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AidRating-Ergebnisse 2009 (TCR 2):
© 2009 IDEAS AidRating. Wiedergabe unter Quellenangabe erlaubt.
Grundlagen:
Das Hauptziel von IDEAS liegt in der Verbesserung von Wirksamkeit und Qualität in
der EZA. Dazu wurde ab 1994 ein Verfahren entwickelt, das die Wirkung von EZA-
Interventionen umfassend und quantitativ bewerten lässt. (genannt Impact Rating,
PIR)
Nachdem es sich als unmöglich erwies, aus dem erhältlichen Material auch nur
annähernd brauchbare Informationen für eine Analyse zu gewinnen, wurde ab 2007 die
Entwicklung des Transparenzratings vorgezogen.
Das Transparenzrating wurde erstmals 2008 angewandt. Diesmal, 2009, ist es das
erste WIEDERHOLUNGSRATING.
Die Bedeutung ergibt sich durch vielfache Wirkung in folgenden Bereichen:
• Öffentlichkeitswirkung: Erstmals wird ein Vergleich in der Transparenz
verschiedener Akteure und damit der Wettbewerb kontinuierlich gefördert.
• Innenwirkung: Intern ergibt die klare Fragestellung einen Orientierungsrahmen,
der von Projekt- und Feldebene bis hin zu den rückwärtigen Schreibstuben den
Fokus auf die wichtigsten Ziele und Ergebnisse legt („Wer fragt, führt“). Dies
fördert Zielorientierung und Kohärenz.
• Qualitätswirkung: Durch die Konkretisierung der Thematik und das Kontinuum
erwarten wir im Lauf der Zeit eine Verbesserung der Berichterstattung. Dies
wiederum erhöht intern die Fokussierung, extern das Diskussionsniveau.
Selbiges wiederum steigert die Fokussierung, und so fort in Wechselwirkung.
Die AidRating-Rangliste setzt sich aus den folgenden zwei Komponenten zusammen:
1. Zahlenmässiger Anteil der Projekte, für die Beschriebe gegeben sind, an der
Gesamtzahl der Projekte in Prozent. Diese Zahl ist ein Ausdruck dafür, über welchen
Anteil der Projekte insgesamt überhaupt inhaltlich Auskunft gegeben wird, also die
Repräsentativität der Berichterstattung.
2. Transparenz der Projektbeschriebe selber, gemessen an der erreichten inhaltlichen
Aussagekraft in Prozent.
Hier werden zunächst die beiden zugrunde liegenden Teilbewertungen und dann das
Gesamt-Rating vorgestellt.
Anmerkung: Brot für Alle ist 2009 nicht einbezogen, weil es selber keine Projekte durchführt,
sondern gesammelte und erhaltene Beiträge weitergibt an andere Agenturen.
Hauptempfänger der weitergegebenen 5.7 Mio. CHF sind, gemäss Projektheft der
Evangelischen Werke 2009: HEKS 57.4%, Mission 21 23.7%, übrige 18.9%. Das Rating von
HEKS wäre bekannt, jenes von Mission 21 wäre zusätzlich zu erheben.
© AidRating, c/o IDEAS Independent Development Experts Association, Postfach, Archstrasse 2, CH-8401 Winterthur
Tel +41 52 203 52 50 Fax +41 52 203 52 55; e-mail: aidrating@ideas-expert.ch
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A: Transparenz durch Anteil beschriebener Projekte an Projektanzahl
insgesamt (=Repräsentativität; Grafik a):
16.01
28.75 29.74
35.86
38.14
56.45
76.36
100.00 100.00 100.00 100.00
0.00
10.00
20.00
30.00
40.00
50.00
60.00
70.00
80.00
90.00
100.00
Sw
issaid
H
elvetas
C
aritas
H
EKS
Fastenopfer
Sw
iss-contact
SAH
IC
(neu)
SR
K
(neu)
TD
H
W
orld
Vision
Ranking nach Repräsentativität 2009 (Anteil beschriebener Projekte an Gesamtzahl in %)
%
Nur IC (44 Projekte; „hors concours“), SRK (31 kohärente Programme) Terre des Hommes
(Kinder; 27 Projekte), und Worldvision (107 Projekte), beschreiben alle ihre Projekte und
erfüllen somit dieses Kriterium zu 100%.
Fastenopfer (194 Entwicklungsprojekte) und HEKS (290) sind gegenüber früher erheblich
abgefallen (siehe Teil Veränderungen in vollständiger Studie 2009.
