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„People Centered Planning“ in Digitalen Welten
APG Digital Planning Workshop @ Tribal DDB Hamburg, 27.11.2010
Christian Riedel, 2010
Montag, 29. November 2010
Die Halbwertszeit für Leitfäden ist kurz.
Deshalb spreche ich heute über meine
Denkeweise und freue mich auf den Austausch.
Montag, 29. November 2010
Danke @SteffenStaeuber!
Diese Kerngedanken seiner
Präsentation sind meine
Anknüfungspunkte:
• DO something for the people!
• Develop a new mindset
• Dig out deeper digital insights
• Guide & Inspire the Creative Department
• Take a new role in the creative process
@steffenstaeuber
Montag, 29. November 2010
Ich sehe meist drei Einstiege in eine (digitale) Lösung.
Copy
a
Case
Tech.
Brand
(aka the Client)
People
Slightly Inspired by IDEO
Montag, 29. November 2010
Ich sehe meist drei Einstiege in eine (digitale) Lösung.
Copy
a
Case
Tech.
Brand
(aka the Client)
People
Slightly Inspired by IDEO
Irgendwo hier liegt das, was
ich „People Centered
Planning“ nenne.
Das Mindset einen Strategie-
Entwurf, der vom
Menschen aus zu denken.
Montag, 29. November 2010
Ich möchte Euch in 2 Kapiteln
einladen, mit mir in meine Idee des „People
Centred Planning* einzutauchen und
zwei neue Planner-Rollen im
Kreativprozess auszuprobieren, die helfen
können digitale Lösungen zu entwickeln,
die Leute anziehen.
*Ich habe diese Präsentation vor Plannern (Agenturstrategen) gehalten.
Es funktioniert aber für jeden, der einen Plan für seine digitale Markenpräsenz
entwerfen will.
Montag, 29. November 2010
Die Reise beginnt...
Montag, 29. November 2010
Kapitel 1:
Das Istanbul-Gefühl
Warum Planner den Menschen im Netz nicht vergessen
dürfen.
Montag, 29. November 2010
Kapitel 1:
Das Istanbul-Gefühl
Warum Planner den Menschen im Netz nicht vergessen
dürfen.
Im Spätsommer
2006 stand ich auf
dem Galata Turm in
Istanbul.
Montag, 29. November 2010
h"p://www.flickr.com/photos/kh1234567890/7471120/sizes/l/in/photostream/
Ich hatte einen fantastischen Überblick.
Mit dem Reiseführer in der Hand konnte
ich jedes Viertel, jede Sehenswürdigkeit
erkennen...
Montag, 29. November 2010
h"p://www.flickr.com/photos/kh1234567890/7471120/sizes/l/in/photostream/
...Aber ich hatte keine Ahnung von dem
was die Menschen am Fuß des Turm
bewegt oder interessiert.
Montag, 29. November 2010
Wenn ich heute über „digitale Lösungen“ und
Social Media Stratgien nachdenke, überfällt
mich manchmal ein ähnliches Gefühl.
Montag, 29. November 2010
Trotz aller Studien und Statistiken ist es wie auf dem Galata-Turm zu
stehen. Ich habe einen guten Überblick über Mileus oder
Mediennutzung...
Montag, 29. November 2010
...und trotzdem immer noch keine
Ahnung, was die Menschen am Fuß des
Turm wirklich bewegt oder interessiert.
Montag, 29. November 2010
Wie findet man dann einen strategischen Ansatz für
eine Lösung finden, die nicht sofort weggeklickt
wird? Für etwas, für das sich Leute interessieren?
Montag, 29. November 2010
h"p://www.flickr.com/photos/kurlvink/3247949090/sizes/l/in/photostream/
Ich glaube „People Centered Planning“ beginnt
damit, die Treppen hinab zu steigen.
Montag, 29. November 2010
Ich, 2006
Und den strategischen Ansatz dort zu suchen,
wo uns echte Menschen begegnen: Auf der
Straße....
Montag, 29. November 2010
Dramatisierung!
...oder im Social Web.
Montag, 29. November 2010
Warum ist das gerade im digitalen Raum wichtig?
Montag, 29. November 2010
Weil im digitalen Raum eine andere Kommunikations-
Modus vorherrscht: Man kann nur ein Angebot
machen. Der andere muss zugreifen* - freiwillig, weil
es interessiert.
* Im Marketing-Sprech: PULL-Prinzip
Montag, 29. November 2010
We don’t do advertising any
more. We just do cool stuff....
Simon Penstridge UK marketing director, Nike
Montag, 29. November 2010
Telling Doing
Die Agentur verbreitet im Sinne der
Marke „Nachrichten“.
