MEDIATION Jos é Pascal da Rocha
AGENDA Vorstellungsrunde Mediation (nach dem westlichen Modell) Kommunikation (Grundlage mediativer Verfahren) Interkulturelle Mediation/Interkulturelle Kompetenz Fallübungen/Rollenspiele Fragerunde/Reflexion
 
Vorstellung Weltenbummler Jurist Mediator/interkulturelle Kommunikation Soldat Tauchen, Schreiben
Mediation? Was ist das?
Mediation, nach dem westlichen Modell Geschichte der Mediation Theoretische Modelle der Mediation: Harvard Modell, Systemische Theorien Mediation = Verfahren zur Konfliktlösung durch eine allparteiliche dritte Partei (System der triadischen Konfliktlösung) Einvernehmliche Lösung der Parteien  durch  die Parteien (anders bei Gerichtsverfahren oder Schiedsgerichtsbarkeit, etc.) Prinzip des allseitigen Gewinns (Win-Win-Prinzip)
Mediation - Weitere Konfliktlösungsmodelle Einseitiges Nachgeben (bei Machtungleichgewicht) Einseitiges Sich-Durchsetzen Moderation Schlichtung Schiedsverfahren (fremde Lösung) Unterscheidung zwischen Schiedsstellen und Schiedsgerichten Vergleich (ähnlich der Mediation, da Verhandlung über einen Dritten - Unterschied: gegenseitiges Nachgeben) Verhandlungen Gerichtsverfahren (Rechtsanspruch und justiziabel) Entscheidung durch strukturelle Macht
Mediation - Wann anzuwenden? Keine Lösungen im direkten Gespräch Sackgasse Interesse an zukünftigen Beziehungen Einvernehmliche Streitlösung Keine grundlegenden Positionen Keine gravierenden Machtunterschiede Zeit und Raum Keine intra-personellen Probleme
Mediation - Anwendungsfelder Rechtspflege, Täter-Opfer-Ausgleich, Miet- oder Baukonflikten, Erbschaftskonflikten, etc. Politik - Vermittlungsbemühungen auf hoher Ebene (Bsp. Kosovo-Status) Wirtschaft und Arbeitswelt Umweltfragen Familienrecht (nach dem neuen Kindschaftsrecht) Interkulturelle Kindschaftskonflikte Mediation in der Schule
Mediation - Rolle des Mediators Kompensation von Machtungleichgewichten Unterbinden manipulativer Taktiken Vermeidung von Eskalationen Förderung gegenseitigen Verstehens Beleuchten des Konflikts aus unterschiedlichen Perspektiven Erarbeitung vieler Lösungsoptionen Chancen für eine nachhaltige Übereinkunft verbessern
Rollenspiel: Stühle rücken
Stühle rücken - was ist passiert?
Mediation - Phasen der Konfliktlösung Phase 1: Beginn Organisatorisches im Zweifel:  Konfliktberatung Vorstellung Erklärung des Verfahrens Regeln Erwartungen/Befürchtungen Freiwilligkeit Kosten (Vertrag) Vertraulichkeit Einverständnis
Mediation - Phasen der Konfliktlösung Phase 2: Sachverhalte feststellen Verständnis für den Konflikt erarbeiten Parteien erklären/schildern Strukturierung der Themen Evt. Mind-Map mit erklärungsbedürftigen Themen
Mediation - Phasen der Konfliktlösung Phase 3: Interessen/Bedürfnisse Herausfinden der hinter den Themen/Positionen liegenden Interessen - logische Ebenen von Dilts/Bateson/Whitehead Interesse: Liegt hinter den Positionen, ist wichtig, positiv formuliert und lässt mehrere Lösungen zu Interessenliste erstellen
Mediation - Phasen der Konfliktlösung Phase 4: Lösungen suchen Entscheidungsmöglichkeiten sammeln Brainstorming Zuerst Parteien, aber auch der Mediator kann sich einbringen Auswertung nach Interessen und Realisierbarkeit Anwendung des Meta-Modell der Sprache von Bandler und Grindler
Mediation - Phasen der Konfliktlösung Phase 5: Entscheidungsfindung Konkretisieren: Wer? Was? Bis wann? Mit wem? Verbindlichkeiten herstellen Evtl. Abschlussvertrag Schriftlich/Mündlich Präzise Formulierungen der Vereinbarungen Evtl. Termine für Nachfolgetreffen vereinbaren
Mediation - Meta-Modell der Sprache Ich muss, bevor ich mich entscheiden kann, noch jemand anderen fragen Die Vorgehensweise gefällt mir nicht Mediation ist Manipulation Ich fühle mich schlecht Ich will diese Lösung nicht Dieser Vorschlag ist zu risikoreich Sie gehen mir auf den Wecker
Mediation - Grundpfeiler (4 A‘s) A llparteilichkeit Empathie für alle Beteiligten A kzeptanz Respekt gegenüber Einstellungen aller Konfliktparteien A nerkennung Anerkennung aller Parteien in ihrer  Rolle mit einschließendem Vertrauen  in ihre eigenen Lösungen A ffirmation Unterstützung und Ermutigung der  Konfliktparteien bei der Benennung  ihrer eigenen Gefühle, Bedürfnisse  und Interessen
FRAGEN?
