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                                   Differenzverstärker                                                       11444.9...
Abb. 2: Front- und Seitenansichten des Differenzverstärkers 11444.93.



seitigen Phasendifferenzen geringfügig voneinande...
5 BETRIEBSHINWEISE                                                 7 GARANTIEHINWEIS
Das vorliegende Qualitätsgerät erfüll...
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  1. 1. R Differenzverstärker 11444.90... 99 PHYWE Systeme GmbH & Co. KG Robert-Bosch-Breite 10 D-37079 Göttingen Telefon +49 (0) 551 604-0 Fax +49 (0) 551 604-107 E-mail info@phywe.de Internet www.phywe.de Betriebsanleitung Das Gerät entspricht den zutreffenden EG-Rahmenrichtlinien. Abb. 1: Differenzverstärker 11444.93. 1 SICHERHEITSHINWEISE 2 ZWECK UND EIGENSCHAFTEN Der Differenzverstärker wird in der Regel in Verbindung mit einem Oszilloskop benutzt, um zwei Spannungen gleichzeitig potentialfrei und phasenrichtig messen zu können. Normaler- • Vor Inbetriebnahme des Gerätes ist die Betriebsanleitung weise können nur solche Spannungen gleichzeitig oszillosko- sorgfältig und vollständig zu lesen. Sie schützen sich und piert werden, die einen gemeinsamen Bezugspunkt haben, vermeiden Schäden an Ihrem Gerät. der entweder geerdet ist oder durch den Anschluss des • Achten Sie darauf, dass die auf dem Typenschild des Oszilloskops geerdet werden darf. Gerätes angegebene Netzspannung mit der Ihres Strom- Durch das Vorschalten des Differenzverstärkers wird dieser netzes übereinstimmt. Nachteil behoben, so dass der Einsatzbereich eines Oszillos- kops wesentlich erweitert werden kann. • Das Gerät ist nur zum Betrieb in trockenen Räumen, die Der Differenzverstärker besitzt zwei identische und vonein- kein Explosionsrisiko aufweisen, vorgesehen. ander unabhängig arbeitende, hochohmige Verstärkersys- • Das Gerät nicht in Betrieb nehmen, wenn Beschädigungen teme, deren Eingänge erdfrei sind. Jedes Verstärkersystem am Gerät sichtbar sind. besitzt den Verstärkungsfaktor 1. Im zulässigen Arbeitsbe- reich dürfen die Potentiale der Messpunkte gegen den Erd- • Verwenden Sie das Gerät nur für den dafür vorgesehenen punkt der Schaltung maximal ±15 V betragen, dabei ist Zweck. zusätzlich zu beachten, dass die maximale Eingangsspan- nung begrenzt (Uss ≤ 20 V) ist. Eine Überlastung bis in Höhe der Netzspannung (230 V) fügt dem Gerät keinen Schaden zu. Der maximale Frequenzbereich ist von der Höhe der Ein- gangsspannung abhängig. Für Sinusspannungen mit maxi- mal zulässiger Amplitude beträgt die obere Frequenzgrenze 15 kHz. Bis zu dieser Frequenzgrenze liegen die Phasen- drehungen zwischen Eingangs- und Ausgangsspannung unter 10°. Da diese jedoch für die beiden Verstärkersysteme annähernd gleich sind, bleibt die zwischen den Eingangs- spannungen vorhandene Phasendifferenz praktisch auch bei den Ausgangsspannungen erhalten. Für Eingangsspannun- gen Uss ≤ 2 V erhöht sich die obere Frequenzgrenze auf 100 kHz. Mit steigender Frequenz nimmt jedoch der Verstärkungs- faktor etwas ab; außerdem können die ein- und ausgangs 11444.90... 99/0508 1
  2. 2. Abb. 2: Front- und Seitenansichten des Differenzverstärkers 11444.93. seitigen Phasendifferenzen geringfügig voneinander abwei- 5 Eingang B: chen. identisch mit Eingang A Der Differenzverstärker bietet zusätzlich die Möglichkeit 6 Ausgang B : beide Eingangsspannungen zu addieren, wobei ausgangs- BNC-Buchse zur Entnahme der Eingang B zugeordne- seitig neben der Summenspannung noch eine der Einzel- ten Ausgangsspannung. spannungen entnommen werden kann. 7 Ausgang A : BNC-Buchse zur Entnahme der Eingang A zugeordneten 3 FUNKTIONS- UND BEDIENELEMENTE Ausgangsspannung, sowie bei Bedarf der Summen- Abb. 2 zeigt folgende Funktions- und Bedienelemente: spannung UA + UB. 1 Netzkontrollleuchte 4 HANDHABUNG 2 Eingang A : Nach Anschluss an das Wechselstromnetz ist der Differenz- 4 mm-Buchsenpaar zum Anlegen der Messspannung, verstärker sofort betriebsbereit. die Ausgang A entnommen werden soll. Der Innenleiter Damit die an den Eingängen A und B liegenden Spannungen der BNC-Ausgangsbuchse (7) ist der roten Eingangs- vorzeichenrichtig dargestellt werden, ist beim Anschluss auf buchse (2.2) zugeordnet, dem Außenleiter von (7) ist die die richtige Polung zu achten. Als Messbeispiel ist in Abb.3 blaue Eingangsbuchse (2.1) zugeordnet. für einen Reihenkreis der polungsrichtige Anschluss an die