoch auch für am wenigsten relevant (Note 3,7; in 2006: 3,6).
Fernstudium und Berufsvorbereitung
Alumni-Betreuung Die Alumni-Betreuung wird wie folgt bewertet: Bestnote 1,8 (wie in 2006) für das Master-Upgrade. Auch das PR PLUS-Fest wird mit 2,0 (2006: 2,1) gut bewertet. Mit 2,6 erhalten die PR-Stammtische weniger gute Noten (2006: 2,3).  Auch der Rezensentenclub und das neue Angebot Xing-Gruppe liegen in diesem Bewertungsbereich (2,6 bzw. 2,5).  Die Angebote im Zusammenhang mit dem PR Kreis kommen alle gut an: Abo, vertiefende PR-Seminare und spezielle Seminare, die Eintrittsermäßigungen, Internetseite und Diskussionsforum werden alle mit Noten zwischen 1,9 und 2,1 bewertet.
Alumni-Betreuung
Die Absolventen
Soziodemographie Die meisten PR PLUS-Absolventen sind zwischen 30 und 40 Jahre alt.  Ein Großteil ist ledig (39%) oder verheiratet bzw. lebt in einer eheähnlichen Gemeinschaft (42%). Mehr als ein Drittel (36%) hat Kinder.  Die Frauen sind mit einem Verhältnis von 2:1 stark in der Mehrheit. Auffällig ist jedoch, dass sie beim Jahresbruttoeinkommen hinter ihren männlichen Kollegen zurückstehen müssen: 24% (2006: 16%) der Männer gehören zu den Spitzenverdienern (über 60.000 €). Von den Frauen verdienen nur 9% (2006: 7%) soviel.  Ein Grund kann sein, dass Frauen seltener als Männer (29% versus 36%) in Unternehmen beschäftigt sind, wo – wie gezeigt – gut verdient wird.  Auch haben Frauen häufiger den Schritt in die Selbständigkeit gewagt (22% versus 15%), wo insbesondere in den ersten Jahren häufig weniger verdient wird.
Alter und Geschlecht
Die Zukunft der PR
Die Zukunft der PR Nach Meinung der PR PLUS-Absolventen werden die folgenden gesamtgesellschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklungen die PR-Arbeit in den nächsten 12 Monaten am stärksten beeinflussen: Der Wandel der Medienlandschaft (130 Nennungen) Die steigende Bedeutung der Mitarbeiterkommunikation (86 Nennungen) Der härtere Wettbewerb (78 Nennungen) PR-Berater übernehmen verstärkt Coaching-Aufgaben (71 Nennungen) Die zunehmende Bedeutung von Netzwerken (70 Nennungen)
Die Zukunft der PR – die Top-Nennungen Mehrfachnennungen möglich
Zusammenfassung der Ergebnisse
Fazit berufliche Ausgangssituation und -entwicklung Ein Großteil der PR PLUS-Absolventen (85%) war während des Studiums berufstätig. Die meisten Studierenden (58%) kommen aus der PR-Branche. Bei etwa Dreiviertel der Absolventen hat sich die berufliche Situation seit ihrem Abschluss verändert: Sie haben neue Stellen angetreten, im alten Unternehmen neue Aufgaben übernommen oder sich selbständig gemacht. 44% verdienen inzwischen mehr Geld.  Die Absolventen betreibt am häufigsten PR im Unternehmen. Ein Drittel bekleidet leitende Positionen.
Fazit Studium und Studenten Die Absolventen fühlen sich durch PR PLUS gut auf ihren Beruf vorbereitet (Note 2,0). Theoretisches Fachwissen (1,8) und strategisch-konzeptionelles Arbeiten (1,9) werden nach Meinung der Absolventen besonders gut gelehrt.  Wichtig ist den Absolventen, dass sie praktisches PR-Fachwissen (1,4) und Präsentations-Know-how (1,6) sowie die Fähigkeit zum strategisch-konzeptionellen Arbeiten und zur Beschaffung, Organisation und Bewertung von Informationen (1,7) lernen.  Die Alumni-Betreuung und der PR-Kreis erhalten Noten im 2er-Bereich.  Die meisten PR PLUS-Absolventen sind zwischen 30 und 40 Jahre alt. Mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer absolvieren den Fernstudiengang.  Die Hälfte der Absolventen hat das Studium selbst finanziert.

