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IT-Consulting - Multiprojektmanagement
Markus Groß
Multiprojektmanagement (MPM)
AGENDA
2
IT-Consulting
 Projekt: „Vorhaben, das im wesentlichen durch
Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit
gekennzeichnet ist, wie z. B.
 Eindeutige Zielvorgabe
 Zeitliche, finanzielle oder andere Begrenzungen
 Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben
 Projektspezifische Organisation.“ [DIN 69901]
 Projektmanagement ist die Gesamtheit von
Führungsaufgaben, Führungsorganisation,
Führungstechniken und –mitteln zur Abwicklung
eines Projektes
Single-Projektmanagement
1 PROJEKTDEFINITION
3
Das Einzel-Projekt
Aufgaben des Projektleiters
4
Single-Projektmanagement
 Planung und Kommunikation
 Schaffung geeigneter
Rahmenbedingungen
 Verwaltung der Ressourcen
 Motivation und Steuerung der
Projekt-Mitarbeiter
 Schutz des Projekts vor der Umgebung
 Frühes Erkennen und Beheben
unerwarteter Schwierigkeiten
1 PROJEKTDEFINITION
Bedeutung und Techniken im Single-Projektmanagement
1 PROJEKTDEFINITION
5
Methoden des Projektmanagements
 Zeitplanung
Projektverlauf
Projektstart
Lastenheft
liegt vor
Pflichtenheft
liegt vor
Testsystem
ist lauffähig
Produktiv-
system
Projektende
 Risikoanalyse
R
1
0
Eintrittswahrscheinlichkeit
Auswirkung
R
2
R
7
R
6
R
3
R
5
R
8
R
1
R
4
R
9
 Stakeholderanalyse
 Kostenplanung
 Meilensteintrendanalyse
 Ressourcenplanung
Probleme im Einzel-Projektmanagement
6
 Dead-Line Effekt (Pareto)
 „Der in eine Aktivität investierte
Umfang an Energie und Aufwand
verstärkt sich zusehens in dem Maße,
in dem man sich der Deadline nähert,
die für die Beendigung der Aktivität
festgelegt wurde“
 Mangel an Ressourcen/Personal
 Budget/Kostenexplosion
 fehlerhafte Aufwandsabschätzung
 Terminüberschreitungen
2 EINZEL-PROJEKTMANAGEMENT
Transparenz und Kommunikation
2 EINZEL-PROJEKTMANAGEMENT
7
Probleme im Einzel-Projektmanagement
Quelle: Manager-Magazin, Plagiat eines Dilbert Cartoons,
 Es existiert keine Definition nach DIN oder ISO
 Unter Multi-Projektmanagement versteht man das
Management aller/mehrerer Projekte
 Überblick und Koordination verschiedener Einzel-Projekte
 Kontrolle der Fortschritte der verschiedenen Projekte
 Koordination und gemeinsame Nutzung der einzusetzenden
Ressourcen
 Bewertung der Projektnutzens und Priorisierung
 Hauptnutzen liegt in der Erreichung der
strategischen Unternehmensziele bei optimaler
Nutzung der Ressourcen
Was ist Multiprojektmanagement?
3 MULTIPROJEKTMANAGEMENT
8
Definition Multiprojektmanagement
Definition Multiprojektmanagement
9
Abhängigkeiten und Bedingungen
3 MULTIPROJEKTMANAGEMENT
Die Unternehmensziele
Die Unternehmenstrategie
Projekt
1
Projekt
2
Projekt
3 Projekt
n
Ablauf des Multiprojektmanagements
10
Besondere Anforderungen im Multiprojektmanagement
4 ABLAUFDESMPM
Projektorganisation Projektplanung Projektsteuerung
Problemfeldanalyse Projektkontrolle Projektabschluss
Definition der Rahmenbedingung die für alle Projekte
im Unternehmen gelten
Projektorganisation
4 ABLAUFDESMPM
11
Ablauf des Multiprojektmanagements
Linien Organisation
Vorteile:
• Einfache Organisation
• MA bleiben in Fachabteilung
Nachteile:
• Bedeutung des Projektes wird
nicht ersichtlich
• Keine Einordnung bei MPM
• Ressourcen werden nicht
optimal genutzt
Stabs Organisation
Vorteile:
• Klare Zuständigkeiten
• Direkte Zuordnung zur GL
Nachteile:
• Geringe Befugnisse des PL
• Einordnung in
Projektportfolio unklar
• Ressourcen werden schlecht
koordiniert
Projektorganisation
Vorteile:
• Klare Kompetenz des PL
• Direktzugang zur GL
Nachteile:
• Organisation in Konkurrenz
zur Linie
• Probleme für MA nach
Projektende
• Ressourcen werden für ein
Projekt geblockt
Für die Steuerungen von mehreren
Projekten gleichzeitig nicht geeignet
Projektorganisation - Matrixorganisation
Linienorganisation
Ablauf des Multiprojektmanagements
12
4 ABLAUFDESMPM
Projektorganisation
Die Matrixorganisation „verzahnt“
Linien und Projektorganisation
Vorteile:
 Verbesserte Nutzung von Synergien
 Vereinfachte Personalzusammenstellung
 Optimale Ressourcennutzung
Problem: Kompetenzüberschneidung!
