SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo

Entwicklung der Qualifikationsanforderungen im Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland - Vortrag Tagung "Personalmanagement in der Kultur – Zeit für Aufklärung" des Kulturmanagement Networks

Ergebnisse einer Langzeituntersuchung von Stellenanzeigen aus dem Bereich Kulturmanagement und zeigten, wie sich Qualifikationsanforderungen in diesem Berufsfeld über die Zeit entwickeln. Vortrag auf der Tagung "Personalmanagement in der Kultur – Zeit für Aufklärung" des Kulturmanagement Networks, Weimar, 25. November 2010.

1 von 34
Downloaden Sie, um offline zu lesen
Entwicklung der
Qualifikationsanforderungen im Arbeitsmarkt
            für Kulturmanager in Deutschland
                               Univ.-Prof. Dr. Carsten Winter,
                               Christopher Buschow, B.A.

                               Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung
                               Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

                               KM Konkret, Tagung „Personalmanagement in der
                                   Konkret             Personalmanagement
                               Kultur – Zeit für Aufklärung“– Panel 1 „Was kann ich
                               wissen?“

                               Weimar, 25. November 2010
                               W i     25 N     b

       Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland   | 25. November 2010   | 1
Agenda.


   A. Herausforderung und Zielsetzung
                    g               g

   B. Vorgehensweise und Methodik

   C. Ergebnisse

   D. Resümee und Ausblick




            Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland   | 25. November 2010   | 2
A. Herausforderung und Zielsetzung

 „Wir denken, dass die Funktion von Kulturmanagement und seine daraus
abgeleiteten Ziele ein ‚Personal‘ erfordern, dass gründlich ausgebildet und
vorbereitet wurde, theoretisch wie praktisch im Management so gut wie in
            wurde                   praktisch,
                  den Theorien, die sich auf kulturelle Prozesse beziehen.“
                                                          Fuchs & Heinze (1994), S. 68

   Welche Arbeitgeber stellen welche Qualifikationsanforderungen an
    Kulturmanager?
   Professionalisierung der Ausbildung soll nicht nur festgestellt, sondern
    auch gefördert und – entsprechend den Praxisanforderungen und unter
    Gesichtspunkten der Arbeitgeber – entwickelt werden
   Leistungen und Funktionen des Berufs für die Gesellschaft ermitteln
    und differenzierte Curriculaentwicklung ermöglichen

                    Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland   | 25. November 2010   | 3
A. Herausforderung und Zielsetzung




           Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland   | 25. November 2010   | 4
A. Forschungsfragen

1. Was für Unternehmen bzw. Organisationen suchen Kulturmanager?

2. Was h kt i i t di Stellenangebote i K lt
2 W charakterisiert die St ll   b t im Kulturmanagement „formal“?
                                                      t f     l“?

3. Welche persönlichkeitsspezifischen und formal-fachlichen Anforderungen
   werden an Kulturmanager gestellt?

4. Wie (und warum) verändern sich Stellenangebote im Kulturmanagement
   im Zeitverlauf?




                     Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland   | 25. November 2010   | 5
Antworten in der Literatur?




Söndermann, M. (2004).
Söndermann M (2004)
Kulturberufe. Statistisches               Kohl, M. & Zembylas, T. (2006). Junge          Klein, A. (Hrsg.) (2009). Gesucht:
Kurzportrait zu den erwerbstätigen        KulturmanagerInnen – Berufsfeld,               Kulturmanager. Wiesbaden:
Künstlern, Publizisten, Designern, Ar     Berufseinstieg, Berufsbedingungen.             VS Verlag.
chitekten und verwandten Berufen im       SWS-Rundschau, 19 (4), 458-476.
Kulturberufemarkt De tschland
K lt rber femarkt in Deutschland
1995-2003.

                               Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland     | 25. November 2010      | 6

Recomendados

Design im Immer- und Ueberall-Web
Design im Immer- und Ueberall-WebDesign im Immer- und Ueberall-Web
Design im Immer- und Ueberall-WebGerrit van Aaken
 
Image Of Sadness
Image Of SadnessImage Of Sadness
Image Of Sadnessamonyhig .
 
Medienkompetenz und Wikipedia an Hochschulen.
Medienkompetenz und Wikipedia an Hochschulen.Medienkompetenz und Wikipedia an Hochschulen.
Medienkompetenz und Wikipedia an Hochschulen.e-teaching.org
 
Link Building für Anfänger SEOCAMPIXX
Link Building für Anfänger SEOCAMPIXXLink Building für Anfänger SEOCAMPIXX
Link Building für Anfänger SEOCAMPIXXNina Baumann
 
Medienmanagerinnen und Medienmanager in Deutschland - Projektbericht
Medienmanagerinnen und Medienmanager in Deutschland - ProjektberichtMedienmanagerinnen und Medienmanager in Deutschland - Projektbericht
Medienmanagerinnen und Medienmanager in Deutschland - ProjektberichtChristopher Buschow
 
Brand Blariaum juni 2008
Brand Blariaum juni 2008Brand Blariaum juni 2008
Brand Blariaum juni 2008mmm112
 
Gingerbread Men
Gingerbread MenGingerbread Men
Gingerbread MenCindy Rolf
 

Más contenido relacionado

Destacado

As Melhores Piscinas
As Melhores PiscinasAs Melhores Piscinas
As Melhores Piscinasalex
 
Stormschade Grubbenvorst
Stormschade GrubbenvorstStormschade Grubbenvorst
Stormschade Grubbenvorstmmm112
 
Denis Mein Schatz
Denis Mein SchatzDenis Mein Schatz
Denis Mein SchatzLatenga
 
Dürnstein (Austria)
Dürnstein (Austria)Dürnstein (Austria)
Dürnstein (Austria)F. Ovies
 
Wie Sie Social Media in Ihre soziale Arbeit integriert einsetzen und worauf e...
Wie Sie Social Media in Ihre soziale Arbeit integriert einsetzen und worauf e...Wie Sie Social Media in Ihre soziale Arbeit integriert einsetzen und worauf e...
Wie Sie Social Media in Ihre soziale Arbeit integriert einsetzen und worauf e...@ SoZmark
 
