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  1. 1. PRESSEINFORMATIONUnternehmensporträt Michelin – LangfassungMichelin – Produkte und Services im Dienste derMobilitätMichelin ist einer der größten Reifenhersteller der Welt undproduziert für nahezu alle Fahrzeuge spezielle Pneus: für Fahrräder,Motorräder, Autos, Transporter, Lastkraftwagen, Omnibusse,Ackerschlepper, Landmaschinen, Erdbewegungsmaschinen,Sonderfahrzeuge, Stadtbahnen sowie für Flugzeuge. Sogar diePariser Metro, der neue Airbus A380, das Spaceshuttle und dieneueste Generation des Mondfahrzeugs der NASA sind mitMICHELIN Reifen bestückt. Über das Kerngeschäft hinaus ist dasUnternehmen auch für seine Reise- und Restaurantführer sowieStraßenkarten weltweit bekannt. Die MICHELIN Lifestyle-Kollektion ergänzt die breite Produktpalette rund um die Mobilitätmit hochwertigen und praktischen Accessoires – vom Fahrradträgerbis zur Schneekette. Bei der „Tire Technology Expo 2010“, derweltweit wichtigsten Fachmesse für Reifenproduktion undReifenentwicklung, wurde Michelin von der internationalenExpertenjury als „Reifenhersteller des Jahres 2010“ ausgezeichnet.Vom ersten Luftreifen zum WeltmarktführerIm Jahr 1891 begannen die Brüder André und Edouard Michelin imfranzösischen Clermont-Ferrand mit der Fertigung von Luftreifenfür Fahrräder. Nach gut einem Jahrhundert voller technischerInnovationen – wie beispielsweise dem ersten Diagonalreifen(1925) oder dem ersten Radialpneu (1946) – stieg das Familien-unternehmen 1990 mit der Übernahme der Uniroyal-Goodrich TireCompany zu einem der weltgrößten Reifenhersteller auf. Heuteliegt der Weltmarktanteil bei 16,3 Prozent. Zur Michelin Gruppegehören die Marken BFGoodrich Tires, KLEBER, PNEU LAURENT,RECAMIC, RIKEN und SIAMTYRE sowie der europäische Reifen-Räder-Spezialist EUROMASTER, der australische ReifenvertriebTYREMASTER, die japanische MICHELIN OKAMOTO TIRE, derpolnische Hersteller STOMIL OLSZTYN mit den Marken STOMILund KORMORAN, der ungarische Produzent TAURUS, diechinesische MICHELIN SHENYANG TYRE und der kolumbianischeReifenhersteller ICOLLANTAS.
  2. 2. Michelin Gruppe produziert 150 Millionen Reifen jährlichIm Geschäftsjahr 2009 erzielte Michelin einen Konzernumsatz von14,807 Milliarden Euro. Der Nettogewinn betrug 104 MillionenEuro. Bei voller Kapazitätsauslastung produziert die MichelinGruppe jährlich 150 Millionen Reifen sowie 10 Millionen Kartenund Reiseführer.Das Produktportfolio deckt ein breites Spektrum ab: Die kleinstenReifen haben einen Durchmesser von 20 Zentimetern, die leichtestenPneus wiegen nur knapp über 200 Gramm. Der größteMuldenkipperreifen misst rund vier Meter im Durchmesser undbringt über vier Tonnen auf die Waage. Insgesamt bietet das Unter-nehmen allein unter dem Markennamen MICHELIN 3.300 ver-schiedene Typen und Dimensionen an, konzernweit sind es rund21.000. Jeder fünfte Reifen der Welt kommt von der Michelin Gruppe.Globale Präsenz für MobilitätDer Michelin Konzern hat in 72 Werken und über 170 Vertriebs-organisationen weltweit rund 109.000 Beschäftigte. 16 Werke stehenin Frankreich, fünf in Deutschland und 16 in weiteren europäischenLändern, darunter ein Werk in Polen und zwei Fertigungsstätten inUngarn. Das russische Michelin Werk in Davydovo hat im Juli 2003die Serienproduktion aufgenommen. Auch in den USA, Kanada,Mexiko, Kolumbien und Brasilien sowie in Algerien und Nigeriastellt Michelin mit seinen Konzerntöchtern Reifen her. 1987entstand der erste MICHELIN Pneu auf asiatischem Boden, 1990nahm die Produktion in Thailand ihren Anfang. Mittlerweile fertigtMichelin dort an vier verschiedenen Standorten Reifen. 