B: Transparenz der Projektbeschriebe (Grafik b):
Zur Einschätzung der inhaltlichen Transparenz (=Aussagekraft) wurde für jede Agentur eine
möglichst repräsentative Stichprobe von 8 Projekten analysiert. Bei HW, die schon 2008
dabei waren, wurden 4 davon aus den im Vorjahr „gerateten“ Projekte wieder bewertet.
Insgesamt ist im Rating also eine Stichprobe von 88 Projekten einbezogen.
Besonders aufschlussreich ist die Transparenz-Rangfolge der Hilfswerke nach den zehn
inhaltlichen Projektfragen.
AidRating, c/o IDEAS Independent Development Experts Association, Postfach, Archstrasse 2, CH-8401 Winterthur
Tel +41 52 203 52 50 Fax +41 52 203 52 55; e-mail: aidrating@ideas-expert.ch
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2
Der Gesamtdurchschnitt aller 11 HW1 beträgt hier 40.42% (untere gestrichelte Linie in Grafik
b; 2008: 36.57%). Am wesentlichsten sind folgende Ergebnisse:
• Die Transparenzwerte haben sich etwas verbessert, offenbar vor allem durch
Verbesserungen bei HEKS und SAH. Sie sind aber weiterhin tief. Nach wie vor liegt
World Vision, wie 2008 der Gesamtsieger, als einziges über der Marke von 50%
(obere gestrichelte Linie). World Vision ist als einzige Agentur nicht ZEWO-zertifiziert.
• Zwischen den übrigen HW sind die Unterschiede nach wie vor gross. Die absoluten
Prozentzahlen reichen von 27.5% (Swissaid, kaum verändert) bis zu 47.8%, bei SAH,
das sich hier mit 17 Prozentpunkten gegenüber 2008 am deutlichsten verbessert hat.
Grafik b: Rangliste 2009 bei Berücksichtigung der Projekttransparenz allein:
27.50% 27.50%
31.56%
33.75%
39.38%
42.81%
44.69%
45.94%
46.56%
47.81%
52.81%
20%
25%
30%
35%
40%
45%
50%
55%
60%
Swissaid Fasten-opfer Swiss-
contact
Interco-
operation
Helvetas SRK Caritas TDH HEKS SAH World Vision
TCR 2 2009: Projekttransparenz alle 10 Fragen, ohne Gewichtung
+- 5%
- 5-10%
+5-+10% >+10%
etwa
durchschnittlich
unter Durchschnitt
über
Durchschnitt
"gut"
Anmerkung: Mit "Durchschnitt" ist der für Projekte 2008 im Schnitt aller Organisationen erreichte Wert (40.03%) gemeint.
Nach Ansicht Autoren wäre ein Transparenzgrad von mindestens 50% nötig, um ein brauchbares Bild von einem Projekt zu bekommen
erreichter Durchschnitt 40.03%
(2008: 36.57%)
Ein Überblick über die drei Fragengruppen zeigt, dass es bei den Fragen zu Kosten,
Wirkung, Nachhaltigkeit (Ergebnisgruppe) und Ausgangslage (Umfeld, Zielgruppe, Ziel)
leichte Verbesserungen, bei der Beschreibung der Arbeitsweise (Zuständigkeit, Hilfsmittel,
Risikobearbeitung) leicht schlechteres Abschneiden zu beobachten ist. Die Unterschiede in
den Gruppen insgesamt lassen aber für die Projektfragen nur begrenzte Schlüsse zu.
Veränderungen gibt es eher bei Einzelfragen.
Eine allgemeine Erkenntnis aus Grafik c (nächste Seite) ist: Über die Ausgangslage erfährt
man einiges, über die Arbeitsweise dies und das. Am schwächsten sind immer noch die am
meisten interessierenden Angaben: Wirkung, Nachhaltigkeit, und Kosten.
1 HW = Hilfswerk, synonym zu „Agentur“ verwandt
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3
Grafik c: Wieviel erfährt man zu welchen Themen
52.65%
51.72%
43.47%
49.74%
22.82%
16.17%
40.028%
36.90%
0.00%
10.00%
20.00%
30.00%
40.00%
50.00%
60.00%
70.00%
80.00%
90.00%
100.00%
Ausgangslage und
Projektziel
Arbeitsweise vor Ort Kosten, Wirkung,
Nachhaltigkeit
Gesamtwertung
Projektrating
Uebersicht nach Kriteriengruppen
alle Projekte
blau: Werte 2009
gelb: Werte 2008
• Besonders verbessert haben sich: die Angaben zur Zuständigkeit (auf 60.5%), und
Angaben zu Beginn und Dauer (auf 53.4%). Beides sind Angaben, die sich leicht aus
jedem Projektdokument ergeben dürften.
