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Machtquellen und -ressourcen vonRedakteuren in Change-Management-Projekten                              Christopher Buscho...
Journalismus und Macht.                                        Macht der Medienorganisationen                            ...
Journalismus und Macht.                        Macht der Medienorganisationen                          bzw. der Instituti...
Medienorganisationsforschung. Does organization matter?    Moderner Journalismus ist „redaktioneller Journalismus“      ...
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Machtquellen und -ressourcen im Widerstand.Quellen          Ressourcen                                               Ausüb...
Machtquellen und -ressourcen im Widerstand.Quellen          Ressourcen                                               Ausüb...
Machtquellen und -ressourcen im Widerstand.Quellen          Ressourcen                                               Ausüb...
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Das Misstrauen der Journalisten wächst…                                                             Quelle: news aktuell, ...
Helfen Medienorganisationen hier?                                               Quelle: news aktuell, 2010, S. 43         ...
Desinstitutionalisierung des Journalismus unddie Entwicklung digitaler Netzwerkmedien.               g g Desinstitutional...
Desinstitutionalisierung des Journalismus:Journalisten als ‚mächtige‘ Entrepreneure?                 ‚      g        p    ...
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Desinstitutionalisierung des Journalismus:Journalisten als ‚mächtige‘ Entrepreneure?                 ‚      g        p    ...
Praktische (normative) Schlussfolgerungen. In Medienorganisationen herrschen ‚Machtkämpfe‘ um die Zukunft des  Journalism...
Christopher Buschow     christopher.buschow@ijk.hmt-hannover.de     Kontakt:     Institut für Journalistik und     Kommuni...
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Machtquellen und -ressourcen von Redakteuren in Change-Management-Projekten

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Vortrag auf dem interdisziplinären Forschungskolloquium für Nachwuchswissenschaftler zum Thema „Macht“ der RespectResearchGroup, Hamburg, 04. September 2010. Tagungsbericht: http://bit.ly/hRCAGh

Veröffentlicht in: Business, Technologie
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Machtquellen und -ressourcen von Redakteuren in Change-Management-Projekten

  1. 1. Machtquellen und -ressourcen vonRedakteuren in Change-Management-Projekten Christopher Buschow Hochschule für Musik, Theater und M di H h h l fü M ik Th d Medien Hannover Interdisziplinäres Forschungskolloquium für p g q Nachwuchswissenschaftler zum Thema „Macht“ der RespectResearchGroup Hamburg, 04 Hamburg 04. September 2010 Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 1 von Redakteuren
  2. 2. Journalismus und Macht.  Macht der Medienorganisationen bzw. der Institution Journalismus (‚the ( h power of the press‘) f h ‘)  Kontrolle von Macht durch Medien (‚Vierte G ( Vi t Gewalt‘, Q lität) lt‘ Qualität)  Medien als Forum zur Selbstdarstellung der Mächtigen (‚Mediengesellschaft‘)  Medien als „vermachtete vermachtete“ Organisationen (Imbusch, 2007, S. 417)Quelle: Waugh, 2003 [1938] Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 2 von Redakteuren
  3. 3. Journalismus und Macht.  Macht der Medienorganisationen bzw. der Institution Journalismus„In den Medien wird [ ] auf höchst unterschiedliche Weise In […] („the ( h power of the press“) f h “)und mit verschiedenartigen Mitteln um Macht gekämpft. […]Die Untersuchung von  Kontrolle von Macht durch Medien Machtstrukturen undHerrschaftsverhältnissen ( den Medien ist zweifellos ein („vierte Gewalt“) in i t G lt“)  Medien als noch zu erschließendeswichtiges und spannendes, aber erst Forum zurFeld für Machtstudien (Imbusch 2007 S 417f ) der Mächtigen Machtstudien“ (Imbusch, 2007, S. 417f.) Selbstdarstellung („Mediengesellschaft“)  Medien als „vermachtete vermachtete“ Organisationen (Imbusch, 2007, S. 417)Quelle: Waugh, 2003 [1938] Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 3 von Redakteuren
