Social Media, Cross Media, New StorytellingNEXT MEDIA.Studie für die Metropolregion Hamburg undHamburgs Position in Europa...
„Wir sind schon mal an den Start gegangen, weilWarten im Internet einfach keine Kategorie ist”Carta-Herausgeber Wolfgang M...
ZielsetzungZielsetzung: Trends im Bereich Next MediaDie Stadt Hamburg beauftragt den Roundtable Trendforschung Hamburg ein...
ÜbersichtDie drei in dieser Studie untersuchten Kommunikationsbereiche –Cross Media, Social Media und New Storytelling – s...
NEXT MEDIA.Szenarien I-IIIKurzfassung                  5 von 28
Szenario IThe Play is the next MediumDas Neue Storytelling macht ein altes und bekanntes Prinzip aufinnovative Art und Wei...
Szenario ITrend 1: Vom Story Telling zum Story Building                            Trend 3: Vom Story Telling zum Story An...
Szenario ITrend 5: Vom Story Telling zum Story FeedingWie das Wort schon sagt, werden beim Story FeedingGeschichtenhungrig...
Szenario IStoryteller 1: Datennarrative                                    Storyteller 2: RaumerzählerEs kommt zu einem Pa...
Szenario IStoryteller 3: Story-Kuratoren                                            Storyteller 4: MarkenjournalistenIm Si...
Szenario IStoryteller 5: Reputation Story Manager                                Storyteller 6: Lern- und Spielgeschichtle...
Szenario IFazit:Next Media für Story TelllingMit entsprechenden technischen Entwicklungen wird eine bessere Personalisieru...
Szenario IIThe Service is the next MediumDie Bereitstellung eines nahtlosen, an den persönlichen Kontext desNutzers angepa...
Szenario IITrend 1: Mobile Devices werden zum universellen       Trend 3: Enriched Content Experiences weichenMedien-Contr...
Szenario II1: Objekte werden zu Medienkanälen                               2:   Konsequente    Aufteilung   der   drei   ...
Szenario II3: Digitale Kanäle fest in den Händen der OTTs                    4:      Multidimensionales       Publishing  ...
Szenario II5:    Synergieeffekte    durch      die   Kombination         vonTeilräumenDie Dynamik im Publishing-Raum ist s...
Szenario IIFazit:Strategische Allianzen dominieren die MedienlandschaftDie Bereitstellung eines nahtlosen, an den persönli...
Szenario IIIThe Community of Users isthe next MediumMenschen, Medien, Marken: Alle Welt kommuniziert heute mittelsSocial M...
Szenario IIITrend 1: Einfluss                                             Trend 3: Innovation und InterdisziplinaritätSoci...
Szenario IIITrend 4: Soziale Werte                                        Trend 5: TransparenzSocial Media verändert massi...
Szenario IIIKonsumenten                                               MarkenunternehmenVon Datenschutz zu Datenmanagement ...
Szenario IIIPlattformenVon Infrastrukturanbietern zu DatendienstleisternGoogle,   Amazon,   Facebook     etc.    –   heute...
Ableitung Next Media allg.Paradigmenwechsel schafft Innovationsdruck•   Medien-Generierer wie auch Nutzer (B2C und B2B) st...
Ableitung Next Media allg.Relevante Richtwerte•   Schaffung und Nutzung von Synergien•   allgemein integratives Denken und...
Methodik und KonzeptMethodikDatenbankrecherche, Delphi-Panel, Deskresearch, Expertenbefragung,Graphical Recording, Integra...
Autoren und BereichsteamsAutoren und Bereichsteams –                                             TrendONE / trendone.com  ...
ImpressumRoundtable Trendforschung HamburgSprecher:Walter Matthias KunzeT.:+49-172-5207087E: wmk@trendquest.euAnsprechpart...
