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S. 1 Emily Arndt Klasse 5d
Theo auf großer Reise
Theo hat ein ganz normales Leben. Er wohnt in Mecklenburg-Vorpommern, in einem
großen Haus. Sein Traum ist es einmal um die Welt zu reisen. Doch genau das ist das
Problem, er hat Angst vor dem Fliegen.
Theo ist recht groß für sein Alter und er hat braune Haare. Es war der 19. März 2010
und Theo war auf dem Weg zur Schule. Auf einmal hörte er in seinem Ranzen etwas
poltern. Was war das? Pascal, sein Chamäleon schaute aus seiner Tasche. Theo sagte:
„Ach Pascal, was machst du denn schon wieder hier?“ Das Chamäleon guckte ihn so süß
an wie er nur konnte.
„Oh nein! Dort hinten ist diese Bande aus der 10. Klasse.“ Die Bande kam immer näher.
„Hey Kleiner, wir haben eine Mutprobe für dich. Wir hoffen du freust dich!“ lachte
Kevin.
Kevin war der Anführer. Er rief: „Du musst eine Nacht lang in der Schule übernachten.
Und als Beweis wirst du alles auf Video aufnehmen. Hast du mich verstanden?“ schrie
Kevin ihn an.
„Ja, ich habe dich schon verstanden!“, antwortete Theo voller Angst. Der Tag verlief
viel zu schnell. Doch Gott sei Dank hatte er Pascal mit dabei. KLING!KLANG!KLONG! Oh
nein die Schule ist für Theo vorbei, jetzt musste er sich ein gutes Versteck suchen,
damit er nicht erwischt wird. Stunde um Stunde verging. Theo ging jetzt langsam in
Richtung Dachboden, denn dort musste er sich verstecken. Er hatte in der Mittagspause
extra eine Kamera von Kevin bekommen, damit er auch wirklich alles aufzeichnen kann.
Die Kamera hat er auf dem Dachboden installiert. Damit seine Eltern keinen Verdacht
schöpften, hatte er ihnen geschrieben, dass er bei einem Kumpel übernachtet. Es war
erst 18.59 Uhr und Theo war es extrem langweilig. Also beschloss er den Dachboden zu
erkunden. Doch wie sich herausstellte, war dies keine so gute Idee, oder vielleicht
doch?
S. 2 Emily Arndt Klasse 5d
Mittlerweile war es 19.30 Uhr. Er entdeckte einen großen Spiegel. Theo fragte sich,
warum dieser Spiegel wohl hier oben auf dem Dachboden steht. Der Spiegel war
wunderschön. Theo blickte in den Spiegel hinein und fasste ihn auch an. Und
dann…….passierte es………er wurde in den Spiegel hineingezogen.
„Oh, mein Gott ich fliege!“ rief er. Doch was passierte mit ihm? Ehe er darüber
nachdenken konnte, war er in einem fremden Land. Was sah er dort? Ganz weit in der
Ferne konnte er von oben den Eiffelturm erblicken. Wie kann das sein, war er wirklich in
Frankreich oder träumte er das alles nur. Nein, er kniff sich in den Arm und verspürte
einen Schmerz. Er war also wirklich dort.
Leute, Leute über Leute……Theo fragte einen netten älteren Herren, ob er wirklich in
Frankreich sei und der Herr antwortete: „Bon jour, mon ami, sischer sind wir hier in
Frankreisch, das Schloss welsches du siehst heißt Chambord. Schaue dort hinten auf die
Steintafel, dort findest du sehr viele Informationen!“
Also ging Theo schnurstracks dort hin und las sich diese Informationen durch.
„ Schloss Chambord wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von König Franz I.
gebaut und bewohnt. Es wurde auch das Jagdschloss genannt. Schloss Chambord ist das
größte und schönste Schloss in Frankreich.
Theo musste zugeben, dieses Schloss war wirklich sehr schön und interessant. Also ging
er auf Entdeckungstour. Die Räume in diesem Schloss waren atemberaubend, umwerfend
schön.
S. 3 Emily Arndt Klasse 5d
Theo konnte es noch gar nicht fassen, er war wirklich in einem anderen Land. Er war so
happy!
Aber wie kam er jetzt bloß wieder nach Hause? Schließlich wollte er nicht für immer in
Frankreich wohnen.
