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Den Bock zum Gärtner machen■ Darf man das?■ Was bedeutet das?Karl Lemmen           ©DAH   15.12.2011   2
Den Bock zum Gärtner machen■ Der Ziegenbock ist für das Gärtnern naturgemäß  völlig ungeeignet. Die Wendung spielt mit der...
Bezug zur HIV-Prävention ? ■ 85% Böcke! ■ Garten der Lüste! ■ Betroffene zu   Beteiligten machen? ■ Nähe zum Thema   disqu...
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Partizipative Qualitätsentwicklung= Partizipation als Qualitätsmerkmal                       ■ www.pq-hiv.de              ...
Der „Vierschritt“ der PQE 1. Epidemiologie    Wer ist betroffen? 2. Bedarf    Was braucht unsere Zielgruppe? 3. Ziele    W...
Beratung: “Call an expert”■ Externe Unterstützung bei der Klärung eines lokalen  Problems    ■ Z.B. Sittenstrolche München...
Was zeichnet PQE aus?■ Maßgeschneiderte Prozesse    ■ An lokale Bedingungen und Bedürfnisse anpassen    ■ Zentrale Rolle l...
Grenzen der PQE“Dreiecksfähigkeit”  = Trianguläre Kompetenz■ Geldgeber: Feldkompetenz  und Wissen um Grenzen■ Zielgruppe: ...
Grenzen der PQE■ Bedürfnisse der Zielgruppe■ Kein Mißbrauch der Partizipation■ Begrenzte Ressourcen■ Schutz von Mitarbeite...
Neugierig geworden?www.partizipative-qualitaetsentwicklung.de / www.pq-hiv.infoKarl Lemmen                            ©DAH...
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  1. 1. Den Bock zum Gärtner machen? Möglichkeiten und Grenzenpartizipativer Qualitätsentwicklung? Karl Lemmen Gesundheitsförderung und Selbsthilfeförderung Perspektiven entwickeln – Partnerschaften stärken 18. April 2012
  2. 2. Den Bock zum Gärtner machen■ Darf man das?■ Was bedeutet das?Karl Lemmen ©DAH 15.12.2011 2
  3. 3. Den Bock zum Gärtner machen■ Der Ziegenbock ist für das Gärtnern naturgemäß völlig ungeeignet. Die Wendung spielt mit der Tatsache, dass der Bock die Gemüsebeete und die Zierpflanzen kahl frisst und zertrampelt. ■ http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/natur/lebewesen/i ndex,page=3536736.htmlKarl Lemmen ©DAH 15.12.2011 3
  4. 4. Bezug zur HIV-Prävention ? ■ 85% Böcke! ■ Garten der Lüste! ■ Betroffene zu Beteiligten machen? ■ Nähe zum Thema disqualifizierend?Karl Lemmen ©DAH 15.12.2011 4
  5. 5. 1983 – 1986:Wer ist der bessere Akteur für die Prävention?Die Schwulen selbst oder der Staat?Karl Lemmen ©DAH 15.12.2011 5
  6. 6. Prävention im Garten der Lüste … “Betroffene” wissen zumindest, was nicht funktioniert!Karl Lemmen ©DAH 15.12.2011 6
  7. 7. Drogengebraucher:Prävention in der eigenen SzeneKonzept der Drogenmündigkeit Karl Lemmen ©DAH 15.12.2011 7
  8. 8. Einbeziehung der Gartenbesitzer= Community-Beteiligung■ Szenewirte■ Saunabesitzer■ Clubbetreiber■ Puffmütter■ Frisöre■ Kulturschaffende■ Usw. Karl Lemmen ©DAH 15.12.2011 8
  9. 9. Grenzen: keine “lebendige Communitiy” vorhanden■ Community setzt gemeinsame Traditionen, Werte und Interessen voraus■ PAKOMI: Forschungsprojekt WZB – Deutsche AIDS-Hilfe 2009 - 2011■ Bedingungen der Präventionsarbeit für/mit Migrantinnen und Migranten verbessern■ “Communitybuilding” steht im Vordergrund Karl Lemmen ©DAH 15.12.2011 9
  10. 10. Warum ist Beteiligung so wichtig?■ Ständige Verbesserung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention gelingt nur durch Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Projekt Böcken (Zielgruppe) Geldgeber Karl Lemmen ©DAH 15.12.2011 10
  11. 11. Herausforderung:Das richtige Maß an Partizipation Stufen der PartizipationStufe 9: SelbstorganisationStufe 8: EntscheidungsmachtStufe 7: Teilweise EntscheidungskompetenzStufe 6: PartnerschaftStufe 5: MitbestimmungStufe 4: AnhörungStufe 3: InformationStufe 2: Erziehen, BehandelnStufe 1: InstrumentalisierungKarl Lemmen ©DAH 15.12.2011 11
  12. 12. Partizipative Qualitätsentwicklung= Partizipation als Qualitätsmerkmal ■ www.pq-hiv.de ■ Handbuch ■ Theorie & Konzepte ■ Methoden ■ Praxisbeispiele ■ Links & Literatur ■ Englische Übersetzung in Vorbereitung !Karl Lemmen ©DAH 15.12.2011 12
  13. 13. Der „Vierschritt“ der PQE 1. Epidemiologie Wer ist betroffen? 2. Bedarf Was braucht unsere Zielgruppe? 3. Ziele Was wollen wir vor Ort erreichen? 4. Evaluation Wie wissen wir, „wirkt“?Karl Lemmen ©DAH 15.12.2011 13
  14. 14. Beratung: “Call an expert”■ Externe Unterstützung bei der Klärung eines lokalen Problems ■ Z.B. Sittenstrolche München: Evaluation der Vorort Prävention■ Unterstützung bei der lokalen Organisationsentwicklung ■ z.B. Aufbau eines neuen Schnelltest-Angebotes mit dem lokalen GesundheitsamtKarl Lemmen ©DAH 15.12.2011 14
  15. 15. Was zeichnet PQE aus?■ Maßgeschneiderte Prozesse ■ An lokale Bedingungen und Bedürfnisse anpassen ■ Zentrale Rolle lokaler Experten■ Umsetzbare Methoden ■ Müssen in den Alltag integrierbar sein ■ Dürfen nicht zur zusätzlichen Belastung werden■ Praxisbasierte Evidenz ■ Evidenz wird auch aus praktischen Arbeit gewonnenKarl Lemmen ©DAH 15.12.2011 15
  16. 16. Grenzen der PQE“Dreiecksfähigkeit” = Trianguläre Kompetenz■ Geldgeber: Feldkompetenz und Wissen um Grenzen■ Zielgruppe: Bereitschaft, sich für die Interesse der Gruppe zu engagieren■ Projekt: Stresstoleranz und ModerationsfähigkeitenKarl Lemmen ©DAH 15.12.2011 16
  17. 17. Grenzen der PQE■ Bedürfnisse der Zielgruppe■ Kein Mißbrauch der Partizipation■ Begrenzte Ressourcen■ Schutz von Mitarbeiter/innen vor Überforderung ■ Gesundheit für alle! ■ Die Kirche im Dorf lassen!Karl Lemmen ©DAH 15.12.2011 17
  18. 18. Neugierig geworden?www.partizipative-qualitaetsentwicklung.de / www.pq-hiv.infoKarl Lemmen ©DAH 15.12.2011 18

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