Erfurt, 20. Dezember 2011RAHMENVEREINBARUNG III:VERLÄSSLICHE FINANZIERUNG UNDZUKUNFTSFÄHIGE STRUKTUREN FÜR DIETHÜRINGER HO...
1. RAHMENVEREINBARUNG IIIHochschulpolitische Zielstellungen    Weiterentwicklung eines attraktiven und abgestimmten Studie...
2012            2013           2014            2015      Hochschulen      gemeinsam                 382,6          390,2  ...
Struktur- und Entwicklungsplanung: Die Hochschulen verpflichten sich, die gemein-     same Struktur- und Entwicklungsplanu...
3. THÜRINGER HOCHSCHULEN IN ZAHLEN 2008 BIS 2011                                                   2008*        2009*    2...
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[PDF] Übersicht mit Daten und Fakten der Rahmenvereinbarung III
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  1. 1. Erfurt, 20. Dezember 2011RAHMENVEREINBARUNG III:VERLÄSSLICHE FINANZIERUNG UNDZUKUNFTSFÄHIGE STRUKTUREN FÜR DIETHÜRINGER HOCHSCHULENMit der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung zwischen den Thüringen Hochschulen unddem Freistaat Thüringen am 20. Dezember 2011 steht fest: 2012 bis 2015 erhalten dieHochschulen 1,56 Mrd. Euro. Das sind zehn Prozent bzw. 121 Millionen Euro mehr als in dervorangegangenen Finanzierungsperiode (2008 – 2012). Weitere 160 Mio. Euro stehen inden nächsten vier Jahren für Bauvorhaben der Hochschulen bereit.Die neuen finanziellen Eckwerte sind Bestandteil der Rahmenvereinbarung III zwischen derThüringer Landesregierung und den Hochschulen. Die Rahmenvereinbarung III beschreibtdie wesentlichen Grundlagen für die hochschulpolitischen Zielsetzungen und die Entwick-lungsplanung der Hochschulen. Die Rahmenvereinbarung ist somit das hochschulpolitischeund hochschulplanerische Steuerungsinstrument des Landes Thüringen. In ihr werdenneben den finanziellen Eckwerten auch gemeinsame Ziele und Verpflichtungen vereinbart.Die Rahmenvereinbarung III bildet die Grundlage für die Ziel- und Leistungsverein-barungen mit den einzelnen Hochschulen. In den in der Regel vier Jahre umfassendenVereinbarungen werden die konkreten Entwicklungs- und Leistungsziele für jede einzelneHochschule festgelegt. Dabei werden die Planungen von Land und Hochschule als Ergebniseines Abstimmungs- und Aushandlungsprozesses über gemeinsame Entwicklungszielezusammengeführt. Hier werden messbare und überprüfbare Ziele für die verschiedenenAufgabenbereiche der Hochschulen festgelegt.Auf der Basis der Rahmenvereinbarung und der Ziel- und Leistungsvereinbarungen bautdann die strategische Hochschulplanung auf. Auf der Grundlage neuer und angepassterEntwicklungspläne der Hochschulen entsteht eine gemeinsame Struktur- und Entwicklungs-planung für den gesamten Hochschulbereich.
  2. 2. 1. RAHMENVEREINBARUNG IIIHochschulpolitische Zielstellungen Weiterentwicklung eines attraktiven und abgestimmten Studienangebots, Sicherung attraktiver Studienbedingungen, Evaluation und Weiterentwicklung der bereits umgesetzten Maßnahmen im Rahmen des Bologna-Prozesses, Erhöhung der Attraktivität des Studienangebots für Studierwillige aus bildungsfernen Schichten und Einrichtung neuer Ausbildungsgänge für Berufstätige, gezieltes Hochschulmarketing und Information über die hervorragender Ausstattung sowie die grundsätzlich studiengebührenfreie Angebote, nachhaltige Unterstützung der Hochschulen im Wettbewerb um nationale wie internationale Exzellenz, verstärkte Zusammenarbeit von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unter- nehmen, verstärkte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, etwa durch Wieder- einstiegs- und Kontaktstipendien und Graduiertenförderung, Verbesserung der Bedingungen für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen und Steigerung des Frauenanteils bei Doktoranden und Professoren, Fortentwicklung der Hochschulstruktur durch eine gemeinsame Struktur- und Entwick- lungsplanung im Hochschulbereich, weitere Vernetzung der Hochschulen zur Bildung von Studien- und ForschungskooperationenLeistungsverpflichtungen des Landes Finanzielle Leistungen und Zusagen: Zur Umsetzung der hochschulpolitischen Ziel- stellungen gibt das Land den Hochschulen finanzielle Planungssicherheit für die Jahre 2012 bis 2015. Mit der im Zuge des Haushaltsbeschlusses erfolgten Zustimmung des Thüringer Landtags stellt sich der Gesamtfinanzrahmen der Rahmenvereinbarung III wie folgt dar: 2