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PR PLUS Absolventenbefragung 2009

  • 1. Befragung der PR PLUS-AbsolventenErhebungswelle 2009
  • 2. Ziele und Methodendesign Der vorliegende Bericht präsentiert die Ergebnisse der Befragung von PR PLUS-Absolventen. In der Zeit vom 29. April bis zum 2. Juni 2009 wurden alle 616Studenten, die bis dato ein Fernstudium bei PR PLUS absolviert haben, online befragt. Die Untersuchung, die in 2006 startete und 2009 zum zweiten Mal durchgeführt wurde, hat zwei Hauptziele: Nachverfolgung der Karriereentwicklung der PR PLUS-Absolventen Erhebung der Zufriedenheit mit dem PR PLUS-Fernstudium und Ermittlung von Optimierungspotential Zu den Studieninhalten wurden nur Absolventen befragt, die ihr Studium nach September 2006 begonnen und damit noch nicht an der ersten Befragung teilgenommen haben. Die Jahrgänge, die 2006 bereits zur Befragung eingeladen waren, wurden via Filterfragen direkt zu den Fragen zur Absolventen-Betreuung geleitet.
  • 3. Ziel und Methodendesign II Der Auswertung standen 302 verwertbare Bögen zur Verfügung. Damit ist eine überdurchschnittlich hohe Rücklaufquote von 49% (zum Vergleich 2006: 47%) erreicht, die zuverlässige Aussagen über die PR PLUS-Absolventen ermöglicht. Ein Vergleich der 2009er Daten mit den Werten aus 2006 zeigt, wie sich die Werte im Laufe der Zeit entwickelt haben, welche Bereiche stabil sind und wo sich Veränderungen abzeichnen.
  • 4. Die Ergebnisse: Berufliche Ausgangssituation und -entwicklung
  • 5. Berufliche Entwicklung nach dem Studium I Seit dem Studienabschluss hat sich die berufliche Situation von knapp Dreiviertel der Studenten (72%, 2006: 67%) verändert: Ein Drittel (35%, 2006: 33%) hat eine neue Stelle in einem anderen Unternehmen angetreten. Ein knappes Viertel (22%, 2006: 26%) hat im alten Unternehmen eine neue Stelle bzw. neue Aufgaben übernommen. Von den übrigen 15% hat sich ein großer Teil selbständig gemacht
  • 6. Berufliche Entwicklung nach dem Studium II Dabei bekleiden PR PLUS-Absolventen hohe Positionen: Ein Drittel hat eine leitende Position inne (wie 2006: 35%). Zählt man die Selbständigen, die etwa eine eigene Agentur haben, hinzu, erhöht sich der Anteil auf 48%. Was die Gehaltsentwicklung angeht, verdient fast die Hälfte (44%, 2006: 48%) inzwischen mehr Geld als vor dem Studium. Dabei wird in den PR-Abteilungen der Unternehmen eindeutig am besten verdient: Die Hälfte derjenigen, die über 60.000 € verdienen, arbeiten dort (2006: Dreiviertel).
  • 8. Arbeitsbereiche Ein Fünftel der Befragten hat sich selbständig gemacht (20%, 2006: 23%). Betrachtet man die Angestellten, zeigt sich folgendes Bild: 40% machen PR in Unternehmen (2006: 43%). In Verbänden/öffentlichen Einrichtungen/Parteien arbeiten 19% (2006: 18%), in Agenturen 12% (2006: 20%). Zusammengenommen 13% sind in anderen Kommunikationsberufen, z.B. im Marketing, im Journalismus oder in der Lehre tätig (2006: 9%). Der Anteil derjenigen, die nicht in Kommunikationsberufen tätig sind, beträgt 16% (2006: 10%). In Unternehmen ist der Anteil der Vollzeit-Beschäftigten am höchsten (86%, 2006: 89%). Selbständige betreiben ihr Geschäft am häufigsten in Teilzeit (29%).
  • 10. Branchen Nur etwa ein Drittel der Befragten (32%) geben eine eindeutige Branche an, für die sie arbeiten (2006: 70%). Bei den allermeisten liegt keine Branchenspezialisierung vor bzw. werden keine Angaben zu diesem Punkt gemacht. Wenn eine Spezialisierung auf eine Branche vorliegt, dann am häufigsten bei folgenden Branchen: Gesundheit (7%) Wissenschaft/Bildung (4%) Energiewirtschaft (3%) Automobilindustrie (3%) Finanzen (3%)
  • 12. Finanzierung Nahezu die Hälfte der Studenten, die Angaben zur Finanzierung gemacht haben, (49%, 2006: 48%) hat das Fernstudium selbst finanziert. Bei etwa einem Drittel (31%, 2006: 27%) übernimmt der Arbeitgeber die Kosten. Für jeden Zehnten (9%, 2006: 10%) trägt die Agentur für Arbeit die Studiengebühren.
