+

Mobile Online Shops – Stiefkinder oder Thronfolger?
Vorstellung des Mobile Web Commerce Benchmark
Hans-Joachim Belz (Anstrengungslos.de)
„World Usability Day 2013“ in Bonn, 14.11.2013
+

Anstrengungslos
Gut.
n 

Bonner Beratung in
Gründung

n 

Beratung und Coaching
n 
n 

n 

Multi Screen Strategie
Digital Transformation

Interdisziplinär,
pragmatisch,
menschlich

http://www.anstrengungslos.de
@Anstrengungslos
+

Hans-Joachim Belz
n 

Interessiert an
n 

(Mobile) Web Technik
eBusiness

n 

Usability / UX / Service

n 

n 

http://www.minutefforts.com
@minuteFForts

Launch der m.telekom.de
(Projektleiter & Concept Lead)
+
Die mobile Revolution
Eine persönliche Sicht
http://www.flickr.com/photos/jesper_yu/9359424465/

Mensch & Maschine
+

Mein Handy
2007

2013

n 

Telefonieren

n 

Web / Social Media

n 

Messaging (SMS / MMS)

n 

Navigation / LBS*

n 

Kontakte verwalten (fummelig)

n 

Fotografieren

n 

Schnappschüsse (selten)

n 

Messaging (WhatsApp / SMS)

n 

Im Internet surfen (nie)

n 

Produktivitätsfunktionen

Privat

n 

etc.

Arbeit

iOS

Android

*= Location Based Services
+

Mein Web
Meine „Surfbretter“ gestern und heute
2010

2013
+ Einkaufen im Web
heute und morgen
Vorüberlegungen
+

Das Smartphone
ist
allgegenwärtig
Nicht ohne
mein Handy*

2,35 Mio.

Mobile Revolution

(Q1-Q2 2013)

Radikale Umwälzungen im Nutzerverhalten
erfordern weitreichende Änderungen im
digitalen Vertriebskanal.

+109 %
Das Tablet
verdrängt den PC

2,38 Mio.
(Q1-Q2 2013)

-12,1 %
Notebook/Tablet-Absätze siehe CEMIX Marktzahlen

*=http://www.bitkom.org/de/presse/30739_77337.aspx
+

Neues Kaufverhalten
Buzz-Word-Bingo!

SoLoMo

Second Screen

Schowrooming

Couch Commerce
iPhone 4S

+
App Only

Stiefkind
Mobile Web?

Door Slam
Nexus 7

Stichproben auf großen deutschen
Shopping-Portalen vermitteln einen
durchwachsenen Eindruck.

Tablet = Smartphone

Tablet = PC
+ Mobile Web Commerce
Benchmark
Studiendesign
+

Untersuchungsgegenstand
Mobiler Online Kauf und Service.

Registrierung

After Sales
Recherche

Entscheidung

Bestellung
Service

Online Shopping im Web mit Smartphones und Tablets
+

Untersuchungsgegenstand
Auswahl der zu untersuchenden Online Shops.

Zehn der reichweiten- und umsatzstärksten deutschen
Einzelhändlerportale

n  Amazon

n  Conrad

n  Otto

n  Tchibo

n  notesbookbilliger.de

n  Bon

n  Zalando
n  Weltbild

Prix
n  H&M
n  Baur
+

Die Ziele

Bewertung der Mobile Fitness
Typische Probleme identifizieren
Designmuster aufzeigen
Wichtige Nutzerbedürfnisse identifizieren
+

Das Vorgehen
Die vier Komponenten des Benchmark.
Heuristische Expertenevaluation
n 

n 

260+ Kriterien für die
Beurteilung von mobilen
Webauftritten

Vergleichende Analyse
n 

n 
n 

Usability und Conversion

Analyse der kompletten User
Journey

Best Practices
Design Patterns
Absatzstrategien

n 

Testkauf (Mystery Shopping)
n 

Identifikation von

Usability Tests
n 

Interviews mit Nutzern

n 

Evaluierung einzelner Aspekte
im Benutzungstest
+

Kriterien für Mobile Usability
Die Grundlagen.

n 

Mobile First, Luke
Wroblewski

n 

M-Commerce Usability
Studie, Baymard Institute

n 

Vorträge und Blog-Artikel bekannter Designer;
u.a. Brad Frost, Dave Shea, Jason Grigsby, Ilya Grigorik, Blog
„Konversionskraft“

n 

Erfahrungen aus Leitung Konzeption & Launch der
m.telekom.de
+

Der Kriterienkatalog
Die wichtigsten Themen aus UX-Sicht im Überblick.

