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Agenda <ul><li>Strukturierung der Integrationsproblematik </li></ul><ul><ul><li>Informationsebene </li></ul></ul><ul><ul><...
Integrationsebenen Technische Ebene Informationsebene Anwendungslogikebene Prozeßebene Präsentationsebene Informationsquel...
Informationsperspektive <ul><li>Einzubindende „Quellen“ sind  Informationsquellen </li></ul><ul><li>Interaktion mit den ex...
Arten von Integrationskonflikten Datenmodell Logische Ebene: Schema Daten Instanzen Unterschiedliche Ausdrucksmächtigkeit ...
Arten von Integrationskonflikten Datenmodell Schema Daten Instanzen Unterschiedliche Ausdrucksmächtigkeit von Datenmodelle...
Arten von Integrationskonflikten Datenmodell Schema Daten Instanzen Unterschiedliche Ausdrucksmächtigkeit von Datenmodelle...
Arten von Integrationskonflikten Datenmodell Schema Daten Instanzen Unterschiedliche Ausdrucksmächtigkeit von Datenmodelle...
Ebenen der semantischen Integration <ul><li>Schemaintegration   (bzw. Integration auf Schemaebene) </li></ul><ul><ul><li>Z...
Konflikte auf Instanzebene <ul><li>Probleme </li></ul><ul><ul><li>Duplikate  </li></ul></ul><ul><ul><li>Veraltete Daten </...
<ul><li>Aufbau einer zentralen Datenbasis, in die die Inhalte der angeschlossenen Quellen in einem Vorverarbeitungsschritt...
Materialisierter Ansatz Zentrale Datenbasis (periodischer) Import in die zentrale Datenbasis Quellen Anwendung für Anfrage...
Virtuelle Integration Wrapper Wrapper Wrapper Mediator Facilitator Mediator Quellenauswahl Schema- und Instanzintegration ...
Materialisierter Ansatz – Vorteile <ul><li>Einfach zu realisieren </li></ul><ul><ul><li>Anwendungsentwicklung unterscheide...
Materialisierter Ansatz: Nachteile <ul><li>(redundante) Speicherung evtl. großer Datenmengen </li></ul><ul><ul><li>leistun...
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Dienstperspektive <ul><li>Einzubindende Systeme sind  Dienste </li></ul><ul><ul><li>klar definierte Schnittstelle und zu e...
Kernprobleme für dienstorientierte Architekturen <ul><li>Kommunikationsprotokoll (technische Ebene) </li></ul><ul><ul><li>...
Dienstorientierte Architekturen – Lose Kopplung Dienst- nehmer (service requestor) nutzen Dienst- nehmer (service requesto...
Prozessperspektive <ul><li>Auf der Abstraktionsebene von Diensten spielt nicht nur die isolierte Dienstfunktionalität eine...
Die Web-Service-Welt Nachrichten Metadaten Ressourcen Transaktionen Zuverlässigkeit Sicherheit Geschäftsprozesse Managemen...
Integrationsebenen Technische Ebene Informationsebene Anwendungslogikebene Prozeßebene Präsentationsebene Informationsquel...
Präsentationsebene <ul><li>Grundidee ist hier: einheitliche Darstellung von unterschiedlichen Inhalten </li></ul><ul><li>A...
Google Maps Mashups
Potentiale semantischer Technologien
Motivation <ul><li>Hauptherausforderung bei der Informationsintegration ist die Überwindung der semantischen Heterogenität...
Semantische Technologien... <ul><li>... sind ein Sammelbegriff für aktuelle technische Ansätze, um dies zu realisieren. </...
Arten von Semantik [Uschold (2002), “Where are the Semantics in the Semantic Web?”]
Ontologien in der Informatik <ul><li>Eine  Ontologie  [in der Informatik] ist eine </li></ul><ul><ul><li>explizite Spezifi...
Integrationsebenen Technische Ebene Informationsebene Anwendungslogikebene Prozeßebene Präsentationsebene gemeinsame Seman...
