Pandemische Grippe am KSSG             1




             Neue Pandemische Grippe H1N1-v

         Information für das Personal des Kantonsspitals


                       Pietro Vernazza




                                                               Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
                       Matthias Schlegel

                      Infektiologie / Spitalhygiene


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             H1N1-v: Die Aktuelle Lage




                                                 Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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 Die aktuelle Lage

  Epidemie weltweit verbreitet

  CH: Anstieg von Fallmeldungen seit Juli +++

  Mehrzahl Neuinfektionen Ferienrückkehrer




                                                     Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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 Konsequenzen für Meldewesen

  WHO zählt nicht mehr

  USA nur Hosp / †

  Diagnose nur noch klinisch (kein Abstrich mehr)
              Fieber + Grippeartige Erkrankung




                                                         Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
              Kontakt in Epidemiegebiet




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 H1N1: Fallstatistik Schweiz




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 Prognose für die Schweiz

                             Situation in England
              Grippesaison
              Winter 08/09
                                                    Pandemische
                                                       H1N1v




                                                                      Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
        Bis Mitte August v. a. Ferienrückkehrer
        Rückgang Ende August
        Anstieg Anfangs September
        Vorwiegend milde Erkrankungen, kaum Hosp.
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              Die Erkrankung




                                              Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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 Breites klinisches Spektrum

  Milde Formen ohne Fieber  Häufig
                Virusnachweis positiv

  Klassische Grippe mit Fieber, Husten und …
  Hospitalisationen (USA)
              10% aller klassischen Grippefälle




                                                                  Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
              50% - 80% haben Vorerkrankung

  Todesfälle (USA)
              2/3 bei Menschen im Arbeitsprozess (25-60j.)
              12% ohne Vorerkrankungen (Mexiko: 54%)
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 Besonders gefährdet sind….

  Schwangere Frauen (Letalität 5%)
  Kleinkinder < 5 Jahren (vermehrt Hospitalisiert)
        Asthma / COPD
        Neuromuskuläre Erkrankungen
        Diabetiker




                                                           Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
        Herz-/Kreislauferkrankungen
        Nierenerkrankungen
        Immunsuppression
        Schwere (morbide) Adipositas
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 Die Symptome der Pandemischen H1N1v Grippe


   Akut auftretendes Fieber und Husten

   Muskel-/Gelenksschmerzen
   Kopfschmerzen
   Durchfall / Erbrechen




                                               Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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 Jugendliche häufig betroffen …




                                               Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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 … und oft hospitalisiert …




                                               Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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 … aber Sterberate v.a bei älteren Menschen




                                                   Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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 Todesfälle v. a. in berufstätiger Bevölkerung




                                                      Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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             Herausforderungen für das Spital




                                                     Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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Herausforderungen Spital
   Betreuung von Grippepatienten

   Verhindern von Grippeübertragung im Spital
                Schutz von Patienten und Personal

   Aufrechterhaltung der anderen Spitalaufgaben




                                                          Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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 Grippepatienten: Management am Spital


                                      Leicht Erkrankte              Schwer
                                                                              ?
                                                                    Erkrankte



                            IST:                 Zunehmend      Noch mehr leicht
                         Wenig leicht           leicht Kranke     kranke, viele
                           kranke                                schwer kranke
         Triage          Infektiologie/        Grippenotfall      Grippetriage
                             ZNA            „Übergangsphase“




                                                                                         Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
         Behandlung                                               Grippenotfall
         ambulant
         Bettenstation                    AIM                   Grippeabteilungen


         Intensiv                   MIPS (CHIPS)                MIPS, CHIPS, OP




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             Verhalten im Spital




                                                         Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
                      Ziel:
„Ansteckungsrisiko im Spital < ausserhalb Spital“



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 Massnahmen Verhinderung von Übertragungen

  Allgemein

  Im Spital
              Immer
              Betreuung Patienten mit Grippe
              Besondere Situationen




                                                            Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
                    Massnahmen nach Risikokontakt
                    Personal mit erhöhtem Risiko
                    Erkranktes Personal




