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Digicomp 1 
Projektmanagement-Methoden 
Martin Bialas, diventis GmbH
2 
Digicomp 
Vorstellung 
Gründer und Geschäftsführer diventis GmbH (2003, Arlesheim/BL) 
Trainer und Berater für PM und PPM inkl. IT-Themen 
Assessor GPM Project Excellence Award und IPMA Delta Zertifizierung 
International zertifizierter IPMA ProgramandPortfolio Management Consultant (IPMA® PPMC) 
NLP-Master und Mediator 
… 
Martin Bialas 
diventis GmbH 
Lust-und Genussmensch mit Herzblut und Leidenschaft(Familie, Kochen, Essen, Wein, Zigarren, Autos, Gadgets, …)
3 
Digicomp 
Agenda 
Was ist eine PM Methode? 
Welche «bekannten» PM- Methoden gibt es? 
Was bzw. wer steckt hinter diesen Methoden? 
Wie unterschieden sich die etablierten Projektmanagement Methoden? 
Was spricht für oder gegen die eine oder die andere Methode? 
Gibt es überhaupt die „geeignetste Methode“? 
Nach welchen Kriterien wählt man eine Projektmanagement Methode aus? 
Kann man sich in diesen Methoden zertifizieren lassen?
4 
Digicomp 
Kulturelle Herausforderung 
PM-Methoden 
Sind identifiziert, funktional sehr umfangreich 
1 
Ziele 
Bewusstsein schaffen für möglichen Nutzen 
2 
Kulturelle Begleitung 
Change Management Prozess aktiv auf der kulturellen Seite betreiben 
3
5 
Digicomp 
Was ist eine PM-Methode? 
Eine Methode (altgriechisch μέθοδος‚ Nachgehen‘, ‚Verfolgen‘) ist ein mehr oder weniger planmässiges Verfahren zur Erreichung eines Zieles. 
Methoden finden sich in der Alltagspraxis genauso wie in Wissenschaft, Philosophie und Kunst. 
Im engeren Sinne wird unter einer Methode ein Erkenntniswegverstanden. 
http://de.wikipedia.org/
6 
Digicomp 
Welche «bekannten» PM-Methoden gibt es?
7 
Digicomp 
Wasserfallmodell 
Das Wasserfallmodell ist ein lineares (nicht iteratives) Vorgehensmodell, das in Phasen organisiert wird. Dabei gehen die Phasenergebnisse wie bei einem Wasserfall immer als bindende Vorgaben für die nächsttiefere Phase ein. 
Im Wasserfallmodell hat jede Phase vordefinierte Start-und Endpunkte mit eindeutig definierten Ergebnissen. Zu den wichtigsten Dokumenten zählen dabei das Lastenheft sowie das Pflichtenheft. 
Der Name „Wasserfall“ kommt von der häufig gewählten grafischen Darstellung der fünf bis sechs als Kaskade angeordneten Phasen. 
Das Wasserfallmodell wird allgemein dort vorteilhaft angewendet, wo sich Anforderungen, Leistungen und Abläufe in der Planungsphase relativ präzise beschreiben lassen. 