Grundidee <ul><li>Modellierung von Konzepten und Relationen der Anwendungswelt als Ontologie  (= konzeptuelle Modellierung...
Anwendungen: Datenaustausch RDBMS 1 RDBMS 2 XML XML Ontologie XSL-T Export-Werkzeuge des RDBMS Import-Werkzeuge des RDBMS ...
Bewertung <ul><li>Ontologien sind wohl dosiert eingesetzt elegante (da auf deskriptiven Spezifikationen aufbauend) Baustei...
Integrationsebenen Technische Ebene Informationsebene Anwendungslogikebene Prozeßebene Präsentationsebene gemeinsame Seman...
Motivation <ul><li>Bislang hat sich die Beschreibung von Web Services auf syntaktische Aspekte beschränkt </li></ul><ul><u...
Dienste: Was wollen wir semantisch beschreiben? <ul><li>Semantik der übertragenen Parameter  </li></ul><ul><ul><li>Mittel:...
Beispiel: SemanticUDDI <ul><li>Grundidee: </li></ul><ul><ul><li>UDDI-Dienstverzeichnisse sind derzeit für Fachexperten nur...
Ontologiezentrierter Architekturstil
Ontologie für die Lernunterstützung http://professional-learning.eu
Integrationsebenen Technische Ebene Informationsebene Anwendungslogikebene Prozeßebene Präsentationsebene gemeinsame Seman...
Semantik für die Geschäftsprozessmodellierung <ul><li>Traceability </li></ul><ul><ul><li>Explizite semantische Zusammenhän...
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Fazit: Semantische Technologien <ul><li>Ontologiegestützte semantische Technologien sind mächtige Werkzeuge </li></ul><ul>...
Kontakt Andreas Schmidt Ableitungsleiter  Forschungsbereich Information Process Engineering FZI Forschungszentrum Informat...
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Vortrag auf dem Business Integration Forum 2007, Mainz, 25.4.07

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Integrationsansätze: Überblick und Potentiale semantischer Technologien

  1. 1. Integrationsansätze: Überblick und Potentiale semantischer Technologien Abteilungsleiter im Forschungsbereich Information Process Engineering FZI Forschungszentrum Informatik, Karlsruhe [email_address] http://www.fzi.de/ipe Andreas Schmidt
  2. 2. Agenda <ul><li>Strukturierung der Integrationsproblematik </li></ul><ul><ul><li>Informationsebene </li></ul></ul><ul><ul><li>Anwendungsebene </li></ul></ul><ul><ul><li>Prozessebene </li></ul></ul><ul><ul><li>Präsentationsebene </li></ul></ul><ul><li>Potentiale semantischer Technologien </li></ul><ul><ul><li>Informationsebene </li></ul></ul><ul><ul><li>Anwendungsebene </li></ul></ul><ul><ul><li>Prozessebene </li></ul></ul><ul><ul><li>Präsentationsebene </li></ul></ul><ul><li>Fazit </li></ul>
  3. 3. Integrationsebenen Technische Ebene Informationsebene Anwendungslogikebene Prozeßebene Präsentationsebene Informationsquellen Datenmodell, Schema, semantische Heterogenität Präsentationsfragmente client-seitige Integration Netzwerkprotokolle, RPC Darstellungssyntax Dienste Dienstschnittstelle, -semantik Dienstfindung, -orchestrierung
  4. 4. Informationsperspektive <ul><li>Einzubindende „Quellen“ sind Informationsquellen </li></ul><ul><li>Interaktion mit den externen Quellen läuft über das Anfrage-Ergebnis-Paradigma </li></ul><ul><li>Es existiert eine zentrale Stelle, an der alle Informationen zusammenlaufen </li></ul><ul><li>Hauptproblem: </li></ul><ul><ul><li>Überwindung der semantischen Heterogenität (Datenmodell, Schema, Instanzdaten) </li></ul></ul><ul><ul><li>Architekturen zur konsistenten Datenhaltung (Aktualisierung!) </li></ul></ul>