1991startete die Fabrikation in Japan, 1998 in China. Da Michelin bei derReifenherstellung synthetische und natürliche Kautschuksortenverarbeitet, gehören zum Konzern neben der Elastomer-Her-stellung zwei eigene Kautschukplantagen in Brasilien sowie Betei-ligungen an ökologisch-nachhaltigen Kautschukproduktionen inNigeria, Ghana und der Elfenbeinküste. Michelin deckt aus diesenPlantagen rund zwölf Prozent des eigenen Naturkautschukbedarfs.Michelin wächst stetig auf internationalem BodenMichelin baut seine Präsenz als globaler Mobilitätsanbieterkontinuierlich aus. Durch das Joint Venture mit Apollo Tyres Ltd.festigt das Unternehmen seine Position auf dem stark wachsendenMarkt für Lkw- und Busreifen in Indien. Außerdem starteteMichelin eine Kooperation mit Hankook Tire auf dem süd-koreanischen Markt und investierte in wachstumsstarke Regionenwie Polen und China insgesamt 229 Millionen Euro. Mit dem Kaufder Viborg-Gruppe 2003 durch die Michelin Tochter EUROMASTERbaute Michelin seine Stellung im europäischen Reifenhandel aus.
  3. 3. Permanenter Fortschritt auf drei KontinentenDen gesamten Konzern kennzeichnet eine starke technologischeOrientierung. Über vier Prozent des Konzernumsatzes fließen jedesJahr in die Forschung und Entwicklung, deutlich mehr als beianderen Reifenherstellern. Um seine anspruchsvollen Produkteund Technologien permanent weiterzuentwickeln, unterhältMichelin ein weltweites Versuchs- und Entwicklungszentrum aufdrei Kontinenten: am Stammsitz Clermont-Ferrand (Frankreich), inLaurens (USA) und in Tokio/Ohta (Japan). Für Erprobungen undFahrversuche stehen darüber hinaus die Testzentren in Fontange(Frankreich), Almeria (Spanien) und Charlotte (USA) zur Verfügung.Starke Partnerschaften für geballtes Know-howIn jüngster Zeit nutzt das Unternehmen sein umfassendes Know-how rund um Rad und Reifen verstärkt als Basis für strategischePartnerschaften. Das Ergebnis ist eine Reihe von Innovationen,welche die Systemkompetenz von Michelin untermauern. Im Seg-ment Komponentenentwicklung und -produktion arbeitet dasUnternehmen eng mit einigen Top-Automobilzulieferern zusam-men. Auf dem Gebiet der elektronischen Fahrerassistenzsystemewie ABS, ESP und der zukünftigen Brake-by-Wire-Technologiekooperiert Michelin beispielsweise mit der Robert Bosch GmbH –dem größten Bremssystemhersteller der Welt. Durch das 2009 mitdem französischen Systemlieferanten Valeo gegründete Joint-Venture-Unternehmen will Michelin seine Kompetenzen imBereich Elektroantriebe weiter ausbauen und die Entwicklungalternativer Antriebe beschleunigen. Durch Partnerschaften wiediese stärkt Michelin auch zukünftig seine herausragende Stellungals anerkannter Erstausrüster der Automobilindustrie. Hintergrund:Die Hersteller reduzieren zunehmend ihre Fertigungstiefe underwarten von ihren Partnern verstärkt komplette Systemlösungen.Innovative Technologie hat bei Michelin TraditionDie mehr als 100 Jahre lange Firmengeschichte ist vor allem durchInnovation geprägt. Als Schrittmacher der Reifenentwicklung setzteMichelin eine Reihe von Meilensteinen: 1925 erfand das Unter-nehmen den Diagonalreifen, im Jahr 1946 den Reifen mit Radial-karkasse – besser als „Gürtelreifen“ bekannt. Die stabilisierendenWicklungen im Unterbau verbesserten die Fahreigenschaftenerheblich und verdoppelten die Lebensdauer der Pneus. Nochheute folgen sämtliche Pkw-Reifen diesem Bauprinzip. 1965entwickelte Michelin den „XAS“-Reifen, dessen Lauffläche sich –dank asymmetrischem Profil – erstmals an die unterschiedlichenBelastungen und Fahrzustände anpasste. Der erste Niederquer-schnittsreifen kam 1975 ebenfalls aus Clermont-Ferrand: Die
