Vitamin D - Nahrungsergänzung für alle?FÜR RISIKOBEWERTUNG                       Stellungnahme aus Sicht der Risikobewertu...
BUNDESINSTITUTFÜR RISIKOBEWERTUNG                      Vitamin D - Stoffwechsel
Vitamin D – zentrale Fragen                      • Wieviel Vitamin D benötigt der Körper?FÜR RISIKOBEWERTUNG              ...
Zusammenfassung der Ergebnisse zur präventiven                      Wirkung von Vitamin D für ausgewählte chronische      ...
Vitaminzufuhr bei Erwachsenen (Median) im                      Vergleich zu den D-A-CH-Referenzwerten                     ...
Vitamin-D-Zufuhr bei KindernFÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT                       25-Hydroxy-Vitamin D (nmol/L)         ...
Weltweite Stärke der UVB-StrahlungFÜR RISIKOBEWERTUNG                  Keine Daten                  Überwiegend           ...
FÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT                      Rachitis-gefährdete Londoner Kinder (1938, mit ihren Müttern)      ...
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Exogene Hauptquellen für Vitamin D in                      DeutschlandFÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT                   ...
Empfohlene 25-OH-Vitamin D                      Empfohlene 25-OH-CholecalciferolspiegelFÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT  ...
Vitamin D –                               Versorgung der deutschen                                     Bevölkerung        ...
25-Hydroxy-Vitamin D (nmol/L) bei Kindern und           Jugendlichen (KIGGS)FÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT             ...
Referenzwerte für die Vitamin D ZufuhrFÜR RISIKOBEWERTUNG   (DGE 2012)BUNDESINSTITUT
Empfehlungen der Deutschen für alle!                                     Kinderärzte: Vitamin D                           ...
FÜR RISIKOBEWERTUNG    Charakterisierung von Risikogruppen                      • Personen die sich wenig im Freien aufhal...
Anreicherung von Lebensmitteln –                                   Derzeitige PraxisFÜR RISIKOBEWERTUNG                   ...
Anreicherung von                      Lebensmitteln mit Vitamin D                      Bisher:                            ...
FÜR RISIKOBEWERTUNG   Die eine Seite der Medaille…BUNDESINSTITUT                                   Prävention durch Vitami...
Vitamin D und das SturzrisikoFÜR RISIKOBEWERTUNG                       EFSA Journal 2011;9(9):2382                        ...
BUNDESINSTITUTFÜR RISIKOBEWERTUNG         …und die andere          Risikobewertung
Nierensteine: Einflußfaktor Vitamin D und                     Calcium - Supplemente                      Urinary tract sto...
Einfluß von Vitamin D3 Serumspiegeln auf NierensteineFÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT                                    ...
Womens Health Study: Calcium und Vitamin D erhöht das                      Risiko für Colonkarzinom bei Frauen unter Östro...
Zum Schutz der VerbraucherFÜR RISIKOBEWERTUNG                       Richtlinie 2002/46/EG des Europäischen Parlaments und...
Wissenschaftliche Risikobewertung                      …. ist ein systematisches Vorgehen der Bewertung der               ...
Risikobewertung von essentiellen                      Nährstoffen                                                      b) ...
FÜR RISIKOBEWERTUNG   Konzept eines sicheren Zufuhrbereiches                           Risiko der unzureichenden Zufuhr   ...
UL`s und Richtwerte für eine sichere ZufuhrFÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT
Methodik der Höchstmengenabschätzung                              Exposition:                              Vielverzehrer (...
BUNDESINSTITUTFÜR RISIKOBEWERTUNG
Vorgeschlagene Höchstmengen für die                      Verwendung von                      Vitaminen und Mineralstoffen ...
Fazit              -       Ein Vitamin D Mangel ist in einigen Bevölkerungsgruppen häufig und sollte bei                  ...
DANKE FÜR IHRE AUFMERKSAMKEITFÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT                       Priv. Doz. Dr. med. Diana Rubin      ...