Der Eingang liegt über einem 1 MΩ-Widerstand an Verstärkereingänge dargestellt. Masse, so dass er für nicht zu hochohmige Schaltungen Die Speisespannung der Messschaltung ist so zu wählen, als erdfrei angesehen werden kann. dass die Begrenzungswerte für die abgegriffenen Spannun- Eine Umpolung der Messspannung bewirkt am Ausgang gen sowie für die Potentiale gegen Erde eingehalten werden. A eine Umkehrung des Signalvorzeichens; bei sinusför- Sollten z.B. im Oszillogramm Verzerrungen auftreten, so ist migen Spannungen entspricht dies einer Phasenver- die Speisespannung zu reduzieren und gegebenenfalls die schiebung um 180°. Eingangsempfindlichkeit des Oszilloskops zu erhöhen. 3 Schalter „Add.“ : Bei rechter Schalterposition werden die den Eingängen A und B zugeführten Spannungen auch jeweils einzeln den zugehörigen Ausgängen zugeführt. Bei linker Schal- terstellung liegt am Ausgang A die Summe UA + UB, am Ausgang B hingegen die Einzelspannung UB . Zu beach- ten ist bei der Spannungsaddition, dass die Spannungs- begrenzung auch von der Summenspannung eingehal- ten werden muss. 4 Massebuchse ⊥ : Die 4 mm-Buchse ist mit der Gehäusemasse und über die Geräteanschlussleitung mit der Schutzerde des Abb. 3: Messbeispiel. Wechselstromnetzes verbunden. 11444.90... 99/0508 2
  3. 3. 5 BETRIEBSHINWEISE 7 GARANTIEHINWEIS Das vorliegende Qualitätsgerät erfüllt die technischen Für das von uns gelieferte Gerät übernehmen wir innerhalb Anforderungen, die in den aktuellen Richtlinien der Europä- der EU eine Garantie von 24 Monaten, außerhalb der EU von ischen Gemeinschaft zusammengefasst sind. Die Produkt- 12 Monaten. Von der Garantie ausgenommen sind: Schäden, eigenschaften berechtigen zur CE-Kennzeichnung. die auf Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung, unsach- Der Betrieb dieses Gerätes ist nur unter fachkundiger Auf- gemäße Behandlung oder natürlichen Verschleiß zurückzu- sicht in einer beherrschten elektromagnetischen Umgebung führen sind. von Forschungs-, Lehr- und Ausbildungsstätten (Schulen, Der Hersteller kann nur dann als verantwortlich für Funktion Universitäten, Instituten und Laboratorien) erlaubt. und sicherheitstechnische Eigenschaften des Gerätes Dies bedeutet, dass in einer solchen Umgebung Sendefunk- betrachtet werden, wenn Instandhaltung, Instandsetzung und einrichtungen, wie z.B. Mobiltelefone nicht in unmittelbarer Änderungen daran von ihm selbst oder durch von ihm aus- Nachbarschaft verwendet werden dürfen. Die einzelnen drücklich hierfür ermächtigte Stellen ausgeführt werden. angeschlossenen Leitungen dürfen nicht länger als 2 m sein. Durch elektrostatische Aufladungen o.ä. elektro-magnetische 8 ENTSORGUNG Phänomene (HF, Burst, indirekte Blitzentladungen usw.) Die Verpackung besteht überwiegend aus umweltverträgli- kann das Gerät beeinflusst werden, so dass es nicht mehr chen Materialien, die den örtlichen Recyclingstellen zuge- innerhalb der spezifizierten Daten arbeitet. Folgende führt werden sollten. Maßnahmen vermindern bzw. beseitigen den störenden Einfluss: Dieses Produkt gehört nicht in die normale Teppichboden meiden; für Potentialausgleich sorgen; Müllentsorgung (Hausmüll). Experimentieren auf einer leitfähigen, geerdeten Unterlage, Soll dieses Gerät entsorgt werden, so senden Verwendung von Abschirmungen, abgeschirmte Kabel. Sie es bitte zur fachgerechten Entsorgung an Hochfrequenzsender (Funkgeräte, Mobiltelefone) nicht in unten stehende Adresse. unmittelbarer Nähe betreiben. PHYWE Systeme GmbH & Co. KG Abteilung Kundendienst 6 TECHNISCHE DATEN (typisch für 25°C) Robert-Bosch-Breite 10 Betriebstemperaturbereich: 5 - 40°C D-37079 Göttingen Rel. Luftfeuchte < 80% Telefon +49 (0) 551 604-274 Verstärkung 1 ± 3% Fax +49 (0) 551 604-246 Eingangsspannung UE ≤ 20 Vss Potential gegen Erde ≤ ± 15 V Frequenzbereich für sinusförmige Spannungen für UE ≤ 20 Vss 0....15 kHz für UE ≤ 6 Vss 0....70 kHz für UE ≤ 2 Vss 0..100 kHz Klirrfaktor ≤ 0,5% Gleichtaktunterdrückung bis 2 kHz ≥ 60 dB ( = Faktor 1000) bis 15 kHz ≥ 40 dB ( = Faktor 100) Offset (Eingang offen) ≤ 100 mV Eingänge A und B 1 MΩ // 10 pF; netzspannungsfest Ausgänge A und B kurzschlussfest Innenwiderstand 100 Ω Außenwiderstand ≥ 10 kΩ Netzversorgung Schutzklasse I Anschlussspannung siehe Typenschild (+6%/-10%) Netzfrequenz 50/60 Hz Leistungsaufnahme 3,5 VA Gehäusemaße (mm) 190 x 110 x 70 Masse ca. 0,6 kg 11444.90... 99/0508 3

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