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"Kupfer im Pflanzenschutz - Auswirkungen der Kupferbelastung auf Bodenlebewesen" - Britta Moebes-Hansen (AGES)

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AGES-Fachtagung "Kupfer im Pflanzenschutz" (26.09.2012)

Pflanzenschutzmittel auf Kupferbasis werden seit über 100 Jahren gegen Pilzkrankheiten und auch gegen viele andere Pflanzenkrankheiten im Weinbau, Obstbau, Hopfenbau und in Feldkulturen im Gemüse-, Kartoffel- und Erdbeerbau eingesetzt. Das Metall Kupfer wird jedoch im Boden nicht abgebaut.

Mit dem Projekt "Kupfer als Pflanzenschutzmittel – Strategie für einen nachhaltigen und umweltschonenden Einsatz" hat die AGES in Zusammenarbeit mit den ProjektpartnerInnen das Ausmaß der Bodenbelastung in den relevanten Anbaugebieten Österreichs erhoben. Mit den Ergebnissen steht nun eine wissenschaftlich fundierte Basis für einen angemessenen Kupfereinsatz in der nachhaltigen Landwirtschaft zur Verfügung. Der Abschlussbericht des AGES Kupferprojekts wird auf der DaFNE-Webseite (www.dafne.at) veröffentlicht: http://www.dafne.at/dafne_plus_homepage/index.php?section=dafneplus&content=result&come_from=homepage&&project_id=2922

Fachtagung "Einsatz von Kupfer im Pflanzenschutz" mit internationaler Beteiligung

Bei dieser Tagung wurden die Ergebnisse des Kupferprojekts präsentiert. Es wurden aber auch zahlreiche Vortragende aus der landwirtschaftlichen Praxis und ausländischen Institutionen, insbesondere wissenschaftliche Experten aus dem Julius Kühn - Institut (JKI) in Deutschland, eingeladen, um über die Möglichkeiten zur Minimierung des Kupfereinsatzes im Weinbau, im Obstbau und im Kartoffelbau zu referieren: http://www.ages.at/ages/landwirtschaftliche-sachgebiete/pflanzenschutzmittel/aktuelles/ages-kupfer-projekt/ages-fachtagung-kupfer-im-pflanzenschutz/

Dokumentation der Fachtagung mit Präsentationen:
http://www.ages.at/ages/ages-akademie/dokumentation-2012/kupfer-im-pflanzenschutz-26092012/

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"Kupfer im Pflanzenschutz - Auswirkungen der Kupferbelastung auf Bodenlebewesen" - Britta Moebes-Hansen (AGES)