Performance

Navigationsstruktur und Suche
Strukturierung Produkte und Produktkategorien
Fingerfreundlichkeit / Optimierung für mobile Geräteklassen

n 

Gestaltung Seitenrahmen und Navigationsmechanismen

n 

Gestaltung Produktlisten und Produktdetailseiten

n 

Zuführung /
Übergabe

n 

n 

IxD

Vergleich IA mobile Website und Desktop-Website

n 

IA

n 

Datenerfassung - insbesondere im Checkout

n 

Social Media, Google, URL-Strategie, App Promotion,
Cross Device, Cross Channel

n 

Antwortverhalten abhängig von Konnektivität und
Geräteklasse
+

User Research
Validierung und Vertiefung der Ergebnisse
n 

Fokus auf Smartphones

n 

Allgemeines Interview zum Nutzungsverhalten

n 

Teilnehmende Benutzungstests mit „Thinking Aloud“
n 
n 

n 

Exploration der Startseite
Auswahl eines Produktes und Neukundenregistrierung/Checkout

6-8 Probanden
n 
n 

Männer und Frauen aus allen Altersklassen
Regelmäßige Online-Shopper und mobile Surfer mit eigenem
Smartphone
+

Die Testgeräte

Surface
iPad 2
iPhone 4S

Nexus 7

Nexus 4
+ Einige Kriterien und
Ergebnisse
Highlights aus der laufenden Untersuchung
+

Fingerfreundlichkeit
Minimale Größe Interaktionslemente

2 mm
Sichtbares Element

7 mm

Interaktionsfläche
Abstand zu benachbarten
Interaktionsflächen

7 mm
n 
n 
n 
n 
n 

Für Finger mindestens 7mm, besser 10 mm. Daumen mehr.
Finger überdecken Interaktionselemente / Inhalte.
Die Berührungsfläche ist deutlich kleiner als die Gesamtfläche des Fingers/Daumens.
Notwendigkeit zur Präzision verlangsamt die Bedienung
(ggf. Wechsel von Fingerkuppe zu Fingerspitze, leichter Druck).
Zu große Interaktionselemente bergen die Gefahr nicht als solche erkannt zu werden.
+

Richtig messen!

44 Pixel

Wegen der Vielzahl unterschiedlicher Displayauflösungen
sollte bei Usability-Evaluierungen auf konkreten Testgeräten
nachgemessen werden!
+

Nicht berühren!
Fehlende Mindestgrößen und -abstände

(Baur)

(Otto)
+

Legal hat gesagt, das muss ...
Design Seitenfuß
Zu klein, zu eng
Zu klein, zu eng
Zu klein, zu eng
Kaum lesbar
(Weltbild)

(notebooksbilliger.de)

Im Vergleich beste
Lösung

Eigentliche
Touchfläche
sehr klein

6,3 mm (iPhone 4S)

Besser, aber
Touchfläche
noch zu klein
(Zalando)

(Otto)
+

Fingerfreundlichkeit
Gestenunterstützung / Optimierung Datenerfassung
Einsatz von Gesten
n 

Unterstützung von horizontalen Wischgesten („Swipe“) für die
Navigation von Karussellelementen

n 

Zwei-Finger-Geste für das Zoomen des Bildschirminhalts

n 

Einsatz nicht intuitiver Gesten ist problematisch!