Ihm fiel sein Chamäleon Pascal ein. Er stellte seinen Rucksack auf den Boden und
öffnete ihn. Sofort sprang Pascal ihm auf die Schultern. Theo entschuldigte sich bei
Pascal: „Sorry mein Freund, ich war einfach zu überrascht.“ Also reisten sie ab sofort
zu zweit weiter. Sie beschlossen sich die Stadt noch etwas anzusehen. Immerhin hatte
Pascal sein Erspartes mit.
Doch……plötzlich, sie wollten gerade in einen Laden gehen und sich eine Schokolade
kaufen wurden sie schon wieder in dieses große Portal gezogen. SCHWUPPS! Waren die
beiden schon wieder in einem anderen Land. Das fanden Theo und Pascal überhaupt nicht
ok. Aber eine Frage, die er sich nun schon zum zweiten Mal stellte…….Wo war er bloß
wieder?
Dieses Mal lief ihm ein dickerer Mann mit Glatze über den Weg. „Entschuldigen Sie,
können Sie mir sagen, wo wir hier sind?“
“Si amico mio, du biste in dem beste Lande, hier gibte es die besten und leckersten
Pizzen der Welte.” freute sich der Mann. “WOW, sind wir etwa in Italien?” rief Theo
fröhlich. “Si, seid ihr”, sagte er, “aber iche musse jetzt weiter. Machts gute.
Theo sah weiter hinten wieder so eine Steintafel, wie in Frankreich. Gemeinsam mit
Pascal ging er dort hin uns las laut vor:
S. 4 Emily Arndt Klasse 5d
„Hier befinden wir uns am Valentino Schloss. Dies war die ehemalige Residenz des
Königshauses Savogen.
„Oh, das waren aber nicht sehr viele Informationen, aber vielleicht ist es auch ganz gut
so, dann habe ich noch genügend Platz in meinem Kopf, um mir andere Sachen zu
merken.“ Auch dieses Schloss fand Theo wieder sehr interessant.
„Komm Pascal, lass uns mal gucken, wie es hier in Italien so ist. Lass uns essen gehen!“
sagte Theo. Sein Bauch knurrte schon lange. Gut das sie in der Nähe ein Restaurant
erblickten. Als er seine Pizza aufgegessen hatte, war sein Bauch mächtig voll. Aber es
stimmte, in Italien gibt es die beste Pizza. Gerade als er die Pizza bezahlen wollte und
durch die Tür ging, passierte es schon wieder. Das Portal öffnete sich und die beiden
wurden hineingezogen.
Theo und Pascal irrten durch Europa, ohne zu wissen, wo sie dieses Mal landen würden.
„WOW, wo sind wir jetzt? AM MEER?“ fragte Theo. „Schau mal Pascal, ist das nicht die
Akropolis von Athen? Wir sind also in Griechenland gelandet!“ Juhuuuuuuu, ich wollte
schon immer mal nach Griechenland. „Soll ich dir mal erzählen, wie viel ich über die
Akropolis in Athen weiß, Pascal?“ fragte Theo fröhlich.
S. 5 Emily Arndt Klasse 5d
„Also, sie ist die bekannteste Vertreterin der Akropolis im antiken Griechenland und
außerdem kann man sie sich immer noch ansehen. Also los auf was warten wir?“ freute er
sich. Pascal verdrehte nur die Augen.
„Ich habe das Gefühl das wir hier länger bleiben können, also lass uns eine coole
Badehose kaufen.“ Gesagt getan, Theo kaufte sich eine blaue Badehose mit Palmen
drauf. Kurze Zeit später badete er im Mittelmeer. Als er so vor sich hin schwamm,
realisierte er erst richtig, dass es kein Traum sein konnte, sondern er wirklich in
Griechenland war und er jetzt im Mittelmeer badete.
Er konnte sich schon denken, dass dieses Abenteuer noch nicht vorbei war. Aber wie es
sein muss, hat alles auch ein Ende. Deswegen zog er sich schnell an, bevor er in ein
anderes Land mit Badehose reisen musste. Er hatte gerade seine Sachen im Rucksack
verstaut und wollte weitergehen. Doch da wurde er wieder ins Portal gezogen.
Mittlerweile gefiel es ihm von Land zu Land katapultiert zu werden.
Doch…..AUTSCH….diese Landung war hart.
Aber diese Burg sah so lustig und bunt aus. Dieses Mal fragte er niemanden, sondern
ging einfach in das Schloss, in der Hoffnung er würde erfahren wo er sei.
