SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Von Bologna bis Lörrach – Duales Studi-
um
In Baden Württemberg und seinen Hochschulen können duale Stu-
diengänge auf eine erfolgreiche Bildungs-Geschichte zurückbli-
cken. Schon 1974 und damit 25 Jahre vor Bologna wurden im
Ländle die Weichen für duale Hochschulstudiengänge gelegt.

Basel, 19. Oktober 2009 Am Anfang stand keine bildungspoliti-
sche,   sondern   eine    unternehmerische          Initiative.   1971   traten
die damalige Daimler-Benz AG, die Robert Bosch GmbH und die
Standard   Elektrik      Lorenz    AG    an   das   Kultusministerium      Baden
Württemberg heran, mit der Bitte, den bestehenden dualen Stu-
diengang aufzuwerten, um den Studierenden eine echte Alterna-
tive zum klassischen Hochschulstudium zu bieten. Die Lernin-
halte müssten hierzu ein mit der Hochschule vergleichbares Ni-
veau erreichen.

Drei Jahre später begann 1974 die Erfolgsstory der „Berufsaka-
demie Baden-Württemberg“. Zuerst jedoch als Bildungs-Projekt.
1981 hatten sich bereits 9 weitere Berufsakademien in ganz Ba-
den Württemberg dem dualen Ausbildungsprojekt angeschlossen,
im Folgejahr 1982 erfolgte die offizielle Legalisierung durch
das vom Stuttgarter Landtag verabschiedete „Berufsakademiege-
setz BAG“ für Baden-Württemberg. Zentrale bildungspolitische
Forderungen von Bologna, wie beispielsweise der Employability
der Auszubildenden, waren so gesehen lange vor 1999 Baden-
Württembergische Bildungsrealität.

Die   Berufsakademie      Baden-Württemberg         wurde   im   März   2009   in
„Duale Hochschule Baden Württemberg“, kurz DHBW, umgewandelt,
der   Hochschulstatus      wurde     somit     offizialisiert.      Inhaltlich
wurde und wird das Konzept eines kompakten dreijährigen Studi-
ums   weiterverfolgt.     In   insgesamt       sechs   Theoriephasen     werden
die Inhalte eines äquivalenten, nicht dualen Hochschulstudiums
vermittelt. Während sechs Praxisphasen in den Unternehmen wer-
den die Studieninhalte vertieft bzw. ergänzt. Alle Bachelor
Abschlüsse   sind     nach     dem      Bologna-Modell      akkreditiert       und
gleichgestellt mit den klassischen, nicht dualen Bachelor Ab-
schlüssen. Wobei es ein offenes Geheimnis zu sein scheint,
dass viele Unternehmen bevorzugt die Praxis erfahrenen Studi-
enabgänger dualer Ausbildungszweige einstellen.
Die acht Studienorte der DHBW und ihr Studienangebot weisen
zum Teil auch regional bedingte Unterschiede auf. An der DHBW
Lörrach   werden     beispielsweise   auf   Grund    der   Grenznähe     zur
Schweiz und Frankreich besondere Abschlüsse wie die Trinatio-
nale Ingenieurausbildung zum Bachelor of Engineering, Bachelor
der Fachhochschule Nordwestschweiz und Licencié der Université
de Haute-Alsace angeboten. Aktuell studieren ca. 1700 Studie-
rende verteilt auf 15 Studiengänge an der DHBW Lörrach.

Einer der neueren und sehr nachgefragten Studienangebote der
DHWB Lörrach ist der seit Oktober 2004 angebotene Bachelor in
Tourismusbetriebswirtschaft. Allein 56 der insgesamt 152 Stu-
dierenden dieses Studienzweigs haben im Oktober 2009 ihr Stu-
dium begonnen. Der Erfolg dieses oder vergleichbarer Studien-
gänge könne mit der allgemein gewachsenen Bedeutung des Ser-
vice- und Dienstleistungssektors anteilig an der gesamtwirt-
schaftlichen   Entwicklung    erklärt    werden,     erörtert    Prof.   Dr.
Valentin Weislämle, verantwortlich für den Studiengang Touris-
musbetriebswirtschaft an der DHBW. Weislämle spricht von der
„Hoffnungsbranche      Tourismus“.    „Gerade   in    einer     touristisch
derart attraktiven Region wie dem Schwarzwald und dem Elsass
liegen viele Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzpotenziale, die
durch   professionellen    Tourismus    erschlossen     werden     können.“
erklärt Weislämle.

Bis dato sei der regionale Tourismus durch eine sehr geringe
Akademikerdichte gekennzeichnet. Die meisten touristischen Or-
ganisationen   und    Strukturen   seien    durch    öffentliche    Träger-
schaft bzw. inhabergeführte Unternehmen gekennzeichnet. Dies
habe zur Folge, dass ein bedeutender Teil der Stellen aus dem
öffentlichen Dienst rekrutiert wurde, wodurch sich das beste-
hende Defizit an spezifischer Ausbildung im Tourismus erklären
ließe, führt Weislämle weiter aus.