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"Vitamin D - Nahrungsergänzung für alle? Stellungnahme aus Sicht der Risikobewertung" - Priv. Doz. Dr. Diana Rubin (Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR - Abteilung Lebensmittelsicherheit, Fachgruppe Ernährungsrisiken, Allergien und Neuartige Lebe

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1. AGES-BfR-Forum "Nahrungsergänzungsmittel: Nutzen und Risiko", 30. Mai 2012 (AGES, Wien)

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der AGES und der 5-jährigen Kooperation mit dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) fand eine Spezialveranstaltung zum Thema Nahrungsergänzungsmittel (NEM) statt, bei der die bisher umfassendste Erhebung zum Thema im deutschen Sprachraum exklusiv präsentiert wurde. Risiken und Nutzen von NEM wurden aus Sicht der Lebensmittel- & Arzneimittelsicherheit, Risikobewertung & Risikokommunikation, die den Verbraucherinteressen gerecht wird, betrachtet. Die ExpertInnen von AGES und BfR diskutierten mit rund 120 Gästen aus Wissenschaft & Forschung, Wirtschaft & Industrie, Ärzteschaft & Apotheken sowie Behörden und Medien.

Dokumentation der Fachtagung mit Präsentationen:
http://www.ages.at/ages/ages-akademie/stakeholderveranstaltungen/wien-nahrungsergaenzungsmittel/

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"Vitamin D - Nahrungsergänzung für alle? Stellungnahme aus Sicht der Risikobewertung" - Priv. Doz. Dr. Diana Rubin (Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR - Abteilung Lebensmittelsicherheit, Fachgruppe Ernährungsrisiken, Allergien und Neuartige Lebe

  1. 1. Vitamin D - Nahrungsergänzung für alle?FÜR RISIKOBEWERTUNG Stellungnahme aus Sicht der RisikobewertungBUNDESINSTITUT AGES Akademie Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko 30. Mai 2012, Wien Priv. Doz. Dr. Diana Rubin Abteilung Lebensmittelsicherheit Fachgruppe „Ernährungsrisiken, Allergien und Neuartige Lebensmittel“, Bundesinstitut für Risikobewertung
  2. 2. BUNDESINSTITUTFÜR RISIKOBEWERTUNG Vitamin D - Stoffwechsel
  3. 3. Vitamin D – zentrale Fragen • Wieviel Vitamin D benötigt der Körper?FÜR RISIKOBEWERTUNG • Welche Endpunkte betrachten (Knochengesundheit/ weitere)? • Wie ist die Versorgung der Bevölkerung mit Vitamin D? • Wieviel Vitamin D wird endogen synthetisiert?BUNDESINSTITUT • Welcher Laborparameter gibt die Vitamin D Versorgung wieder? • Welche Risikogruppen für eine Unterversorgung gibt es? • Besteht eine Notwendigkeit für eine Supplementation? • Sollten Lebensmittel mit Vitamin D angereichert werden? • Welche Risiken sind damit möglicherweise verbunden?
  4. 4. Zusammenfassung der Ergebnisse zur präventiven Wirkung von Vitamin D für ausgewählte chronische Erkrankungen (DGE 2012)FÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT DGE, 2012
  5. 5. Vitaminzufuhr bei Erwachsenen (Median) im Vergleich zu den D-A-CH-Referenzwerten Vitamin CFÜR RISIKOBEWERTUNG Vitamin B12 Folatäquivalent Vitamin B6 NiacinBUNDESINSTITUT Vitamin B2 Vitamin B1 Vitamin E Männer Frauen Vitamin D ß-Carotin Vitamin A 0 50 100 150 200 250 % Verzehrdaten aus der NVS II (MRI, 2008)
  6. 6. Vitamin-D-Zufuhr bei KindernFÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT 25-Hydroxy-Vitamin D (nmol/L) Kersting & Bermann, Ernährungs Umschau 55 (2008) S. 523–527.