• Die Angaben zu Kosten: mit 37.5% (2008: 31%) sind noch nicht nennenswert
deutlicher geworden.
• Weiterhin unbefriedigend sind die besonders wichtigen Angaben zur Wirkung der
Projekte mit 21.3% (2008: 18.6%) sowie der Nachhaltigkeit mit 9.7% (2008: 10%).
Pro memoria: AidRating-Skala inhaltlich:
keine Angaben vorhanden: 0 Punkte (0 %)
Nur punktuelle oder nebensächliche Angaben vorhanden: 1 Punkt
relevante Sachaussage gegeben, aber wesentliches bleibt offen: 2 Punkte
Das meiste ist konkret und klar, man weiss fast alles: 3 Punkte
Punkt perfekt beantwortet, es bleiben keine Fragen mehr: 4 Punkte (100%)
Nach dieser Definition ergibt sich ohne weiteres, warum wir bei Projektbeschrieben einen
Wert von 50% Transparenz als anzustrebenden Minimalstandard fordern: 50% ergeben sich
aus durchschnittlich mindestens 2 von 4 möglichen Punkten. 2 Punkte sind der Mindestwert,
bei dem überhaupt von konkret nutzbaren Angaben ausgegangen wird (Siehe Skala).
Weniger bedeutet, dass man nicht genug erfährt, um sich ein zur Meinungsbildung
ausreichendes Bild von einem Projekt zu machen.
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Tel +41 52 203 52 50 Fax +41 52 203 52 55; e-mail: aidrating@ideas-expert.ch
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4
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5
Die Studienanlage bewertet den Informationsgrad über eine Tätigkeit, und nicht die Tätigkeit
selber.
Die Hintergründe von Grafik a und b geben interessante Hinweise darauf, wer im jeweiligen
Teilbereich transparenter ist, wer weniger.
Für das Erstellen der Gesamtrangliste wurden diese zwei Ergebnisse kombiniert.
Gesamtschau Transparenz
Die Gesamttransparenz-Rangliste beruht auf einer doppelten Gewichtung. Es werden
demnach verbunden:
1. Zahlenmässiger Anteil der Projekte, für die Beschriebe gegeben sind, an der
Gesamtzahl der Projekte in Prozent. Diese Zahl ist ein Ausdruck dafür, über welchen
Anteil der Projekte insgesamt überhaupt inhaltlich Auskunft gegeben wird, also die
Repräsentativität der Berichterstattung.
2. Transparenz der Projektbeschriebe selber, gemessen an der erreichten inhaltlichen
Aussagekraft in Prozent.
Daraus ergibt sich: Repräsentativität % x Aussagekraft % = Gesamtranking %
Die Verbindung dieser beiden Kriterien erlaubt wesentlich erhöhte Trennschärfe gegenüber
der Einzelsicht nur aufgrund der Aussagekraft einzelner Projekte.
Zum einen wird sie jenen HW vermehrt gerecht, die jedes ihrer Projekte auch dann
beschreiben (und so dem Blick von aussen überhaupt zugänglich machen), wenn es deren
viele sind.
Zum anderen wird das Risiko geringer, dass durch Auswahl der besonders attraktiven
Projekte und Weglassen der weniger vorteilhaften ein besserer Eindruck entsteht, als dies
die Realität rechtfertigt.
Die entstehende Rangfolge, ansteigend von links (geringste Transparenz) nach rechts (beste
Transparenz) ist in der folgenden Grafik dargestellt. Wir betrachten diese Rangfolge als
Innovation. Der Durchschnitt 2009 aller 11 HW bei dieser Gesamtwertung betrug 25.99%.
(Gesamtwertung 2008: 23.19%).
Die Performance in den Fragengruppen „Ausgangslage“ (3 Fragen), „Arbeitsweise“ (4
Fragen) und „Wirkung, Kosten“ (3 Fragen) ist ebenfalls erkennbar. Ersichtlich ist etwa, dass
TDH in der „Wirkungsgruppe“ obenauf schwingt.
