Die Romantik
Die Zeit der Epoche• Die Romantik ist eine kulturgeschichtliche Epoche, die vom Endedes 18. Jahrhunderts bis weit in das 1...
Der Begriff• Etymologie [Bearbeiten]Der Begriff kommt etymologisch von lingua romana („romanische Sprache“)und bezog sich ...
Vergleich zwischen Klassik undRomantik• Klassik und Romantik im Vergleich [Bearbeiten]KlassikStreben nach Vollendung, Ruhe...
Romantik• RomantikDrang nach Unendlichkeit, Leidenschaftlich-Bewegtem, Dunklem, maß- undregellosem Sprengenwollen aller Gr...
Die Vertreter• Schriftsteller der Romantik in Europa und Nordamerika [Bearbeiten]• Die Romantik wurde zur europäischen Gei...
Die Abschnitte der Romantik• Die Epoche der Romantik wird von Sehnsuchtsmotiven und den ThemenLiebe und Natur geprägt. Sie...
Die Themen• Die Grundthemen der Romantik sind Gefühle, Individualität undLeidenschaft und die Seele.• Die Romantik – Wirkl...
Weitere Themen• Progressive UniversalpoesieAls Universalpoesie bezeichnet wird derVersuch, Wissenschaft, Kunst und Poesie ...
Die Merkmale der Romantik• Die wichtigsten Merkmale der Romantik:SehnsuchtPsycheIronieWander- und ReisemotivFabelwesenNach...
Rolle der Dichtung und des Dichters• Von dieser allgemeinen Poesie (auch "Naturpoesie")unterschieden die Romantiker die Po...
Trotzdem hatte sie eine Aufgabe. Die Dichtung solltenämlich die verschüttete Welt der Poesie bewusstmachen und aufdecken, ...
Unterschied zur Klassik• Auch die Klassik hatte die Nachteile der bürgerlichen Ordnung (z.B.die Arbeitsteilung, die Spezia...
Sie stellte der Wirklichkeit eher Gegenweltengegenüber, in die man flüchten konnte, zusammen mitgleich Gesinnten oder aber...
Einschränkungen• Die eher unpräzisen, nicht leicht zu fassenden Vorstellungen derRomantik schlossen wissenschaftliches Den...
Wichtige Autoren und Werke• Die romantischen Dichter und Philosophen taten sich inUniversitätstädten zu Freundeskreises zu...
Als Hauptgattung der Romantik galt ihren Vertretern selbst derRoman. Sie sahen ihn als diejenige Textsorte an, in der alle...
Die Hoffnung :• 1 . Mayada Khaled Abd Al_Azeem .• 2 . Hager Mahmoud Osman .• 3 . Nourhan Hesham Ezzat .• 4 . Nourhan Nabil...
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Die romantik

  1. 1. Die Romantik
  2. 2. Die Zeit der Epoche• Die Romantik ist eine kulturgeschichtliche Epoche, die vom Endedes 18. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert hinein dauerteund sich insbesondere auf den Gebieten der bildenden Kunst, derLiteratur und der Musik äußerte. In der Literatur der Romantik (ca.1795–1848) unterscheidet man Frühromantik (bis1804), Hochromantik (bis 1815) und Spätromantik (bis 1848). In derMalerei dauert die Spätromantik bis Ende des 19. Jahrhunderts, inder Musik bis Anfang des 20. Jahrhunderts (Gustav Mahler, RichardStrauss).•
  3. 3. Der Begriff• Etymologie [Bearbeiten]Der Begriff kommt etymologisch von lingua romana („romanische Sprache“)und bezog sich auf Schriften, die in der Volkssprache der romanischenLänder verfasst waren. Diese bildeten einen Gegensatz zu den zuvorüblichen, in lingua latina (Latein) geschriebenen Texten. Aus lingua romanaentwickelte sich über das Französische das Wort Roman. „Romantisch“bedeutete daher zunächst „romanhaft“, und so wurde der Begriff auchursprünglich von Friedrich Schlegel verwendet, der den modernenRomantikbegriff prägen sollte.
  4. 4. Vergleich zwischen Klassik undRomantik• Klassik und Romantik im Vergleich [Bearbeiten]KlassikStreben nach Vollendung, Ruhe, fester Ordnung, Klarheit, Maß undHarmonieStreben nachObjektivität, Typisierung, Gesetz, Vernunft, Gleichgewicht, nach gültiger undgeschlossener Form; genaue Unterscheidung zwischen Lyrik, Epik undDramatik; fordert Entsagung, Selbstbeschränkung, sittliche Willensstärke;lehnt Phantastisches, Verworrenes, Unklares ab; bemüht sich um Harmoniezwischen Gefühl und Verstand; verlangt genaue Grenzensetzung – Es istgenug, das Erforschbare zu erforschen, das Unerforschliche aber auf sichberuhen zu lassen.
