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Ausbau unterversorgter Gemeinden
in Brandenburg mit DSL-Infrastruktur
Inhalt

1.       Über DNS:NET ....................................................................................................... 3
2.       DNS:NET in Zahlen ................................................................................................ 4
3.       Aufbau von HVt-Standorten in unterversorgten Regionen ..................................... 5




                                                           -2-
1. Über DNS:NET

Die DNS:NET Internet Service GmbH, ist bereits seit 1998 als Internet-Service-Provider am
Markt und seit Ende 2005 auch eine zugelassene Telefongesellschaft in Deutschland. Im
Laufe der folgenden Jahre hat sie in ein eigenes Telefonnetz investiert. Zur Versorgung von
Endkunden mit Sprach-Datendiensten wurden Teilnehmeranschlussnetze in Berlin und
mehreren Orten Brandenburgs aufgebaut.

Angeboten werden hierüber klassische Telefonanschlüsse (analog, ISDN BRI, ISDN PRI)
sowie reine Datenleitungen (ADSL2+, SHDSL, E1) und kombinierte Sprach-Daten-Produkte
für Geschäfts- und Privatkunden.

Insbesondere ADSL2+ Anschlüsse, die dem Endkunden mit bis zu 24 MBit/s erheblich
mehr Bandbreite zur Verfügung stellen als bisherige DSL-Angebote, stillen den immer größer
werdenden Bedarf der Internetnutzer an Bandbreite, welcher u.a. durch die zunehmende
Verbreitung von IP-basierten Diensten wie Voice-over-IP bei Geschäftskunden und Video-on-
Demand bei Privatkunden entsteht.

DNS:NET hat ein Produkt entwickelt, mit dem Endkunden ein echter Telefon- und DSL-
Anschluss als vollständiger Ersatz zur Deutschen Telekom angeboten werden kann. Der
Endkunde bekommt somit keine Rechnung von der T-Com mehr.

Ausgebaut wurden und werden vor allem kleinere Orte, in denen die Deutsche Telekom der
einzige Anbieter am Markt ist.

DNS:NET versorgt heute bereits viele tausend Kunden mit Telefon- und DSL-Anschlüssen in
Orten wie Berlin, Bernau, Neuruppin, Königs Wusterhausen, Zeesen, Wildau, Luckenwalde,
Zossen und Halberstadt.




                                            -3-
2. DNS:NET in Zahlen


Gründung:          1998

Geschäftsführer:   Alexander Lucke

Gesellschafter:    Alexander Lucke (100%)

Stammkapital:      200 TEUR

Sitz:              Bernau bei Berlin (Brandenburg)

Geschäftsstelle:   Ostseestraße 111, 10409 Berlin

Mitarbeiter:       ca. 30

Kunden:            ca.7.000

Umsatz:            2008     ca. 3,5 Mio. EUR
                   2009     ca. 6,5 Mio. EUR (stark wachsend)

Fakten:
                       einer der großen Internet-Dienstleister im Business-Segement
                       eigene Netzinfrastruktur
                       Betrieb eigener Rechenzentren
                       zugelassene Telefongesellschaft
                       namhafte Großkunden wie DATEV eG, Investitionsbank Berlin




                                         -4-
3. Aufbau von HVt-Standorten in unterversorgten Regionen Brandenburgs

Im Rahmen des Ausbaus des eigenen Teilnehmeranschlussnetzes hat DNS:NET eigene
Telefon- und DSL-Technik in Berlin und mehreren Orten Brandenburgs aufgebaut. Hier
werden heute neben etlichen Geschäftskunden bereits mehrere tausend Endkunden
versorgt.

DNS:NET nutzte hier bislang vor allem die Möglichkeit des Zugriffs auf die Kupferleitungen
im oder am Gebäude der Deutschen Telekom. Je nach örtlichen Gegebenheiten hat
DNS:NET hierzu Kollokationsflächen im T-Com Gebäude angemietet und dort seine Technik
installiert




oder diese in Form von Außengehäusen neben dem Gebäude installiert.