Datenerfassung
n 

Minimieren!
=> Sinnvolle Vorgabewerte, keine Doppeleingaben, Datenquellen
integrieren, etc.

n 

Für Finger optimieren - u.a. DropDowns vermeiden
+

Swipe Unterstützung
Beispiel Karussellelemente
Otto: Keine Swipe-Unterstützung

Bühne Startseite

Zoom Produktseite

Startseite
+

Swipe Unterstützung
Beispiel Karussellelemente
Amazon: Durchgehende Swipe-Unterstützung

Produktseite

Zoom Produktseite
5 Karussells auf der Startseite:
Impulskauf im Overdrive
+

Kein Zoomen von Webseiten
Die Smartphone-Auftritte aller untersuchten Online Shops
unterdrücken das Zoomen* der Seite durch den Nutzer.
Pro
n 

n 

Contra

Versehentliches Zoomen sowie
automatischer Zoom bei
Dateneingabe wird unterdrückt
(Gefahr der Desorientierung)
Technische Umsetzung wird
erleichert (z.B. LandscapeUnterstützung)

n 

Individuelles Nutzerbedürfnis
nach größeren Darstellungen
kann nicht bedient werden.

n 

Eingebettetes Zoomen nur in
ausgewählten Elementen (z.B.
Produktlupe) ist
erklärungsbedürftig

Bedarf für User Research!
* = Anmerkung: Z.B. iOS Settings können die Sperre übersteuern; dieses Wissen ist aber unter Nutzern nicht weit verbreitet
+

Lesbarkeit
Schriftgröße im scharfen Sehwinkel (foveales Sehen):

22 – 31 Winkelminuten
A

A

A

25 cm

30 cm

35 cm

1,6 mm – 2,2 mm

1,9 mm - 2,7 mm

2,2 mm - 3,1 mm

Faustformeln*:

Weitere Einflussfaktoren:

n 

Minimum: Leseabstand / 155

n 

Schriftart

n 

Maximum: Leseabstand / 110

n 

Kontrast

n 

Zeichen-/Zeilenabstand

* = exakte Formel der Zeichengröße für beliebige Winkel: Leseabstand * 2 * tan(Sehwinkel/2)
Laut einer medizinischen Studie von 2011 ist der durchschnittliche Leseabstand von Webseiten auf Smartphones 32 cm.
Empfehlungen des Sehwinkels basieren u.a. auf BGI 742 der Berufsgenossenschaften
+

Erfassbarkeit
Zwei aktuelle Versionen der
Amazon Startseite für Smartphones

Reduzierung auf das Notwendige/Relevante
n  Komplexe Kontexte auflösen – ggf. kleinere Schritte machen
n  Wichtiges Design Pattern: Progressive Disclosure
n 
+

Orientierung und Navigation
Herausforderungen im Kontext mobiler Endgeräte

n 

Komplexe Navigationsstrukturen abbilden
n 
n 

n 

h"p://bradfrostweb.com/blog/web/responsive-­‐nav-­‐pa"erns/	
  
h"p://bradfrostweb.com/blog/web/complex-­‐naviga;on-­‐pa"erns-­‐for-­‐responsive-­‐design/

Suche
n 
n 

Jederzeit anbieten!
Usability der Filtermechanik

n Sales! Service?
n 

Keine nutzer-relevanten Themen vernachlässigen!
+

Brotkrumen oder nicht?
Orientierungshilfen auf Smartphone-Seiten

n 

Kein Seitentitel

n 

Kategorielink

n 

Seitentitel

n 

Herstellerlink

Klassischer Breadcrumb

Darstellung
problematisch
(Conrad)

Breadcrumb als
Expansionselement
+

Ich will bestellen!
Gestaltung des Bestellbuttons
Aufmerksamkeitsstark
n  Unmittelbar verständlich
n  Preis & Produktvariante im Blick
n 

Übersichtlich?
(Otto)

Wo ist er?
(H&M)

Kaufen oder kaufen?
(Baur)

Welcher ist es?
(Conrad)
+

Antwortverhalten
Perfomance aus Benutzersicht.
Testkauf (Mystery Shopping)
Darstellung optimieren

Vergleichende Analyse
Daten reduzieren
Datenübertragung minimieren

n 

Bilder optimieren

Heuristische Expertenevaluation
Richtig messen!