Dabei gilt:
Berechenbarkeit ( + )
Vertrauen ( - )
Engagement ( - )
Die Agentur schafft im Sinne der
Marke „Cool Stuff“-Angebote.
Dabei gilt:
Berechenbarkeit ( - )
Vertrauen ( + )
Engagement ( + )
Online gilt: Action speaks louder than words.
www.nikegrid.com
Montag, 29. November 2010
Mit allen Überraschungen!
Denn wer ein Angebot macht und zum Mitmachen
einlädt, kann vom Ergebnis überrascht werden.
Montag, 29. November 2010
Und wer ein Angebot macht, geht das Risiko ein,
einen Flop zu landen, den niemand mitbekommt....
Montag, 29. November 2010
Denn eins ist sicher:
Die gefeiertsten Best Practice Cases sind
„Schwarze Schwäne“ - ein Überraschungserfolg
der im Nachhinein als geplant dargestellt wird.
Based on the book by Nassim N. Taleb a Black Swan
even has the following criteria:
1. The event is a surprise (to the observer).
2. The event has a major impact.
3. After the fact, the event is rationalized by
hindsight, as if it had been expected.Ein super Geschenk für sehr
risikobewusste Entscheider.
Montag, 29. November 2010
Doch davon
sollte man sich
nicht aufhalten
lassen „Cool
Stuff“ zu
machen.
Montag, 29. November 2010
Aber „Doing Cool Stuff“ erweitert sich der Strategie-
und Kreationsprozess um das
„Digital Cool Stuff Design.“
Brand
Cool Stuff
People
encoding Decoding
Feedback
Montag, 29. November 2010
Cool Stuff
Opportunity
Consumer
Insight
Welches Bedürfnis
macht die Marke/das
Produkt attraktiv?
Wo ist die Gelegenheit
was cooles zu machen?
Und Planner müssen einen neuen Nuggets finden:
Montag, 29. November 2010
Wo finde ich die nächste
„Cool Stuff Opportunity“ ?
Die Frage stellen sich Autoren, wie Anika Decker. Sie
hat Keinohrhasen geschrieben.
Montag, 29. November 2010
Wo finde ich die nächste „Cool
Stuff Opportunity“ ?
Die Frage stellen sich auch Designer wie Tim Brown (CEO von
IDEO ) schon länger....
Montag, 29. November 2010
h"p://www.flickr.com/photos/ogomogo/3821053104/sizes/o/in/photostream/
Das Interessante:IDEO beginnt die Suche nicht im Turm, sondern auf der„Straße“. Dort sie suchen nach der kleinen Gelegenheit, diesich mit einem eleganten Design vergrößern/verbessern lässt.
Montag, 29. November 2010
Fassen wir zusammen:
Montag, 29. November 2010
Wenn sich auf der Suche nach
digitalen Lösungen,
Fassen wir zusammen:
Montag, 29. November 2010
Wenn sich auf der Suche nach
digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt,
Fassen wir zusammen:
Montag, 29. November 2010
Wenn sich auf der Suche nach
digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen,
Fassen wir zusammen:
Montag, 29. November 2010
Wenn sich auf der Suche nach
digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen,
dahin gehen, wo echte Menschen sind,
Fassen wir zusammen:
Montag, 29. November 2010
Wenn sich auf der Suche nach
digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen,
dahin gehen, wo echte Menschen sind,
um dort nach „COOL STUFF
OPPORTUNITIES“ suchen.
Fassen wir zusammen:
Montag, 29. November 2010
Wenn sich auf der Suche nach
digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen,
dahin gehen, wo echte Menschen sind,
um dort nach „COOL STUFF
OPPORTUNITIES“ suchen.
Fassen wir zusammen:
Aber	
  wie?	
  	
  	
  
Montag, 29. November 2010
Kapitel 2:
Von Feldforschern und
Dramaturgen.
Zwei Rollen für den People Centered Planner.
Montag, 29. November 2010
Am Fuße des Galata-Turmes startet der
,People Centered Planner‘ ins Unbekannte.
Montag, 29. November 2010
h"p://www.flickr.com/photos/donsolo/2334687676/sizes/l/in/photostream/
Als Feldforscher, der
Menschen beobachtet und nach
„Cool Stuff Opportunities“ sucht.
Montag, 29. November 2010
h"p://www.flickr.com/photos/donsolo/2334687676/sizes/l/in/photostream/
Seine Geisteshaltung: Offen für alles.
Montag, 29. November 2010
Was machen die Leute hier genau?
Warum tun sie es?