Workshop - Blogs als Portfoliowerkzeug (Tutorenschulung WS2013)
Workshop - Blogs als Portfoliowerkzeug (Tutorenschulung WS2013)Workshop - Blogs als Portfoliowerkzeug (Tutorenschulung WS2013)
Workshop - Blogs als Portfoliowerkzeug (Tutorenschulung WS2013)Wey-Han Tan
 
Zend Framework 2.0
Zend Framework 2.0Zend Framework 2.0
Zend Framework 2.0Ralf Eggert
 
T-Shirt-Erstellung in Second Life
T-Shirt-Erstellung in Second LifeT-Shirt-Erstellung in Second Life
T-Shirt-Erstellung in Second Lifegueste065a1
 
Partner-Workshop e-teaching.org: Einführung des Learning-Management-Systems I...
Partner-Workshop e-teaching.org: Einführung des Learning-Management-Systems I...Partner-Workshop e-teaching.org: Einführung des Learning-Management-Systems I...
Partner-Workshop e-teaching.org: Einführung des Learning-Management-Systems I...e-teaching.org
 
Mobiles Lernen” - ein Überblick über Szenarien und Technologien (Folien Dr. U...
Mobiles Lernen” - ein Überblick über Szenarien und Technologien (Folien Dr. U...Mobiles Lernen” - ein Überblick über Szenarien und Technologien (Folien Dr. U...
Mobiles Lernen” - ein Überblick über Szenarien und Technologien (Folien Dr. U...e-teaching.org
 
Fremdsprachendidaktik und Lerntechnologien
Fremdsprachendidaktik und LerntechnologienFremdsprachendidaktik und Lerntechnologien
Fremdsprachendidaktik und Lerntechnologiene-teaching.org
 
5 praktische Tipps für Social-Media-Fundraising
5 praktische Tipps für Social-Media-Fundraising5 praktische Tipps für Social-Media-Fundraising
5 praktische Tipps für Social-Media-Fundraising@ SoZmark
 

Destacado (17)

Lcam
LcamLcam
Lcam
 
As Melhores Piscinas
As Melhores PiscinasAs Melhores Piscinas
As Melhores Piscinas
 
Stormschade Grubbenvorst
Stormschade GrubbenvorstStormschade Grubbenvorst
Stormschade Grubbenvorst
 
Definiciones 3
Definiciones 3Definiciones 3
Definiciones 3
 
Denis Mein Schatz
Denis Mein SchatzDenis Mein Schatz
Denis Mein Schatz
 
Dürnstein (Austria)
Dürnstein (Austria)Dürnstein (Austria)
Dürnstein (Austria)
 
Wie Sie Social Media in Ihre soziale Arbeit integriert einsetzen und worauf e...
Wie Sie Social Media in Ihre soziale Arbeit integriert einsetzen und worauf e...Wie Sie Social Media in Ihre soziale Arbeit integriert einsetzen und worauf e...
Wie Sie Social Media in Ihre soziale Arbeit integriert einsetzen und worauf e...
 
Workshop - Blogs als Portfoliowerkzeug (Tutorenschulung WS2013)
Workshop - Blogs als Portfoliowerkzeug (Tutorenschulung WS2013)Workshop - Blogs als Portfoliowerkzeug (Tutorenschulung WS2013)
Workshop - Blogs als Portfoliowerkzeug (Tutorenschulung WS2013)
 
Zend Framework 2.0
Zend Framework 2.0Zend Framework 2.0
Zend Framework 2.0
 
T-Shirt-Erstellung in Second Life
T-Shirt-Erstellung in Second LifeT-Shirt-Erstellung in Second Life
T-Shirt-Erstellung in Second Life
 
Partner-Workshop e-teaching.org: Einführung des Learning-Management-Systems I...
Partner-Workshop e-teaching.org: Einführung des Learning-Management-Systems I...Partner-Workshop e-teaching.org: Einführung des Learning-Management-Systems I...
Partner-Workshop e-teaching.org: Einführung des Learning-Management-Systems I...
 
Mobiles Lernen” - ein Überblick über Szenarien und Technologien (Folien Dr. U...
Mobiles Lernen” - ein Überblick über Szenarien und Technologien (Folien Dr. U...Mobiles Lernen” - ein Überblick über Szenarien und Technologien (Folien Dr. U...
Mobiles Lernen” - ein Überblick über Szenarien und Technologien (Folien Dr. U...
 
Belfast
BelfastBelfast
Belfast
 
Fremdsprachendidaktik und Lerntechnologien
Fremdsprachendidaktik und LerntechnologienFremdsprachendidaktik und Lerntechnologien
Fremdsprachendidaktik und Lerntechnologien
 
5 praktische Tipps für Social-Media-Fundraising
5 praktische Tipps für Social-Media-Fundraising5 praktische Tipps für Social-Media-Fundraising
5 praktische Tipps für Social-Media-Fundraising
 
Definiciones 3
Definiciones 3Definiciones 3
Definiciones 3
 
Mosep Gmw08 dt
Mosep Gmw08 dtMosep Gmw08 dt
Mosep Gmw08 dt
 

Ähnlich wie Entwicklung der Qualifikationsanforderungen im Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland - Vortrag Tagung "Personalmanagement in der Kultur – Zeit für Aufklärung" des Kulturmanagement Networks

Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland: Entwicklung der Qualifikat...
Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland: Entwicklung der Qualifikat...Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland: Entwicklung der Qualifikat...
Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland: Entwicklung der Qualifikat...Christopher Buschow
 
Birgit Mandel Interkulturelles Audience Development
Birgit Mandel Interkulturelles Audience DevelopmentBirgit Mandel Interkulturelles Audience Development
Birgit Mandel Interkulturelles Audience DevelopmentSymposium Kulturvermittlung
 
Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...
Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...
Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...Raabe Verlag
 
Elke Sieber: Professionalisierung im Kulturmanagement
Elke Sieber: Professionalisierung im KulturmanagementElke Sieber: Professionalisierung im Kulturmanagement
Elke Sieber: Professionalisierung im KulturmanagementRaabe Verlag
 