Von den ca. 540 ausbildenden Partnerunternehmen der DHBW Lör-
rach entfallen über 50 Betriebe auf den Bereich Tourismuswirt-
schaft. Hierunter befinden sich drei in der Schweiz, ein in
Frankreich, ein in England und ein weiteres in Zypern ansässi-
ges Unternehmen. Die klassischen Touristiker führen bei der
Zahl der Auszubildenden. Thomas Cook liegt mit insgesamt 15
Studenten vor Spar mit! Reisen mit 9 Auszubildenden, gefolgt
von der Treugast Solution Group mit 8 Auszubildenden. Gemessen
an der Gesamtzahl von 152 Studierenden entfallen auf Thomas
Cook und Spar mit! Reisen ein überproportional hoher Anteil an
Auszubildenden. Spar mit! Reisen kann in Anbetracht der we-
sentlich      kleineren    Unternehmensstruktur         und   gemessen   daran,
dass das Unternehmen ein Jahr später als Thomas Cook in eine
Kooperation mit der DHBW Lörrach eintrat, den mit 14 Prozent
höchsten Studierenden-Anteil umgerechnet auf die Gesamtbeleg-
schaft ausweisen. Aktuell zum 1. Oktober konnte Spar mit! Rei-
sen den ersten Ausbildungsvertrag in ein Arbeitsverhältnis um-
wandeln.

„Als Reiseveranstalter mit vielen Alleinstellungsmerkmalen ist
das duale Ausbildungsmodell für uns besonders attraktiv“, er-
klärt Mathias Finck, geschäftsführender Alleininhaber von Spar
mit! Reisen. „Denn in den dreimonatigen Praxisphasen können
wir die Studierenden intensiv in unsere unternehmensspezifi-
schen    Abläufe   einarbeiten.       Nach   einer     Übernahme    profitieren
hiervon beiden Seiten enorm.“

„Insgesamt     führt   die    starke      Einbindung    der   Unternehmen     als
gleichberechtigte         Partner    im   Ausbildungsmodell      der   DHBW    zu
nachfrageorientierten         Studiengängen,      die    einerseits      wissen-
schaftlich ausgerichtet sind, andererseits aber die konkreten
Anforderungen der Unternehmen in den Mittelpunkt der zu ver-
mittelnden Kompetenzen setzen“, erläutert Weislämle. Das BA-
Modell der DHBW erfülle also per se schon lange die Forderun-
gen des Bolognaprozesses nach bestmöglichster Employability.
Auch    die   Übernahme-     und    Beschäftigungsquote       der   Absolventen
von über 90% spräche eine eindeutige Sprache.

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Maschinenbau Hahn: Duale Ausbildung sichert das Handwerk
Maschinenbau Hahn: Duale Ausbildung sichert das HandwerkMaschinenbau Hahn: Duale Ausbildung sichert das Handwerk
Maschinenbau Hahn: Duale Ausbildung sichert das Handwerk
olik88
 
PM 5vor12 Düsseldorf Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Düsseldorf Herbst 2010.pdfPM 5vor12 Düsseldorf Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Düsseldorf Herbst 2010.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
Master Lehrgang Management und Unternehmensführung in Südtirol - SMBS Univers...
Master Lehrgang Management und Unternehmensführung in Südtirol - SMBS Univers...Master Lehrgang Management und Unternehmensführung in Südtirol - SMBS Univers...
Master Lehrgang Management und Unternehmensführung in Südtirol - SMBS Univers...
SMBS University of Salzburg Business School
 
PM Semesterbeginn_ Lebenslanges Lernen.pdf
PM Semesterbeginn_ Lebenslanges Lernen.pdfPM Semesterbeginn_ Lebenslanges Lernen.pdf
PM Semesterbeginn_ Lebenslanges Lernen.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
PM 5vor12 Ruhrgebiet_Westfalen Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Ruhrgebiet_Westfalen Herbst 2010.pdfPM 5vor12 Ruhrgebiet_Westfalen Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Ruhrgebiet_Westfalen Herbst 2010.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
NUVO - Nr. 3/2019 - Kommt die Energiewende in Ostdeutschland?
NUVO - Nr. 3/2019 - Kommt die Energiewende in Ostdeutschland?NUVO - Nr. 3/2019 - Kommt die Energiewende in Ostdeutschland?
NUVO - Nr. 3/2019 - Kommt die Energiewende in Ostdeutschland?
Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.
 
PM 5vor12 Hannover_Bremen Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Hannover_Bremen Herbst 2010.pdfPM 5vor12 Hannover_Bremen Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Hannover_Bremen Herbst 2010.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
PM 5vor12 Stuttgart Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Stuttgart Herbst 2010.pdfPM 5vor12 Stuttgart Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Stuttgart Herbst 2010.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
FAQs Master-Lehrgänge PR/IK und CKM
FAQs Master-Lehrgänge PR/IK und CKMFAQs Master-Lehrgänge PR/IK und CKM
FAQs Master-Lehrgänge PR/IK und CKM
PR PLUS GmbH
 
Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 2...
Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 2...Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 2...
Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 2...
WFG Westerwaldkreis mbH
 
20090720 E Portfolio Konzept Fuer Sms Outgoings
20090720 E Portfolio Konzept Fuer Sms Outgoings20090720 E Portfolio Konzept Fuer Sms Outgoings
20090720 E Portfolio Konzept Fuer Sms Outgoings
heiko.vogl
 
24-09 Wohanka.pdf
24-09 Wohanka.pdf24-09 Wohanka.pdf
PM azubiq_5vor12 Herbst 2010.pdf
PM azubiq_5vor12 Herbst 2010.pdfPM azubiq_5vor12 Herbst 2010.pdf
PM azubiq_5vor12 Herbst 2010.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 

Was ist angesagt? (13)

