Trend: Digitalanekdoten!
Digitalanekdoten!



Geschichten sind wichtig wie immer,
denn über Geschichten geben
Menschen den Dingen einen Sinn.
Diese Geschichten verbreiten sich
über das Internet und multimediale
Formate heute jedoch anders
aufbereitet und auf neuen Wegen.!
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Digitalanekdoten!



Online gibt es kein Erzähler-Monopol
mehr. Konsumenten von Geschichten
werden zu Produzenten, wenn sie
kommentieren und andere eigene
Inhalte beisteuern. So können sie für
die eigene Sache mobilisiert werden.!

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Digitalanekdoten!


Digitalanekdoten sind billig
produzierbar, kleinteilig, verbreiten
sich über verschiedene Kanäle und
summieren sich zum Gefühl der
Geschichte. Der Konsument fährt
nicht auf Schienen wie bei
klassischen Geschichten (Kino,
Buch etc.)!
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Digitalanekdoten: Beispiel charity: water !

Professionelle Storyteller, die dank ihrer Geschichten viel Geld
fundraisen, aber auch einen relativ großen Teil für professionelle
Filme, Fotografie und Grafiken ausgeben.!




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Digitalanekdoten: Beispiel Unheard Voices!
Geschichten als Datenlieferanten: Arme Menschen erzählen von ihren
Bedürfnisse und Software leitet aus diesem „qualitativen Schatz“
generalisierte Trends ab.!




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Digitalanekdoten: Beispiel Mummy Blogger!

Save the Children lässt Mütter in Bangladesch über dortige Probleme
bloggen: Glaubwürdigkeit höher als bei jeder Werbekampagne,
Verbreitung viral über Social Media.!
Chancen!




Mit Geschichten erreicht man
Menschen und kann komplexe
Themen zugänglich machen. Gute
Geschichten werden weitererzählt
und führen zu mehr
Glaubwürdigkeit und Öffentlichkeit.!
Chancen!




Zu Digitalanekdoten gibt es
direktes Feedback (Kommentare,
etc.), aus denen Organisationen
lernen können.!
Chancen!




Die Werkzeuge zur Herstellung
von Digitalanekdoten sind oft
kostenlos.!
Risiken!




Geschichtenschreiben will gelernt
sein. Dramaturgie, Texten, Filmen
und Fotografieren erfordern
entsprechende Grundkenntnisse
und redaktionellen Aufwand.!
Risiken!




Zu einfache Botschaften müssen
Anschluss in tiefer gehenden
Geschichten finden. Sonst droht
ein Übermaß an Oberflächlichkeit.
(Gratwanderung: Unterhaltung vs.
„anstrengende“, ernsthafte
Botschaft)
Risiken!




Die Wirksamkeit von
Digitalanekdoten ist nicht einfach
messbar. Zwar lassen sich Klicks
und Kommentare zählen – das
daraus resultierendes
Engagement nur indirekt.
Fazit!

Stiftungen, CSR-Abteilungen und NGOs
nutzen das Potential ihrer Geschichten
bislang kaum. Doch besonders soziale
Organisationen müssten viel zu erzählen
haben von ihrer Arbeit mit Menschen –
emotionale, packende und dringende
Geschichten. Doch das Handwerk will gelernt
sein. Für viele NGOs würde es sich lohnen, in
Digital Storytelling zu investieren: Junge
Menschen haben einen guten Zugang zu den
Tools, andere können Grundlagen in
Schreibworkshops vermitteln.
Digitalanekdoten: Die ausführliche Web-Version!




      http://trendreport.betterplace-lab.org/trend/digitalanekdoten!

betterplace lab Trendreport: Digitalanekdoten

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    Digitalanekdoten! Geschichten sind wichtigwie immer, denn über Geschichten geben Menschen den Dingen einen Sinn. Diese Geschichten verbreiten sich über das Internet und multimediale Formate heute jedoch anders aufbereitet und auf neuen Wegen.! 2
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    Digitalanekdoten! Online gibt eskein Erzähler-Monopol mehr. Konsumenten von Geschichten werden zu Produzenten, wenn sie kommentieren und andere eigene Inhalte beisteuern. So können sie für die eigene Sache mobilisiert werden.! 3
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    Digitalanekdoten! Digitalanekdoten sind billig produzierbar,kleinteilig, verbreiten sich über verschiedene Kanäle und summieren sich zum Gefühl der Geschichte. Der Konsument fährt nicht auf Schienen wie bei klassischen Geschichten (Kino, Buch etc.)! 4
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    Digitalanekdoten: Beispiel charity:water ! Professionelle Storyteller, die dank ihrer Geschichten viel Geld fundraisen, aber auch einen relativ großen Teil für professionelle Filme, Fotografie und Grafiken ausgeben.! 5
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    Digitalanekdoten: Beispiel UnheardVoices! Geschichten als Datenlieferanten: Arme Menschen erzählen von ihren Bedürfnisse und Software leitet aus diesem „qualitativen Schatz“ generalisierte Trends ab.! 6
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    Digitalanekdoten: Beispiel MummyBlogger! Save the Children lässt Mütter in Bangladesch über dortige Probleme bloggen: Glaubwürdigkeit höher als bei jeder Werbekampagne, Verbreitung viral über Social Media.!
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    Chancen! Mit Geschichten erreichtman Menschen und kann komplexe Themen zugänglich machen. Gute Geschichten werden weitererzählt und führen zu mehr Glaubwürdigkeit und Öffentlichkeit.!
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    Chancen! Zu Digitalanekdoten gibtes direktes Feedback (Kommentare, etc.), aus denen Organisationen lernen können.!
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    Chancen! Die Werkzeuge zurHerstellung von Digitalanekdoten sind oft kostenlos.!
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    Risiken! Geschichtenschreiben will gelernt sein.Dramaturgie, Texten, Filmen und Fotografieren erfordern entsprechende Grundkenntnisse und redaktionellen Aufwand.!
  • 12.
    Risiken! Zu einfache Botschaftenmüssen Anschluss in tiefer gehenden Geschichten finden. Sonst droht ein Übermaß an Oberflächlichkeit. (Gratwanderung: Unterhaltung vs. „anstrengende“, ernsthafte Botschaft)
  • 13.
    Risiken! Die Wirksamkeit von Digitalanekdotenist nicht einfach messbar. Zwar lassen sich Klicks und Kommentare zählen – das daraus resultierendes Engagement nur indirekt.
  • 14.
    Fazit! Stiftungen, CSR-Abteilungen undNGOs nutzen das Potential ihrer Geschichten bislang kaum. Doch besonders soziale Organisationen müssten viel zu erzählen haben von ihrer Arbeit mit Menschen – emotionale, packende und dringende Geschichten. Doch das Handwerk will gelernt sein. Für viele NGOs würde es sich lohnen, in Digital Storytelling zu investieren: Junge Menschen haben einen guten Zugang zu den Tools, andere können Grundlagen in Schreibworkshops vermitteln.
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    Digitalanekdoten: Die ausführlicheWeb-Version! http://trendreport.betterplace-lab.org/trend/digitalanekdoten!