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Informationschrift Nr. 95 Herausgeber:
für Lisdorfer Bürger Sommer 1999 CDU und JU Lisdorf
Müllrecycling auf der Neuen Welt konnte verhindert werden
Seite 3
Die Lisdorfer CDU Stadtrats- und Kreistagskandidaten
Johann Morguet CDU-Wahlprogramm
wurde 80 für Saarlouis
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Bürgerparteitag der CDU – Saarlouis
Großer Optimismus bei den Saarlouiser Christdemokraten
Am 21. Mai veranstaltete die CDU – Saarlouis einen gut besuchten Parteitag zu
dem alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Saarlouis eingeladen waren. Es
sprachen der stellv. CDU-Landesvorsitzende Peter Jacoby, MdB, OB Hans –
Joachim Fontaine, der Stadtverbandsvorsitzende Peter Konstroffer, der CDU
Spitzenkandidat für die Stadtratswahl Klaus Pecina und der Saarlouiser CDU
Landtagskandidat Georg Jungmann. Alle Redner und Besucher waren für die
kommenden Wahlen sehr optimistisch
Der Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende Peter Jacoby
sprach zu aktuellen bundes- und landespolitischen Fragen, wobei er zum Ausdruck
brachte, dass die neue Rot-Grüne Bundesregierung nach 8 Monaten bereits verbrauchter
und zerstrittener sei als die Vorgängerregierung nach 16 Jahren.
Die Steuerbelastung der Bürger steige anstatt zu sinken und mit der Änderung des 630
DM – Gesetzes würden hauptsächlich die kleinen Leute und Vereine getroffen.
Die Landesregierung zeige nach 14 Jahren deutliche Ermüdungserscheinungen und sei
nicht in der Lage, den dringend erforderlichen Strukturwandel im Lande herbeizuführen.
Darüber hinaus könne Ministerpräsident Klimmt nicht den Schatten des „Privatmannes“
Lafontaine ablegen. Nun heiße es, so Jocoby abschließend, der Bonner Regierung die
rote Karte zeigen und zunächst bei der Kommunalwahl am 13. Juni und dann bei der
Landtagswahl am 5. September neue CDU – geführte Mehrheiten in den Kommunen und
im saarländischen Landtag zu schaffen.
OB Fontaine beklagte die fehlende Unterstützung im Stadtrat für seine Arbeit. Es könne
nicht angehen, dass die Rot-Grüne Mehrheit Vorschläge seiner Verwaltung grundsätzlich
akzeptiere und auf dieser Basis monatelang Verwaltungsvorlagen erarbeiten ließe, um
diesen dann nach langen Vorarbeiten im Stadtrat die Zustimmung zu verweigern, wie es
beispielsweise bei den Ausbauplänen zum Kleinen Markt geschehen sei. Saarlouis könne
es sich nicht leisten, auf diese Weise kostbare Arbeitskraft und Zeit zu vergeuden.
An die Saarlouiser Bürgerinnen in Bürger appellierte Fontaine, ihm einen kooperativen
Stadtrat an die Seite zu geben, damit schneller und konstruktiver im Stadtrat gearbeitet
und entschieden werden könne.
Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat Klaus Pecina stellte das Programm der CDU
– Saarlouis zur Kommunalwahl vor. Unter dem Motto „CDU – Saarlouis gewinnt“ seien
alle Eckpunkte der Stadtpolitik für die kommenden 5 Jahre aufgeführt.
So werde die CDU das Theater am Ring erhalten und zu einem modernen Kultur- und
Kongresszentrum ausbauen, der Kleine Markt werde nach den Grundideen von Prof.
Schmidt mit Französischem Tor gestaltet, es würden Wohn- und Gewerbegebiete zu
erschwinglichen Preisen erschlossen, B 51 und B 269 würden ausgebaut zur Entlastung
der Stadtteile Lisdorf, Fraulautern, Picard, Roden und Neuforweiler,
Hallenbenutzungsgebühren für die Vereine würden abgeschafft, es würden
Jugendzentren in Saarlouis und den Stadtteilen errichtet u.v.m.
Pecina machte deutlich, dass die CDU die richtigen Antworten auf die Zukunftsfragen
unserer Stadt habe und man zusammen mit OB Fontaine die Stadt weiter voranbringen
werde.
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Stadtverbandsvorsitzender Peter Konstroffer warf der Rot-Grünen Stadtratsmehrheit
Verhinderungspolitik vor. Man wolle OB Fontaine blockieren um nicht zugeben zu
müssen, dass er die besseren Alternativen für die Stadtentwicklung habe.
Konstroffer machte deutlich, dass die CDU im Falle eines Wahlsieges am 13. Juni ein
Sofortprogramm auflegen werde, um die Stadtentwicklung voranzutreiben. So werde
unmittelbar nach der Wahl Pläne zur Umgestaltung des Theaters am Ring in ein
modernes Kultur- und Kongresszentrum in Auftrag gegeben, die bisherigen Pläne zur
Umgestaltung des Kleinen Marktes werden gestoppt und Planungen nach der Grundidee
von Prof. Schmidt mit Bau eines Französischen Tores werden vorangetrieben, es wird ein
Ende gemacht mit dem „Totschließen“ und dem stetigen Reduzieren von Parkflächen in
der Innenstadt, deshalb werden unverzüglich Überlegungen angestellt zum Bau eines
neuen Parkhauses, der Bau des KOMM’s würde gestoppt bis der Trägerverein die
Finanzierung schlüssig dargelegt habe, der Bau ein städtisches Jugendzentrums würde
jedoch unverzüglich in Angriff genommen.
Landtagskandidat Georg Jungmann machte zum Abschluss der Veranstaltung
deutlich, dass die CDU selbstbewusst und mit Siegeswillen die letzten Wochen des
Wahlkampfes angehe. Man blicke dem Wahltag am 13. Juni sehr zuversichtlich
entgegen, denn auch dieser Parteitag habe gezeigt, dass die CDU die besseren
Antworten auf die dringenden Zukunftsfragen von Saarlouis habe.
Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt hätten den Krach und Palaver im Stadtrat satt. Sie
wollten, dass dort wieder zusammengearbeitet und zügig entschieden werde.
Da OB Fontaine bis zum Jahre 2005 gewählt sei und der kommende Stadtrat bis
2004 amtiere, gäbe es für alle diejenigen, die die jetzigen Zustände im Stadtrat
nicht mehr wollten und eine gedeihliche Zusammenarbeit favorisierten nur eine
Wahl, nämlich CDU.
Jungmann rief alle Anwesenden auf, in den kommenden letzten Wahlkampfwochen die
Alternativen deutlich zu machen, denn eines sei sicher, ein Sieg bei der Kommunalwahl
sei die beste Vorlage für einen Sieg bei der am 5. September anstehenden
Landtagswahl. Unter großem Beifall rief er auf zunächst die „blaue Grotte“ und
anschließend die Staatskanzlei zu stürmen.
Am Ende des Parteitages waren sich alle einig:
Die Stimmung bei der CDU Saarlouis ist derzeit so gut wie schon lange nicht mehr
und man hat allen Grund sehr zuversichtlich den nächsten Wahlgängen am 13.
Juni für den Stadtrat und am 5. September für den Landtag entgegen zu blicken.
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Lisdorfer Kandidaten für
Georg Jungmann (42) Heiner Groß (60) Robert Schütz (64)
Dipl.-Finanzwirt Dipl. Agraringenieur Dipl.-Bauingenieur
Erwin Faust (48) Herbert Germann (45) Klaus Hild (46)
Gärtnermeister Handwerksmeister Mess- und Regeltechn.
Norbert Zell (49) Roswitha Port (58) Oliver Zimmer (30)
Bankkaufmann Hausfrau Dipl.-Informatiker
Eduard Schwarz (38) Gabi Krause (44) Wendelin Zeimet (62)
Polizeibeamter Kaufm. Angestellte Industriemeister
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Stadtrat und Kreistag
Bernd Lay (46) Gabi Germann (43) Klemens Port (57)
Bankkfm./Betriebswirt Selbst. Kauffrau Reg.-Vermessungsamtsrat
Harald Weiler (47) Susanne Schwarz (34) Robin Germann (22)
Dipl.-Ingenieur Bankkauffrau Student
Arnold Sonntag (26) Martina Hild (41) Josef Hafner (49)
Rechtsreferendar Hörgeräteakustikerin Dipl.-Bergingenieur
Alfred Philippi (43)
Industriekaufmann
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Lisdorfer Notizen
Feldweg von der Holzmühle zum Berg endlich saniert
Nach wiederholten Anträgen des CDU-Stadtverordneten Heiner Groß und einem Antrag
des SPD-Stadtverordneten Herbert Amann wurden die Finanzmittel für die
Instandsetzung des Feldwirtschaftweges von der Holzmühle bis zur Rosentalstraße im
Haushaltsplan der Stadt Saarlouis für 1998 bereitgestellt.
Im November 1998 wurden die betreffenden Arbeiten im zuständigen Stadtratsausschuss
an die Firma Dittgen aus Schmelz vergeben. Am 17.Mai dieses Jahres führte die Firma in
einer eintägigen Aktion diese Maßnahme durch. Es wurde eine neue Teerdecke
aufgetragen und die Ränder mit Schotter aufgefüllt. Jetzt kann der Feldweg wieder
problemlos befahren und begangen werden.
Ruhebänke an der Saar
In nächster Zeit werden auf Initiative des Lisdorfer Feuerwehrchefs Hans-Joachim Loris
mehrere Bänke an der Saar vorbei in Höhe der Ortslage Lisdorf aufgestellt. Die Kosten
für die Anschaffung der Bänke werden von den Lisdorfer Vereinen und Parteien
aufgebracht. Die Aufstellung besorgt der Betriebshof Saarlouis gemeinsam mit der
Lisdorfer Feuerwehr. Die Standorte der Bänke sind schon im Einzelnen festgelegt. Es
handelt sich um Flächen im Eigentum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Dieselbe
hat ihre grundsätzliche Zustimmung schon erteilt.
Feldkreuz auf Lisdorfer Berg verbesserungsbedürftig
In diesem Jahr steht das Feldkreuz auf dem Lisdorfer Berg 110 Jahre. Es wurde erstmals
1889 errichtet und nach seiner Zerstörung im zweiten Weltkrieg im Jahre 1949 wieder
errichtet, wobei auch die beiden Bäume dort gepflanzt wurden.
Leider werden immer wieder Teile des Kreuzes, insbesondere die Christusfigur, durch
Vandalismus zerstört. Auch die unmittelbare Umgebung des Kreuzes ist meistens nicht
sehr ansehnlich. Erfreulich ist jetzt festzustellen, dass unser Lisdorfer Steinbildhauer
Heinz Seiwert eine neue Christusfigur auf eigene Kosten angebracht hat und die
Vorfläche von Lisdorfer Bürgern mit Blumen bepflanzt wurde und auch regelmäßig „für
Gottes Lohn“ gepflegt wird.
Das 110-jährige Bestehen des Feldkreuzes war für die Pfarrgemeinde Veranlassung,
diese als Zielpunkt der Bittprozession am 10. Mai auszuwählen. Einige der Teilnehmer
dieser Prozession äußerten anschließend, dass die unmittelbare Umgebung des Kreuzes
mit den beiden Bäumen besser abgegrenzt und gestaltet werden sollte. Der Lisdorfer
Heimatverein hat sich inzwischen dieser Sache angenommen.
Spenden hierfür sind jederzeit willkommen!
Lisdorf zuliebe: C D U
- 11 -
Johann Morguet wurde 80
Am 11. Mai vollendete Johann Morguet, Auf der
Holzmühle 20, das 80. Lebensjahr. Eine große Schar
von Verwandten, Freunden und Bekannten
versammelte sich von morgens bis spät abends in
seinem Haus, um „ihrem Johann“ zu gratulieren und
ihm auch Dank zu sagen für viele Jahre gemeinsame
Arbeit für die Allgemeinheit und seinen bäuerlichen
Berufsstand.
