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TES® - Transforaminal Endos...
E I N L E I T U N G
Die routinemäßige Anwendung der endoskopischen Chirurgie begann bereits in den 80er Jahren in den Bere...
I N D I K A T I O N
Mit der TESSYS® Methode können nahezu alle Bandscheibenvorfälle
und -sequester, unabhängig von ihrer P...
O P E R A T I O N S T E C H N I K
Die korrekte Patientenpositionierung und eine sorgfältige Planung des Zugangs zum Bandsc...
O P E R A T I O N S T E C H N I K

Kronenfräser
Führungshülse
Führungsstab
Führungsdraht

Dreistufiges Zugangsprinzip

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E R G E B N I S S E
Vor dem Eingriff:

Nach dem Eingriff:

Bandscheibenvorfall
(eingefärbt)

49-jähriger Mann: L5-S1, link...
I N S T R U M E N T E
Das TESSYS® System
Einweg-Zugang-Set – modular & spezifisch
In den TESSYS® Zugang-Sets findet der An...
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S P I N A L K A N A L - S T E N O S E

Umfassende minimal-invasive Behandlungslösungen für die Spinalkanal...
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Arbeitshülse in 2 Längen und in 7 verschiedenen Varianten
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Ü B E R B L I C K

Die TESSYS® OP-Technik bietet eine präzise Behandlung von Wirbels...
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joimax® HD Endoskopie System
joimax® stellt die neueste digitale Technologie für die endoskopisc...
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TES ® - Transforaminal Endoscopic Surgery mit TESSYS ® – dem einzigartigen Komplettsystem

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In diesem pdf.-Dokument wird die von der joimax GmbH entwickelte TESSYS Methode für endoskopische Wirbelsäulenchirurgie vorgestellt. Mehr Informationen finden Sie auf:
http://joimax.com/de/index.php
http://joimax.com/de/patienten/Bandscheiben-OP.php

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TES ® - Transforaminal Endoscopic Surgery mit TESSYS ® – dem einzigartigen Komplettsystem

  1. 1. > Diskographie > Foraminotomie > Fragmentektomie > Nukleotomie > Dekompression > Anuloplastie TES® - Transforaminal Endoscopic Surgery mit TESSYS® – dem einzigartigen Komplettsystem
  2. 2. E I N L E I T U N G Die routinemäßige Anwendung der endoskopischen Chirurgie begann bereits in den 80er Jahren in den Bereichen Laparoskopie und Arthroskopie. In den 90er Jahren folgten die endoskopische und minimal-invasive Neuro- und Herzchirurgie [1]. Im letzten Jahrzehnt war eine Evolution in der minimal-invasiven Wirbelsäulenchirurgie mit neuen technologischen Entwicklungen zu beobachten. Mit der minimal-invasiven Wirbelsäulenchirurgie werden postoperative Schmerzen verringert, weniger Strukturen verletzt und weniger Weichteilgewebe entfernt. Somit kann eine schnellere Regeneration erreicht werden [2]. Durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Technologien wurden verfeinerte und indikationsspezifische Anwendungen möglich und damit wurde die endoskopische Wirbelsäulenchirurgie Realität. „Endoskopische Techniken können den Heilungsprozess beschleunigen, den postoperativen Schmerz minimieren und das Ergebnis verbessern. Was in der Vergangenheit drei bis sechs Monate Genesung erforderte, benötigt heute nur noch drei bis sechs Wochen!