 Zur Projektplanung gehört die Vorbereitung aller
Aktivitäten vor dem Projektstart
 Priorisieren der Projekte
 Planen der benötigten Ressourcen
 Definition der Meilensteine und Abhängigkeiten
der einzelnen Projekte
 Beantragung und Rechtfertigung
(Wirtschaftlichkeitsanalyse) des Budgets
 Formulierung des Projektantrags
 Definition der Ziele und Zielkongruenz
Projektplanung
4 ABLAUFDESMPM
13
Ablauf des Multiprojektmanagements
Projektplanung - Vom Dreieck zum Fünfeck
4 ABLAUFDESMPM
14
Ablauf des Multiprojektmanagements
Projekt
Kosten
ZeitQualität
Projekt
Kosten
Zeit
FunktionenPersonen
Qualität
Ablauf des Multiprojektmanagements
15
Projektsteuerung
4 ABLAUFDEMMPM
 Umsetzen
 Kontrollieren
 Reagieren
Projekt
Controlling
 Planen
 Umsetzen
 Kontrollieren
 Reagieren
Projekt
Controlling
 Planen
 Umsetzen
 Kontrollieren
 Reagieren
Projekt
Controlling
 Planen
 Umsetzen
 Kontrollieren
 Reagieren
Projekt
Controlling
 Planen
 Umsetzen
 Kontrollieren
 Reagieren
Projekt
Controlling
 Planen
• Verteilung der
Ressourcen
• Qualitätssicherung
• Kommunikationsregeln
• Arbeitsabläufe
• Arbeitspaket
Rückmeldung
• Meilensteintrend-
analyse
• Kostenkontrolle
• Auslastungsanalyse
Ablauf des Multiprojektmanagements
16
Problemfeldanalyse
 Durch die Problemfeldanalyse wird
eine klare Definition der „Probleme“
der einzelnen Projekte geliefert
 Wer sind die Betroffenen und
Beteiligten (Stakeholder)
 Was sind die wichtigsten Ziele
 Welchen Umfang haben die einzelnen
Projekte
 In welcher Entwicklungsphase
befinden sich die einzelnen Projekte
4 ABLAUFDESMPM
 Terminkontrolle
 Überwachung der Einhaltung von Terminvorgaben
 Entscheidungsgrundlage für eine wirksame Terminliche
Steuerung
 Basis ist die rechtzeitige und konsequente Rückmeldung
 Ziel ist die Vermeidung von Leerzeiten
 Aufwands- und Kostenkontrolle
 Gegenüberstellung von Ist- und Sollwerten
 Sowohl nicht monetär bewerteter Inputgrößen (z.B. Stunden)
und monetär bewerteter Aufwand
 Überprüfung ob einzelne Projekte auch wirtschaftlich arbeiten
und ob Einsatzmittel zwischen den Projekten vershoben
werden sollte
Projektkontrolle
4 ABLAUFDESMPM
17
Ablauf des Multiprojektmanagements
 Sachfortschrittskontrolle
 Zentrale Kontrollmaßnahme
 Zerfällt in produkt- und projektbezogene Fortschrittskontrolle
 Basis ist die Earned-Value-Analyse
 Ausschlaggebend ist die Betrachtung des Gesamtfortschritts
zum Erreichen der strategischen Ziele
 Projektberichtserstattungskontrolle
 Regelmäßiges Feedback über alle zu überwachenden Projekte
einfordern
 Wichtigster Faktor um einen umfassenden Überblick zu
erhalten und steuern eingreifen zu können
Projektkontrolle
4 ABLAUFDESMPM
18
Ablauf des Multiprojektmanagements
Ablauf des Multiprojektmanagements
19
Projektabschluss
 Projektabschluss gliedert sich in den
formalen Abschluss und die
Aufbereitung des Projektes
 Abnahme der einzelnen Projekte und
Zusammenführung zu einem
gemeinsamen Ergebnis
 Projektabschlussanalyse hinsichtlich
der Effizienz
 Erfahrungssicherung hinsichtlich der
Geltung für zukünftige Projekte
4 ABLAUFDESMPM
 Ergebnis einer repräsentativen Studie (n=150) an
der technischen Universität Berlin, Institut für
Technologie und Management (2005)