Zu den vielen Gratulanten gehörten unter anderem
Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine, CDU-
Fraktionsvorsitzender Klaus Pecina, CDU-Vorsitzender
Georg Jungmann und CDU-Ehrenvorsitzender Heiner
Groß, die Johann Morguet besonders dankten für seine
langjährige Stadtratstätigkeit und sein großes
Engagement in der CDU.
Neben seinen vielfältigen Funktionen im berufsständigen Bereich, u.a. seit 1957 als
Vorsitzender des Bauernvereins Lisdorf, ist er seit mehr als 40 Jahren engagiert in der
CDU tätig. Von 1963 – 1989 gehörte er dem Stadtrat an. Außerdem war er früher
Kirchenvorstand, Aufsichtsratsvorsitzender bei der Raiffeisenbank,
Flurbereinigungsvorstand, Vorstand der LFG und in seinen jungen Jahren aktiver
Handballer beim SC Saargold Lisdorf.
Für seine großen Verdienste wurde er 1991 mit dem Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet.
Johann Morguet wird von seinen Parteifreunden Georg Jungmann und Heiner Groß gratuliert
- 12 -
- 13 -
Initiativen der CDU-Kreistagsfraktion
Ökologisches Bauen
- eine kommunalpolitische Aufgabe für die Zukunft! –
Unsere Pflicht als Christdemokraten ist es, unseren Nachkommen eine lebenswerte
Umwelt zu erhalten. Deshalb entwickeln und fördern wir Modelle, um mit den
vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen.
Unsere Politik wird noch stärker als bisher darauf ausgerichtet sein, das
Umweltbewusstsein der Bürger zu stärken und sie etwa durch attraktivere Gestaltung,
des Umweltpreises des Landkreises für ökologische Belange zu sensibilisieren.
Bei der Förderung des ökologischen Bauens im Landkreis haben wir Standards gesetzt.
Unter dem Gesichtspunkt des ressourcenschonenden Umgangs mit der Natur gewinnt
das ökologische Bauen besondere Bedeutung. Die höchsten Einsparpotentiale erzielt
man natürlich damit, bestehende Gebäude nach entsprechendem Umbau weiter zu
nutzen statt neue zu errichten. Wenn jedoch neu gebaut wird, sollten folgende Aspekte
bedacht werden:
Freiraumplanung und Freiraumgestattung:
z. B. weniger private und mehr gemeinsam genutzte Flächen, minimale
Bodenversiegelung, Dachbegrünung, sinnvolle Standortwahl, S/W - Ausrichtung der
Gebäude.
Entwurf, Konstruktion, Bautechnik:
z. B. Reihen- oder Doppelhäuser als Niedrigenergiehäuser, Nutzung der Sonnenenergie,
kompakte Gebäude
Umweltfreundliche Baustoffe:
z. B. recyclingfähige Baustoffe, CO2-neutrale Baustoffe, Naturbaustoffe, regionale
Produkte
Wasser, Ver- und Entsorgung:
z. B. wassersparende Armaturen und Geräte, Regenwassersammlung, -nutzung und -
Versickerung, Grauwassernutzung, Pflanzenkläranlagen
Haustechnik, Heizung, Elektrotechnik:
z. B. Blockheizkraftwerke oder Fernwärme, Brennwertkessel, Solaranlagen, transparente
Wärmedämmung, Wärmerückgewinnung
Alle diese Kriterien können aber nur dann erfolgreich umgesetzt werden, wenn die
wichtigste Komponente stimmt. Die Gebäude müssen bezahlbar sein. Bereits heute ist
ökologisches Bauen nicht teurer als herkömmliches Bauen.
Das Kreisbauamt mit seinen Architekten und dem Bauökologen werden in Zukunft
verstärkt beratend tätig sein, um die Bürger beim ressoucenschonenden Bauen zu
unterstützen und zu informieren, insbesondere auch über die vielfältigen Möglichkeiten
staatlicher Unterstützung.
Sind Sie an unserer Arbeit interessiert? Haben Sie Fragen an uns?
Dann rufen Sie an:
Ihr Lisdorfer Kreistagsmitglied
Robert Schütz, Tel. 2765
- 14 -
Anders als andere ?
Kommentar von Bernd Lay
Oskar Lafontaine (SPD), Aussteiger, leistete bei Übernahme des Finanzministeramtes
Ende September 98 dem deutschen Volke den Eid, „ihm nach bestem Wissen und
Gewissen zu dienen“.
Die-Lafontaine-Duz-Freunde Claus Noe und Heiner Flassbeck, letzterer passionierter
Hobbykoch im Hause Lafontaine, ernannte „Oskar“ zu Finanz-Staatsekretären.
Dass eine gewisse Einarbeitungszeit notwendig ist, weiß jeder, der einen neuen Job
übernimmt.
Von jedem Unternehmer und Arbeitnehmer erwartet man heute jedoch von vorneherein
hohe Motivation, Fleiß, Ausdauer und Fachwissen, damit die Anforderungen gemeistert
werden.
Denn mit den – teilweise bescheidenen – Einkünften ernährt man redlich die Familie.
Anders jedoch – Oskar Lafontaine !?
Beim ersten kleinen Leistungsdruck wirft „Oskar“ (und seine Duz-Freunde) dem
deutschen Volk den Bettel einfach hin. Hat er doch nach Meinung vieler Bürger in seinem
bisherigen Leben „nur Sprüche gekloppt und nix geschafft“!!
Jeder Unternehmer oder Arbeitnehmer steht in der Regel, nachdem er den „Job
schmeißt“, vor dem finanziellen Aus.
Anders jedoch - Oskar Lafontaine !
Den Steuerzahler kommt der vorzeitige Ausstieg, der perfide Hinwurf des Ministeramtes
nach so kurzer Zeit und die damit verbundene folgenschwere Amtsniederlegung der
beiden Staatssekretäre Noe und Flassbeck äußerst teuer zu stehen!