Gefühlte zwei Stunden später kam er wieder aus dem Schloss, mit einem Zettel in der
Hand. Den gab es an der Info, doch gelesen hatte Theo ihn nicht. Bis jetzt……
S. 6 Emily Arndt Klasse 5d
Sehr geehrte Gäste, willkommen in Portugal. Wir hoffen Ihnen macht es Spaß unsere
Burg zu erkunden. Sie sind auf dem wunderschönen Schloss „Pala´cio Nacional de Penas“
was so viel bedeutet wie „Kummer“ oder „Traurigkeit“, deswegen wird es oft auch
fälschlicherweise „Kummerpalast“ genannt. Das Schloss wurde nach 1840 im Auftrag
portugiesischen Titularkönigs und Königsgemahls Ferdinand II auf den Ruinen eines
Klosters errichtet.
„Puh, gut dass es dieses Blatt auch auf Deutsch gibt, sonst wäre ich am Ende!“ lachte
Theo. Aber was sollte er in Portugal nur machen? Naja, wenigstens blieben ihm noch 10
€, vielleicht würde es für ein kleines Andenken reichen. Er schlenderte durch die Stadt,
mit Pascal, der aus dem Rucksack lugte. Uns so verbummelten sie ihre Zeit. Am Ende
hatte er sich einen Magneten gekauft, um ein Andenken an dieses große Abenteuer zu
haben. Außerdem hatte er ja auch seine neue coole Badehose, die er gut im Rucksack
verstaut hatte.
Auf einmal wurde es windig, einfach so…….waaaaasssss war das……wieder wurden sie in
die Luft gezogen, was für die beiden nur bedeuten konnte das es in ein neues Land
gehen würde.
Theo fragte sich jedoch, warum die Menschen nicht zu ihm blickten, warum gingen sie
alle normal weiter. Sahen sie ihn etwas nicht. Aber doch, er hat doch gerade im Laden
bei der netten Verkäuferin diesen Magneten gekauft. Und doch, er hat ihn in den
Rucksack gepackt……seltsam….sehr seltsam. Sollte er sich aber darüber jetzt Gedanken
machen?
S. 7 Emily Arndt Klasse 5d
Er und Pascal waren längst schon wieder in einem anderen Land und er sah ein riesiges
Schloss, welches wie aus einem Film aussah. Doch er wusste es war echt, er war wirklich
hier, hier an diesem Ort. Dieser Anblick des Schlosses war einfach umwerfend. Als er
landete kam sofort eine Frau auf hohen Schuhen zum ihm.
„Do you speak English or German or another language? überrumpelte sie Theo.
“Ähm….ich spreche Deutsch…..warum?“ fragte Theo verdutzt. „Weil ich mit dir ein
Interview führen möchte“ sagte die Dame. „OK, aber warum ausgerechnet ich?“ fragte
Theo misstrauisch. „Du hast etwas…..aber ist auch egal, lass uns beginnen. Weißt du denn
etwas über dieses Schloss? Wenn ja, erzähle es und wenn nicht, erzähle ich dir etwas.“
sagte die Frau total überdreht. „Es tut mir leid, aber ich weiß gar nichts“ sagte Theo
verwirrt. „Ist nicht schlimm, dann erzähle ich dir etwas, wir beginnen, ich fasse mich
kurz……..
Hier in Spanien steht das Schloss „Alcazar von Segovia“. Für viele sieht es aus, wie ein
Märchenschloss. Das Unglaubliche ist das der Bau schon im 11. Jahrhundert datiert
wurde, denn sein Bauherr war Alfons der VI.“ sagte sie stolz. „Ok, dankeschön, aber ich
muss jetzt weiter. Einen schönen Tag noch für Sie. „ und schon war Theo weg.
Völlig sprachlos blickte die Frau Theo hinterher.
S. 8 Emily Arndt Klasse 5d
„Die Frau war aber komisch oder Pascal?“ fragte Theo seinen Freund das Chamäleon.
Pascal nickte nur, er konnte ja auch schlecht etwas sagen.
