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Pfarrkirche Lisdorf im Advent 2015
Seite 2 60 Jahre CDU Saarlouis
4 Bebauungsplan Firma Rietmann
6 Theater am Ring
8 Ravelin V
12 Bebauungsplan Reneauldstraße
14 Kunst im Dorf
Informationsschrift Nr. 151
für Lisdorfer Bürger Weihnachten 2015
Herausgeber
CDU und JU Lisdorf
- 2 -
60 Jahre CDU-Stadtverband Saarlouis
Mit einer Feierstunde begingen die Saarlouiser Christdemokraten am 18. Oktober
das Jubiläum zum 60. Jahrestag der Gründung des Stadtverbandes. Nachdem
zunächst im Juli und August 1955 die Ortsverbände in Saarlouis gegründet worden
waren, schlossen sie sich im September 1955 zum CDU-Stadtverband Saarlouis
zusammen.
Zu Beginn der Feierstunde begrüßte Stadt-
verbandsvorsitzender Georg Jungmann die
zahlreich erschienenen Ehrengäste, unter ihnen
noch acht Gründungsmitglieder, die besonders
geehrt wurden. Neben Bundesminister Peter
Altmaier, der Sozialministerin Monika Bachmann,
dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Klaus
Meiser (inzwischen zum Landtagspräsidenten
gewählt), der die Laudatio hielt, und dem CDU-
Kreisvorsitzenden Franz-Josef Berg waren
zahlreiche Persönlichkeiten der Einladung gefolgt,
die in den vergangenen 60 Jahren die Saarlouiser
Politik maßgeblich mitgeprägt haben. Darunter
waren auch ehemalige Stadtverordnete und Mitglieder des CDU-Stadtverbandsvorstandes
der letzten sechs Jahrzehnte, wie die Stadtverbandsvorsitzenden Manfred Montnacher
und OB a.D. Hans-Joachim Fontaine.
In seiner Laudatio würdigte Klaus Meiser die
Leistungen der damaligen Verantwortlichen, die
binnen kurzer Zeit eine Parteiorganisation aus dem
Boden stampfen mussten. Denn erst drei Monate
vor dem Saar-Referendum am 23. Oktober 1955
wurden die pro-deutschen Parteien zugelassen.
Man musste also in dieser kurzen Zeit eine
Parteiorganisation aufbauen und einen Wahlkampf
organisieren. „Diese Leistung verdient auch heute
noch Respekt und Anerkennung“, so Klaus Meiser.
Er ging aber auch auf die Herausforderungen der
heutigen Zeit ein. Mit einem Flüchtlingszustrom in
diesem Ausmaß konnte man vor Jahresfrist
sicherlich nicht rechnen. Es sei aber besonders
erwähnenswert, dass das Saarland am besten von allen Bundesländern die entstandenen
Probleme löse. Innenminister Klaus Bouillon habe als erster deutscher Innenminister ein
Wohnungsprogramm für die Kommunen aufgelegt, das schnell Wirkung zeigte. Die
Tatsache, dass er seinen Dienstsitz für drei Wochen in die Landesaufnahmestelle nach
Lebach verlegte, um so auf die Probleme sofort reagieren zu können, wurde bundesweit
sehr aufmerksam verfolgt. Wie das Saarland die Probleme angeht und löst, sei mittlerweile
bundesweit als vorbildlich von den anderen Ländern anerkannt. Abschließend dankte der
stellvertretende Landesvorsitzende Klaus Meiser im Namen der CDU Saar allen, die in
den vergangenen 60 Jahren Verantwortung für das Gemeinwohl übernahmen und so dazu
beitrugen, dass die CDU auch in der Stadt Saarlouis fast immer die bestimmende
politische Kraft war.
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Rückblick und Ausblick auf 60 Jahre CDU Saarlouis war das Thema der anschließenden
Gesprächsrunde unter der Moderation des Journalisten Fred Eric Schmitt. Teilnehmer der Runde
waren der ehemalige saarländische Finanzminister Edmund Hein, der frühere Saarlouiser OB
Hans-Joachim Fontaine, der mit über 40 Jahren Mitgliedschaft dienstälteste Saarlouiser
Stadtverordnete Heiner Groß, als Vertreterin der jungen Generation die seit knapp zwei Jahren
dem Vorstand angehörige Andrea Rolle aus Lisdorf und der amtierende Stadtverbandsvorsitzende
Georg Jungmann.
In der Runde wurden zahlreiche Wegmarken
der Saarlouiser Stadtpolitik eingehend erläutert
und die positive Rolle der CDU bei den
wichtigsten Entscheidungen der Stadt, wie z. B.
dem Bau des Saarhafens oder des
Industrieparks Lisdorfer Berg, hervorgehoben.
Es wurde aber auch deutlich, dass die CDU
Saarlouis sowohl inhaltlich als auch personell
für die Zukunft bestens aufgestellt ist. Gerade
die vielen jungen Stadtrats- und
Vorstandsmitglieder seien bestes Zeugnis
dafür.
Nach der Gesprächs-
runde wurden zahlreiche
Mitglieder für ihre
langjährige Treue zur
CDU geehrt. Die
gelungene Feierstunde
wurde mit dem
gemeinsamen Singen
der Nationalhymne
beendet. Die aus dem
Kreis Saarlouis
stammende Formation
„Dreierpasch“ sorgte mit
schwungvollen
Vorträgen für die
musikalische Umrahmung der Festveranstaltung. Anschließend wurde bei einem Umtrunk noch
viel über frühere Zeiten geredet. Einige Ortsverbände machten von der Gelegenheit Gebrauch,
sich für ein Erinnerungsfoto vor einer Fotowand „60 Jahre CDU Saar“ ablichten zu lassen.
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Erweiterung der Produktionsstätte der Firma Rietmann
Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans und
Beteiligung der Öffentlichkeit
Vor fast fünfzig Jahren, genauer gesagt im Jahr 1967, zog der Bäckermeister und
Chemotechniker Theodor Rietmann mit seinem Unternehmen in die ehrwürdigen
Räumlichkeiten der alten Kapellenmühle in Saarlouis-Lisdorf ein. Zunächst startete die Fa.
Rietmann unter einfachsten Umständen. Doch das Unternehmen hatte mit der Entwicklung
und Produktion von Backmitteln und Backmischungen eine Marktnische aufgetan und
befindet sich seither auf der Erfolgsspur.
Die kleine Firma stellte im Laufe der Jahre kontinuierlich zusätzliches Personal ein und
musste dementsprechend auch die Produktions- und Lagerräume ständig vergrößern.
Bisher wurden zwei Erweiterungsbauten errichtet. Bereits im Jahre 2003 beschäftigte das
Unternehmen rund 70 Mitarbeiter.
Heute hat sich die Fa. Rietmann zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt, das
aktuell ca. 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Lisdorf beschäftigt. Die Nachfrage nach
den qualitativ hochwertigen Produkten im Bereich von Backmitteln und Backmischungen ist
in der letzten Zeit erneut angestiegen. Daher beabsichtigt die Firma, ihren Standort rund
um die Kapellenmühle erneut zu vergrößern.
Seitens der Firma ist nunmehr die Errichtung einer weiteren Produktions- und Lagerhalle
sowie eines Verwaltungsgebäudes, eines Bürogebäudes und einer Hausmeisterwohnung
als separates Wohngebäude geplant.
Zur Umsetzung des genannten Erweiterungsvorhabens der Fa. Rietmann hat der Stadtrat
Saarlouis am 12. November 2015 die Aufstellung eines vorhabenbezogenen
Bebauungsplans beschlossen. Der Aufstellungsbeschluss wird demnächst durch die
Stadtverwaltung bekannt gemacht. Daneben wurde die Stadtverwaltung durch den Stadtrat
beauftragt, die Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden sowie der sonstigen Träger
öffentlicher Belange durchzuführen.
Luftbild: rechts im Bild verläuft die Saar, links in einem Bogen die Provinzialstraße
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Wie aus den Übersichtsskizzen erkennbar ist, soll in Richtung Saarstraße eine ca. 2.700
qm große Lagerhalle entstehen. Dies ist insoweit von Bedeutung, als dass die zusätzliche
Produktionsstätte, ca. 1.300 qm, zwischen der bisherigen Produktionshalle und der
Lagerhalle entstehen soll, wodurch die betriebsbedingten Emissionen deutlich abgemildert
werden.
Geplante Anordnung der Neubauvorhaben
Die geplante Hausmeisterwohnung (Wohnhaus mit etwa 100 qm Grundfläche) soll im
Bereich der bisherigen Wohnbebauung der Kapellenmühle entstehen und sich
städtebaulich in dieses Wohnquartier einfügen. Ein weiteres Verwaltungsgebäude soll
zwischen der neuen Lager- und der Produktionshalle entstehen und im rückwärtigen
Bereich an den Saarleinpfad angrenzen. Beim bisherigen Verwaltungsgebäude soll ein
weiteres kleines Bürogebäude mit ca. 150 qm Grundfläche entstehen.
Um die umliegende Bevölkerung vor Lärm- und Geräuschemissionen zu schützen, hat der
Vorhabenträger bereits ein Lärmgutachten in Auftrag gegeben. Laut Planung ist
vorgesehen, rund um die neuen Produktions- und Lagerhallen entsprechende
Lärmschutzwände zu errichten.
„Wir sind wirklich froh, dass die Firma Rietmann sich dazu entschlossen hat, ihren
Produktionsstandort in Saarlouis-Lisdorf zu erweitern. Unser Stadtteil wird in naher Zukunft
von zusätzlichen Arbeitsplätzen profitieren. Wir drücken der Fa. Rietmann mit Blick auf ihre
zukünftige unternehmerische Ausrichtung die Daumen und hoffen, dass sich diese große
finanzielle Investition in kurzer Zeit amortisieren wird“, so die Lisdorfer Stadtverordneten
Raphael Schäfer, Klaus Hild und Frederic Becker.