Dr. Norbert Sievers: Kulturpolitische Öffentlichkeiten herstellen
Dr. Norbert Sievers: Kulturpolitische Öffentlichkeiten herstellenDr. Norbert Sievers: Kulturpolitische Öffentlichkeiten herstellen
Dr. Norbert Sievers: Kulturpolitische Öffentlichkeiten herstellenRaabe Verlag
 
Dr. Julia Frohne: Marketingstrategien für kulturelle Großereignisse am Beispi...
Dr. Julia Frohne: Marketingstrategien für kulturelle Großereignisse am Beispi...Dr. Julia Frohne: Marketingstrategien für kulturelle Großereignisse am Beispi...
Dr. Julia Frohne: Marketingstrategien für kulturelle Großereignisse am Beispi...Raabe Verlag
 
Kulturmanagement-Tage 2015 - Unternehmergeist in der Kultur
Kulturmanagement-Tage 2015 - Unternehmergeist in der KulturKulturmanagement-Tage 2015 - Unternehmergeist in der Kultur
Kulturmanagement-Tage 2015 - Unternehmergeist in der KulturInstitut für Kulturkonzepte
 
Prof. Dr. Max Fuchs: Kulturelle Bildung international. Konzepte, Akteure, Dis...
Prof. Dr. Max Fuchs: Kulturelle Bildung international. Konzepte, Akteure, Dis...Prof. Dr. Max Fuchs: Kulturelle Bildung international. Konzepte, Akteure, Dis...
Prof. Dr. Max Fuchs: Kulturelle Bildung international. Konzepte, Akteure, Dis...Raabe Verlag
 
Kristina Sassenscheidt: Wem gehört das Erbe?
Kristina Sassenscheidt: Wem gehört das Erbe?Kristina Sassenscheidt: Wem gehört das Erbe?
Kristina Sassenscheidt: Wem gehört das Erbe?denkmalvermittlung
 
Manifest Unterbau (2004 Duitse versie)
Manifest Unterbau (2004 Duitse versie)Manifest Unterbau (2004 Duitse versie)
Manifest Unterbau (2004 Duitse versie)Han le Blanc
 
Leich sponsoringvortrag-schlips
Leich sponsoringvortrag-schlipsLeich sponsoringvortrag-schlips
Leich sponsoringvortrag-schlipsplvisit
 
Peter Bendixen: Allgemeine Grundlagen des Kulturmanagements
Peter Bendixen: Allgemeine Grundlagen des KulturmanagementsPeter Bendixen: Allgemeine Grundlagen des Kulturmanagements
Peter Bendixen: Allgemeine Grundlagen des KulturmanagementsRaabe Verlag
 
Dr. Susanne Litzel: Mehr als nur Sahnehäubchen
Dr. Susanne Litzel: Mehr als nur SahnehäubchenDr. Susanne Litzel: Mehr als nur Sahnehäubchen
Dr. Susanne Litzel: Mehr als nur SahnehäubchenRaabe Verlag
 
Dr. Stephan Frucht: Kooperative Kulturförderung
Dr. Stephan Frucht: Kooperative KulturförderungDr. Stephan Frucht: Kooperative Kulturförderung
Dr. Stephan Frucht: Kooperative KulturförderungRaabe Verlag
 
EUROPETOUR Analyse der Trainingsbedarfe 2016
EUROPETOUR Analyse der Trainingsbedarfe 2016EUROPETOUR Analyse der Trainingsbedarfe 2016
EUROPETOUR Analyse der Trainingsbedarfe 2016EuropeTour
 
Digitale Kuratierungstechnologien – Semantische Technologien halten 
Einzug i...
Digitale Kuratierungstechnologien – Semantische Technologien halten 
Einzug i...Digitale Kuratierungstechnologien – Semantische Technologien halten 
Einzug i...
Digitale Kuratierungstechnologien – Semantische Technologien halten 
Einzug i...Georg Rehm
 

Ähnlich wie Entwicklung der Qualifikationsanforderungen im Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland - Vortrag Tagung "Personalmanagement in der Kultur – Zeit für Aufklärung" des Kulturmanagement Networks (20)

Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland: Entwicklung der Qualifikat...
Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland: Entwicklung der Qualifikat...Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland: Entwicklung der Qualifikat...
Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland: Entwicklung der Qualifikat...
 
Birgit Mandel Interkulturelles Audience Development
Birgit Mandel Interkulturelles Audience DevelopmentBirgit Mandel Interkulturelles Audience Development
Birgit Mandel Interkulturelles Audience Development
 
Kulturkonzepte Kultur PR Christine Steindorfer
Kulturkonzepte Kultur PR Christine SteindorferKulturkonzepte Kultur PR Christine Steindorfer
Kulturkonzepte Kultur PR Christine Steindorfer
 
Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...
Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...
Prof. Dr. Gernot Wolfram: Die Bedeutung der Creative Industries für internati...
 
Elke Sieber: Professionalisierung im Kulturmanagement
Elke Sieber: Professionalisierung im KulturmanagementElke Sieber: Professionalisierung im Kulturmanagement
Elke Sieber: Professionalisierung im Kulturmanagement
 
A.Lersch profil & branding
A.Lersch profil & brandingA.Lersch profil & branding
A.Lersch profil & branding
 
Agenturpraesentation u.s.k.
Agenturpraesentation u.s.k.Agenturpraesentation u.s.k.
Agenturpraesentation u.s.k.
 
Dr. Norbert Sievers: Kulturpolitische Öffentlichkeiten herstellen
Dr. Norbert Sievers: Kulturpolitische Öffentlichkeiten herstellenDr. Norbert Sievers: Kulturpolitische Öffentlichkeiten herstellen
Dr. Norbert Sievers: Kulturpolitische Öffentlichkeiten herstellen
 
Dr. Julia Frohne: Marketingstrategien für kulturelle Großereignisse am Beispi...
Dr. Julia Frohne: Marketingstrategien für kulturelle Großereignisse am Beispi...Dr. Julia Frohne: Marketingstrategien für kulturelle Großereignisse am Beispi...
Dr. Julia Frohne: Marketingstrategien für kulturelle Großereignisse am Beispi...
 