Interkulturelles Rollenspiel Minoriten - Majoriten
 
Mediation - Konfliktursachen - Interventionen Sachverhaltskonflikte: Informationsmangel Fehlinformation Unterschiedliche Einschätzung über das, was wichtig ist Unterschiedliche Interpretation von Daten oder Vorgehensweise zur Bewertung Interessenkonflikte: Angenommene oder tatsächliche Konkurrenz von realen Interessen, Verfahrensinteressen, psychologischen Interessen Wertekonflikte: Verschiedene Kriterien zur Bewertung von Verhalten, Ideen Unterschiedliche Lebensformen, Ideologie oder Religion Beziehungskonflikte: Starke Gefühle Fehlwahrnehmungen, Stereotypen Mangelnde Kommunikation Wiederholtes negatives Verhalten Strukturkonflikte: Destruktive Verhaltens- oder Interaktionsmuster Ungleiche Kontrolle, Eigentumsverhältnisse oder Ressourcenaufteilung Machtungleichgewicht Umweltbezogene Faktoren Zeitzwänge
Mediation - die wichtigsten Interessen (9) Freiheit Sicherheit Anerkennung Macht Harmonie Intensität Integrität Fürsorge Neugierde Veränderung, Zukunft, lösungsorientiert Vergangenheit, Problemfixierung, kleine Schritte Vergangenheit, Probleme zu Lösungen 3dimensional, lösungsorientiert Gegenwart, Mehr an Veränderung Polarität, Gegenwart, Probleme zu Lösungen Zukunft, lösungsorientiert, gesundes Ego, keine Veränderungen Gegenwart, lösungsorientiert Blick zurück nach vorn, lösungsorientiert
Mediation - Techniken (1) Zirkuläre Fragen Aktives ZUHÖREN/Spiegeln: dh, eigene kognitive und affektive Denkschemata bleiben außen vor, Ziel: Tiefe eines Gesprächs Sichtweise des Anderen kurz und knapp in zusammengefasster Form darstellen; Fakten und Gefühle des Anderen wahrzunehmen; Keine EIGENEN Bewertungen REFRAMING: negative Aussagen, die ggfs. durch Konfliktparteien eingebracht werden, positiv umformulieren, Ziel: konstruktive Gesprächsatmosphäre (Offenheit und gegenseitige Anerkennung) ICH-Botschaften: Ziel: Erreichen eines höheren Grads an Selbstbewusstsein, Vermeidung direkter Angriffe, Machtgleichgewicht Zusammenfassen
Mediation - Techniken (2) DOPPELN: Für eine Person sprechen (Beachte: Rücksprache mit der gedoppelten Partei über Zutreffen der gedoppelten Worte und Inhalt) - besonders angebracht bei Machtgefälle, Sprachbarrieren ECHOING: Worte hervorheben CAUCUS: Einzelgespräche offene/geschlossene Fragen LOBEN SYNTHESEN BILDEN NACHFRAGEN UND KONKRETISIEREN PERSPEKTIVWECHSEL (wichtig bei interkulturellen Konflikten)
Mediation - Techniken (3) Übung zur zirkulären Fragetechniken - Looping
Mediation - Techniken (4) Loop-Brücken: Also, im Grunde sagst Du... Darf ich noch einmal rekapitulieren... Deiner Meinung nach ist also... Ist es so, dass... Mit meinen Worten heisst das... Dir stellt sich die vorliegende Situation so dar, dass... Wenn ich wiederholen darf.. Wenn ich zusammenfassen darf... Habe ich Sie richtig verstanden, dass.... Moment, darf ich kurz unterbrechen, sonst komme ich nicht hinterher... Also,... Demnach.... ...
Exkurs: Grundlage mediativer Verfahren NLP Neuro Linguistisches Programmieren Hauptrepräsentationssysteme, die es zu erstellen, modifizieren oder einzustellen gilt (visuell, auditiv, kineästhetisch/taktil, olfaktorisch/gustatorisch Ziel von NLP ist es, dieses System zu erkennen, um systematisch Einfluß auf die Wahrnehmung einzelner Lebenssachverhalte ausüben zu können
NLP - Ausgewählte Techniken Meta-Modell Anker Chunking Reframing Pacing  und  Leading
Meta-Modell Richard  Bandler, John Grinder Modell zur Rückgewinnung verlorengegangener Informationen Konkretisierende Fragen (wen?was?wie genau?) Nominalisierungen, Umwandlung von Prozeßwörtern in Hauptwörter Übertreibung, Verallgemeinerung bei Einschränkungen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang Generalisierungen
Anker Äußere Reize, die eine bestimmte, innere Reaktion hervorrufen Beim Ankern werden innere Zustände mit äußeren Reizen verknüpft Unbewusster neurologischer Vorgang Einsatz des Ankers, um  innere  Zustände zu modifizieren, innere Zustände des Medianten zu steuern Vorannahme: Kenntnis des Hauptrepräsentationssystems Übrigens:  Unser ganzer Alltag wird durch Anker bestimmt. Auch die Werbung greift auf diese Art der Manipulation zurück. In der Therapie wird das Ankern genutzt, den Klienten in einen positiven Gefühlszustand zu versetzen.