  • 14. Fernstudium und Berufsvorbereitung Die PR PLUS-Absolventen fühlen sich durch ihr Fernstudium gut auf den Beruf vorbereitet (Schulnote wie im Vorjahr: 2,0). Folgende Fähigkeiten haben die Studenten im Rahmen des Studiums nach eigener Meinung besonders gut erworben: Theoretisches Fachwissen (1,8; in 2006: 1,9) Strategisch-konzeptionelles Arbeiten (1,9; in 2006: 2,0) Selbständiges Arbeiten (wie in 2006: 2,1) Praktisches PR-Fachwissen (2,2, in 2006: 2,4) Präsentations-Know-how (wie in 2006: 2,3) Die schlechteste Note (3,2; in 2006: 3,1) wird für den Bereich „wissenschaftliches Arbeiten“ vergeben. Die Absolventen halten diesen Bereich jedoch auch für am wenigsten relevant (Note 3,7; in 2006: 3,6).
  • 16. Alumni-Betreuung Die Alumni-Betreuung wird wie folgt bewertet: Bestnote 1,8 (wie in 2006) für das Master-Upgrade. Auch das PR PLUS-Fest wird mit 2,0 (2006: 2,1) gut bewertet. Mit 2,6 erhalten die PR-Stammtische weniger gute Noten (2006: 2,3). Auch der Rezensentenclub und das neue Angebot Xing-Gruppe liegen in diesem Bewertungsbereich (2,6 bzw. 2,5). Die Angebote im Zusammenhang mit dem PR Kreis kommen alle gut an: Abo, vertiefende PR-Seminare und spezielle Seminare, die Eintrittsermäßigungen, Internetseite und Diskussionsforum werden alle mit Noten zwischen 1,9 und 2,1 bewertet.
  • 19. Soziodemographie Die meisten PR PLUS-Absolventen sind zwischen 30 und 40 Jahre alt. Ein Großteil ist ledig (39%) oder verheiratet bzw. lebt in einer eheähnlichen Gemeinschaft (42%). Mehr als ein Drittel (36%) hat Kinder. Die Frauen sind mit einem Verhältnis von 2:1 stark in der Mehrheit. Auffällig ist jedoch, dass sie beim Jahresbruttoeinkommen hinter ihren männlichen Kollegen zurückstehen müssen: 24% (2006: 16%) der Männer gehören zu den Spitzenverdienern (über 60.000 €). Von den Frauen verdienen nur 9% (2006: 7%) soviel. Ein Grund kann sein, dass Frauen seltener als Männer (29% versus 36%) in Unternehmen beschäftigt sind, wo – wie gezeigt – gut verdient wird. Auch haben Frauen häufiger den Schritt in die Selbständigkeit gewagt (22% versus 15%), wo insbesondere in den ersten Jahren häufig weniger verdient wird.
  • 22. Die Zukunft der PR Nach Meinung der PR PLUS-Absolventen werden die folgenden gesamtgesellschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklungen die PR-Arbeit in den nächsten 12 Monaten am stärksten beeinflussen: Der Wandel der Medienlandschaft (130 Nennungen) Die steigende Bedeutung der Mitarbeiterkommunikation (86 Nennungen) Der härtere Wettbewerb (78 Nennungen) PR-Berater übernehmen verstärkt Coaching-Aufgaben (71 Nennungen) Die zunehmende Bedeutung von Netzwerken (70 Nennungen)
  • 23. Die Zukunft der PR – die Top-Nennungen Mehrfachnennungen möglich
  • 25. Fazit berufliche Ausgangssituation und -entwicklung Ein Großteil der PR PLUS-Absolventen (85%) war während des Studiums berufstätig. Die meisten Studierenden (58%) kommen aus der PR-Branche. Bei etwa Dreiviertel der Absolventen hat sich die berufliche Situation seit ihrem Abschluss verändert: Sie haben neue Stellen angetreten, im alten Unternehmen neue Aufgaben übernommen oder sich selbständig gemacht. 44% verdienen inzwischen mehr Geld. Die Absolventen betreibt am häufigsten PR im Unternehmen. Ein Drittel bekleidet leitende Positionen.
  • 26. Fazit Studium und Studenten Die Absolventen fühlen sich durch PR PLUS gut auf ihren Beruf vorbereitet (Note 2,0). Theoretisches Fachwissen (1,8) und strategisch-konzeptionelles Arbeiten (1,9) werden nach Meinung der Absolventen besonders gut gelehrt. Wichtig ist den Absolventen, dass sie praktisches PR-Fachwissen (1,4) und Präsentations-Know-how (1,6) sowie die Fähigkeit zum strategisch-konzeptionellen Arbeiten und zur Beschaffung, Organisation und Bewertung von Informationen (1,7) lernen. Die Alumni-Betreuung und der PR-Kreis erhalten Noten im 2er-Bereich. Die meisten PR PLUS-Absolventen sind zwischen 30 und 40 Jahre alt. Mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer absolvieren den Fernstudiengang. Die Hälfte der Absolventen hat das Studium selbst finanziert.