 Informationsqualität
 Interaktionsqualität
 Allokationsqualität
 Portfolioqualität
 Die Faktoren bedingen sich gegenseitig und stehen
in einer Abhängigkeit
 Ergebnis ist der Projektmanagement-Qualitätszirkel
Best Practice
5 BESTPRACTICE
20
Erfolgsfaktoren für Multiprojektmanagement
Qualitätszirkel Multiprojektmanagement
21
Informationsqualität
 Grundlage für MPM ist die
Transparenz über die vorhandenen
Projekte und deren Status
 Relevanz der Informationen
 Gültigkeit der Informationen die den
Projektleitern gemeldet werden
 Pünktlichkeit/Aktualität der
Informationen
 Genauigkeit der gelieferten
Informationen
 Redundanzfreiheit
5 BESTPRACTICE
 Unter Allokationsqualität versteht man das Maß
des Ressourcenmanagements
 Ressourcenmanagement wird als Königsdisziplin
des Projektmanagements bezeichnet
 Abgleich der Ressourcenbereitstellung mit der Verfügbarkeit
 Überprüfung der Ressourcenzuweisung
 Sicherstellung, das die richtigen Mitarbeiter, zum richtigen
Zeitpunkt im richtigen Projekt eingesetzt werden
 Die kurz-, mittel- und langfristige Ressourcenfreigabe
 Schaffung von Planungssicherheit bei Einzel-Projektleitern
 Aufdeckung von inoffiziellen Projekten und damit verbundener
Ressourcenverschwendung
Allokationsqualität
5 BESTPRACTICE
22
Qualitätszirkel Multiprojektmanagement
Qualitätszirkel Multiprojektmanagement
23
Interaktionsqualität
 Zusammenarbeit zwischen
Projektleitern, Abteilungsleitern und
Top-Management
 Bereitschaft der Beteiligten offen
untereinander zu kommunizieren
 Reduzierung von unnötiger bewussten
und unbewussten Doppelarbeit
 Bündelung von Kern-Kompetenzen in
zentralen Gremien
 Schaffung von klaren Zuständigkeiten
bei abteilungsübergreifenden Teams
5 BESTPRACTICE
 Unter Projektportfolio versteht man die
Gesamtheit der „laufenden“ Projekte mit
entsprechender Priorisierung
 Das Portfolio sollte ausgewogen sein
 Indikator für die Qualität ist die Durchführung der richtigen
Anzahl der Projekte in Anbetracht der zur
Verfügung stehenden Ressourcen
 Vermeidung von Projekt-Kannibalismus
 Vernachlässigung von bereits gestarteten
Projekten durch neue „attraktive“ Projekte
 Möglichst vollständige Wiedergabe der
Projektlandschaft
Portfolioqualität
5 BESTPRACTICE
24
Qualitätszirkel Multiprojektmanagement
Wirksamkeit und Abhängigkeiten
5 BESTPRACTICE
25
Qualitätszirkel Multiprojektmanagement
Portfolio-
qualität
Interaktions
qualität
Allokations
qualität
Informations
qualität
gut
33%
sehr gut
5%
nicht entwickelt
4%
mäßig
58%
Wie schätzen Sie die Fähigkeit Ihres Unternehmens
im Multiprojektmanagement ein? (n=75)
6 AUSBLICKE
26
Entwicklungspotenzial Multiprojektmanagement
Quelle: IPMI Institut für Projektmanagement und Innovation,
Universität Bremen, 2006
Fazit
27
 Multiprojektmanagement ist in einer
global vernetzten Wirtschaft Alltag
 Eine genaue Definition von
Multiprojektmanagement ist schwierig
 Ein Multiprojektmanager sollte die
notwendigen Befugnisse habe
 Die „richtige“ Abstimmung von
Information, Allokation, Interaktion
und Portfolio-Qualität ist zielführend
 Multiprojektmanagement ist in vielen
Unternehmen noch ausbaufähig
7 ÜBERBLICK
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Noch Fragen?

