Systematisierung von Online-Tools auf Internet-Vertriebsplattformen
Eigene Zielsetzung Forschungsinteresse: Kommerzielle Nutzung von „Web 2.0 Inhalten“ in Onlineshops Fokus: Anfänglich Themen rund um Feedbackmöglichkeiten, Kundenbindung und Communitybildung Problem : Keine bestehende Systematisierung bzw. Theorie auffindbar! Neuer Fokus: Systematisierung von unterschiedlichen Werkzeugen in bzw. für Onlineshops
Arbeitsmodell (Zeppelin-Modell) Erweiterung auf Vertriebsplattformen Interne vs. Externe Tools Generelle Unter-scheidung zwischen Business, Customer und Tool
Externe Tools Abgeschlossene Tools, die von Plattformen Dritter angeboten werden Typischer Nutzen für User: Objektivere Qualitäts- und Preisbewertung von Verkäufern bzw. Produkten Typischer Nutzen für Verkäufer: Möglichkeit, gewisse Shop-Funktionen auszugliedern Adressierung größerer Zahl potentieller Konsumenten
Systematisierungskategorien der Tools Form  Funktion  Beteiligte Akteure  Verfügbarkeit  Interaktion Contentmacht
Systematisierung - Form Wie werden die Informationen bereitgestellt? Meta  (alles was nicht explizit dargestellt wird; z.B. Klicks) Bild Text Ton Video
Systematisierung - Funktion Welche Natur/Qualität hat die Information? Datenmodifikation (z.B. Reduktion) Link / Verknüpfung
Systematisierung – Beteiligte Akteure Wer stellt Informationen bereit? User              Member  Verkäufer      Tool (intern oder extern)
Systematisierung – Interaktion Wie werden Informationen ausgetauscht? aktiv = direkte Eingabe passiv = Metainformation Monodirektional (1 --> 1) Bidirektional (1 <--> 1) Multidirektional (1 --> n) Monozentral (n --> 1) Netzwerk (n <--> n)
Systematisierung – Contentmacht Wie kann auf  bestehende Informationen Einfluss genommen werden? Editieren Löschen Synchronität /Zeitverzögerung
Ansatz unserer Tooltheorie Alle Informationsleistungen auf Online-Vertriebsplattformen finden durch Tools statt. Sie dienen der Sammlung, Modifikation, Bereitstellung und dem Austausch von Information.  Weiter können Mikro- von Makrotools unterschieden werden. Mikrotools  sind die kleinsten Funktionseinheiten innerhalb einer Plattform, welche theorethisch eigenständig arbeiten können. Makrotools  sind komplexere Funktionseinheiten welche aus der Kombination, und oft auch Interaktion, einzelner Mikrotools bestehen.
Mikrotool: Produktinformation Form:   Bild, Text, Meta, Video, Ton Funktion:   Sammlung von Metainformationen Beteiligte Akteure:   Verkäufer Verfügbarkeit:   User, Member, Verkäufer, Tool Interaktion:   passiv, monozentral von Tool/Verkäufer zu Usern/Membern Contentmacht:  Verkäufer
Mikrotool: Produktinformation
Mikrotool: Vorschlagssysteme Form:   Meta, Bild, Text Funktion:   Link auf das Produkt Beteiligte Akteure:   je nach System Verfügbarkeit:   User, Member  Interaktion:   aktiv durch Klicks passiv durch Bereitstellung  Contentmacht:   Löschbarkeit durch Verkäufer, Editierbarkeit der Vorschlagsregeln
Mikrotool: Vorschlagssysteme
Mikrotool: Kommentarfunktion Form:   Text Funktion:   Meinungsveröffentlichung Beteiligte Akteure:   User, Member, Verkäufer Verfügbarkeit:   User, Member, Verkäufer  Interaktion:   Multidirektional Contentmacht:   Synchron oder Asynchron  Editier- und Löschmöglichkeiten an verschiedenen Stellen
Mikrotool: Kommentarfunktion
Makrotool: Blog Mikrotools: Newsblog Kommentarfunktion Tags Beitragskategorien  Verlinkungstools (Trackback, Blogroll, etc.) Benutzerprofile Suchfunktion  Feeds
Makrotool: Blog Quelle: http://wwar1.blogspot.com/
Makrotool: Wiki Mikrotools: Informationsseite  Pseudo-Wiki Verlinkungstools (Camelcase, etc.)  Kategorien  Tags  Versionierung  Diskussionsseiten (Forum oder Kommentar) Suchfunktion  Feeds  Aktionsangebot Benutzerprofil
Makrotool: Wiki Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_und_Vegetation_Australiens
Erkenntnisinteresse Hypothese 1: Gewisse Tools bilden die Basis eines Shops, andere scheinen entbehrlich.  Hypothese 2: Web 2.0 Tools sind entbehrlich.  Hypothese 3: Die einzelnen Branchen orientieren sich in ihrem Tooleinsatz aneinander.