Maschinenbau Hahn: Duale Ausbildung sichert das Handwerk
Maschinenbau Hahn: Duale Ausbildung sichert das HandwerkMaschinenbau Hahn: Duale Ausbildung sichert das Handwerk
Maschinenbau Hahn: Duale Ausbildung sichert das Handwerk
 
PM 5vor12 Düsseldorf Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Düsseldorf Herbst 2010.pdfPM 5vor12 Düsseldorf Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Düsseldorf Herbst 2010.pdf
 
Master Lehrgang Management und Unternehmensführung in Südtirol - SMBS Univers...
Master Lehrgang Management und Unternehmensführung in Südtirol - SMBS Univers...Master Lehrgang Management und Unternehmensführung in Südtirol - SMBS Univers...
Master Lehrgang Management und Unternehmensführung in Südtirol - SMBS Univers...
 
PM Semesterbeginn_ Lebenslanges Lernen.pdf
PM Semesterbeginn_ Lebenslanges Lernen.pdfPM Semesterbeginn_ Lebenslanges Lernen.pdf
PM Semesterbeginn_ Lebenslanges Lernen.pdf
 
PM 5vor12 Ruhrgebiet_Westfalen Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Ruhrgebiet_Westfalen Herbst 2010.pdfPM 5vor12 Ruhrgebiet_Westfalen Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Ruhrgebiet_Westfalen Herbst 2010.pdf
 
NUVO - Nr. 3/2019 - Kommt die Energiewende in Ostdeutschland?
NUVO - Nr. 3/2019 - Kommt die Energiewende in Ostdeutschland?NUVO - Nr. 3/2019 - Kommt die Energiewende in Ostdeutschland?
NUVO - Nr. 3/2019 - Kommt die Energiewende in Ostdeutschland?
 
PM 5vor12 Hannover_Bremen Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Hannover_Bremen Herbst 2010.pdfPM 5vor12 Hannover_Bremen Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Hannover_Bremen Herbst 2010.pdf
 
PM 5vor12 Stuttgart Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Stuttgart Herbst 2010.pdfPM 5vor12 Stuttgart Herbst 2010.pdf
PM 5vor12 Stuttgart Herbst 2010.pdf
 
FAQs Master-Lehrgänge PR/IK und CKM
FAQs Master-Lehrgänge PR/IK und CKMFAQs Master-Lehrgänge PR/IK und CKM
FAQs Master-Lehrgänge PR/IK und CKM
 
Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 2...
Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 2...Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 2...
Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 2...
 
20090720 E Portfolio Konzept Fuer Sms Outgoings
20090720 E Portfolio Konzept Fuer Sms Outgoings20090720 E Portfolio Konzept Fuer Sms Outgoings
20090720 E Portfolio Konzept Fuer Sms Outgoings
 
24-09 Wohanka.pdf
24-09 Wohanka.pdf24-09 Wohanka.pdf
24-09 Wohanka.pdf
 
PM azubiq_5vor12 Herbst 2010.pdf
PM azubiq_5vor12 Herbst 2010.pdfPM azubiq_5vor12 Herbst 2010.pdf
PM azubiq_5vor12 Herbst 2010.pdf
 

Andere mochten auch

Sistemas recuperacion correcta
Sistemas recuperacion correctaSistemas recuperacion correcta
Sistemas recuperacion correcta
Daniela Morales
 
Ley federal de proteccion de datos...
Ley federal de proteccion de datos...Ley federal de proteccion de datos...
Ley federal de proteccion de datos...
CheeMmaa Alvarez
 
ETICA PROFESIONAL JULETH
ETICA PROFESIONAL JULETHETICA PROFESIONAL JULETH
ETICA PROFESIONAL JULETH
JULIETHIKA
 
Valoración de un proyecto.
Valoración de un proyecto.Valoración de un proyecto.
Valoración de un proyecto.
María
 
meldung.pdf
meldung.pdfmeldung.pdf
a
aa
Tecnología móvil
Tecnología móvilTecnología móvil
Tecnología móvil
María Verónica Varela
 
Eslovènia, datos de este pais.
Eslovènia, datos de este pais.Eslovènia, datos de este pais.
Eslovènia, datos de este pais.
pmombaers
 
Cent os_
 Cent os_ Cent os_
Cent os_
Área SZ Piura
 
Paola vasquez recursos humanos
Paola vasquez recursos humanosPaola vasquez recursos humanos
Paola vasquez recursos humanos
PAOLAVASQUEZBULLY
 
pi995.pdf
pi995.pdfpi995.pdf
Algoritmos
AlgoritmosAlgoritmos
Algoritmos
sebastiancausado
 
Cuál es el negocio que siempre ha querido
Cuál es el negocio que siempre ha queridoCuál es el negocio que siempre ha querido
Cuál es el negocio que siempre ha querido
josuecobaleda
 
Metodología de la Investigación
Metodología de la InvestigaciónMetodología de la Investigación
Metodología de la Investigación
jarvargas
 
5º trabajo virtual plan de mejora
5º trabajo virtual plan de mejora5º trabajo virtual plan de mejora
5º trabajo virtual plan de mejora
Pura Hadmoda Minaya Cerda
 
energia laura sanae
energia laura sanaeenergia laura sanae
energia laura sanae
sanaeberbri
 
Módulo IV, Orientaciones para activar la participación social en las escuelas...
Módulo IV, Orientaciones para activar la participación social en las escuelas...Módulo IV, Orientaciones para activar la participación social en las escuelas...
Módulo IV, Orientaciones para activar la participación social en las escuelas...
Guadalupe Medina
 
