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Change Management in
         Tageszeitungsredaktionen
                         Christopher Buschow
                      ...
Ausgangspunkt: Wandel in Redaktionen.

 Turbulente Zeiten für (deutsche) Tageszeitungsverlage
     >60 Prozent der deuts...
Forschungsperspektive: Strukturationstheorie.

 Strukturationstheorie: Dualität von Handlung und Struktur
  (vgl. Giddens...
Tageszeitungsredaktionen als Organisationen.

 Ko-Orientierung zwischen Journalismus und Medien
  (vgl. Altmeppen, 2006; ...
Prozess des Change Managements.


     Innovationsspiel
        o at o ssp e
              Ziele:                         ...
Methodensteckbrief: Qualitative Studie.

 Ziel: Exploration des „Überindividuell-Gemeinsame[n]“ für
  Change Management i...
Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und
   Routinespiele im Prozess des Change Managements.
                ...
Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und
   Routinespiele im Prozess des Change Managements.

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Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- undich
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Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und
   Routinespiele im Prozess des Change Managements.

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Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und
   Routinespiele im Prozess des Change Managements.

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Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und
   Routinespiele im Prozess des Change Managements.

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   Routinespiele im Prozess des Change Managements.
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   Routinespiele im Prozess des Change Managements.

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Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und
   Routinespiele im Prozess des Change Managements.

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Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und
   Routinespiele im Prozess des Change Managements.
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    Routinespiele im Prozess des Change Managements.

              ...
Fallbeispiel: „Einzementierte Chefredakteure“.
                             Wahrnehmung: Chefredakteure sind 
            ...
Anschlussforschung.

 Ambivalente Rolle der Chefredaktion
 Paradoxes Verhalten vieler Redakteure
 Machtmittel in Change...
Literatur.
Achtenhagen, L. (2006). Organizing Media: Mastering the Challenges of Organizational Change. Jönköping: Jönköpi...
Christopher Buschow, B.A.
              christopher.buschow@ijk.hmt-hannover.de
              Dipl.-Medienwiss. C th i Dü
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Change Management in Tageszeitungsredaktionen - Vortrag DGPuK Jahrestagung 2010 Medieninnovationen

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Vortrag von Christopher Buschow, Catherina Dürrenberg und Carsten Winter am 14. Mai 2010 auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) zum Thema "Medieninnovationen" im Panel 15 "Ökonomische Herausforderungen und Lösungsansätze"

Veröffentlicht in: Business

Change Management in Tageszeitungsredaktionen - Vortrag DGPuK Jahrestagung 2010 Medieninnovationen