Chunking Chunks  sind Einzelteile, im Sinne von selbständigen Informationseinheiten Im NLP bezeichnet Chunking den Wechsel der logischen Ebenen im Sinne eines vertikalen Denkens. Dies dient der systematischen Informationsdarstellung. Dadurch wird kognitive, aber auch verbale Elastizität erzielt. Bei Mediation sinnvoll, um mit Einwänden konstruktiv umzugehen und diese bspw. in Wünsche umzusetzen
Reframing Einfaches und wirksames Mittel, um den Teilnehmern klarzumachen, daß es auch andere Möglichkeiten gibt, ein Problem oder ein Verhalten zu ändern Kontext- und Bedeutungsreframing B ei der Mediation kann das Reframing dazu genutzt werden, eine feindselig formulierte Aussage einer Seite positiv umzudeuten, und so einen Wechsel im Erleben zu bewirken Versuch, feindselige Atmosphäre, Angriffe und Vorwürfe positiv und in die Zukunft gerichtet zu deuten
Pacing, Leading Durch die Technik des Pacing (Rapport, Empathie, Körperhaltung, Mimik, Lachen, Stimmlage, etc. pp.), vor allem die Technik des Spiegelns, wird eine vertrauenvolle Atmosphäre geschaffen, die es erleichtert, Informationen zu erlangen und gleichzeitig das Gespräch zu leiten (Leading). Durch das Pacing kann auch in schwierigen Gesprächssituationen die Allparteilichkeit demonstriert und der Kontakt aufrechterhalten werden Synchronizität von Pacing und Leading
Mediation - alles eine Frage der Technik!
Mediation nach dem westlichen Modell - ENDE
Interkulturelle Mediation Konfliktmediation ist eine Entwicklungschance: Selbsterkenntnis Verbesserung der Fähigkeit zur Rollen- und Perspektivübernahme Erwerb neuer Kompetenzen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten Bewusstmachung der eigenen Anliegen und Überzeugungen Relativierung der eigenen Normvorstellungen und Ansprüche Einsicht in deren Gebundenheit an soziale und kulturelle Kontexte Verbesserung der Beziehung Verbesserung der Kompetenzen im Laufe des Mediationsverfahrens
Interkulturelle Mediation Definition von Kultur Ansatz: konstruktivistisch-philosophisch Alle Menschen haben als Individuen und Gesellschaftsmitglieder ihre unverwechselbar eigenen Augen, mit denen sie ihre Realität betrachten und (re-) konstruieren. Interkulturelle Kontexte: weitere Dimension, die Dimension des Anderen Das Andere erscheint dem Betrachter nicht so, wie es wiederum dem Anderen erscheint Leistung interkultureller Mediatoren: die Wirkungen einer fremden, gleichwohl konstruierten Realität  anzuerkennen  und in die Interaktion  einzubeziehen
Interkulturelle Mediation Begrifflichkeit aus dem interkulturellen Coaching: Jede Kultur hat partikularistische Züge, die kulturelle Diversität aufzeigt, andererseits jedoch auch universalistische Elemente einbringt Local culture = erlernte Kultur und erlernte/ererbte Persönlichkeit Generic culture =menschliche Natur  Gruppen- oder kategorienspezifisch = Kultur = erlernt Interkulturelle Kommunikation =  Austausch  zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und diverser kultureller Gruppen, im  situativen Kontext  der Interaktion Phänomen der Interkulturalität gefördert durch Migration, Globalisierung, Internet Problem: Konflikte durch unterschiedliche Wertvorstellungen, magelnde Ressourcen, Armut, Mythen
Interkulturelle Mediation Orientierungshilfen für den Umgang mit interkulturellen Konflikten: Kommunikation Umgang mit Zeit und Raum Einstellungen zur Umwelt Individualismus und Kollektivismus - Kommunitarismus Ordnung und Struktur Kausalattributierungen (Art und Weise, in der eine Kultur Ursachen, Gründe und Folgen bestimmten Ereignissen zuweist) Denkstile Kultur- und Wertorientierungen Konstruktiver oder Destruktiver Konflikt