  1. 1. Auswirkungen der Kupferbelastung auf BodenlebewesenBritta Möbes-HansenAGES, Abt. Bewertung Ökotoxikologie, Wirksamkeit und integrativer PflanzenschutzFachgespräch Kupfer im PflanzenschutzWien, 26.09.2012www.ages.at Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH
  2. 2. Inhalt – Kupferbelastung und Bodenlebewesen • Freiland - Pflanzen - Mikroorganismen - Makoorganismen - Interpretation • Labor - SSD - HC5 - PNECwww.ages.at
  3. 3. Freiland – Kupferbelastung und Bodenlebewesen Pflanzen Mikroorganismen MakroorganismenCu-Konz in der Pflanze• <1-5 mg Cu kg-1 Mangelerscheinungen• 5-15 mg Cu kg-1 Feldfrüchte an nicht kontaminierten Standorten• 20-30 mg Cu kg-1 toxische EffekteCu-Konz im Boden• hohe Variation: 200 – 8000 mg Cu kg-1• Bodenparametern beeinflussen Toxizität und Bioverfügbarkeitwww.ages.at
  4. 4. Freiland – Kupferbelastung und Bodenlebewesen Pflanzen Mikroorganismen Makroorganismen• Erhöhte Cu-Konz Abnehmende Effizienz der Substratnutzung (mikrobielle Ab- und Umbau- prozesse, mikrobielle Biomasse), Ranjard et al. 2006• Hohe Streuung der Empfindlichkeiten („unempfindliche Nitrifizierer und sensitive Rhizobien“), Giller et al. 2009• sehr gute Anpassungsfähigkeit• „Kupfertoleranz“ abhängig von Bioverfügbarkeitwww.ages.at
  5. 5. Freiland – Kupferbelastung und Bodenlebewesen Pflanzen Mikroorganismen Makroorganismen• 10 Freilandstudien (Jänsch und Römke 2009) 50 mg Cu/kg > 30 % Effekte (Abundanz von Regenwürmern)• Erhöhte Cu-Konz Veränderung der Lebens- gemeinschaften (Artenzusammensetzung), Bruus Pedersen et al 1999 und Korthals 1996• 10 Jahre Regenwurmfreilandstudie (EUCuTF, 2003- 2013, Deutschland) nach 8 Jahren NOEC 90 mg Cu/kg (Abundanz)www.ages.at
  6. 6. Freiland – Kupferbelastung und Bodenlebewesen Pflanzen Mikroorganismen Makroorganismen Interpretation• Schwierigkeiten beim Ableitung von allgemeingültigen Annahmen zur - Bioverfügbarkeit - Auswirkungen langjähriger Akkumulation• Gründe - unterschiedliche Fragestellungen - kein standardisierte Vorgehensweise - verschiedenen klimatischen Bedingungen - Überlagerung von Effektenwww.ages.at
  7. 7. Labor – Kupferbelastung und Bodenlebewesen SSD HC5 PNECSSD = Species Sensitivity Distribution• Logarithmische Verteilung der Effektdaten (NOEC, EC50) gegen den Prozentsatz der geschädigten Arten Quelle: VRAR copper task force 2008www.ages.at
  8. 8. Labor – Kupferbelastung und Bodenlebewesen SSD HC5 PNECHC5 = Hazard Concentration 5 %• Konzentration bei der 5 % der betrachteten Gruppe von Organismen geschädigt sind Quelle: VRAR copper task force 2008 HC5www.ages.at 8
  9. 9. Labor – Kupferbelastung und Bodenlebewesen SSD HC5 PNEC Zusammenfassung der in der Literatur verfügbaren HC5 Werte: HC5 (95 % C.I.) Effektebene Spezies Organismengruppen Referenz [mg Cutot/kg Anzahl Boden TG] 27,7 Bodeninvertebraten Römbke & Jänsch NOEC/EC10 24 (Collembola, Oligochaeta, (13,4 – 46,1) 2009 Acari) 55,0 Bodeninvertebraten Römbke et al. EC50 37 (Nematoda,Collembola (27,7 – 92,4) 2005 Oligochaeta, Acari, Isopoda) 183,3 Bodeninvertebraten Frampton er al. LC50 17 (Nematoda,Collembola (80,3 – 316,3) 2006 Oligochaeta, Acari, Isopoda) Bodeninvertebraten (Nematoda,Collembola Van Sprang et al. 73,1 bis 172,8 * NOEC/EC10 30 Oligochaeta, Acari), 2008 Mikroorganismen, höhere Pflanzen *abhängig von den Bodeneigenschaftenwww.ages.at 9
  10. 10. Freiland – Kupferbelastung und Bodenlebewesen SSD HC5 PNECPNEC = Predicted No Effect Concentration• Vorhergesagte Konzentration ohne schädliche Auswirkungen auf die Umwelt• Umweltbezogene Risikobewertung von Chemikalien (Altstoff Bewertung, REACH und Biozide)• Basiert auf Effektdaten (NOEC, EC50/LC50, HC5) mit festgelegten Sicherheitsfaktoren (EU, TGD 2003)www.ages.at
  11. 11. Vielen Dank Quelle: Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs: „Langfühlerige Erdassel (Geophilus longicornis), einen Regenwurm bewältigend“.für Ihre Aufmerksamkeit!www.ages.at

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