Klimahaus.pdf

400 Aufrufe

Veröffentlicht am

[PDF] Pressemitteilung: Von den Tropen in die Antarktis
[http://www.lifepr.de?boxid=161316]

0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
400
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
1
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Klimahaus.pdf

  1. 1. CAPAROLPRESSE-INFORMATION Farben Lacke Bautenschutz GmbH Handelnd im Namen und für Rechnung der Deutsche Amphibolin-Werke von Robert Murjahn Stiftung & Co KG USt-IdNr. DE 111 673 732 Roßdörfer Straße 50 D-64372 Ober-Ramstadt Telefon (0 61 54) 71-0 Telefax (0 61 54) 71-643 Niederlassung Berlin Schnellerstraße 141 D-12439 Berlin Telefon (0 30) 6 39 46-0 Telefax (0 30) 6 39 46-288Von den Tropen in die AntarktisAuf Weltreise im Klimahaus in BremerhavenKlima ist nicht allein Wärme und Kälte, Regen und Sonnenschein, sondern eine Welt vollerFarben und Töne. Das findet der Besucher des „Klimahauses“ in Bremerhaven bestätigt.Das Haus gehört zu den auf historischem Grund zwischen Innenstadt und Weserdeichentstandenen Havenwelten, die - an die maritimen Traditionen der Stadt anknüpfend - miteiner einzigartigen Erlebniswelt aufwarten. Denn im Zuge des globalen Strukturwandelssetzt Bremerhaven auf maritime Technologien, Offshore-Windenergie und Tourismus.Dabei ziehen öffentliche Hand und privates Unternehmertum an einem Strang. „Die StadtBremerhaven ist auf den Zug der Zeit aufgesprungen und hat im Klimahaus die Elemente,die uns traditionell umgeben, samt Klimawandel auf eine Art thematisiert, die denBesucher interessiert und aktiviert“, fasst Sieghard Franz-Lückehe, Prokurist derSTÄWOG, das Anliegen zusammen.Die Attraktion des Klimahauses ist ohne Zweifel die Reise durch neun Klimazonenentlang dem achten östlichen Längengrad, die von der Weser über die Alpengletscher undSardinien in die afrikanische Wüste und von dort über den Regenwald mitten hinein in dieEismassen der Antarktis führt und nach Aufenthalten in der üppigen Pflanzenwelt Samoasund der Tundra Alaskas wieder vor der eigenen Haustür endet. Die aufwendigenInszenierungen legen den Schwerpunkt auf die Wechselbeziehungen zwischen Menschund Natur.Das Klimahaus 8° Ost ist eine konzeptionelle, architektonische und baulicheMeisterleistung, zu der eine Vielzahl von Planern, Künstlern und Dienstleistern Presseabteilung · Dr. Franz Dörner · Telefon: (0 61 54) 71-10 97 · E-Mail: franz.doerner@daw.de Ute Schader · Telefon (0 61 54) 71-235, E-Mail: ute.schader@daw.de Pressefotos herunterladbar in Druckqualität bei www.pressebox.de · Veröffentlichung honorarfrei · Für Belegexemplare sind wir dankbar CAPAROL Farben Lacke Bautenschutz GmbH · Sitz: D-64372 Ober-Ramstadt · Amtsgericht Darmstadt HRB 4575 Geschäftsführer: Elmar Schmidt (Vorsitzender), Manfred Dondorf Internet www.caparol.de · ILN 4 00 23 80 00 00 03