Die 3 „Bettelwerfer von Bonn“ erhalten pro Monat den Gesamtbetrag von rund 62.000
DM aus der Staatskasse. Für die Zeit nach 3 Monaten belaufen sich die Gesamtbezüge
rund 45.000 DM monatlich.
Lafontaine beansprucht ein
Übergangsgeld für 3 Monate in
Höhe seiner Amtsbezüge von
23.650 DM monatlich, sowie für
weitere 3 Monate von 50% =
11.825 DM.
Danach hat Lafontaine einen
Anspruch auf Zahlung seiner
Versorgung aus seiner Zeit als
Regierungschef des Saarlandes.
Die „Intimfreunde“ Lafontaines,
Noe und Flassbeck, haben
Anspruch auf Fortzahlung ihrer
Bezüge von 18.915 DM für den
Monat ihres Ausscheidens und
weitere 3 Monate. Danach besteht
ein Anspruch in Höhe von 75% der
ruhegehaltsfähigen Bezüge.
Fazit: Lafontaine hat der Bundesrepublik Deutschland und unserem Saarland
erheblich geschadet! Möge er sich nun in aller Stille auf einem Bauernhof
versuchen.
- 15 -
Pech gehabt!
Sie haben im September Rot-Grün gewählt, weil Sie Helmut Kohl nicht mehr als Kanzler haben
wollten?
Pech gehabt, denn die Koalition verwechselt Ihr Votum mit einem Freibrief zum Abkassieren.
Sie arbeiten selbständig allein auf eigenes Risiko? Sie geben kein Geld für Werbung aus, denn
Ihre gute Arbeit ist Werbung genug und der Laden läuft auch so?
Pech gehabt, denn 2 von 4 Kriterien des neuen Gesetzes treffen zu und Sie sind jetzt ein
„Scheinselbständiger“, wie der Begriff schon sagt, also als Hinterzieher von Sozialabgaben
gebrandmarkt.
Ihre Ehefrau arbeitet legal gegen Bezahlung+Steuern+Abgaben mit?
Doppeltes Pech gehabt! Das Grundgesetz verbietet ausdrücklich die Abqualifizierung von
Frauen als Arbeitskraft 2. Klasse, aber wenn es um Geld geht, machen unsere Rot-Grünen
Diskriminierungsgegner schon gerne mal eine Ausnahme.
Sie haben ganz legal privat vorgesorgt für Ihr Alter? Wird angesichts der Finanzprobleme der
Sozialversicherung immer wieder empfohlen,
Das war dumm! Einen Teil der Zahlungen können Sie in den Wind schießen, denn Sie sind jetzt
pflichtversichert. Eine Beitragsnachforderung scheitert zurzeit an der Unmöglichkeit,
Beitragszahlungen rückwirkend aus fremden Firmenbuchhaltungen herauszufiltern.
Sie brauchen Ihr Auto, weil trotz aller großen Versprechen der öffentliche Personenverkehr ihnen
keine akzeptable Möglichkeit bietet, zur Arbeit zu kommen.
Schon wieder Pech gehabt! Rot-Grüne Spitzenpolitiker übertreffen sich im Ankündigen von
Benzinsteuererhöhungen:
- Röstel (MdB, Die Grünen): + 12 Pfg.
- Wirtschaftsminister Müller (SPD): + 15 Pfg.
- Hustedt (MdB, Die Grünen): + 32 Pfg.
- Struck (MdB, SPD) + 40 Pfg.
Wer bietet noch mehr?
Sie haben Ihren 630 - Mark Job verloren oder aufgegeben?
Wieder Pech gehabt, denn es war vermutlich doch nicht notwendig. Es wurden keine neuen
Arbeitsplätze geschaffen (Wusste jeder, der nur bis drei zählen kann), aber die Genossen
müssten unbedingt zuerst ihre Vorstellungen durchpauken; jetzt, wo die Pleite offensichtlich wird,
werden als Alibi Sachverständige gefragt. Nachdem bei den Spitzengenossen akuter Mangel an
Putzfrauen herrscht (Siehe BILD, 15.05.99), muss die Sache revidiert werden, wenn man selbst
keine Schwarzarbeiter beschäftigen will.
Die Rot-Grünen Öko-Reformer zocken uns ab!
Impressum:
Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel.40155
JUNGE UNION Lisdorf , Provinzialstraße 82, Tel.121839
Redaktion: Georg Jungmann, Gudrun Jungmann, Heiner Groß, Bernd Lay, Robert Schütz,
Robin Germann, Herbert Germann, Harald Weiler, Alfred Philippi
Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht
unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-
Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, und können dort kostenlos abgeholt werden.
Internet: CDU-Saar unter http://www.cdu-saar.de
CDU-Saarlouis unter http://stadtrat.cdu-saar.de/saarlouis
- 16 -
Rotgrüne Erfolge 1999
h Seit Februar fällt kein Schnee mehr und die Temperaturen steigen langsam an.
h Keine sportlichen Pleiten mehr mit Ausnahme des 0:3 gegen die USA; sogar „Schumi“ und
Steffi Graf gewinnen wieder.
h Kein Bürgerkrieg in Deutschland
h Mick Jagger ist zum 7. Mal Vater geworden.
h Keine Erhöhung der Mehrwertsteuer, oder doch?
h Wahl von Johannes Rau zum neuen Bundespräsidenten
h Einführung eines neuen Gesetzgebungsverfahrens:
a) Rot-Grün hat eine Idee; das Vorhaben wird gegen alle guten Ratschläge im Eilverfahren
durchgezogen.
b) Nach ein paar Monaten wird der Murks auch für den Dümmsten offensichtlich, deshalb
muss zunächst einmal ein Sündenbock her. Dazu eignet sich immer noch Helmut Kohl,
obwohl der seit 9 Monaten nicht ehr im Amt ist.
c) Es wird nur der Rat von (rot-grünen) Fachleuten eingeholt, die die vorgefasste Meinung
bestätigen.
d) Danach wird das Gesetz 2 bis 3mal geändert; der Verdruss bleibt.
e) Es folgt die nächste Lachnummer; weiter siehe (b).