Was bedeutet das Erlebnis für sie?
Wo sehe die Gelegenheit ihr Erlebnis zu
bereichern?
Die Waffe: Ein Tagebuch,
Montag, 29. November 2010
Cool Stuff Opportunity Diary
Leute Kontexte Aktivitäten
Bedeutungen
Opportunities
Date
Und ein Workframe.
Montag, 29. November 2010
h"p://www.slideshare.net/KlausJan/netnographie-­‐design-­‐camp#2Folie:	
  Klaus	
  Janowitz
Seine Methoden stammen aus der Ehnographie, die
Erkenntnisse vor Ort sammelt.
Dabei geht es nicht um repräsentative Ergebnisse,
sondern, um den einen ungesehenen Einblick.
Montag, 29. November 2010
COOL STUFF
Opportunities
Dichte
Beschreibung
Beobachten
Interpretieren
End of Science
Aufschreiben
Im Gegensatz zur Wissenschaft wird solange
beobachtet, bis die Opportunity da ist.
Montag, 29. November 2010
In Real Life sieht das so aus:
http://www.youtube.com/watch?v=U6wyae6dk0U
Montag, 29. November 2010
Leute Kontexte Aktivitäten
Bedeutungen
Cool Stuff Opportunity
Studenten Auf dem
Campus
Auf dem Bike mit
einem
Becher.
Umständliches
Handling
Ärgernis. Schmutzige Sachen.
Ein Becher-Halter
Montag, 29. November 2010
Es funktioniert auch in Online-Communities.
Montag, 29. November 2010
Der „Sagen oder Wagen“-Framework
Leute Kontexte Aktivitäten
Bedeutungen
Opportunities
Teenager wie:
Schüler in VZ-Gruppen:
"Wir sind nicht peinlich...ihr seid
einfach nur unlustig!"
Teenager spielen Peinlichkeiten als Mutprobe aus. Sie haben keinen organisierten Raum
dafür.
Janine F. schrieb am10.11.2009 um
21:04 Uhr
Ich hatte mal Tanzunterricht. Vorher hab
ich mich noch im diesen Klo-Kabieen da
umgezogen und bin dann rausgegangen.
Plötzlich hör ich hinter mir so ein
dummes lachen. Ich dreh mich um und
seh dass mir Klo-Papier aus der Hose
hing -.- Voll Peinlich :)
Spiele im Foren-Threat
•Mit den Füßen Chatten
•Was würdet ihr mit dem User
vor euch machen: Tanzen,
kitzeln, Knutschen....
•Hau den Kopf auf die Tastatur
•Schreib mit der Zunge
•Srtg-V Spiel Drücken und
abschicken.
Ein Spiel das Teens bewusst in
Peinliche Situationen bringt.
Montag, 29. November 2010
Das ist die Minimal-Ausrüstung
Ein Log In zu jeder Plattform
Tagebuch
Aufmerksamkeit
und Zeit
Data-Mining Tools
Evernote.com Curio.com
Montag, 29. November 2010
Das Google Keyword-Tool für Adwords
gibt Einblick wonach Menschen
wirklich suchen.
Montag, 29. November 2010
compfight.com zeigt, welche
Bildkonzepte Menschen mit einem
Thema verbinden.
Montag, 29. November 2010
In den guten alten Foren diskutieren die
Hard-Core Fans.
Montag, 29. November 2010
Auf Facebook kann jeder Gruppen
beobachten.
Montag, 29. November 2010
Und Twitter versorgt einen mit
spontanen Einfällen von Menschen zu
einem Thema.
Montag, 29. November 2010
Doch mit der Opportunity fängt die Arbeit erst an.
Montag, 29. November 2010
Denn digitale Plattformen bleiben ,always in beta‘.
Montag, 29. November 2010
*The Artist formaly known as „the Voice of the Consumer“
Deshalb sollte der Planner als Dramaturg
(TAFNATVOTC*) den Prozess begleiten und dafür
sorgen, dass eine Opportunity nicht ihre
Coolness verliert.
Montag, 29. November 2010
*The Artist formaly known as „the Voice of the Consumer“
Deshalb sollte der Planner als Dramaturg
(TAFNATVOTC*) den Prozess begleiten und dafür
sorgen, dass eine Opportunity nicht ihre
Coolness verliert.
Planner
Montag, 29. November 2010
*The Artist formaly known as „the Voice of the Consumer“
Deshalb sollte der Planner als Dramaturg
(TAFNATVOTC*) den Prozess begleiten und dafür
sorgen, dass eine Opportunity nicht ihre
Coolness verliert.