Gabriel Garcia Marquez homenaje
Gabriel Garcia Marquez homenajeGabriel Garcia Marquez homenaje
Gabriel Garcia Marquez homenaje
Rosa Lilia Ortiz Villarreal
 
Certificadoparticipante
CertificadoparticipanteCertificadoparticipante
Certificadoparticipante
Maryori Prado
 
Open edge mobile
Open edge mobileOpen edge mobile
Open edge mobile
Quantum Data System
 

Andere mochten auch (20)

Sistemas recuperacion correcta
Sistemas recuperacion correctaSistemas recuperacion correcta
Sistemas recuperacion correcta
 
Ley federal de proteccion de datos...
Ley federal de proteccion de datos...Ley federal de proteccion de datos...
Ley federal de proteccion de datos...
 
ETICA PROFESIONAL JULETH
ETICA PROFESIONAL JULETHETICA PROFESIONAL JULETH
ETICA PROFESIONAL JULETH
 
Valoración de un proyecto.
Valoración de un proyecto.Valoración de un proyecto.
Valoración de un proyecto.
 
meldung.pdf
meldung.pdfmeldung.pdf
meldung.pdf
 
a
aa
a
 
Tecnología móvil
Tecnología móvilTecnología móvil
Tecnología móvil
 
Eslovènia, datos de este pais.
Eslovènia, datos de este pais.Eslovènia, datos de este pais.
Eslovènia, datos de este pais.
 
Cent os_
 Cent os_ Cent os_
Cent os_
 
Paola vasquez recursos humanos
Paola vasquez recursos humanosPaola vasquez recursos humanos
Paola vasquez recursos humanos
 
pi995.pdf
pi995.pdfpi995.pdf
pi995.pdf
 
Algoritmos
AlgoritmosAlgoritmos
Algoritmos
 
Cuál es el negocio que siempre ha querido
Cuál es el negocio que siempre ha queridoCuál es el negocio que siempre ha querido
Cuál es el negocio que siempre ha querido
 
Metodología de la Investigación
Metodología de la InvestigaciónMetodología de la Investigación
Metodología de la Investigación
 
5º trabajo virtual plan de mejora
5º trabajo virtual plan de mejora5º trabajo virtual plan de mejora
5º trabajo virtual plan de mejora
 
energia laura sanae
energia laura sanaeenergia laura sanae
energia laura sanae
 
Módulo IV, Orientaciones para activar la participación social en las escuelas...
Módulo IV, Orientaciones para activar la participación social en las escuelas...Módulo IV, Orientaciones para activar la participación social en las escuelas...
Módulo IV, Orientaciones para activar la participación social en las escuelas...
 
Gabriel Garcia Marquez homenaje
Gabriel Garcia Marquez homenajeGabriel Garcia Marquez homenaje
Gabriel Garcia Marquez homenaje
 
Certificadoparticipante
CertificadoparticipanteCertificadoparticipante
Certificadoparticipante
 
Open edge mobile
Open edge mobileOpen edge mobile
Open edge mobile
 

Ähnlich wie DHBW Lörrach.doc

HSO KV College
HSO KV CollegeHSO KV College
vocatium im Dialog - Präsentationen
vocatium im Dialog - Präsentationen vocatium im Dialog - Präsentationen
vocatium im Dialog - Präsentationen
Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH
 
Berufsbegleitendes Masterstudium in strategischer oder digitaler Kommunikation
Berufsbegleitendes Masterstudium in strategischer oder digitaler KommunikationBerufsbegleitendes Masterstudium in strategischer oder digitaler Kommunikation
Berufsbegleitendes Masterstudium in strategischer oder digitaler Kommunikation
DAPR Deutsche Akademie für Public Relations
 
PM_Neues Hochschulgesetz.pdf
PM_Neues Hochschulgesetz.pdfPM_Neues Hochschulgesetz.pdf
PM_Neues Hochschulgesetz.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
AKAD Hochschule für Berufstätige - BBA
AKAD Hochschule für Berufstätige - BBAAKAD Hochschule für Berufstätige - BBA
AKAD Hochschule für Berufstätige - BBA
Education in Switzerland - Universities in Switzerland
 
Master-Booklet der DAPR
Master-Booklet der DAPRMaster-Booklet der DAPR
Berufsbildung: Erfolge und Perspektiven
Berufsbildung: Erfolge und PerspektivenBerufsbildung: Erfolge und Perspektiven
Berufsbildung: Erfolge und Perspektiven
Wirtschaftspädagogik & Personalentwicklung (FAU)
 
Report MBA Studium 2016
Report MBA Studium 2016Report MBA Studium 2016
Report MBA Studium 2016
Das-richtige-studieren.de
 
Warum hospitality management
Warum hospitality managementWarum hospitality management
Warum hospitality management
JackWillium
 
Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 3...
Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 3...Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 3...
Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 3...
WFG Westerwaldkreis mbH
 
Hotelmanagement studium & ausbildung
Hotelmanagement studium & ausbildungHotelmanagement studium & ausbildung
Hotelmanagement studium & ausbildung
rashed09
 
FC WINF: Flipped Classroom in der Wirtschaftsinformatik
FC WINF: Flipped Classroom in der WirtschaftsinformatikFC WINF: Flipped Classroom in der Wirtschaftsinformatik
FC WINF: Flipped Classroom in der Wirtschaftsinformatik
Anja Lorenz
 