                                           -5-
Anfangs hat DNS:NET seine Technik – ähnlich wie andere Anbieter sowie die Deutsche
Telekom selbst – ausschließlich im oder am HVt-Gebäude der Telekom aufgebaut. Als
Abgrenzung zu den Produkten der T-Com wurden Telefonflatratepakete („pauschal
telefonieren in das deutsche Festnetz“) angeboten.

Im Rahmen des Netzausbaus und der Vermarktung ist DNS:NET auf etliche Orte und
Ortsteile gestoßen, in denen die Einwohner bislang gar kein DSL bekommen können. Der
Grund hierfür sind zu lange Kupferleitungen zwischen den Häusern und den zentralen
Gebäuden der Telekom, die oft mehrere Kilometer entfernt stehen.

Große bundesweit tätige Anbieter betreiben ein bundesweit einheitliches Netzkonzept und
bauen ihre Technik ausschließlich in den HVt-Gebäuden der Telekom auf.




                Herkömmlicher Netzaufbau mit Verteilertechnik im bzw. am T-Com Gebäude


DNS:NET hingegen geht nun verstärkt dazu über, die eigene Hauptverteilertechnik „näher
zum Kunden“ zu bringen. So werden statt bislang nur einem zentralen nun mehrere verteilte
Knotenpunkte, wie sie im Bild oben („Außengehäuse“) zu sehen sind, im Ort installiert und
mit den Kupferleitungen der Deutschen Telekom verbunden. Die jeweiligen Verteiler-Knoten
verbindet DNS:NET z.B. mit eigenen Glasfaserleitungen. Durch die Nähe zum Kunden
verkürzt DNS:NET die Länge der Kupferleitung und ist somit als einziger Anbieter in der
Lage, den Kunden DSL-Anschlüsse zur Verfügung zu stellen.




                                                -6-
Verteilter Netzaufbau mit Verteilertechnik am T-Com KVz


Die verwendete Technik ist somit die gleiche (weshalb die Betriebserfahrung der DNS:NET
genutzt wird), lediglich der Standort wird in diesen Regionen angepasst.

Entsprechende Netzknoten mit KVz-Anschluss wurden z.B. bereits in Zernsdorf (eines
Ortsteils Königs Wusterhausens) aufgebaut. In Summe werden hier mehr als 10 Außen-
gehäuse errichtet, die untereinander über ein durch DNS:NET neu verlegtes Kabelnetz
verbunden sind. Einwohner, die bislang gar kein DSL erhielten, bekommen nun von
DNS:NET DSL-Anschlüsse mit 20 MBit/s Bandbreite. Später sind je nach Bedarf auch
höhere Bandbreiten (derzeit zwischen 50 und 100 MBit/s) möglich.




                               DNS:NET Outdoor-DSLAM am T-Com KVz




                                                -7-
In Zernsdorf sind mittlerweile mehrere hundert Kunden am Netz. Angeboten wird das
Produkt inkl. Telefonanschluss und Telefonflatrate in das deutsche Festnetz für 99 EUR
einmalig und 49,90 EUR mtl.

DNS:NET plant, in 2009 und 2010 weitere Orte mit Telefon- und DSL-Infrastruktur auszu-
bauen und so die erhebliche Nachfrage in bislang nicht oder nur schlecht versorgten
Regionen zu befriedigen. Dieser Ausbau findet deutliche Beachtung in der Presse und der
Politik. So erhielt das Unternehmen nur aufgrund eines TV-Berichtes im RBB
(http://www.rbb-online.de/_/brandenburgaktuell/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_mini_7998986.html)
Bedarfsmitteilungen von ca. 50 Gemeinden.

Alleine in Brandenburg verfügen nach Angaben des Städte und Gemeindetages 70.708
Haushalte über keine Breitbandzugangsmöglichkeit. Dies entspricht einem Markt von ca.
30.000 Kunden. Bundesweit erhalten 816.906 Haushalte derzeit keinen Breitbandinternet-
zugang.

Ansprechpartner für Gemeinden

DNS:NET Internet Service GmbH
Thorsten Scholz
Projektleiter
Breitband-Zugang für die ländlichen Regionen
Fontaneplatz 10 A
15711 Königs Wusterhausen
E-Mail:t.scholz@dns-net.de
Telefon:030-66765-146
Fax:030-66765-346
Handy: 0177-7892033      .