Ihm fiel ein, dass er wieder einmal etwas wichtiges vergessen hatte. Sein Handy war
noch immer in der Jackentasche. Schnell holte er es heraus. Und er erschrak. Was
musste er auf dem Handy sehen? Es war bereits 4.00 Uhr morgens in Deutschland. Doch
hier und überall wo er war, war es Tag. Wie ging das bloß? So viel er auch darüber
nachdachte, er fand einfach keine Lösung. Jetzt wo er das Handy schon mal in der Hand
hatte, konnte er ja auch ein paar Selfies von sich und dem „Märchenschloss“ machen.
Und so verstrich die Zeit, bis er auf einmal am Bein gezogen wurde und er
schnurstracks wieder im Portal war.
„Wo es wohl dieses Mal hingeht?“ dachte er sich. Dann die Enttäuschung, er war wieder
in Deutschland, aber nicht auf dem Dachboden seiner Schule, sondern auf dem Schloss
Moritzburg. Über dieses Schloss musste er in der 4. Klasse mal ein Plakat anfertigen. Er
erinnerte sich noch an ein paar Einzelheiten……
„Also, wo ich mir ganz sicher bin, ist das hier 3 Haselnüsse für Aschenbrödel gedreht
wurde. Und dieses Schloss steht auf einer künstlichen Insel im Schlossteich. Es wurde
im 16. Jahrhundert im Auftrag von Herzog Moritz, nachdem man später auch die Burg
benannte, erbaut. Denn vorher hieß dieses Schloss Dianenburg.“….doch an mehr
erinnerte er sich nicht.
S. 9 Emily Arndt Klasse 5d
Obwohl es erst 4.00 Uhr morgens war, war es auch in Deutschland taghell. Schon wieder
wurde er in dieses blöde Portal gezogen, er hatte gar keine Zeit sich alles richtig
anzugucken. Er spürte, dass es jetzt nach Hause ging. Und er hatte Recht. Er war
wieder auf dem Dachboden seiner Schule. Theo schaute in seinen Rucksack. Badehose
und Magnet waren noch da. Also war es wirklich kein Traum? Alles war ein großes, tolles
Abenteuer? Als es zur Schulstunde klingelte hatte Theo ein breites Grinsen in seinem
Gesicht. Wochen, nein sogar Monate vergingen und die Bande aus der 10. Klasse ließ ihn
auch in Ruhe. Keiner von denen hätte gedacht, dass er die ganze Nacht auf dem
Dachboden aushalten würde. Wenn sie wüssten was man alles auf so einem alten
Dachboden erleben kann………

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08 2 1-arndt

  • 1. S. 1 Emily Arndt Klasse 5d Theo auf großer Reise Theo hat ein ganz normales Leben. Er wohnt in Mecklenburg-Vorpommern, in einem großen Haus. Sein Traum ist es einmal um die Welt zu reisen. Doch genau das ist das Problem, er hat Angst vor dem Fliegen. Theo ist recht groß für sein Alter und er hat braune Haare. Es war der 19. März 2010 und Theo war auf dem Weg zur Schule. Auf einmal hörte er in seinem Ranzen etwas poltern. Was war das? Pascal, sein Chamäleon schaute aus seiner Tasche. Theo sagte: „Ach Pascal, was machst du denn schon wieder hier?“ Das Chamäleon guckte ihn so süß an wie er nur konnte. „Oh nein! Dort hinten ist diese Bande aus der 10. Klasse.“ Die Bande kam immer näher. „Hey Kleiner, wir haben eine Mutprobe für dich. Wir hoffen du freust dich!“ lachte Kevin. Kevin war der Anführer. Er rief: „Du musst eine Nacht lang in der Schule übernachten. Und als Beweis wirst du alles auf Video aufnehmen. Hast du mich verstanden?“ schrie Kevin ihn an. „Ja, ich habe dich schon verstanden!“, antwortete Theo voller Angst. Der Tag verlief viel zu schnell. Doch Gott sei Dank hatte er Pascal mit dabei. KLING!KLANG!KLONG! Oh nein die Schule ist für Theo vorbei, jetzt musste er sich ein gutes Versteck suchen, damit er nicht erwischt wird. Stunde um Stunde verging. Theo ging jetzt langsam in Richtung Dachboden, denn dort musste er sich verstecken. Er hatte in der Mittagspause extra eine Kamera von Kevin bekommen, damit er auch wirklich alles aufzeichnen kann. Die Kamera hat er auf dem Dachboden installiert. Damit seine Eltern keinen Verdacht schöpften, hatte er ihnen geschrieben, dass er bei einem Kumpel übernachtet. Es war erst 18.59 Uhr und Theo war es extrem langweilig. Also beschloss er den Dachboden zu erkunden. Doch wie sich herausstellte, war dies keine so gute Idee, oder vielleicht doch?