  5. 5. Arten von Integrationskonflikten Datenmodell Logische Ebene: Schema Daten Instanzen Unterschiedliche Ausdrucksmächtigkeit von Datenmodellen Relational, Objektorientiert, XML, Semistrukturiert Freiheitsgrade in der Modellierung der realen Welt klassische »Schemaintegration« Zusammenführen von Instanzen (Objektidentität/Duplikaterkennung) Widersprüchlichkeit, Inkonsistenzen, Subjektivität
  6. 6. Arten von Integrationskonflikten Datenmodell Schema Daten Instanzen Unterschiedliche Ausdrucksmächtigkeit von Datenmodellen Relational, Objektorientiert, XML, Semistrukturiert Freiheitsgrade in der Modellierung der realen Welt klassische »Schemaintegration« Zusammenführen von Instanzen (Objektidentität/Duplikaterkennung) Widersprüchlichkeit, Inkonsistenzen, Subjektivität
  7. 7. Arten von Integrationskonflikten Datenmodell Schema Daten Instanzen Unterschiedliche Ausdrucksmächtigkeit von Datenmodellen Relational, Objektorientiert, XML, Semistrukturiert Freiheitsgrade in der Modellierung der realen Welt klassische »Schemaintegration« Zusammenführen von Instanzen (Objektidentität/Duplikaterkennung) Widersprüchlichkeit, Inkonsistenzen, Subjektivität
  8. 8. Arten von Integrationskonflikten Datenmodell Schema Daten Instanzen Unterschiedliche Ausdrucksmächtigkeit von Datenmodellen Relational, Objektorientiert, XML, Semistrukturiert Freiheitsgrade in der Modellierung der realen Welt klassische »Schemaintegration« Zusammenführen von Instanzen (Objektidentität/Duplikaterkennung) Widersprüchlichkeit, Inkonsistenzen, Subjektivität
  9. 9. Ebenen der semantischen Integration <ul><li>Schemaintegration (bzw. Integration auf Schemaebene) </li></ul><ul><ul><li>Zusammenführen und semantische Vereinheitlichung allein auf der Basis von Schemainformationen </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Typen, Klassen, Attribute, Vererbungsrelation etc. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Abbildung wird auf alle Instanzen angewendet </li></ul></ul></ul><ul><ul><li>Mapping-Tools </li></ul></ul><ul><li>Instanzintegration (bzw. Integration auf Instanzebene) </li></ul><ul><ul><li>Zusammenführen von Informationen über einzelne Instanzen (oder Objekte) </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>auf der Basis von Werten </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>typisch: Ähnlichkeitsmaße, paarweise Vergleich, Objektidentität, wertabhängige Abbildungsregeln </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Schemainformation reicht als Information nicht aus! </li></ul></ul></ul>
  10. 10. Konflikte auf Instanzebene <ul><li>Probleme </li></ul><ul><ul><li>Duplikate </li></ul></ul><ul><ul><li>Veraltete Daten </li></ul></ul><ul><ul><li>falsche Daten </li></ul></ul>System 1 System 2 Neuestr. 8, Heidelberg, 69115, Deutschland
  11. 11. <ul><li>Aufbau einer zentralen Datenbasis, in die die Inhalte der angeschlossenen Quellen in einem Vorverarbeitungsschritt importiert werden. Diese Datenbasis stellt die integrierte Sicht dar </li></ul><ul><li> materialisierter Ansatz a priori Integration (eager) </li></ul><ul><li>Nutzung der Systeme der Quellen für die Anfrageauswertung (Durchreichen von Anfragen). Die integrierte Sicht ist physisch nicht vorhanden; sie wird von Mediatoren dynamisch bereitgestellt: </li></ul><ul><li>virtueller Ansatz </li></ul><ul><li>Integration bei Bedarf (lazy) </li></ul>Architektur : Virtuell vs. materialisiert