Planner
Creative Guy with
bad Hair-Cut
Montag, 29. November 2010
Er ist ein Interessen-Jongleur.
Monetäres Interesse
Reichweiten Interesse
Vergnügen bereiten
Interessant sein
Beziehungen pflegen
Profilieren
Brand
Kreation
People
Artistisches Interesse
Montag, 29. November 2010
Wo kommen die Leute her?
Was erleben sie hier?
Warum sollten sie bleiben?
Warum sollten sie ihren Freunden
davon berichten?
Was müssen wir für sie verbessern?
Wie reagieren wir auf Feedback?
Er stellt die Fragen eines guten
Gastgebers, die jeden Kreativen nerven
müssen.
Montag, 29. November 2010
Dramaturg
Stratege ROI
Bedeutung
Message
Story
Kanal
Bühne
Antizipation
Partizipation
Targets
Community
Rational
Empatisch
Und arbeitet mit einem anderen
Vokabular.
Montag, 29. November 2010
Story
Spannung StrukturEmphatie
Konflikt
Offenheit/Fragen
Warten
Feedback
Wiedererkennbarkeit
Notlage
PosiQve	
  EigenschaSen
ExposiQon
Konflikt
Lösung
Genre
Und beschäftigt sich mit den
Grundkategorien jede guten Story.
Montag, 29. November 2010
So überwacht er die „Cool Stuff Experience“.
Stage
Story Ästhetic
Mechanic Technology
Jedes Erlebnis lässt sich in diese vier Quadranten
aufteilen. Das Modell stammt von Game-Designer
Jesse Schell
Montag, 29. November 2010
h"p://www.flickr.com/photos/bking/1159696496/sizes/o/in/photostream/
Damit das Ergebnis Spaß macht!
Montag, 29. November 2010
Text
http://www.flickr.com/photos/vshioshvili/360466034/sizes/l/in/photostream/
Und der Planner Nachts mehr sieht als
den Galata-Turm.
Montag, 29. November 2010
Fassen wir zusammen:
Montag, 29. November 2010
Wenn sich auf der Suche nach
digitalen Lösungen,
Fassen wir zusammen:
Montag, 29. November 2010
Wenn sich auf der Suche nach
digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt,
Fassen wir zusammen:
Montag, 29. November 2010
Wenn sich auf der Suche nach
digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen,
Fassen wir zusammen:
Montag, 29. November 2010
Wenn sich auf der Suche nach
digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen,
dahin gehen, wo echte Menschen sind,
Fassen wir zusammen:
Montag, 29. November 2010
Wenn sich auf der Suche nach
digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen,
dahin gehen, wo echte Menschen sind,
um dort nach „COOL STUFF
OPPORTUNITIES“ suchen.
Fassen wir zusammen:
Montag, 29. November 2010
Montag, 29. November 2010
Als Feldforscher beobachtet
das Verhalten echter Menschen.
Montag, 29. November 2010
Als Feldforscher beobachtet
das Verhalten echter Menschen.
Und dokumentiert es strukturiert.
Montag, 29. November 2010
Als Feldforscher beobachtet
das Verhalten echter Menschen.
Und dokumentiert es strukturiert.
COOL STUFF
Opportunity
Bis eine Cool-Stuff-Opportunity da ist.
Montag, 29. November 2010
Als Feldforscher beobachtet
das Verhalten echter Menschen.
Und dokumentiert es strukturiert.
COOL STUFF
Opportunity
Bis eine Cool-Stuff-Opportunity da ist.
Deren Umsetzung wird als
Dramaturg begleitet.
Montag, 29. November 2010
Als Feldforscher beobachtet
das Verhalten echter Menschen.
Und dokumentiert es strukturiert.
COOL STUFF
Opportunity
Bis eine Cool-Stuff-Opportunity da ist.
Deren Umsetzung wird als
Dramaturg begleitet.
Er überwacht die Experience
Montag, 29. November 2010
Als Feldforscher beobachtet
das Verhalten echter Menschen.
Und dokumentiert es strukturiert.
COOL STUFF
Opportunity
Bis eine Cool-Stuff-Opportunity da ist.
Deren Umsetzung wird als
Dramaturg begleitet.
Er überwacht die Experience Damit das Ergebnis richtig Spaß macht.
Montag, 29. November 2010
Das ist „People Centered Planning“
Montag, 29. November 2010
Und einen Flug nach Istanbul gibt es ab
184 €*
* funktioniert aber auch in Hamburg
Montag, 29. November 2010
Danke!