  • 2. S. 2 Emily Arndt Klasse 5d Mittlerweile war es 19.30 Uhr. Er entdeckte einen großen Spiegel. Theo fragte sich, warum dieser Spiegel wohl hier oben auf dem Dachboden steht. Der Spiegel war wunderschön. Theo blickte in den Spiegel hinein und fasste ihn auch an. Und dann…….passierte es………er wurde in den Spiegel hineingezogen. „Oh, mein Gott ich fliege!“ rief er. Doch was passierte mit ihm? Ehe er darüber nachdenken konnte, war er in einem fremden Land. Was sah er dort? Ganz weit in der Ferne konnte er von oben den Eiffelturm erblicken. Wie kann das sein, war er wirklich in Frankreich oder träumte er das alles nur. Nein, er kniff sich in den Arm und verspürte einen Schmerz. Er war also wirklich dort. Leute, Leute über Leute……Theo fragte einen netten älteren Herren, ob er wirklich in Frankreich sei und der Herr antwortete: „Bon jour, mon ami, sischer sind wir hier in Frankreisch, das Schloss welsches du siehst heißt Chambord. Schaue dort hinten auf die Steintafel, dort findest du sehr viele Informationen!“ Also ging Theo schnurstracks dort hin und las sich diese Informationen durch. „ Schloss Chambord wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von König Franz I. gebaut und bewohnt. Es wurde auch das Jagdschloss genannt. Schloss Chambord ist das größte und schönste Schloss in Frankreich. Theo musste zugeben, dieses Schloss war wirklich sehr schön und interessant. Also ging er auf Entdeckungstour. Die Räume in diesem Schloss waren atemberaubend, umwerfend schön.
  • 3. S. 3 Emily Arndt Klasse 5d Theo konnte es noch gar nicht fassen, er war wirklich in einem anderen Land. Er war so happy! Aber wie kam er jetzt bloß wieder nach Hause? Schließlich wollte er nicht für immer in Frankreich wohnen. Ihm fiel sein Chamäleon Pascal ein. Er stellte seinen Rucksack auf den Boden und öffnete ihn. Sofort sprang Pascal ihm auf die Schultern. Theo entschuldigte sich bei Pascal: „Sorry mein Freund, ich war einfach zu überrascht.“ Also reisten sie ab sofort zu zweit weiter. Sie beschlossen sich die Stadt noch etwas anzusehen. Immerhin hatte Pascal sein Erspartes mit. Doch……plötzlich, sie wollten gerade in einen Laden gehen und sich eine Schokolade kaufen wurden sie schon wieder in dieses große Portal gezogen. SCHWUPPS! Waren die beiden schon wieder in einem anderen Land. Das fanden Theo und Pascal überhaupt nicht ok. Aber eine Frage, die er sich nun schon zum zweiten Mal stellte…….Wo war er bloß wieder? Dieses Mal lief ihm ein dickerer Mann mit Glatze über den Weg. „Entschuldigen Sie, können Sie mir sagen, wo wir hier sind?“ “Si amico mio, du biste in dem beste Lande, hier gibte es die besten und leckersten Pizzen der Welte.” freute sich der Mann. “WOW, sind wir etwa in Italien?” rief Theo fröhlich. “Si, seid ihr”, sagte er, “aber iche musse jetzt weiter. Machts gute. Theo sah weiter hinten wieder so eine Steintafel, wie in Frankreich. Gemeinsam mit Pascal ging er dort hin uns las laut vor:
  • 4. S. 4 Emily Arndt Klasse 5d „Hier befinden wir uns am Valentino Schloss. Dies war die ehemalige Residenz des Königshauses Savogen. „Oh, das waren aber nicht sehr viele Informationen, aber vielleicht ist es auch ganz gut so, dann habe ich noch genügend Platz in meinem Kopf, um mir andere Sachen zu merken.“ Auch dieses Schloss fand Theo wieder sehr interessant. „Komm Pascal, lass uns mal gucken, wie es hier in Italien so ist. Lass uns essen gehen!“ sagte Theo. Sein Bauch knurrte schon lange. Gut das sie in der Nähe ein Restaurant erblickten. Als er seine Pizza aufgegessen hatte, war sein Bauch mächtig voll. Aber es stimmte, in Italien gibt es die beste Pizza. Gerade als er die Pizza bezahlen wollte und durch die Tür ging, passierte es schon wieder. Das Portal öffnete sich und die beiden wurden hineingezogen. Theo und Pascal irrten durch Europa, ohne zu wissen, wo sie dieses Mal landen würden. „WOW, wo sind wir jetzt? AM MEER?“ fragte Theo. „Schau mal Pascal, ist das nicht die Akropolis von Athen? Wir sind also in Griechenland gelandet!“ Juhuuuuuuu, ich wollte schon immer mal nach Griechenland. „Soll ich dir mal erzählen, wie viel ich über die Akropolis in Athen weiß, Pascal?“ fragte Theo fröhlich.