  12. 12. Materialisierter Ansatz Zentrale Datenbasis (periodischer) Import in die zentrale Datenbasis Quellen Anwendung für Anfragen wird nur die zentrale Datenbasis genutzt
  13. 13. Virtuelle Integration Wrapper Wrapper Wrapper Mediator Facilitator Mediator Quellenauswahl Schema- und Instanzintegration Datenmodell- integration
  14. 14. Materialisierter Ansatz – Vorteile <ul><li>Einfach zu realisieren </li></ul><ul><ul><li>Anwendungsentwicklung unterscheidet sich durch zentrale Datenbasis kaum vom Ein-Quellen-Fall </li></ul></ul><ul><ul><li>Mehr Informationen über vorhandene Daten </li></ul></ul><ul><li>Performant </li></ul><ul><ul><li>Direkte Datenbankzugriffe für Anfrageauswertung </li></ul></ul><ul><ul><li>Entkopplung von (evtl. langsamen, nur teilweise verfügbaren) externen Systemen </li></ul></ul><ul><ul><li>gezielte Optimierungen möglich </li></ul></ul><ul><li>Nachbearbeitungsoperationen möglich </li></ul><ul><ul><li>Von den Fremdanbietern gelieferte Daten können (auch aufwendig) geprüft und bereinigt werden </li></ul></ul><ul><ul><li>Aggregation von Daten ebenfalls leicht möglich </li></ul></ul>
  15. 15. Materialisierter Ansatz: Nachteile <ul><li>(redundante) Speicherung evtl. großer Datenmengen </li></ul><ul><ul><li>leistungsfähige Infrastruktur erforderlich </li></ul></ul><ul><li>Aktualität der Daten ist nicht gewährleistet </li></ul><ul><ul><li>klassisches Caching-Problem </li></ul></ul><ul><li>Aktualisierung </li></ul><ul><ul><li>auf Initiative der Datenquellen </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>organisatorische Maßnahmen erforderlich </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Insbesondere: wir brauchen ein Austauschformat! </li></ul></ul></ul><ul><ul><li>Aktualisierung auf Initiative des Portals </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>bei großen Datenmengen häufig unpraktikabel </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>keine Information, was geändert wurde </li></ul></ul></ul><ul><li>Keine Kontrolle des Urhebers mehr über die Daten! </li></ul>
  16. 16. Integrationsebenen Technische Ebene Informationsebene Anwendungslogikebene Prozeßebene Präsentationsebene Informationsquellen Datenmodell, Schema, semantische Heterogenität Präsentationsfragmente client-seitige Integration Netzwerkprotokolle, RPC Darstellungssyntax Dienste Dienstschnittstelle, -semantik Dienstfindung, -orchestrierung
  17. 17. Dienstperspektive <ul><li>Einzubindende Systeme sind Dienste </li></ul><ul><ul><li>klar definierte Schnittstelle und zu erbringende Funktionalität </li></ul></ul><ul><ul><li>deutlich spezifischer als Anfrageschnittstellen </li></ul></ul><ul><li>Autonomen Dienste soll durch eine Infrastruktur die gegenseitige Nutzung ermöglicht werden => Dienstorientierte Architekturen </li></ul><ul><li>Hauptprobleme </li></ul><ul><ul><li>Wie mache ich Dienste interoperabel? </li></ul></ul><ul><ul><li>Wie finde ich benötigte Dienste? </li></ul></ul><ul><ul><li>Wie beschreibe ich Dienste? </li></ul></ul>
  18. 18. Kernprobleme für dienstorientierte Architekturen <ul><li>Kommunikationsprotokoll (technische Ebene) </li></ul><ul><ul><li>Kodierung von Methodenaufruf und Parameterübergabe </li></ul></ul><ul><ul><li>Authentifizierung, Sicherheit etc. </li></ul></ul><ul><li>Dienstbeschreibung </li></ul><ul><ul><li>Konkrete Adresse (wie erreiche ich den Dienst) </li></ul></ul><ul><ul><li>Dienstschnittstelle (wie rufe ich ihn auf) </li></ul></ul><ul><ul><li>Semantik des Dienstes (was tut der Dienst) </li></ul></ul><ul><ul><li>Organisatorisches (was kostet der Dienst o.ä.) </li></ul></ul><ul><li>Verzeichnisdienste </li></ul><ul><li>Möglichkeiten zur Aggregierung von Diensten </li></ul>