  4. 4. Medienorganisationsforschung. Does organization matter?  Moderner Journalismus ist „redaktioneller Journalismus“ (Grittmann, 2002 S (Grittmann 2002, S. 291)  Notwendigkeit einer „Redaktionsforschung als Organisationsforschung“ (Rühl, 2002 [1989], S. 304) Ausgangspunkt: Turbulente Zeiten für (deutsche) Tageszeitungsverlage  >60 Prozent der deutschsprachigen Zeitungen: Veränderungen in ihren Redaktionen ‚vorgenommen‘ (vgl Meier 2007a, S 165) vorgenommen (vgl. Meier, 2007a S. „…persisting lack of empirical research and subsequent of organizing ( ) (in) media companies“ (Achtenhagen, 2006, S. 1) p ( g ) Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 4 von Redakteuren
  5. 5. Tageszeitungsredaktionen als Organisationen. Redaktionen: Orte der journalistischen Berufskultur  Vorstellungen und Normen kreativer integraler Arbeit  „Herrschaft“ des Managements vs. Innere Pressefreiheit, „Redaktionelle Autonomie“ (Altmeppen, 2007, S. 421; vgl. Branahl, 2002)  Kein zwangsläufiger Rekurs auf Zweckrationalität  „Sprache des Geldes“ muss nicht anleitend sein (Becker, 1996, S. 197) Kulturwirtschaftliche Produktion „geistiger Unikate“ widersetzt sich der Standardisierung (Saxer, 1993, S. 293) Ulrich Saxer: „Zweckzusammenschlüsse von beschränkter Rationalität“ (Saxer, 1993, S. 297) Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 5 von Redakteuren
  6. 6. „Change Management“ als Machtphänomen. Innovationsspiel Ziel: Veränderung der  Redaktion, um die   initiiert bzw.  Projektspiel Ziele: Wirtschaftlichkeit der  Unternehmung zu steigern Unternehmung zu steigern „erzwingt“  plant meist  p Erfolgreiche  Routinespiel  kommerziell‐ Projektrealisation  irritiert oftmals  orientiert  inkrementelle,   Zentrale Veränderungen: Teilnehmer: (1) Organisationsprogramme Teilnehmer: Schritt‐für‐Schritt Verleger, Geschäftsführer,  (2) Arbeitsprogramme Chefredaktion Projektteam aus  Innovations und  Innovations‐ und Routinespielern Teilnehmer: Chefredaktion, Ressortleiter, Redakteure Wirtschaftlicher Druck WiderständeAbbildung 2: Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change ManagementsQuelle: Buschow, Dürrenberg & Winter ( Erscheinen) in Anlehnung an Ortmann, Windeler, Becker & Schulz ( g (im ) g (1990), S. 468; )Crozier & Friedberg, 1979, S. 68ff. Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 6 von Redakteuren
  7. 7. „Resistance to change“: Empirische Beispiele. Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 7 von Redakteuren
  8. 8. Machtquellen und -ressourcen im Widerstand.Quellen Ressourcen Ausübungsformen • Resolutionen, „Brandbriefe“ • Fähigkeiten und Kenntnisse des kritischen • Eigenständige Beobachtung und Schreibens Kritik der ProzessePersönlichkeit • Privilegierter Zugang zur Öffentlichkeit • Initiation von Berichterstattung in • Soziale Beziehungen anderen Medien • Leserproteste Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 8 von Redakteuren
  9. 9. Machtquellen und -ressourcen im Widerstand.Quellen Ressourcen Ausübungsformen • Resolutionen, „Brandbriefe“ • Fähigkeiten und Kenntnisse des kritischen • Eigenständige Beobachtung und Schreibens Kritik der ProzessePersönlichkeit • Privilegierter Zugang zur Öffentlichkeit • Initiation von Berichterstattung in • Soziale Beziehungen anderen Medien • Leserproteste • Gewerkschaften (DJV) • LobbyismusOrganisation • „Berufsverbände, Standesvertretungen“ • (Warn-)Streiks (Deutscher Presserat) Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 9 von Redakteuren