Real
User
Monitoring

n 

Seitenaufbau für Relevanz
(ATF!*) optimieren

n 

n 

Jede Interaktion hat ein
unmittelbares Feedback

Weitere Infos
Weitere Infos:
n 

Nächstes UXBN J

n 

Artikelreihe auf
anstrengungslos.de

*ATF = Above the fold; ohne Scrollen sichtbarer Teil der Webseite
+

Mobile Web Commerce Benchmark
Es gibt noch so viel mehr.

Domainstrategie
Web Performance

Produkt auswählen

Navigation und Suche

Bestellprozess
Fingerfreundlichkeit
Tablet-Unterstützung
App-Strategie
Cross Device
Cross Channel

Service Mobil
+
Fazit
http://www.flickr.com/photos/romankphoto/9574527901/

Still a rough experience
+

Noch viel zu tun
Jede Menge Raum für Innovationen
n 

Tablets (insbesondere 7 Zoll) werden bisher kaum unterstützt

n 

Viele kleine Probleme die mit sehr geringem
Investitionsaufwand lösbar wären

n 

Designsprache steht noch am Anfang
(einfachste mobile Muster und viel Desktop-Erbe)

Aus Nutzersicht:

Thronfolger

Status Quo:

Stiefkind
+

Erklärungsansätze
n 

Zu viele Kanäle (iOS, Android, Windows Phone, Web, Mobile
Web) - zu wenig Ressourcen

n 

Mangelnde Kompetenz

n 

Alte Konzepte und Prozesse
n 
n 
n 

Photoshop-Layouts
Keine (passende) Content Strategie
Kein nutzerzentriertes Design

n 

Testprozess mit einer großen Anzahl an Devices fehlt

n 

IT überfordert
n 
n 

Lange Anpassungszyklen
Unflexible Plattformen
+

Erscheinungstermin Studie:
Januar 2014
Download dieser Präsentation:

https://speakerdeck.com/hjbelz
Weitere Infos zur Studie (ab Dezember):

http://www.anstrengungslos.de/mwcb
+

War das

?

Fragen / Anmerkungen:
hans-joachim.belz@anstrengungslos.de
@minutefforts

Neue UX/Usability Community in Bonn
Donnerstag, 28.11. um 19:00h
Data in Transit, Adolfstr. 34a, Bonn
Xing: https://www.xing.com/net/uxbn
Twitter: @UXBonn

Mobile Online Shops – Stiefkinder oder Thronfolger?