“ The Cleveland Clinic Foundation Pioniere in der endoskopischen Wirbelsäulenchirurgie Die minimal-invasive Wirbelsäulenchirurgie hat sich zu einer alternativen und verlässlichen Behandlungsmethode für eine Vielzahl von Wirbelsäulenbeschwerden entwickelt. Die Operationstechnik wird vor allem zur Diskektomie, zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen oder zur Stabilisierung von instabilen Wirbelsäulensegmenten eingesetzt. Mixter, Barr [3] und Dandy [4] sind durch Arbeiten zur Diagnose und Behandlung von Bandscheibenvorfällen und Darstellungen des Spinalkanals im Lendenbereich mittels Laminektomie bekannt. Innerhalb der letzten 40 Jahre haben zahlreiche Chirurgen versucht, Alternativen zur Laminektomie und Diskektomie zu finden, wie z.B. die Entfernung des Nukleus durch einen anterioren retroperitonealen Zugang [5], die automatisierte perkutane Nukleotomie [6], durch Saug-Exzision lumbaler Bandscheibenvorfälle [7], Chemonukleolyse oder Laserablation [8, 9, 10, 11, 12]. In den 70er Jahren begannen Parviz Kambin [13, 14] und Hijikata [15] mit speziell für die perkutane dorsolaterale Nukleotomie konstruierten Kanülen zu operieren und erzielten damit eine dokumentierte Erfolgsquote von 75%. In den 80er Jahren wurde das Prinzip der mechanischen Nukleotomie von weiteren Ärzten fortgeführt [16, 17]. Die zunehmende Kenntnis in der Endoskopie über die Anatomie des intra- und extraforaminalen Gebietes [18, 19] und die radiologische Bestimmung von Orientierungspunkten für den Arbeitsbereich um den dorsolateralen Teil des Anulus durch Kambin [20, 21, 22], kombiniert mit der Verfügbarkeit kleinerer Endoskope, ermöglichte eine Lateralisation des Zugangs. Verschiedenartige laterale Zugänge wurden von Anthony Yeung [23], Thomas Hoogland [24] und Sang Ho Lee [25] et al beschrieben. Die TESSYS® Methode und die joimax® Technologie umfassen den Zugang und die Technik von verschiedenen Anwendern, welche in mehreren Artikeln veröffentlicht und in tausenden von Eingriffen erfolgreich angewandt wurden. Die Dreieckszone nach Parviz Kambin und der Arbeitsbereich für den TESSYS® Zugang K O N Z E P T Die TESSYS® Methode verwendet zur Entfernung eines Bandscheibenvorfalls den lateralen transforaminalen endoskopischen Zugangsweg, der grundsätzlich als äußerst patientenschonender chirurgischer Zugang einzustufen ist. Bandscheibenvorfälle und sequestriertes Bandscheibengewebe werden komplett und direkt durch das Foramen entfernt, das stufenweise mit speziellen Fräsern und Instrumenten erweitert wird. Dabei befindet sich der Patient in stabiler Seiten- oder Bauchlage. Bei einer Analgosedierung ist er während der Operation ständig ansprechbar. Die TESSYS® Operationsmethode wird sowohl in Krankenhäusern als auch in ambulanten Operationszentren angewandt und ist in Deutschland DRG-Fallpauschalen vergütet [26, 27, 28, 29, 30]. 2 > Diskographie > Foraminotomie > Fragmentektomie > Nukleotomie > Dekompression > Anuloplastie