  19. 19. Dienstorientierte Architekturen – Lose Kopplung Dienst- nehmer (service requestor) nutzen Dienst- nehmer (service requestor) nutzen Dienst- nehmer (service requestor) nutzen Implementie-rungen werden austauschbar Mehrere Dienste hinter derselben Fassade mehrschrittige Verarbeitung
  20. 20. Prozessperspektive <ul><li>Auf der Abstraktionsebene von Diensten spielt nicht nur die isolierte Dienstfunktionalität eine Rolle, sondern auch deren Abfolge. </li></ul><ul><ul><li>hier ist auch die wichtige Brücke zwischen der IT-Sicht und der Geschäfts-Sicht </li></ul></ul><ul><li>Dementsprechend spielt auch die Prozessintegration eine große Rolle. </li></ul><ul><ul><li>viele Versuche, Prozess- und Dienstebene voneinander zu trennen </li></ul></ul><ul><ul><li>allerdings: klare und eindeutige Trennung ist nicht so einfach möglich </li></ul></ul>
  21. 21. Die Web-Service-Welt Nachrichten Metadaten Ressourcen Transaktionen Zuverlässigkeit Sicherheit Geschäftsprozesse Management WSDL WS-Discovery UDDI WS-Policy WS-Metadata-Exchange SOAP WS-Notification WS-Adressing Web Services Resources Framework WS-Business Activity WS-Atomic Transact. WS-Coordination WS-Reliability WS-Reliable Messag. WS-Security WS-Trust WS-Security Policy WS-Federation WS-Secure Conversat. BPEL WS-Choreography WS-Choreography Description Language BPML WSMF WS-Management MUWS WS-Events MOWS WSMF-WSM
  22. 22. Integrationsebenen Technische Ebene Informationsebene Anwendungslogikebene Prozeßebene Präsentationsebene Informationsquellen Datenmodell, Schema, semantische Heterogenität Präsentationsfragmente client-seitige Integration Netzwerkprotokolle, RPC Darstellungssyntax Dienste Dienstschnittstelle, -semantik Dienstfindung, -orchestrierung
  23. 23. Präsentationsebene <ul><li>Grundidee ist hier: einheitliche Darstellung von unterschiedlichen Inhalten </li></ul><ul><li>Ansätze </li></ul><ul><ul><li>Einbindung gerenderter Inhalte, also HTML-Fragmente (=> Portlets) </li></ul></ul><ul><ul><li>reine Overlay-Techniken </li></ul></ul><ul><ul><li>Einbindung von GUI-Steuerelementen </li></ul></ul>
  24. 24. Google Maps Mashups
  25. 25. Potentiale semantischer Technologien
  26. 26. Motivation <ul><li>Hauptherausforderung bei der Informationsintegration ist die Überwindung der semantischen Heterogenität </li></ul><ul><li>Dabei steht die prinzipielle Machbarkeit außer Frage. </li></ul><ul><li>Aber wie bekommt semantische Integration auch effizient (i.S.d. menschlichen Aufwandes), wartbar und skalierbar in den Griff? </li></ul><ul><ul><li>kann nur durch einen höheren Grad der Automatisierung erreicht werden </li></ul></ul><ul><ul><li>und durch Spezifikationen auf höherer Abstraktionsebene </li></ul></ul>
  27. 27. Semantische Technologien... <ul><li>... sind ein Sammelbegriff für aktuelle technische Ansätze, um dies zu realisieren. </li></ul><ul><li>Überwiegend bedienen sie sich Ontologien als Instrument zur expliziten und maschinenverarbeitbaren Repräsentation von Semantik. </li></ul><ul><li>Prominenteste Vision dieser Technologieansätze ist das Semantic Web. </li></ul>
  28. 28. Arten von Semantik [Uschold (2002), “Where are the Semantics in the Semantic Web?”]