  4. 4. niedrigere Reifenflanke reduzierte die Walkarbeit des Reifens;Seitenführungskraft, Lenkpräzision, Spurtreue und Bremswegekonnten erheblich verbessert werden. Ein weiteres Beispiel für denInnovationsgeist der Marke ist die VCP-Technik (Variable ContactPatch), durch die der Reifen bei ansteigenden Querbelastungenaktiv seine Kontaktfläche zur Straße vergrößert. Mit zwei unter-schiedlichen Gummimischungen auf der Lauffläche verbindet diePilot Sport PS2-Serie erstmals extrem sportliche Fahrleistungen imTrockenen mit souveräner Sicherheit bei Nässe. Die beiden StudienTweel und Airless kommen völlig ohne Luftdruck aus und zeigtenbereits im Jahr 2004, wie die Reifen der Zukunft aussehen könnten.Mit dem brennstoffzellengetriebenen Konzeptfahrzeug „Hy-Light“demonstriert Michelin eindrucksvoll, dass sich mit innovativenTechnologien Mobilität und Umweltfreundlichkeit hervorragendmiteinander in Einklang bringen lassen. Der von Michelinentwickelte Radnabenmotor „Active Wheel“ wurde 2008 erstmals indas seriennahe Kompaktfahrzeug Heuliez WILL integriert. DerWeltmarktführer Heuliez plant, in einem Gemeinschaftsprojekt mitMichelin und dem französischen Telekommunikationsunter-nehmen Orange den Kompaktwagen WILL mit reinem Elektro-antrieb zur Serienreife zu bringen und zu produzieren. Derzukunftsweisende „Active Wheel“ verfügt neben einem 30 Kilowattstarken Radnabenmotor zusätzlich über sämtliche Fahrwerks- undSicherheitskomponenten.Bei der Entwicklung von neuen Produkten verfolgt Michelin konse-quent das Konzept der „Balance of performance. Hinter demWunsch, Produkte mit besonders ausgewogenem Leistungs-potenzial anzubieten, stecken viele technische Innovationen, diedazu beitragen, Umwelt, Fahrer und Unternehmen zu entlasten.Unsichtbar in Karkasse, Profilierung und Gummimischungen ver-borgen, zeigen sie im Verlauf des Reifenlebens ihr ganzes Potenzial:MICHELIN Reifen bieten Grip, hohe Laufleistung und tragen dazubei, den Kraftstoffverbrauch zu senken.1992 brachte der weltweit agierende Reifenhersteller den ersten„Grünen Reifen“ mit reduziertem Rollwiderstand auf den Markt.Der Rollwiderstand eines Reifens hat direkten Einfluss auf denTreibstoffverbrauch eines Fahrzeugs: Jede fünfte Tankfüllung imPkw geht zu Lasten des Rollwiderstands, bei Lkw ist es sogar jededritte Tankfüllung. Intelligenter Reifenaufbau und die Zugabe vonSilica als Füllstoff in die Reifenmischung ermöglichten es, denRollwiderstand der MICHELIN Pneus gegenüber herkömmlichenReifen um 30 Prozent zu senken. Heute ist mit dem MICHELIN TMENERGY Saver bereits die vierte Generation rollwiderstands-optimierter Reifen auf dem Markt. Seit der Einführung 1992 haben