  • 1.
    + Mobile Online Shops– Stiefkinder oder Thronfolger? Vorstellung des Mobile Web Commerce Benchmark Hans-Joachim Belz (Anstrengungslos.de) „World Usability Day 2013“ in Bonn, 14.11.2013
  • 2.
    + Anstrengungslos Gut. n  Bonner Beratung in Gründung n  Beratungund Coaching n  n  n  Multi Screen Strategie Digital Transformation Interdisziplinär, pragmatisch, menschlich http://www.anstrengungslos.de @Anstrengungslos
  • 3.
    + Hans-Joachim Belz n  Interessiert an n  (Mobile)Web Technik eBusiness n  Usability / UX / Service n  n  http://www.minutefforts.com @minuteFForts Launch der m.telekom.de (Projektleiter & Concept Lead)
  • 4.
    + Die mobile Revolution Einepersönliche Sicht
  • 5.
  • 6.
    + Mein Handy 2007 2013 n  Telefonieren n  Web /Social Media n  Messaging (SMS / MMS) n  Navigation / LBS* n  Kontakte verwalten (fummelig) n  Fotografieren n  Schnappschüsse (selten) n  Messaging (WhatsApp / SMS) n  Im Internet surfen (nie) n  Produktivitätsfunktionen Privat n  etc. Arbeit iOS Android *= Location Based Services
  • 7.
    + Mein Web Meine „Surfbretter“gestern und heute 2010 2013
  • 8.
    + Einkaufen imWeb heute und morgen Vorüberlegungen
  • 9.
    + Das Smartphone ist allgegenwärtig Nicht ohne meinHandy* 2,35 Mio. Mobile Revolution (Q1-Q2 2013) Radikale Umwälzungen im Nutzerverhalten erfordern weitreichende Änderungen im digitalen Vertriebskanal. +109 % Das Tablet verdrängt den PC 2,38 Mio. (Q1-Q2 2013) -12,1 % Notebook/Tablet-Absätze siehe CEMIX Marktzahlen *=http://www.bitkom.org/de/presse/30739_77337.aspx
  • 10.
  • 11.
    iPhone 4S + App Only Stiefkind MobileWeb? Door Slam Nexus 7 Stichproben auf großen deutschen Shopping-Portalen vermitteln einen durchwachsenen Eindruck. Tablet = Smartphone Tablet = PC
  • 12.
    + Mobile WebCommerce Benchmark Studiendesign
  • 13.
    + Untersuchungsgegenstand Mobiler Online Kaufund Service. Registrierung After Sales Recherche Entscheidung Bestellung Service Online Shopping im Web mit Smartphones und Tablets
  • 14.
    + Untersuchungsgegenstand Auswahl der zuuntersuchenden Online Shops. Zehn der reichweiten- und umsatzstärksten deutschen Einzelhändlerportale n  Amazon n  Conrad n  Otto n  Tchibo n  notesbookbilliger.de n  Bon n  Zalando n  Weltbild Prix n  H&M n  Baur
  • 15.
    + Die Ziele Bewertung derMobile Fitness Typische Probleme identifizieren Designmuster aufzeigen Wichtige Nutzerbedürfnisse identifizieren
  • 16.
    + Das Vorgehen Die vierKomponenten des Benchmark. Heuristische Expertenevaluation n  n  260+ Kriterien für die Beurteilung von mobilen Webauftritten Vergleichende Analyse n  n  n  Usability und Conversion Analyse der kompletten User Journey Best Practices Design Patterns Absatzstrategien n  Testkauf (Mystery Shopping) n  Identifikation von Usability Tests n  Interviews mit Nutzern n  Evaluierung einzelner Aspekte im Benutzungstest
  • 17.
    + Kriterien für MobileUsability Die Grundlagen. n  Mobile First, Luke Wroblewski n  M-Commerce Usability Studie, Baymard Institute n  Vorträge und Blog-Artikel bekannter Designer; u.a. Brad Frost, Dave Shea, Jason Grigsby, Ilya Grigorik, Blog „Konversionskraft“ n  Erfahrungen aus Leitung Konzeption & Launch der m.telekom.de
  • 18.
    + Der Kriterienkatalog Die wichtigstenThemen aus UX-Sicht im Überblick. Performance Navigationsstruktur und Suche Strukturierung Produkte und Produktkategorien Fingerfreundlichkeit / Optimierung für mobile Geräteklassen n  Gestaltung Seitenrahmen und Navigationsmechanismen n  Gestaltung Produktlisten und Produktdetailseiten n  Zuführung / Übergabe n  n  IxD Vergleich IA mobile Website und Desktop-Website n  IA n  Datenerfassung - insbesondere im Checkout n  Social Media, Google, URL-Strategie, App Promotion, Cross Device, Cross Channel n  Antwortverhalten abhängig von Konnektivität und Geräteklasse