  • 5. S. 5 Emily Arndt Klasse 5d „Also, sie ist die bekannteste Vertreterin der Akropolis im antiken Griechenland und außerdem kann man sie sich immer noch ansehen. Also los auf was warten wir?“ freute er sich. Pascal verdrehte nur die Augen. „Ich habe das Gefühl das wir hier länger bleiben können, also lass uns eine coole Badehose kaufen.“ Gesagt getan, Theo kaufte sich eine blaue Badehose mit Palmen drauf. Kurze Zeit später badete er im Mittelmeer. Als er so vor sich hin schwamm, realisierte er erst richtig, dass es kein Traum sein konnte, sondern er wirklich in Griechenland war und er jetzt im Mittelmeer badete. Er konnte sich schon denken, dass dieses Abenteuer noch nicht vorbei war. Aber wie es sein muss, hat alles auch ein Ende. Deswegen zog er sich schnell an, bevor er in ein anderes Land mit Badehose reisen musste. Er hatte gerade seine Sachen im Rucksack verstaut und wollte weitergehen. Doch da wurde er wieder ins Portal gezogen. Mittlerweile gefiel es ihm von Land zu Land katapultiert zu werden. Doch…..AUTSCH….diese Landung war hart. Aber diese Burg sah so lustig und bunt aus. Dieses Mal fragte er niemanden, sondern ging einfach in das Schloss, in der Hoffnung er würde erfahren wo er sei. Gefühlte zwei Stunden später kam er wieder aus dem Schloss, mit einem Zettel in der Hand. Den gab es an der Info, doch gelesen hatte Theo ihn nicht. Bis jetzt……
  • 6. S. 6 Emily Arndt Klasse 5d Sehr geehrte Gäste, willkommen in Portugal. Wir hoffen Ihnen macht es Spaß unsere Burg zu erkunden. Sie sind auf dem wunderschönen Schloss „Pala´cio Nacional de Penas“ was so viel bedeutet wie „Kummer“ oder „Traurigkeit“, deswegen wird es oft auch fälschlicherweise „Kummerpalast“ genannt. Das Schloss wurde nach 1840 im Auftrag portugiesischen Titularkönigs und Königsgemahls Ferdinand II auf den Ruinen eines Klosters errichtet. „Puh, gut dass es dieses Blatt auch auf Deutsch gibt, sonst wäre ich am Ende!“ lachte Theo. Aber was sollte er in Portugal nur machen? Naja, wenigstens blieben ihm noch 10 €, vielleicht würde es für ein kleines Andenken reichen. Er schlenderte durch die Stadt, mit Pascal, der aus dem Rucksack lugte. Uns so verbummelten sie ihre Zeit. Am Ende hatte er sich einen Magneten gekauft, um ein Andenken an dieses große Abenteuer zu haben. Außerdem hatte er ja auch seine neue coole Badehose, die er gut im Rucksack verstaut hatte. Auf einmal wurde es windig, einfach so…….waaaaasssss war das……wieder wurden sie in die Luft gezogen, was für die beiden nur bedeuten konnte das es in ein neues Land gehen würde. Theo fragte sich jedoch, warum die Menschen nicht zu ihm blickten, warum gingen sie alle normal weiter. Sahen sie ihn etwas nicht. Aber doch, er hat doch gerade im Laden bei der netten Verkäuferin diesen Magneten gekauft. Und doch, er hat ihn in den Rucksack gepackt……seltsam….sehr seltsam. Sollte er sich aber darüber jetzt Gedanken machen?