  2. 2. PRESSE-INFORMATIONbeigetragen haben. Mit der Projektleitung wurde vom Bauherrn BEAN BremerhavenerEntwicklungsgesellschaft Alter/Neuer Hafen die Städtische WohnungsgesellschaftSTÄWOG mbH beauftragt. „Wir betrachten uns dabei als Dienstleister im kommunalenAuftrag“, erläuterte Architekt Franz-Lückehe die Arbeitsteilung, der zusammen mitGeschäftsführer Christian Bruns die Fäden in der Hand hielt. Es gehe demWohnungsunternehmen neben Wohnqualität und Bestandspflege auch um denWirtschaftsstandort Bremerhaven. Der hohe investive Aufwand für die Havenwelten habenahegelegt, die Kräfte und die Kompetenzen aller städtischen Unternehmen zu bündeln.Für die STÄWOG sprach, dass sie schon zahlreiche Großprojekte wie dieKomplettsanierung des Stadttheaters und den Neubau des Zoos für die Stadtübernommen und erfolgreich abgeschlossen hat. Ausgehend vom Ideenentwurf der Petri& Tiemann GmbH setzte sich in dem vom Bauherrn ausgeschriebenen Wettbewerb derBremer Architekt Thomas Klumpp mit einem nicht alltäglichen Gestaltungsentwurf durch,dessen Anleihen beim Schiffbau - zum Beispiel in Form der Spanten ähnlichenTragstrukturen - nicht zu übersehen sind. Die planerische Umsetzung wurde der BremerNiederlassung der agn Niederberghaus & Partner übertragen.Belange von Mensch und Umwelt berücksichtigtDas Haus besteht aus zwei voneinander getrennten Baukörpern. Die Außenhülle aus Glasund das Dach mit seiner Trägerkonstruktion aus Aluminium umschließen dieInnenkonstruktion aus Beton. Bei einer Länge von 125 m und 82 m Breite besitzt dasKlimahaus ein Volumen von mehr als 160 000 m³. „Auch im Innern verweigert sich dieStruktur in weiten Teilen klassischen Architekturbegriffen wie Geschossebene, Wand oderDecke. Stattdessen gibt es ein inneres Raumkontinuum aus versetzten Ebenen, Galerienund Treppen“, beschreibt das Planungsbüro agn die Struktur des Gebäudeinnern. Darinuntergebracht sind neben der Reise auf dem achten Längengrad die Themenwelten
  3. 3. PRESSE-INFORMATION„Elemente“, „Perspektiven“ und „Chancen“, die auf unterschiedliche Art und Weisegrundlegende Informationen zu Klima- und Wetterphänomen vermitteln. DieVerantwortung für die Raumgestaltung und die lebensnahen Inszenierungen lagen in derHand der Hamburger Kunstraum GfK-mbH, die durch die Vielfalt des Einsatzes der Mittelein hohes Maß an Authentizität und Glaubwürdigkeit erreichte. EntscheidendeVoraussetzungen für ihre kreative Arbeit waren die in hoher Qualität ausgeführtenhandwerklichen Leistungen.Das Klimahaus ist auch, was den Einsatz alternativer Energien und Umweltschutz betrifft,ein Vorzeigeprojekt. Es ist zum Beispiel auf insgesamt 464 geothermische Klimapfählegegründet, die bis 25 m in die Tiefe reichen. Über ein in Rohrleitungen befördertesWasser-Glykol-Gemisch liefern sie winters Wärme und sommers Kühle. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach leistet einen Beitrag zur Stromversorgung. Die bauphysikalischenAnforderungen an die beim Bau eingesetzten Materialien orientierten sich am aktuellstenStand von Brand-, Lärm- und Gesundheitsschutz. Maßstab für den Einsatz vonBaumaterialien war in jedem Fall ihre Umweltverträglichkeit. Ein Baubiologe überwachtedie Einhaltung der in den Ausschreibungen festgelegten Parameter. Beispielsweisemussten die für die Beschichtung und Farbgebung verwendeten Produkte derEuropäischen Lösemittelrichtlinie für Baufarben und Lacke genügen bzw. lösemittel- undemissionsfrei sein.Bisher größter AuftragDen Zuschlag für die Malerarbeiten erhielt die ortsansässige Firma Poly-Kat GmbH, diesich seit dem Beginn der 70er Jahre erfolgreich auf dem regionalen Markt behauptet.Firmenchef Peter Stahl, der den Familienbetrieb zusammen mit seinem Vater in derzweiten Generation leitet und die Söhne nach Beendigung der Lehre auf höhere Aufgabenvorbereitet, betrachtete die Bewerbung um den Auftrag als eine Herausforderung der