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 Übertragungsweg

  Tröpfchen




  Direkter Kontakt




                                                    Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
  Ansteckung: am höchsten 1 Tag vor
   Symptombeginn und bei Beginn der Symptome
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 Allgemeine hygienische Massnahmen
                Hände waschen


                Husten/Niesen: Papiertaschentuch


                Papiertaschentuch entsorgen




                                                           Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
                In die Armbeuge husten oder niesen


                Hygienemasken besorgen


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 KSSG: Standardmassnahmen (IMMER)
                Händedesinfektion


                Handschuhe, Überschürze bei Exposition mit
                 Körpersekret


                Chirurgische Maske bei




                                                                                     Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
                    Exposition des Gesichts < 1m mit respiratorischem Sekret
                     des Patienten
                    Personal mit Husten, Halsschmerzen, Schnupfen und
                     Personenkontakt < 1m



             Siehe Richtlinien „Händedesinfektion“, „Standardmassnahmen“.

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 Betreuung von Influenzapatienten
              Einzelzimmer/Kohortierung
              Standardmassnahmen plus
              möglichst wenig Kontakte < 1 m, kein
               Händeschütteln
              Maske
                       Chirurgische Maske bei Kontakt < 1m
                       TB-Maske und Schutzbrille (oder eigene Brille)




                                                                              Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
                        bei aerosolbildenden Tätigkeiten (Intubation,
                        Reanimation, Absaugen, resp.
                        Probenentnahme)


             Siehe Richtlinie „Influenza A (H1N1)v“


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 Massnahmen nach Risikokontakt
                Definition: Zusammenwohnen, Umarmen/Küssen,
                 Teilen von Besteck /Geschirr mit Influenza-
                 Erkrankten

                Standardmassnahmen

                Personal und Patientenkontakte
                   Möglichst wenig Kontakte < 1 m, kein Händeschütteln




                                                                               Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
                   Chirurgische Maske bei Kontakt < 1m


                Dauer der Massnahmen: Bis 7 Tage nach letzter
                 Exposition

                Dauer: bis 24 Stunden nach Entfieberung des
                 Influenzaerkrankten
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 Personal mit erhöhtem Risiko

  Definition: Schwangerschaft, Chronische
   Krankheiten (Atemwegserkrankungen,
   kardiovaskuläre Krankheiten, Diabetes,
   Nierenerkrankungen), Immunschwäche und
   immunosuppressive Therapie
  Wenn möglich keine Betreuung von Patienten
   mit Influenza A (H1N1)v




                                                     Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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 Auftreten von Grippe

              Definition Symptome: Fieber über
               38°C, respiratorische Symptome
               z.B. (Husten),Gliederschmerzen

              Kontaktaufnahme mit
                 vorgesetzter Stelle




                                                             Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
                 Hotline (1144) Evaluation Tamiflu®
                 Arbeitsabwesenheit bis 24 h afebril




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             Therapie für das Personal




                                                  Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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 Therapie für das Spitalpersonal

  Empfehlung BAG: Therapie für Risikopatienten

  Therapie bei milden Formen nicht notwendig

  KSSG offeriert auch Therapie für MA:
              Gehäuft der Infektion ausgesetzt (USA: 50% Spital)




                                                                         Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
              Fieber (≥ 38.0) und Husten nicht harmlos
              Behandlung wirksam in ersten 12 Stunden


  Frühtherapie entscheidend
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 Starterpackung Tamiflu ab 10. August 2009




                                                  Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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                Diskussion




                                               Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
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Information H1N1 KSSG