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Theater am Ring
Eröffnung verzögert sich erneut
Was lange währt, wird endlich gut – sollte man meinen. Viel wurde über das Theater am
Ring schon geredet und geschrieben. Im kommenden Jahr wird es seine Pforten öffnen und
den Besuchern ein neues kulturelles Erlebnis bieten. Mit einer einzigartigen Architektur ist
es schon heute ein echter Blickfang in der Saarlouiser Innenstadt.
Die umlaufenden Buchstaben, die den Namen „THEATER AM RING“ bilden, sind in der ganzen
Stadt sichtbar. Die Volkshochschule Saarlouis und das städtische Kulturamt haben bereits ihre
Räumlichkeiten bezogen, die Stadtbibliothek wird folgen.
Im vergangenen März fand eine Baustellenführung statt, bei der interessierte Bürgerinnen und
Bürger den Stand der Bauarbeiten begutachten und von geschultem Fachpersonal durch die
Baustelle geführt werden konnten. Viele Interessierte kamen und konnten sich einen Überblick
verschaffen. OB Henz verkündete damals den 1. Januar 2016 als Eröffnungstermin.
Anfang Dezember besichtigte der CDU-Stadtvorstand den Fortgang der Baustelle. Es wurde
schnell klar, dass der von OB Henz ursprünglich geplante Eröffnungstermin Januar 2016 nicht zu
halten ist. Die Verwaltung ist aber zuversichtlich, dass man Mitte des kommenden Jahres mit der
Eröffnung rechnen könne.
Die CDU in Saarlouis stand immer zu diesem Projekt, auch als der vom Stadtrat fest vorgegebene
Betrag von sieben Millionen Euro für den Umbau von OB Henz und seiner Verwaltung nicht mehr
zu halten war. Die Aufstockung des Budgets war eine Notwendigkeit, denn sonst hätte die Gefahr
einer Bauruine in der Stadt bestanden. Trotzdem muss lückenlos aufgeklärt werden, wie es zu den
ständigen Verzögerungen und Verteuerungen kam und ob im Zweifel auch Regressansprüche zu
erheben sind.
Die CDU Saarlouis bemühte sich aber auch immer, Zuschüsse von dritter Seite zu erhalten. Bei
den CDU-Innenministern Monika Bachmann und Klaus Bouillon fand man immer ein offenes Ohr.
So konnten insgesamt 2,5 Millionen Euro an Landeszuschüssen für den Umbau des Theaters am
Ring generiert werden. Ohne diese Zuschüsse wäre die Realisierung dieses Umbaus wohl nicht zu
stemmen gewesen.
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Innenminister Bouillon übergibt Scheck in Höhe von 500.000 Euro
Von links: Karin Pecina, Tim Flasche, Raphael Schäfer (CDU-Fraktion Stadtrat Saarlouis), Georg Jungmann
(Vorsitzender CDU Saarlouis), Innenminister Klaus Bouillon, Bürgermeisterin Marion Jost, Oberbürgermeister
Roland Henz, Herbert Fontaine (CDU-Fraktion Stadtrat Saarlouis), Ralf Hoffmann, stellv. Amtsleiter
Stadtplanung und Denkmalpflege.
Bei seiner erneuten Baustellen-Begehung des Theaters am Ring in Saarlouis am 8. Dezember
2015 ließ sich Innenminister Klaus Bouillon über den Baufortschritt unterrichten. Dabei überreichte
er dem Saarlouiser Oberbürgermeister Roland Henz einen symbolischen Scheck in Höhe von
500.000 Euro. Bei dem Bewilligungsbescheid handelt es sich um eine Bedarfszuweisung zur
Förderung der entstandenen Mehrkosten bei der Sanierung des Gebäudes. „Insgesamt wurden
Bedarfszuweisungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro für die Sanierung des Theaters am Ring
gewährt“, erklärte der Minister. „Diese Summe ist ein Beleg dafür, wie wichtig uns die
Zukunftssicherung dieses gesellschaftlichen Ortes ist, der auch eine überregionale Bedeutung
hat.“
Das Theater am Ring ist ein ortsprägendes Gebäude in der Innenstadt am Kaiser-Friedrich-Ring. Der
Theatersaal sowie das Interieur im Stil der 60er-Jahre stehen unter Denkmalschutz. Die Kreisstadt
Saarlouis führt zurzeit eine umfassende Sanierung des Gebäudes durch. Die Maßnahme umfasst
inhaltlich eine Gebäudeerweiterung, die Vergrößerung des Theatersaales, die Fassadensanierung,
einen neuen Innenausbau sowie die Erneuerung der Gebäudeleittechnik. Das Gebäude wird
nunmehr auch behindertengerecht gestaltet. Auffälligstes Merkmal des künftigen Theaters am Ring
wird eine neue netzartige Fassade aus Beton mit einem großen Schriftzug „Theater am Ring“ sein.
Die Gesamtkosten der Maßnahme waren ursprünglich auf sieben Millionen Euro veranschlagt, die
Zustimmung zu einer Förderung durch Bedarfszuweisungen in Höhe von zwei Millionen Euro erfolgte
bereits im Jahr 2010, verteilt zu je 500.000 Euro auf die Jahre 2012 bis 2015. Im vergangenen Jahr
entstanden Mehrkosten von rund einer Million Euro, für die die damalige Innenministerin Monika
Bachmann eine weitere Bedarfszuweisung von 500.000 Euro zusicherte.
Minister Bouillon: „Mein Dank gilt meiner Vorgängerin, Monika Bachmann, dass sie kurzerhand
entschieden hat, diese weitere Bedarfszuweisung bereitzustellen. Dadurch kann dieses zentrale
Projekt, das zu einem echten Wahrzeichen von Saarlouis geworden ist, realisiert werden.“
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Teileröffnung des Ravelin V
Am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag, war es endlich soweit: Der größte Teil des
rekonstruierten Ravelin V wurde eröffnet. Bei bestem Sommerwetter präsentierte OB
Roland Henz vor einigen hundert Besuchern das Areal, das zur Festungsanlage von
Saarlouis gehörte. Die Rekonstruktion der Anlage zählt zu den wichtigsten Großprojekten in
Saarlouis.
Über viele Jahre war nicht geklärt, was an die Stelle des alten Schlachthofgeländes kommen
sollte. Nachdem sich die Pläne einer Wohnbebauung zerschlagen hatten, waren sich die
städtischen Akteure schnell einig, dass die gefundenen historischen Mauerreste aus der
ehemaligen Festungsmauer den Grundstein bilden sollten, um die Geschichte der Festungsstadt
Saarlouis erlebbar zu machen. Denn die rekonstruierte Anlage verbindet sowohl die französische
als auch die preußische Vergangenheit von Saarlouis. Gefördert wurde das Projekt u. a. durch
Gelder von der Europäischen Union zur „regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ und
aus Landesmitteln, die seinerzeit der Lisdorfer CDU-Vorsitzende Georg Jungmann als
Staatssekretär im Innenministerium überbrachte.
Insgesamt werden
die veranschlagten
Kosten auf ca. 7,5
Millionen Euro be-
ziffert, von denen
bereits mehr als vier
Millionen Euro ver-
baut wurden.
Der Ravelin V, der
südwestliche Teil der
Überschwemmungs-
festung Saarlouis, ist
die größte Rekon-
struktionsmaßnahme
einer VaubanAnlage
überhaupt.
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Besucher und Einheimische sind gleichermaßen von der Anlage begeistert. Die einhellige
Meinung, auch der drei Lisdorfer CDU-Stadtverordneten: „Was hier entstanden ist und entsteht, ist
einmalig. Saarlouis bekommt ein Stück seiner Geschichte zurück und dies macht die Stadt noch
lebens- und liebenswerter.“
In den weiteren Bauabschnitten sollen noch die Lücke zur Ampelkreuzung hin geschlossen werden
und eine Mauer zur Bastion VI aufgebaut werden. Damit die Bauarbeiten weitergehen können,
bedarf es allerdings noch einiger Prüfschleifen, um die nötigen Zuschüsse garantieren zu können.
Wallschild vor der Festungsmauer
Der Ravelin V war ein Vorwerk, das sich als sogenanntes „Wallschild“ vor der Hauptfestungsmauer
befand und diese schützte. Unter Aufwendung erheblicher finanzieller Mittel rekonstruiert die Stadt
hier die ehemaligen Festungsanlagen. Die erforderlichen Finanzmittel stammen aus den
verschiedenen Förderprogrammen der EU, aus dem Bund/Länder-Programm zur
Städtebauförderung sowie aus dem kommunalen Haushalt.
Die Arbeiten an der Anlage sind auf mehrere Bauabschnitte aufgeteilt. Zunächst wurden über neue
Treppen- und Rampenanlagen Zugänge in das Areal geschaffen. Wichtige Elemente dieses
Festungsbereichs sind der freigelegte Hauptgraben und der Ravelingraben. Ergänzt um den
früheren Waffenplatz und das Glacis, ist es möglich, einen repräsentativen Abschnitt der Festung
Saarlouis im öffentlichen Raum zu erleben. Saarlouis verfügt somit nun über restaurierte Objekte
zu allen bedeutenden fortifikatorischen Elementen der ehemaligen Festung.