PM_Zaragoza_Doppelabschluss_frei_230310.pdf
PM_Zaragoza_Doppelabschluss_frei_230310.pdfPM_Zaragoza_Doppelabschluss_frei_230310.pdf
PM_Zaragoza_Doppelabschluss_frei_230310.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
Wilbers: Attraktivität der Dualen Berufsausbildung
Wilbers: Attraktivität der Dualen BerufsausbildungWilbers: Attraktivität der Dualen Berufsausbildung
Wilbers: Attraktivität der Dualen Berufsausbildung
Wirtschaftspädagogik & Personalentwicklung (FAU)
 
BWL Studieren an der Privatuniversität Schloss Seeburg
BWL Studieren an der Privatuniversität Schloss SeeburgBWL Studieren an der Privatuniversität Schloss Seeburg
BWL Studieren an der Privatuniversität Schloss Seeburg
Privatuniversität Schloss Seeburg
 
Die DHBW Mosbach, Duales Studium für Wirtschaft und Technik
Die DHBW Mosbach, Duales Studium für Wirtschaft und TechnikDie DHBW Mosbach, Duales Studium für Wirtschaft und Technik
Die DHBW Mosbach, Duales Studium für Wirtschaft und Technik
DHBW Mosbach
 
Was kostet der gebundene Ganztag
Was kostet der gebundene GanztagWas kostet der gebundene Ganztag
Was kostet der gebundene Ganztag
Vielfalt_Lernen
 

Ähnlich wie DHBW Lörrach.doc (20)

HSO Executive Business School
HSO Executive Business SchoolHSO Executive Business School
HSO Executive Business School
 
HSO KV College
HSO KV CollegeHSO KV College
HSO KV College
 
vocatium im Dialog - Präsentationen
vocatium im Dialog - Präsentationen vocatium im Dialog - Präsentationen
vocatium im Dialog - Präsentationen
 
Berufsbegleitendes Masterstudium in strategischer oder digitaler Kommunikation
Berufsbegleitendes Masterstudium in strategischer oder digitaler KommunikationBerufsbegleitendes Masterstudium in strategischer oder digitaler Kommunikation
Berufsbegleitendes Masterstudium in strategischer oder digitaler Kommunikation
 
PM_Neues Hochschulgesetz.pdf
PM_Neues Hochschulgesetz.pdfPM_Neues Hochschulgesetz.pdf
PM_Neues Hochschulgesetz.pdf
 
AKAD Hochschule für Berufstätige - BBA
AKAD Hochschule für Berufstätige - BBAAKAD Hochschule für Berufstätige - BBA
AKAD Hochschule für Berufstätige - BBA
 
Master-Booklet der DAPR
Master-Booklet der DAPRMaster-Booklet der DAPR
Master-Booklet der DAPR
 
Berufsbildung: Erfolge und Perspektiven
Berufsbildung: Erfolge und PerspektivenBerufsbildung: Erfolge und Perspektiven
Berufsbildung: Erfolge und Perspektiven
 
Report MBA Studium 2016
Report MBA Studium 2016Report MBA Studium 2016
Report MBA Studium 2016
 
Warum hospitality management
Warum hospitality managementWarum hospitality management
Warum hospitality management
 
Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 3...
Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 3...Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 3...
Wissen schaf(f)t Wirtschaft - Newsletter für Bildung und Wirtschaft / Ausg. 3...
 
Hotelmanagement studium & ausbildung
Hotelmanagement studium & ausbildungHotelmanagement studium & ausbildung
Hotelmanagement studium & ausbildung
 
Dd 2008 19
Dd 2008 19Dd 2008 19
Dd 2008 19
 
Praktikumsdokumentation KV College
Praktikumsdokumentation KV CollegePraktikumsdokumentation KV College
Praktikumsdokumentation KV College
 
FC WINF: Flipped Classroom in der Wirtschaftsinformatik
FC WINF: Flipped Classroom in der WirtschaftsinformatikFC WINF: Flipped Classroom in der Wirtschaftsinformatik
FC WINF: Flipped Classroom in der Wirtschaftsinformatik
 
PM_Zaragoza_Doppelabschluss_frei_230310.pdf
PM_Zaragoza_Doppelabschluss_frei_230310.pdfPM_Zaragoza_Doppelabschluss_frei_230310.pdf
PM_Zaragoza_Doppelabschluss_frei_230310.pdf
 
Wilbers: Attraktivität der Dualen Berufsausbildung
Wilbers: Attraktivität der Dualen BerufsausbildungWilbers: Attraktivität der Dualen Berufsausbildung
Wilbers: Attraktivität der Dualen Berufsausbildung
 
BWL Studieren an der Privatuniversität Schloss Seeburg
BWL Studieren an der Privatuniversität Schloss SeeburgBWL Studieren an der Privatuniversität Schloss Seeburg
BWL Studieren an der Privatuniversität Schloss Seeburg
 
Die DHBW Mosbach, Duales Studium für Wirtschaft und Technik
Die DHBW Mosbach, Duales Studium für Wirtschaft und TechnikDie DHBW Mosbach, Duales Studium für Wirtschaft und Technik
Die DHBW Mosbach, Duales Studium für Wirtschaft und Technik
 
Was kostet der gebundene Ganztag
Was kostet der gebundene GanztagWas kostet der gebundene Ganztag
Was kostet der gebundene Ganztag
 