Trotz anders lautender Wahlaussagen können nur folgende „Erfolge“ vermeldet werden:
Kein wesentlicher Abbau der Arbeitslosigkeit, kein Abbau von Subventionen, kein Abbau der
Staatsverschuldung, keine Lösung der Schieflage in der Rentenversicherung, weiter steigende
Beiträge für Rente und Krankenkasse ...usw. usw.

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  • 1. Informationschrift Nr. 95 Herausgeber: für Lisdorfer Bürger Sommer 1999 CDU und JU Lisdorf Müllrecycling auf der Neuen Welt konnte verhindert werden Seite 3 Die Lisdorfer CDU Stadtrats- und Kreistagskandidaten Johann Morguet CDU-Wahlprogramm wurde 80 für Saarlouis Seite 11 Seite 6
  • 4. - 4 - Bürgerparteitag der CDU – Saarlouis Großer Optimismus bei den Saarlouiser Christdemokraten Am 21. Mai veranstaltete die CDU – Saarlouis einen gut besuchten Parteitag zu dem alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Saarlouis eingeladen waren. Es sprachen der stellv. CDU-Landesvorsitzende Peter Jacoby, MdB, OB Hans – Joachim Fontaine, der Stadtverbandsvorsitzende Peter Konstroffer, der CDU Spitzenkandidat für die Stadtratswahl Klaus Pecina und der Saarlouiser CDU Landtagskandidat Georg Jungmann. Alle Redner und Besucher waren für die kommenden Wahlen sehr optimistisch Der Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende Peter Jacoby sprach zu aktuellen bundes- und landespolitischen Fragen, wobei er zum Ausdruck brachte, dass die neue Rot-Grüne Bundesregierung nach 8 Monaten bereits verbrauchter und zerstrittener sei als die Vorgängerregierung nach 16 Jahren. Die Steuerbelastung der Bürger steige anstatt zu sinken und mit der Änderung des 630 DM – Gesetzes würden hauptsächlich die kleinen Leute und Vereine getroffen. Die Landesregierung zeige nach 14 Jahren deutliche Ermüdungserscheinungen und sei nicht in der Lage, den dringend erforderlichen Strukturwandel im Lande herbeizuführen. Darüber hinaus könne Ministerpräsident Klimmt nicht den Schatten des „Privatmannes“ Lafontaine ablegen. Nun heiße es, so Jocoby abschließend, der Bonner Regierung die rote Karte zeigen und zunächst bei der Kommunalwahl am 13. Juni und dann bei der Landtagswahl am 5. September neue CDU – geführte Mehrheiten in den Kommunen und im saarländischen Landtag zu schaffen. OB Fontaine beklagte die fehlende Unterstützung im Stadtrat für seine Arbeit. Es könne nicht angehen, dass die Rot-Grüne Mehrheit Vorschläge seiner Verwaltung grundsätzlich akzeptiere und auf dieser Basis monatelang Verwaltungsvorlagen erarbeiten ließe, um diesen dann nach langen Vorarbeiten im Stadtrat die Zustimmung zu verweigern, wie es beispielsweise bei den Ausbauplänen zum Kleinen Markt geschehen sei. Saarlouis könne es sich nicht leisten, auf diese Weise kostbare Arbeitskraft und Zeit zu vergeuden. An die Saarlouiser Bürgerinnen in Bürger appellierte Fontaine, ihm einen kooperativen Stadtrat an die Seite zu geben, damit schneller und konstruktiver im Stadtrat gearbeitet und entschieden werden könne. Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat Klaus Pecina stellte das Programm der CDU – Saarlouis zur Kommunalwahl vor. Unter dem Motto „CDU – Saarlouis gewinnt“ seien alle Eckpunkte der Stadtpolitik für die kommenden 5 Jahre aufgeführt. So werde die CDU das Theater am Ring erhalten und zu einem modernen Kultur- und Kongresszentrum ausbauen, der Kleine Markt werde nach den Grundideen von Prof. Schmidt mit Französischem Tor gestaltet, es würden Wohn- und Gewerbegebiete zu erschwinglichen Preisen erschlossen, B 51 und B 269 würden ausgebaut zur Entlastung der Stadtteile Lisdorf, Fraulautern, Picard, Roden und Neuforweiler, Hallenbenutzungsgebühren für die Vereine würden abgeschafft, es würden Jugendzentren in Saarlouis und den Stadtteilen errichtet u.v.m. Pecina machte deutlich, dass die CDU die richtigen Antworten auf die Zukunftsfragen unserer Stadt habe und man zusammen mit OB Fontaine die Stadt weiter voranbringen werde.
  • 5. - 5 - Stadtverbandsvorsitzender Peter Konstroffer warf der Rot-Grünen Stadtratsmehrheit Verhinderungspolitik vor. Man wolle OB Fontaine blockieren um nicht zugeben zu müssen, dass er die besseren Alternativen für die Stadtentwicklung habe. Konstroffer machte deutlich, dass die CDU im Falle eines Wahlsieges am 13. Juni ein Sofortprogramm auflegen werde, um die Stadtentwicklung voranzutreiben. So werde unmittelbar nach der Wahl Pläne zur Umgestaltung des Theaters am Ring in ein modernes Kultur- und Kongresszentrum in Auftrag gegeben, die bisherigen Pläne zur Umgestaltung des Kleinen Marktes werden gestoppt und Planungen nach der Grundidee von Prof. Schmidt mit Bau eines Französischen Tores werden vorangetrieben, es wird ein Ende gemacht mit dem „Totschließen“ und dem stetigen Reduzieren von Parkflächen in der Innenstadt, deshalb werden unverzüglich Überlegungen angestellt zum Bau eines neuen Parkhauses, der Bau des KOMM’s würde gestoppt bis der Trägerverein die Finanzierung schlüssig dargelegt habe, der Bau ein städtisches Jugendzentrums würde jedoch unverzüglich in Angriff genommen. Landtagskandidat Georg Jungmann machte zum Abschluss der Veranstaltung deutlich, dass die CDU selbstbewusst und mit Siegeswillen die letzten Wochen des Wahlkampfes angehe. Man blicke dem Wahltag am 13. Juni sehr zuversichtlich entgegen, denn auch dieser Parteitag habe gezeigt, dass die CDU die besseren Antworten auf die dringenden Zukunftsfragen von Saarlouis habe. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt hätten den Krach und Palaver im Stadtrat satt. Sie wollten, dass dort wieder zusammengearbeitet und zügig entschieden werde. Da OB Fontaine bis zum Jahre 2005 gewählt sei und der kommende Stadtrat bis 2004 amtiere, gäbe es für alle diejenigen, die die jetzigen Zustände im Stadtrat nicht mehr wollten und eine gedeihliche Zusammenarbeit favorisierten nur eine Wahl, nämlich CDU. Jungmann rief alle Anwesenden auf, in den kommenden letzten Wahlkampfwochen die Alternativen deutlich zu machen, denn eines sei sicher, ein Sieg bei der Kommunalwahl sei die beste Vorlage für einen Sieg bei der am 5. September anstehenden Landtagswahl. Unter großem Beifall rief er auf zunächst die „blaue Grotte“ und anschließend die Staatskanzlei zu stürmen. Am Ende des Parteitages waren sich alle einig: Die Stimmung bei der CDU Saarlouis ist derzeit so gut wie schon lange nicht mehr und man hat allen Grund sehr zuversichtlich den nächsten Wahlgängen am 13. Juni für den Stadtrat und am 5. September für den Landtag entgegen zu blicken.