  29. 29. Ontologien in der Informatik <ul><li>Eine Ontologie [in der Informatik] ist eine </li></ul><ul><ul><li>explizite Spezifikation einer Konzeptualisierung [explicit specification of a conceptualization] (Gruber 1993) </li></ul></ul><ul><ul><li>ein gemeinsames Verständnis einer bestimmten Domäne [shared understanding of a domain of interest] (Uschold & Grüninger 1996) </li></ul></ul><ul><li>Formalitätsgrad kann variieren: </li></ul><ul><ul><li>von kontrollierten Vokabularen bis hin zu schwergewichtigen Ontologien mit logischer Axiomatisierung </li></ul></ul>
  30. 30. Integrationsebenen Technische Ebene Informationsebene Anwendungslogikebene Prozeßebene Präsentationsebene gemeinsame Semantik Abbildungen auf konzeptueller Ebene spezifizieren Präsentationsfragmente Microformats Dienste Dienstsemantik Dienstfindung, -orchestrierung
  31. 31. Grundidee <ul><li>Modellierung von Konzepten und Relationen der Anwendungswelt als Ontologie (= konzeptuelle Modellierung) </li></ul><ul><li>Deklarative Spezifikation von Abbildungsregeln zwischen der Ontologie und den beteiligten Quellen </li></ul><ul><li>Zur Laufzeit: Ausführung dieser Abbildungsregeln </li></ul><ul><li>Fortgeschritten: </li></ul><ul><ul><li>semiautomatische Entdeckung diese Abbildungsregeln </li></ul></ul>
  32. 32. Anwendungen: Datenaustausch RDBMS 1 RDBMS 2 XML XML Ontologie XSL-T Export-Werkzeuge des RDBMS Import-Werkzeuge des RDBMS Bezug XML-Struktur  Ontologie Bezug XML-Struktur  Ontologie XSL-T Werkzeug automatisierter Vorgang manueller Vorgang
  33. 33. Bewertung <ul><li>Ontologien sind wohl dosiert eingesetzt elegante (da auf deskriptiven Spezifikationen aufbauend) Bausteine für typische Integrationsprobleme, vor allem wenn </li></ul><ul><ul><li>viel Domänenwissen benötigt wird </li></ul></ul><ul><ul><li>mit unvollständigen Informationen umgegangen wird </li></ul></ul><ul><li>Schritt auf dem Weg zu mehr modellgetriebenen Integrationsansätzen </li></ul>
  34. 34. Integrationsebenen Technische Ebene Informationsebene Anwendungslogikebene Prozeßebene Präsentationsebene gemeinsame Semantik Abbildungen auf konzeptueller Ebene spezifizieren Präsentationsfragmente Microformats Dienste Dienstsemantik Dienstfindung, -orchestrierung
  35. 35. Motivation <ul><li>Bislang hat sich die Beschreibung von Web Services auf syntaktische Aspekte beschränkt </li></ul><ul><ul><li>Überprüfung, ob syntaktisch korrekter Aufruf </li></ul></ul><ul><ul><li>Generierung von sprachspezifischen Bindings </li></ul></ul><ul><li>Aber: </li></ul><ul><ul><li>keine Suche nach Diensten, die etwas Bestimmtes tun </li></ul></ul><ul><ul><li>keine automatisierte Kopplung </li></ul></ul><ul><ul><li>keine Prüfung von Qualitätsbeschreibungen </li></ul></ul><ul><li>Idee: Erweiterung der Beschreibungskonzepte für Web Services durch ontologiebasierte Verfahren, so dass eine maschinenverarbeitbare semantische Beschreibung entsteht. </li></ul>