Während der Hauptgraben und der Waffenplatz, der Wallerfanger Weg, das Glacis und die großen
Treppen bereits freigegeben wurden, stehen weitere Projekte noch aus. Als nächstes geplant ist
die Rekonstruktion eines Teiles der Ravelinschulter und des davorliegenden Ravelingrabens.
Vorgesehen ist, danach einen fünften Abschnitt umzusetzen und sich dabei der Mauer der Bastion
VI zu widmen.
Noch heute prägen historische Festungselemente das Stadtbild von Saarlouis, das König Ludwig
XIV. 1680 durch seinen Festungsbaumeister Vauban erbauen ließ. In der ganzen Stadt sind die
Zeugen der französischen und späteren preußischen Vergangenheit zu sehen – am deutlichsten
jedoch im Bereich des Saaraltarms. Hier befand sich einst das Eingangsportal zur Festung. Das
vorgelagerte Hornwerk schützte die Schleusenbrücke, mit deren Hilfe man das Umland und die
Gräben rings um Saarlouis mit dem Wasser der Saar fluten konnte, um Angriffe abzuwehren.
Als die Festung Ende des 19. Jahrhunderts geschleift wurde, entschloss sich der Stadtrat, einen
Teil der Festungswerke in einem Naherholungsgebiet, dem Stadtgarten, zu erhalten. Davon
profitiert Saarlouis noch heute.
Raphael Schäfer
Stadtverordneter, Büroleiter
des saarl. Innenministers
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Personalentwicklungskonzept kommt!
Antrag der CDU-Fraktion wurde im Rat einstimmig angenommen
Der Gutachter Prof. Dr. Martin Junkernheinrich hat Mitte 2015 sein
Gutachten „Kommunale Haushaltssanierung im Saarland“ der
Öffentlichkeit vorgestellt (Offizieller Titel „Kommunalfinanzen im
Saarland / Probleme – Ursachen – Lösungsansätze“ vom 14. April
2015). Zentrales Ergebnis des Gutachtens war, dass die
saarländischen Städte und Gemeinden im Ländervergleich die mit
Abstand höchsten Gesamtschulden aufweisen.
Für die Kreisstadt Saarlouis wurde ausgehend vom Jahr 2013 ein
strukturelles jährliches Haushaltsdefizit in Höhe von über 6,3
Millionen Euro ermittelt. Dieses strukturelle Defizit gilt es nun
schrittweise zurückzuführen, damit die Stadt Saarlouis auch in
den nächsten Jahren handlungsfähig bleibt und keinen
Haushaltssanierungsplan bzw. Sanierungshaushalt aufstellen
muss.
„Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt dürfen auch zukünftig nicht über ein vertretbares Maß
hinaus mit Steuern und Gebühren belastet werden. Ein besonders wichtiges Signal für die Bürger
der Stadt Saarlouis ist daher, dass nicht nur auf ihren Schultern, das heißt durch Steuer- und
Gebührenerhöhungen, die Einnahmeseite des städtischen Haushaltes verbessert wird, sondern
auch die Stadtverwaltung selber mit gutem Beispiel voranschreitet und auf der Ausgabenseite
einspart,“ so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Raphael Schäfer.
Die Personalkosten nehmen mit ca. 17,8 Millionen Euro einen sehr großen prozentualen Anteil an
den städtischen Ausgaben ein. „Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und des
weiter voranschreitenden technischen Fortschritts sehen wir ein Einsparpotential bei den
Personalausgaben“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Tim Flasche. Tim Flasche weiter: „Wir
haben daher gemeinsam mit unserem Bündnispartner, den Grünen, einen Antrag gestellt, in dem
die Stadtverwaltung aufgefordert wird, ein Personalentwicklungskonzept, basierend auf einer
Aufgabenkritik für die Kernverwaltung sowie für die Eigengesellschaften, zu erarbeiten. Das
Personalentwicklungskonzept soll hierbei ein Personaleinsparziel aufzeigen, das einem
Haushaltsausgleich Rechnung trägt.“
„Besonders wichtig ist uns als CDU-Fraktion hierbei, dass der langfristig angelegte Personalabbau
sozialverträglich ausgestaltet wird. Will heißen: Mit der CDU wird es keine betriebsbedingten
Kündigungen geben“, so Raphael Schäfer. „Die Einführung einer so genannten
Wiederbesetzungssperre halten wir für ein geeignetes Mittel, um die Personalausgaben
sukzessive über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren maßvoll zu reduzieren. Durch die befristete
Nichtnachbesetzung jeder vierten Stelle (bei altersbedingtem Ausscheiden), bis etwa 5 %
Personalkosten reduziert sind, könnte ein Einsparvolumen sozialverträglich erreicht werden, das
einen wichtigen Beitrag zum Haushaltsausgleich darstellt. Genaueres lässt sich natürlich erst nach
der Vorlage des Personalentwicklungskonzeptes sagen“, so Schäfer weiter.
„Mit unserem Antrag haben wir einen wichtigen Schritt zur Haushaltskonsolidierung angestoßen.
Dies verdeutlicht auch das einstimmige Abstimmungsergebnis im Stadtrat. Insbesondere die SPD-
Fraktion wollte sich zunächst um die Verantwortung drücken und hat die Erstellung eines
„ergebnisoffenen“ Personalentwicklungskonzeptes gefordert. Dies war mit der CDU-Fraktion nicht
zu machen – wir wollen Verantwortung in dieser Stadt tragen und stehen auch zu unpopulären
Entscheidungen“, so Tim Flasche. Schließlich hat auch die SPD die Notwendigkeit für dieses
Personalentwicklungskonzept einschließlich eines für den Haushaltsausgleich wichtigen
Einsparvolumens eingesehen und für unseren Antrag gestimmt.
- 11 -
„Bei der Erstellung dieses Personalentwicklungskonzeptes müssen die städtischen
Interessenvertretungen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt werden. Ein
Personalabbau ist für jeden Beschäftigen keine einfache Angelegenheit, daher ist es wichtig, die
Menschen zu beteiligen und mitzunehmen“, so Schäfer.
Derzeit verfügt die Kreisstadt Saarlouis inklusive Betriebshof und Eigengesellschaften über mehr
als 650 Mitarbeiter. Wir sind der Auffassung, dass eine Aufgabenkritik ein signifikantes
Einsparpotential aufzeigen wird. Zentrale Fragestellung wird hierbei sein, welche
Aufgabenwahrnehmung zwingend erforderlich oder obsolet ist und wie viel Personal zur
ordnungsgemäßen Erledigung benötigt wird.
„Die Stadtverwaltung hat nun die Möglichkeit, mit gutem Beispiel voran zu gehen und den
Bürgerinnen und Bürgen zu zeigen, dass man auch verwaltungsseitig gewillt ist, einen Beitrag zur
Haushaltskonsolidierung zu leisten. Schließlich gilt es sicherzustellen, dass Saarlouis im Sinne der
nachfolgenden Generationen eine liebens- und lebenswerte Stadt bleibt. Wir wollen dem Anspruch
„heimliche Hauptstadt des Saarlandes“ gerecht werden“, so Raphael Schäfer abschließend.
- 12 -
Bebauungsplan im Bereich der Reneauldstraße beschlossen!
Das historische Stadtbild muss bewahrt werden.
Die CDU-Stadtratsfraktion hat eher zufällig davon erfahren, dass es im Bereich der
Wallerfanger Straße, Ecke Reneauldstraße, Interessensbekundungen eines Investors
gab, hinter den bestehenden drei großen Mehrfamilienhäusern drei weitere zu
errichten. Die CDU-Stadtratsfraktion spricht sich gegen eine solche Bebauung aus,
da sie den Charakter des gesamten Baugebietes zerstören würde.
„Wir möchten zum einen das historische Stadtbild von Saarlouis erhalten. Zum anderen sehen wir
es aber auch als unsere Aufgabe an, die Anwohner vor heranrückender, überbordender Bebauung
zu schützen. Hierzu haben wir uns unseren Wählerinnen und Wählern verpflichtet. Wir fühlen uns
den Menschen verpflichtet, die seit Jahrzehnten hier leben, Steuern zahlen und Engagement
entfalten, und nicht den Investoren, die kurz vorbeischauen, Geschäfte machen und wieder
verschwinden,“ so der CDU-Fraktionsvorsitzende Tim Flasche.
„Die bereits im Wahlprogramm für die Stadtratswahl enthaltene Forderung, das historische
Stadtbild zu erhalten, ist selbstverständlich weit auszulegen. Hierunter fällt natürlich – wie im
vorliegenden Fall – auch der Erhalt eines Stadtquartiers, das geprägt ist durch eine Ein- und
Zweifamilienhausbebauung“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Raphael Schäfer.
„Auf Antrag von CDU und Grünen hat der Stadtrat daher im Bereich der Reneauldstraße die
Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen, der sicherstellt, dass in diesem Bereich über den
Bestand hinaus lediglich Ein- und Zweifamilienhäuser errichtet werden dürfen. Damit haben wir den
berechtigten Interessen der Anlieger Rechnung getragen und den Charakter dieses
Wohnquartieres langfristig gesichert“, so Tim Flasche abschließend.
Auszug aus dem Wahlprogramm der CDU Saarlouis zur Kommunalwahl am 23.05.2014:
Historisches Stadtbild erhalten:
„Gerade mit Blick auf den besonderen Charakter von Saarlouis als Festungsstadt treten wir für den
Erhalt des historischen Stadtbildes ein. Wir als CDU werden daher in der nächsten Wahlperiode
die Ausarbeitung einer Gestaltungssatzung für den Innenstadtbereich von der Stadtverwaltung
einfordern. Wir wollen alte, historische Gebäude schützen und erhalten und lehnen den Abriss
solcher Gebäude grundsätzlich ab. Es kann nicht sein, dass wunderschöne Bauwerke durch
gesichtslose Mehrfamilienhäuser ersetzt werden. Das Saarlouiser Stadtbild muss im
Innenstadtzentrum erhalten bleiben.“
Dafür treten wir ein. Daher haben wir auch den Abriss der alten Rettungswache im Stadtrat
abgelehnt!