Kulturmanagement-Tage 2015
Kulturmanagement-Tage 2015Kulturmanagement-Tage 2015
Kulturmanagement-Tage 2015
 
Kulturmanagement-Tage 2015 - Unternehmergeist in der Kultur
Kulturmanagement-Tage 2015 - Unternehmergeist in der KulturKulturmanagement-Tage 2015 - Unternehmergeist in der Kultur
Kulturmanagement-Tage 2015 - Unternehmergeist in der Kultur
 
Prof. Dr. Max Fuchs: Kulturelle Bildung international. Konzepte, Akteure, Dis...
Prof. Dr. Max Fuchs: Kulturelle Bildung international. Konzepte, Akteure, Dis...Prof. Dr. Max Fuchs: Kulturelle Bildung international. Konzepte, Akteure, Dis...
Prof. Dr. Max Fuchs: Kulturelle Bildung international. Konzepte, Akteure, Dis...
 
Kristina Sassenscheidt: Wem gehört das Erbe?
Kristina Sassenscheidt: Wem gehört das Erbe?Kristina Sassenscheidt: Wem gehört das Erbe?
Kristina Sassenscheidt: Wem gehört das Erbe?
 
Manifest Unterbau (2004 Duitse versie)
Manifest Unterbau (2004 Duitse versie)Manifest Unterbau (2004 Duitse versie)
Manifest Unterbau (2004 Duitse versie)
 
Leich sponsoringvortrag-schlips
Leich sponsoringvortrag-schlipsLeich sponsoringvortrag-schlips
Leich sponsoringvortrag-schlips
 
Peter Bendixen: Allgemeine Grundlagen des Kulturmanagements
Peter Bendixen: Allgemeine Grundlagen des KulturmanagementsPeter Bendixen: Allgemeine Grundlagen des Kulturmanagements
Peter Bendixen: Allgemeine Grundlagen des Kulturmanagements
 
Dr. Susanne Litzel: Mehr als nur Sahnehäubchen
Dr. Susanne Litzel: Mehr als nur SahnehäubchenDr. Susanne Litzel: Mehr als nur Sahnehäubchen
Dr. Susanne Litzel: Mehr als nur Sahnehäubchen
 
Dr. Stephan Frucht: Kooperative Kulturförderung
Dr. Stephan Frucht: Kooperative KulturförderungDr. Stephan Frucht: Kooperative Kulturförderung
Dr. Stephan Frucht: Kooperative Kulturförderung
 
EUROPETOUR Analyse der Trainingsbedarfe 2016
EUROPETOUR Analyse der Trainingsbedarfe 2016EUROPETOUR Analyse der Trainingsbedarfe 2016
EUROPETOUR Analyse der Trainingsbedarfe 2016
 
Digitale Kuratierungstechnologien – Semantische Technologien halten 
Einzug i...
Digitale Kuratierungstechnologien – Semantische Technologien halten 
Einzug i...Digitale Kuratierungstechnologien – Semantische Technologien halten 
Einzug i...
Digitale Kuratierungstechnologien – Semantische Technologien halten 
Einzug i...
 

Mehr von Christopher Buschow

Konzern oder Start-up? Wofür sich die Generation Y entscheidet
Konzern oder Start-up? Wofür sich die Generation Y entscheidet Konzern oder Start-up? Wofür sich die Generation Y entscheidet
Konzern oder Start-up? Wofür sich die Generation Y entscheidet Christopher Buschow
 
Social TV in Deutschland 2014 - Ergebnisse einer Expertenbefragung
Social TV in Deutschland 2014 - Ergebnisse einer ExpertenbefragungSocial TV in Deutschland 2014 - Ergebnisse einer Expertenbefragung
Social TV in Deutschland 2014 - Ergebnisse einer ExpertenbefragungChristopher Buschow
 
Encouraging Entrepreneurship In Disruptive Environments -- The Case Of “Media...
Encouraging Entrepreneurship In Disruptive Environments -- The Case Of “Media...Encouraging Entrepreneurship In Disruptive Environments -- The Case Of “Media...
Encouraging Entrepreneurship In Disruptive Environments -- The Case Of “Media...Christopher Buschow
 
Social TV in Deutschland - Synthese der IJK-Expertenbefragung aus dem Jahr 2012
Social TV in Deutschland - Synthese der IJK-Expertenbefragung aus dem Jahr 2012Social TV in Deutschland - Synthese der IJK-Expertenbefragung aus dem Jahr 2012
Social TV in Deutschland - Synthese der IJK-Expertenbefragung aus dem Jahr 2012Christopher Buschow
 
Fernsehen trifft Social Media - Neue Wege der Kommunikationspolitik am Beispi...
Fernsehen trifft Social Media - Neue Wege der Kommunikationspolitik am Beispi...Fernsehen trifft Social Media - Neue Wege der Kommunikationspolitik am Beispi...
Fernsehen trifft Social Media - Neue Wege der Kommunikationspolitik am Beispi...Christopher Buschow
 
Die Themenkarriere des Leistungsschutzrechtes für Presseverlage
Die Themenkarriere des Leistungsschutzrechtes für PresseverlageDie Themenkarriere des Leistungsschutzrechtes für Presseverlage
Die Themenkarriere des Leistungsschutzrechtes für PresseverlageChristopher Buschow
 
Wer nutzt Social TV? - Befragung des Instituts für Journalistik und Kommunika...
Wer nutzt Social TV? - Befragung des Instituts für Journalistik und Kommunika...Wer nutzt Social TV? - Befragung des Instituts für Journalistik und Kommunika...
Wer nutzt Social TV? - Befragung des Instituts für Journalistik und Kommunika...Christopher Buschow
 
Social TV - Die Neue Lust am Fernsehen
Social TV - Die Neue Lust am FernsehenSocial TV - Die Neue Lust am Fernsehen
Social TV - Die Neue Lust am FernsehenChristopher Buschow
 