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  • 3.  Projekt: „Vorhaben, das im wesentlichen durch Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie z. B.  Eindeutige Zielvorgabe  Zeitliche, finanzielle oder andere Begrenzungen  Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben  Projektspezifische Organisation.“ [DIN 69901]  Projektmanagement ist die Gesamtheit von Führungsaufgaben, Führungsorganisation, Führungstechniken und –mitteln zur Abwicklung eines Projektes Single-Projektmanagement 1 PROJEKTDEFINITION 3 Das Einzel-Projekt
  • 4. Aufgaben des Projektleiters 4 Single-Projektmanagement  Planung und Kommunikation  Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen  Verwaltung der Ressourcen  Motivation und Steuerung der Projekt-Mitarbeiter  Schutz des Projekts vor der Umgebung  Frühes Erkennen und Beheben unerwarteter Schwierigkeiten 1 PROJEKTDEFINITION
  • 5. Bedeutung und Techniken im Single-Projektmanagement 1 PROJEKTDEFINITION 5 Methoden des Projektmanagements  Zeitplanung Projektverlauf Projektstart Lastenheft liegt vor Pflichtenheft liegt vor Testsystem ist lauffähig Produktiv- system Projektende  Risikoanalyse R 1 0 Eintrittswahrscheinlichkeit Auswirkung R 2 R 7 R 6 R 3 R 5 R 8 R 1 R 4 R 9  Stakeholderanalyse  Kostenplanung  Meilensteintrendanalyse  Ressourcenplanung
  • 6. Probleme im Einzel-Projektmanagement 6  Dead-Line Effekt (Pareto)  „Der in eine Aktivität investierte Umfang an Energie und Aufwand verstärkt sich zusehens in dem Maße, in dem man sich der Deadline nähert, die für die Beendigung der Aktivität festgelegt wurde“  Mangel an Ressourcen/Personal  Budget/Kostenexplosion  fehlerhafte Aufwandsabschätzung  Terminüberschreitungen 2 EINZEL-PROJEKTMANAGEMENT
  • 7. Transparenz und Kommunikation 2 EINZEL-PROJEKTMANAGEMENT 7 Probleme im Einzel-Projektmanagement Quelle: Manager-Magazin, Plagiat eines Dilbert Cartoons,
  • 8.  Es existiert keine Definition nach DIN oder ISO  Unter Multi-Projektmanagement versteht man das Management aller/mehrerer Projekte  Überblick und Koordination verschiedener Einzel-Projekte  Kontrolle der Fortschritte der verschiedenen Projekte  Koordination und gemeinsame Nutzung der einzusetzenden Ressourcen  Bewertung der Projektnutzens und Priorisierung  Hauptnutzen liegt in der Erreichung der strategischen Unternehmensziele bei optimaler Nutzung der Ressourcen Was ist Multiprojektmanagement? 3 MULTIPROJEKTMANAGEMENT 8 Definition Multiprojektmanagement
  • 9. Definition Multiprojektmanagement 9 Abhängigkeiten und Bedingungen 3 MULTIPROJEKTMANAGEMENT Die Unternehmensziele Die Unternehmenstrategie Projekt 1 Projekt 2 Projekt 3 Projekt n
  • 10. Ablauf des Multiprojektmanagements 10 Besondere Anforderungen im Multiprojektmanagement 4 ABLAUFDESMPM Projektorganisation Projektplanung Projektsteuerung Problemfeldanalyse Projektkontrolle Projektabschluss
  • 11. Definition der Rahmenbedingung die für alle Projekte im Unternehmen gelten Projektorganisation 4 ABLAUFDESMPM 11 Ablauf des Multiprojektmanagements Linien Organisation Vorteile: • Einfache Organisation • MA bleiben in Fachabteilung Nachteile: • Bedeutung des Projektes wird nicht ersichtlich • Keine Einordnung bei MPM • Ressourcen werden nicht optimal genutzt Stabs Organisation Vorteile: • Klare Zuständigkeiten • Direkte Zuordnung zur GL Nachteile: • Geringe Befugnisse des PL • Einordnung in Projektportfolio unklar • Ressourcen werden schlecht koordiniert Projektorganisation Vorteile: • Klare Kompetenz des PL • Direktzugang zur GL Nachteile: • Organisation in Konkurrenz zur Linie • Probleme für MA nach Projektende • Ressourcen werden für ein Projekt geblockt Für die Steuerungen von mehreren Projekten gleichzeitig nicht geeignet
  • 12. Projektorganisation - Matrixorganisation Linienorganisation Ablauf des Multiprojektmanagements 12 4 ABLAUFDESMPM Projektorganisation Die Matrixorganisation „verzahnt“ Linien und Projektorganisation Vorteile:  Verbesserte Nutzung von Synergien  Vereinfachte Personalzusammenstellung  Optimale Ressourcennutzung Problem: Kompetenzüberschneidung!