In der Tabelle zur Grafik auf den folgenden Seiten werden die jeweils ermittelten Werte kurz
begründet. Die Herleitungen sind in Methodik und Studie eingehend besprochen.
Der Studientext erörtert viele Aspekte und Besonderheiten, die hier nicht zur Sprache
kommen, in weiterem Detail.
Die Vorjahresergebnisse sind zum Vergleich abrufbar unter:
http://www.aidrating.org/downloads/zusammenfassungrankingverfahren.pdf
Wir erinnern daran: Unser Transparenzrating gibt nicht eine abschliessende Meinung
über HW und ihre Tätigkeit insgesamt wieder, sondern einzig über die Aussagekraft
und Relevanz ihrer Berichterstattung.
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Transparenz-Gesamtrangliste 2009: Kombination der Kriterien Informationsgehalt und Repräsentativität aus Teilen a und b
0.00%
10.00%
20.00%
30.00%
40.00%
50.00%
60.00%
70.00%
Transparenz-Rangliste 2009 der 11 grössten EZA-Organisationen
und ihrer Projekte (TCR 2)
Gesamtwertung 4.40% 10.49% 11.32% 13.29% 16.70% 17.82% 33.75% 36.51% 42.81% 45.94% 52.81%
Ausgangslage und Projektziel 7.67% 16.29% 14.70% 17.35% 21.70% 24.11% 28.13% 46.13% 57.29% 62.50% 67.71%
Arbeitsweise vor Ort 4.25% 11.32% 12.60% 14.64% 19.60% 15.44% 47.66% 40.57% 47.66% 40.63% 57.81%
Kosten, Wirkung, Nachhaltigkeit 1.33% 3.58% 6.30% 7.44% 7.80% 14.70% 20.83% 21.48% 21.88% 36.46% 31.25%
Swissaid Fastenopfer Helvetas Caritas HEKS
Swiss-
contact
IC (neu) SAH SRK (neu) TDH World Vision
Gewichtung:
Die Angaben zu
Projektinhalten
und der Anteil
der Projekte, zu
denen Angaben
überhaupt zur
Verfügung
gestellt werden,
sind zusammen-
gerechnet.
Beide Angaben
sind in Prozent.
Rechenbeispiel
Swissaid:
Transparenzgrad
Projektbeschrieb
e 27.5%; und
16% aller
Projekte
beschrieben:
Gewichtete
Transparenz
27.5% x 16% =
4.4%.
Brot für alle: 2009 nicht vertreten, da
keine eigenen Projekte
IC: ausser Konkurrenz, da zu 100%
öffentlich finanziert
(Erläuterungen siehe Text)
Durchschnitt der Gesamtwertung 09 ohne IC/SRK: 23.25% (2008: 23.19%)
mit IC/SRK: 25.99%
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6
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7
Gesamtrangliste 2009, Uebersicht Ergebnisdiskussion
ORGANISATION RANG
ANZ.
PROJ.
INFORMATIONSGEHALT
PROJEKTBESCHRIEBE
REPRÄSENTATIVITÄT (ANTEIL
BESCHRIEBENE PROJEKTE 2009)
FAZIT
World Vision 1 (1) 107
Beschriebe insgesamt überdurchschnittlich;
weiterhin Gesamtbeste mit 52.8%
Alle vorhandenen 107 Projekte werden
beschrieben (=100%)
Nach wie vor informativste und vollständigste
Berichterstattung von allen.
Terre des
Hommes
(Kinder)
2 (2) 27
Beschriebe überdurchschnittlich, besonders
dank Ausgangslage, Wirkung, Kosten
(gesamt 45.9%)
Alle vorhandenen 27 Projekte werden
beschrieben (=100%)
Nicht viele, aber grosse Projekte. Beschriebe
teilweise aktualisiert, Stellung stabil.
SRK (neu) 3 31
Programme in 31 Ländern zu Gesund-
heitsthemen. Beschriebe im Durchschnitt.
31 Programme beschrieben (=100%);
Programmkohärenz könnte deutlicher sein.
Respektable Position; trotz anfänglicher
Berührungsängste.
SAH 4 (5) 55
Wesentlich verbesserte Aussagekraft.
Grösster Fortschritt von allen mit neu 47.8%.
Gleich viele Beschriebe wie 2008, aber nun
weniger bzw. verschwundene Projekte
Stark verbessert mit Chancen, sich weiter nach
vorn zu arbeiten.