  1. 1. Change Management in Tageszeitungsredaktionen Christopher Buschow Catherina Dürrenberg Carsten Winter DGPuK Jahrestagung „Medieninnovationen „Medieninnovationen“ Panel 15: „Ökonomische Herausforderungen und Lösungsansätze“ Ilmenau, 14 Ilmenau 14. Mai 2010 Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 1 Tageszeitungsredaktionen
  2. 2. Ausgangspunkt: Wandel in Redaktionen.  Turbulente Zeiten für (deutsche) Tageszeitungsverlage  >60 Prozent der deutschsprachigen Zeitungen: Veränderungen in ihren Redaktionen vorgenommen ih R d kti (vgl. Meier, 2007a, S. 165)  „Change Management war in Redaktionen bis vor kurzem ein Fremdwort – heute ist es überlebenswichtig“ (Meier, 2007b, S. 41; vgl. auch Keuper & Hans, 2003, S. 206)  „persisting lack of empirical research and subsequent theorizing efforts of organizing (in) media companies“ (Achtenhagen, 2006, S. 1) Forschungsfrage der Studie: Wie wird Change Management in Tageszeitungsredaktionen organisiert? Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 2 Tageszeitungsredaktionen
  3. 3. Forschungsperspektive: Strukturationstheorie.  Strukturationstheorie: Dualität von Handlung und Struktur (vgl. Giddens, 1984/1988)  Organisationen als soziale Systeme organisierten Handelns und rekursive Reproduktionskreisläufe (vgl. Ortmann, (vgl Ortmann Sydow & Windeler 2000; Becker 1996) Windeler, Becker,  Management als reflexive Selbstregulation: Kontrolle und Koordination problematisch (vgl Becker 1996) (vgl. Becker,  „dialectic of control“ (Giddens, 1988, S. 67)  „organisationale Unsicherheitszonen“ (Becker, 1996, S. 145) Unsicherheitszonen  signifikatorische und normative Absicherung (Wyss, 2002, S. 29)  „History matters“: Pfadabhängigkeiten (vgl. Koch, 2008) y gg ( g ) Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 3 Tageszeitungsredaktionen
  4. 4. Tageszeitungsredaktionen als Organisationen.  Ko-Orientierung zwischen Journalismus und Medien (vgl. Altmeppen, 2006; Kiefer, 2010) Abbildung 1: Strukturationstheoretischer Reproduktionskreislauf einer Tageszeitungsredaktion g p g g Darstellung in Anlehnung an Giddens (1988) Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 4 Tageszeitungsredaktionen
  5. 5. Prozess des Change Managements. Innovationsspiel o at o ssp e Ziele: Projektspiel Strategische Ziele Ziele: Modernisierung Routinespiel Erfolgreiche  Erfolgreiche Rationalisierung Projektrealisation Teilnehmer: Teilnehmer: Oberes Management Oberes, mittleres, unteres  Oberes mittleres unteres Management, ggf.  Sachbearbeiter Abbildung 2: Prozess des Change Managements in Innovations-, Projekt- und Routinespielen Darstellung i A l h D t ll in Anlehnung an O t Ortmann, Wi d l B k & S h l (1990) S 468 C i & Friedberg, 1979 S 68ff Windeler, Becker Schulz (1990), S. 468; Crozier F i db 1979, S. 68ff. Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 5 Tageszeitungsredaktionen
  6. 6. Methodensteckbrief: Qualitative Studie.  Ziel: Exploration des „Überindividuell-Gemeinsame[n]“ für Change Management in deutschen Tageszeitungs- redaktionen (vgl. Meuser & Nagel, 1991, S. 452) d kti  Datengenerierung: 8 Experteninterviews mit Redaktionsberatern auf B i eines L i f d R d ki b f Basis i Leitfadens, Mai bis Juni 2009  Theoretical sampling  Datenauswertung: Qualitative Inhaltsanalyse  D d kti und i d kti K t Deduktive d induktive Kategorienbildung i bild  Rekonstruktion von Fallbeispielen Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 6 Tageszeitungsredaktionen
  7. 7. Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements.  ggf. „Medieninnovationen“ Erfolgreiche  Innovationsspiel Projekte j Downsizing/Costcutting / „Alibiveranstaltungen“ Projektspiel Routinespiel  Routinespiel Gescheiterte Projekte „Homemade from the scratch“ „ „Grüne Wiese“ Abbildung 3: Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements Eigene Darstellung in Anlehnung an Ortmann et al. (1990), S 468 Ei D t ll i A l h Ot t l (1990) S. Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 7 Tageszeitungsredaktionen
  8. 8. Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements. Erfolgreiche  Innovationsspiel Projekte j Downsizing/Costcutting / „Alibiveranstaltungen“ Projektspiel  „konzeptloses Rumprobieren“ (E7) Routinespiel konzeptloses Routinespiel   „typische Aussage: ‚Am 31. Jänner führen wir das neue System ein, damit ist das Projekt zu Ende.“ (E7) Ende Gescheiterte Projekte „Homemade from the scratch“ „ „Grüne Wiese“ Abbildung 3: Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements Eigene Darstellung in Anlehnung an Ortmann et al. (1990), S 468 Ei D t ll i A l h Ot t l (1990) S. Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 8 Tageszeitungsredaktionen