  3. 3. I N D I K A T I O N Mit der TESSYS® Methode können nahezu alle Bandscheibenvorfälle und -sequester, unabhängig von ihrer Position, durch den lateralen transforaminalen Zugang unter Analgosedierung entfernt werden. Röntgenbild: a.p. Röntgenbild: lateral Die TESSYS® Operationsmethode ist bei jeder durch einen Bandscheibenvorfall verursachten radikulären Symptomatik indiziert, die durch konservative Therapie nicht gebessert werden konnte. Ein Cauda-Equina-Syndrom stellt eine umgehende OP-Indikation dar. Jede Bandscheibenoperation, so auch ein TESSYS® Eingriff, muss durch eine Magnetfeld-Resonanz-Tomographie (MRT) und/oder Computer-Tomographie sowie durch verschiedene konventionelle Röntgenaufnahmen vorher sorgfältig abgeklärt werden. Letzte Sicherheit in Bezug auf die eindeutige Lage des Bandscheibenvorfalls bietet die intraoperative Diskographie bzw. Chromographie, die mittels der Nadel, die dem TESSYS® EinwegZugang-Set beigepackt ist, durchgeführt wird (siehe Operationsanleitung). MRT: L3-L4 und L4-L5 lateral MRT: L4-L5 lateral kaudal MRT: L5-S1 lateral MRT: L5-S1 axial MRT: L3-L4 lateral vor TESSYS®-Eingriff MRT: L3-L4 lateral nach TESSYS®-Eingriff S T A T I S T I K 100 80 Patienten-Bewertung in % 60 40 20 In der internationalen Fachliteratur wird bei der perkutanen Nukleotomie von einer Erfolgsquote von 75-85% [31, 32] berichtet. Bei den mikroskopischen Operationen von Bandscheibenvorfällen wird in vielen Zentren eine rund 90%-ige [33, 34, 35] Erfolgsquote erreicht. Durch Anwendung der TESSYS® Methode zur endoskopischen Entfernung von Bandscheibenvorfällen werden Erfolgsquoten von über 97% [36] erzielt, dokumentiert in 1-Jahres, 2-Jahres und nunmehr 3-Jahres Nachfolgestudien. Die frühe Rezidivrate kann unter 4% gehalten werden. Bei Patienten mit einem rezidiven Bandscheibenvorfall liegt die Erfolgsrate bei über 86% [37, 38, 39, 40]. 0 gut/sehr gut 1 Jahr nach dem Eingriff ziemlich zufrieden nicht zufrieden 2 Jahre nach dem Eingriff Quelle: Siehe Literaturliste 3
  4. 4. O P E R A T I O N S T E C H N I K Die korrekte Patientenpositionierung und eine sorgfältige Planung des Zugangs zum Bandscheibenvorfall über den Hauteintrittspunkt ist entscheidend, um ein gutes chirurgisches Ergebnis zu erzielen. Die Kombination der TESSYS® Methode mit der TESSYS® Technologie ermöglicht die Behandlung von nahezu allen Bandscheibensequestern und -vorfällen, unabhängig von ihrer Position an der Lendenwirbelsäule, einschließlich L5-S1. Der spezielle und direkte Zugang zum Bandscheibenvorfall erfolgt durch das Foramen Intervertebrale, aus dem die Nervenwurzel austritt. Das Foramen Intervertebrale kann je nach Lage (L1-L5) und Alter des Patienten, anatomisch eng sein. Um sicher in den Spinalkanal zu gelangen und Irritationen der Nerven im Foramen zu vermeiden, erfolgt der Zugang im kaudalen Teil des Foramens, das Millimeter für Millimeter mit speziellen Fräsern erweitert wird (siehe Operationsbeschreibung). Stabile Seitenlage Bauchlage 60° 30° 45° 25°- 35° 55°- 65° 40°- 50° Dorsale Ansicht Laterale Ansicht 30°- 40° 35° 10 -14 cm Hauteinstichpunkt 25° Die Zugangspunkte sind lateral zu bestimmen: für L3-L4 liegt der Eintrittspunkt bei ca. 8-10 cm, für L4-L5 bei ca. 10-12 cm und für L5-S1 bei ca. 12-14 cm von der Rückenmitte. 10°- 40° In den nebenstehenden Abbildungen sind die Eintrittswinkel aus dorsaler, lateraler und axialer Sicht dargestellt. Axiale Ansicht 4 > Diskographie > Foraminotomie > Fragmentektomie > Nukleotomie > Dekompression > Anuloplastie