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2012 06-27.next-media-hamburg.management-summary.roundtable-trendforschung-hamburg

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Kurzversion des Studie des Hamburger Trendforschung Roundtable zum Thema "Next Media"

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2012 06-27.next-media-hamburg.management-summary.roundtable-trendforschung-hamburg

  1. 1. Social Media, Cross Media, New StorytellingNEXT MEDIA.Studie für die Metropolregion Hamburg undHamburgs Position in EuropaModul 1: Mediatrends & Einflüsse 2012-2022Management SummaryHerausgegeben durch den: Roundtable Trendforschung Hamburg | Hamburg, März 2012 1 von 28
  2. 2. „Wir sind schon mal an den Start gegangen, weilWarten im Internet einfach keine Kategorie ist”Carta-Herausgeber Wolfgang Michal über den Neustart der Autorenplattform 2 von 28
  3. 3. ZielsetzungZielsetzung: Trends im Bereich Next MediaDie Stadt Hamburg beauftragt den Roundtable Trendforschung Hamburg einen Ausblick über die Entwicklungvon Next Media; der Kommunikationsbereiche - Cross Media, Social Media und New Story Telling, bis ins Jahr2022 zu geben.Die Studie fokussiert dabei die Bedeutung einer Verknüpfung dieser Kommunikationskanäle für Unternehmenund Dienstleister sowie die Menschen als Nutzer.Anhand verschiedener Einflussfaktoren sind in dieser Studie Szenarios in den Bereichen Cross Media,Social Media und New Storytelling entwickelt worden.Szenario I – New Storytelling: The play is the next mediumSzenario II – Cross Media: The service is the next mediumSzenario III – Social Media: The community of Users is the next mediumAus diesen Szenarien lassen sich schließlich Trends und Prognosen für NEXT MEDIA am MedienstandortHamburg ableiten. 3 von 28
  4. 4. ÜbersichtDie drei in dieser Studie untersuchten Kommunikationsbereiche –Cross Media, Social Media und New Storytelling – sind keineisolierten Kanäle, sondern miteinander verbundene Prinzipien undWirkungswege in einer synergetischen Zusammenwirkung. Cross MediaCross Media: Oberbegriff für die Kommunikation einer Botschaftüber mehrere Kanäle und mehrere Plattformen hinwegSocial Media: Austausch im Sinne des sozialen Zusammenhaltsder eigenen sozialen Gruppe unter zunehmender crossmedialerNutzung.Storytelling funktioniert über Inhalte. Geschichten sind das Social NewFormat, mit dem Inhalte am nachhaltigsten übertragen und am Media Storytellinglanglebigsten erhalten werden. Dabei übernehmen die „Kanäle“ inSocial Media und Cross Media die Aufgabe der Übermittlung derGeschichten. 4 von 28
  5. 5. NEXT MEDIA.Szenarien I-IIIKurzfassung 5 von 28
  6. 6. Szenario IThe Play is the next MediumDas Neue Storytelling macht ein altes und bekanntes Prinzip aufinnovative Art und Weise neu erlebbar. Die effektivsten Storyskönnen nicht jedem gefallen, vielmehr treffen sie exakt dieWeltsicht eines speziellen Publikums, das die Geschichte dannseinerseits verbreitet.Storytelling wird zum Identitätsbaukasten und die Geschichten zueiner Orientierungshilfe. 6 von 28