Christian Riedel
Creative Consultant
[Planning | Storytelling | Ideaspotting]
@mindcaffeine on twitter
creativeglasses.blogspot.com
Montag, 29. November 2010
Die coolen Istanbul-Fotos:
1. http://www.flickr.com/photos/tagryn/2684241904/lightbox/
2.http://www.flickr.com/photos/maistora/2876747379/sizes/l/in/photostream/
3.http://www.flickr.com/photos/emotionblogster/17654223/sizes/l/in/photostream/
Montag, 29. November 2010

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People Centered Planning in digitalen Welten.

  • 1. „People Centered Planning“ in Digitalen Welten APG Digital Planning Workshop @ Tribal DDB Hamburg, 27.11.2010 Christian Riedel, 2010 Montag, 29. November 2010
  • 2. Die Halbwertszeit für Leitfäden ist kurz. Deshalb spreche ich heute über meine Denkeweise und freue mich auf den Austausch. Montag, 29. November 2010
  • 3. Danke @SteffenStaeuber! Diese Kerngedanken seiner Präsentation sind meine Anknüfungspunkte: • DO something for the people! • Develop a new mindset • Dig out deeper digital insights • Guide & Inspire the Creative Department • Take a new role in the creative process @steffenstaeuber Montag, 29. November 2010
  • 4. Ich sehe meist drei Einstiege in eine (digitale) Lösung. Copy a Case Tech. Brand (aka the Client) People Slightly Inspired by IDEO Montag, 29. November 2010
  • 5. Ich sehe meist drei Einstiege in eine (digitale) Lösung. Copy a Case Tech. Brand (aka the Client) People Slightly Inspired by IDEO Irgendwo hier liegt das, was ich „People Centered Planning“ nenne. Das Mindset einen Strategie- Entwurf, der vom Menschen aus zu denken. Montag, 29. November 2010
  • 6. Ich möchte Euch in 2 Kapiteln einladen, mit mir in meine Idee des „People Centred Planning* einzutauchen und zwei neue Planner-Rollen im Kreativprozess auszuprobieren, die helfen können digitale Lösungen zu entwickeln, die Leute anziehen. *Ich habe diese Präsentation vor Plannern (Agenturstrategen) gehalten. Es funktioniert aber für jeden, der einen Plan für seine digitale Markenpräsenz entwerfen will. Montag, 29. November 2010
  • 7. Die Reise beginnt... Montag, 29. November 2010
  • 8. Kapitel 1: Das Istanbul-Gefühl Warum Planner den Menschen im Netz nicht vergessen dürfen. Montag, 29. November 2010
  • 9. Kapitel 1: Das Istanbul-Gefühl Warum Planner den Menschen im Netz nicht vergessen dürfen. Im Spätsommer 2006 stand ich auf dem Galata Turm in Istanbul. Montag, 29. November 2010
  • 10. h"p://www.flickr.com/photos/kh1234567890/7471120/sizes/l/in/photostream/ Ich hatte einen fantastischen Überblick. Mit dem Reiseführer in der Hand konnte ich jedes Viertel, jede Sehenswürdigkeit erkennen... Montag, 29. November 2010
  • 11. h"p://www.flickr.com/photos/kh1234567890/7471120/sizes/l/in/photostream/ ...Aber ich hatte keine Ahnung von dem was die Menschen am Fuß des Turm bewegt oder interessiert. Montag, 29. November 2010
  • 12. Wenn ich heute über „digitale Lösungen“ und Social Media Stratgien nachdenke, überfällt mich manchmal ein ähnliches Gefühl. Montag, 29. November 2010
  • 13. Trotz aller Studien und Statistiken ist es wie auf dem Galata-Turm zu stehen. Ich habe einen guten Überblick über Mileus oder Mediennutzung... Montag, 29. November 2010
  • 14. ...und trotzdem immer noch keine Ahnung, was die Menschen am Fuß des Turm wirklich bewegt oder interessiert. Montag, 29. November 2010
  • 15. Wie findet man dann einen strategischen Ansatz für eine Lösung finden, die nicht sofort weggeklickt wird? Für etwas, für das sich Leute interessieren? Montag, 29. November 2010
  • 16. h"p://www.flickr.com/photos/kurlvink/3247949090/sizes/l/in/photostream/ Ich glaube „People Centered Planning“ beginnt damit, die Treppen hinab zu steigen. Montag, 29. November 2010
  • 17. Ich, 2006 Und den strategischen Ansatz dort zu suchen, wo uns echte Menschen begegnen: Auf der Straße.... Montag, 29. November 2010
  • 18. Dramatisierung! ...oder im Social Web. Montag, 29. November 2010