  7. 7. Weltweite Stärke der UVB-StrahlungFÜR RISIKOBEWERTUNG Keine Daten Überwiegend Ungenügend Mind. 1 Monat Pro Jahr UngenügendBUNDESINSTITUT Ausreichend Mind. 1 Monat Pro Jahr Ungenügend Überwiegend Ungenügend Die Einteilung „ausreichend / ungenügend“ erfolgt im Hinblick auf die Umwandlung von 7-Dehydrocholesterol
  8. 8. FÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT Rachitis-gefährdete Londoner Kinder (1938, mit ihren Müttern) bei der vorsorglichen Bestrahlung mit Höhensonnen. Der Spiegel, 51/1986
  9. 9. BUNDESINSTITUTFÜR RISIKOBEWERTUNG
  10. 10. Exogene Hauptquellen für Vitamin D in DeutschlandFÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT Aufnahme von Vitamin D Median (5.-95. Perzentile) Männer 2,9 (0,9-9,6) μg/Tag Frauen 2,2 (0,7-7,0) μg/Tag (aus: Nationale Verzehrsstudie II, Ergebnisbericht Teil 2, Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, 2008)
  11. 11. Empfohlene 25-OH-Vitamin D Empfohlene 25-OH-CholecalciferolspiegelFÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT IOM, DGE, SCF
  12. 12. Vitamin D – Versorgung der deutschen Bevölkerung 25(OH)D-Serumkonzentration (Median) ErwachseneFÜR RISIKOBEWERTUNG 18 - <65 Jahre 46,2 nmol/l (P5–P95 15,5–123,0 nmol/l) 65 – 79 Jahre 39,1 nmol/l (P5–P95 15,3–104,0 nmol/l) Kinder und JugendlicheBUNDESINSTITUT 1 bis 17 Jahre 41,9 nmol/l (P5–P95 13,9–96,3 nmol/l) < 25 nmol/l <50 nmol/l 15,5 % der Kinder und Jugendlichen 63 % der Kinder und Jugendlichen 14,3 % der 18- bis 79-Jährigen 57 % der 18- bis 79-jährigen Daten des Bundes-Gesundheitssurveys 1998 und der KiGGS-Studie 2003- 2006, Robert Koch Institut
  13. 13. 25-Hydroxy-Vitamin D (nmol/L) bei Kindern und Jugendlichen (KIGGS)FÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT Hinzpeter et al., J Nutr. 2008 Aug;138(8):1482-90.
  14. 14. Referenzwerte für die Vitamin D ZufuhrFÜR RISIKOBEWERTUNG (DGE 2012)BUNDESINSTITUT
  15. 15. Empfehlungen der Deutschen für alle! Kinderärzte: Vitamin D Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin zu Vitamin DFÜR RISIKOBEWERTUNG • Ab der ersten Lebenswoche bis zum zweiten erlebten Frühsommer, also je nach Geburtszeitpunkt für die Dauer von einem bis anderthalb Jahren sollten Babys zusätzlich zu Muttermilch oder Säuglingsnahrung Tabletten oder Tropfen mit täglich 400 bis 500 Einheiten Vitamin D3 erhalten, …BUNDESINSTITUT • Ärzte sollten Eltern darauf hinweisen, wie sinnvoll der Aufenthalt ihrer Kinder unter freien Himmel ist, und zwar in Bewegung mindestens eine halbe Stunde am Tag, am besten mit unbedeckten Kopf und mit freien Armen und Beinen • Vom zweiten Jahr an sollten alle Kinder, die nicht genug in die Sonne kommen, eine Vitamin-D-Ergänzung von 400 Einheiten täglich bekommen
  16. 16. FÜR RISIKOBEWERTUNG Charakterisierung von Risikogruppen • Personen die sich wenig im Freien aufhalten oder nur mit starkem Sonnenschutz (multimorbide Ältere, Säuglinge) • Personen mit dunkler Haut • Personen mit verminderter körpereigener Synthese (Nieren-,BUNDESINSTITUT Leberinsuffizienz) • Veganer • Generell Personen über 60 Jahre?