  5. 5. O P E R A T I O N S T E C H N I K Kronenfräser Führungshülse Führungsstab Führungsdraht Dreistufiges Zugangsprinzip Der Zugang zum Vorfall erfolgt nach einem 3-stufigen Zugangsprinzip (s. linke Abb.). Dabei wird das (Weichteil-) Gewebe unter ständiger Röntgenkontrolle stufenweise aufdilatiert und das Foramen mit den eingangs erwähnten Fräsern Schritt für Schritt erweitert. Dadurch wird ein sicherer und gewebeschonender Zugang zum Spinalkanal und damit zum Vorfall geschaffen. Das gesamte TESSYS® Instrumentarium (Führungsstäbe, Führungshülsen, Einweg-Fräser und auch Fräserauswerfer) ist farbkodiert und lehnt sich in logischer Folge an das Verkehrsampelprinzip an: rotgelb-grün. Dabei haben die mit grün gekennzeichneten Instrumente den kleinsten und die Roten den größten Durchmesser. Rot: Vorsicht, Sie arbeiten sehr nahe am Nerv! Gelb: Achtung, Sie haben sich dem Nerv weiter angenähert! Grün: Sie arbeiten in gutem Abstand zum Nerv! Die Zahnung der Kronenfräser ist so gestaltet, dass beim Eindrehen gegen den Uhrzeigersinn die Weichteile geschont werden. Sobald der Fräser auf Knochenwiderstand trifft, was gut zu spüren ist, wird der Fräseffekt am Knochen durch Drehen im Uhrzeigersinn erzielt. Besonders während des Fräsvorganges ist auf eine optimale Analgosedierung zu achten (Ansprechbarkeit des Patienten). Erweiterung des Foramen Intervertebrale mit dem Kronenfräser Ist die schrittweise Erweiterung des Gewebes sowie des Foramens abgeschlossen, wird über spezielle Foraminoskope, unter voller endoskopischer Sicht und mittels eigens dafür entwickelter Greif-, Schneide- und Stanzzangen, loses Gewebe und Vorfallmaterial entfernt. Sind alle Vorfallfragmente beseitigt, wird endoskopisch kontrolliert, ob die betroffene Nervenwurzel entlastet ist und frei pulsiert. Die TESSYS® Operationsmethode kann in speziellen Trainingskursen erlernt werden (siehe Education Program). Für weitere Details wenden Sie sich bitte direkt über Email, Telefon oder Fax an uns oder kontaktieren Sie Ihren lokalen joimax® Repräsentanten. Entfernung des Bandscheibensequesters unter endoskopischer Sicht Eingefärbtes Vorfallgewebe (Diskographie/Chromographie) Bandscheibensequester: 4 cm 5
  6. 6. E R G E B N I S S E Vor dem Eingriff: Nach dem Eingriff: Bandscheibenvorfall (eingefärbt) 49-jähriger Mann: L5-S1, links-kaudal L4-L5, bi-laterale Ansicht Entfernen des Vorfalls mit endoskopischer Zange Surgi-MaxTM Trigger-FlexTM Radiofrequenzsonde Freigelegte Nervenwurzel 43-jähriger Mann: L3-L4, lateral-kranial (intraforaminal) Bandscheibenvorfall Freigelegte Nervenwurzel von 8 bis 2 Uhr A. Gibson: „Die durchschnittlich nötige Bettruhe war in der TES-Gruppe niedriger (16 Stunden vs. 40 Stunden). Die Genesung trat schneller ein als bei Patienten, die mikrochirurgisch operiert wurden.“ [40] Freigelegte Nervenwurzel 6 > Diskographie > Foraminotomie > Fragmentektomie > Nukleotomie > Dekompression > Anuloplastie
  7. 7. I N S T R U M E N T E Das TESSYS® System Einweg-Zugang-Set – modular & spezifisch In den TESSYS® Zugang-Sets findet der Anwender sämtliche Produkte und Hilfsmittel, um einen TESSYS® Zugang durchführen zu können: Punktionsnadeln (20 G und 21 G), Diskographienadeln (18 G und 21 G), Spritzen, Anrichtschalen, Markierungsstift, Skalpell, Führungsdrähte, Verschlusskappe. Die Vorbereitung wird vereinfacht und ist zeitsparend. Farbkodierte Fräser in verschiedenen Größen TESSYS® Einweg-Zugang-Set Je nach Bedarf bieten wir verschiedene Zugang-Sets mit unterschiedlichen Fräsertypen an. Hierbei unterscheiden wir zwischen feinen und groben Kronenfräsern, die ebenfalls wie die Führungsstäbe und -hülsen zur einfacheren Handhabung farblich gekennzeichnet sind (grün = 5,0 mm, gelb = 6,5 mm und rot = 7,5 mm). Weitere Einwegfräser