  7. 7. Szenario ITrend 1: Vom Story Telling zum Story Building Trend 3: Vom Story Telling zum Story AnimationNie zuvor konnte man Geschichten so vernetzt, Wo sich ein Enriched Content herausbildet, werden neuemultimedial und diversifiziert erzählen, gestalten und Vermittlungs- und Lern-Formate durch Storytelling möglichverbreiten. Die Story hat nun nicht mehr nur einen – und die dürfen nicht „zu anstrengend“ sein. Hier bietenAbsender und Erzähler sondern ist ein kollektives Active-Content Applications eine Möglichkeit, den UserProdukt, das sich multiperspektivisch fortschreibt. unmittelbar zu involvieren. Neben Internet-Abstimmungen, Opt-In-Verfahren und weiteren embedded Features liefernTrend 2: Vom Story Listening zum Story Gaming insbesondere animierte Stories interessante und leicht zuDer Rezipient entwickelt sich vom Empfänger zum Spieler konsumierende „Media Bits“.und kann in einem Spielraum die Geschichte durch seinSpielverhalten individuell mit entwickeln. Der Erzählcode Trend 4: Vom Story Telling zur Scripted Realitywird für den User geknackt. Die Erzählung wird Nicht die Geschichten selbst oder ihre Inhalte ändern sich,transparent, so dass intensiveres Eintauchen möglich sondern ihre Abspielmedien. Heutzutage im Zeitalter deswird. „Web of Things“ kann jedes Objekt (Plakat, Handelsregal, Denkmal) ein Medium sein und eine Geschichte bereit halten. 7 von 28
  8. 8. Szenario ITrend 5: Vom Story Telling zum Story FeedingWie das Wort schon sagt, werden beim Story FeedingGeschichtenhungrige per Feed gefüttert. Die Verköstigungfindet mit demjenigen Angebot statt, das der Userabonniert hat. Er schaltet bei seiner Lieblingsserie nichtmehr zu einer bestimmten Uhrzeit ein, sondern bekommtdie nächste Folge bequem per Feed zugestellt. 8 von 28
  9. 9. Szenario IStoryteller 1: Datennarrative Storyteller 2: RaumerzählerEs kommt zu einem Paradigmenwechsel beim Generieren Digitaler Erfahrungsraum und Erzählraum werden eins.von datenbasiertem Content. Dazu kommt mit dem mobilen Web die Möglichkeit,Datenströme werden durch die soziale, politische oder Geschichten im selben Raum zu erzählen, in dem daskulturelle Kontextualisierung aus einer innovativen Leben spielt. Der physische Lebensraum wird als Bühne fürPerspektive heraus verständlich und erzählbar gemacht. die gespielten Geschichten in ein digitales Story Layer mitDatennarrative schaffen einen neuen, empathietauglichen einbezogen.Zugriff auf die digitalisierte Datenrealität. 9 von 28
  10. 10. Szenario IStoryteller 3: Story-Kuratoren Storyteller 4: MarkenjournalistenIm Sinne eines Reader’s Digest oder Meta Feuilleton New Storytelling eröffnet der Markenkommunikation einewerden die Kuratoren von morgen Informationen neue Dimension. Der neue Kreativitätsfokus in derselektieren und neu zusammenstellen. Markenführung liegt auf Content Excellence. Durch gutEin Business Model ergibt sich durch die Verdichtung von platzierte und erzählte Markengeschichten provozieren dieContent aus dem Social Web. Dieses Medienunternehmen neuen Produktautoren Markengespräche und erobern sichder Zukunft liefert Antworten auf die Datenüberflutung einen Platz in der populären Kultur.und erkennt und kommuniziert große Geschichten aus Bits Markenpublisher bieten Unternehmen und ihren Marken ei-und Pieces. nen Raum, ihre Geschichten als „Brand Journalism“ zuDoch unabhängig davon wird eine Nachfrage nach erzählen und können sie dabei mit ihrer ureigenenprofessionellen Kräften erkennbar, die solches Kompetenz unterstützen.„Storytelling von unten“ managen, um es zu einemkollektiven Storytelling 2.0 zu verdichten.Ziel ist ein sinnstiftendes Story Building und StoryManagement als Alternative zu vereinzelten Meldungen. 10 von 28