  5. 5. Romantik• RomantikDrang nach Unendlichkeit, Leidenschaftlich-Bewegtem, Dunklem, maß- undregellosem Sprengenwollen aller GrenzenZerbricht die klassischen Grenzen; will Herrschaft der frei schöpferischenPhantasie, die wichtiger ist als „edle“ Form und hochgeistiger Inhalt; willGrenzen sprengen: Grenzen des Verstandes, Grenzen zwischen Wissenschaftund Poesie und zwischen den einzelnen Dichtungsgattungen – Streben nacheiner „Universalpoesie“, die gleichzeitig Wissenschaft, Religion und Dichtungund lyrisch, episch, dramatisch und musikalisch ist; will Grenzen zwischenTraum und Wirklichkeit niederreißen; will die ganze Welt „romantisieren“ undfordert völlige Subjektivität, Individualisierung, Freiheit und Unabhängigkeitund eine weltoffene, ewig unfertige Dichtungsform; Vorliebe für dasTraumhafte, Wunderbare, Unbewusste, Übersinnliche.
  6. 6. Die Vertreter• Schriftsteller der Romantik in Europa und Nordamerika [Bearbeiten]• Die Romantik wurde zur europäischen Geistesbewegung und erfasste, vonDeutschland ausgehend, alle Länder Europas. Sie beeinflusstePhilosophie, Dichtung, Künste, Religion, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.Deutschland [Bearbeiten]Jean Paul 1763–1825Novalis 1772–1801Friedrich Schlegel 1772–1829Ludwig Tieck 1773–1853E. T. A. Hoffmann 1776–1822Friedrich de la Motte-Fouqué 1777–1843Clemens Brentano 1778–1842Karoline von Günderrode 1780–1806Achim von Arnim 1781–1831Adelbert von Chamisso 1781–1838Bettina von Arnim 1785-1859Ludwig Uhland 1787–1862Joseph von Eichendorff 1788–1857Wilhelm Hauff 1802–1887Richard Wagner 1813–1883•
  7. 7. Die Abschnitte der Romantik• Die Epoche der Romantik wird von Sehnsuchtsmotiven und den ThemenLiebe und Natur geprägt. Sie wird zeitlich in drei verschiedene Abschnitteaufgeteilt, die sich wie folgt ergeben.• 1795-1804 Frühromantik• 1805-1815 Hochromantik• 1816-1848 SpätromantikRomantik Übersicht• In der Epoche der Romantik werden besonders die Sehnsucht und dasSchweifen in die Ferne als besondere Merkmale verwendet. Während derZeit von 1795-1848 werden Friedhöfe und Ruinen sowie Naturlandschaftenzu den Schauplätzen, und Psyche und Ironie zu den Motiven der Romantik.Die Stilepoche kennzeichnet sich vor allem durch offene Formen inGedichten und Texten. Auf den Menschen übertragen, ergibt sich einbürgerliches Bild.
  8. 8. Die Themen• Die Grundthemen der Romantik sind Gefühle, Individualität undLeidenschaft und die Seele.• Die Romantik – Wirklichkeit und PhantasieDie Dichter und Schriftsteller der Romantik lehnten die Wirklichkeit derIndustrialisierung und Revolutionierung vehement ab. Während dieGesellschaft im Zeitalter des 18. Jahrhunderts als wissenschaftlichaufstrebend bezeichnet wurde, kritisierte die Romantik die Menschen alsreine aus der Nützlichkeit profitierende Gesellschaft. Während der Jahre1795 und 1848 wurden vor allem die Wissenschaftler von den Romantikernstark kritisiert. Die Wissenschaft würde alles mit dem Verstand erklären undalles nur auf den Nutzen untersuchen.• Themen der Romantik• PsycheDie Psyche des Unbewussten wird zentrales Thema in den Werken derRomantiker.• Offene FormenDie Gedichte und Literatur der Romantik folgt keinem festgesetztenSchema. Keine Inhalte und Formen sind festgelegt, Philosophie undWissenschaft werden verbunden.
  9. 9. Weitere Themen• Progressive UniversalpoesieAls Universalpoesie bezeichnet wird derVersuch, Wissenschaft, Kunst und Poesie in Texten und Literaturmiteinander zu verbinden. Der Künstler wird als freischaffendesGenie betrachtet. Die Universalpoesie versucht, den Traum und dieWirklichkeit, Poesie und das wahre Leben in einen Wechselbezugzu setzen. Alle Sinne sollen angesprochen werden.• Romantische IronieDer Autor kann sein Werk und damit freigesetzte Stimmungenbewusst zerstören. Oft reicht ein einziges Wort oder ein Satz aus.• Blaue BlumeDie blaue Blume steht für die romantische und poetische Welt. Sieist das wichtigste Symbol der Literaturepoche der Romantik. Sierepräsentiert die Sehnsucht und das Streben nach Liebe. In derblauen Blume verbinden sich die Natur und der Mensch mit demGeist und bilden somit das Streben nach dem Selbst.
