Challenge & Chancen von Migrations-Projekten

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Es handelt sich hier um die Slides aus der Präsentation auf der ShareConf am 10.06.2015 in Düsseldorf.

Die Gründe für eine Migration – wenn Daten eines Altsystems auf ein neues System überzusiedeln sind – können vielschichtig sein. Meistens verspricht man sich von einem neuen System zusätzliche Funktionalität. Aber auch die geringe Leistungsfähigkeit des Altsystems, oder die Tatsache, dass der Hersteller das Altsystem nicht mehr pflegt oder unterstützt, spielen eine Rolle.
Diese und weitere Überlegungen bewegen Unternehmen in der SharePoint-Welt, eine Migration ins Auge zu fassen. Da es sich bei SharePoint um eine der leistungsfähigsten und flexibelsten Plattformen handelt, wird meist eine Migration von fremdartigen Systemen, wie Fileshares, Livelink, oder Lotus Notes zu SharePoint durchgeführt. Soll dieser Wechsel gelingen, muss man sich früher oder später mit diesem Thema fachlich auseinandersetzen.
In diesem Vortrag erfahren Sie wie Migrationsprojekte geplant werden sollten und wo die typischen Stolperfallen lauern.

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Challenge & Chancen von Migrations-Projekten

  1. 1. © CGI Group Inc. Challenge & Chancen von Migrations- Projekten ShareConf 2015 – 10. Juni 2015 Michael Denzler
  2. 2. michael.denzler@cgi.com http://blog.denzman.com @denzman Michael Denzler
  3. 3. Agenda Was Migration bedeutet Erfahrungen aus Migrationsprojekten Vorgehensweise Zusammenfassung
  4. 4. Was es bedeutet zu migrieren
  5. 5. Meist sieht man nur die Spitze Benutzer Technik
  6. 6. Gründe für eine Migration Die Funktionalität der Zielplattform wird benötigt Hersteller-Support für die Quellplattform läuft aus Die Quellplatform entspricht nicht mehr dem benötigten Standard Es gibt keinen Upgrade-Pfad auf die Zielplattform Migrationsgründe Eine Migration sollte wie ein Projekt behandelt werden Vor der Migration sollte bereits klar sein, wie das Ergebnis aussehen soll Migrationsansatz
  7. 7. Erfahrungen aus Migrationsprojekten
  8. 8. Migrationsquellen Hitliste nach Anfragehäufigkeit 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Häufigkeit Migrationsquelle SharePoint Dateisystem Livelink Lotus Notes Exchange Public Folder Webseiten
  9. 9. Wissen ist Macht – und wichtig! Wissen • Quellplattform • Inhalt • Benutzeranforderungen • SharePoint
  10. 10. Die Planung sind 80% einer Migration! Planung • Realistisch sein • Anforderungen • Teamarbeit • Technologie • Regeln und Richtlinien
  11. 11. Vorgehensweise
  12. 12. Vorgehensweise Vorbereitung und Tests Kommunikation Anforderungen Analyse
  13. 13. Schritt 1: Die Analyse
  14. 14. Analyse der Umgebung Prüfpunkt Quellumgebung Zielumgebung Konfiguration Inhalt Prozesse Leistung Stabilität Nicht nötig ZwingendOptional Die Analyse sollte mit großer Sorgfalt durchgeführt werden. Die Ergebnisse sind wichtig um eine erfolgreiche Migration durchzuführen.
  15. 15. Anaylse der Umgebungen • Wie die Benutzer mit den Daten arbeiten • Erwartungen der Benutzer wie nach der Migration mit den Daten gearbeitet wird • Regeln und Richtlinien • Erlaubte Orte zur Datenablage • Automatische Prozesse die Daten nutzen Prozesse • Dateigröße • Nutzungsart • Sensibilität • Berechtigungen • Zusammensetzung Inhalt • Solutions • Features • Templates • Workflows • Anpassungen • Berechtigungen Konfiguration Analyse • Liefergeschwindig- keit • Schreibgeschwindig keit • Netzwerkge- schwindigkeit • Stabilität unter Last Leistung
  16. 16. Schritt 2: Anforderungen
  17. 17. Häufig genannte Anforderungen Dies ist eine Auswahl der häufigsten Anforderungen die in Migrationsprojekten genannt werden: Managed Metadata Transformation von Nachschlage-Listen oder Auswahlfeldern in Managed Metadata Metadaten Extrahieren von Metadaten aus Dokumenten um diese in SharePoint in Form von Metadaten nutzbar zu machen. Restrukturierung Inhalte sollen nach der Migration an einer logisch anderen Stelle abgelegt werden. Versionierung Versionen nehmen oft sehr viel Speicherplatz in Anspruch. Daher wird oft gewünscht die zu migrierenden Versionen zu limitieren.
  18. 18. 18 Einbeziehen der Benutzer Es ist notwendig die Benutzer bei einem Migrationsprojekt mit einzubeziehen. Die Benutzer sind immerhin die Gruppe, die nach der Migration mit den Ergebnissen arbeiten muss!
  19. 19. Schritt 4: Kommunikation
  20. 20. Kommunikation Beziehen Sie bei der Analyse die Benutzer mit ein und holen Sie sich direkt Informationen von ihnen. Informieren Sie darüber, falls durch die Analyse die Umgebung beeinflusst wird. Analyse Informieren Sie die Benutzer vor und nach der Migration. Holen Sie sich Rückmeldung über das Migrationsergebnis. Informieren Fragen Sie die Benutzer, was deren Erwartung an die Migration ist und wie diese nach der Migration mit den Daten arbeiten werden. Denken Sie bei der Planung auch an ein Training für die Benutzer. Planung Informieren Sie darüber, falls durch Testmaßnahmen die Umgebung beeinflusst wird. Testen
  21. 21. Schritt 4: Vorbereitung und Tests
  22. 22. Vorbereitung und Tests Benutzer einbeziehen Key User identifizieren Inhalt in logische Einheiten aufteilen Alte Inhalte archivieren, wenn möglich Migrations-Strategie festlegen Validierungs-Strategie festlegen Vorbereitung Mit einfachen Tests beginnen Testumgebung sollte möglichst der Produktivumgebung entsprechen Sorgfältige Testszenarien ausarbeiten Tests
  23. 23. Zusammenfassung
  24. 24. Mein Angebot zu weiteren Gesprächen steht! Michael Denzler Management Consultant Mobile: +49 170 7958680 E-Mail: michael.denzler@cgi.com

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