  11. 11. Szenario IStoryteller 5: Reputation Story Manager Storyteller 6: Lern- und SpielgeschichtlerDas Vertrauen in die Quelle sowie dessen Reputation In einer lebenslangen Lernkultur werden die Erfahrungen,haben einen enormen Einfluss auf die Verbrei- die traditionell über Geschichten weitergegeben werden, zutungsbereitschaft. Deshalb ist eine wichtige mediale erfahrbaren Rollenspielen. Die „Gamification“ macht dieDienstleistung im Social Web das Herstellen von Story Story digital und interaktiv und variiert die Storyline jeCredibility. Für diese Aufgabe wird es spezialisierte nachdem, welche Reaktionen gezeigt werden.Dienstleiter geben, die die wichtigsten Einflussnehmer im Der Begriff der „Spielgeschichte“ (engl. „Which wayNetz identifizieren. Story?“), in deren Verlauf der Rezipient selber bestimmen kann, wie die Handlung weiter verlaufen soll, wird um eine Dimension erweitert: Jetzt wird der Rezipient selber zum Protagonist. 11 von 28
  12. 12. Szenario IFazit:Next Media für Story TelllingMit entsprechenden technischen Entwicklungen wird eine bessere Personalisierung und Humanisierung der Dinge(Web of Things) möglich werden, die erzählerische Verbindungen zwischen fiktionaler und faktualer Welt ziehtund dabei den Rezipienten in die Handlung mit einbezieht. Es findet dabei eine fundamentale Transformation derErzählsituation statt.Die Entwicklungen im New Storytelling konvergieren mit denjenigen im Social Media-Bereich. Die News-Story derZukunft wird in Form einer Kombination aus verbaltextlichen und audiovisuellen Dokumenten konvergieren undauf technisch-medialer Ebene eine neue Form des Narrativs schaffen. Bei dieser neuen Form der Geschichte lässtsich die User-Involviertheit auf den Klick genau messen, so dass sie ganz unmittelbar eine user-zentrierteKomponente impliziert. 12 von 28
  13. 13. Szenario IIThe Service is the next MediumDie Bereitstellung eines nahtlosen, an den persönlichen Kontext desNutzers angepassten Medienerlebnisses ist zu einer komplexenServiceleistung geworden, die nur durch strategische Allianzen erbrachtwerden kann. 13 von 28
  14. 14. Szenario IITrend 1: Mobile Devices werden zum universellen Trend 3: Enriched Content Experiences weichenMedien-Controller Medienbegriffe aufMobile Endgeräte sind zu einem universellen Der Buchmarkt boomt dank E-Readern und Tablets. DieserWerkzeugkoffer in unserem Alltag geworden. Auch bei Boom führt zu innovativen Business-Ideen mit einemder Mediennutzung übernehmen Smartphones, Tablets & gemeinsamen Ziel: Neue Erlebnisse zu kreieren, die überCo. die Funktion eines medialen Kontrollzentrums. die uns bekannte und ursprünglich gelernte Kategorie „Buch“ hinausgehen.Trend 2: Publisher werden zu User Jockeys Trend 4: Ein Medienerlebnis ohne Social-Network-Ein Nutzer vollzieht an einem Tag zahlreiche Anbindung ist wie Schreien in der WüsteWanderungsbewegungen zwischen verschiedenen Ambient Intimacy beschreibt einen künstlich hergestelltenPublishing-Plattformen. Zustand von Intimität zwischen räumlich getrennten Personen. Durch die Ubiquität des Freundeskreises werden Interessengemeinschaften zu Wahrnehmungsgemein- schaften, die sich in Echtzeit austauschen, updaten und gegenseitig inspirieren können. 14 von 28
  15. 15. Szenario II1: Objekte werden zu Medienkanälen 2: Konsequente Aufteilung der drei Publishing-Die Optionen, wie und wo Medieninhalte konsumiert Phasenwerden können, haben sich im Jahr 2022 mit jeder Es kommt zu einer konsequenten Aufteilung der dreiweiteren technologischen Innovation vermehrt. Die Phasen Content-Erstellung, Aufbereitung und Distribution,Kategorie der Post-PC Produkte (Smartphones, Tablets, da kein Anbieter mehr alles beherrschen kann. Nach undWebtops etc.) ist erfolgreich um dreidimensionale Daten- nach haben sich auf Publishingseite SpezialdienstleisterBrillen erweitert worden und auch das Internet der Dinge heraus gebildet, die die Schritte Content-Erstellung und(„Web of Things“) ist mittlerweile Realität. Aufbereitung für die Vielzahl an Touchpoints übernehmen und dabei professionelle, redaktionelle Inhalte mit User Generated Content kombinieren. 15 von 28