Intercoopera-
tion (neu)
5 44
Beschriebe mit 33.75% unterdurchschnittlich
ausser bei Zuständigkeit und Dauer. Viel
Branchenjargon.
Alle vorhandenen 44 Projekte sind
beschrieben (=100%)
Beschriebe informationsarm, eher für jargon-
gewohntes Publikum. Dank 100%
Repräsentativität dennoch im Mittelfeld.
Swisscontact 6 (6) 62
Weiterhin unterdurchschnittliche Beschriebe.
Vor allem unklar, wer da was macht.
Mit 35 beschriebenen Proj. verbesserte Reprä-
sentativität; andere sind verschwunden.
Grosse, langdauernde, intransparente
Interventionen.
HEKS 7 (3) 290
Deutliche Verbesserungen bei Beginn/
Dauer, bei Arbeitsweise, und insgesamt
Absturz: viel weniger Projekte beschrieben als
2008, dazu nun grössere Gesamtzahl.
Neue Beschriebe zwar besser, aber alle alten
vom Netz genommen, bevor Ersatz da war.
Caritas 8 (8) 380
Beschriebe bei Wirkung schlechter, bei
Zuständigkeit u Dauer besser als 2008
Gewinn weil mehr Proj. (113) beschrieben,
weniger Projekte insgesamt deklariert als 2008
Caritas hat sich zwar verbessert, die neu hinzu-
gekommenen IC und SRK liegen aber davor und
haben das im Rang wettgemacht.
Helvetas 9 (7) 160 Beschriebe sind etwas besser geworden.
46 von 160 Proj. beschrieben. Gesamtzahl
gleich. Damit leicht besser repräsentiert.
Leicht besserer Wert, aber von anderen,
besseren, nach hinten gedrängt.
Fastenopfer 10 (4) 194 Beschriebe weiterhin unterdurchschnittlich
Weniger Projekte beschrieben als 2008,
grössere Zahl insgesamt angegeben. (38.14%)
Abstieg: Fastenopfer hat seine Beschriebe kaum
verbessert. 2009 kommt hinzu, dass viele
Projekte vom Netz verschwunden sind.
Swissaid 11 (9) 331 Beschriebe weiterhin Schlusslichter (27.5%) Mehr Projekte, aber nicht mehr Beschriebe In der konkreten Arbeit weiterhin undurchsichtig
Verwendete Quellen
Als Quellen und Material wurden verwendet:
1. Projektbeschriebe auf der Homepage, vorhanden zwischen Mai und Juli 2009.
2. Jahresberichte 2008 und sonstige Periodika (z.B. Newsletter).
3. durch IDEAS jeder Agentur zur Komplettierung vorgelegte Liste ihrer Projekte2.
4. Jahresberichte DEZA/SECO, Glückskette, und anderer.
5. Angaben aufgrund diverser telefonischer Kontakte zu allen Agenturen bis ca. Beginn
November
Weiterführendes Material
Auf der AidRating-Homepage findet sich weiterführendes Informationsmaterial:
Allgemein:
http://www.aidrating.org/index.html
Vorjahresergebnisse:
http://www.aidrating.org/downloads/zusammenfassungrankingverfahren.pdf
Methodik (Erstfassung 2008):
http://www.aidrating.org/downloads/methodiktransparenzrating.pdf
Fragenliste (Erstfassung 2008):
http://www.aidrating.org/downloads/hilfswerke2008projekte2seiten.pdf
Eine Vielzahl von weiteren Angaben, z.B. Erläuterung der Transparenzkriterien, Erörterung
des Fundraising und der Geberbeziehungen, Beispiele, usw sind in der Studie selber
enthalten. Bestellung unter IDEAS, Archstr. 2, 8401 Winterthur oder via Bestellformular:
http://www.aidrating.org/0000009b420d8ba01/index.html
IDEAS AidRating stellt diese Ergebnisse der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Die
meiste Arbeit erfolgt ehrenamtlich. Da wir ausserhalb der etablierten Branche und ohne
grosse Geber arbeiten, sind wir auf Unterstützung angewiesen.
Spendenkonto IDEAS: PC 90-18333-7 Vermerk „Aidrating“
© IDEAS AidRating 10. Dezember 2009
2 Seit August 2009 ermöglichten wir den Agenturen, eine Gesamtliste ihrer Projekte in einfachem Format
abzugeben. Diese wäre für die Repräsentativität angerechnet worden. Nur Intercooperation, Terre des Hommes
und World Vision nutzten diese Möglichkeit. Sie alle legen schon alle Projekte im Netz offen.