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HINTERGRÜNDE ZU FLÜCHTLINGEN UND EINWANDERUNG
Schon seit über einem Jahr sind Zuwanderung und Integration die Themen, die die
Deutschen am meisten bewegen. Wir als CDU bekennen uns zu unserem
christlichen Menschenbild und wollen denen helfen, die wirklich Schutz brauchen,
weil sie vor Krieg und Gewalt fliehen. Gleichzeitig gilt, dass wir die abweisen
müssen, die keinen berechtigten Anspruch auf Asyl haben.
Dank großer ehrenamtlicher Anstrengungen sowie der bundesweit herausragenden
Koordination der Flüchtlings- und Asylpolitik durch die CDU-geführte Landesregierung –
insbesondere durch das Innen- und das Sozialministerium – ist es uns im Saarland bisher
gelungen, die damit verbundenen Aufgaben zielorientiert zu lösen.
Auch in unserer Stadt Saarlouis ist es aufgrund des außerordentlichen Engagements von
Verwaltung und ehrenamtlichen Helfern gelungen, bisher alle Flüchtlinge in geeigneten
Wohnungen unterzubringen. Vor allem Bürgermeisterin Marion Jost hat sich durch
unermüdlichen Einsatz ganz besondere Verdienste erworben. Nicht zuletzt durch ihr
Engagement ist es gelungen, die zunächst vorgesehene Zeltunterbringung zu verhindern
und das ehemalige Distributa-Gebäude in den Metzer Wiesen als vorübergehende
Unterkunft für Neuankömmlinge zu nutzen, bis genügend geeignete Wohnungen
vorhanden sind.
Viele Menschen treibt jedoch die Frage um, wie wir die richtigen Weichen stellen, um auch
künftig eine zugleich soziale wie auch leistbare Flüchtlings- und Asylpolitik zu gestalten.
Zu diesem Thema hat die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) die Broschüre „Zielland
Deutschland“ nun in einer aktualisierten Auflage neu herausgebracht.
Gerne stellen wir Ihnen die Broschüre als PDF-Datei zur Verfügung.
Sollten Sie ein gedrucktes Exemplar wünschen, wenden Sie sich gerne an die
CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, Tel: 06831/49940.
Beim Bundesparteitag der CDU am 14. Dez. wurde ein Antrag der Bundesvorsitzenden Angela
Merkel mit lediglich zwei Nein-Stimmen angenommen, in dem folgender zentrale Absatz enthalten
ist:
"Wir haben die Interessen der Menschen in Deutschland fest im Blick. Wir sind
entschlossen, den Zuzug von Asylbewerbern und Flüchtlingen durch wirksame Maßnahmen
spürbar zu verringern. Denn ein Andauern des aktuellen Zuzugs würde Staat und
Gesellschaft, auch in einem Land wie Deutschland, auf Dauer überfordern. Wir haben in den
vergangenen Wochen und Monaten viel durchgesetzt. Angefangen bei der Erhöhung der
Abschiebungszahlen bis hin zur größten Verschärfung des Asylrechts seit 20 Jahren. Die
CDU setzt sich in Deutschland, in Europa und in der internationalen Staatengemeinschaft
mit Nachdruck für weitere Schritte ein.
Als Christdemokraten, die der europäischen Werteordnung und dem christlichen
Menschenbild besonders verpflichtet sind, standen und stehen wir aber auch seit jeher zu
unserer humanitären Verantwortung. Auch jetzt sind viele hunderttausend Menschen auf
der Flucht vor Verfolgung, Diktatur, islamistischem Terror und Bürgerkrieg. Wir sind fest
entschlossen, unserer humanitären Verantwortung auch diesmal gerecht zu werden."
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Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf III. Gartenreihe 50 Tel. 40155 Fax 122464
JUNGE UNION Lisdorf Thirionstraße 22 Tel. 461119
Redaktion: Georg & Gudrun Jungmann, Klaus Hild, Frederic Becker, Heiner Groß, Bernd Lay, Harald Weiler,
Gabriele Schmitt, Andrea Rolle, Robert Schütz, Tim Flasche, Raphael Schäfer, Werner Neis, Karl Schneider.
Redaktionsschluss war am 15. Dezember 2015. Die Zeitschrift wird durch ehrenamtliche Helfer in der
Freizeit verteilt, eine zeitgleiche Verteilung in Lisdorf ist deshalb nicht gewährleistet. Namentlich
gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der
CDU Lisdorf.
- 14 -
Kunst im Dorf
Kunst findet meist in Städten statt, Kultur und Urbanität gehören zusammen. Aber auch in
der Provinz, auf dem Land und in kleinen Dörfern entstehen Projekte, die mit den
internationalen Qualitätsansprüchen an zeitgenössische Kunst mithalten können. Der
Verein „Lisdorf ... alles im grünen Bereich“ stellte erstmals Lisdorfer Künstler in der Hans-
Welsch-Halle vor, die vor allem ihre Werke aus Malerei und Bildhauerei an drei Tagen
präsentieren konnten.
Der erste Vorsitzende des Vereins, Herbert Germann, und
die Kunstlehrerin Gudrun Jungmann waren für die
Organisation und die künstlerische Leitung verantwortlich.
Bereits zur Vernissage und Eröffnung durch die
Schirmherrin Bürgermeisterin Marion Jost kamen mehr als
200 Besucher.
In ihrem Grußwort lobte die Schirmherrin Marion Jost die
Ausstellung im Besonderen, aber auch die Lisdorfer
Dorfgemeinschaft im Allgemeinen, die immer wieder in der
Lage sei, neue Ver-
anstaltungsformate zu
entdecken und umzuset-
zen. Sie zeigte sich
beeindruckt von der
Qualität der Exponate und Vielfalt der künstlerischen
Leistungen.
Der Vorsitzende des Vereins, Herbert Germann, dankte den
vielen ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement, ohne das
eine solche Veranstaltung nicht durchzuführen wäre. Vor allem
bedankte er sich bei der künstlerischen Leiterin, Gudrun
Jungmann, die für das Konzept und die Zusammenstellung der
Künstler verantwortlich war.
In ihrer Rede setzte sich Gudrun Jungmann mit Kunst
auseinander. Sie erklärte: „Kunst ist im Auge eines jeden
Betrachters anders. Kunst kommt von Können. Kunst ist
alles, was Spaß macht oder zum Nachdenken anregt,
manchmal auch verwirrt oder schockiert. Kunst muss und
kann auch nicht immer gefallen, sie ist auch
Geschmackssache. Kunst gehört zum Leben. Lassen Sie
sich ein wenig in ihren Bann ziehen und das Repertoire und
künstlerische Schaffen von Harald Baumann, Melitta
Gonder, Ingrid Guckeisen, Eveline Zobel, Klaus Dieter
Marek, Bernd Hawner, Evi Scholly und mir betrachten und
bewundern“.
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Harald Baumann, Zahnarzt, wohnt und
arbeitet seit 23 Jahren in Lisdorf. Er fand
über Grafiken, Zeichnungen und
Aquarellmalerei zu seiner heutigen
Stilrichtung der Landschaftsmalerei in Acryl.
Melitta Gonder malt seit vier Jahren mit viel
Freude als Therapie nach dem Tod ihres
Mannes.
Ingrid Guckeisen bildete sich durch Kurse und
Workshops in verschiedenen Richtungen weiter.
Nach einer Schaffenspause von einigen Jahren
fand sie jetzt durch Kurse bei „Frauenart-gju“
wieder zu ihrem Hobby.
Evelin Zobel malt seit 1998 und belegte
zahlreiche Kurse bei namhaften Künstlern über
die Landesgrenzen hinaus. Seit 2003 ist sie
Schülerin bei Tina Stein. Hans Dieter Marek arbeitete seit 1985 mit
Lydia Heitz aus Siersburg zusammen, danach
belegte er Seminare im In- und Ausland und
betreibt seit 2001 die Keramikwerkstatt
„edition“ in Lisdorf. Dort in der Feldstraße bietet
er Kurse an.
Bernd Hawner, Dipl.-Designer, erlernte früh
die Aquarellmalerei und pflegt diese im Urlaub
auch heute. In seiner Designer-Werkstatt in der
Großstraße entstehen durch Schmieden,
Schnitzen oder Modellieren Skulpturen, Holz-
und Bronzeplastiken.
Evi Scholly belegte vor 20 Jahren den ersten
Malkurs, seitdem malt sie, wie es die Zeit
erlaubt, als Hobby und zur Freizeitgestaltung.
Gudrun Jungmann war Kunsterzieherin nach
dem Kunststudium an der Universität des
Saarlandes und Kunstlehrerin. Privat dienen
Malen und Gestalten der Entspannung. Seit
einem Jahr leitet sie eine eigene Kunstschule
„Frauenart-gju“ und vermittelt Frauen Kunst für
Auge, Herz und Seele.
Musikalisch wurde die Vernissage von Florian
und Anne Lamar umrahmt, die von ihrem Vater
Armin an der Orgel begleitet wurden.
An den beiden folgenden Ausstellungstagen
wurden die Organisatoren von dem
Besucherandrang mehr als angenehm
überrascht. An beiden Tagen kamen jeweils
wiederum über 200 Besucher, die voll des
Lobes über die Veranstaltung im Allgemeinen,
aber auch über die Qualität der ausgestellten
Kunst waren. Bei der Sonntag-Jazzmatinee
kamen dann auch Musikliebhaber voll auf ihre
Kosten.