  4. 4. PRESSE-INFORMATIONbesonderen Art. „Nach dem Zuschlag wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte“,erinnert er sich. Mit rund 40 000 m² zu bearbeitender Fläche erreichte der Auftrag eine bisdahin nicht gekannte Dimension und war schwer zu kalkulieren. Das Aufeinandertreffenvieler Gewerke auf den Baustellen und die von der ungewöhnlichen architektonischenForm verursachte Kompliziertheit der Transportwege stellten an die Logistik hoheAnforderungen. Die zum Einsatz kommenden Produkte mussten einerseits denbaubiologischen Anforderungen wie der Vermeidung von GeruchsbelästigungenRechnung tragen und andererseits die gewünschten bauphysikalischen Eigenschaften wieScheuerbeständigkeit besitzen. Bei dem zu erwartenden Termindruck spielte eineentscheidende Rolle, dass sie gut zu verarbeiten waren. Malermeister Stahl hatte mit demAngebot des renommierten Herstellers Caparol über die Jahre gute Erfahrungen gemachtund beriet sich mit dessen Experten vor Ort Miklos Szöllösi. Die Wahl fiel auf vielfachbewährte Produkte. Auf den Sichtbeton wurde durchweg Akkordspachtel aufgetragen, imBistro- und Verwaltungsbereich erwies sich Capaver-Glasgewebe als geeignete Lösung.Während an Wand- und Deckenflächen die strapazierfähige Innenfarbe Mattlatexdominiert, erhielt Capatrend mit seiner hohen Deckkraft bei dunklen Farbtönen denVorzug. Bei der Fußbodenbeschichtung richtete sich die Wahl nach der Beanspruchung.Wo kein Publikumsverkehr zu erwarten war, kam die wasserverdünnbareEpoxidharzbeschichtung Disbopox 447 zum Einsatz, im technischen Bereich daspigmentierte Polyurethanharz Disboxid 436.Nachdem das Werk vollbracht ist und die Mannen von Poly-Kat ihren Kollegen vonKunstwerk sogar noch aus der Terminnot halfen, hat Peter Stahl seine Gefühle geordnet.Geblieben ist der Stolz darauf, an einem Bauwerk mitgewirkt zu haben, dass weit über dieHavenwelten hinaus Furore macht. Diesen Stolz teilt er unter anderem mit der STÄWOG,
  5. 5. PRESSE-INFORMATIONdie der Klimahaus Betriebsgesellschaft mbH ein attraktives und perfekt funktionierendesHaus übergeben konnte.Wolfram Strehlau
  6. 6. PRESSE-INFORMATIONBildunterschriften:Foto 1Über die Freitreppe im großzügig gestalteten Foyer des Klimahauses steuert der Besucherden achten Längengrad und die anderen Ausstellungsbereiche an.Foto 2Als ein Abenteuer der besonderen Art erweist sich die Überquerung einer originalgetreuenHängebrücke in den Mangrovenwäldern Kameruns.
  7. 7. PRESSE-INFORMATIONFoto 3Ganze Arbeit leisteten Handwerker und Künstler bei der Gestaltung der dunkelüberwölbten Wüstenlandschaft im Niger.Foto 4Zum Weg entlang dem achten Längengrad gehört auch eine Passage unter pazifischemSternenhimmel, der seine Wirkung gleichfalls Farbgestaltung und Lichteffekten verdankt.
  8. 8. PRESSE-INFORMATIONFoto 5Großzügig gestaltet und zurückhaltend in Farbe gesetzt, präsentiert sich die Ausstellung„Chancen“, die der eigenen Kreativität Spielraum einräumt.Foto 6Vor allem in Räumen mit viel Publikumsverkehr wie Gastronomie und Tagungsräumenzahlt sich die Verwendung widerstandsfähiger dekorativer Innenwandtechniken aus.Fotos: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/Martin Duckek

×