sind in Untergrößen 4,0 mm (blau) und Übergrößen 8,5 mm (violett) separat erhältlich. Farbkodierte Instrumente Instrumenten-Set – präzise und langlebig Das TESSYS® Instrumenten-Set enthält das komplette Instrumentarium für den sicheren minimal-invasiven Zugang und die Entfernung von Bandscheibenmaterial. Darüber hinaus beinhaltet das Set eine Vielfalt an unterschiedlichen Werkzeugen (Greif-, Schneide- und Stanzzangen) zur Entfernung von Narben- und Kapselgewebe. Patentiertes LOPS Zangensystem joimax® Foraminoskope – perfekte Sicht Alle Foraminoskope sind erhältlich in moderner C Version = Einkabeltechnik (Combo) oder in O Version = Okulartrichtertechnik (Okular) und haben einen Außendurchmesser von 6,3 mm, einen Optikwinkel von 30°, einen Spül- sowie Saugkanal mit je einem Innendurchmesser von 1,5 mm. TESSYS® Instrumenten-Set > Arbeitslänge 171 mm, Arbeitskanal ID 3,7 mm > XT-Arbeitslänge 208 mm, Arbeitskanal ID 3,7 mm TESSYS® Foraminoskope RF Trigger-Flex™ Sonde Mit der Radiofrequenz Trigger-Flex™ Sonde können Blutungen gestillt und Gewebe (z. B. Narben) abgetragen werden. Anulusrupturen von bis zu 3 mm Länge sind durch Gewebeschrumpfung gut verschließbar. Für einen optimalen Operationserfolg bieten wir weitere Einwegmaterialien, wie z.B. das spezielle PatientenAbdecktuch. Für die joimax® Niederdruck-Spülpumpe gibt es ein eigenes Schlauchset mit Y-Konnektoren. Surgi-MaxTM RF Trigger-FlexTM Sonden Patente angemeldet 7
  8. 8. T E S S Y S ® S P I N A L K A N A L - S T E N O S E Umfassende minimal-invasive Behandlungslösungen für die Spinalkanalstenose Die Spinalkanalstenose ist eine Erkrankung der älter werdenden Bevölkerung mit einer wachsenden Zuwachsrate in der industrialisierten Welt. Die Inzidenzrate wird in der Literatur von 1,7 - 10,0 % angegeben (Sheehan et al, Spine 2001, Clin Ortop Relat Res 384, 61-74) 360° Lumbar Spinal Treatment Program Das TESSYS®, das TESSYS® Stenose- und das iLESSYS® Instrumentarium ermöglichen eine 360°, also eine Rundumfreilegung und Druckentlastung des Rückenmarks unter voller endoskopischer Kontrolle. Vorteile für den Patienten: > Minimale Destabilisierung > Minimale Traumatisierung > Geringe Narbenbildung > Schnelle Regeneration + 360° + Die Ergänzung zu TESSYS® ist das TESSYS® Stenose Instrumentarium Fräser: EndoReamer: Zur Behandlung der Zur Behandlung der Foraminal- und ventralen Stenosierung Rezessus-Stenose des Spinalkanals. TESSYS® Spinales Stenose Set 8 > Diskographie > Foraminotomie > Fragmentektomie > Nukleotomie > Dekompression > Anuloplastie
  9. 9. T E S S Y S ® S P I N A L K A N A L - S T E N O S E Arbeitshülse in 2 Längen und in 7 verschiedenen Varianten zum optimalen Schutz der Nervenstrukturen EndoReamer geführt über: EndoAhle, EndoElevator, EndoMeißel EndoReamer: Entfernung eines Osteophyten, endoskopisch kontrolliert EndoReamer im Spinalkanal Schiebeknopf Flexible Nervensonde Shrill® Shaver Drill System Das joimax® Shrill®-System wurde zur Abtragung von Weichteil- und Knochengewebe vor allem im Bereich der Wirbelsäule entwickelt und gewährleistet optimales, gewebeschonendes und sicheres Arbeiten in unmittelbarer Nervennähe unter optimaler Sicht. Zahlreiche Shaver-Aufsätze: Für optimales, gewebeschonendes und sicheres Arbeiten im Spinalkanal. Shrill® Kegelfräser: Entfernung von Knochenwucherungen, endoskopisch kontrolliert iLESSYS® interLaminar Endoscopic