http://de.wikipedia.org/
8 
Digicomp 
Handbuch der Elektronischen Rechenzentren des Bundes, eine Methode zur Entwicklung von Systemen 
Gute Qualität der Informatiksysteme 
Verbesserte Kommunikation zwischen Fachabteilung/Anwendern und Informatikbereich 
Verkleinerte Projektrisiken 
Reduzierter Entwicklungsaufwand 
Hohe Transparenz bei der Spezifikation von Projektarbeiten
9 
Digicomp 
Spiralmodell 
Barry W. Boehm
10 
Digicomp 
Definition von Projekt: 
«Ein Projekt ist eine für einen befristeten Zeitraum geschaffene Organisation, die mit dem Zweck eingerichtet wurde, ein oder mehrere Produkte in Übereinstimmung mit einem vereinbarten Business Case zu liefern» 
Grundprinzipien von PRINCE2 
Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung, Lernen aus Erfahrungen, definierte Rollen und Verantwortlichkeiten, Steuern über Managementphasen, Steuern nach dem Ausnahmeprinzip, Produktorientierung, Anpassen an die Projektumgebung 
PRojectsINControlledEnvironments 2
11 
Digicomp 
V-Modell 
Kern des V-Modell: 
PM: Projektmanagement 
QS: Qualitätssicherung 
KM: Konfigurationsmanagement 
PA: Problem-und Änderungsmanagement 
Im Gegensatz zu klassischen phasen- orientierten Vorgehensmodellen werden imV-Modell lediglich Aktivitäten und Ergebnisse definiert und keine strikte zeitliche Abfolge gefordert. Insbesondere fehlen die typischen Abnahmen, die ein Phasenende definieren. Dennoch ist es möglich, die Aktivitäten des V-Modells zum Beispiel auf ein Wasserfallmodell oder ein Spiralmodell abzubilden. 
http://de.wikipedia.org/
12 
Digicomp 
KlassischeMethodenvs. Agile Methoden 
http://de.wikipedia.org/ 
PLAN DRIVEN 
VISION DRIVEN 
KLASSISCHES PROJEKTMANAGEMENT 
AGILE 
METHODEN 
TERMIN 
geschätzt 
KOSTEN 
geschätzt 
SCOPE 
variabel 
KOSTEN 
fix 
TERMIN 
fix 
SCOPE 
fix
13 
Digicomp 
Scrum 
Der Ansatz von Scrumist empirisch, inkrementell und iterativ. Er beruht auf der Erfahrung, dass die meisten modernen Entwicklungsprojekte zu komplex sind, um einen vollumfänglichen Plan erstellen zu können. Dies liegt daran, dass komplexe Aufgaben dadurch charakterisiert sind, dass sowohl ein wesentlicher Teil der Anforderungen als auch der Lösungsansätze zu Beginn unklar sind. Diese Unklarheit lässt sich bei komplexen Aufgaben beseitigen, indem iterativ und inkrementell Zwischenergebnisse geschaffen werden. Der langfristige Plan (das ProductBacklog) wird kontinuier- lichdetailliert und verbessert. Statt einem vollumfänglichen Plan wird in Scrumein Detailplan (das Sprint Backlog) nur für den jeweils nächsten Zyklus (dem Sprint) erstellt. 
http://de.wikipedia.org/ 
Produkt- Backlog 
Sprint- Backlog 
Sprint 
Lauffähige, inkrementellverbesserte Software 
30 Tage 
24 h 
Scrum Methode
14 
Digicomp 
KollaborativesProjektmanagement 
Das KollaborativeProjektmanagement basiert auf dem Grundkonzept, alle Projektbeteiligten aktiv in den Planungs-und Steuerungsprozess einzubinden und mit Hilfe von Informations-, Kommunikations-oder Kooperationsbausteinen zu vernetzen. Management wird dabei nicht als isoliertes Aufgabenfeld von Managern aufgefasst, sondern als integraler Bestandteil der Projektarbeit aller Teammitglieder. 
Grundthese des KollaborativenProjektmanage- mentsist das Prinzip der dezentralen Regelkreise. Komplexe Projekte werden in kleinere „fassbare“ Teilsysteme aufgeteilt und an Verantwortliche aus den Fachbereichen übergeben. 