  16. 16. Szenario II3: Digitale Kanäle fest in den Händen der OTTs 4: Multidimensionales Publishing hat sichDie Distribution von digitalen Inhalten wird vor allem von durchgesetztden „Over the Top“-Anbietern (OTT) Apple, Facebook, Durch ihre physischen Produkte verfügen nun auchMicrosoft, Amazon und Google bestimmt. Sie hatten es als Möbelproduzenten (z.B. IKEA), Mobilitätsdienstleister (z.B.erste geschafft, ihre Kernkompetenzen sinnvoll VW, Deutsche Bahn), Hausgerätehersteller (z.B. Bosch,einzusetzen und mit einer cloudbasierten Infrastruktur zu Miele) sowie Consumer Brands (z.B. Nivea, Zara, Nestlé)einem für den User nahtlosen Medienerlebnis zu über Medien-Touchpoints, für die Inhalte produziert bzw.vernetzen. Aufgrund ihrer globalen Reichweite wurden sie aufbereitet werden müssen. Multidimensionales Publishingzu einem attraktiven Partner für alle Inhaltelieferanten – sortiert die komplizierten Rahmenbedingungen in einemvon News über Bewegtbild bis hin zu Gaming. Ihre modellhaften Publishing-Raum, der durch die dreiÖkosysteme werden weiterhin durch die Schnittstellen von Dimensionen Devices, Zielgruppen undDrittanbietern gefüttert und so aktuell und für Nutzungssituationen, beschrieben wird. Dabei werdenWerbetreibende attraktiv gehalten. situative Erwartungen von Nutzern an Inhalte in Bezug zu Geräten und Zielgruppen gesetzt. 16 von 28
  17. 17. Szenario II5: Synergieeffekte durch die Kombination vonTeilräumenDie Dynamik im Publishing-Raum ist sehr hoch und vieleSynergien entstehen aus der Kombination von einzelnenTeilräumen.• Der Gaming-Boom beeinflusste auch nachhaltig dieArt und Weise, wie Werbung in den Inhalten platziert wird.War sie früher von den Inhalten separiert und unterbrachden Medienkonsum, ist sie nun etwa in Form vonpersonalisiertem Product Placement Teil des Erlebnisses.• Für die Verlage hat vor allem das Thema CorporatePublishing stark an ökonomischer Relevanz gewonnen(Consumer Brands präsentieren sich stärker alsMedienmarken). Getreu dem Motto „Conversation is king.Content is just something to talk about” dient der mit denVerlagen erzeugte „Compelling Content” als Service undKommunikationsanlass für Brand Communities. 17 von 28
  18. 18. Szenario IIFazit:Strategische Allianzen dominieren die MedienlandschaftDie Bereitstellung eines nahtlosen, an den persönlichen Kontext des Nutzers angepassten Medienerlebnisses istzu einer komplexen Serviceleistung geworden, die nur noch durch strategische Allianzen erbracht werden kann. 18 von 28
  19. 19. Szenario IIIThe Community of Users isthe next MediumMenschen, Medien, Marken: Alle Welt kommuniziert heute mittelsSocial Media.Der Wandel der Kommunikation stellt Unternehmen und unsereGesellschaft vor nie da gewesene Herausforderungen und bietetzugleich gänzlich neue Möglichkeiten, wie Kundenkommunikation,Marketing und Innovation, aber auch politische Partizipationorganisiert werden können. 19 von 28