2. Methode quantitative Inhaltsanalyse der Online-Verkaufsplattformen hinsichtlich ihres Toolseinsatzes vom 08.01.2008 bis zum 18.01.2008  Codierung nach 1 und 0 / Tools vorhanden oder nicht  Problem der Auswahl: Grundgesamtheit Internet: unbekannte als auch näherungsweise unendliche Grundgesamtheit Deutschsprachige Seiten  Subjektive Auswahl mit dem kleinen Fokus Geschäftsfelder Kein Anspruch auf Repräsentativität    lediglich Tendenzen
Befunde Problem der Auswahl: Grundgesamtheit Internet: unbekannte als auch näherungsweise unendliche Grundgesamtheit Deutschsprachige Seiten  1840 Einzeldaten Durchschnittlicher Toolseinsatz 46% Standardabweichung: 0,15 Varianz liegt bei 0,02 Median: 44% Modus: 41%
Einsatz von Online-Tools in Gruppen
Einsatz der Tools Grundstock von Tools:  Produktinformation (100%) Möglichkeiten der Kontaktaufnahme (100%) Warenkorb (88%)  Einteilung in Produktkategorien (98%)    Tools aus denen sich bereits ein Shop erstellen lässt
Tools in Gruppen Basis Orientierung auf der Plattform Erste Verarbeitung von Meta-Daten Gebundene C-to-C Kommunikation  Freie C-to-C Kommunikation
Online-Verkaufsplattformen (sortiert)
10% Gruppen nach ihrer Häufigkeit
Anzahl der Shops je Gruppe (Randbereiche zus. Gefasst)
Online-Verkaufsplattformen (sortiert)
C-to-C Tools über die Gruppen
Fazit und Ausblick Web 2.0- Tools bisher nur auf sehr komplexen Seiten eingesetzt Ansonsten entbehrlich (H1 und H2) Innerhalb der Branchen werden nahezu identische Tools genutzt    spricht für (H3) C-to-C Tools lassen sich in zwei Kategorien einteilen: An die Produkte geknüpfte Kommunikation Freie Kommunikation
Ausblick Auswertung über Verkaufsplattformen hinaus  Größere Stichprobe notwendig Einrichtung eines Panels hilfreich
 

Abschlusspräsentation

  • 1.
    Systematisierung von Online-Toolsauf Internet-Vertriebsplattformen
  • 2.
    Eigene Zielsetzung Forschungsinteresse:Kommerzielle Nutzung von „Web 2.0 Inhalten“ in Onlineshops Fokus: Anfänglich Themen rund um Feedbackmöglichkeiten, Kundenbindung und Communitybildung Problem : Keine bestehende Systematisierung bzw. Theorie auffindbar! Neuer Fokus: Systematisierung von unterschiedlichen Werkzeugen in bzw. für Onlineshops
  • 3.
    Arbeitsmodell (Zeppelin-Modell) Erweiterungauf Vertriebsplattformen Interne vs. Externe Tools Generelle Unter-scheidung zwischen Business, Customer und Tool
  • 4.
    Externe Tools AbgeschlosseneTools, die von Plattformen Dritter angeboten werden Typischer Nutzen für User: Objektivere Qualitäts- und Preisbewertung von Verkäufern bzw. Produkten Typischer Nutzen für Verkäufer: Möglichkeit, gewisse Shop-Funktionen auszugliedern Adressierung größerer Zahl potentieller Konsumenten
  • 5.
    Systematisierungskategorien der ToolsForm Funktion Beteiligte Akteure Verfügbarkeit Interaktion Contentmacht
  • 6.
    Systematisierung - FormWie werden die Informationen bereitgestellt? Meta (alles was nicht explizit dargestellt wird; z.B. Klicks) Bild Text Ton Video
  • 7.
    Systematisierung - FunktionWelche Natur/Qualität hat die Information? Datenmodifikation (z.B. Reduktion) Link / Verknüpfung
  • 8.
    Systematisierung – BeteiligteAkteure Wer stellt Informationen bereit? User             Member Verkäufer      Tool (intern oder extern)
  • 9.
    Systematisierung – InteraktionWie werden Informationen ausgetauscht? aktiv = direkte Eingabe passiv = Metainformation Monodirektional (1 --> 1) Bidirektional (1 <--> 1) Multidirektional (1 --> n) Monozentral (n --> 1) Netzwerk (n <--> n)
  • 10.
    Systematisierung – ContentmachtWie kann auf bestehende Informationen Einfluss genommen werden? Editieren Löschen Synchronität /Zeitverzögerung
  • 11.