  • 19. Warum ist das gerade im digitalen Raum wichtig? Montag, 29. November 2010
  • 20. Weil im digitalen Raum eine andere Kommunikations- Modus vorherrscht: Man kann nur ein Angebot machen. Der andere muss zugreifen* - freiwillig, weil es interessiert. * Im Marketing-Sprech: PULL-Prinzip Montag, 29. November 2010
  • 21. We don’t do advertising any more. We just do cool stuff.... Simon Penstridge UK marketing director, Nike Montag, 29. November 2010
  • 22. Telling Doing Die Agentur verbreitet im Sinne der Marke „Nachrichten“. Dabei gilt: Berechenbarkeit ( + ) Vertrauen ( - ) Engagement ( - ) Die Agentur schafft im Sinne der Marke „Cool Stuff“-Angebote. Dabei gilt: Berechenbarkeit ( - ) Vertrauen ( + ) Engagement ( + ) Online gilt: Action speaks louder than words. www.nikegrid.com Montag, 29. November 2010
  • 23. Mit allen Überraschungen! Denn wer ein Angebot macht und zum Mitmachen einlädt, kann vom Ergebnis überrascht werden. Montag, 29. November 2010
  • 24. Und wer ein Angebot macht, geht das Risiko ein, einen Flop zu landen, den niemand mitbekommt.... Montag, 29. November 2010
  • 25. Denn eins ist sicher: Die gefeiertsten Best Practice Cases sind „Schwarze Schwäne“ - ein Überraschungserfolg der im Nachhinein als geplant dargestellt wird. Based on the book by Nassim N. Taleb a Black Swan even has the following criteria: 1. The event is a surprise (to the observer). 2. The event has a major impact. 3. After the fact, the event is rationalized by hindsight, as if it had been expected.Ein super Geschenk für sehr risikobewusste Entscheider. Montag, 29. November 2010
  • 26. Doch davon sollte man sich nicht aufhalten lassen „Cool Stuff“ zu machen. Montag, 29. November 2010
  • 27. Aber „Doing Cool Stuff“ erweitert sich der Strategie- und Kreationsprozess um das „Digital Cool Stuff Design.“ Brand Cool Stuff People encoding Decoding Feedback Montag, 29. November 2010
  • 28. Cool Stuff Opportunity Consumer Insight Welches Bedürfnis macht die Marke/das Produkt attraktiv? Wo ist die Gelegenheit was cooles zu machen? Und Planner müssen einen neuen Nuggets finden: Montag, 29. November 2010
  • 29. Wo finde ich die nächste „Cool Stuff Opportunity“ ? Die Frage stellen sich Autoren, wie Anika Decker. Sie hat Keinohrhasen geschrieben. Montag, 29. November 2010
  • 30. Wo finde ich die nächste „Cool Stuff Opportunity“ ? Die Frage stellen sich auch Designer wie Tim Brown (CEO von IDEO ) schon länger.... Montag, 29. November 2010
  • 31. h"p://www.flickr.com/photos/ogomogo/3821053104/sizes/o/in/photostream/ Das Interessante:IDEO beginnt die Suche nicht im Turm, sondern auf der„Straße“. Dort sie suchen nach der kleinen Gelegenheit, diesich mit einem eleganten Design vergrößern/verbessern lässt. Montag, 29. November 2010
  • 32. Fassen wir zusammen: Montag, 29. November 2010
  • 33. Wenn sich auf der Suche nach digitalen Lösungen, Fassen wir zusammen: Montag, 29. November 2010
  • 34. Wenn sich auf der Suche nach digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, Fassen wir zusammen: Montag, 29. November 2010
  • 35. Wenn sich auf der Suche nach digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen, Fassen wir zusammen: Montag, 29. November 2010
  • 36. Wenn sich auf der Suche nach digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen, dahin gehen, wo echte Menschen sind, Fassen wir zusammen: Montag, 29. November 2010
  • 37. Wenn sich auf der Suche nach digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen, dahin gehen, wo echte Menschen sind, um dort nach „COOL STUFF OPPORTUNITIES“ suchen. Fassen wir zusammen: Montag, 29. November 2010
  • 38. Wenn sich auf der Suche nach digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen, dahin gehen, wo echte Menschen sind, um dort nach „COOL STUFF OPPORTUNITIES“ suchen. Fassen wir zusammen: Aber  wie?       Montag, 29. November 2010