  • 13.  Zur Projektplanung gehört die Vorbereitung aller Aktivitäten vor dem Projektstart  Priorisieren der Projekte  Planen der benötigten Ressourcen  Definition der Meilensteine und Abhängigkeiten der einzelnen Projekte  Beantragung und Rechtfertigung (Wirtschaftlichkeitsanalyse) des Budgets  Formulierung des Projektantrags  Definition der Ziele und Zielkongruenz Projektplanung 4 ABLAUFDESMPM 13 Ablauf des Multiprojektmanagements
  • 14. Projektplanung - Vom Dreieck zum Fünfeck 4 ABLAUFDESMPM 14 Ablauf des Multiprojektmanagements Projekt Kosten ZeitQualität Projekt Kosten Zeit FunktionenPersonen Qualität
  • 15. Ablauf des Multiprojektmanagements 15 Projektsteuerung 4 ABLAUFDEMMPM  Umsetzen  Kontrollieren  Reagieren Projekt Controlling  Planen  Umsetzen  Kontrollieren  Reagieren Projekt Controlling  Planen  Umsetzen  Kontrollieren  Reagieren Projekt Controlling  Planen  Umsetzen  Kontrollieren  Reagieren Projekt Controlling  Planen  Umsetzen  Kontrollieren  Reagieren Projekt Controlling  Planen • Verteilung der Ressourcen • Qualitätssicherung • Kommunikationsregeln • Arbeitsabläufe • Arbeitspaket Rückmeldung • Meilensteintrend- analyse • Kostenkontrolle • Auslastungsanalyse
  • 16. Ablauf des Multiprojektmanagements 16 Problemfeldanalyse  Durch die Problemfeldanalyse wird eine klare Definition der „Probleme“ der einzelnen Projekte geliefert  Wer sind die Betroffenen und Beteiligten (Stakeholder)  Was sind die wichtigsten Ziele  Welchen Umfang haben die einzelnen Projekte  In welcher Entwicklungsphase befinden sich die einzelnen Projekte 4 ABLAUFDESMPM
  • 17.  Terminkontrolle  Überwachung der Einhaltung von Terminvorgaben  Entscheidungsgrundlage für eine wirksame Terminliche Steuerung  Basis ist die rechtzeitige und konsequente Rückmeldung  Ziel ist die Vermeidung von Leerzeiten  Aufwands- und Kostenkontrolle  Gegenüberstellung von Ist- und Sollwerten  Sowohl nicht monetär bewerteter Inputgrößen (z.B. Stunden) und monetär bewerteter Aufwand  Überprüfung ob einzelne Projekte auch wirtschaftlich arbeiten und ob Einsatzmittel zwischen den Projekten vershoben werden sollte Projektkontrolle 4 ABLAUFDESMPM 17 Ablauf des Multiprojektmanagements
  • 18.  Sachfortschrittskontrolle  Zentrale Kontrollmaßnahme  Zerfällt in produkt- und projektbezogene Fortschrittskontrolle  Basis ist die Earned-Value-Analyse  Ausschlaggebend ist die Betrachtung des Gesamtfortschritts zum Erreichen der strategischen Ziele  Projektberichtserstattungskontrolle  Regelmäßiges Feedback über alle zu überwachenden Projekte einfordern  Wichtigster Faktor um einen umfassenden Überblick zu erhalten und steuern eingreifen zu können Projektkontrolle 4 ABLAUFDESMPM 18 Ablauf des Multiprojektmanagements
  • 19. Ablauf des Multiprojektmanagements 19 Projektabschluss  Projektabschluss gliedert sich in den formalen Abschluss und die Aufbereitung des Projektes  Abnahme der einzelnen Projekte und Zusammenführung zu einem gemeinsamen Ergebnis  Projektabschlussanalyse hinsichtlich der Effizienz  Erfahrungssicherung hinsichtlich der Geltung für zukünftige Projekte 4 ABLAUFDESMPM