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  • 8. - 8 - # Lisdorfer Kandidaten für Georg Jungmann (42) Heiner Groß (60) Robert Schütz (64) Dipl.-Finanzwirt Dipl. Agraringenieur Dipl.-Bauingenieur Erwin Faust (48) Herbert Germann (45) Klaus Hild (46) Gärtnermeister Handwerksmeister Mess- und Regeltechn. Norbert Zell (49) Roswitha Port (58) Oliver Zimmer (30) Bankkaufmann Hausfrau Dipl.-Informatiker Eduard Schwarz (38) Gabi Krause (44) Wendelin Zeimet (62) Polizeibeamter Kaufm. Angestellte Industriemeister
  • 9. - 9 - Stadtrat und Kreistag Bernd Lay (46) Gabi Germann (43) Klemens Port (57) Bankkfm./Betriebswirt Selbst. Kauffrau Reg.-Vermessungsamtsrat Harald Weiler (47) Susanne Schwarz (34) Robin Germann (22) Dipl.-Ingenieur Bankkauffrau Student Arnold Sonntag (26) Martina Hild (41) Josef Hafner (49) Rechtsreferendar Hörgeräteakustikerin Dipl.-Bergingenieur Alfred Philippi (43) Industriekaufmann
  • 10. - 10- Lisdorfer Notizen Feldweg von der Holzmühle zum Berg endlich saniert Nach wiederholten Anträgen des CDU-Stadtverordneten Heiner Groß und einem Antrag des SPD-Stadtverordneten Herbert Amann wurden die Finanzmittel für die Instandsetzung des Feldwirtschaftweges von der Holzmühle bis zur Rosentalstraße im Haushaltsplan der Stadt Saarlouis für 1998 bereitgestellt. Im November 1998 wurden die betreffenden Arbeiten im zuständigen Stadtratsausschuss an die Firma Dittgen aus Schmelz vergeben. Am 17.Mai dieses Jahres führte die Firma in einer eintägigen Aktion diese Maßnahme durch. Es wurde eine neue Teerdecke aufgetragen und die Ränder mit Schotter aufgefüllt. Jetzt kann der Feldweg wieder problemlos befahren und begangen werden. Ruhebänke an der Saar In nächster Zeit werden auf Initiative des Lisdorfer Feuerwehrchefs Hans-Joachim Loris mehrere Bänke an der Saar vorbei in Höhe der Ortslage Lisdorf aufgestellt. Die Kosten für die Anschaffung der Bänke werden von den Lisdorfer Vereinen und Parteien aufgebracht. Die Aufstellung besorgt der Betriebshof Saarlouis gemeinsam mit der Lisdorfer Feuerwehr. Die Standorte der Bänke sind schon im Einzelnen festgelegt. Es handelt sich um Flächen im Eigentum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Dieselbe hat ihre grundsätzliche Zustimmung schon erteilt. Feldkreuz auf Lisdorfer Berg verbesserungsbedürftig In diesem Jahr steht das Feldkreuz auf dem Lisdorfer Berg 110 Jahre. Es wurde erstmals 1889 errichtet und nach seiner Zerstörung im zweiten Weltkrieg im Jahre 1949 wieder errichtet, wobei auch die beiden Bäume dort gepflanzt wurden. Leider werden immer wieder Teile des Kreuzes, insbesondere die Christusfigur, durch Vandalismus zerstört. Auch die unmittelbare Umgebung des Kreuzes ist meistens nicht sehr ansehnlich. Erfreulich ist jetzt festzustellen, dass unser Lisdorfer Steinbildhauer Heinz Seiwert eine neue Christusfigur auf eigene Kosten angebracht hat und die Vorfläche von Lisdorfer Bürgern mit Blumen bepflanzt wurde und auch regelmäßig „für Gottes Lohn“ gepflegt wird. Das 110-jährige Bestehen des Feldkreuzes war für die Pfarrgemeinde Veranlassung, diese als Zielpunkt der Bittprozession am 10. Mai auszuwählen. Einige der Teilnehmer dieser Prozession äußerten anschließend, dass die unmittelbare Umgebung des Kreuzes mit den beiden Bäumen besser abgegrenzt und gestaltet werden sollte. Der Lisdorfer Heimatverein hat sich inzwischen dieser Sache angenommen. Spenden hierfür sind jederzeit willkommen! Lisdorf zuliebe: C D U
  • 11. - 11 - Johann Morguet wurde 80 Am 11. Mai vollendete Johann Morguet, Auf der Holzmühle 20, das 80. Lebensjahr. Eine große Schar von Verwandten, Freunden und Bekannten versammelte sich von morgens bis spät abends in seinem Haus, um „ihrem Johann“ zu gratulieren und ihm auch Dank zu sagen für viele Jahre gemeinsame Arbeit für die Allgemeinheit und seinen bäuerlichen Berufsstand. Zu den vielen Gratulanten gehörten unter anderem Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine, CDU- Fraktionsvorsitzender Klaus Pecina, CDU-Vorsitzender Georg Jungmann und CDU-Ehrenvorsitzender Heiner Groß, die Johann Morguet besonders dankten für seine langjährige Stadtratstätigkeit und sein großes Engagement in der CDU. Neben seinen vielfältigen Funktionen im berufsständigen Bereich, u.a. seit 1957 als Vorsitzender des Bauernvereins Lisdorf, ist er seit mehr als 40 Jahren engagiert in der CDU tätig. Von 1963 – 1989 gehörte er dem Stadtrat an. Außerdem war er früher Kirchenvorstand, Aufsichtsratsvorsitzender bei der Raiffeisenbank, Flurbereinigungsvorstand, Vorstand der LFG und in seinen jungen Jahren aktiver Handballer beim SC Saargold Lisdorf. Für seine großen Verdienste wurde er 1991 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Johann Morguet wird von seinen Parteifreunden Georg Jungmann und Heiner Groß gratuliert