                                             -8-

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DSL in Brandenburg

  • 1. Ausbau unterversorgter Gemeinden in Brandenburg mit DSL-Infrastruktur
  • 2. Inhalt 1. Über DNS:NET ....................................................................................................... 3 2. DNS:NET in Zahlen ................................................................................................ 4 3. Aufbau von HVt-Standorten in unterversorgten Regionen ..................................... 5 -2-
  • 3. 1. Über DNS:NET Die DNS:NET Internet Service GmbH, ist bereits seit 1998 als Internet-Service-Provider am Markt und seit Ende 2005 auch eine zugelassene Telefongesellschaft in Deutschland. Im Laufe der folgenden Jahre hat sie in ein eigenes Telefonnetz investiert. Zur Versorgung von Endkunden mit Sprach-Datendiensten wurden Teilnehmeranschlussnetze in Berlin und mehreren Orten Brandenburgs aufgebaut. Angeboten werden hierüber klassische Telefonanschlüsse (analog, ISDN BRI, ISDN PRI) sowie reine Datenleitungen (ADSL2+, SHDSL, E1) und kombinierte Sprach-Daten-Produkte für Geschäfts- und Privatkunden. Insbesondere ADSL2+ Anschlüsse, die dem Endkunden mit bis zu 24 MBit/s erheblich mehr Bandbreite zur Verfügung stellen als bisherige DSL-Angebote, stillen den immer größer werdenden Bedarf der Internetnutzer an Bandbreite, welcher u.a. durch die zunehmende Verbreitung von IP-basierten Diensten wie Voice-over-IP bei Geschäftskunden und Video-on- Demand bei Privatkunden entsteht. DNS:NET hat ein Produkt entwickelt, mit dem Endkunden ein echter Telefon- und DSL- Anschluss als vollständiger Ersatz zur Deutschen Telekom angeboten werden kann. Der Endkunde bekommt somit keine Rechnung von der T-Com mehr. Ausgebaut wurden und werden vor allem kleinere Orte, in denen die Deutsche Telekom der einzige Anbieter am Markt ist. DNS:NET versorgt heute bereits viele tausend Kunden mit Telefon- und DSL-Anschlüssen in Orten wie Berlin, Bernau, Neuruppin, Königs Wusterhausen, Zeesen, Wildau, Luckenwalde, Zossen und Halberstadt. -3-
  • 4. 2. DNS:NET in Zahlen Gründung: 1998 Geschäftsführer: Alexander Lucke Gesellschafter: Alexander Lucke (100%) Stammkapital: 200 TEUR Sitz: Bernau bei Berlin (Brandenburg) Geschäftsstelle: Ostseestraße 111, 10409 Berlin Mitarbeiter: ca. 30 Kunden: ca.7.000 Umsatz: 2008 ca. 3,5 Mio. EUR 2009 ca. 6,5 Mio. EUR (stark wachsend) Fakten: einer der großen Internet-Dienstleister im Business-Segement eigene Netzinfrastruktur Betrieb eigener Rechenzentren zugelassene Telefongesellschaft namhafte Großkunden wie DATEV eG, Investitionsbank Berlin -4-
  • 5. 3. Aufbau von HVt-Standorten in unterversorgten Regionen Brandenburgs Im Rahmen des Ausbaus des eigenen Teilnehmeranschlussnetzes hat DNS:NET eigene Telefon- und DSL-Technik in Berlin und mehreren Orten Brandenburgs aufgebaut. Hier werden heute neben etlichen Geschäftskunden bereits mehrere tausend Endkunden versorgt. DNS:NET nutzte hier bislang vor allem die Möglichkeit des Zugriffs auf die Kupferleitungen im oder am Gebäude der Deutschen Telekom. Je nach örtlichen Gegebenheiten hat DNS:NET hierzu Kollokationsflächen im T-Com Gebäude angemietet und dort seine Technik installiert oder diese in Form von Außengehäusen neben dem Gebäude installiert. -5-