Programm Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septe...
Programm Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septe...Programm Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septe...
Programm Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septe...Christopher Buschow
 
Flyer Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septembe...
Flyer Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septembe...Flyer Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septembe...
Flyer Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septembe...Christopher Buschow
 
Social TV - Die Zukunft des Fernsehens? Studie des Instituts für Journalistik...
Social TV - Die Zukunft des Fernsehens? Studie des Instituts für Journalistik...Social TV - Die Zukunft des Fernsehens? Studie des Instituts für Journalistik...
Social TV - Die Zukunft des Fernsehens? Studie des Instituts für Journalistik...Christopher Buschow
 
Strategische Institutionalisierung als Wertbeitrag für Medienunternehmungen -...
Strategische Institutionalisierung als Wertbeitrag für Medienunternehmungen -...Strategische Institutionalisierung als Wertbeitrag für Medienunternehmungen -...
Strategische Institutionalisierung als Wertbeitrag für Medienunternehmungen -...Christopher Buschow
 
Machtquellen und -ressourcen von Redakteuren in Change-Management-Projekten
Machtquellen und -ressourcen von Redakteuren in Change-Management-ProjektenMachtquellen und -ressourcen von Redakteuren in Change-Management-Projekten
Machtquellen und -ressourcen von Redakteuren in Change-Management-ProjektenChristopher Buschow
 
Change Management in Tageszeitungsredaktionen - Vortrag DGPuK Jahrestagung 20...
Change Management in Tageszeitungsredaktionen - Vortrag DGPuK Jahrestagung 20...Change Management in Tageszeitungsredaktionen - Vortrag DGPuK Jahrestagung 20...
Change Management in Tageszeitungsredaktionen - Vortrag DGPuK Jahrestagung 20...Christopher Buschow
 

Mehr von Christopher Buschow (14)

Konzern oder Start-up? Wofür sich die Generation Y entscheidet
Konzern oder Start-up? Wofür sich die Generation Y entscheidet Konzern oder Start-up? Wofür sich die Generation Y entscheidet
Konzern oder Start-up? Wofür sich die Generation Y entscheidet
 
Social TV in Deutschland 2014 - Ergebnisse einer Expertenbefragung
Social TV in Deutschland 2014 - Ergebnisse einer ExpertenbefragungSocial TV in Deutschland 2014 - Ergebnisse einer Expertenbefragung
Social TV in Deutschland 2014 - Ergebnisse einer Expertenbefragung
 
Encouraging Entrepreneurship In Disruptive Environments -- The Case Of “Media...
Encouraging Entrepreneurship In Disruptive Environments -- The Case Of “Media...Encouraging Entrepreneurship In Disruptive Environments -- The Case Of “Media...
Encouraging Entrepreneurship In Disruptive Environments -- The Case Of “Media...
 
Social TV in Deutschland - Synthese der IJK-Expertenbefragung aus dem Jahr 2012
Social TV in Deutschland - Synthese der IJK-Expertenbefragung aus dem Jahr 2012Social TV in Deutschland - Synthese der IJK-Expertenbefragung aus dem Jahr 2012
Social TV in Deutschland - Synthese der IJK-Expertenbefragung aus dem Jahr 2012
 
Fernsehen trifft Social Media - Neue Wege der Kommunikationspolitik am Beispi...
Fernsehen trifft Social Media - Neue Wege der Kommunikationspolitik am Beispi...Fernsehen trifft Social Media - Neue Wege der Kommunikationspolitik am Beispi...
Fernsehen trifft Social Media - Neue Wege der Kommunikationspolitik am Beispi...
 
Die Themenkarriere des Leistungsschutzrechtes für Presseverlage
Die Themenkarriere des Leistungsschutzrechtes für PresseverlageDie Themenkarriere des Leistungsschutzrechtes für Presseverlage
Die Themenkarriere des Leistungsschutzrechtes für Presseverlage
 
Wer nutzt Social TV? - Befragung des Instituts für Journalistik und Kommunika...
Wer nutzt Social TV? - Befragung des Instituts für Journalistik und Kommunika...Wer nutzt Social TV? - Befragung des Instituts für Journalistik und Kommunika...
Wer nutzt Social TV? - Befragung des Instituts für Journalistik und Kommunika...
 
Social TV - Die Neue Lust am Fernsehen
Social TV - Die Neue Lust am FernsehenSocial TV - Die Neue Lust am Fernsehen
Social TV - Die Neue Lust am Fernsehen
 
Programm Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septe...
Programm Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septe...Programm Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septe...
Programm Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septe...
 
Flyer Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septembe...
Flyer Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septembe...Flyer Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septembe...
Flyer Workshop "Kulturorganisationen (weiter-)entwickeln", 20. - 21. Septembe...
 
Social TV - Die Zukunft des Fernsehens? Studie des Instituts für Journalistik...
Social TV - Die Zukunft des Fernsehens? Studie des Instituts für Journalistik...Social TV - Die Zukunft des Fernsehens? Studie des Instituts für Journalistik...
Social TV - Die Zukunft des Fernsehens? Studie des Instituts für Journalistik...
 
Strategische Institutionalisierung als Wertbeitrag für Medienunternehmungen -...
Strategische Institutionalisierung als Wertbeitrag für Medienunternehmungen -...Strategische Institutionalisierung als Wertbeitrag für Medienunternehmungen -...
Strategische Institutionalisierung als Wertbeitrag für Medienunternehmungen -...
 
Machtquellen und -ressourcen von Redakteuren in Change-Management-Projekten
Machtquellen und -ressourcen von Redakteuren in Change-Management-ProjektenMachtquellen und -ressourcen von Redakteuren in Change-Management-Projekten
Machtquellen und -ressourcen von Redakteuren in Change-Management-Projekten
 
Change Management in Tageszeitungsredaktionen - Vortrag DGPuK Jahrestagung 20...
Change Management in Tageszeitungsredaktionen - Vortrag DGPuK Jahrestagung 20...Change Management in Tageszeitungsredaktionen - Vortrag DGPuK Jahrestagung 20...
Change Management in Tageszeitungsredaktionen - Vortrag DGPuK Jahrestagung 20...
 