Technische Grundlage des KollaborativenProjektmanagements ist eine zentrale Daten- basis, die allen Projektmitgliedern einheitliche und aktuelle Planungsdaten zur Verfügung stellt. 
http://de.wikipedia.org/
15 
Digicomp 
Critical-Chain-Projektmanagement 
CCPM erweitert das klassische Projektmanagement um die zwei Elemente Vermeidung von schädlichem Multitasking und korrekter Umgang mit Schätzungen, deren Streuungen und damit verbundenen Puffern. Typischerweise steigt hierdurch die Zuverlässigkeit der Termineinhaltung auf über 95 % und die Durchlaufzeiten der Projekte verkürzen sich um mehr als 25 %. 
http://de.wikipedia.org/ 
EliyahuM. Goldratts
16 
Digicomp 
Goal DirectedProject Management 
ZGPM sieht Projekte in einem ganz-heitlichenAnsatz als Zusammenwirken von Personal, Systemen und Organisation (PSO-Ansatz). Deshalb ist ein aktives Wissens-und Kommuni-kationsmanagement(Change Manage-ment) auch stets integraler Bestandteil des Projektmanagements nach ZGPM. 
Die Grundlage dieser Vorgehensweise bilden statistische Untersuchungen, die belegen, dass die meisten Planabweichungen in Projekten in den frühen Phasen bei der Zielsetzung, der Planung und/oder der Projektorganisation ihren Ursprung haben. In dieser Planungsphase eines Projekts entstehen mehr als 80 Prozent aller Probleme, die durch die konsequente Anwendung einer Projektmanagement-methodik vermieden werden können. 
Goal DirectedProject Management (GDPM), im deutschen Sprachraum auch Zielgerichtetes Projektmanagement genannt. 
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ZGPM ist deshalb eine Vorgehensweise, die auf die Phasen der Projektplanung fokussiert und die Stärke der Methodik ist in der umfassenden Beschreibung und Planung des Projektverlaufs zu sehen. GDPM bietet die Möglichkeit die Projektdurchführung zu kontrollieren und entsprechend zu steuern. Insbesondere definiert ZGPM einen Rahmen für eine effiziente Fortschrittskontrolle und Projektsteuerung, ein aussagekräftiges Berichtswesen und die Budgetüberwachung.
17 
Digicomp 
Motivation 
•Zwang zum exakten Durchdenken des Projektablaufs 
•übersichtliche Darstellung der Abhängigkeiten 
•Möglichkeit der Minimierung der Projektdauer 
•höhere Sicherheit in der Termineinhaltung 
•deutliche Hervorhebung von Projektengpässen 
•Rechtzeitiges Erkennen möglicher Verzögerungen und Abschätzen von Konsequenzen 
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Kritischer Pfad 
6 
Methode des kritischen Pfades
18 
Digicomp 
Projektstrukturplan 
Der Projektstrukturplan (PSP) ist das Ergebnis einer Gliederung des Projekts in plan-und kontrollierbare Elemente. Ein Projekt wird im Rahmen der Strukturierung in Teilaufgaben und Arbeitspakete unterteilt. Teilaufgaben sind Elemente, die weiter unterteilt werden müssen, Arbeitspakete sind Elemente, die sich auf der untersten Ebene befinden und nicht weiter unterteilt werden. Die Erstellung eines Projektstrukturplans ist nach heutigem Erkenntnisstand des Projektmanage- mentseine der zentralen Aufgaben der Projektplanung. Der PSP ist die Grundlagefür die Termin-und Ablaufplanung, die Ressourceneinplanung und die Kostenplanung. Zudem fliessen die Erkenntnisse aus dem PSP in das Risikomanagement ein. 
http://de.wikipedia.org/
19 
Digicomp 
1 
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3 
Fokus der Betrachtung 
Art der Abarbeitung (sequentiell, parallel, inkrementel, agil) 
Berücksichtigung gesellschaftlicher Strukturen 
Wie unterschieden sich die etablierten Projektmanagement Methoden? 
Grad der Komplexität
20 
Digicomp 
Was spricht für oder gegen die eine oder die andere Methode? 
Bedeutung 
Community 
Fokus 
Detaillierung 
Der Grad der Ergebnis- konkretisierung bzw. der generischen Vorgabe 
Kontext 
Im individuellen Kontext ist die eine oder andere Methode eher «hilfreich» 
Es sind die Schwerpunkte in der eigenen Projektlandschaft zu erkennen 
Fachlich sind alle PM-Methoden «richtig» 
Grösse und Verfügbarkeit der entsprechenden Community
21 
Digicomp 
Gibt es überhaupt die „geeignetste Methode“? 