  5. 5. „Grüne Reifen“ bis zum Jahr 2009 geschätzte 30 Millionen TonnenCO2 gespart. Jede Sekunde wird die Umwelt um weitere 109Kilogramm CO2 entlastet. Zudem konnten 2009 mithilfe dieserReifen mehr als zwölf Milliarden Liter Benzin gespart werden.Als Initiator der Michelin Challenge Bibendum veranstaltet dasUnternehmen seit 1998 einen weltweiten Wettbewerb füralternative Antriebe. Mit der Veranstaltung bietet Michelin anderenUnternehmen der Automobilindustrie ein internationales Forum,um Mobilität durch innovative Fahrzeugkonzepte umwelt-verträglicher zu machen. Die nächste und bereits elfte ChallengeBibendum findet vom 18. bis 22. Mai 2011 in Berlin statt.8.600 Mitarbeiter in DeutschlandMichelin ist seit über 100 Jahren in Deutschland vertreten. Heutesind die Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA mit einer Jahres-produktion von fast 16,2 Millionen Reifen und insgesamt rund 8.600Arbeitsplätzen mit der größte Reifenhersteller in Deutschland. Anden Standorten Karlsruhe, Bad Kreuznach, Homburg, Bamberg undTrier sind etwa 5.600 Mitarbeiter in der Produktion, dem Vertrieb,der Verwaltung und der Logistik beschäftigt. Dazu kommen rund3.000 Mitarbeiter bei Tochterunternehmen wie beispielsweise demReifen-Räder-Spezialisten EUROMASTER und dem Runderneu-erungsbetrieb Laurent Reifen GmbH.Kontinuierlicher Fortschritt durch WeiterbildungDie Mitarbeiterförderung sowie die permanente Aus- und Weiter-bildung genießen im Unternehmen traditionell einen hohenStellenwert. Mit der kontinuierlichen Qualifizierung seiner Be-schäftigten trägt Michelin der rasanten Entwicklung und denwachsenden Anforderungen des Marktes Rechnung. Gleichzeitigmotiviert Michelin seine Mitarbeiter, sich weiterzuentwickeln. Aufdiese Weise bleiben die Angestellten immer auf dem neuestenWissensstand und sichern so die Zukunft des Unternehmens.Höchste Qualität und steter Fortschritt zählen zu den wichtigstenBestandteilen der Firmenphilosophie.Motorsport als Technologie-WettkampfIn allen wichtigen Motorsportserien sind Rennfahrzeuge aufMICHELIN Reifen unterwegs, um sich mit der Konkurrenz zumessen. Dazu zählen beispielsweise Serien wie die Motorrad-GP,Trial, Rallye-Raid (Dakar-Rallye) und das Engagement bei dem 24-Stunden-Rennklassiker von Le Mans sowie der nord-amerikanischen ALMS-Langstreckenserie. In der Formel-1-Saison2006 verabschiedete sich Michelin mit zwei Weltmeistertitelneindrucksvoll aus der Königsklasse des Motorsports. Für das
  6. 6. Unternehmen sind die großen Erfolge in allen Disziplinen desMotorsports nicht nur wichtige imagebildende Faktoren. Durch dieenorme Bandbreite des Serienportfolios und das umfassendeKnow-how aus dem Motorsport ergibt sich ein kontinuierlicherWissenstransfer. Dieser wird bei Michelin perfekt kanalisiert undorganisiert. Positiver Effekt: Die Entwicklungen aus derSerienproduktion und dem Motorsport befruchten sich gegenseitig.
  7. 7. Fakten zum Michelin Konzern in der ÜbersichtWeltweit:rund 109.000 MitarbeiterEntwicklungszentrum an drei Standorten: Ladoux (Frankreich),Laurens (South Carolina, USA), Tokio/Otha (Japan)72 Produktionsstandorte170 Vertriebsorganisationen19 Länder mit Reifenproduktion: Deutschland, Frankreich, Groß-britannien, Italien, Polen, Rumänien, Spanien, Ungarn, Russland,Kanada, USA, Mexiko, Kolumbien, Brasilien, Algerien, Nigeria,Thailand, Japan, ChinaDavon in Europa:rund 68.000 Mitarbeiter37 Produktionsstandorte107 Vertriebsorganisationen1 Technologiezentrum (Ladoux)Das Produktportfolio:Pkw- und Llkw-Reifen, Lkw-ReifenAS-ReifenEM-ReifenFlugzeugreifenZweiradreifenFahrwerkskomponentenReifenkomponentenReiseführer und KartenRückfragen bitte an:Dr. Gudrun Langer +49 (0)721 530-1384Download dieser Pressemeldung unter: www.michelin-presse.deMichelin Reifenwerke AG & Co. KGaA, Öffentlichkeitsarbeit,Michelinstraße 4, 76185 Karlsruhe, Fax +49 (0)721 530-1555

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