  • 6. Anfangs hat DNS:NET seine Technik – ähnlich wie andere Anbieter sowie die Deutsche Telekom selbst – ausschließlich im oder am HVt-Gebäude der Telekom aufgebaut. Als Abgrenzung zu den Produkten der T-Com wurden Telefonflatratepakete („pauschal telefonieren in das deutsche Festnetz“) angeboten. Im Rahmen des Netzausbaus und der Vermarktung ist DNS:NET auf etliche Orte und Ortsteile gestoßen, in denen die Einwohner bislang gar kein DSL bekommen können. Der Grund hierfür sind zu lange Kupferleitungen zwischen den Häusern und den zentralen Gebäuden der Telekom, die oft mehrere Kilometer entfernt stehen. Große bundesweit tätige Anbieter betreiben ein bundesweit einheitliches Netzkonzept und bauen ihre Technik ausschließlich in den HVt-Gebäuden der Telekom auf. Herkömmlicher Netzaufbau mit Verteilertechnik im bzw. am T-Com Gebäude DNS:NET hingegen geht nun verstärkt dazu über, die eigene Hauptverteilertechnik „näher zum Kunden“ zu bringen. So werden statt bislang nur einem zentralen nun mehrere verteilte Knotenpunkte, wie sie im Bild oben („Außengehäuse“) zu sehen sind, im Ort installiert und mit den Kupferleitungen der Deutschen Telekom verbunden. Die jeweiligen Verteiler-Knoten verbindet DNS:NET z.B. mit eigenen Glasfaserleitungen. Durch die Nähe zum Kunden verkürzt DNS:NET die Länge der Kupferleitung und ist somit als einziger Anbieter in der Lage, den Kunden DSL-Anschlüsse zur Verfügung zu stellen. -6-
  • 7. Verteilter Netzaufbau mit Verteilertechnik am T-Com KVz Die verwendete Technik ist somit die gleiche (weshalb die Betriebserfahrung der DNS:NET genutzt wird), lediglich der Standort wird in diesen Regionen angepasst. Entsprechende Netzknoten mit KVz-Anschluss wurden z.B. bereits in Zernsdorf (eines Ortsteils Königs Wusterhausens) aufgebaut. In Summe werden hier mehr als 10 Außen- gehäuse errichtet, die untereinander über ein durch DNS:NET neu verlegtes Kabelnetz verbunden sind. Einwohner, die bislang gar kein DSL erhielten, bekommen nun von DNS:NET DSL-Anschlüsse mit 20 MBit/s Bandbreite. Später sind je nach Bedarf auch höhere Bandbreiten (derzeit zwischen 50 und 100 MBit/s) möglich. DNS:NET Outdoor-DSLAM am T-Com KVz -7-
  • 8. In Zernsdorf sind mittlerweile mehrere hundert Kunden am Netz. Angeboten wird das Produkt inkl. Telefonanschluss und Telefonflatrate in das deutsche Festnetz für 99 EUR einmalig und 49,90 EUR mtl. DNS:NET plant, in 2009 und 2010 weitere Orte mit Telefon- und DSL-Infrastruktur auszu- bauen und so die erhebliche Nachfrage in bislang nicht oder nur schlecht versorgten Regionen zu befriedigen. Dieser Ausbau findet deutliche Beachtung in der Presse und der Politik. So erhielt das Unternehmen nur aufgrund eines TV-Berichtes im RBB (http://www.rbb-online.de/_/brandenburgaktuell/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_mini_7998986.html) Bedarfsmitteilungen von ca. 50 Gemeinden. Alleine in Brandenburg verfügen nach Angaben des Städte und Gemeindetages 70.708 Haushalte über keine Breitbandzugangsmöglichkeit. Dies entspricht einem Markt von ca. 30.000 Kunden. Bundesweit erhalten 816.906 Haushalte derzeit keinen Breitbandinternet- zugang. Ansprechpartner für Gemeinden DNS:NET Internet Service GmbH Thorsten Scholz Projektleiter Breitband-Zugang für die ländlichen Regionen Fontaneplatz 10 A 15711 Königs Wusterhausen E-Mail:t.scholz@dns-net.de Telefon:030-66765-146 Fax:030-66765-346 Handy: 0177-7892033 . -8-