  • 19.
    + User Research Validierung undVertiefung der Ergebnisse n  Fokus auf Smartphones n  Allgemeines Interview zum Nutzungsverhalten n  Teilnehmende Benutzungstests mit „Thinking Aloud“ n  n  n  Exploration der Startseite Auswahl eines Produktes und Neukundenregistrierung/Checkout 6-8 Probanden n  n  Männer und Frauen aus allen Altersklassen Regelmäßige Online-Shopper und mobile Surfer mit eigenem Smartphone
  • 20.
  • 21.
    + Einige Kriterienund Ergebnisse Highlights aus der laufenden Untersuchung
  • 22.
    + Fingerfreundlichkeit Minimale Größe Interaktionslemente 2mm Sichtbares Element 7 mm Interaktionsfläche Abstand zu benachbarten Interaktionsflächen 7 mm n  n  n  n  n  Für Finger mindestens 7mm, besser 10 mm. Daumen mehr. Finger überdecken Interaktionselemente / Inhalte. Die Berührungsfläche ist deutlich kleiner als die Gesamtfläche des Fingers/Daumens. Notwendigkeit zur Präzision verlangsamt die Bedienung (ggf. Wechsel von Fingerkuppe zu Fingerspitze, leichter Druck). Zu große Interaktionselemente bergen die Gefahr nicht als solche erkannt zu werden.
  • 23.
    + Richtig messen! 44 Pixel Wegender Vielzahl unterschiedlicher Displayauflösungen sollte bei Usability-Evaluierungen auf konkreten Testgeräten nachgemessen werden!
  • 24.
    + Nicht berühren! Fehlende Mindestgrößenund -abstände (Baur) (Otto)
  • 25.
    + Legal hat gesagt,das muss ... Design Seitenfuß Zu klein, zu eng Zu klein, zu eng Zu klein, zu eng Kaum lesbar (Weltbild) (notebooksbilliger.de) Im Vergleich beste Lösung Eigentliche Touchfläche sehr klein 6,3 mm (iPhone 4S) Besser, aber Touchfläche noch zu klein (Zalando) (Otto)
  • 26.
    + Fingerfreundlichkeit Gestenunterstützung / OptimierungDatenerfassung Einsatz von Gesten n  Unterstützung von horizontalen Wischgesten („Swipe“) für die Navigation von Karussellelementen n  Zwei-Finger-Geste für das Zoomen des Bildschirminhalts n  Einsatz nicht intuitiver Gesten ist problematisch! Datenerfassung n  Minimieren! => Sinnvolle Vorgabewerte, keine Doppeleingaben, Datenquellen integrieren, etc. n  Für Finger optimieren - u.a. DropDowns vermeiden
  • 27.
    + Swipe Unterstützung Beispiel Karussellelemente Otto:Keine Swipe-Unterstützung Bühne Startseite Zoom Produktseite Startseite
  • 28.
    + Swipe Unterstützung Beispiel Karussellelemente Amazon:Durchgehende Swipe-Unterstützung Produktseite Zoom Produktseite 5 Karussells auf der Startseite: Impulskauf im Overdrive
  • 29.
    + Kein Zoomen vonWebseiten Die Smartphone-Auftritte aller untersuchten Online Shops unterdrücken das Zoomen* der Seite durch den Nutzer. Pro n  n  Contra Versehentliches Zoomen sowie automatischer Zoom bei Dateneingabe wird unterdrückt (Gefahr der Desorientierung) Technische Umsetzung wird erleichert (z.B. LandscapeUnterstützung) n  Individuelles Nutzerbedürfnis nach größeren Darstellungen kann nicht bedient werden. n  Eingebettetes Zoomen nur in ausgewählten Elementen (z.B. Produktlupe) ist erklärungsbedürftig Bedarf für User Research! * = Anmerkung: Z.B. iOS Settings können die Sperre übersteuern; dieses Wissen ist aber unter Nutzern nicht weit verbreitet
  • 30.