Interkulturelle Mediation Vorannahme: Konflikte sind universell, kulturell und individuell geprägt Kulturübergreifendes Analysemodell von Konfliktsituationen: WO findet der Konflikt statt (Kontext) WARUM findet er statt (Gründe/Ursachen) WAS/WELCHE ist die Einstellung/Haltung und Aktion der Beteiligten (Werte) WIE wird mit dem Konflikt bzw. mit der Lösung umgegangen (Einstellungen) WELCHE Verhaltensmuster werden im Konflikt genutzt - Kommunikationsstile
Interkulturelle Mediation Differenzierter Umgang mit Techniken Spiegeln, Aktives Zuhören, Echoing (je nach kulturellem Umfeld verschieden wirksam) Reframing (interkulturell akzeptiert) Ich-Botschaften (problematisch in Kollektiven oder kommunitaristisch geprägten Gruppen) Doppeln (Vorsicht: eingängige Analyse der kulturspezifischen Gebrauchs- und Wirkungsweisen dieser Technik) Paradoxe Intervention (negatives Verstärken - Minenfeld!) Metaphern, Analogie, Humor (universell gültig und anwendbar)
Interkulturelle Mediation Achtung: Keine Kulturalisierung des Konflikts Offenlegung von Vorurteilen und Stereotypen, die per se nicht „schädlich“ sind Achtung von Instrumentalisierung des Begriffs Kultur als Strategie Emotionen: In westlicher Welt: psycho-biologische Strukturen, Abgrenzung zur Ration, Ausdruck der Individualität In vielen, anderen Kulturen: Kontext der interpersonalen Beziehungen
Interkulturelle Mediation Vorannahme: Emotionen bieten einen Weg, die soziale Welt als eine zu erkennen, in die der Mensch involviert ist Zum Umgang mit kulturspezifischen Emotionen: Welche Emotionstermini liegen vor (Taxonomische Frage) Welche Situationen rufen welche Emotionen hervor (Ökologische Frage) Was implizieren Gefühle (Semantische Frage) Wie werden die Gefühle ausgedrückt (Kommunikative Frage) Wie werden die Gefühle bewertet (Soziale- /Wertefrage) Welche Techniken / Strategien gibt es, um mit Gefühlen umzugehen (Management Frage) Weitere Problemfelder, u.a.: Machtungleichgewichte Gesichtsverlust Mangelnde interkulturelle Kompetenz des Mediators
Exkurs: Interkulturelle Kompetenz Kenntnisse über die beteiligten Kulturen Perspektivenwechsel Konstruktion einer neuen Kultur (entstehend durch Verhandlungsprozess, synergetische Synthese) Interkulturelles Training (zeitlich-räumlich begrenzt) Interkulturelles Coaching (zeitlich begrenzt) Interkulturelle Entwicklung Höchste Stufe: Assimilation, Akkulturation, Multikulturalismus, Bikulturalismus
Exkurs: Interkulturelle Kompetenz Methoden des Erwerbs, u.a.: Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Kulturtheorien und kulturellen Orientierungen Kulturelle Selbsterfahrung Kulturelle Fremderfahrung Fallstudien Kulturassimilatoren (Sensibilisierung für eine bestimmte Situation) Verfremdungsübung (Erkennen von Schemata und Modifikation) Simulation und Rollenspiele Auseinandersetzungen mit kulturspezifischen Phänomenen und kulturellen Orientierungen des Landes / der Kultur Landes- und kulturkundliche Orientierungsaufgaben Sprachunterricht Erlernen von Verhaltensmöglichkeiten und -Regeln Decodieren von Verhaltensweisen und -Regeln
Interkulturelle Kompetenz?
Literatur - Besemer, Christoph: Mediation - Vermittlung in Konflikten, Königsfeld:  Stiftung Gewaltfreies Leben 1993 - Breidenbach, Stephan: Mediation, Struktur, Chancen und Risiken von Vermittlung im Konflikt. Köln: 1995 - Dulabaum, Nina: Mediation: Das ABC - die Kunst, in Konflikten erfolgreich  zu vermitteln, Beltz, Weinheim: 1998 - Fisher, Roger/Ury, William/Patton, Bruce: Das Harvard-Konzept. Sach- gerecht verhandeln - erfolgreich verhandeln. Frankfurt: Campus 2002 - Haumersen, Petra/Liebe, Frank: Multikulti - Konflikte konstruktiv, Trainings- handbuch Mediation in der interkulturellen Arbeit, Mühlheim a.d. Ruhr, 1999 - Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden. Bände 1-3. Reinbek: Rororo 2001 - Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden. Interkulturelle Kommuni- kation, neu, 2006
Mediation - Kontakt Jos é Pascal da Rocha www.proconsensus.org [email_address]
Auf Wiedersehen!

Mediation Mayen2

  • 1.
    MEDIATION Jos éPascal da Rocha
  • 2.