Surgical System Das iLESSYS® Instrumentarium besteht aus einem Zugangs- und einem Resektionssieb. Es enthält spezielle Instrumente für den endoskopischen Zugang durch die Lamina (Laminotomie) bzw. auch für das Ligamentum Flavum (Flavektomie). Die Laminoskop-Arbeitslänge ist im StandardSet 171 mm, in der kurzen Version 125 mm. iLESSYS® eignet sich besonders zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen auf der Ebene L5/S1, die durch die Lamina gut erreichbar sind. Aufgrund der verschiedenen Versionen bietet iLESSYS® eine breite endoskopische Zugangsplattform. iLESSYS® Set Patente angemeldet 9
  10. 10. T E S S Y S ® V O R T E I L E I M Ü B E R B L I C K Die TESSYS® OP-Technik bietet eine präzise Behandlung von Wirbelsäulenanomalien bei minimaler Verletzung der umliegenden Gewebestrukturen. Dadurch entstehen geringe Wundschmerzen und kaum Narbengewebe. Zudem bleibt die Wirbelsäule in ihrer Stabilität unbeeinträchtigt. Aufgrund der Analgosedierung ist dieses OP-Verfahren für alle Altersgruppen geeignet und ermöglicht es dem Patienten, noch am gleichen Tag das Krankenhaus zu verlassen und schneller in seinen Alltag zurückzukehren. > Tageschirurgische Behandlung – Analgosedierung - Operation bei Bewusstsein – Reaktion des Patienten auf mögliche Schmerzen – Analgosedierung - geringe Belastung für Patienten mit Risikofaktoren > Kleinstmöglicher Zugang – Sanfte Chirurgie – 3-stufiges Führungsdrahtprinzip – Schonende Dilatation des Gewebes – Stabilität der Wirbelsäule bleibt unbeeinträchtigt – Geringe Wundschmerzen und kaum Narbenbildung – Reduziertes Infektionsrisiko > Kosteneinsparungspotential – Solo-Chirurgie – Kürzere Liegezeiten [39] – Sinkende Therapiekosten T E S S Y S ® E D U C A T I O N P R O G R A M Dynamisches 3-Stufen-Konzept zur Erlernung der TESSYS® OP-Technik – Ausbildung des Operateurs sowie des gesamten OP-Teams Hospitation ® TESSYS live erleben 2 Präparate Workshop 1 > Teilnahme an Operationen in ausgewählten Trainingszentren > Indikationsbezogener Einsatz aller Instrumente und Geräte > TESSYS® Schritt für Schritt – Erfahrungsaustausch mit den Chirurgen, Anästhesisten und dem OP-Personal, Patientenkontakt Erst-OP Schritt für Schritt > TESSYS® Guidelines: Anatomie, Indikationen und Kontraindikationen, Anästhesie, OP-Technik Schritt für Schritt, Instrumentarium > Hands-on an Präparaten > Erfahrungsaustausch 3 Ihre eigenen Patienten > Fortlaufende Unterstützung durch einen joimax® Applikationsspezialisten und/oder einen Referenzarzt > Einweisung des gesamten OP-Teams in die OP-Technik 10 > Diskographie > Foraminotomie > Fragmentektomie > Nukleotomie > Dekompression > Anuloplastie
  11. 11. G E R Ä T E S Y S T E M joimax® HD Endoskopie System joimax® stellt die neueste digitale Technologie für die endoskopische Chirurgie bereit, insbesondere für die Durchführung von innovativen „joined minimal access“-Eingriffen. joimax® goes HD 1 • HD-Kamera • HD-Skope • HD-Monitore > Voll integrierte HD Bild- und Videodatenaufzeichnung mit Multi-Task-Bedienung > Touch Screen Monitor, CD/DVD/USB, HDD > Spracherkennung & Audio Recording > Bis zu 4 Signalquellen 6 2 > Das 5 in 1 System – HD System – Lichtquelle (100 W Xenon) – Twister-Funktion – Dokumentation (USB) – Textgenerator 1 3 > > > > Multifunktionales Fräs- und Resektionssystem Spezifisch konstruierte Spine-Shaver Einfaches Handling Gewebespezifische Shaveraufsätze 4 2 3 4 > Druckkontrollierte Arthroskopie- und Wirbelsäulenspülpumpe (Niederdruck) > Spinalbereich: – Spülleistung: 0 - 750 ml/min – Druckbereich: 0 - 100 mmHg 5 5 > Duales Radiofrequenzsystem zur Blutstillung und Narbengewebeentfernung > Trigger-Flex™: Abwinkelbare bipolare Einweg-Sonde Verwendung durch Foraminoskope/Laminoskope 6 Flatscreen Monitor, Full HD > Flatscreen TFT Monitor, EMC resistent > Bild in Bild Funktion > 24“ und 42“ Patente angemeldet 11