NEIN
22 
Digicomp 
Nach welchen Kriterien wählt man eine Projektmanagement Methode aus ? 
Organisation 
Projekt 
1 
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Individuum 
•Orientierung an Unternehmens- spezifischen Standards 
•Nationale und internationale Orientierung 
•Reifegrad der Organisation 
•Thema des Projektgegenstands 
•Komplexität der Aufgabenstellung 
•Neuartigkeit des Themas 
•PersönlicheKenntnisse 
•IndividuelleNeigungen
23 
Digicomp 
Zertfifizierungen 
PMI: CAPM, PMP 
IPMA: Level A-D, PMC, PPMC 
PRINCE2: Foundation, Practitioner 
Scrum: Scrum Master, Product Owner 
HERMES: Foundation, Advanced 
Kann man sich in PM-Methoden zertifizieren lassen?
24 
Digicomp 
Problem DrivenProject Management: Agil war gestern! 
Problem DrivenProject Management ist eine moderne Alternative zu agilen Projektmanagement-Methoden. Während im Wasserfallmodell noch alles von oben herab durchgeplant werden muss und selbst bei agilen Methoden noch iterative Planungen durchgeführt werden müssen, fällt der Punkt Planung beimproblemgetriebenes Projektmanagement einfach weg. 
Durch die fehlende Planungsphase ergeben sich enorme Ressourcen-und damit auch Kosten-Einsparungen und es stellt sich automatisch eine sehr zielgerichtet Vorgehensweise ein: Aktuelle Probleme werden einfach priorisiert und danach abgearbeitet. Die Vorgehensweise ist zudem sehr intuitiv und orientiert sich direkt an den Bedürfnissen der Projektbeteiligten. Auch Kunden ziehen in der Regel einen problemgetriebenen Lösungsansatz einer ausführlichen Planung vor, die ohnehin nie eingehalten werden kann. Dadurch ergibt sich eine höhere Kundennähe und damit ultimativ eine höhere Kundenzufriedenheit. 
Ausführliche Planungen, Projekt-und Teammeetings waren gestern. Das Problem DrivenProject Management ist die perfekte Projektmanagement-Methode für alle, die agile Methoden immer noch für zu steif empfanden. Dieser einfache Ansatz verzichtet vollkommen auf Ausbildungen oder Zertifikate für Projektmanager –jeder kann nach dem problemgetriebenen Projektmanagement Erfolg haben! 
In vielen Unternehmen wurde das Problem DrivenProject Management bereits eingeführt, oftmals als direkte Reaktion auf die bisherigen komplexen planungs-und organisationsintensiven Managementmethoden. Agil war gestern, problemdrivenist heute! 
Jetzt ohne heftigen Sarkasmus: Der obige Text ist natürlich totaler Schwachsinn –Ein Problem DrivenProject Management ist nur die Verwaltung von Chaos. Wer sich darin wiedererkennt, sollte dringend handeln! 