8

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AidRating Studie Transparenz-Rating 2009 TCR2

  • 1. AidRating-Ergebnisse 2009 (TCR 2): © 2009 IDEAS AidRating. Wiedergabe unter Quellenangabe erlaubt. Grundlagen: Das Hauptziel von IDEAS liegt in der Verbesserung von Wirksamkeit und Qualität in der EZA. Dazu wurde ab 1994 ein Verfahren entwickelt, das die Wirkung von EZA- Interventionen umfassend und quantitativ bewerten lässt. (genannt Impact Rating, PIR) Nachdem es sich als unmöglich erwies, aus dem erhältlichen Material auch nur annähernd brauchbare Informationen für eine Analyse zu gewinnen, wurde ab 2007 die Entwicklung des Transparenzratings vorgezogen. Das Transparenzrating wurde erstmals 2008 angewandt. Diesmal, 2009, ist es das erste WIEDERHOLUNGSRATING. Die Bedeutung ergibt sich durch vielfache Wirkung in folgenden Bereichen: • Öffentlichkeitswirkung: Erstmals wird ein Vergleich in der Transparenz verschiedener Akteure und damit der Wettbewerb kontinuierlich gefördert. • Innenwirkung: Intern ergibt die klare Fragestellung einen Orientierungsrahmen, der von Projekt- und Feldebene bis hin zu den rückwärtigen Schreibstuben den Fokus auf die wichtigsten Ziele und Ergebnisse legt („Wer fragt, führt“). Dies fördert Zielorientierung und Kohärenz. • Qualitätswirkung: Durch die Konkretisierung der Thematik und das Kontinuum erwarten wir im Lauf der Zeit eine Verbesserung der Berichterstattung. Dies wiederum erhöht intern die Fokussierung, extern das Diskussionsniveau. Selbiges wiederum steigert die Fokussierung, und so fort in Wechselwirkung. Die AidRating-Rangliste setzt sich aus den folgenden zwei Komponenten zusammen: 1. Zahlenmässiger Anteil der Projekte, für die Beschriebe gegeben sind, an der Gesamtzahl der Projekte in Prozent. Diese Zahl ist ein Ausdruck dafür, über welchen Anteil der Projekte insgesamt überhaupt inhaltlich Auskunft gegeben wird, also die Repräsentativität der Berichterstattung. 2. Transparenz der Projektbeschriebe selber, gemessen an der erreichten inhaltlichen Aussagekraft in Prozent. Hier werden zunächst die beiden zugrunde liegenden Teilbewertungen und dann das Gesamt-Rating vorgestellt. Anmerkung: Brot für Alle ist 2009 nicht einbezogen, weil es selber keine Projekte durchführt, sondern gesammelte und erhaltene Beiträge weitergibt an andere Agenturen. Hauptempfänger der weitergegebenen 5.7 Mio. CHF sind, gemäss Projektheft der Evangelischen Werke 2009: HEKS 57.4%, Mission 21 23.7%, übrige 18.9%. Das Rating von HEKS wäre bekannt, jenes von Mission 21 wäre zusätzlich zu erheben. © AidRating, c/o IDEAS Independent Development Experts Association, Postfach, Archstrasse 2, CH-8401 Winterthur Tel +41 52 203 52 50 Fax +41 52 203 52 55; e-mail: aidrating@ideas-expert.ch www.aidrating.org
  • 2. A: Transparenz durch Anteil beschriebener Projekte an Projektanzahl insgesamt (=Repräsentativität; Grafik a): 16.01 28.75 29.74 35.86 38.14 56.45 76.36 100.00 100.00 100.00 100.00 0.00 10.00 20.00 30.00 40.00 50.00 60.00 70.00 80.00 90.00 100.00 Sw issaid H elvetas C aritas H EKS Fastenopfer Sw iss-contact SAH IC (neu) SR K (neu) TD H W orld Vision Ranking nach Repräsentativität 2009 (Anteil beschriebener Projekte an Gesamtzahl in %) % Nur IC (44 Projekte; „hors concours“), SRK (31 kohärente Programme) Terre des Hommes (Kinder; 27 Projekte), und Worldvision (107 Projekte), beschreiben alle ihre Projekte und erfüllen somit dieses Kriterium zu 