  • 1.
    Pandemische Grippe amKSSG 1 Neue Pandemische Grippe H1N1-v Information für das Personal des Kantonsspitals Pietro Vernazza Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene Matthias Schlegel Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
  • 2.
    Pandemische Grippe amKSSG 2 H1N1-v: Die Aktuelle Lage Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
  • 3.
    30.07.2009 Pandemische Grippe am KSSG 3 Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene
  • 4.
    Pandemische Grippe amKSSG 4 Die aktuelle Lage  Epidemie weltweit verbreitet  CH: Anstieg von Fallmeldungen seit Juli +++  Mehrzahl Neuinfektionen Ferienrückkehrer Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
  • 5.
    Pandemische Grippe amKSSG 5 Konsequenzen für Meldewesen  WHO zählt nicht mehr  USA nur Hosp / †  Diagnose nur noch klinisch (kein Abstrich mehr)  Fieber + Grippeartige Erkrankung Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene  Kontakt in Epidemiegebiet 30.07.2009
  • 6.
    Pandemische Grippe amKSSG 6 H1N1: Fallstatistik Schweiz Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
  • 7.
    Pandemische Grippe amKSSG 7 Prognose für die Schweiz Situation in England Grippesaison Winter 08/09 Pandemische H1N1v Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene  Bis Mitte August v. a. Ferienrückkehrer  Rückgang Ende August  Anstieg Anfangs September  Vorwiegend milde Erkrankungen, kaum Hosp. 30.07.2009
  • 8.
    Pandemische Grippe amKSSG 8 Die Erkrankung Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
  • 9.
    Pandemische Grippe amKSSG 9 Breites klinisches Spektrum  Milde Formen ohne Fieber  Häufig  Virusnachweis positiv  Klassische Grippe mit Fieber, Husten und …  Hospitalisationen (USA)  10% aller klassischen Grippefälle Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene  50% - 80% haben Vorerkrankung  Todesfälle (USA)  2/3 bei Menschen im Arbeitsprozess (25-60j.)  12% ohne Vorerkrankungen (Mexiko: 54%) 30.07.2009
  • 10.
    Pandemische Grippe amKSSG 10 Besonders gefährdet sind….  Schwangere Frauen (Letalität 5%)  Kleinkinder < 5 Jahren (vermehrt Hospitalisiert)  Asthma / COPD  Neuromuskuläre Erkrankungen  Diabetiker Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene  Herz-/Kreislauferkrankungen  Nierenerkrankungen  Immunsuppression  Schwere (morbide) Adipositas 30.07.2009
  • 11.
    Pandemische Grippe amKSSG 11 Die Symptome der Pandemischen H1N1v Grippe  Akut auftretendes Fieber und Husten  Muskel-/Gelenksschmerzen  Kopfschmerzen  Durchfall / Erbrechen Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
  • 12.
    Pandemische Grippe amKSSG 12 Jugendliche häufig betroffen … Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
  • 13.
    Pandemische Grippe amKSSG 13 … und oft hospitalisiert … Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
  • 14.
    Pandemische Grippe amKSSG 14 … aber Sterberate v.a bei älteren Menschen Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
  • 15.
    Pandemische Grippe amKSSG 15 Todesfälle v. a. in berufstätiger Bevölkerung Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
  • 16.
    Pandemische Grippe amKSSG 16 Herausforderungen für das Spital Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
  • 17.
    Pandemische Grippe amKSSG 17 Herausforderungen Spital  Betreuung von Grippepatienten  Verhindern von Grippeübertragung im Spital  Schutz von Patienten und Personal  Aufrechterhaltung der anderen Spitalaufgaben Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
  • 18.
    Pandemische Grippe amKSSG 18 Grippepatienten: Management am Spital Leicht Erkrankte Schwer ? Erkrankte IST: Zunehmend Noch mehr leicht Wenig leicht leicht Kranke kranke, viele kranke schwer kranke Triage Infektiologie/ Grippenotfall Grippetriage ZNA „Übergangsphase“ Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene Behandlung Grippenotfall ambulant Bettenstation AIM Grippeabteilungen Intensiv MIPS (CHIPS) MIPS, CHIPS, OP 30.07.2009
  • 19.