  • 20.  Ergebnis einer repräsentativen Studie (n=150) an der technischen Universität Berlin, Institut für Technologie und Management (2005)  Informationsqualität  Interaktionsqualität  Allokationsqualität  Portfolioqualität  Die Faktoren bedingen sich gegenseitig und stehen in einer Abhängigkeit  Ergebnis ist der Projektmanagement-Qualitätszirkel Best Practice 5 BESTPRACTICE 20 Erfolgsfaktoren für Multiprojektmanagement
  • 21. Qualitätszirkel Multiprojektmanagement 21 Informationsqualität  Grundlage für MPM ist die Transparenz über die vorhandenen Projekte und deren Status  Relevanz der Informationen  Gültigkeit der Informationen die den Projektleitern gemeldet werden  Pünktlichkeit/Aktualität der Informationen  Genauigkeit der gelieferten Informationen  Redundanzfreiheit 5 BESTPRACTICE
  • 22.  Unter Allokationsqualität versteht man das Maß des Ressourcenmanagements  Ressourcenmanagement wird als Königsdisziplin des Projektmanagements bezeichnet  Abgleich der Ressourcenbereitstellung mit der Verfügbarkeit  Überprüfung der Ressourcenzuweisung  Sicherstellung, das die richtigen Mitarbeiter, zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Projekt eingesetzt werden  Die kurz-, mittel- und langfristige Ressourcenfreigabe  Schaffung von Planungssicherheit bei Einzel-Projektleitern  Aufdeckung von inoffiziellen Projekten und damit verbundener Ressourcenverschwendung Allokationsqualität 5 BESTPRACTICE 22 Qualitätszirkel Multiprojektmanagement
  • 23. Qualitätszirkel Multiprojektmanagement 23 Interaktionsqualität  Zusammenarbeit zwischen Projektleitern, Abteilungsleitern und Top-Management  Bereitschaft der Beteiligten offen untereinander zu kommunizieren  Reduzierung von unnötiger bewussten und unbewussten Doppelarbeit  Bündelung von Kern-Kompetenzen in zentralen Gremien  Schaffung von klaren Zuständigkeiten bei abteilungsübergreifenden Teams 5 BESTPRACTICE
  • 24.  Unter Projektportfolio versteht man die Gesamtheit der „laufenden“ Projekte mit entsprechender Priorisierung  Das Portfolio sollte ausgewogen sein  Indikator für die Qualität ist die Durchführung der richtigen Anzahl der Projekte in Anbetracht der zur Verfügung stehenden Ressourcen  Vermeidung von Projekt-Kannibalismus  Vernachlässigung von bereits gestarteten Projekten durch neue „attraktive“ Projekte  Möglichst vollständige Wiedergabe der Projektlandschaft Portfolioqualität 5 BESTPRACTICE 24 Qualitätszirkel Multiprojektmanagement
  • 25. Wirksamkeit und Abhängigkeiten 5 BESTPRACTICE 25 Qualitätszirkel Multiprojektmanagement Portfolio- qualität Interaktions qualität Allokations qualität Informations qualität
  • 26. gut 33% sehr gut 5% nicht entwickelt 4% mäßig 58% Wie schätzen Sie die Fähigkeit Ihres Unternehmens im Multiprojektmanagement ein? (n=75) 6 AUSBLICKE 26 Entwicklungspotenzial Multiprojektmanagement Quelle: IPMI Institut für Projektmanagement und Innovation, Universität Bremen, 2006
  • 27. Fazit 27  Multiprojektmanagement ist in einer global vernetzten Wirtschaft Alltag  Eine genaue Definition von Multiprojektmanagement ist schwierig  Ein Multiprojektmanager sollte die notwendigen Befugnisse habe  Die „richtige“ Abstimmung von Information, Allokation, Interaktion und Portfolio-Qualität ist zielführend  Multiprojektmanagement ist in vielen Unternehmen noch ausbaufähig 7 ÜBERBLICK
  • 28. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Noch Fragen?