100%. Fastenopfer (194 Entwicklungsprojekte) und HEKS (290) sind gegenüber früher erheblich abgefallen (siehe Teil Veränderungen in vollständiger Studie 2009. B: Transparenz der Projektbeschriebe (Grafik b): Zur Einschätzung der inhaltlichen Transparenz (=Aussagekraft) wurde für jede Agentur eine möglichst repräsentative Stichprobe von 8 Projekten analysiert. Bei HW, die schon 2008 dabei waren, wurden 4 davon aus den im Vorjahr „gerateten“ Projekte wieder bewertet. Insgesamt ist im Rating also eine Stichprobe von 88 Projekten einbezogen. Besonders aufschlussreich ist die Transparenz-Rangfolge der Hilfswerke nach den zehn inhaltlichen Projektfragen. AidRating, c/o IDEAS Independent Development Experts Association, Postfach, Archstrasse 2, CH-8401 Winterthur Tel +41 52 203 52 50 Fax +41 52 203 52 55; e-mail: aidrating@ideas-expert.ch www.aidrating.org 2
  • 3. Der Gesamtdurchschnitt aller 11 HW1 beträgt hier 40.42% (untere gestrichelte Linie in Grafik b; 2008: 36.57%). Am wesentlichsten sind folgende Ergebnisse: • Die Transparenzwerte haben sich etwas verbessert, offenbar vor allem durch Verbesserungen bei HEKS und SAH. Sie sind aber weiterhin tief. Nach wie vor liegt World Vision, wie 2008 der Gesamtsieger, als einziges über der Marke von 50% (obere gestrichelte Linie). World Vision ist als einzige Agentur nicht ZEWO-zertifiziert. • Zwischen den übrigen HW sind die Unterschiede nach wie vor gross. Die absoluten Prozentzahlen reichen von 27.5% (Swissaid, kaum verändert) bis zu 47.8%, bei SAH, das sich hier mit 17 Prozentpunkten gegenüber 2008 am deutlichsten verbessert hat. Grafik b: Rangliste 2009 bei Berücksichtigung der Projekttransparenz allein: 27.50% 27.50% 31.56% 33.75% 39.38% 42.81% 44.69% 45.94% 46.56% 47.81% 52.81% 20% 25% 30% 35% 40% 45% 50% 55% 60% Swissaid Fasten-opfer Swiss- contact Interco- operation Helvetas SRK Caritas TDH HEKS SAH World Vision TCR 2 2009: Projekttransparenz alle 10 Fragen, ohne Gewichtung +- 5% - 5-10% +5-+10% >+10% etwa durchschnittlich unter Durchschnitt über Durchschnitt "gut" Anmerkung: Mit "Durchschnitt" ist der für Projekte 2008 im Schnitt aller Organisationen erreichte Wert (40.03%) gemeint. Nach Ansicht Autoren wäre ein Transparenzgrad von mindestens 50% nötig, um ein brauchbares Bild von einem Projekt zu bekommen erreichter Durchschnitt 40.03% (2008: 36.57%) Ein Überblick über die drei Fragengruppen zeigt, dass es bei den Fragen zu Kosten, Wirkung, Nachhaltigkeit (Ergebnisgruppe) und Ausgangslage (Umfeld, Zielgruppe, Ziel) leichte Verbesserungen, bei der Beschreibung der Arbeitsweise (Zuständigkeit, Hilfsmittel, Risikobearbeitung) leicht schlechteres Abschneiden zu beobachten ist. Die Unterschiede in den Gruppen insgesamt lassen aber für die Projektfragen nur begrenzte Schlüsse zu. Veränderungen gibt es eher bei Einzelfragen. Eine allgemeine Erkenntnis aus Grafik c (nächste Seite) ist: Über die Ausgangslage erfährt man einiges, über die Arbeitsweise dies und das. Am schwächsten sind immer noch die am meisten interessierenden Angaben: Wirkung, Nachhaltigkeit, und Kosten. 1 HW = Hilfswerk, synonym zu „Agentur“ verwandt AidRating, c/o IDEAS Independent Development Experts Association, Postfach, Archstrasse 2, CH-8401 Winterthur Tel +41 52 203 52 50 Fax +41 52 203 52 55; e-mail: aidrating@ideas-expert.ch www.aidrating.org 3