Neujahrsempfang der CDU Saarlouis
Donnerstag, 14.Jan.2016, 18.30 Uhr
Karl-Thiel-Haus in Roden
Ehrengast ist der Generalsekretär der CDU Saar
Roland Theis, MdL
Sie sind herzlich eingeladen!
Ein friedvolles und gesegnetes
Weihnachtsfest
Gesundheit, Glück und Erfolg
im neuen Jahr 2016
wünschen Ihnen
Ihre CDU und JU Lisdorf

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Lia Nr. 151

  • 1. Pfarrkirche Lisdorf im Advent 2015 Seite 2 60 Jahre CDU Saarlouis 4 Bebauungsplan Firma Rietmann 6 Theater am Ring 8 Ravelin V 12 Bebauungsplan Reneauldstraße 14 Kunst im Dorf Informationsschrift Nr. 151 für Lisdorfer Bürger Weihnachten 2015 Herausgeber CDU und JU Lisdorf
  • 2. - 2 - 60 Jahre CDU-Stadtverband Saarlouis Mit einer Feierstunde begingen die Saarlouiser Christdemokraten am 18. Oktober das Jubiläum zum 60. Jahrestag der Gründung des Stadtverbandes. Nachdem zunächst im Juli und August 1955 die Ortsverbände in Saarlouis gegründet worden waren, schlossen sie sich im September 1955 zum CDU-Stadtverband Saarlouis zusammen. Zu Beginn der Feierstunde begrüßte Stadt- verbandsvorsitzender Georg Jungmann die zahlreich erschienenen Ehrengäste, unter ihnen noch acht Gründungsmitglieder, die besonders geehrt wurden. Neben Bundesminister Peter Altmaier, der Sozialministerin Monika Bachmann, dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Klaus Meiser (inzwischen zum Landtagspräsidenten gewählt), der die Laudatio hielt, und dem CDU- Kreisvorsitzenden Franz-Josef Berg waren zahlreiche Persönlichkeiten der Einladung gefolgt, die in den vergangenen 60 Jahren die Saarlouiser Politik maßgeblich mitgeprägt haben. Darunter waren auch ehemalige Stadtverordnete und Mitglieder des CDU-Stadtverbandsvorstandes der letzten sechs Jahrzehnte, wie die Stadtverbandsvorsitzenden Manfred Montnacher und OB a.D. Hans-Joachim Fontaine. In seiner Laudatio würdigte Klaus Meiser die Leistungen der damaligen Verantwortlichen, die binnen kurzer Zeit eine Parteiorganisation aus dem Boden stampfen mussten. Denn erst drei Monate vor dem Saar-Referendum am 23. Oktober 1955 wurden die pro-deutschen Parteien zugelassen. Man musste also in dieser kurzen Zeit eine Parteiorganisation aufbauen und einen Wahlkampf organisieren. „Diese Leistung verdient auch heute noch Respekt und Anerkennung“, so Klaus Meiser. Er ging aber auch auf die Herausforderungen der heutigen Zeit ein. Mit einem Flüchtlingszustrom in diesem Ausmaß konnte man vor Jahresfrist sicherlich nicht rechnen. Es sei aber besonders erwähnenswert, dass das Saarland am besten von allen Bundesländern die entstandenen Probleme löse. Innenminister Klaus Bouillon habe als erster deutscher Innenminister ein Wohnungsprogramm für die Kommunen aufgelegt, das schnell Wirkung zeigte. Die Tatsache, dass er seinen Dienstsitz für drei Wochen in die Landesaufnahmestelle nach Lebach verlegte, um so auf die Probleme sofort reagieren zu können, wurde bundesweit sehr aufmerksam verfolgt. Wie das Saarland die Probleme angeht und löst, sei mittlerweile bundesweit als vorbildlich von den anderen Ländern anerkannt. Abschließend dankte der stellvertretende Landesvorsitzende Klaus Meiser im Namen der CDU Saar allen, die in den vergangenen 60 Jahren Verantwortung für das Gemeinwohl übernahmen und so dazu beitrugen, dass die CDU auch in der Stadt Saarlouis fast immer die bestimmende politische Kraft war.
  • 3. - 3 - Rückblick und Ausblick auf 60 Jahre CDU Saarlouis war das Thema der anschließenden Gesprächsrunde unter der Moderation des Journalisten Fred Eric Schmitt. Teilnehmer der Runde waren der ehemalige saarländische Finanzminister Edmund Hein, der frühere Saarlouiser OB Hans-Joachim Fontaine, der mit über 40 Jahren Mitgliedschaft dienstälteste Saarlouiser Stadtverordnete Heiner Groß, als Vertreterin der jungen Generation die seit knapp zwei Jahren dem Vorstand angehörige Andrea Rolle aus Lisdorf und der amtierende Stadtverbandsvorsitzende Georg Jungmann. In der Runde wurden zahlreiche Wegmarken der Saarlouiser Stadtpolitik eingehend erläutert und die positive Rolle der CDU bei den wichtigsten Entscheidungen der Stadt, wie z. B. dem Bau des Saarhafens oder des Industrieparks Lisdorfer Berg, hervorgehoben. Es wurde aber auch deutlich, dass die CDU Saarlouis sowohl inhaltlich als auch personell für die Zukunft bestens aufgestellt ist. Gerade die vielen jungen Stadtrats- und Vorstandsmitglieder seien bestes Zeugnis dafür. Nach der Gesprächs- runde wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue zur CDU geehrt. Die gelungene Feierstunde wurde mit dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne beendet. Die aus dem Kreis Saarlouis stammende Formation „Dreierpasch“ sorgte mit schwungvollen Vorträgen für die musikalische Umrahmung der Festveranstaltung. Anschließend wurde bei einem Umtrunk noch viel über frühere Zeiten geredet. Einige Ortsverbände machten von der Gelegenheit Gebrauch, sich für ein Erinnerungsfoto vor einer Fotowand „60 Jahre CDU Saar“ ablichten zu lassen.
  • 4. - 4 - Erweiterung der Produktionsstätte der Firma Rietmann Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans und Beteiligung der Öffentlichkeit Vor fast fünfzig Jahren, genauer gesagt im Jahr 1967, zog der Bäckermeister und Chemotechniker Theodor Rietmann mit seinem Unternehmen in die ehrwürdigen Räumlichkeiten der alten Kapellenmühle in Saarlouis-Lisdorf ein. Zunächst startete die Fa. Rietmann unter einfachsten Umständen. Doch das Unternehmen hatte mit der Entwicklung und Produktion von Backmitteln und Backmischungen eine Marktnische aufgetan und befindet sich seither auf der Erfolgsspur. Die kleine Firma stellte im Laufe der Jahre kontinuierlich zusätzliches Personal ein und musste dementsprechend auch die Produktions- und Lagerräume ständig vergrößern. Bisher wurden zwei Erweiterungsbauten errichtet. Bereits im Jahre 2003 beschäftigte das Unternehmen rund 70 Mitarbeiter. Heute hat sich die Fa. Rietmann zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt, das aktuell ca. 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Lisdorf beschäftigt. Die Nachfrage nach den qualitativ hochwertigen Produkten im Bereich von Backmitteln und Backmischungen ist in der letzten Zeit erneut angestiegen. Daher beabsichtigt die Firma, ihren Standort rund um die Kapellenmühle erneut zu vergrößern. Seitens der Firma ist nunmehr die Errichtung einer weiteren Produktions- und Lagerhalle sowie eines Verwaltungsgebäudes, eines Bürogebäudes und einer Hausmeisterwohnung als separates Wohngebäude geplant. Zur Umsetzung des genannten Erweiterungsvorhabens der Fa. Rietmann hat der Stadtrat Saarlouis am 12. November 2015 die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans beschlossen. Der Aufstellungsbeschluss wird demnächst durch die Stadtverwaltung bekannt gemacht. Daneben wurde die Stadtverwaltung durch den Stadtrat beauftragt, die Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden sowie der sonstigen Träger öffentlicher Belange durchzuführen. Luftbild: rechts im Bild verläuft die Saar, links in einem Bogen die Provinzialstraße
  • 5. - 5 - Wie aus den Übersichtsskizzen erkennbar ist, soll in Richtung Saarstraße eine ca. 2.700 qm große Lagerhalle entstehen. Dies ist insoweit von Bedeutung, als dass die zusätzliche Produktionsstätte, ca. 1.300 qm, zwischen der bisherigen Produktionshalle und der Lagerhalle entstehen soll, wodurch die betriebsbedingten Emissionen deutlich abgemildert werden. Geplante Anordnung der Neubauvorhaben Die geplante Hausmeisterwohnung (Wohnhaus mit etwa 100 qm Grundfläche) soll im Bereich der bisherigen Wohnbebauung der Kapellenmühle entstehen und sich städtebaulich in dieses Wohnquartier einfügen. Ein weiteres Verwaltungsgebäude soll zwischen der neuen Lager- und der Produktionshalle entstehen und im rückwärtigen Bereich an den Saarleinpfad angrenzen. Beim bisherigen Verwaltungsgebäude soll ein weiteres kleines Bürogebäude mit ca. 150 qm Grundfläche entstehen. Um die umliegende Bevölkerung vor Lärm- und Geräuschemissionen zu schützen, hat der Vorhabenträger bereits ein Lärmgutachten in Auftrag gegeben. Laut Planung ist vorgesehen, rund um die neuen Produktions- und Lagerhallen entsprechende Lärmschutzwände zu errichten. „Wir sind wirklich froh, dass die Firma Rietmann sich dazu entschlossen hat, ihren Produktionsstandort in Saarlouis-Lisdorf zu erweitern. Unser Stadtteil wird in naher Zukunft von zusätzlichen Arbeitsplätzen profitieren. Wir drücken der Fa. Rietmann mit Blick auf ihre zukünftige unternehmerische Ausrichtung die Daumen und hoffen, dass sich diese große finanzielle Investition in kurzer Zeit amortisieren wird“, so die Lisdorfer Stadtverordneten Raphael Schäfer, Klaus Hild und Frederic Becker.