  10. 10. Die Merkmale der Romantik• Die wichtigsten Merkmale der Romantik:SehnsuchtPsycheIronieWander- und ReisemotivFabelwesenNacht / DämmerungFernwehJahreszeitenVerherrlichung des MittelaltersKritik am Spießertum• Die wichtigsten Vertreter der Romantik• E.T.A. HoffmannJoseph von Eichendorff
  11. 11. Rolle der Dichtung und des Dichters• Von dieser allgemeinen Poesie (auch "Naturpoesie")unterschieden die Romantiker die Poesie im engerenSinne, die "Kunstpoesie", wozu auch die Dichtunggehörte. Die Dichtung galt als Teil der allumfassendenPoesie. Sie war also im Unterschied zur Aufklärung keinbloßes Instrument und anders als in der Klassik keinErziehungsmittel und keine Vorwegnahme der idealenWelt, sondern Teil der idealen Welt selbst.
  12. 12. Trotzdem hatte sie eine Aufgabe. Die Dichtung solltenämlich die verschüttete Welt der Poesie bewusstmachen und aufdecken, in der Hoffnung, dass sieeinmal wieder zur Herrschaft gelange. Der Dichtergeriet dabei in die Rolle des Priesters einerneuen, noch verborgenen Religion.
  13. 13. Unterschied zur Klassik• Auch die Klassik hatte die Nachteile der bürgerlichen Ordnung (z.B.die Arbeitsteilung, die Spezialisierung desMenschen), gesehen, aber an ihrem Ideal fest gehalten, der Menschsei fähig, all seine Kräfte in harmonischer Einheit zumSchönen, Wahren, Guten auszubilden. Die Romantik vermochtediesen Glauben an die Veränderbarkeit des Menschen und derGesellschaft nicht aufzubringen. Sie stellte eigentlich keine Idealeauf, entwarf kein Bildungsprogramm, mit dessen Hilfe die Idealeverwirklicht werden sollten.
  14. 14. Sie stellte der Wirklichkeit eher Gegenweltengegenüber, in die man flüchten konnte, zusammen mitgleich Gesinnten oder aber alleine, wie es der DichterNovalis mit Hilfe von Drogen versuchte. Daher ist es nichtverwunderlich, dass Goethe die Romantikablehnte, obwohl viele Romantiker ihn und sein Werkverehrten.
  15. 15. Einschränkungen• Die eher unpräzisen, nicht leicht zu fassenden Vorstellungen derRomantik schlossen wissenschaftliches Denken und Engagement inder Wirklichkeit nicht aus. Auch die Romantik hattewissenschaftliche Leistungen vorzuweisen, die das Ergebnisexakten Forschens darstellen.Die Gebrüder Grimm z.B. begannenmit der Erforschung der deutschen Sprache und Literatur (Anfangder Germanistik). Auch die Geschichtswissenschaft im heutigenSinne hatte ihren Ursprung in der Romantik. Einige Romantikerengagierten sich auch politisch. Sie unterstützten das Streben derDeutschen nach einer einheitlichen Nation zur Zeit derBefreiungskriege; andere wurden auch Anhänger der Restauration.•
  16. 16. Wichtige Autoren und Werke• Die romantischen Dichter und Philosophen taten sich inUniversitätstädten zu Freundeskreises zusammen. Mittelpunkt ihrerKreise waren oft Frauen: Karoline Schlegel, zunächst EhefrauAugust Wilhelm Schlegels, danach von Schelling; Elisabeth(genannt Bettina) von Arnim, Ehefrau Achim von Arnims undSchwester dessen Freundes Clemens Brentano; Rahel Levin undHenriette Herz, die in Berlin literarische Salons unterhielten.
  17. 17. Als Hauptgattung der Romantik galt ihren Vertretern selbst derRoman. Sie sahen ihn als diejenige Textsorte an, in der alleGattungsgrenzen aufgelöst werden konnten, wo theoretischeReflexion, Erzählung, lyrische Stimmungen zusammentreffenkonnten, ohne in starre Formen gefasst zu sein.Für die Nachwelt ist die romantische Lyrik die wichtigste literarischeForm. Der musikalische Charakter der Lyrik, ihre Bildlichkeit, dieMöglichkeit, Dinge auszudrücken, die anders nicht auszudrückensind, passt zu der Weltsicht der Romantik.
  18. 18. Die Hoffnung :• 1 . Mayada Khaled Abd Al_Azeem .• 2 . Hager Mahmoud Osman .• 3 . Nourhan Hesham Ezzat .• 4 . Nourhan Nabil Emam .• 5 . Nourhan Farahat Ahmed .• 6 . Nahla Alla Al_Din Hamed .

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