    + Lesbarkeit Schriftgröße im scharfenSehwinkel (foveales Sehen): 22 – 31 Winkelminuten A A A 25 cm 30 cm 35 cm 1,6 mm – 2,2 mm 1,9 mm - 2,7 mm 2,2 mm - 3,1 mm Faustformeln*: Weitere Einflussfaktoren: n  Minimum: Leseabstand / 155 n  Schriftart n  Maximum: Leseabstand / 110 n  Kontrast n  Zeichen-/Zeilenabstand * = exakte Formel der Zeichengröße für beliebige Winkel: Leseabstand * 2 * tan(Sehwinkel/2) Laut einer medizinischen Studie von 2011 ist der durchschnittliche Leseabstand von Webseiten auf Smartphones 32 cm. Empfehlungen des Sehwinkels basieren u.a. auf BGI 742 der Berufsgenossenschaften
  • 31.
    + Erfassbarkeit Zwei aktuelle Versionender Amazon Startseite für Smartphones Reduzierung auf das Notwendige/Relevante n  Komplexe Kontexte auflösen – ggf. kleinere Schritte machen n  Wichtiges Design Pattern: Progressive Disclosure n 
  • 32.
    + Orientierung und Navigation Herausforderungenim Kontext mobiler Endgeräte n  Komplexe Navigationsstrukturen abbilden n  n  n  h"p://bradfrostweb.com/blog/web/responsive-­‐nav-­‐pa"erns/   h"p://bradfrostweb.com/blog/web/complex-­‐naviga;on-­‐pa"erns-­‐for-­‐responsive-­‐design/ Suche n  n  Jederzeit anbieten! Usability der Filtermechanik n Sales! Service? n  Keine nutzer-relevanten Themen vernachlässigen!
  • 33.
    + Brotkrumen oder nicht? Orientierungshilfenauf Smartphone-Seiten n  Kein Seitentitel n  Kategorielink n  Seitentitel n  Herstellerlink Klassischer Breadcrumb Darstellung problematisch (Conrad) Breadcrumb als Expansionselement
  • 34.
    + Ich will bestellen! Gestaltungdes Bestellbuttons Aufmerksamkeitsstark n  Unmittelbar verständlich n  Preis & Produktvariante im Blick n  Übersichtlich? (Otto) Wo ist er? (H&M) Kaufen oder kaufen? (Baur) Welcher ist es? (Conrad)
  • 35.
    + Antwortverhalten Perfomance aus Benutzersicht. Testkauf(Mystery Shopping) Darstellung optimieren Vergleichende Analyse Daten reduzieren Datenübertragung minimieren n  Bilder optimieren Heuristische Expertenevaluation Richtig messen! Real User Monitoring n  Seitenaufbau für Relevanz (ATF!*) optimieren n  n  Jede Interaktion hat ein unmittelbares Feedback Weitere Infos Weitere Infos: n  Nächstes UXBN J n  Artikelreihe auf anstrengungslos.de *ATF = Above the fold; ohne Scrollen sichtbarer Teil der Webseite
  • 36.
    + Mobile Web CommerceBenchmark Es gibt noch so viel mehr. Domainstrategie Web Performance Produkt auswählen Navigation und Suche Bestellprozess Fingerfreundlichkeit Tablet-Unterstützung App-Strategie Cross Device Cross Channel Service Mobil
  • 37.
  • 38.
  • 39.
    + Noch viel zutun Jede Menge Raum für Innovationen n  Tablets (insbesondere 7 Zoll) werden bisher kaum unterstützt n  Viele kleine Probleme die mit sehr geringem Investitionsaufwand lösbar wären n  Designsprache steht noch am Anfang (einfachste mobile Muster und viel Desktop-Erbe) Aus Nutzersicht: Thronfolger Status Quo: Stiefkind
  • 40.
    + Erklärungsansätze n  Zu viele Kanäle(iOS, Android, Windows Phone, Web, Mobile Web) - zu wenig Ressourcen n  Mangelnde Kompetenz n  Alte Konzepte und Prozesse n  n  n  Photoshop-Layouts Keine (passende) Content Strategie Kein nutzerzentriertes Design n  Testprozess mit einer großen Anzahl an Devices fehlt n  IT überfordert n  n  Lange Anpassungszyklen Unflexible Plattformen
  • 41.
    + Erscheinungstermin Studie: Januar 2014 Downloaddieser Präsentation: https://speakerdeck.com/hjbelz Weitere Infos zur Studie (ab Dezember): http://www.anstrengungslos.de/mwcb
  • 42.
    + War das ? Fragen /Anmerkungen: hans-joachim.belz@anstrengungslos.de @minutefforts Neue UX/Usability Community in Bonn Donnerstag, 28.11. um 19:00h Data in Transit, Adolfstr. 34a, Bonn Xing: https://www.xing.com/net/uxbn Twitter: @UXBonn