  • 6. - 6 - Theater am Ring Eröffnung verzögert sich erneut Was lange währt, wird endlich gut – sollte man meinen. Viel wurde über das Theater am Ring schon geredet und geschrieben. Im kommenden Jahr wird es seine Pforten öffnen und den Besuchern ein neues kulturelles Erlebnis bieten. Mit einer einzigartigen Architektur ist es schon heute ein echter Blickfang in der Saarlouiser Innenstadt. Die umlaufenden Buchstaben, die den Namen „THEATER AM RING“ bilden, sind in der ganzen Stadt sichtbar. Die Volkshochschule Saarlouis und das städtische Kulturamt haben bereits ihre Räumlichkeiten bezogen, die Stadtbibliothek wird folgen. Im vergangenen März fand eine Baustellenführung statt, bei der interessierte Bürgerinnen und Bürger den Stand der Bauarbeiten begutachten und von geschultem Fachpersonal durch die Baustelle geführt werden konnten. Viele Interessierte kamen und konnten sich einen Überblick verschaffen. OB Henz verkündete damals den 1. Januar 2016 als Eröffnungstermin. Anfang Dezember besichtigte der CDU-Stadtvorstand den Fortgang der Baustelle. Es wurde schnell klar, dass der von OB Henz ursprünglich geplante Eröffnungstermin Januar 2016 nicht zu halten ist. Die Verwaltung ist aber zuversichtlich, dass man Mitte des kommenden Jahres mit der Eröffnung rechnen könne. Die CDU in Saarlouis stand immer zu diesem Projekt, auch als der vom Stadtrat fest vorgegebene Betrag von sieben Millionen Euro für den Umbau von OB Henz und seiner Verwaltung nicht mehr zu halten war. Die Aufstockung des Budgets war eine Notwendigkeit, denn sonst hätte die Gefahr einer Bauruine in der Stadt bestanden. Trotzdem muss lückenlos aufgeklärt werden, wie es zu den ständigen Verzögerungen und Verteuerungen kam und ob im Zweifel auch Regressansprüche zu erheben sind. Die CDU Saarlouis bemühte sich aber auch immer, Zuschüsse von dritter Seite zu erhalten. Bei den CDU-Innenministern Monika Bachmann und Klaus Bouillon fand man immer ein offenes Ohr. So konnten insgesamt 2,5 Millionen Euro an Landeszuschüssen für den Umbau des Theaters am Ring generiert werden. Ohne diese Zuschüsse wäre die Realisierung dieses Umbaus wohl nicht zu stemmen gewesen.
  • 7. - 7 - Innenminister Bouillon übergibt Scheck in Höhe von 500.000 Euro Von links: Karin Pecina, Tim Flasche, Raphael Schäfer (CDU-Fraktion Stadtrat Saarlouis), Georg Jungmann (Vorsitzender CDU Saarlouis), Innenminister Klaus Bouillon, Bürgermeisterin Marion Jost, Oberbürgermeister Roland Henz, Herbert Fontaine (CDU-Fraktion Stadtrat Saarlouis), Ralf Hoffmann, stellv. Amtsleiter Stadtplanung und Denkmalpflege. Bei seiner erneuten Baustellen-Begehung des Theaters am Ring in Saarlouis am 8. Dezember 2015 ließ sich Innenminister Klaus Bouillon über den Baufortschritt unterrichten. Dabei überreichte er dem Saarlouiser Oberbürgermeister Roland Henz einen symbolischen Scheck in Höhe von 500.000 Euro. Bei dem Bewilligungsbescheid handelt es sich um eine Bedarfszuweisung zur Förderung der entstandenen Mehrkosten bei der Sanierung des Gebäudes. „Insgesamt wurden Bedarfszuweisungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro für die Sanierung des Theaters am Ring gewährt“, erklärte der Minister. „Diese Summe ist ein Beleg dafür, wie wichtig uns die Zukunftssicherung dieses gesellschaftlichen Ortes ist, der auch eine überregionale Bedeutung hat.“ Das Theater am Ring ist ein ortsprägendes Gebäude in der Innenstadt am Kaiser-Friedrich-Ring. Der Theatersaal sowie das Interieur im Stil der 60er-Jahre stehen unter Denkmalschutz. Die Kreisstadt Saarlouis führt zurzeit eine umfassende Sanierung des Gebäudes durch. Die Maßnahme umfasst inhaltlich eine Gebäudeerweiterung, die Vergrößerung des Theatersaales, die Fassadensanierung, einen neuen Innenausbau sowie die Erneuerung der Gebäudeleittechnik. Das Gebäude wird nunmehr auch behindertengerecht gestaltet. Auffälligstes Merkmal des künftigen Theaters am Ring wird eine neue netzartige Fassade aus Beton mit einem großen Schriftzug „Theater am Ring“ sein. Die Gesamtkosten der Maßnahme waren ursprünglich auf sieben Millionen Euro veranschlagt, die Zustimmung zu einer Förderung durch Bedarfszuweisungen in Höhe von zwei Millionen Euro erfolgte bereits im Jahr 2010, verteilt zu je 500.000 Euro auf die Jahre 2012 bis 2015. Im vergangenen Jahr entstanden Mehrkosten von rund einer Million Euro, für die die damalige Innenministerin Monika Bachmann eine weitere Bedarfszuweisung von 500.000 Euro zusicherte. Minister Bouillon: „Mein Dank gilt meiner Vorgängerin, Monika Bachmann, dass sie kurzerhand entschieden hat, diese weitere Bedarfszuweisung bereitzustellen. Dadurch kann dieses zentrale Projekt, das zu einem echten Wahrzeichen von Saarlouis geworden ist, realisiert werden.“
  • 8. - 8 - Teileröffnung des Ravelin V Am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag, war es endlich soweit: Der größte Teil des rekonstruierten Ravelin V wurde eröffnet. Bei bestem Sommerwetter präsentierte OB Roland Henz vor einigen hundert Besuchern das Areal, das zur Festungsanlage von Saarlouis gehörte. Die Rekonstruktion der Anlage zählt zu den wichtigsten Großprojekten in Saarlouis. Über viele Jahre war nicht geklärt, was an die Stelle des alten Schlachthofgeländes kommen sollte. Nachdem sich die Pläne einer Wohnbebauung zerschlagen hatten, waren sich die städtischen Akteure schnell einig, dass die gefundenen historischen Mauerreste aus der ehemaligen Festungsmauer den Grundstein bilden sollten, um die Geschichte der Festungsstadt Saarlouis erlebbar zu machen. Denn die rekonstruierte Anlage verbindet sowohl die französische als auch die preußische Vergangenheit von Saarlouis. Gefördert wurde das Projekt u. a. durch Gelder von der Europäischen Union zur „regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ und aus Landesmitteln, die seinerzeit der Lisdorfer CDU-Vorsitzende Georg Jungmann als Staatssekretär im Innenministerium überbrachte. Insgesamt werden die veranschlagten Kosten auf ca. 7,5 Millionen Euro be- ziffert, von denen bereits mehr als vier Millionen Euro ver- baut wurden. Der Ravelin V, der südwestliche Teil der Überschwemmungs- festung Saarlouis, ist die größte Rekon- struktionsmaßnahme einer VaubanAnlage überhaupt.
  • 9. - 9 - Besucher und Einheimische sind gleichermaßen von der Anlage begeistert. Die einhellige Meinung, auch der drei Lisdorfer CDU-Stadtverordneten: „Was hier entstanden ist und entsteht, ist einmalig. Saarlouis bekommt ein Stück seiner Geschichte zurück und dies macht die Stadt noch lebens- und liebenswerter.“ In den weiteren Bauabschnitten sollen noch die Lücke zur Ampelkreuzung hin geschlossen werden und eine Mauer zur Bastion VI aufgebaut werden. Damit die Bauarbeiten weitergehen können, bedarf es allerdings noch einiger Prüfschleifen, um die nötigen Zuschüsse garantieren zu können. Wallschild vor der Festungsmauer Der Ravelin V war ein Vorwerk, das sich als sogenanntes „Wallschild“ vor der Hauptfestungsmauer befand und diese schützte. Unter Aufwendung erheblicher finanzieller Mittel rekonstruiert die Stadt hier die ehemaligen Festungsanlagen. Die erforderlichen Finanzmittel stammen aus den verschiedenen Förderprogrammen der EU, aus dem Bund/Länder-Programm zur Städtebauförderung sowie aus dem kommunalen Haushalt. Die Arbeiten an der Anlage sind auf mehrere Bauabschnitte aufgeteilt. Zunächst wurden über neue Treppen- und Rampenanlagen Zugänge in das Areal geschaffen. Wichtige Elemente dieses Festungsbereichs sind der freigelegte Hauptgraben und der Ravelingraben. Ergänzt um den früheren Waffenplatz und das Glacis, ist es möglich, einen repräsentativen Abschnitt der Festung Saarlouis im öffentlichen Raum zu erleben. Saarlouis verfügt somit nun über restaurierte Objekte zu allen bedeutenden fortifikatorischen Elementen der ehemaligen Festung. Während der Hauptgraben und der Waffenplatz, der Wallerfanger Weg, das Glacis und die großen Treppen bereits freigegeben wurden, stehen weitere Projekte noch aus. Als nächstes geplant ist die Rekonstruktion eines Teiles der Ravelinschulter und des davorliegenden Ravelingrabens. Vorgesehen ist, danach einen fünften Abschnitt umzusetzen und sich dabei der Mauer der Bastion VI zu widmen. Noch heute prägen historische Festungselemente das Stadtbild von Saarlouis, das König Ludwig XIV. 1680 durch seinen Festungsbaumeister Vauban erbauen ließ. In der ganzen Stadt sind die Zeugen der französischen und späteren preußischen Vergangenheit zu sehen – am deutlichsten jedoch im Bereich des Saaraltarms. Hier befand sich einst das Eingangsportal zur Festung. Das vorgelagerte Hornwerk schützte die Schleusenbrücke, mit deren Hilfe man das Umland und die Gräben rings um Saarlouis mit dem Wasser der Saar fluten konnte, um Angriffe abzuwehren. Als die Festung Ende des 19. Jahrhunderts geschleift wurde, entschloss sich der Stadtrat, einen Teil der Festungswerke in einem Naherholungsgebiet, dem Stadtgarten, zu erhalten. Davon profitiert Saarlouis noch heute.