Entwicklung der Qualifikationsanforderungen im Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland - Vortrag Tagung "Personalmanagement in der Kultur – Zeit für Aufklärung" des Kulturmanagement Networks

  • 1. Entwicklung der Qualifikationsanforderungen im Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland Univ.-Prof. Dr. Carsten Winter, Christopher Buschow, B.A. Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover KM Konkret, Tagung „Personalmanagement in der Konkret Personalmanagement Kultur – Zeit für Aufklärung“– Panel 1 „Was kann ich wissen?“ Weimar, 25. November 2010 W i 25 N b Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 1
  • 2. Agenda. A. Herausforderung und Zielsetzung g g B. Vorgehensweise und Methodik C. Ergebnisse D. Resümee und Ausblick Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 2
  • 3. A. Herausforderung und Zielsetzung „Wir denken, dass die Funktion von Kulturmanagement und seine daraus abgeleiteten Ziele ein ‚Personal‘ erfordern, dass gründlich ausgebildet und vorbereitet wurde, theoretisch wie praktisch im Management so gut wie in wurde praktisch, den Theorien, die sich auf kulturelle Prozesse beziehen.“ Fuchs & Heinze (1994), S. 68  Welche Arbeitgeber stellen welche Qualifikationsanforderungen an Kulturmanager?  Professionalisierung der Ausbildung soll nicht nur festgestellt, sondern auch gefördert und – entsprechend den Praxisanforderungen und unter Gesichtspunkten der Arbeitgeber – entwickelt werden  Leistungen und Funktionen des Berufs für die Gesellschaft ermitteln und differenzierte Curriculaentwicklung ermöglichen Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 3
  • 4. A. Herausforderung und Zielsetzung Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 4
  • 5. A. Forschungsfragen 1. Was für Unternehmen bzw. Organisationen suchen Kulturmanager? 2. Was h kt i i t di Stellenangebote i K lt 2 W charakterisiert die St ll b t im Kulturmanagement „formal“? t f l“? 3. Welche persönlichkeitsspezifischen und formal-fachlichen Anforderungen werden an Kulturmanager gestellt? 4. Wie (und warum) verändern sich Stellenangebote im Kulturmanagement im Zeitverlauf? Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 5
  • 6. Antworten in der Literatur? Söndermann, M. (2004). Söndermann M (2004) Kulturberufe. Statistisches Kohl, M. & Zembylas, T. (2006). Junge Klein, A. (Hrsg.) (2009). Gesucht: Kurzportrait zu den erwerbstätigen KulturmanagerInnen – Berufsfeld, Kulturmanager. Wiesbaden: Künstlern, Publizisten, Designern, Ar Berufseinstieg, Berufsbedingungen. VS Verlag. chitekten und verwandten Berufen im SWS-Rundschau, 19 (4), 458-476. Kulturberufemarkt De tschland K lt rber femarkt in Deutschland 1995-2003. Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 6
  • 7. Qualifikationsanforderungen an Kulturmanager. Persönlichkeitsspezifische Formal-fachliche Qualifikationsanforderungen Qualifikationsanforderungen  Führungsqualifikation, -kompetenz,  Berufs- und Praxiserfahrung um die internen Abläufe -erfahrung für den Kulturbetrieb in Kulturbetrieben verstehen zu können (z. B. in  Aufgeschlossenheit, Offenheit gegenüber der Kunst Praktika oder Projekten)  (Eigen-)initiative, (Eigen )initiative hohe Eigenmotivation, Kreativität Eigenmotivation Kreativität,  Betriebswirtschaftliche Management-Kenntnisse in Management Kenntnisse Innovativität und die Fähigkeit, andere begeistern der Führung des Betriebes bzw. motivieren zu können im Hinblick auf die  Fremdsprachen für die internationale Kommunikation Anregung von künstlerischen Leistungen  Grundkenntnis der künstlerischen Bereiche  Durchsetzungsfähigkeit in der Entscheidung über die  Marketingerfahrung sowie Presse- und Auswahl von Kunst und Künstlern Öffentlichkeitsarbeit für den Kulturbetrieb  Koordinationsfähigkeiten, Organisationsfähigkeiten,  Fähigkeiten in Personal- und Projektmanagement Kommunikative Kompetenz und  Kaufmännisches Wissen für die Finanzierung der Kommunikationsfähigkeit für die Sicherheit der Kultur Abwicklung, Umsetzung und Steuerung von  Fundraising- und Sponsoring-Kenntnisse für die Maßnahmen und Aktivitäten des künstlerischen Förderung des Kulturbetriebes Betriebes  Kenntnisse in Verwaltungsangelegenheiten  Einfühlungsvermögen/Empathie für die  Juristisches Grundwissen in Urheber-, Steuer- und verschiedenen Stakeholder des Kunstbetriebes Ausländerrecht, wenn z. B. Künstlerverträge  Unternehmerisches, kaufmännisches Denken und ausgearbeitet werden Handeln in vernetzten Strukturen  Erfahrungen kultureller, kultursoziologischer und  Strategische Fähigkeiten im Hinblick auf die Führung kulturpolitischer Art des Kunstbetriebes  Medien- und Kommunikationswissenschaften  Belastbarkeit  Allgemeine sprachliche Fertigkeiten Stärken in  Flexibilität mündlicher und schriftlicher Kommunikation Quelle: Eigene Zusammenstellung in Anlehnung an Heinrichs (1993), Rauhe (1994), Schweizer Musikrat SMR (2001), Wiese (2002), Siebenhaar (2003), Kohl & Zembylas (2006), Lüddemann (2007), Bundesagentur für Arbeit (2008), Fischer (2008), Kunze (o.J.). Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 7
  • 8. Erste Datenerhebung in 2008/2009. Winter, C. & Buschow, C. (2010). Der Winter C Buschow C (2010) Winter, C. & Buschow, C. ( , , ) (2010). Arbeitsmarkt für Arbeitsmarkt für Kulturmanager. Kulturmanager in Deutschland. Analyse der Entwicklung der Qualifikations- Qualifikationsanforderungen unter besonderer anforderungen im Berufsfeld Berücksichtigung der Berufsfelder Musik und Medien. Kulturmanagement in Deutschland. KM Das Orchester - Magazin für Musiker und Magazin, o.J. (47), 4-12. Maga in o J (47) 4 12 Management, Management 57 (11) 32 35 (11), 32-35. Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 8