http://blog.patricksauer.net/security/category/de/allgemein/
25 
Digicomp 
Fazit 
4 
3 
2 
1 
•Es gibt ein enorme Vielfalt an PM-Methoden 
•Es gibt nicht DIE richtige Methode 
•Methoden dürfen angepasst werden 
•Beständigkeit im Ziel stellt Erfolg sicher 
•Kenntnis über verschiedene Methoden ist hilfreich 
•Aktives Change Management ist entscheidend
26 
Digicomp 
HerzlichenDank 
Fragen/ Bemerkungen/ Diskussion 
Martin Bialas 
diventis GmbH 
In der Schappe 16-18 
CH-4144 Arlesheim 
www.diventis.ch 
mbialas@diventis.ch 
+41 79 247 65 84 
https://www.xing.com/ profile/Martin_Bialas 
https://www.facebook.com/martin.bialas.7?fref=ts 
http://www.linkedin.com/pub/ martin-bialas/1/939/663

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XING learningZ-Event «Projektmanagement-Methoden»

  • 1. Digicomp 1 Projektmanagement-Methoden Martin Bialas, diventis GmbH
  • 2. 2 Digicomp Vorstellung Gründer und Geschäftsführer diventis GmbH (2003, Arlesheim/BL) Trainer und Berater für PM und PPM inkl. IT-Themen Assessor GPM Project Excellence Award und IPMA Delta Zertifizierung International zertifizierter IPMA ProgramandPortfolio Management Consultant (IPMA® PPMC) NLP-Master und Mediator … Martin Bialas diventis GmbH Lust-und Genussmensch mit Herzblut und Leidenschaft(Familie, Kochen, Essen, Wein, Zigarren, Autos, Gadgets, …)
  • 3. 3 Digicomp Agenda Was ist eine PM Methode? Welche «bekannten» PM- Methoden gibt es? Was bzw. wer steckt hinter diesen Methoden? Wie unterschieden sich die etablierten Projektmanagement Methoden? Was spricht für oder gegen die eine oder die andere Methode? Gibt es überhaupt die „geeignetste Methode“? Nach welchen Kriterien wählt man eine Projektmanagement Methode aus? Kann man sich in diesen Methoden zertifizieren lassen?
  • 4. 4 Digicomp Kulturelle Herausforderung PM-Methoden Sind identifiziert, funktional sehr umfangreich 1 Ziele Bewusstsein schaffen für möglichen Nutzen 2 Kulturelle Begleitung Change Management Prozess aktiv auf der kulturellen Seite betreiben 3
  • 5. 5 Digicomp Was ist eine PM-Methode? Eine Methode (altgriechisch μέθοδος‚ Nachgehen‘, ‚Verfolgen‘) ist ein mehr oder weniger planmässiges Verfahren zur Erreichung eines Zieles. Methoden finden sich in der Alltagspraxis genauso wie in Wissenschaft, Philosophie und Kunst. Im engeren Sinne wird unter einer Methode ein Erkenntniswegverstanden. http://de.wikipedia.org/
  • 6. 6 Digicomp Welche «bekannten» PM-Methoden gibt es?
  • 7. 7 Digicomp Wasserfallmodell Das Wasserfallmodell ist ein lineares (nicht iteratives) Vorgehensmodell, das in Phasen organisiert wird. Dabei gehen die Phasenergebnisse wie bei einem Wasserfall immer als bindende Vorgaben für die nächsttiefere Phase ein. Im Wasserfallmodell hat jede Phase vordefinierte Start-und Endpunkte mit eindeutig definierten Ergebnissen. Zu den wichtigsten Dokumenten zählen dabei das Lastenheft sowie das Pflichtenheft. Der Name „Wasserfall“ kommt von der häufig gewählten grafischen Darstellung der fünf bis sechs als Kaskade angeordneten Phasen. Das Wasserfallmodell wird allgemein dort vorteilhaft angewendet, wo sich Anforderungen, Leistungen und Abläufe in der Planungsphase relativ präzise beschreiben lassen. http://de.wikipedia.org/
  • 8. 8 Digicomp Handbuch der Elektronischen Rechenzentren des Bundes, eine Methode zur Entwicklung von Systemen Gute Qualität der Informatiksysteme Verbesserte Kommunikation zwischen Fachabteilung/Anwendern und Informatikbereich Verkleinerte Projektrisiken Reduzierter Entwicklungsaufwand Hohe Transparenz bei der Spezifikation von Projektarbeiten
  • 9. 9 Digicomp Spiralmodell Barry W. Boehm