    AGENDA Vorstellungsrunde Mediation(nach dem westlichen Modell) Kommunikation (Grundlage mediativer Verfahren) Interkulturelle Mediation/Interkulturelle Kompetenz Fallübungen/Rollenspiele Fragerunde/Reflexion
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    Vorstellung Weltenbummler JuristMediator/interkulturelle Kommunikation Soldat Tauchen, Schreiben
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    Mediation, nach demwestlichen Modell Geschichte der Mediation Theoretische Modelle der Mediation: Harvard Modell, Systemische Theorien Mediation = Verfahren zur Konfliktlösung durch eine allparteiliche dritte Partei (System der triadischen Konfliktlösung) Einvernehmliche Lösung der Parteien durch die Parteien (anders bei Gerichtsverfahren oder Schiedsgerichtsbarkeit, etc.) Prinzip des allseitigen Gewinns (Win-Win-Prinzip)
  • 7.
    Mediation - WeitereKonfliktlösungsmodelle Einseitiges Nachgeben (bei Machtungleichgewicht) Einseitiges Sich-Durchsetzen Moderation Schlichtung Schiedsverfahren (fremde Lösung) Unterscheidung zwischen Schiedsstellen und Schiedsgerichten Vergleich (ähnlich der Mediation, da Verhandlung über einen Dritten - Unterschied: gegenseitiges Nachgeben) Verhandlungen Gerichtsverfahren (Rechtsanspruch und justiziabel) Entscheidung durch strukturelle Macht
  • 8.
    Mediation - Wannanzuwenden? Keine Lösungen im direkten Gespräch Sackgasse Interesse an zukünftigen Beziehungen Einvernehmliche Streitlösung Keine grundlegenden Positionen Keine gravierenden Machtunterschiede Zeit und Raum Keine intra-personellen Probleme
  • 9.
    Mediation - AnwendungsfelderRechtspflege, Täter-Opfer-Ausgleich, Miet- oder Baukonflikten, Erbschaftskonflikten, etc. Politik - Vermittlungsbemühungen auf hoher Ebene (Bsp. Kosovo-Status) Wirtschaft und Arbeitswelt Umweltfragen Familienrecht (nach dem neuen Kindschaftsrecht) Interkulturelle Kindschaftskonflikte Mediation in der Schule
  • 10.
    Mediation - Rolledes Mediators Kompensation von Machtungleichgewichten Unterbinden manipulativer Taktiken Vermeidung von Eskalationen Förderung gegenseitigen Verstehens Beleuchten des Konflikts aus unterschiedlichen Perspektiven Erarbeitung vieler Lösungsoptionen Chancen für eine nachhaltige Übereinkunft verbessern
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    Stühle rücken -was ist passiert?
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    Mediation - Phasender Konfliktlösung Phase 1: Beginn Organisatorisches im Zweifel: Konfliktberatung Vorstellung Erklärung des Verfahrens Regeln Erwartungen/Befürchtungen Freiwilligkeit Kosten (Vertrag) Vertraulichkeit Einverständnis
  • 14.
    Mediation - Phasender Konfliktlösung Phase 2: Sachverhalte feststellen Verständnis für den Konflikt erarbeiten Parteien erklären/schildern Strukturierung der Themen Evt. Mind-Map mit erklärungsbedürftigen Themen
  • 15.
    Mediation - Phasender Konfliktlösung Phase 3: Interessen/Bedürfnisse Herausfinden der hinter den Themen/Positionen liegenden Interessen - logische Ebenen von Dilts/Bateson/Whitehead Interesse: Liegt hinter den Positionen, ist wichtig, positiv formuliert und lässt mehrere Lösungen zu Interessenliste erstellen
  • 16.
    Mediation - Phasender Konfliktlösung Phase 4: Lösungen suchen Entscheidungsmöglichkeiten sammeln Brainstorming Zuerst Parteien, aber auch der Mediator kann sich einbringen Auswertung nach Interessen und Realisierbarkeit Anwendung des Meta-Modell der Sprache von Bandler und Grindler
  • 17.
    Mediation - Phasender Konfliktlösung Phase 5: Entscheidungsfindung Konkretisieren: Wer? Was? Bis wann? Mit wem? Verbindlichkeiten herstellen Evtl. Abschlussvertrag Schriftlich/Mündlich Präzise Formulierungen der Vereinbarungen Evtl. Termine für Nachfolgetreffen vereinbaren
  • 18.
    Mediation - Meta-Modellder Sprache Ich muss, bevor ich mich entscheiden kann, noch jemand anderen fragen Die Vorgehensweise gefällt mir nicht Mediation ist Manipulation Ich fühle mich schlecht Ich will diese Lösung nicht Dieser Vorschlag ist zu risikoreich Sie gehen mir auf den Wecker
  • 19.