  • 13. - 13 - Initiativen der CDU-Kreistagsfraktion Ökologisches Bauen - eine kommunalpolitische Aufgabe für die Zukunft! – Unsere Pflicht als Christdemokraten ist es, unseren Nachkommen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten. Deshalb entwickeln und fördern wir Modelle, um mit den vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen. Unsere Politik wird noch stärker als bisher darauf ausgerichtet sein, das Umweltbewusstsein der Bürger zu stärken und sie etwa durch attraktivere Gestaltung, des Umweltpreises des Landkreises für ökologische Belange zu sensibilisieren. Bei der Förderung des ökologischen Bauens im Landkreis haben wir Standards gesetzt. Unter dem Gesichtspunkt des ressourcenschonenden Umgangs mit der Natur gewinnt das ökologische Bauen besondere Bedeutung. Die höchsten Einsparpotentiale erzielt man natürlich damit, bestehende Gebäude nach entsprechendem Umbau weiter zu nutzen statt neue zu errichten. Wenn jedoch neu gebaut wird, sollten folgende Aspekte bedacht werden: Freiraumplanung und Freiraumgestattung: z. B. weniger private und mehr gemeinsam genutzte Flächen, minimale Bodenversiegelung, Dachbegrünung, sinnvolle Standortwahl, S/W - Ausrichtung der Gebäude. Entwurf, Konstruktion, Bautechnik: z. B. Reihen- oder Doppelhäuser als Niedrigenergiehäuser, Nutzung der Sonnenenergie, kompakte Gebäude Umweltfreundliche Baustoffe: z. B. recyclingfähige Baustoffe, CO2-neutrale Baustoffe, Naturbaustoffe, regionale Produkte Wasser, Ver- und Entsorgung: z. B. wassersparende Armaturen und Geräte, Regenwassersammlung, -nutzung und - Versickerung, Grauwassernutzung, Pflanzenkläranlagen Haustechnik, Heizung, Elektrotechnik: z. B. Blockheizkraftwerke oder Fernwärme, Brennwertkessel, Solaranlagen, transparente Wärmedämmung, Wärmerückgewinnung Alle diese Kriterien können aber nur dann erfolgreich umgesetzt werden, wenn die wichtigste Komponente stimmt. Die Gebäude müssen bezahlbar sein. Bereits heute ist ökologisches Bauen nicht teurer als herkömmliches Bauen. Das Kreisbauamt mit seinen Architekten und dem Bauökologen werden in Zukunft verstärkt beratend tätig sein, um die Bürger beim ressoucenschonenden Bauen zu unterstützen und zu informieren, insbesondere auch über die vielfältigen Möglichkeiten staatlicher Unterstützung. Sind Sie an unserer Arbeit interessiert? Haben Sie Fragen an uns? Dann rufen Sie an: Ihr Lisdorfer Kreistagsmitglied Robert Schütz, Tel. 2765
  • 14. - 14 - Anders als andere ? Kommentar von Bernd Lay Oskar Lafontaine (SPD), Aussteiger, leistete bei Übernahme des Finanzministeramtes Ende September 98 dem deutschen Volke den Eid, „ihm nach bestem Wissen und Gewissen zu dienen“. Die-Lafontaine-Duz-Freunde Claus Noe und Heiner Flassbeck, letzterer passionierter Hobbykoch im Hause Lafontaine, ernannte „Oskar“ zu Finanz-Staatsekretären. Dass eine gewisse Einarbeitungszeit notwendig ist, weiß jeder, der einen neuen Job übernimmt. Von jedem Unternehmer und Arbeitnehmer erwartet man heute jedoch von vorneherein hohe Motivation, Fleiß, Ausdauer und Fachwissen, damit die Anforderungen gemeistert werden. Denn mit den – teilweise bescheidenen – Einkünften ernährt man redlich die Familie. Anders jedoch – Oskar Lafontaine !? Beim ersten kleinen Leistungsdruck wirft „Oskar“ (und seine Duz-Freunde) dem deutschen Volk den Bettel einfach hin. Hat er doch nach Meinung vieler Bürger in seinem bisherigen Leben „nur Sprüche gekloppt und nix geschafft“!! Jeder Unternehmer oder Arbeitnehmer steht in der Regel, nachdem er den „Job schmeißt“, vor dem finanziellen Aus. Anders jedoch - Oskar Lafontaine ! Den Steuerzahler kommt der vorzeitige Ausstieg, der perfide Hinwurf des Ministeramtes nach so kurzer Zeit und die damit verbundene folgenschwere Amtsniederlegung der beiden Staatssekretäre Noe und Flassbeck äußerst teuer zu stehen! Die 3 „Bettelwerfer von Bonn“ erhalten pro Monat den Gesamtbetrag von rund 62.000 DM aus der Staatskasse. Für die Zeit nach 3 Monaten belaufen sich die Gesamtbezüge rund 45.000 DM monatlich. Lafontaine beansprucht ein Übergangsgeld für 3 Monate in Höhe seiner Amtsbezüge von 23.650 DM monatlich, sowie für weitere 3 Monate von 50% = 11.825 DM. Danach hat Lafontaine einen Anspruch auf Zahlung seiner Versorgung aus seiner Zeit als Regierungschef des Saarlandes. Die „Intimfreunde“ Lafontaines, Noe und Flassbeck, haben Anspruch auf Fortzahlung ihrer Bezüge von 18.915 DM für den Monat ihres Ausscheidens und weitere 3 Monate. Danach besteht ein Anspruch in Höhe von 75% der ruhegehaltsfähigen Bezüge. Fazit: Lafontaine hat der Bundesrepublik Deutschland und unserem Saarland erheblich geschadet! Möge er sich nun in aller Stille auf einem Bauernhof versuchen.