  • 10. 10 Digicomp Definition von Projekt: «Ein Projekt ist eine für einen befristeten Zeitraum geschaffene Organisation, die mit dem Zweck eingerichtet wurde, ein oder mehrere Produkte in Übereinstimmung mit einem vereinbarten Business Case zu liefern» Grundprinzipien von PRINCE2 Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung, Lernen aus Erfahrungen, definierte Rollen und Verantwortlichkeiten, Steuern über Managementphasen, Steuern nach dem Ausnahmeprinzip, Produktorientierung, Anpassen an die Projektumgebung PRojectsINControlledEnvironments 2
  • 11. 11 Digicomp V-Modell Kern des V-Modell: PM: Projektmanagement QS: Qualitätssicherung KM: Konfigurationsmanagement PA: Problem-und Änderungsmanagement Im Gegensatz zu klassischen phasen- orientierten Vorgehensmodellen werden imV-Modell lediglich Aktivitäten und Ergebnisse definiert und keine strikte zeitliche Abfolge gefordert. Insbesondere fehlen die typischen Abnahmen, die ein Phasenende definieren. Dennoch ist es möglich, die Aktivitäten des V-Modells zum Beispiel auf ein Wasserfallmodell oder ein Spiralmodell abzubilden. http://de.wikipedia.org/
  • 12. 12 Digicomp KlassischeMethodenvs. Agile Methoden http://de.wikipedia.org/ PLAN DRIVEN VISION DRIVEN KLASSISCHES PROJEKTMANAGEMENT AGILE METHODEN TERMIN geschätzt KOSTEN geschätzt SCOPE variabel KOSTEN fix TERMIN fix SCOPE fix
  • 13. 13 Digicomp Scrum Der Ansatz von Scrumist empirisch, inkrementell und iterativ. Er beruht auf der Erfahrung, dass die meisten modernen Entwicklungsprojekte zu komplex sind, um einen vollumfänglichen Plan erstellen zu können. Dies liegt daran, dass komplexe Aufgaben dadurch charakterisiert sind, dass sowohl ein wesentlicher Teil der Anforderungen als auch der Lösungsansätze zu Beginn unklar sind. Diese Unklarheit lässt sich bei komplexen Aufgaben beseitigen, indem iterativ und inkrementell Zwischenergebnisse geschaffen werden. Der langfristige Plan (das ProductBacklog) wird kontinuier- lichdetailliert und verbessert. Statt einem vollumfänglichen Plan wird in Scrumein Detailplan (das Sprint Backlog) nur für den jeweils nächsten Zyklus (dem Sprint) erstellt. http://de.wikipedia.org/ Produkt- Backlog Sprint- Backlog Sprint Lauffähige, inkrementellverbesserte Software 30 Tage 24 h Scrum Methode
  • 14. 14 Digicomp KollaborativesProjektmanagement Das KollaborativeProjektmanagement basiert auf dem Grundkonzept, alle Projektbeteiligten aktiv in den Planungs-und Steuerungsprozess einzubinden und mit Hilfe von Informations-, Kommunikations-oder Kooperationsbausteinen zu vernetzen. Management wird dabei nicht als isoliertes Aufgabenfeld von Managern aufgefasst, sondern als integraler Bestandteil der Projektarbeit aller Teammitglieder. Grundthese des KollaborativenProjektmanage- mentsist das Prinzip der dezentralen Regelkreise. Komplexe Projekte werden in kleinere „fassbare“ Teilsysteme aufgeteilt und an Verantwortliche aus den Fachbereichen übergeben. Technische Grundlage des KollaborativenProjektmanagements ist eine zentrale Daten- basis, die allen Projektmitgliedern einheitliche und aktuelle Planungsdaten zur Verfügung stellt. http://de.wikipedia.org/
  • 15. 15 Digicomp Critical-Chain-Projektmanagement CCPM erweitert das klassische Projektmanagement um die zwei Elemente Vermeidung von schädlichem Multitasking und korrekter Umgang mit Schätzungen, deren Streuungen und damit verbundenen Puffern. Typischerweise steigt hierdurch die Zuverlässigkeit der Termineinhaltung auf über 95 % und die Durchlaufzeiten der Projekte verkürzen sich um mehr als 25 %. http://de.wikipedia.org/ EliyahuM. Goldratts