  9. 9. Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- undich  „Bei vielen Verlagen sehe Routinespiele im Prozess des Change Managements. einfach ein reines Downsizing, die sagen: ‚OK, andere OK Zeitungen kommen mit einer geringeren Mannschaft aus. In Erfolgreiche  guten Zeiten haben wir es uns Innovationsspiel Projekte j Downsizing/Costcutting / leisten können, aber j t t müssen l i t kö b jetzt ü „Alibiveranstaltungen“ schauen, das wir schnell wir Projektspiel darunter kommen‘“ (E2) Routinespiel  Routinespiel Gescheiterte Projekte „Homemade from the scratch“ „ „Grüne Wiese“ Abbildung 3: Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements Eigene Darstellung in Anlehnung an Ortmann et al. (1990), S 468 Ei D t ll i A l h Ot t l (1990) S. Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 9 Tageszeitungsredaktionen
  10. 10. Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements. Erfolgreiche  Innovationsspiel Projekte j Downsizing/Costcutting / „Alibiveranstaltungen“ Projektspiel  „Es gibt sicher welche, die sind weiter Routinespielmachen it Routinespiel  und welche, di d l h die h ganz wenig und verdienen aber dafür viel Geld. […] Wenn man nichts macht, kann man mit den Kernprodukten mehr Geld Gescheiterte Projekte verdienen“ (E2) „Homemade from the scratch“ „ „Grüne Wiese“ Abbildung 3: Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements Eigene Darstellung in Anlehnung an Ortmann et al. (1990), S 468 Ei D t ll i A l h Ot t l (1990) S. Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 10 Tageszeitungsredaktionen
  11. 11. Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements. Erfolgreiche  Innovationsspiel Projekte j Downsizing/Costcutting /  „Es gibt dann so verzweifelte „Alibiveranstaltungen“ Projektspiel Verleger, neulich trafen wir einen, der sagte: ‚Ich hab jetzt Routinespiel  Routinespiel die Schnauze voll [ ] ich nehm […], jetzt fünf junge Leute und geh nach Berlin. […] Weg, von meiner alten Truppe. Denn hier intern hab i h nur i i t h b ich immer ewigi Diskussionen…‘“ (E4) Gescheiterte Projekte „Homemade from the scratch“ „ „Grüne Wiese“ Abbildung 3: Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements Eigene Darstellung in Anlehnung an Ortmann et al. (1990), S 468 Ei D t ll i A l h Ot t l (1990) S. Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 11 Tageszeitungsredaktionen
  12. 12. Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements. Erfolgreiche  Innovationsspiel Projekte j Downsizing/Costcutting / Ziel: „Alibiveranstaltungen“ Veränderung der  Redaktion, um die   initiiert bzw.  Projektspiel Wirtschaftlichkeit der  Unternehmung zu steigern „erzwingt“  plant meist  Routinespiel  Routinespiel kommerziell‐ Teilnehmer: orientiert  Verleger, Geschäftsführer,  Chefredaktion Gescheiterte Projekte „Homemade from Wirtschaftlicher Druck the scratch“ „ „Grüne Wiese“ Abbildung 3: Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements Eigene Darstellung in Anlehnung an Ortmann et al. (1990), S 468 Ei D t ll i A l h Ot t l (1990) S. Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 12 Tageszeitungsredaktionen
  13. 13. Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements.  „Ein bottom-up-Verfahren werden Sie in keiner Redaktion dieser Welt Erfolgreiche  Innovationsspiel findenj finden“ (E3) Downsizing/Costcutting Projekte / Ziel: „Alibiveranstaltungen“ Veränderung der  Redaktion, um die   initiiert bzw.  Projektspiel Wirtschaftlichkeit der  Unternehmung zu steigern „erzwingt“  plant meist  Routinespiel  Routinespiel kommerziell‐ Teilnehmer: orientiert  Verleger, Geschäftsführer,  Chefredaktion Gescheiterte Projekte „Homemade from Wirtschaftlicher Druck the scratch“ „ „Grüne Wiese“ Abbildung 3: Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements Eigene Darstellung in Anlehnung an Ortmann et al. (1990), S 468 Ei D t ll i A l h Ot t l (1990) S. Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 13 Tageszeitungsredaktionen