Mehr von unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH

Über den Valentinstag.pdf
Über den Valentinstag.pdfÜber den Valentinstag.pdf
Über den Valentinstag.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
PM.pdf
PM.pdfPM.pdf
130124_zoll_weltzolltag.pdf
130124_zoll_weltzolltag.pdf130124_zoll_weltzolltag.pdf
130124_zoll_weltzolltag.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
AL-KO Pressemeldung Vertragsverlaengerung FCA.pdf
AL-KO Pressemeldung Vertragsverlaengerung FCA.pdfAL-KO Pressemeldung Vertragsverlaengerung FCA.pdf
AL-KO Pressemeldung Vertragsverlaengerung FCA.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
Presseinformation Honda Modelle auf der Motorradwelt Boden….pdf
Presseinformation Honda Modelle auf der Motorradwelt Boden….pdfPresseinformation Honda Modelle auf der Motorradwelt Boden….pdf
Presseinformation Honda Modelle auf der Motorradwelt Boden….pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
Presseinformation MSX125 auf den HMT 23-01-13.pdf
Presseinformation MSX125 auf den HMT 23-01-13.pdfPresseinformation MSX125 auf den HMT 23-01-13.pdf
Presseinformation MSX125 auf den HMT 23-01-13.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
130121RettedeinenNächstenRotary.pdf
130121RettedeinenNächstenRotary.pdf130121RettedeinenNächstenRotary.pdf
130121RettedeinenNächstenRotary.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
Verkostungen bei der ProWein 2013 Gemeinschaftsstand Pfalz.pdf
Verkostungen bei der ProWein 2013 Gemeinschaftsstand Pfalz.pdfVerkostungen bei der ProWein 2013 Gemeinschaftsstand Pfalz.pdf
Verkostungen bei der ProWein 2013 Gemeinschaftsstand Pfalz.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
ZLB_PM_IsraellnachderWahl.pdf
ZLB_PM_IsraellnachderWahl.pdfZLB_PM_IsraellnachderWahl.pdf
ZLB_PM_IsraellnachderWahl.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
V.COM_PIAGET_MINUTE_REPEATER_DE-email.pdf
V.COM_PIAGET_MINUTE_REPEATER_DE-email.pdfV.COM_PIAGET_MINUTE_REPEATER_DE-email.pdf
V.COM_PIAGET_MINUTE_REPEATER_DE-email.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
V.COM_PIAGET_ALTIPLANO_SIHH_2013_DE-email.pdf
V.COM_PIAGET_ALTIPLANO_SIHH_2013_DE-email.pdfV.COM_PIAGET_ALTIPLANO_SIHH_2013_DE-email.pdf
V.COM_PIAGET_ALTIPLANO_SIHH_2013_DE-email.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
4549 - Pflanzenroller-Modellreihe.pdf
4549 - Pflanzenroller-Modellreihe.pdf4549 - Pflanzenroller-Modellreihe.pdf
4549 - Pflanzenroller-Modellreihe.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
Prinz_Charles_besucht_Halewood.pdf
Prinz_Charles_besucht_Halewood.pdfPrinz_Charles_besucht_Halewood.pdf
Prinz_Charles_besucht_Halewood.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
PI Daimler Mobility Services.pdf
PI Daimler Mobility Services.pdfPI Daimler Mobility Services.pdf
PI Daimler Mobility Services.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
PM.pdf
PM.pdfPM.pdf
36_imm cologne_Schlussbericht.pdf
36_imm cologne_Schlussbericht.pdf36_imm cologne_Schlussbericht.pdf
36_imm cologne_Schlussbericht.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
01-21-AI-Graziano.pdf
01-21-AI-Graziano.pdf01-21-AI-Graziano.pdf
01-21-AI-Graziano.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
Presseinformation Honda Neue Führerscheinregularien 18-01-….pdf
Presseinformation Honda Neue Führerscheinregularien 18-01-….pdfPresseinformation Honda Neue Führerscheinregularien 18-01-….pdf
Presseinformation Honda Neue Führerscheinregularien 18-01-….pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
Text EÖ-PK 2013 .pdf
Text EÖ-PK 2013 .pdfText EÖ-PK 2013 .pdf
Text EÖ-PK 2013 .pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
PM4 INVENTA Garden.pdf
PM4 INVENTA Garden.pdfPM4 INVENTA Garden.pdf
PM4 INVENTA Garden.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 

Mehr von unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH (20)

Über den Valentinstag.pdf
Über den Valentinstag.pdfÜber den Valentinstag.pdf
Über den Valentinstag.pdf
 
PM.pdf
PM.pdfPM.pdf
PM.pdf
 
130124_zoll_weltzolltag.pdf
130124_zoll_weltzolltag.pdf130124_zoll_weltzolltag.pdf
130124_zoll_weltzolltag.pdf
 
AL-KO Pressemeldung Vertragsverlaengerung FCA.pdf
AL-KO Pressemeldung Vertragsverlaengerung FCA.pdfAL-KO Pressemeldung Vertragsverlaengerung FCA.pdf
AL-KO Pressemeldung Vertragsverlaengerung FCA.pdf
 
Presseinformation Honda Modelle auf der Motorradwelt Boden….pdf
Presseinformation Honda Modelle auf der Motorradwelt Boden….pdfPresseinformation Honda Modelle auf der Motorradwelt Boden….pdf
Presseinformation Honda Modelle auf der Motorradwelt Boden….pdf
 