  10. 10. Machtquellen und -ressourcen im Widerstand.Quellen Ressourcen Ausübungsformen • Resolutionen, „Brandbriefe“ • Fähigkeiten und Kenntnisse des kritischen • Eigenständige Beobachtung und Schreibens Kritik der ProzessePersönlichkeit • Privilegierter Zugang zur Öffentlichkeit • Initiation von Berichterstattung in • Soziale Beziehungen anderen Medien • Leserproteste • Gewerkschaften (DJV) • LobbyismusOrganisation • „Berufsverbände, Standesvertretungen“ • (Warn-)Streiks (Deutscher Presserat) • Besondere Rechte und Pflichten lt.Gesetz Landespressegesetzen • Klagen gegen den Verlag • Redaktionsstatute, „Innere Pressefreiheit“ Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 10 von Redakteuren
  11. 11. Machtquellen und -ressourcen im Widerstand.Quellen Ressourcen Ausübungsformen • Resolutionen, „Brandbriefe“ • Fähigkeiten und Kenntnisse des kritischen • Eigenständige Beobachtung und Schreibens Kritik der ProzessePersönlichkeit • Privilegierter Zugang zur Öffentlichkeit • Initiation von Berichterstattung in • Soziale Beziehungen anderen Medien • Leserproteste • Gewerkschaften (DJV) • LobbyismusOrganisation • „Berufsverbände, Standesvertretungen“ • (Warn-)Streiks (Deutscher Presserat) • Besondere Rechte und Pflichten lt.Gesetz Landespressegesetzen • Klagen gegen den Verlag • Redaktionsstatute, „Innere Pressefreiheit“ • Berufswechsel in die PR‚Exit‘ • Fähigkeit, in anderen Branchen zu arbeiten • Entwicklung von Alternativmedien Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 11 von Redakteuren
  12. 12. Das Misstrauen der Journalisten wächst… Quelle: news aktuell, 2010, S. 8 Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 12 von Redakteuren
  13. 13. Helfen Medienorganisationen hier? Quelle: news aktuell, 2010, S. 43 Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 13 von Redakteuren
  14. 14. Desinstitutionalisierung des Journalismus unddie Entwicklung digitaler Netzwerkmedien. g g Desinstitutionalisierung (Saxer, 1993)  Journalismus und Medienorganisation werden zu unterschiedlich; z. B. Osteuropa zu Zeiten der Sowjetunion: Ungarn, Polen, Tschechien; Öffentlich-rechtlicher Rundfunk im dualen System  „Effizienzkrisen der öffentlichen Kommunikation“ (S. 294)  Produktion von „Alternativmedien […], im Untergrund erst, später im Zuge eines politischen Umschwungs immer öffentlicher“ (S 295) öffentlicher (S. Digitale Netzwerkmedien (Winter, 2006)  Medien werden immer öfter von gewöhnlichen Menschen außer außer- halb großer Organisationen entwickelt: „Networked Information Economy“ (vgl. Benkler, 2006) Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 14 von Redakteuren
  15. 15. Desinstitutionalisierung des Journalismus:Journalisten als ‚mächtige‘ Entrepreneure? ‚ g p http://www.spot.us Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 15 von Redakteuren
  16. 16. Desinstitutionalisierung des Journalismus:Journalisten als ‚mächtige‘ Entrepreneure? ‚ g phttp://www.heddesheimblog.de/ Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 16 von Redakteuren
  17. 17. Desinstitutionalisierung des Journalismus:Journalisten als ‚mächtige‘ Entrepreneure? ‚ g p http://www.wikileaks.org/ http://www wikileaks org/ Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 17 von Redakteuren
  18. 18. Praktische (normative) Schlussfolgerungen. In Medienorganisationen herrschen ‚Machtkämpfe‘ um die Zukunft des Journalismus Im Zuge der Desinstitutionalisierung gibt es aber auch Auseinandersetzung auf einer Meta-Ebene Prozesse sind von starker Kontingenz geprägt Zentrale Frage: Wie soll Journalismus in Z k nft bereitgestellt werden? Frage Jo rnalism s Zukunft erden? Christopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen | 3. September 2010 | 18 von Redakteuren
  19. 19. Christopher Buschow christopher.buschow@ijk.hmt-hannover.de Kontakt: Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Expo Plaza 12 30539 Hannover Telefon (05 11) 31 00 476/445/484 Telefax (05 11) 31 00 400 http://www.ijk.hmt-hannover.de http://www ijk hmt hannover deChristopher Buschow | Machtquellen und -ressourcen September 2010 | 3. | 20 von Redakteuren

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