  20. 20. Szenario IIITrend 1: Einfluss Trend 3: Innovation und InterdisziplinaritätSocial Media fördert den Einfluss von Kunden und Social Media ermöglicht innovative und interdisziplinäreMitarbeitern auf die Marke eines Unternehmens. Lösungen sowie neuartige Geschäftsmodelle.Potentiale: Potentiale:• Social Media ist für Unternehmen ein Umfeld, in dem • Über das Internet lassen sich von Ideenfindung übersich neue Kundenbedürfnisse frühzeitig antizipieren lassen. Finanzierung bis zum Vertrieb Tätigkeiten abseitsFans und Follower bieten direktes Feedbackpotential. klassischer Wertschöpfungsketten organisieren. Das Prinzip• Der kontinuierliche Dialog bietet Unternehmen darüber Co-Creation setzt auf eine Koalition der Kooperations-hinaus die Chance, Mitarbeiter zu Markenbotschaftern zu willigen. Gemeinsame Werte bilden die Basis fürmachen. gemeinsame Wertschöpfung. .Trend 2: GeschwindigkeitSocial Media führt zu einem rapiden Anstieg derGeschwindigkeit in Wissensaustausch und Produktivität.Potentiale:• Direkte Verbindungen schaffen Abkürzungen undbeschleunigen Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse. 20 von 28
  21. 21. Szenario IIITrend 4: Soziale Werte Trend 5: TransparenzSocial Media verändert massiv die Art sozialer Kontakte der Social Media fördert öffentliche Transparenz und damit dasMenschen untereinander. Potential zur Demokratisierung der Gesellschaft, MärktePotentiale: und Unternehmen.• Wir stehen zunehmend in konstantem Austausch mit Potentiale:unserer Peer-Group. Always-in-touch beschreibt die digitale • Vorgegebene Unternehmenshierarchien werden„periphere Wahrnehmung“ der Aktionen unseres überlagert durch eine zweite Informationshierarchie, dieNetzwerks. Ihr Feedback und ihre Anerkennung sichern sich entlang von Themenführerschaften anstattunseren Status. Je nach Publikum suchen wir uns eine Organisationsdiagrammen organisiert. Beteiligung wirdpassende Rolle und justieren anhand der Reaktionen. transparent gemacht. 21 von 28
  22. 22. Szenario IIIKonsumenten MarkenunternehmenVon Datenschutz zu Datenmanagement Von Massenmarkt zu HypertargetingDer deutsche Konsument will die Hoheit über seine Die Kannibalisierung der Kanäle weicht zugunsten einesDaten behalten. Über unterschiedliche Cloudanbieter gemeinsamen Wettbewerbs um den Kunden. Diewählt er seinen persönlichen Level an Datenschutz. Marktplätze vernetzen sich. Die Unternehmen kaufenPersönliche Datenbereiniger, Datenanwälte und Daten von Google & Co und aus Social Media Plattformen,Datenver-sicherungen werden alltägliche Services. um ein genaueres Bild ihrer zielgruppenrelevanten User zu erhalten. Mit diesen treten sie in Beziehung, um ihre Marken, Produkte und Dienstleistungen kundengenau zu optimieren. 22 von 28
  23. 23. Szenario IIIPlattformenVon Infrastrukturanbietern zu DatendienstleisternGoogle, Amazon, Facebook etc. – heute bereitsMusikplattformen, Medienportale, Navigationsdienst-leister – mausern sich in Richtung Entertainment-,Mobilitäts- und Reiseanbieter und übernehmen künftigauch Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. AktiveMarktforschung erfolgt in freiwilligem Dialog und inEchtzeit. Erfolgreiche Social Media Plattformen werdenunterschiedliche Levels an Datenschutz undDatenzweitverwertung anbieten. 23 von 28