    Mediation - Grundpfeiler(4 A‘s) A llparteilichkeit Empathie für alle Beteiligten A kzeptanz Respekt gegenüber Einstellungen aller Konfliktparteien A nerkennung Anerkennung aller Parteien in ihrer Rolle mit einschließendem Vertrauen in ihre eigenen Lösungen A ffirmation Unterstützung und Ermutigung der Konfliktparteien bei der Benennung ihrer eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Interessen
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    Mediation - Konfliktursachen- Interventionen Sachverhaltskonflikte: Informationsmangel Fehlinformation Unterschiedliche Einschätzung über das, was wichtig ist Unterschiedliche Interpretation von Daten oder Vorgehensweise zur Bewertung Interessenkonflikte: Angenommene oder tatsächliche Konkurrenz von realen Interessen, Verfahrensinteressen, psychologischen Interessen Wertekonflikte: Verschiedene Kriterien zur Bewertung von Verhalten, Ideen Unterschiedliche Lebensformen, Ideologie oder Religion Beziehungskonflikte: Starke Gefühle Fehlwahrnehmungen, Stereotypen Mangelnde Kommunikation Wiederholtes negatives Verhalten Strukturkonflikte: Destruktive Verhaltens- oder Interaktionsmuster Ungleiche Kontrolle, Eigentumsverhältnisse oder Ressourcenaufteilung Machtungleichgewicht Umweltbezogene Faktoren Zeitzwänge
  • 24.
    Mediation - diewichtigsten Interessen (9) Freiheit Sicherheit Anerkennung Macht Harmonie Intensität Integrität Fürsorge Neugierde Veränderung, Zukunft, lösungsorientiert Vergangenheit, Problemfixierung, kleine Schritte Vergangenheit, Probleme zu Lösungen 3dimensional, lösungsorientiert Gegenwart, Mehr an Veränderung Polarität, Gegenwart, Probleme zu Lösungen Zukunft, lösungsorientiert, gesundes Ego, keine Veränderungen Gegenwart, lösungsorientiert Blick zurück nach vorn, lösungsorientiert
  • 25.
    Mediation - Techniken(1) Zirkuläre Fragen Aktives ZUHÖREN/Spiegeln: dh, eigene kognitive und affektive Denkschemata bleiben außen vor, Ziel: Tiefe eines Gesprächs Sichtweise des Anderen kurz und knapp in zusammengefasster Form darstellen; Fakten und Gefühle des Anderen wahrzunehmen; Keine EIGENEN Bewertungen REFRAMING: negative Aussagen, die ggfs. durch Konfliktparteien eingebracht werden, positiv umformulieren, Ziel: konstruktive Gesprächsatmosphäre (Offenheit und gegenseitige Anerkennung) ICH-Botschaften: Ziel: Erreichen eines höheren Grads an Selbstbewusstsein, Vermeidung direkter Angriffe, Machtgleichgewicht Zusammenfassen
  • 26.
    Mediation - Techniken(2) DOPPELN: Für eine Person sprechen (Beachte: Rücksprache mit der gedoppelten Partei über Zutreffen der gedoppelten Worte und Inhalt) - besonders angebracht bei Machtgefälle, Sprachbarrieren ECHOING: Worte hervorheben CAUCUS: Einzelgespräche offene/geschlossene Fragen LOBEN SYNTHESEN BILDEN NACHFRAGEN UND KONKRETISIEREN PERSPEKTIVWECHSEL (wichtig bei interkulturellen Konflikten)
  • 27.
    Mediation - Techniken(3) Übung zur zirkulären Fragetechniken - Looping
  • 28.
    Mediation - Techniken(4) Loop-Brücken: Also, im Grunde sagst Du... Darf ich noch einmal rekapitulieren... Deiner Meinung nach ist also... Ist es so, dass... Mit meinen Worten heisst das... Dir stellt sich die vorliegende Situation so dar, dass... Wenn ich wiederholen darf.. Wenn ich zusammenfassen darf... Habe ich Sie richtig verstanden, dass.... Moment, darf ich kurz unterbrechen, sonst komme ich nicht hinterher... Also,... Demnach.... ...
  • 29.
    Exkurs: Grundlage mediativerVerfahren NLP Neuro Linguistisches Programmieren Hauptrepräsentationssysteme, die es zu erstellen, modifizieren oder einzustellen gilt (visuell, auditiv, kineästhetisch/taktil, olfaktorisch/gustatorisch Ziel von NLP ist es, dieses System zu erkennen, um systematisch Einfluß auf die Wahrnehmung einzelner Lebenssachverhalte ausüben zu können
  • 30.
    NLP - AusgewählteTechniken Meta-Modell Anker Chunking Reframing Pacing und Leading
  • 31.
    Meta-Modell Richard Bandler, John Grinder Modell zur Rückgewinnung verlorengegangener Informationen Konkretisierende Fragen (wen?was?wie genau?) Nominalisierungen, Umwandlung von Prozeßwörtern in Hauptwörter Übertreibung, Verallgemeinerung bei Einschränkungen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang Generalisierungen
  • 32.