  17. 17. Anreicherung von Lebensmitteln – Derzeitige PraxisFÜR RISIKOBEWERTUNG Nahrungsergänzungsmittel enthalten 5 bzw. 10 μg Vitamin D als empfohlene Tagesverzehrsmenge Fortifizierte Lebensmittel wie z.B. Margarine und Mischfetterzeugnisse enthalten bis zu 2,5 μg/100 g sowie Milcherzeugnisse bis zu insgesamt 12,5BUNDESINSTITUT μg/kg berechnet als Calciferol Über Ausnahmegenehmigungen nach § 57 LMBG bzw. § 68 LFGB ist der Zusatz von 20 μg Vitamin D/L für das Herstellen und Inverkehrbringen von mit Vitamin A und D angereichertem Speiseöl sowie die Anreicherung von Frischkäsezubereitung (Fruchtzwerge) mit Vitamin D (1,25 μg Vitamin D3/100 g) für die Zielgruppe von Kindern erlaubt
  18. 18. Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D Bisher: Neu: Margarinen mit 2,5 µg/100 ml Margarinen und Öle bis zu 7,5 µg/100 ml Fruchtzwerge, Frischkäse 1,5 µg/100gFÜR RISIKOBEWERTUNG (Orangensaft mit Ca und Vitamin D 8,5 µg/l) 1,25 µg Vitamin D pro 100 g (=2 Becher)BUNDESINSTITUT FruchtZwerge: Die neue Generation Mit Vitamin D und einer Extraportion Calcium für gesunde Knochen Anreicherung von weiteren Lebensmitteln (Säfte, Cerealien?)
  19. 19. FÜR RISIKOBEWERTUNG Die eine Seite der Medaille…BUNDESINSTITUT Prävention durch Vitamin D
  20. 20. Vitamin D und das SturzrisikoFÜR RISIKOBEWERTUNG EFSA Journal 2011;9(9):2382 On the basis of the data presented, the Panel concludes that a causeBUNDESINSTITUT and effect relationship has been established between the intake of vitamin D and a reduction in the risk of falling. “Vitamin D may reduce the risk of falling. Falling is a risk factor for bone fractures“ The Panel considers that, in order to obtain the claimed effect, 800 I.U. (20 μg) of vitamin D from all sources should be consumed daily. The target population is men and women 60 years of age and older.
  21. 21. BUNDESINSTITUTFÜR RISIKOBEWERTUNG …und die andere Risikobewertung
  22. 22. Nierensteine: Einflußfaktor Vitamin D und Calcium - Supplemente Urinary tract stone occurrence in the Women’s Health Initiative (WHI) randomized clinical trial of calcium and vitamin D supplements, n=16936 vs. placeboFÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT Quartile of total vitamin D intake CaD placebo HR n < 3.25 µg 121 105 1.11 (0.85, 1.44) 3.25 to 6.64 µg 106 103 1.01 (0.77, 1.32) 6.64 to 13.28 µg 109 76 1.42 (1.06, 1.91) Wallace et al., Am J Clin Nutr 2011;94:270–7
  23. 23. Einfluß von Vitamin D3 Serumspiegeln auf NierensteineFÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT Shakhssalim et al., 2011 Urol Res. 2011 39(1):1-7.
  24. 24. Womens Health Study: Calcium und Vitamin D erhöht das Risiko für Colonkarzinom bei Frauen unter Östrogentherapie (verringert bei Frauen ohne Östrogentherapie)FÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT Ding et al., Int J Cancer. 2008;122(8):1690-4.