    Pandemische Grippe amKSSG 19 Verhalten im Spital Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene Ziel: „Ansteckungsrisiko im Spital < ausserhalb Spital“ 30.07.2009
  • 20.
    Pandemische Grippe amKSSG 20 Massnahmen Verhinderung von Übertragungen  Allgemein  Im Spital  Immer  Betreuung Patienten mit Grippe  Besondere Situationen Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene  Massnahmen nach Risikokontakt  Personal mit erhöhtem Risiko  Erkranktes Personal 30.07.2009
  • 21.
    Pandemische Grippe amKSSG 21 Übertragungsweg  Tröpfchen  Direkter Kontakt Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene  Ansteckung: am höchsten 1 Tag vor Symptombeginn und bei Beginn der Symptome 30.07.2009
  • 22.
    Pandemische Grippe amKSSG 22 Allgemeine hygienische Massnahmen  Hände waschen  Husten/Niesen: Papiertaschentuch  Papiertaschentuch entsorgen Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene  In die Armbeuge husten oder niesen  Hygienemasken besorgen 30.07.2009
  • 23.
    Pandemische Grippe amKSSG 23 KSSG: Standardmassnahmen (IMMER)  Händedesinfektion  Handschuhe, Überschürze bei Exposition mit Körpersekret  Chirurgische Maske bei Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene  Exposition des Gesichts < 1m mit respiratorischem Sekret des Patienten  Personal mit Husten, Halsschmerzen, Schnupfen und Personenkontakt < 1m Siehe Richtlinien „Händedesinfektion“, „Standardmassnahmen“. 30.07.2009
  • 24.
    Pandemische Grippe amKSSG 24 Betreuung von Influenzapatienten  Einzelzimmer/Kohortierung  Standardmassnahmen plus  möglichst wenig Kontakte < 1 m, kein Händeschütteln  Maske  Chirurgische Maske bei Kontakt < 1m  TB-Maske und Schutzbrille (oder eigene Brille) Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene bei aerosolbildenden Tätigkeiten (Intubation, Reanimation, Absaugen, resp. Probenentnahme) Siehe Richtlinie „Influenza A (H1N1)v“ 30.07.2009
  • 25.
    Pandemische Grippe amKSSG 25 Massnahmen nach Risikokontakt  Definition: Zusammenwohnen, Umarmen/Küssen, Teilen von Besteck /Geschirr mit Influenza- Erkrankten  Standardmassnahmen  Personal und Patientenkontakte  Möglichst wenig Kontakte < 1 m, kein Händeschütteln Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene  Chirurgische Maske bei Kontakt < 1m  Dauer der Massnahmen: Bis 7 Tage nach letzter Exposition  Dauer: bis 24 Stunden nach Entfieberung des Influenzaerkrankten 30.07.2009
  • 26.
    Pandemische Grippe amKSSG 26 Personal mit erhöhtem Risiko  Definition: Schwangerschaft, Chronische Krankheiten (Atemwegserkrankungen, kardiovaskuläre Krankheiten, Diabetes, Nierenerkrankungen), Immunschwäche und immunosuppressive Therapie  Wenn möglich keine Betreuung von Patienten mit Influenza A (H1N1)v Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
  • 27.
    Pandemische Grippe amKSSG 27 Auftreten von Grippe  Definition Symptome: Fieber über 38°C, respiratorische Symptome z.B. (Husten),Gliederschmerzen  Kontaktaufnahme mit  vorgesetzter Stelle Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene  Hotline (1144) Evaluation Tamiflu®  Arbeitsabwesenheit bis 24 h afebril 30.07.2009
  • 28.
    Pandemische Grippe amKSSG 28 Therapie für das Personal Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
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    Pandemische Grippe amKSSG 29 Therapie für das Spitalpersonal  Empfehlung BAG: Therapie für Risikopatienten  Therapie bei milden Formen nicht notwendig  KSSG offeriert auch Therapie für MA:  Gehäuft der Infektion ausgesetzt (USA: 50% Spital) Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene  Fieber (≥ 38.0) und Husten nicht harmlos  Behandlung wirksam in ersten 12 Stunden  Frühtherapie entscheidend 30.07.2009
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    Pandemische Grippe amKSSG 30 Starterpackung Tamiflu ab 10. August 2009 Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009
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    Pandemische Grippe amKSSG 31 Diskussion Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene 30.07.2009