  • 10. Raphael Schäfer Stadtverordneter, Büroleiter des saarl. Innenministers - 10 - Personalentwicklungskonzept kommt! Antrag der CDU-Fraktion wurde im Rat einstimmig angenommen Der Gutachter Prof. Dr. Martin Junkernheinrich hat Mitte 2015 sein Gutachten „Kommunale Haushaltssanierung im Saarland“ der Öffentlichkeit vorgestellt (Offizieller Titel „Kommunalfinanzen im Saarland / Probleme – Ursachen – Lösungsansätze“ vom 14. April 2015). Zentrales Ergebnis des Gutachtens war, dass die saarländischen Städte und Gemeinden im Ländervergleich die mit Abstand höchsten Gesamtschulden aufweisen. Für die Kreisstadt Saarlouis wurde ausgehend vom Jahr 2013 ein strukturelles jährliches Haushaltsdefizit in Höhe von über 6,3 Millionen Euro ermittelt. Dieses strukturelle Defizit gilt es nun schrittweise zurückzuführen, damit die Stadt Saarlouis auch in den nächsten Jahren handlungsfähig bleibt und keinen Haushaltssanierungsplan bzw. Sanierungshaushalt aufstellen muss. „Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt dürfen auch zukünftig nicht über ein vertretbares Maß hinaus mit Steuern und Gebühren belastet werden. Ein besonders wichtiges Signal für die Bürger der Stadt Saarlouis ist daher, dass nicht nur auf ihren Schultern, das heißt durch Steuer- und Gebührenerhöhungen, die Einnahmeseite des städtischen Haushaltes verbessert wird, sondern auch die Stadtverwaltung selber mit gutem Beispiel voranschreitet und auf der Ausgabenseite einspart,“ so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Raphael Schäfer. Die Personalkosten nehmen mit ca. 17,8 Millionen Euro einen sehr großen prozentualen Anteil an den städtischen Ausgaben ein. „Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und des weiter voranschreitenden technischen Fortschritts sehen wir ein Einsparpotential bei den Personalausgaben“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Tim Flasche. Tim Flasche weiter: „Wir haben daher gemeinsam mit unserem Bündnispartner, den Grünen, einen Antrag gestellt, in dem die Stadtverwaltung aufgefordert wird, ein Personalentwicklungskonzept, basierend auf einer Aufgabenkritik für die Kernverwaltung sowie für die Eigengesellschaften, zu erarbeiten. Das Personalentwicklungskonzept soll hierbei ein Personaleinsparziel aufzeigen, das einem Haushaltsausgleich Rechnung trägt.“ „Besonders wichtig ist uns als CDU-Fraktion hierbei, dass der langfristig angelegte Personalabbau sozialverträglich ausgestaltet wird. Will heißen: Mit der CDU wird es keine betriebsbedingten Kündigungen geben“, so Raphael Schäfer. „Die Einführung einer so genannten Wiederbesetzungssperre halten wir für ein geeignetes Mittel, um die Personalausgaben sukzessive über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren maßvoll zu reduzieren. Durch die befristete Nichtnachbesetzung jeder vierten Stelle (bei altersbedingtem Ausscheiden), bis etwa 5 % Personalkosten reduziert sind, könnte ein Einsparvolumen sozialverträglich erreicht werden, das einen wichtigen Beitrag zum Haushaltsausgleich darstellt. Genaueres lässt sich natürlich erst nach der Vorlage des Personalentwicklungskonzeptes sagen“, so Schäfer weiter. „Mit unserem Antrag haben wir einen wichtigen Schritt zur Haushaltskonsolidierung angestoßen. Dies verdeutlicht auch das einstimmige Abstimmungsergebnis im Stadtrat. Insbesondere die SPD- Fraktion wollte sich zunächst um die Verantwortung drücken und hat die Erstellung eines „ergebnisoffenen“ Personalentwicklungskonzeptes gefordert. Dies war mit der CDU-Fraktion nicht zu machen – wir wollen Verantwortung in dieser Stadt tragen und stehen auch zu unpopulären Entscheidungen“, so Tim Flasche. Schließlich hat auch die SPD die Notwendigkeit für dieses Personalentwicklungskonzept einschließlich eines für den Haushaltsausgleich wichtigen Einsparvolumens eingesehen und für unseren Antrag gestimmt.
  • 11. - 11 - „Bei der Erstellung dieses Personalentwicklungskonzeptes müssen die städtischen Interessenvertretungen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt werden. Ein Personalabbau ist für jeden Beschäftigen keine einfache Angelegenheit, daher ist es wichtig, die Menschen zu beteiligen und mitzunehmen“, so Schäfer. Derzeit verfügt die Kreisstadt Saarlouis inklusive Betriebshof und Eigengesellschaften über mehr als 650 Mitarbeiter. Wir sind der Auffassung, dass eine Aufgabenkritik ein signifikantes Einsparpotential aufzeigen wird. Zentrale Fragestellung wird hierbei sein, welche Aufgabenwahrnehmung zwingend erforderlich oder obsolet ist und wie viel Personal zur ordnungsgemäßen Erledigung benötigt wird. „Die Stadtverwaltung hat nun die Möglichkeit, mit gutem Beispiel voran zu gehen und den Bürgerinnen und Bürgen zu zeigen, dass man auch verwaltungsseitig gewillt ist, einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung zu leisten. Schließlich gilt es sicherzustellen, dass Saarlouis im Sinne der nachfolgenden Generationen eine liebens- und lebenswerte Stadt bleibt. Wir wollen dem Anspruch „heimliche Hauptstadt des Saarlandes“ gerecht werden“, so Raphael Schäfer abschließend.
  • 12. - 12 - Bebauungsplan im Bereich der Reneauldstraße beschlossen! Das historische Stadtbild muss bewahrt werden. Die CDU-Stadtratsfraktion hat eher zufällig davon erfahren, dass es im Bereich der Wallerfanger Straße, Ecke Reneauldstraße, Interessensbekundungen eines Investors gab, hinter den bestehenden drei großen Mehrfamilienhäusern drei weitere zu errichten. Die CDU-Stadtratsfraktion spricht sich gegen eine solche Bebauung aus, da sie den Charakter des gesamten Baugebietes zerstören würde. „Wir möchten zum einen das historische Stadtbild von Saarlouis erhalten. Zum anderen sehen wir es aber auch als unsere Aufgabe an, die Anwohner vor heranrückender, überbordender Bebauung zu schützen. Hierzu haben wir uns unseren Wählerinnen und Wählern verpflichtet. Wir fühlen uns den Menschen verpflichtet, die seit Jahrzehnten hier leben, Steuern zahlen und Engagement entfalten, und nicht den Investoren, die kurz vorbeischauen, Geschäfte machen und wieder verschwinden,“ so der CDU-Fraktionsvorsitzende Tim Flasche. „Die bereits im Wahlprogramm für die Stadtratswahl enthaltene Forderung, das historische Stadtbild zu erhalten, ist selbstverständlich weit auszulegen. Hierunter fällt natürlich – wie im vorliegenden Fall – auch der Erhalt eines Stadtquartiers, das geprägt ist durch eine Ein- und Zweifamilienhausbebauung“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Raphael Schäfer. „Auf Antrag von CDU und Grünen hat der Stadtrat daher im Bereich der Reneauldstraße die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen, der sicherstellt, dass in diesem Bereich über den Bestand hinaus lediglich Ein- und Zweifamilienhäuser errichtet werden dürfen. Damit haben wir den berechtigten Interessen der Anlieger Rechnung getragen und den Charakter dieses Wohnquartieres langfristig gesichert“, so Tim Flasche abschließend. Auszug aus dem Wahlprogramm der CDU Saarlouis zur Kommunalwahl am 23.05.2014: Historisches Stadtbild erhalten: „Gerade mit Blick auf den besonderen Charakter von Saarlouis als Festungsstadt treten wir für den Erhalt des historischen Stadtbildes ein. Wir als CDU werden daher in der nächsten Wahlperiode die Ausarbeitung einer Gestaltungssatzung für den Innenstadtbereich von der Stadtverwaltung einfordern. Wir wollen alte, historische Gebäude schützen und erhalten und lehnen den Abriss solcher Gebäude grundsätzlich ab. Es kann nicht sein, dass wunderschöne Bauwerke durch gesichtslose Mehrfamilienhäuser ersetzt werden. Das Saarlouiser Stadtbild muss im Innenstadtzentrum erhalten bleiben.“ Dafür treten wir ein. Daher haben wir auch den Abriss der alten Rettungswache im Stadtrat abgelehnt!