  24. 24. Ableitung Next Media allg.Paradigmenwechsel schafft Innovationsdruck• Medien-Generierer wie auch Nutzer (B2C und B2B) stehen unter Leistungs-Druck durch gestiegene Kommunikationsanforderungen auf multiplen Ebenen und hohen Anforderungen an Zeitaspekte:• Zeit ist ein Erfolgsfaktor - Innovationen und Trends entstehen rasch und erfordern schnelles Handeln (Gleichzeitigkeit; Schnelligkeit und Flexibilität)• Durch unterschiedliche Auffassungen der Nutzung und Implementierung von NEXT -MEDIA-Prinzipien entstehen Unsicherheiten und dadurch auch Weiterbildungsbedarfe• Generations-Brüche: Grundlegende Bedürfnisse nach Sicherheit, Orientierung und Stabilität prägen Sozialleben und Kultur, Wirtschaft und Marken, Gesellschaft und Politik• Konflikte und Abgrenzungs-Faktoren zwischen sozialen Gruppen können leichter aufkommen 24 von 28
  25. 25. Ableitung Next Media allg.Relevante Richtwerte• Schaffung und Nutzung von Synergien• allgemein integratives Denken und Handeln• Berücksichtigung und besondere Integration von Gruppenwerten und sozialen (Gruppen -)Dynamiken• Akzeptanz und Nutzung vom Bedürfnis nach Transparenz• Flexibilität• Schnelle Reaktionsfähigkeiten• Schaffung und Nutzung offener Prinzipien (zum Beispiel Agile, Kanban, Open Source) bei der Verfolgung von Projekten, Medien, Marken und Infrastrukturen• Integration und Nutzung verteilter Kleinsysteme und horizontaler Organisations - und Systemstrukturen 25 von 28
  26. 26. Methodik und KonzeptMethodikDatenbankrecherche, Delphi-Panel, Deskresearch, Expertenbefragung,Graphical Recording, Integrale Analysen, Interviews, Marktforschung,Medien-Monitoring, Medien-scan, Netzplantechnik, Sozio-ökonom.Extrapolation, Sozio-ökonom. Qualitätsebenen, Systemanalyse,Szenarien, Visualisierung, Wechselwirkungsanalyse.Konzept:NEXTMEDIA-Projektteam des Roundtable Trendforschung Hamburg 26 von 28
  27. 27. Autoren und BereichsteamsAutoren und Bereichsteams – TrendONE / trendone.com Szenario Cross Media, Cross Media-Thesen für Expertenpanel, TrendsRoundtable Trendforschung Hamburg trendquest / http://trendquest.eu Szenario Social Media, Social-Media-Thesen für Expertenpanel u. defin.Avenarius / zukunftslotse.de Trends Social Media; Sozio-ökonomische Sichtweise undSzenario Storytelling, Workshopkonzept, Einflussfaktoren, Zusammenfassung; Ableitung Next Media allg.Arbeitsvorlagen ArbeitsvorlagenEARSandEYES / earsandeyes.com Projektmanagement:Vorbereitung, Durchführung & Auswertung Expertenpanel, Moderation, Walter Matthias Kunze und Jasmin Fincke, trendquestAufzeichnung per DVD Projekt-Kooordination und -Kommunikation innen/außen: Redaktion derINDEED / indeed-innovation.com Studie, Koordination externe Dienstleister (Graphical Recording,Workshopkonzept, Arbeits-Visuals, Videoclips, Lektorat)Präsentations-Kurzform der Studie als PPTSTURMundDRANG / sturmunddrang.deSzenario New Storytelling, New-Storytelling-Thesen für Expertenpanel,TrendsTRENDBÜRO / trendbuero.comSzenario Social Media, Social-Media-Thesen für Expertenpanel, Trends 27 von 28
  28. 28. ImpressumRoundtable Trendforschung HamburgSprecher:Walter Matthias KunzeT.:+49-172-5207087E: wmk@trendquest.euAnsprechpartner:Hansestadt Hamburg, Senatskanzlei Amt für MedienDr. Carsten Brosda, Leiter Amt für MedienJens Unrau, Neue Medien und IT-WirtschaftInhalte: ©2011-2012 Roundtable Trendforschung Hamburg/Hansestadt HamburgUrheberrechte & Copyright für alle von Roundtable Trendforschung Hamburg präsentierten Trends, Studien, Visualisierungen sowie Fachbegriffe, Daten, Konzepte ausschließlich beimRoundtable Trendforschung Hamburg/Hansestadt Hamburg. Jegliche freie oder ggf. zu honorierende Kopie auch nur in Auszügen außerhalb rein privater Zwecke nur nach schriftlicherFreigabe durch den Roundtable Trendforschung Hamburg und der Hansestadt Hamburg. 28 von 28

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