  • 9. Agenda. A. Herausforderung und Zielsetzung g g B. Vorgehensweise und Methodik C. Ergebnisse D. Resümee und Ausblick Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 9
  • 10. Methodik.  Langzeituntersuchung des Online-Stellenmarktes „Kulturmanagement Network – kulturmanagement.net“ über sechs Jahre (2004-2010)  G d Grundgesamtheit N=6802; Sti h b n=1521 th it N 6802 Stichprobe 1521  Quantitative Stellenanzeigenanalyse als bewährte Evaluationsmethode: nicht-reaktiv, zeitlich und räumlich unabhängig , gg  Früherkennung von Qualifikationsbedarf (Bundesinstitut für Berufsbildung)  Eingesetzt u.a. auf Arbeitsmärkten für Soziologen, Psychologen, PR  Stellenanzeigen: Nachfrageseite des Qualifikationsbedarfs  Bedeutendste Strategie zur Gewinnung neuer Mitarbeiter durch Organisationen O i ti  Prognosefunktion zukünftiger Entwicklungen Quellen: Dietzen & Kloas, 1999; Schreiber, 1994/1995/1999; Krampen & Köther, 1995; Röttger, 1997 Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 10
  • 11. Studiensteckbriefe. 2004 – 2008 2008 – 2010  Grundgesamtheit: N=3823 G d th it N 3823  Grundgesamtheit: N=3528 Stellenanzeigen des Online- Stellenanzeigen des Online- Stellenmarktes „Kulturmanagement Stellenmarktes „Kulturmanagement Network – kulturmanagement.net“ g Network – kulturmanagement.net“ (15. April 2004 bis 15. Juni 2008) (16. Juni 2008 bis 20. Juli 2010)  Realisierte Stichprobe: n=920  Realisierte Stichprobe: n=603 e be oge e ä e, gezogen auf einbezogene Fälle, ge oge au einbezogene Fälle, g g gezogen auf Basis g Basis einer Zufallsauswahl einer Zufallsauswahl  Codierungszeitraum: 08 – 10/2008  Codierungszeitraum: 08 – 09/2010 durch vier Studierende des durch drei Studierende des Medienmanagements Medienmanagements Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 11
  • 12. Agenda. A. Herausforderung und Zielsetzung g g B. Vorgehensweise und Methodik C. Ergebnisse D. Resümee und Ausblick Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 12
  • 13. C. Ergebnisse 1. Was für Unternehmen bzw. Organisationen suchen Kulturmanager? 2. Was h kt i i t di Stellenangebote i K lt 2 W charakterisiert die St ll b t im Kulturmanagement „formal“? t f l“? 3. Welche formal-fachlichen und persönlichkeitsspezifischen Anforderungen werden an Kulturmanager gestellt? 4. Wie (und warum) verändern sich Stellenangebote im Kulturmanagement im Zeitverlauf? Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 13
  • 14. Spartenzuordnung der Stellenanbieter (2004-2010). Quelle: Eigene Erhebung (alle Jahre), Abweichungen an 100 Prozent sind rundungsbedingt. n=1521 Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 14
  • 15. Spartenzuordnung der Stellenanbieter (2004-2010). Musik und Bühne Quelle: Eigene Erhebung (alle Jahre), Abweichungen an 100 Prozent sind rundungsbedingt. n=1521 Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 15
  • 16. Spartenzuordnung der Stellenanbieter: Ausgewählte Veränderungen im Zeitverlauf. g g Quelle: Eigene Erhebung, Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 16
  • 17. Spartenzuordnung der Stellenanbieter: Ausgewählte Veränderungen im Zeitverlauf. g g Quelle: Eigene Erhebung, Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 17
  • 18. 2004 – 2008 2008 – 2010 Ballungsräume der ausschreibenden Organisationen nach Postleitzahlgebieten, Quelle: Eigene Erhebung; „nur diejenigen Stellen, die Angaben zur Postleitzahl machen“ 2004-2008: n=754; 2008-2010: n=437 Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 18
  • 19. Selbstdarstellung der Stellenanbieter (2004-2010).  Nur etwa 50 Prozent der Stellenanbieter nutzen Stellenanzeigen zur Selbstpräsentation (n=680)  B t Betonung der eigene B d t d i Bedeutung und füh d St ll d führenden Stellung im Markt (63 Prozent)  Internationalität (35 Prozent)  Tradition (13 Prozent)  Nur wenige Organisationen argumentieren mit tatsächlichen Fakten (Unternehmensgröße, U (U t h öß Umsatzgröße oder Mitarbeiterzahl) t öß d Mit b it hl)  Geringe Positionierung über die eigenen Mitarbeiter Viele Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Stellenanzeigen im Kulturmanagement gegeben. Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 19
  • 20. Leistungsangebote der Stellenanbieter. Nur 18 bis 20 Prozent der Stellenanbieter machen Leistungs- angebote. angebote Starke Konzentration auf monetäre Anreize Anreize. Quelle: Eigene Erhebung; „nur diejenigen Stellen, die Angaben zu Leistungsangeboten machen“ Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 20
  • 21. C. Ergebnisse 1. Was für Unternehmen bzw. Organisationen suchen Kulturmanager? 2. Was h 2 W charakterisiert die Stellenangebote im Kulturmanagement kt i i t di St ll b t i K lt t „formal“? 3. Welche formal-fachlichen und persönlichkeitsspezifischen Anforderungen werden an Kulturmanager gestellt? 4. Wie (und warum) verändern sich Stellenangebote im Kulturmanagement im Zeitverlauf? Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 21