  • 13. - 13 - HINTERGRÜNDE ZU FLÜCHTLINGEN UND EINWANDERUNG Schon seit über einem Jahr sind Zuwanderung und Integration die Themen, die die Deutschen am meisten bewegen. Wir als CDU bekennen uns zu unserem christlichen Menschenbild und wollen denen helfen, die wirklich Schutz brauchen, weil sie vor Krieg und Gewalt fliehen. Gleichzeitig gilt, dass wir die abweisen müssen, die keinen berechtigten Anspruch auf Asyl haben. Dank großer ehrenamtlicher Anstrengungen sowie der bundesweit herausragenden Koordination der Flüchtlings- und Asylpolitik durch die CDU-geführte Landesregierung – insbesondere durch das Innen- und das Sozialministerium – ist es uns im Saarland bisher gelungen, die damit verbundenen Aufgaben zielorientiert zu lösen. Auch in unserer Stadt Saarlouis ist es aufgrund des außerordentlichen Engagements von Verwaltung und ehrenamtlichen Helfern gelungen, bisher alle Flüchtlinge in geeigneten Wohnungen unterzubringen. Vor allem Bürgermeisterin Marion Jost hat sich durch unermüdlichen Einsatz ganz besondere Verdienste erworben. Nicht zuletzt durch ihr Engagement ist es gelungen, die zunächst vorgesehene Zeltunterbringung zu verhindern und das ehemalige Distributa-Gebäude in den Metzer Wiesen als vorübergehende Unterkunft für Neuankömmlinge zu nutzen, bis genügend geeignete Wohnungen vorhanden sind. Viele Menschen treibt jedoch die Frage um, wie wir die richtigen Weichen stellen, um auch künftig eine zugleich soziale wie auch leistbare Flüchtlings- und Asylpolitik zu gestalten. Zu diesem Thema hat die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) die Broschüre „Zielland Deutschland“ nun in einer aktualisierten Auflage neu herausgebracht. Gerne stellen wir Ihnen die Broschüre als PDF-Datei zur Verfügung. Sollten Sie ein gedrucktes Exemplar wünschen, wenden Sie sich gerne an die CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, Tel: 06831/49940. Beim Bundesparteitag der CDU am 14. Dez. wurde ein Antrag der Bundesvorsitzenden Angela Merkel mit lediglich zwei Nein-Stimmen angenommen, in dem folgender zentrale Absatz enthalten ist: "Wir haben die Interessen der Menschen in Deutschland fest im Blick. Wir sind entschlossen, den Zuzug von Asylbewerbern und Flüchtlingen durch wirksame Maßnahmen spürbar zu verringern. Denn ein Andauern des aktuellen Zuzugs würde Staat und Gesellschaft, auch in einem Land wie Deutschland, auf Dauer überfordern. Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten viel durchgesetzt. Angefangen bei der Erhöhung der Abschiebungszahlen bis hin zur größten Verschärfung des Asylrechts seit 20 Jahren. Die CDU setzt sich in Deutschland, in Europa und in der internationalen Staatengemeinschaft mit Nachdruck für weitere Schritte ein. Als Christdemokraten, die der europäischen Werteordnung und dem christlichen Menschenbild besonders verpflichtet sind, standen und stehen wir aber auch seit jeher zu unserer humanitären Verantwortung. Auch jetzt sind viele hunderttausend Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, Diktatur, islamistischem Terror und Bürgerkrieg. Wir sind fest entschlossen, unserer humanitären Verantwortung auch diesmal gerecht zu werden." ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf III. Gartenreihe 50 Tel. 40155 Fax 122464 JUNGE UNION Lisdorf Thirionstraße 22 Tel. 461119 Redaktion: Georg & Gudrun Jungmann, Klaus Hild, Frederic Becker, Heiner Groß, Bernd Lay, Harald Weiler, Gabriele Schmitt, Andrea Rolle, Robert Schütz, Tim Flasche, Raphael Schäfer, Werner Neis, Karl Schneider. Redaktionsschluss war am 15. Dezember 2015. Die Zeitschrift wird durch ehrenamtliche Helfer in der Freizeit verteilt, eine zeitgleiche Verteilung in Lisdorf ist deshalb nicht gewährleistet. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU Lisdorf.
  • 14. - 14 - Kunst im Dorf Kunst findet meist in Städten statt, Kultur und Urbanität gehören zusammen. Aber auch in der Provinz, auf dem Land und in kleinen Dörfern entstehen Projekte, die mit den internationalen Qualitätsansprüchen an zeitgenössische Kunst mithalten können. Der Verein „Lisdorf ... alles im grünen Bereich“ stellte erstmals Lisdorfer Künstler in der Hans- Welsch-Halle vor, die vor allem ihre Werke aus Malerei und Bildhauerei an drei Tagen präsentieren konnten. Der erste Vorsitzende des Vereins, Herbert Germann, und die Kunstlehrerin Gudrun Jungmann waren für die Organisation und die künstlerische Leitung verantwortlich. Bereits zur Vernissage und Eröffnung durch die Schirmherrin Bürgermeisterin Marion Jost kamen mehr als 200 Besucher. In ihrem Grußwort lobte die Schirmherrin Marion Jost die Ausstellung im Besonderen, aber auch die Lisdorfer Dorfgemeinschaft im Allgemeinen, die immer wieder in der Lage sei, neue Ver- anstaltungsformate zu entdecken und umzuset- zen. Sie zeigte sich beeindruckt von der Qualität der Exponate und Vielfalt der künstlerischen Leistungen. Der Vorsitzende des Vereins, Herbert Germann, dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement, ohne das eine solche Veranstaltung nicht durchzuführen wäre. Vor allem bedankte er sich bei der künstlerischen Leiterin, Gudrun Jungmann, die für das Konzept und die Zusammenstellung der Künstler verantwortlich war. In ihrer Rede setzte sich Gudrun Jungmann mit Kunst auseinander. Sie erklärte: „Kunst ist im Auge eines jeden Betrachters anders. Kunst kommt von Können. Kunst ist alles, was Spaß macht oder zum Nachdenken anregt, manchmal auch verwirrt oder schockiert. Kunst muss und kann auch nicht immer gefallen, sie ist auch Geschmackssache. Kunst gehört zum Leben. Lassen Sie sich ein wenig in ihren Bann ziehen und das Repertoire und künstlerische Schaffen von Harald Baumann, Melitta Gonder, Ingrid Guckeisen, Eveline Zobel, Klaus Dieter Marek, Bernd Hawner, Evi Scholly und mir betrachten und bewundern“.
  • 15. - 15 - Harald Baumann, Zahnarzt, wohnt und arbeitet seit 23 Jahren in Lisdorf. Er fand über Grafiken, Zeichnungen und Aquarellmalerei zu seiner heutigen Stilrichtung der Landschaftsmalerei in Acryl. Melitta Gonder malt seit vier Jahren mit viel Freude als Therapie nach dem Tod ihres Mannes. Ingrid Guckeisen bildete sich durch Kurse und Workshops in verschiedenen Richtungen weiter. Nach einer Schaffenspause von einigen Jahren fand sie jetzt durch Kurse bei „Frauenart-gju“ wieder zu ihrem Hobby. Evelin Zobel malt seit 1998 und belegte zahlreiche Kurse bei namhaften Künstlern über die Landesgrenzen hinaus. Seit 2003 ist sie Schülerin bei Tina Stein. Hans Dieter Marek arbeitete seit 1985 mit Lydia Heitz aus Siersburg zusammen, danach belegte er Seminare im In- und Ausland und betreibt seit 2001 die Keramikwerkstatt „edition“ in Lisdorf. Dort in der Feldstraße bietet er Kurse an. Bernd Hawner, Dipl.-Designer, erlernte früh die Aquarellmalerei und pflegt diese im Urlaub auch heute. In seiner Designer-Werkstatt in der Großstraße entstehen durch Schmieden, Schnitzen oder Modellieren Skulpturen, Holz- und Bronzeplastiken. Evi Scholly belegte vor 20 Jahren den ersten Malkurs, seitdem malt sie, wie es die Zeit erlaubt, als Hobby und zur Freizeitgestaltung. Gudrun Jungmann war Kunsterzieherin nach dem Kunststudium an der Universität des Saarlandes und Kunstlehrerin. Privat dienen Malen und Gestalten der Entspannung. Seit einem Jahr leitet sie eine eigene Kunstschule „Frauenart-gju“ und vermittelt Frauen Kunst für Auge, Herz und Seele. Musikalisch wurde die Vernissage von Florian und Anne Lamar umrahmt, die von ihrem Vater Armin an der Orgel begleitet wurden. An den beiden folgenden Ausstellungstagen wurden die Organisatoren von dem Besucherandrang mehr als angenehm überrascht. An beiden Tagen kamen jeweils wiederum über 200 Besucher, die voll des Lobes über die Veranstaltung im Allgemeinen, aber auch über die Qualität der ausgestellten Kunst waren. Bei der Sonntag-Jazzmatinee kamen dann auch Musikliebhaber voll auf ihre Kosten.
  • 16. Neujahrsempfang der CDU Saarlouis Donnerstag, 14.Jan.2016, 18.30 Uhr Karl-Thiel-Haus in Roden Ehrengast ist der Generalsekretär der CDU Saar Roland Theis, MdL Sie sind herzlich eingeladen! Ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr 2016 wünschen Ihnen Ihre CDU und JU Lisdorf