  • 16. 16 Digicomp Goal DirectedProject Management ZGPM sieht Projekte in einem ganz-heitlichenAnsatz als Zusammenwirken von Personal, Systemen und Organisation (PSO-Ansatz). Deshalb ist ein aktives Wissens-und Kommuni-kationsmanagement(Change Manage-ment) auch stets integraler Bestandteil des Projektmanagements nach ZGPM. Die Grundlage dieser Vorgehensweise bilden statistische Untersuchungen, die belegen, dass die meisten Planabweichungen in Projekten in den frühen Phasen bei der Zielsetzung, der Planung und/oder der Projektorganisation ihren Ursprung haben. In dieser Planungsphase eines Projekts entstehen mehr als 80 Prozent aller Probleme, die durch die konsequente Anwendung einer Projektmanagement-methodik vermieden werden können. Goal DirectedProject Management (GDPM), im deutschen Sprachraum auch Zielgerichtetes Projektmanagement genannt. 1 2 3 4 ZGPM ist deshalb eine Vorgehensweise, die auf die Phasen der Projektplanung fokussiert und die Stärke der Methodik ist in der umfassenden Beschreibung und Planung des Projektverlaufs zu sehen. GDPM bietet die Möglichkeit die Projektdurchführung zu kontrollieren und entsprechend zu steuern. Insbesondere definiert ZGPM einen Rahmen für eine effiziente Fortschrittskontrolle und Projektsteuerung, ein aussagekräftiges Berichtswesen und die Budgetüberwachung.
  • 17. 17 Digicomp Motivation •Zwang zum exakten Durchdenken des Projektablaufs •übersichtliche Darstellung der Abhängigkeiten •Möglichkeit der Minimierung der Projektdauer •höhere Sicherheit in der Termineinhaltung •deutliche Hervorhebung von Projektengpässen •Rechtzeitiges Erkennen möglicher Verzögerungen und Abschätzen von Konsequenzen text text text text text text text text text Kritischer Pfad 6 Methode des kritischen Pfades
  • 18. 18 Digicomp Projektstrukturplan Der Projektstrukturplan (PSP) ist das Ergebnis einer Gliederung des Projekts in plan-und kontrollierbare Elemente. Ein Projekt wird im Rahmen der Strukturierung in Teilaufgaben und Arbeitspakete unterteilt. Teilaufgaben sind Elemente, die weiter unterteilt werden müssen, Arbeitspakete sind Elemente, die sich auf der untersten Ebene befinden und nicht weiter unterteilt werden. Die Erstellung eines Projektstrukturplans ist nach heutigem Erkenntnisstand des Projektmanage- mentseine der zentralen Aufgaben der Projektplanung. Der PSP ist die Grundlagefür die Termin-und Ablaufplanung, die Ressourceneinplanung und die Kostenplanung. Zudem fliessen die Erkenntnisse aus dem PSP in das Risikomanagement ein. http://de.wikipedia.org/
  • 19. 19 Digicomp 1 2 3 Fokus der Betrachtung Art der Abarbeitung (sequentiell, parallel, inkrementel, agil) Berücksichtigung gesellschaftlicher Strukturen Wie unterschieden sich die etablierten Projektmanagement Methoden? Grad der Komplexität
  • 20. 20 Digicomp Was spricht für oder gegen die eine oder die andere Methode? Bedeutung Community Fokus Detaillierung Der Grad der Ergebnis- konkretisierung bzw. der generischen Vorgabe Kontext Im individuellen Kontext ist die eine oder andere Methode eher «hilfreich» Es sind die Schwerpunkte in der eigenen Projektlandschaft zu erkennen Fachlich sind alle PM-Methoden «richtig» Grösse und Verfügbarkeit der entsprechenden Community
  • 21. 21 Digicomp Gibt es überhaupt die „geeignetste Methode“? NEIN
  • 22. 22 Digicomp Nach welchen Kriterien wählt man eine Projektmanagement Methode aus ? Organisation Projekt 1 2 3 Individuum •Orientierung an Unternehmens- spezifischen Standards •Nationale und internationale Orientierung •Reifegrad der Organisation •Thema des Projektgegenstands •Komplexität der Aufgabenstellung •Neuartigkeit des Themas •PersönlicheKenntnisse •IndividuelleNeigungen
  • 23. 23 Digicomp Zertfifizierungen PMI: CAPM, PMP IPMA: Level A-D, PMC, PPMC PRINCE2: Foundation, Practitioner Scrum: Scrum Master, Product Owner HERMES: Foundation, Advanced Kann man sich in PM-Methoden zertifizieren lassen?