Presseinformation MSX125 auf den HMT 23-01-13.pdf
Presseinformation MSX125 auf den HMT 23-01-13.pdfPresseinformation MSX125 auf den HMT 23-01-13.pdf
Presseinformation MSX125 auf den HMT 23-01-13.pdf
 
130121RettedeinenNächstenRotary.pdf
130121RettedeinenNächstenRotary.pdf130121RettedeinenNächstenRotary.pdf
130121RettedeinenNächstenRotary.pdf
 
Verkostungen bei der ProWein 2013 Gemeinschaftsstand Pfalz.pdf
Verkostungen bei der ProWein 2013 Gemeinschaftsstand Pfalz.pdfVerkostungen bei der ProWein 2013 Gemeinschaftsstand Pfalz.pdf
Verkostungen bei der ProWein 2013 Gemeinschaftsstand Pfalz.pdf
 
ZLB_PM_IsraellnachderWahl.pdf
ZLB_PM_IsraellnachderWahl.pdfZLB_PM_IsraellnachderWahl.pdf
ZLB_PM_IsraellnachderWahl.pdf
 
V.COM_PIAGET_MINUTE_REPEATER_DE-email.pdf
V.COM_PIAGET_MINUTE_REPEATER_DE-email.pdfV.COM_PIAGET_MINUTE_REPEATER_DE-email.pdf
V.COM_PIAGET_MINUTE_REPEATER_DE-email.pdf
 
V.COM_PIAGET_ALTIPLANO_SIHH_2013_DE-email.pdf
V.COM_PIAGET_ALTIPLANO_SIHH_2013_DE-email.pdfV.COM_PIAGET_ALTIPLANO_SIHH_2013_DE-email.pdf
V.COM_PIAGET_ALTIPLANO_SIHH_2013_DE-email.pdf
 
4549 - Pflanzenroller-Modellreihe.pdf
4549 - Pflanzenroller-Modellreihe.pdf4549 - Pflanzenroller-Modellreihe.pdf
4549 - Pflanzenroller-Modellreihe.pdf
 
Prinz_Charles_besucht_Halewood.pdf
Prinz_Charles_besucht_Halewood.pdfPrinz_Charles_besucht_Halewood.pdf
Prinz_Charles_besucht_Halewood.pdf
 
PI Daimler Mobility Services.pdf
PI Daimler Mobility Services.pdfPI Daimler Mobility Services.pdf
PI Daimler Mobility Services.pdf
 
PM.pdf
PM.pdfPM.pdf
PM.pdf
 
36_imm cologne_Schlussbericht.pdf
36_imm cologne_Schlussbericht.pdf36_imm cologne_Schlussbericht.pdf
36_imm cologne_Schlussbericht.pdf
 
01-21-AI-Graziano.pdf
01-21-AI-Graziano.pdf01-21-AI-Graziano.pdf
01-21-AI-Graziano.pdf
 
Presseinformation Honda Neue Führerscheinregularien 18-01-….pdf
Presseinformation Honda Neue Führerscheinregularien 18-01-….pdfPresseinformation Honda Neue Führerscheinregularien 18-01-….pdf
Presseinformation Honda Neue Führerscheinregularien 18-01-….pdf
 
Text EÖ-PK 2013 .pdf
Text EÖ-PK 2013 .pdfText EÖ-PK 2013 .pdf
Text EÖ-PK 2013 .pdf
 
PM4 INVENTA Garden.pdf
PM4 INVENTA Garden.pdfPM4 INVENTA Garden.pdf
PM4 INVENTA Garden.pdf
 