  25. 25. Zum Schutz der VerbraucherFÜR RISIKOBEWERTUNG  Richtlinie 2002/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten über NahrungsergänzungsmittelBUNDESINSTITUT  Entwurf für eine Regelung des Zusatzes von Vitaminen und Mineralstoffen und bestimmten anderen Substanzen zu Lebensmitteln (vom 27.8.03)  Festlegung von Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe auf der Basis einer wissenschaftlichen Risikobewertung
  26. 26. Wissenschaftliche Risikobewertung …. ist ein systematisches Vorgehen der Bewertung der Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer gesundheitsschädigenden Wirkung in vier SchrittenFÜR RISIKOBEWERTUNG 1. Identifikation einer nachteiligen Wirkung 2. Charakterisierung der nachteiligen Wirkung sowohl qualitativ (Schwere) als auch quantitativ (Dosis-Wirkungsbeziehung).BUNDESINSTITUT Aus der Identifizierung von NOAELs (Zufuhr ohne nachteilige Wirkung) bzw LOAELs (niedrigste Zufuhr mit nachteiliger Wirkung) wird unter Berücksichtigung von Unsicherheiten (durch Unsicherheitsfaktoren) der UL abgeleitet. 3. Exposition - Abschätzung und Verteilung der Zufuhr in der Bevölkerung 4. Risikocharakterisierung Beschreibung der Wahrscheinlichkeit unter Berücksichtigung der Schritte 1 bis 3, dass in Bevölkerungsgruppen gesundheitsschädliche Wirkungen auftreten. (SCF, 2000)
  27. 27. Risikobewertung von essentiellen Nährstoffen b) durch Überschuss a) durch Mangel • MechanismusFÜR RISIKOBEWERTUNG • Mechanismus • Dosis-Wirkungsbeziehung • Dosis-Wirkungsbeziehung LOAEL oder NOAELBUNDESINSTITUT Bedarf bzw. Empfehlung bzw. Referenzwert UL Referenzwert < UL
  28. 28. FÜR RISIKOBEWERTUNG Konzept eines sicheren Zufuhrbereiches Risiko der unzureichenden Zufuhr Mangel Risiko der übermäßigen Zufuhr 1.0 1.0 durchschnittlicher BerdarfBUNDESINSTITUT empfohlene höchste Zufuhr sichere Zufuhr sicherer Zufuhrbereich 0 0 Höhe der Zufuhr nach Health and Welfare, Canada, 1983
  29. 29. UL`s und Richtwerte für eine sichere ZufuhrFÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT
  30. 30. Methodik der Höchstmengenabschätzung Exposition: Vielverzehrer (95%ile) und realistische Dosen aus NEM Realistische Dosis ist die am häufigsten in Verzehrsstudien verzehrte DosisFÜR RISIKOBEWERTUNG 200 120 800 µg 5 mg Vitamin A 100 EisenBUNDESINSTITUT 150 80 number of user number of user 100 60 40 50 20 Mean = 1,0642 Mean = 8,3928 Std. Dev. = 3,05671 Std. Dev. = 18,20983 N = 692 N = 657 0 0 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 5,0 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 Vitamin A/Retinol-EQ-Supplement (mg/d) Iron-Supplement (mg/d) Aufnahmemengen von Supplementusern (NVS II)
  31. 31. BUNDESINSTITUTFÜR RISIKOBEWERTUNG
  32. 32. Vorgeschlagene Höchstmengen für die Verwendung von Vitaminen und Mineralstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln (NEM)FÜR RISIKOBEWERTUNG (bezogen auf die vom Hersteller empfohlene Tagesdosis), BfR 2004BUNDESINSTITUT
  33. 33. Fazit - Ein Vitamin D Mangel ist in einigen Bevölkerungsgruppen häufig und sollte bei diesen Personen gezielt mit Supplementen ausgeglichen werdenFÜR RISIKOBEWERTUNG - Eine generelle Empfehlung zur Supplementation von breiten Bevölkerungsgruppen kann nicht gegeben werden, da die Evidenz für die Prävention von Erkrankungen fehltBUNDESINSTITUT - Risiken einer Supplementation und Anreicherung von Lebensmitteln müssen berücksichtigt werden - Vielmehr sollte die Bevölkerung zu Aufenthalt im Freien animiert werden und über den Nutzen und Risiken von Sonnenbaden ohne LSF, hier bieten sich konkrete Handlungsempfehlungen an wie z.B. durch die DGE herausgegeben
  34. 34. DANKE FÜR IHRE AUFMERKSAMKEITFÜR RISIKOBEWERTUNGBUNDESINSTITUT Priv. Doz. Dr. med. Diana Rubin Bundesinstitut für Risikobewertung Thielallee 88-92  D-14195 Berlin Tel. 0 30 - 84 12 - 3230  Fax 0 30 - 84 12 – 37 15 Diana.Rubin@bfr.bund.de  www.bfr.bund.de

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