    Anker Äußere Reize,die eine bestimmte, innere Reaktion hervorrufen Beim Ankern werden innere Zustände mit äußeren Reizen verknüpft Unbewusster neurologischer Vorgang Einsatz des Ankers, um innere Zustände zu modifizieren, innere Zustände des Medianten zu steuern Vorannahme: Kenntnis des Hauptrepräsentationssystems Übrigens: Unser ganzer Alltag wird durch Anker bestimmt. Auch die Werbung greift auf diese Art der Manipulation zurück. In der Therapie wird das Ankern genutzt, den Klienten in einen positiven Gefühlszustand zu versetzen.
  • 33.
    Chunking Chunks sind Einzelteile, im Sinne von selbständigen Informationseinheiten Im NLP bezeichnet Chunking den Wechsel der logischen Ebenen im Sinne eines vertikalen Denkens. Dies dient der systematischen Informationsdarstellung. Dadurch wird kognitive, aber auch verbale Elastizität erzielt. Bei Mediation sinnvoll, um mit Einwänden konstruktiv umzugehen und diese bspw. in Wünsche umzusetzen
  • 34.
    Reframing Einfaches undwirksames Mittel, um den Teilnehmern klarzumachen, daß es auch andere Möglichkeiten gibt, ein Problem oder ein Verhalten zu ändern Kontext- und Bedeutungsreframing B ei der Mediation kann das Reframing dazu genutzt werden, eine feindselig formulierte Aussage einer Seite positiv umzudeuten, und so einen Wechsel im Erleben zu bewirken Versuch, feindselige Atmosphäre, Angriffe und Vorwürfe positiv und in die Zukunft gerichtet zu deuten
  • 35.
    Pacing, Leading Durchdie Technik des Pacing (Rapport, Empathie, Körperhaltung, Mimik, Lachen, Stimmlage, etc. pp.), vor allem die Technik des Spiegelns, wird eine vertrauenvolle Atmosphäre geschaffen, die es erleichtert, Informationen zu erlangen und gleichzeitig das Gespräch zu leiten (Leading). Durch das Pacing kann auch in schwierigen Gesprächssituationen die Allparteilichkeit demonstriert und der Kontakt aufrechterhalten werden Synchronizität von Pacing und Leading
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    Mediation - alleseine Frage der Technik!
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    Mediation nach demwestlichen Modell - ENDE
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    Interkulturelle Mediation Konfliktmediationist eine Entwicklungschance: Selbsterkenntnis Verbesserung der Fähigkeit zur Rollen- und Perspektivübernahme Erwerb neuer Kompetenzen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten Bewusstmachung der eigenen Anliegen und Überzeugungen Relativierung der eigenen Normvorstellungen und Ansprüche Einsicht in deren Gebundenheit an soziale und kulturelle Kontexte Verbesserung der Beziehung Verbesserung der Kompetenzen im Laufe des Mediationsverfahrens
  • 39.
    Interkulturelle Mediation Definitionvon Kultur Ansatz: konstruktivistisch-philosophisch Alle Menschen haben als Individuen und Gesellschaftsmitglieder ihre unverwechselbar eigenen Augen, mit denen sie ihre Realität betrachten und (re-) konstruieren. Interkulturelle Kontexte: weitere Dimension, die Dimension des Anderen Das Andere erscheint dem Betrachter nicht so, wie es wiederum dem Anderen erscheint Leistung interkultureller Mediatoren: die Wirkungen einer fremden, gleichwohl konstruierten Realität anzuerkennen und in die Interaktion einzubeziehen
  • 40.
    Interkulturelle Mediation Begrifflichkeitaus dem interkulturellen Coaching: Jede Kultur hat partikularistische Züge, die kulturelle Diversität aufzeigt, andererseits jedoch auch universalistische Elemente einbringt Local culture = erlernte Kultur und erlernte/ererbte Persönlichkeit Generic culture =menschliche Natur Gruppen- oder kategorienspezifisch = Kultur = erlernt Interkulturelle Kommunikation = Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und diverser kultureller Gruppen, im situativen Kontext der Interaktion Phänomen der Interkulturalität gefördert durch Migration, Globalisierung, Internet Problem: Konflikte durch unterschiedliche Wertvorstellungen, magelnde Ressourcen, Armut, Mythen
  • 41.
    Interkulturelle Mediation Orientierungshilfenfür den Umgang mit interkulturellen Konflikten: Kommunikation Umgang mit Zeit und Raum Einstellungen zur Umwelt Individualismus und Kollektivismus - Kommunitarismus Ordnung und Struktur Kausalattributierungen (Art und Weise, in der eine Kultur Ursachen, Gründe und Folgen bestimmten Ereignissen zuweist) Denkstile Kultur- und Wertorientierungen Konstruktiver oder Destruktiver Konflikt
  • 42.