  36. 36. Dienste: Was wollen wir semantisch beschreiben? <ul><li>Semantik der übertragenen Parameter </li></ul><ul><ul><li>Mittel: semantische Annotation der Nachrichtenschemata </li></ul></ul><ul><ul><li>Zweck: Interoperabilität/Mediation </li></ul></ul><ul><li>Semantik der Dienstfunktionalität </li></ul><ul><ul><li>Mittel: Annotation, ggf. mit Vor-/Nachbedingungen </li></ul></ul><ul><ul><li>Zweck: Dienstfindung und -komposition </li></ul></ul><ul><li>Semantik der Dienstgüte </li></ul><ul><ul><li>Mittel: formale Beschreibung der Dienstgüte / SLAs </li></ul></ul><ul><ul><li>Zweck: Dienstfindung und Überprüfbarkeit </li></ul></ul><ul><li>Ausführungssemantik </li></ul><ul><ul><li>Mittel: formale Modellierung der Abläufe </li></ul></ul><ul><ul><li>Zweck: Validierung, Verifikation </li></ul></ul>
  37. 37. Beispiel: SemanticUDDI <ul><li>Grundidee: </li></ul><ul><ul><li>UDDI-Dienstverzeichnisse sind derzeit für Fachexperten nur schwer zu benutzen </li></ul></ul><ul><ul><li>deshalb: Annotation um Fachsemantik </li></ul></ul><ul><ul><li>dies kann allerdings nur durch die Fachexperten selbst erfolgen </li></ul></ul><ul><li>Lösung </li></ul><ul><ul><li>Kopplung eines UDDI-Verzeichnisses an ein SemanticWiki-System </li></ul></ul><ul><li>Projekt im Auftrag der LUBW – Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg </li></ul>
  38. 38. Ontologiezentrierter Architekturstil
  39. 39. Ontologie für die Lernunterstützung http://professional-learning.eu
  40. 40. Integrationsebenen Technische Ebene Informationsebene Anwendungslogikebene Prozeßebene Präsentationsebene gemeinsame Semantik Abbildungen auf konzeptueller Ebene spezifizieren Präsentationsfragmente Microformats Prozesse Traceability, Compliance
  41. 41. Semantik für die Geschäftsprozessmodellierung <ul><li>Traceability </li></ul><ul><ul><li>Explizite semantische Zusammenhänge zwischen Prozessmodellen und technischen Diensten </li></ul></ul><ul><ul><li>dadurch leichteres Change Management </li></ul></ul><ul><ul><li>erste Anwendungen im eGovernment </li></ul></ul><ul><li>Überprüfung der Compliance </li></ul><ul><ul><li>Beschreibung von Ausführungsbedingungen </li></ul></ul><ul><ul><li>damit z.B. Risikomanagement automatisierbar </li></ul></ul>
  42. 42. Integrationsebenen Technische Ebene Informationsebene Anwendungslogikebene Prozeßebene Präsentationsebene gemeinsame Semantik Abbildungen auf konzeptueller Ebene spezifizieren Präsentationsfragmente Microformats Prozesse Traceability, Compliance
  43. 43. Fazit: Semantische Technologien <ul><li>Ontologiegestützte semantische Technologien sind mächtige Werkzeuge </li></ul><ul><ul><li>standardisierte Technologien (Sprachen, Werkzeuge) für die breite Anwendung vorhanden </li></ul></ul><ul><ul><li>erste Implementierungserfahrungen </li></ul></ul><ul><ul><li>bieten Vorteile in Richtung modellgetriebener Entwicklung </li></ul></ul><ul><ul><li>bessere Beherrschbarkeit komplexer Systeme durch höhere Abstraktionsebene </li></ul></ul><ul><li>Allerdings sollte ihr Einsatz wohldosiert erfolgen </li></ul><ul><ul><li>Berücksichtigung von Skalierbarkeit </li></ul></ul><ul><ul><li>Aufwendige Entwicklung von Ontologien </li></ul></ul><ul><ul><li>Nutzen von Ontologien liegt vor allem im Umgang mit </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>unvollständigen Informationen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>hohem Maß an Hintergrundwissen </li></ul></ul></ul>
  44. 44. Kontakt Andreas Schmidt Ableitungsleiter Forschungsbereich Information Process Engineering FZI Forschungszentrum Informatik, Karlsruhe [email_address] http://www.fzi.de/ipe

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