  • 22. Hierarchieebenen der Stellen (2004-2010). Hierarchieebene Hi hi b Prozentwerte P t t Leitung, Geschäftsführung, Direktion, Intendanz 33 Professur 2 Wissenschaftliche Mitarbeit 6 Mittleres Management 1 sonstige Mitarbeit 32 Assistenz (der GF) / Stabsstelle 9 Traineeship, Volontariat, Referendariat 13 Verwaltung, Administration 3 Summe 99 99* Kulturmanager als Ermöglicher von Kultur sind vornehmlich in Führungs- und leitenden Positionen tätig. g g * Abweichungen an 100 Prozent sind rundungsbedingt. Quelle: Eigene Erhebung; Basis: n=1523 Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 22
  • 23. Unternehmensbereiche der Stellen (2004-2010). Kulturmanagement im weiteren Sinne ist der größte Unternehmensbereich in dem die Stellen klassifiziert werden können. Quelle: Eigene Erhebung; Basis: n=1523 Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 23
  • 24. Umfang der Stelle, Anstellungsverhältnis und Entlohnung. g  Systematische Ausfälle: 35 Prozent der Stellen machen zu diesen Bereichen keine Aussagen g  Organisationen unterlassen Angaben zu diesen kritischen Bereichen möglicherweise bewusst, um Bewerber nicht zu hemmen  I b Insbesondere di S d die Sparte „Musik, Büh und K M ik Bühne d Konzertbetrieb“ i d h eine b i b“ ist durch i strikte Verweigerung gekennzeichnet  Wenn Angaben g g gemacht werden:  Vollzeitbeschäftigungen (> 36h/wöchentlich)  Befristete Stellen  Verhandlungsspielraum in der Vergütung (bei leitenden Positionen) Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 24
  • 25. C. Ergebnisse 1. Was für Unternehmen bzw. Organisationen suchen Kulturmanager? 2. Was h kt i i t di Stellenangebote i K lt 2 W charakterisiert die St ll b t im Kulturmanagement „formal“? t f l“? 3. Welche formal-fachlichen und persönlichkeitsspezifischen Anforderungen werden an Kulturmanager gestellt? 4. Wie (und warum) verändern sich Stellenangebote im Kulturmanagement im Zeitverlauf? Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 25
  • 26. Formal-fachliche Qualifikations- anforderungen (1). g ( ) Ein Studium ist Zugangsbedingung für fast die Hälfte aller Stellenanzeigen. Quelle: Eigene Erhebung; Basis: Alle Stellenanzeigen (2004-2010); n=1523 Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 26
  • 27. Formal-fachliche Qualifikations- anforderungen (2) g ( ) Berufs- und Praxiserfahrung sind im Kulturmanagement nicht zu unterschätzen. Quelle: Eigene Erhebung; Basis: Alle Stellenanzeigen (2004-2010); n=1523 Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 27
  • 28. Formal-fachliche Qualifikations- anforderungen (3) g ( ) * markierte Qualifikationsanforderungen, die in der Theorie nur randständig thematisiert wurden; es wurden nur neue Qualifikationsanforderungen mit mehr als 10 Prozent Nennungen einbezogen. Über alle analysierten Stellenanzeigen, N=1523, Quelle: Eigene Erhebung Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 28
  • 29. Persönlichkeitsspezifische Qualifikations- anforderungen (1). g ( ) Insgesamt wichtigste Qualifikationen (2004-2010) 1. Teamfähigkeit, kooperatives Arbeiten (48%) 2. Kommunikative Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit (43%) 3. Organisationsfähigkeit (41%) 4. Engagement, Einsatzbereitschaft, Leistungsbereitschaft (34%) 5. Flexibilität (32%) 6. Selbständige Arbeitsweise, Zi l t bi k it (28%) 6 S lb tä di A b it i Zielstrebigkeit 7. Belastbarkeit (28%) 8. Kreativität, Innovativität (20%) 9. Kontaktstärke (19%) 10. Konzeptionelle Fähigkeiten (18%) Über alle analysierten Stellenanzeigen, N=1523, Quelle: Eigene Erhebung Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 29
  • 30. Persönlichkeitsspezifische Qualifikations- anforderungen (2). g ( ) * markierte Qualifikationsanforderungen, die in der Theorie nur randständig thematisiert wurden; es wurden nur neue Qualifikationsanforderungen mit mehr als 10 Prozent Nennungen einbezogen. Über alle analysierten Stellenanzeigen, N=1523, Quelle: Eigene Erhebung Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 30
  • 31. Agenda. A. Herausforderung und Zielsetzung g g B. Vorgehensweise und Methodik C. Ergebnisse D. Resümee und Ausblick Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 31
  • 32. Resümee: Von Push zu Pull-Aufgaben  Verstärkt gesucht werden (2005 vs. 2009)  Teamfähigkeit, kooperatives Arbeiten (+16%)  Kommunikationsfähigkeit (+11%)  Koordinationsfähigkeit (+21%)  Konzeptionelle Fähigkeiten (+10%)  PC- und IT-Kenntnisse (+22%) ( )  Englische Sprachkenntnisse (+13%)  Allgemeine sprachliche und schriftliche Fähigkeiten (+21%) Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 32
  • 33. Resümee: Anforderungen im Wandel  Die empirische Analyse bestätigt einen Großteil der Qualifikationen, die in der Literatur eingefordert werden.  Entscheidende neue Qualifikationen jedoch sind in der Literatur noch nicht reflektiert und begründet.  Die neuen Anforderungen reagieren auf den Wandel von einer Push- zu einer Pull- und On-Demand-Kultur, der von Kulturinstitutionen oft noch nicht verstanden ist.  Der Wandel von CRM zu CMI und von Markenführung zur Integration von Engagement-Marketing ist auch im Bereich Kultur anzutreffen. Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 33
  • 34. Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Carsten Winter carsten.winter@ijk.hmtm-hannover.de Christopher Buschow, B A Ch i t h B h B.A. christopher.buschow@ijk.hmtm-hannover.de Kontakt: Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Expo Plaza 12 30539 Hannover Telefon (05 11) 31 00 476/445/484 Telefax (05 11) 31 00 400 http://www.ijk.hmtm-hannover.de http://www ijk hmtm hannover de | Winter/Buschow: Der Arbeitsmarkt für Kulturmanager in Deutschland | 25. November 2010 | 34