    Interkulturelle Mediation Vorannahme:Konflikte sind universell, kulturell und individuell geprägt Kulturübergreifendes Analysemodell von Konfliktsituationen: WO findet der Konflikt statt (Kontext) WARUM findet er statt (Gründe/Ursachen) WAS/WELCHE ist die Einstellung/Haltung und Aktion der Beteiligten (Werte) WIE wird mit dem Konflikt bzw. mit der Lösung umgegangen (Einstellungen) WELCHE Verhaltensmuster werden im Konflikt genutzt - Kommunikationsstile
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    Interkulturelle Mediation DifferenzierterUmgang mit Techniken Spiegeln, Aktives Zuhören, Echoing (je nach kulturellem Umfeld verschieden wirksam) Reframing (interkulturell akzeptiert) Ich-Botschaften (problematisch in Kollektiven oder kommunitaristisch geprägten Gruppen) Doppeln (Vorsicht: eingängige Analyse der kulturspezifischen Gebrauchs- und Wirkungsweisen dieser Technik) Paradoxe Intervention (negatives Verstärken - Minenfeld!) Metaphern, Analogie, Humor (universell gültig und anwendbar)
  • 44.
    Interkulturelle Mediation Achtung:Keine Kulturalisierung des Konflikts Offenlegung von Vorurteilen und Stereotypen, die per se nicht „schädlich“ sind Achtung von Instrumentalisierung des Begriffs Kultur als Strategie Emotionen: In westlicher Welt: psycho-biologische Strukturen, Abgrenzung zur Ration, Ausdruck der Individualität In vielen, anderen Kulturen: Kontext der interpersonalen Beziehungen
  • 45.
    Interkulturelle Mediation Vorannahme:Emotionen bieten einen Weg, die soziale Welt als eine zu erkennen, in die der Mensch involviert ist Zum Umgang mit kulturspezifischen Emotionen: Welche Emotionstermini liegen vor (Taxonomische Frage) Welche Situationen rufen welche Emotionen hervor (Ökologische Frage) Was implizieren Gefühle (Semantische Frage) Wie werden die Gefühle ausgedrückt (Kommunikative Frage) Wie werden die Gefühle bewertet (Soziale- /Wertefrage) Welche Techniken / Strategien gibt es, um mit Gefühlen umzugehen (Management Frage) Weitere Problemfelder, u.a.: Machtungleichgewichte Gesichtsverlust Mangelnde interkulturelle Kompetenz des Mediators
  • 46.
    Exkurs: Interkulturelle KompetenzKenntnisse über die beteiligten Kulturen Perspektivenwechsel Konstruktion einer neuen Kultur (entstehend durch Verhandlungsprozess, synergetische Synthese) Interkulturelles Training (zeitlich-räumlich begrenzt) Interkulturelles Coaching (zeitlich begrenzt) Interkulturelle Entwicklung Höchste Stufe: Assimilation, Akkulturation, Multikulturalismus, Bikulturalismus
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    Exkurs: Interkulturelle KompetenzMethoden des Erwerbs, u.a.: Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Kulturtheorien und kulturellen Orientierungen Kulturelle Selbsterfahrung Kulturelle Fremderfahrung Fallstudien Kulturassimilatoren (Sensibilisierung für eine bestimmte Situation) Verfremdungsübung (Erkennen von Schemata und Modifikation) Simulation und Rollenspiele Auseinandersetzungen mit kulturspezifischen Phänomenen und kulturellen Orientierungen des Landes / der Kultur Landes- und kulturkundliche Orientierungsaufgaben Sprachunterricht Erlernen von Verhaltensmöglichkeiten und -Regeln Decodieren von Verhaltensweisen und -Regeln
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    Literatur - Besemer,Christoph: Mediation - Vermittlung in Konflikten, Königsfeld: Stiftung Gewaltfreies Leben 1993 - Breidenbach, Stephan: Mediation, Struktur, Chancen und Risiken von Vermittlung im Konflikt. Köln: 1995 - Dulabaum, Nina: Mediation: Das ABC - die Kunst, in Konflikten erfolgreich zu vermitteln, Beltz, Weinheim: 1998 - Fisher, Roger/Ury, William/Patton, Bruce: Das Harvard-Konzept. Sach- gerecht verhandeln - erfolgreich verhandeln. Frankfurt: Campus 2002 - Haumersen, Petra/Liebe, Frank: Multikulti - Konflikte konstruktiv, Trainings- handbuch Mediation in der interkulturellen Arbeit, Mühlheim a.d. Ruhr, 1999 - Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden. Bände 1-3. Reinbek: Rororo 2001 - Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden. Interkulturelle Kommuni- kation, neu, 2006
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    Mediation - KontaktJos é Pascal da Rocha www.proconsensus.org [email_address]
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