  • 39. Kapitel 2: Von Feldforschern und Dramaturgen. Zwei Rollen für den People Centered Planner. Montag, 29. November 2010
  • 40. Am Fuße des Galata-Turmes startet der ,People Centered Planner‘ ins Unbekannte. Montag, 29. November 2010
  • 41. h"p://www.flickr.com/photos/donsolo/2334687676/sizes/l/in/photostream/ Als Feldforscher, der Menschen beobachtet und nach „Cool Stuff Opportunities“ sucht. Montag, 29. November 2010
  • 43. Was machen die Leute hier genau? Warum tun sie es? Was bedeutet das Erlebnis für sie? Wo sehe die Gelegenheit ihr Erlebnis zu bereichern? Die Waffe: Ein Tagebuch, Montag, 29. November 2010
  • 44. Cool Stuff Opportunity Diary Leute Kontexte Aktivitäten Bedeutungen Opportunities Date Und ein Workframe. Montag, 29. November 2010
  • 45. h"p://www.slideshare.net/KlausJan/netnographie-­‐design-­‐camp#2Folie:  Klaus  Janowitz Seine Methoden stammen aus der Ehnographie, die Erkenntnisse vor Ort sammelt. Dabei geht es nicht um repräsentative Ergebnisse, sondern, um den einen ungesehenen Einblick. Montag, 29. November 2010
  • 46. COOL STUFF Opportunities Dichte Beschreibung Beobachten Interpretieren End of Science Aufschreiben Im Gegensatz zur Wissenschaft wird solange beobachtet, bis die Opportunity da ist. Montag, 29. November 2010
  • 47. In Real Life sieht das so aus: http://www.youtube.com/watch?v=U6wyae6dk0U Montag, 29. November 2010
  • 48. Leute Kontexte Aktivitäten Bedeutungen Cool Stuff Opportunity Studenten Auf dem Campus Auf dem Bike mit einem Becher. Umständliches Handling Ärgernis. Schmutzige Sachen. Ein Becher-Halter Montag, 29. November 2010
  • 49. Es funktioniert auch in Online-Communities. Montag, 29. November 2010
  • 50. Der „Sagen oder Wagen“-Framework Leute Kontexte Aktivitäten Bedeutungen Opportunities Teenager wie: Schüler in VZ-Gruppen: "Wir sind nicht peinlich...ihr seid einfach nur unlustig!" Teenager spielen Peinlichkeiten als Mutprobe aus. Sie haben keinen organisierten Raum dafür. Janine F. schrieb am10.11.2009 um 21:04 Uhr Ich hatte mal Tanzunterricht. Vorher hab ich mich noch im diesen Klo-Kabieen da umgezogen und bin dann rausgegangen. Plötzlich hör ich hinter mir so ein dummes lachen. Ich dreh mich um und seh dass mir Klo-Papier aus der Hose hing -.- Voll Peinlich :) Spiele im Foren-Threat •Mit den Füßen Chatten •Was würdet ihr mit dem User vor euch machen: Tanzen, kitzeln, Knutschen.... •Hau den Kopf auf die Tastatur •Schreib mit der Zunge •Srtg-V Spiel Drücken und abschicken. Ein Spiel das Teens bewusst in Peinliche Situationen bringt. Montag, 29. November 2010
  • 51. Das ist die Minimal-Ausrüstung Ein Log In zu jeder Plattform Tagebuch Aufmerksamkeit und Zeit Data-Mining Tools Evernote.com Curio.com Montag, 29. November 2010
  • 52. Das Google Keyword-Tool für Adwords gibt Einblick wonach Menschen wirklich suchen. Montag, 29. November 2010
  • 53. compfight.com zeigt, welche Bildkonzepte Menschen mit einem Thema verbinden. Montag, 29. November 2010
  • 54. In den guten alten Foren diskutieren die Hard-Core Fans. Montag, 29. November 2010
  • 55. Auf Facebook kann jeder Gruppen beobachten. Montag, 29. November 2010
  • 56. Und Twitter versorgt einen mit spontanen Einfällen von Menschen zu einem Thema. Montag, 29. November 2010
  • 57. Doch mit der Opportunity fängt die Arbeit erst an. Montag, 29. November 2010
  • 58. Denn digitale Plattformen bleiben ,always in beta‘. Montag, 29. November 2010
  • 59. *The Artist formaly known as „the Voice of the Consumer“ Deshalb sollte der Planner als Dramaturg (TAFNATVOTC*) den Prozess begleiten und dafür sorgen, dass eine Opportunity nicht ihre Coolness verliert. Montag, 29. November 2010
  • 60. *The Artist formaly known as „the Voice of the Consumer“ Deshalb sollte der Planner als Dramaturg (TAFNATVOTC*) den Prozess begleiten und dafür sorgen, dass eine Opportunity nicht ihre Coolness verliert. Planner Montag, 29. November 2010