  3. 3. 2012 2013 2014 2015 Hochschulen gemeinsam 382,6 390,2 392,1 395,2 davon Landesmittel 363,2 373,9 378,1 382,4 Hochschulpakt 2020 19,4 16,3 14,0 12,8 zuzüglich Hochschulbau 40,0 40,0 40,0 40,0 Einnahmen der Hochschulen: Gebühren- und Entgelteinnahmen stehen den Hoch- schulen zusätzlich zur Verfügung. Bildung eines „Stellenpools“: Beim Wissenschaftsministerium wird ein „Stellenpool“ gebildet, der der zusätzlichen Unterstützung von mit den Hochschulen vereinbarten und/oder vom Ministerium finanzierten Projekten/Maßnahmen dient.Leistungsverpflichtungen der Hochschulen Hochschulpakt 2020: Die Hochschulen wirken aktiv an der Erreichung der von Thü- ringen eingegangenen Verpflichtung im Hochschulpakt 2020 (zweite Phase) mit. Bologna: Die Hochschulen führen die Reform der Studienstruktur im Bologna-Prozess zu Ende und verpflichten sich zu einer weiteren Optimierung der Studienstrukturen und -angebote. Stipendienvergabe: Die Hochschulen streben einen qualitativen und quantitativen Ausbau der Stipendienvergabe an. Hochschulzulassung: Die Hochschulen verpflichten sich, die Zulassungsverfahren in örtlich zulassungsbeschränkten Studiengängen über das dialogorientierten Service- verfahren der Stiftung für Hochschulzulassung umzusetzen. Teilnahme an Exzellenzprogrammen: Die Hochschulen streben die Teilnahme an nationalen und internationalen Programmen zur Förderung der Exzellenz an. Qualitätssicherung: Die Hochschulen stellen die Qualität ihrer Ausbildung durch die (Re-)Akkreditierung der Bachelor- und Masterstudiengänge sowie durch fortlaufende Rückkoppelung mit dem Arbeitsmarkt und den Alumni sicher. 3
  4. 4. Struktur- und Entwicklungsplanung: Die Hochschulen verpflichten sich, die gemein- same Struktur- und Entwicklungsplanung im Hochschulbereich fortzuführen. Die Hoch- schulen werden profilbildende Schwerpunkte festlegen und stärker zusammenarbeiten. Eine vertiefte arbeitsteilige Zusammenarbeit soll insbesondere in den Bereichen Patentwesen, Gründernetzwerke, Gleichstellung, Hochschulmarketing und Rechnungswesen im Hochschulbereich erfolgen. Ziel- und Leistungsvereinbarungen: Die Hochschulen verpflichten sich die Qualität in Lehre, Forschung und Weiterbildung zu sichern und auszubauen, den Wissens- und Technologietransfer zu intensivieren, die Nachwuchs- und die Frauenförderung fortzu- setzen und die Internationalität voranzutreiben.2. ZIEL- UND LEISTUNGSVEREINBARUNGENAuf der Grundlage des Thüringer Hochschulgesetzes und der jeweils gültigen Rahmen-vereinbarung schließen die Thüringer Hochschulen und das Thüringer Ministerium fürBildung, Wissenschaft und Kultur Ziel- und Leistungsvereinbarungen ab, die in der Regel vierJahre umfassen.Die Ziel- und Leistungsvereinbarungen legen gem. § 12 Thüringer Hochschulgesetzmessbare und überprüfbare Ziele für die verschiedenen Aufgabenbereiche der Hochschulenfest. Insbesondere werden Vereinbarungen getroffen zu: Gesamtstudienangebot und Forschungsschwerpunkte der Hochschule, Umsetzung der Ziele und Verpflichtungen aus dem Hochschulpakt-2020, Verfahren der Qualitätssicherung von Forschung und Lehre, Ziele der Hochschule bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, des Technologietransfers, der Einwerbung von Drittmitteln, der Erfüllung des Gleichstel- lungsauftrages, der Kooperation mit ausländischen Hochschulen und der Wirtschaft, wissenschaftliche Weiterbildung, Internationalisierung und Hochschulmarketing, zur hochschulinternen Struktur und ggf. gewünschten Veränderungen sowie zur Finanzierung der Hochschule und dem Berichtswesen.Die aktuellen Ziel- und Leistungsvereinbarungen (Laufzeit 2008 bis 2011) finden sich unter:http://www.thueringen.de/de/tmbwk/wissenschaft/hochschulentwicklung/zlv/ 4
  5. 5. 3. THÜRINGER HOCHSCHULEN IN ZAHLEN 2008 BIS 2011 2008* 2009* 2010* 2011*Studienanfänger(1. Hochschulsemester) 9.733 10.433 10.420 10.429 - davon aus alten Bundesländern in % 19 24 29 40 - davon Ausländer in % 11 12 13 11Studierende(im jeweiligen Wintersemester) 50.724 52.522 53.587 53.356Absolventen 7.924 8.799 10.175 -*** Angaben beziehen sich auf das jeweilige Wintersemester.** Hierzu liegen noch keine statistischen Angaben vor. 5

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