DHBW Lörrach.doc

  • 1. Von Bologna bis Lörrach – Duales Studi- um In Baden Württemberg und seinen Hochschulen können duale Stu- diengänge auf eine erfolgreiche Bildungs-Geschichte zurückbli- cken. Schon 1974 und damit 25 Jahre vor Bologna wurden im Ländle die Weichen für duale Hochschulstudiengänge gelegt. Basel, 19. Oktober 2009 Am Anfang stand keine bildungspoliti- sche, sondern eine unternehmerische Initiative. 1971 traten die damalige Daimler-Benz AG, die Robert Bosch GmbH und die Standard Elektrik Lorenz AG an das Kultusministerium Baden Württemberg heran, mit der Bitte, den bestehenden dualen Stu- diengang aufzuwerten, um den Studierenden eine echte Alterna- tive zum klassischen Hochschulstudium zu bieten. Die Lernin- halte müssten hierzu ein mit der Hochschule vergleichbares Ni- veau erreichen. Drei Jahre später begann 1974 die Erfolgsstory der „Berufsaka- demie Baden-Württemberg“. Zuerst jedoch als Bildungs-Projekt. 1981 hatten sich bereits 9 weitere Berufsakademien in ganz Ba- den Württemberg dem dualen Ausbildungsprojekt angeschlossen, im Folgejahr 1982 erfolgte die offizielle Legalisierung durch das vom Stuttgarter Landtag verabschiedete „Berufsakademiege- setz BAG“ für Baden-Württemberg. Zentrale bildungspolitische Forderungen von Bologna, wie beispielsweise der Employability der Auszubildenden, waren so gesehen lange vor 1999 Baden- Württembergische Bildungsrealität. Die Berufsakademie Baden-Württemberg wurde im März 2009 in „Duale Hochschule Baden Württemberg“, kurz DHBW, umgewandelt, der Hochschulstatus wurde somit offizialisiert. Inhaltlich wurde und wird das Konzept eines kompakten dreijährigen Studi- ums weiterverfolgt. In insgesamt sechs Theoriephasen werden die Inhalte eines äquivalenten, nicht dualen Hochschulstudiums vermittelt. Während sechs Praxisphasen in den Unternehmen wer- den die Studieninhalte vertieft bzw. ergänzt. Alle Bachelor Abschlüsse sind nach dem Bologna-Modell akkreditiert und gleichgestellt mit den klassischen, nicht dualen Bachelor Ab- schlüssen. Wobei es ein offenes Geheimnis zu sein scheint, dass viele Unternehmen bevorzugt die Praxis erfahrenen Studi- enabgänger dualer Ausbildungszweige einstellen.
  • 2. Die acht Studienorte der DHBW und ihr Studienangebot weisen zum Teil auch regional bedingte Unterschiede auf. An der DHBW Lörrach werden beispielsweise auf Grund der Grenznähe zur Schweiz und Frankreich besondere Abschlüsse wie die Trinatio- nale Ingenieurausbildung zum Bachelor of Engineering, Bachelor der Fachhochschule Nordwestschweiz und Licencié der Université de Haute-Alsace angeboten. Aktuell studieren ca. 1700 Studie- rende verteilt auf 15 Studiengänge an der DHBW Lörrach. Einer der neueren und sehr nachgefragten Studienangebote der DHWB Lörrach ist der seit Oktober 2004 angebotene Bachelor in Tourismusbetriebswirtschaft. Allein 56 der insgesamt 152 Stu- dierenden dieses Studienzweigs haben im Oktober 2009 ihr Stu- dium begonnen. Der Erfolg dieses oder vergleichbarer Studien- gänge könne mit der allgemein gewachsenen Bedeutung des Ser- vice- und Dienstleistungssektors anteilig an der gesamtwirt- schaftlichen Entwicklung erklärt werden, erörtert Prof. Dr. Valentin Weislämle, verantwortlich für den Studiengang Touris- musbetriebswirtschaft an der DHBW. Weislämle spricht von der „Hoffnungsbranche Tourismus“. „Gerade in einer touristisch derart attraktiven Region wie dem Schwarzwald und dem Elsass liegen viele Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzpotenziale, die durch professionellen Tourismus erschlossen werden können.“ erklärt Weislämle. Bis dato sei der regionale Tourismus durch eine sehr geringe Akademikerdichte gekennzeichnet. Die meisten touristischen Or- ganisationen und Strukturen seien durch öffentliche Träger- schaft bzw. inhabergeführte Unternehmen gekennzeichnet. Dies habe zur Folge, dass ein bedeutender Teil der Stellen aus dem öffentlichen Dienst rekrutiert wurde, wodurch sich das beste- hende Defizit an spezifischer Ausbildung im Tourismus erklären ließe, führt Weislämle weiter aus. Von den ca. 540 ausbildenden Partnerunternehmen der DHBW Lör- rach entfallen über 50 Betriebe auf den Bereich Tourismuswirt- schaft. Hierunter befinden sich drei in der Schweiz, ein in Frankreich, ein in England und ein weiteres in Zypern ansässi- ges Unternehmen. Die klassischen Touristiker führen bei der Zahl der Auszubildenden. Thomas Cook liegt mit insgesamt 15 Studenten vor Spar mit! Reisen mit 9 Auszubildenden, gefolgt von der Treugast Solution Group mit 8 Auszubildenden. Gemessen an der Gesamtzahl von 152 Studierenden entfallen auf Thomas Cook und Spar mit! Reisen ein überproportional hoher Anteil an
  • 3. Auszubildenden. Spar mit! Reisen kann in Anbetracht der we- sentlich kleineren Unternehmensstruktur und gemessen daran, dass das Unternehmen ein Jahr später als Thomas Cook in eine Kooperation mit der DHBW Lörrach eintrat, den mit 14 Prozent höchsten Studierenden-Anteil umgerechnet auf die Gesamtbeleg- schaft ausweisen. Aktuell zum 1. Oktober konnte Spar mit! Rei- sen den ersten Ausbildungsvertrag in ein Arbeitsverhältnis um- wandeln. „Als Reiseveranstalter mit vielen Alleinstellungsmerkmalen ist das duale Ausbildungsmodell für uns besonders attraktiv“, er- klärt Mathias Finck, geschäftsführender Alleininhaber von Spar mit! Reisen. „Denn in den dreimonatigen Praxisphasen können wir die Studierenden intensiv in unsere unternehmensspezifi- schen Abläufe einarbeiten. Nach einer Übernahme profitieren hiervon beiden Seiten enorm.“ „Insgesamt führt die starke Einbindung der Unternehmen als gleichberechtigte Partner im Ausbildungsmodell der DHBW zu nachfrageorientierten Studiengängen, die einerseits wissen- schaftlich ausgerichtet sind, andererseits aber die konkreten Anforderungen der Unternehmen in den Mittelpunkt der zu ver- mittelnden Kompetenzen setzen“, erläutert Weislämle. Das BA- Modell der DHBW erfülle also per se schon lange die Forderun- gen des Bolognaprozesses nach bestmöglichster Employability. Auch die Übernahme- und Beschäftigungsquote der Absolventen von über 90% spräche eine eindeutige Sprache.