    Ansatz unserer TooltheorieAlle Informationsleistungen auf Online-Vertriebsplattformen finden durch Tools statt. Sie dienen der Sammlung, Modifikation, Bereitstellung und dem Austausch von Information. Weiter können Mikro- von Makrotools unterschieden werden. Mikrotools sind die kleinsten Funktionseinheiten innerhalb einer Plattform, welche theorethisch eigenständig arbeiten können. Makrotools sind komplexere Funktionseinheiten welche aus der Kombination, und oft auch Interaktion, einzelner Mikrotools bestehen.
  • 12.
    Mikrotool: Produktinformation Form: Bild, Text, Meta, Video, Ton Funktion: Sammlung von Metainformationen Beteiligte Akteure: Verkäufer Verfügbarkeit: User, Member, Verkäufer, Tool Interaktion: passiv, monozentral von Tool/Verkäufer zu Usern/Membern Contentmacht: Verkäufer
  • 13.
  • 14.
    Mikrotool: Vorschlagssysteme Form: Meta, Bild, Text Funktion: Link auf das Produkt Beteiligte Akteure: je nach System Verfügbarkeit: User, Member Interaktion: aktiv durch Klicks passiv durch Bereitstellung Contentmacht: Löschbarkeit durch Verkäufer, Editierbarkeit der Vorschlagsregeln
  • 15.
  • 16.
    Mikrotool: Kommentarfunktion Form: Text Funktion: Meinungsveröffentlichung Beteiligte Akteure: User, Member, Verkäufer Verfügbarkeit: User, Member, Verkäufer Interaktion: Multidirektional Contentmacht: Synchron oder Asynchron Editier- und Löschmöglichkeiten an verschiedenen Stellen
  • 17.
  • 18.
    Makrotool: Blog Mikrotools:Newsblog Kommentarfunktion Tags Beitragskategorien Verlinkungstools (Trackback, Blogroll, etc.) Benutzerprofile Suchfunktion Feeds
  • 19.
    Makrotool: Blog Quelle:http://wwar1.blogspot.com/
  • 20.
    Makrotool: Wiki Mikrotools:Informationsseite Pseudo-Wiki Verlinkungstools (Camelcase, etc.) Kategorien Tags Versionierung Diskussionsseiten (Forum oder Kommentar) Suchfunktion Feeds Aktionsangebot Benutzerprofil
  • 21.
    Makrotool: Wiki Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_und_Vegetation_Australiens
  • 22.
    Erkenntnisinteresse Hypothese 1:Gewisse Tools bilden die Basis eines Shops, andere scheinen entbehrlich. Hypothese 2: Web 2.0 Tools sind entbehrlich. Hypothese 3: Die einzelnen Branchen orientieren sich in ihrem Tooleinsatz aneinander.
  • 23.
    2. Methode quantitativeInhaltsanalyse der Online-Verkaufsplattformen hinsichtlich ihres Toolseinsatzes vom 08.01.2008 bis zum 18.01.2008 Codierung nach 1 und 0 / Tools vorhanden oder nicht Problem der Auswahl: Grundgesamtheit Internet: unbekannte als auch näherungsweise unendliche Grundgesamtheit Deutschsprachige Seiten Subjektive Auswahl mit dem kleinen Fokus Geschäftsfelder Kein Anspruch auf Repräsentativität  lediglich Tendenzen
  • 24.
    Befunde Problem derAuswahl: Grundgesamtheit Internet: unbekannte als auch näherungsweise unendliche Grundgesamtheit Deutschsprachige Seiten 1840 Einzeldaten Durchschnittlicher Toolseinsatz 46% Standardabweichung: 0,15 Varianz liegt bei 0,02 Median: 44% Modus: 41%
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  • 26.
    Einsatz der ToolsGrundstock von Tools: Produktinformation (100%) Möglichkeiten der Kontaktaufnahme (100%) Warenkorb (88%) Einteilung in Produktkategorien (98%)  Tools aus denen sich bereits ein Shop erstellen lässt
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    Tools in GruppenBasis Orientierung auf der Plattform Erste Verarbeitung von Meta-Daten Gebundene C-to-C Kommunikation Freie C-to-C Kommunikation
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  • 29.
    10% Gruppen nachihrer Häufigkeit
  • 30.
    Anzahl der Shopsje Gruppe (Randbereiche zus. Gefasst)
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    C-to-C Tools überdie Gruppen
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    Fazit und AusblickWeb 2.0- Tools bisher nur auf sehr komplexen Seiten eingesetzt Ansonsten entbehrlich (H1 und H2) Innerhalb der Branchen werden nahezu identische Tools genutzt  spricht für (H3) C-to-C Tools lassen sich in zwei Kategorien einteilen: An die Produkte geknüpfte Kommunikation Freie Kommunikation
  • 34.
    Ausblick Auswertung überVerkaufsplattformen hinaus Größere Stichprobe notwendig Einrichtung eines Panels hilfreich
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