  • 15. - 15 - Pech gehabt! Sie haben im September Rot-Grün gewählt, weil Sie Helmut Kohl nicht mehr als Kanzler haben wollten? Pech gehabt, denn die Koalition verwechselt Ihr Votum mit einem Freibrief zum Abkassieren. Sie arbeiten selbständig allein auf eigenes Risiko? Sie geben kein Geld für Werbung aus, denn Ihre gute Arbeit ist Werbung genug und der Laden läuft auch so? Pech gehabt, denn 2 von 4 Kriterien des neuen Gesetzes treffen zu und Sie sind jetzt ein „Scheinselbständiger“, wie der Begriff schon sagt, also als Hinterzieher von Sozialabgaben gebrandmarkt. Ihre Ehefrau arbeitet legal gegen Bezahlung+Steuern+Abgaben mit? Doppeltes Pech gehabt! Das Grundgesetz verbietet ausdrücklich die Abqualifizierung von Frauen als Arbeitskraft 2. Klasse, aber wenn es um Geld geht, machen unsere Rot-Grünen Diskriminierungsgegner schon gerne mal eine Ausnahme. Sie haben ganz legal privat vorgesorgt für Ihr Alter? Wird angesichts der Finanzprobleme der Sozialversicherung immer wieder empfohlen, Das war dumm! Einen Teil der Zahlungen können Sie in den Wind schießen, denn Sie sind jetzt pflichtversichert. Eine Beitragsnachforderung scheitert zurzeit an der Unmöglichkeit, Beitragszahlungen rückwirkend aus fremden Firmenbuchhaltungen herauszufiltern. Sie brauchen Ihr Auto, weil trotz aller großen Versprechen der öffentliche Personenverkehr ihnen keine akzeptable Möglichkeit bietet, zur Arbeit zu kommen. Schon wieder Pech gehabt! Rot-Grüne Spitzenpolitiker übertreffen sich im Ankündigen von Benzinsteuererhöhungen: - Röstel (MdB, Die Grünen): + 12 Pfg. - Wirtschaftsminister Müller (SPD): + 15 Pfg. - Hustedt (MdB, Die Grünen): + 32 Pfg. - Struck (MdB, SPD) + 40 Pfg. Wer bietet noch mehr? Sie haben Ihren 630 - Mark Job verloren oder aufgegeben? Wieder Pech gehabt, denn es war vermutlich doch nicht notwendig. Es wurden keine neuen Arbeitsplätze geschaffen (Wusste jeder, der nur bis drei zählen kann), aber die Genossen müssten unbedingt zuerst ihre Vorstellungen durchpauken; jetzt, wo die Pleite offensichtlich wird, werden als Alibi Sachverständige gefragt. Nachdem bei den Spitzengenossen akuter Mangel an Putzfrauen herrscht (Siehe BILD, 15.05.99), muss die Sache revidiert werden, wenn man selbst keine Schwarzarbeiter beschäftigen will. Die Rot-Grünen Öko-Reformer zocken uns ab! Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel.40155 JUNGE UNION Lisdorf , Provinzialstraße 82, Tel.121839 Redaktion: Georg Jungmann, Gudrun Jungmann, Heiner Groß, Bernd Lay, Robert Schütz, Robin Germann, Herbert Germann, Harald Weiler, Alfred Philippi Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU- Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, und können dort kostenlos abgeholt werden. Internet: CDU-Saar unter http://www.cdu-saar.de CDU-Saarlouis unter http://stadtrat.cdu-saar.de/saarlouis
  • 16. - 16 - Rotgrüne Erfolge 1999 h Seit Februar fällt kein Schnee mehr und die Temperaturen steigen langsam an. h Keine sportlichen Pleiten mehr mit Ausnahme des 0:3 gegen die USA; sogar „Schumi“ und Steffi Graf gewinnen wieder. h Kein Bürgerkrieg in Deutschland h Mick Jagger ist zum 7. Mal Vater geworden. h Keine Erhöhung der Mehrwertsteuer, oder doch? h Wahl von Johannes Rau zum neuen Bundespräsidenten h Einführung eines neuen Gesetzgebungsverfahrens: a) Rot-Grün hat eine Idee; das Vorhaben wird gegen alle guten Ratschläge im Eilverfahren durchgezogen. b) Nach ein paar Monaten wird der Murks auch für den Dümmsten offensichtlich, deshalb muss zunächst einmal ein Sündenbock her. Dazu eignet sich immer noch Helmut Kohl, obwohl der seit 9 Monaten nicht ehr im Amt ist. c) Es wird nur der Rat von (rot-grünen) Fachleuten eingeholt, die die vorgefasste Meinung bestätigen. d) Danach wird das Gesetz 2 bis 3mal geändert; der Verdruss bleibt. e) Es folgt die nächste Lachnummer; weiter siehe (b). Trotz anders lautender Wahlaussagen können nur folgende „Erfolge“ vermeldet werden: Kein wesentlicher Abbau der Arbeitslosigkeit, kein Abbau von Subventionen, kein Abbau der Staatsverschuldung, keine Lösung der Schieflage in der Rentenversicherung, weiter steigende Beiträge für Rente und Krankenkasse ...usw. usw.