  14. 14. Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements. Erfolgreiche  Innovationsspiel Projekte j Downsizing/Costcutting /  Chefredakteure als „pivot pivot Ziel: player“ (Becker, 1996, S. 237) „Alibiveranstaltungen“ Veränderung der  Redaktion, um die   initiiert bzw.  Projektspiel Ziele: Wirtschaftlichkeit der  Unternehmung zu steigern „erzwingt“  plant meist  Erfolgreiche  Routinespiel  Routinespiel kommerziell‐ Projektrealisation  irritiert oftmals  orientiert  inkrementelle,   Teilnehmer: Teilnehmer: Schritt‐für‐Schritt Verleger, Geschäftsführer,  Chefredaktion j Projektteam aus  Innovations‐ und  Gescheiterte Projekte Routinespielern „Homemade from Wirtschaftlicher Druck the scratch“ „ „Grüne Wiese“ Abbildung 3: Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements Eigene Darstellung in Anlehnung an Ortmann et al. (1990), S 468 Ei D t ll i A l h Ot t l (1990) S. Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 14 Tageszeitungsredaktionen
  15. 15. Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements. Erfolgreiche  Innovationsspiel Projekte j Downsizing/Costcutting / Ziel: „Alibiveranstaltungen“ Veränderung der  Redaktion, um die   initiiert bzw.  Projektspiel Ziele: Wirtschaftlichkeit der  Unternehmung zu steigern „erzwingt“  plant meist  Erfolgreiche  Routinespiel  Routinespiel kommerziell‐ Projektrealisation  irritiert oftmals  orientiert  inkrementelle,   Zentrale Veränderungen: Teilnehmer: (1) Organisationsprogramme Teilnehmer: Schritt‐für‐Schritt Verleger, Geschäftsführer,  (2) Arbeitsprogramme Chefredaktion j Projektteam aus  Innovations‐ und  Routinespielern Teilnehmer: Gescheiterte Projekte Chefredaktion, Ressortleiter, „Homemade from the scratch“ Redakteure Wirtschaftlicher Druck „ „Grüne Wiese“ Widerstände Abbildung 3: Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements Eigene Darstellung in Anlehnung an Ortmann et al. (1990), S 468 Ei D t ll i A l h Ot t l (1990) S. Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 15 Tageszeitungsredaktionen
  16. 16. Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements.  Berufliche Sozialisation („Beamtentum“, E8)  Selbstbezogenheit Erfolgreiche  InnovationsspielInseldasein“j (E5) Downsizing/Costcutting  „Inseldasein Projekte / Ziel:  Überalterung „Alibiveranstaltungen“ Redaktion, um die   initiiert bzw.  Projektspiel Veränderung der   journalistische „Diskussionskultur“ (E8)  „kreativer Faktor“ (E4) Ziele: Wirtschaftlichkeit der  Unternehmung zu steigern „erzwingt“  plant meist  Erfolgreiche  Routinespiel  Routinespiel kommerziell‐ Projektrealisation  irritiert oftmals  orientiert  inkrementelle,   Zentrale Veränderungen: Teilnehmer: (1) Organisationsprogramme Teilnehmer: Schritt‐für‐Schritt Verleger, Geschäftsführer,  (2) Arbeitsprogramme Chefredaktion j Projektteam aus  Innovations‐ und  Routinespielern Teilnehmer: Gescheiterte Projekte Chefredaktion, Ressortleiter, „Homemade from the scratch“ Redakteure Wirtschaftlicher Druck „ „Grüne Wiese“ Widerstände Abbildung 3: Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements Eigene Darstellung in Anlehnung an Ortmann et al. (1990), S 468 Ei D t ll i A l h Ot t l (1990) S. Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 16 Tageszeitungsredaktionen
  17. 17. Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements. Erfolgreiche  Innovationsspiel Projekte j Downsizing/Costcutting / Ziel: „Alibiveranstaltungen“ Veränderung der  Redaktion, um die   initiiert bzw.  Projektspiel Ziele: Wirtschaftlichkeit der  Unternehmung zu steigern „erzwingt“  plant meist  Erfolgreiche  Routinespiel  Routinespiel kommerziell‐ Projektrealisation  irritiert oftmals  orientiert  inkrementelle,   Zentrale Veränderungen: Teilnehmer: (1) Organisationsprogramme Teilnehmer: Schritt‐für‐Schritt Verleger, Geschäftsführer,  (2) Arbeitsprogramme Chefredaktion j Projektteam aus  Innovations‐ und  Routinespielern Teilnehmer:  Überalterung Gescheiterte Projekte Chefredaktion, Ressortleiter, „Homemade from Wirtschaftlicher Druck  Patriarchalismus the scratch“ Redakteure  klassisches Renditedenken (Monopolstellung „ „Grüne Wiese“ (Monopolstellung, Widerstände „Lizenz zum Gelddrucken“, E8)  mangelhafte Management-Kompetenzen („Schön-Wetter-Manager“, E8) Abbildung 3: Empirische Darstellung der Innovations-, Projekt- und Routinespiele im Prozess des Change Managements Eigene Darstellung in Anlehnung an Ortmann et al. (1990), S 468 Ei D t ll i A l h Ot t l (1990) S. Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 17 Tageszeitungsredaktionen