  • 61. *The Artist formaly known as „the Voice of the Consumer“ Deshalb sollte der Planner als Dramaturg (TAFNATVOTC*) den Prozess begleiten und dafür sorgen, dass eine Opportunity nicht ihre Coolness verliert. Planner Creative Guy with bad Hair-Cut Montag, 29. November 2010
  • 62. Er ist ein Interessen-Jongleur. Monetäres Interesse Reichweiten Interesse Vergnügen bereiten Interessant sein Beziehungen pflegen Profilieren Brand Kreation People Artistisches Interesse Montag, 29. November 2010
  • 63. Wo kommen die Leute her? Was erleben sie hier? Warum sollten sie bleiben? Warum sollten sie ihren Freunden davon berichten? Was müssen wir für sie verbessern? Wie reagieren wir auf Feedback? Er stellt die Fragen eines guten Gastgebers, die jeden Kreativen nerven müssen. Montag, 29. November 2010
  • 66. So überwacht er die „Cool Stuff Experience“. Stage Story Ästhetic Mechanic Technology Jedes Erlebnis lässt sich in diese vier Quadranten aufteilen. Das Modell stammt von Game-Designer Jesse Schell Montag, 29. November 2010
  • 68. Text http://www.flickr.com/photos/vshioshvili/360466034/sizes/l/in/photostream/ Und der Planner Nachts mehr sieht als den Galata-Turm. Montag, 29. November 2010
  • 69. Fassen wir zusammen: Montag, 29. November 2010
  • 70. Wenn sich auf der Suche nach digitalen Lösungen, Fassen wir zusammen: Montag, 29. November 2010
  • 71. Wenn sich auf der Suche nach digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, Fassen wir zusammen: Montag, 29. November 2010
  • 72. Wenn sich auf der Suche nach digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen, Fassen wir zusammen: Montag, 29. November 2010
  • 73. Wenn sich auf der Suche nach digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen, dahin gehen, wo echte Menschen sind, Fassen wir zusammen: Montag, 29. November 2010
  • 74. Wenn sich auf der Suche nach digitalen Lösungen, das Istanbul-Gefühl einstellt, dann sollte man hinabsteigen, dahin gehen, wo echte Menschen sind, um dort nach „COOL STUFF OPPORTUNITIES“ suchen. Fassen wir zusammen: Montag, 29. November 2010
  • 76. Als Feldforscher beobachtet das Verhalten echter Menschen. Montag, 29. November 2010
  • 77. Als Feldforscher beobachtet das Verhalten echter Menschen. Und dokumentiert es strukturiert. Montag, 29. November 2010
  • 78. Als Feldforscher beobachtet das Verhalten echter Menschen. Und dokumentiert es strukturiert. COOL STUFF Opportunity Bis eine Cool-Stuff-Opportunity da ist. Montag, 29. November 2010
  • 79. Als Feldforscher beobachtet das Verhalten echter Menschen. Und dokumentiert es strukturiert. COOL STUFF Opportunity Bis eine Cool-Stuff-Opportunity da ist. Deren Umsetzung wird als Dramaturg begleitet. Montag, 29. November 2010
  • 80. Als Feldforscher beobachtet das Verhalten echter Menschen. Und dokumentiert es strukturiert. COOL STUFF Opportunity Bis eine Cool-Stuff-Opportunity da ist. Deren Umsetzung wird als Dramaturg begleitet. Er überwacht die Experience Montag, 29. November 2010
  • 81. Als Feldforscher beobachtet das Verhalten echter Menschen. Und dokumentiert es strukturiert. COOL STUFF Opportunity Bis eine Cool-Stuff-Opportunity da ist. Deren Umsetzung wird als Dramaturg begleitet. Er überwacht die Experience Damit das Ergebnis richtig Spaß macht. Montag, 29. November 2010
  • 82. Das ist „People Centered Planning“ Montag, 29. November 2010
  • 83. Und einen Flug nach Istanbul gibt es ab 184 €* * funktioniert aber auch in Hamburg Montag, 29. November 2010
  • 84. Danke! Christian Riedel Creative Consultant [Planning | Storytelling | Ideaspotting] @mindcaffeine on twitter creativeglasses.blogspot.com Montag, 29. November 2010
  • 85. Die coolen Istanbul-Fotos: 1. http://www.flickr.com/photos/tagryn/2684241904/lightbox/ 2.http://www.flickr.com/photos/maistora/2876747379/sizes/l/in/photostream/ 3.http://www.flickr.com/photos/emotionblogster/17654223/sizes/l/in/photostream/ Montag, 29. November 2010