  12. 12. + 360° + + Neue MISS Implantate joimax® GmbH Amalienbadstrasse 41 RaumFabrik 61 76227 Karlsruhe - Germany PHONE +49 (0) 721 255 14-0 FAX +49 (0) 721 255 14-920 MAIL info@joimax.com NET www.joimax.com joimax®, Inc. 14 Goodyear, Suite 145 Irvine, CA 92618-3759, USA PHONE FAX MAIL NET +1 949 859 3472 +1 949 859 3473 info@joimaxusa.com www.joimaxusa.com Dieses Dokument enthält urheber- und eigentumsrechtlich geschützte Informationen und darf ohne die ausdrückliche, schriftliche Genehmigung der joimax® GmbH weder vollständig noch auszugsweise vervielfältigt oder in jedweder Form auf ein anderes Medium transferiert werden. Eine Weitergabe an Dritte ist untersagt. joimax®, TES®, TESSYS®, iLESSYS®, CESSYS®, EndoLIF®, Vitegra®, Camsource®, Shrill®, Versicon®, Endovapor®, Vaporflex®, Legato®, Tigrip® und SPOT® sind registrierte Marken der Firma joimax®. Andere hier verwendete Produkte und Namen können registrierte Marken anderer Unternehmen sein. Patente sind angemeldet. Copyright © 2011 joimax GmbH. Alle Rechte vorbehalten. CAUTION: U.S. FEDERAL LAW RESTRICTS THIS DEVICE TO SALE BY OR ON THE ORDER OF A PHYSICIAN L I T E R A T U R 1. Darzi A, Mackay S; Recent advances in minimal access surgery. In: BMJ, Vol 324, pp 31-34, 2002 2. Choll W. Kim, et al; The Current State of Minimally Invasive Spine Surgery. In: The Journal of Bone and Joint Surgery, Vol 93-A, No. 6, pp 581-596, 2011 3. Mixter WJ, Barr JS; Rupture of the intervertebral disc with involvement of the spinal canal. In: N Engl J Med 211, pp 205–210, 1934 4. Dandy WE; Loose cartilage from intervertebral disc simulating tumor of the spinal cord. In: Arch Surg 19, pp 660-672, 1929 5. Hult L; Retroperitoneal disc fenestration in low back pain and sciatica. In: Acta Orthop Scand 20, pp 342-348, 1956 6. Onik G, Helms C, Ginsburg L, et al; Percutaneous lumbar discectomy using a new aspiration probe. In: AJR 144, pp 1137-1140, 1985 7. Kambin P, Sampson S; Posterolateral percutaneous suction-excision of herniated lumbar intervertebral discs, Report of interim results. In: Clin Orthop, Vol 207, pp 37-43, 1986 8. Chiu J, Clifford T; Microdecompressive percutaneous discectomy: Spinal discectomy with new laser thermodiscoplasty for non extruded herniated nucleus pulposus. Surg Technol Int VIII, pp 343-351, 1999 9. Choy DSJ, Case RE, Fielding W; Percutaneous laser nucleolysis of lumbar discs. In: N Engl J Med 317, pp 770-771, 1987 10. Gastambide D; Endoscopic posterolateral foraminotomy with instruments or laser for lateral lumbar stenosis. In: Program Abstract at the 17th Annual Meeting of the International Intradiscal Therapy Society, Munich, 2004 11. Hellinger J; Technical aspects of the percutaneous cervical and lumbar laser-disc-decompression and laser-nucleotomy. In: Neurol Res 21, pp 99-102, 1999 12. Knight M, et al (eds); Endoscopic Laser Foramninoplasty. 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