  18. 18. Fallbeispiel: „Einzementierte Chefredakteure“. Wahrnehmung: Chefredakteure sind  Wahrnehmung: Chefredakteure sind „einzementiert“, bewegungsunfähig,  „das hat nichts mit der Sache zu tun“ Deutungsmuster:  Politik: Veränderungsumfang und  Veränderung ist nötig  ‐geschwindigkeit reduzieren durch Wirtschaftkrise d h Wi t h ftk i Innovationsspiel Normen: Wirtschaftlichkeit der  Interesse: Unternehmung,  Deutungsmuster:  Innovation „Sprache des Geldes „Sprache des Geldes“ Routinespiel Eigener Machtverlust Eigener Machtverlust Machtmittel:  Teilnehmer: Geldmittel, Hierarchien,  Geschäftsführung,  Interesse: Berater Status Quo Normen:  finanzielle Kennzahlen,  Unabhängigkeit des  Berater, „Study‐Tour“,  Journalismus Teilnehmer: T il h Chefredakteure Machtmittel: „alle  Wege links und rechts“ Politik: Veränderungsdruck erzeugen g g Wahrnehmung: Geschäftsführung will  Chefredaktion entmachten Abbildung 4: Ci Abbild 4 Circulus Viti l Vitiosus zwischen Innovation und Routine i h I ti d R ti Quelle: Eigene Darstellung (nach E7; Routinespiel spekulativ) Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 18 Tageszeitungsredaktionen
  19. 19. Anschlussforschung.  Ambivalente Rolle der Chefredaktion  Paradoxes Verhalten vieler Redakteure  Machtmittel in Change-Management-Projekten  Triangulation des Untersuchungsfeldes  Quantitative Forschung mit Verallgemeinerungsanspruch (Journalisten- bzw. Managementbefragung)  Qualitative Case Studies, komparativer Vergleich von Redaktionen ([ il h R d ki ([teilnehmende] B b h d ] Beobachtungen bi hi zu bis hin Action Research)  S k dä Sekundäranalysen von vorliegenden empirischen St di l li d i i h Studien Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 19 Tageszeitungsredaktionen
  20. 20. Literatur. Achtenhagen, L. (2006). Organizing Media: Mastering the Challenges of Organizational Change. Jönköping: Jönköping International Business School. Altmeppen, K.-D. (2006). Journalismus und Medien als Organisationen. Leistungen, Strukturen und Management. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften. Becker, A. (1996). Becker A (1996) Rationalität strategischer Entscheidungsprozesse Ein strukturationstheoretisches Konzept Wiesbaden: DUV Entscheidungsprozesse. Konzept. DUV. Crozier, M. & Friedberg, E. (1979). Macht und Organisation. Die Zwänge kollektiven Handelns. Königstein/Ts.: Athenäum-Verlag. Giddens, A. (1984). The Constitution of Society. Outline of the Theory of Structuration. Cambridge: Polity Press. Giddens, A. (1988). Die Konstitution der Gesellschaft. Grundzüge einer Theorie der Strukturierung. Frankfurt/New York: Campus Verlag. Keuper, F. & Hans, R. (2003). Multimedia-Management. Strategien und Konzepte für Zeitungs- und Zeitschriftenverlage im digitalen Informationszeitalter. Wiesbaden: Gabler. Kiefer, M. L. (2010). Journalismus und Medien als Institutionen. Konstanz: UVK. Koch, J. (2008). Strategic paths and media management – A path dependency analysis of the German newspaper branch of high quality journalism Schmalenbach Business Review (sbr) 60(1) 50-73 journalism. (sbr), 60(1), 50-73. Meier, K. (2007a). Journalistik. Stuttgart: UTB. Meier, K. (2007b). Newsroom – die Redaktion im digitalen Journalismus. Medienwirtschaft, 4(3), 46-48. Meuser, M. & Nagel, U. (1991). ExpertInneninterviews – vielfach erprobt, wenig bedacht. Ein Beitrag zur qualitativen Methodendiskussion. In D. Garz & K. Kraimer (Hrsg.), Qualitativ-empirische Sozialforschung. Konzepte, Methoden, Analysen (S. 441-471). Opladen: Westdeutscher Verlag. Ortmann, G. Sydow, J. & Windeler, A. (2000). Organisation als reflexive Strukturation. In G. Ortmann, J. Sydow & K. Türk (Hrsg.), Theorien der Organisation. Die Rückkehr der Gesellschaft (2., durchgeseh. Aufl., S. 315-354). Wiesbaden: Westdeutscher Verlag. Ortmann, G., Windeler, A., Becker, A. & Schulz, H.-J. (1990). Computer und Macht in Organisationen. Mikropolitische Analysen. Opladen: Westdeutscher Verlag. p g Wyss, V. (2002). Redaktionelles Qualitätsmanagement. Ziele, Normen, Ressourcen. Konstanz: UVK. Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 20 Tageszeitungsredaktionen
  21. 21. Christopher Buschow, B.A. christopher.buschow@ijk.hmt-hannover.de Dipl.-Medienwiss. C th i Dü Di l M di i Catherina Dürrenberg b catherina.duerrenberg@ijk.hmt-hannover.de Univ. Prof. Dr. phil habil Univ -Prof Dr phil. habil. Carsten Winter carsten.winter@ijk.hmt-hannover.de Kontakt: Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Expo Plaza 12 30539 Hannover Telefon (05 11) 31 00 476/445/484 Telefax (05 11) 31 00 400 http://www.ijk.hmt-hannover.de http://www ijk hmt hannover de Buschow , Dürrenberg & Winter | Change Management in | 15. Mai 2010 | 21 Tageszeitungsredaktionen

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