  • 24. 24 Digicomp Problem DrivenProject Management: Agil war gestern! Problem DrivenProject Management ist eine moderne Alternative zu agilen Projektmanagement-Methoden. Während im Wasserfallmodell noch alles von oben herab durchgeplant werden muss und selbst bei agilen Methoden noch iterative Planungen durchgeführt werden müssen, fällt der Punkt Planung beimproblemgetriebenes Projektmanagement einfach weg. Durch die fehlende Planungsphase ergeben sich enorme Ressourcen-und damit auch Kosten-Einsparungen und es stellt sich automatisch eine sehr zielgerichtet Vorgehensweise ein: Aktuelle Probleme werden einfach priorisiert und danach abgearbeitet. Die Vorgehensweise ist zudem sehr intuitiv und orientiert sich direkt an den Bedürfnissen der Projektbeteiligten. Auch Kunden ziehen in der Regel einen problemgetriebenen Lösungsansatz einer ausführlichen Planung vor, die ohnehin nie eingehalten werden kann. Dadurch ergibt sich eine höhere Kundennähe und damit ultimativ eine höhere Kundenzufriedenheit. Ausführliche Planungen, Projekt-und Teammeetings waren gestern. Das Problem DrivenProject Management ist die perfekte Projektmanagement-Methode für alle, die agile Methoden immer noch für zu steif empfanden. Dieser einfache Ansatz verzichtet vollkommen auf Ausbildungen oder Zertifikate für Projektmanager –jeder kann nach dem problemgetriebenen Projektmanagement Erfolg haben! In vielen Unternehmen wurde das Problem DrivenProject Management bereits eingeführt, oftmals als direkte Reaktion auf die bisherigen komplexen planungs-und organisationsintensiven Managementmethoden. Agil war gestern, problemdrivenist heute! Jetzt ohne heftigen Sarkasmus: Der obige Text ist natürlich totaler Schwachsinn –Ein Problem DrivenProject Management ist nur die Verwaltung von Chaos. Wer sich darin wiedererkennt, sollte dringend handeln! http://blog.patricksauer.net/security/category/de/allgemein/
  • 25. 25 Digicomp Fazit 4 3 2 1 •Es gibt ein enorme Vielfalt an PM-Methoden •Es gibt nicht DIE richtige Methode •Methoden dürfen angepasst werden •Beständigkeit im Ziel stellt Erfolg sicher •Kenntnis über verschiedene Methoden ist hilfreich •Aktives Change Management ist entscheidend
  • 26. 26 Digicomp HerzlichenDank Fragen/ Bemerkungen/ Diskussion Martin Bialas diventis GmbH In der Schappe 16-18 CH-4144 Arlesheim www.diventis.ch mbialas@diventis.ch +41 79 247 65 84 https://www.xing.com/ profile/Martin_Bialas https://www.facebook.com/martin.bialas.7?fref=ts http://www.linkedin.com/pub/ martin-bialas/1/939/663