  • 7. S. 7 Emily Arndt Klasse 5d Er und Pascal waren längst schon wieder in einem anderen Land und er sah ein riesiges Schloss, welches wie aus einem Film aussah. Doch er wusste es war echt, er war wirklich hier, hier an diesem Ort. Dieser Anblick des Schlosses war einfach umwerfend. Als er landete kam sofort eine Frau auf hohen Schuhen zum ihm. „Do you speak English or German or another language? überrumpelte sie Theo. “Ähm….ich spreche Deutsch…..warum?“ fragte Theo verdutzt. „Weil ich mit dir ein Interview führen möchte“ sagte die Dame. „OK, aber warum ausgerechnet ich?“ fragte Theo misstrauisch. „Du hast etwas…..aber ist auch egal, lass uns beginnen. Weißt du denn etwas über dieses Schloss? Wenn ja, erzähle es und wenn nicht, erzähle ich dir etwas.“ sagte die Frau total überdreht. „Es tut mir leid, aber ich weiß gar nichts“ sagte Theo verwirrt. „Ist nicht schlimm, dann erzähle ich dir etwas, wir beginnen, ich fasse mich kurz…….. Hier in Spanien steht das Schloss „Alcazar von Segovia“. Für viele sieht es aus, wie ein Märchenschloss. Das Unglaubliche ist das der Bau schon im 11. Jahrhundert datiert wurde, denn sein Bauherr war Alfons der VI.“ sagte sie stolz. „Ok, dankeschön, aber ich muss jetzt weiter. Einen schönen Tag noch für Sie. „ und schon war Theo weg. Völlig sprachlos blickte die Frau Theo hinterher.
  • 8. S. 8 Emily Arndt Klasse 5d „Die Frau war aber komisch oder Pascal?“ fragte Theo seinen Freund das Chamäleon. Pascal nickte nur, er konnte ja auch schlecht etwas sagen. Ihm fiel ein, dass er wieder einmal etwas wichtiges vergessen hatte. Sein Handy war noch immer in der Jackentasche. Schnell holte er es heraus. Und er erschrak. Was musste er auf dem Handy sehen? Es war bereits 4.00 Uhr morgens in Deutschland. Doch hier und überall wo er war, war es Tag. Wie ging das bloß? So viel er auch darüber nachdachte, er fand einfach keine Lösung. Jetzt wo er das Handy schon mal in der Hand hatte, konnte er ja auch ein paar Selfies von sich und dem „Märchenschloss“ machen. Und so verstrich die Zeit, bis er auf einmal am Bein gezogen wurde und er schnurstracks wieder im Portal war. „Wo es wohl dieses Mal hingeht?“ dachte er sich. Dann die Enttäuschung, er war wieder in Deutschland, aber nicht auf dem Dachboden seiner Schule, sondern auf dem Schloss Moritzburg. Über dieses Schloss musste er in der 4. Klasse mal ein Plakat anfertigen. Er erinnerte sich noch an ein paar Einzelheiten…… „Also, wo ich mir ganz sicher bin, ist das hier 3 Haselnüsse für Aschenbrödel gedreht wurde. Und dieses Schloss steht auf einer künstlichen Insel im Schlossteich. Es wurde im 16. Jahrhundert im Auftrag von Herzog Moritz, nachdem man später auch die Burg benannte, erbaut. Denn vorher hieß dieses Schloss Dianenburg.“….doch an mehr erinnerte er sich nicht.
  • 9. S. 9 Emily Arndt Klasse 5d Obwohl es erst 4.00 Uhr morgens war, war es auch in Deutschland taghell. Schon wieder wurde er in dieses blöde Portal gezogen, er hatte gar keine Zeit sich alles richtig anzugucken. Er spürte, dass es jetzt nach Hause ging. Und er hatte Recht. Er war wieder auf dem Dachboden seiner Schule. Theo schaute in seinen Rucksack. Badehose und Magnet waren noch da. Also war es wirklich kein Traum? Alles war ein großes, tolles Abenteuer? Als es zur Schulstunde klingelte hatte Theo ein breites Grinsen in seinem Gesicht. Wochen, nein sogar Monate vergingen und die Bande aus der 10. Klasse ließ ihn auch in Ruhe. Keiner von denen hätte gedacht, dass er die ganze Nacht auf dem Dachboden aushalten würde. Wenn sie wüssten was man alles auf so einem alten Dachboden erleben kann………