  • 4. Grafik c: Wieviel erfährt man zu welchen Themen 52.65% 51.72% 43.47% 49.74% 22.82% 16.17% 40.028% 36.90% 0.00% 10.00% 20.00% 30.00% 40.00% 50.00% 60.00% 70.00% 80.00% 90.00% 100.00% Ausgangslage und Projektziel Arbeitsweise vor Ort Kosten, Wirkung, Nachhaltigkeit Gesamtwertung Projektrating Uebersicht nach Kriteriengruppen alle Projekte blau: Werte 2009 gelb: Werte 2008 • Besonders verbessert haben sich: die Angaben zur Zuständigkeit (auf 60.5%), und Angaben zu Beginn und Dauer (auf 53.4%). Beides sind Angaben, die sich leicht aus jedem Projektdokument ergeben dürften. • Die Angaben zu Kosten: mit 37.5% (2008: 31%) sind noch nicht nennenswert deutlicher geworden. • Weiterhin unbefriedigend sind die besonders wichtigen Angaben zur Wirkung der Projekte mit 21.3% (2008: 18.6%) sowie der Nachhaltigkeit mit 9.7% (2008: 10%). Pro memoria: AidRating-Skala inhaltlich: keine Angaben vorhanden: 0 Punkte (0 %) Nur punktuelle oder nebensächliche Angaben vorhanden: 1 Punkt relevante Sachaussage gegeben, aber wesentliches bleibt offen: 2 Punkte Das meiste ist konkret und klar, man weiss fast alles: 3 Punkte Punkt perfekt beantwortet, es bleiben keine Fragen mehr: 4 Punkte (100%) Nach dieser Definition ergibt sich ohne weiteres, warum wir bei Projektbeschrieben einen Wert von 50% Transparenz als anzustrebenden Minimalstandard fordern: 50% ergeben sich aus durchschnittlich mindestens 2 von 4 möglichen Punkten. 2 Punkte sind der Mindestwert, bei dem überhaupt von konkret nutzbaren Angaben ausgegangen wird (Siehe Skala). Weniger bedeutet, dass man nicht genug erfährt, um sich ein zur Meinungsbildung ausreichendes Bild von einem Projekt zu machen. AidRating, c/o IDEAS Independent Development Experts Association, Postfach, Archstrasse 2, CH-8401 Winterthur Tel +41 52 203 52 50 Fax +41 52 203 52 55; e-mail: aidrating@ideas-expert.ch www.aidrating.org 4
  • 5. AidRating, c/o IDEAS Independent Development Experts Association, Postfach, Archstrasse 2, CH-8401 Winterthur Tel +41 52 203 52 50 Fax +41 52 203 52 55; e-mail: aidrating@ideas-expert.ch www.aidrating.org 5 Die Studienanlage bewertet den Informationsgrad über eine Tätigkeit, und nicht die Tätigkeit selber. Die Hintergründe von Grafik a und b geben interessante Hinweise darauf, wer im jeweiligen Teilbereich transparenter ist, wer weniger. Für das Erstellen der Gesamtrangliste wurden diese zwei Ergebnisse kombiniert. Gesamtschau Transparenz Die Gesamttransparenz-Rangliste beruht auf einer doppelten Gewichtung. Es werden demnach verbunden: 1. Zahlenmässiger Anteil der Projekte, für die Beschriebe gegeben sind, an der Gesamtzahl der Projekte in Prozent. Diese Zahl ist ein Ausdruck dafür, über welchen Anteil der Projekte insgesamt überhaupt inhaltlich Auskunft gegeben wird, also die Repräsentativität der Berichterstattung. 2. Transparenz der Projektbeschriebe selber, gemessen an der erreichten inhaltlichen Aussagekraft in Prozent. Daraus ergibt sich: Repräsentativität % x Aussagekraft % = Gesamtranking % Die Verbindung dieser beiden Kriterien erlaubt wesentlich erhöhte Trennschärfe gegenüber der Einzelsicht nur aufgrund der Aussagekraft einzelner Projekte. Zum einen wird sie jenen HW vermehrt gerecht, die jedes ihrer Projekte auch dann beschreiben (und so dem Blick von aussen überhaupt zugänglich machen), wenn es deren viele sind. Zum anderen wird das Risiko geringer, dass durch Auswahl der besonders attraktiven Projekte und Weglassen der weniger vorteilhaften ein besserer Eindruck entsteht, als dies die Realität rechtfertigt. Die entstehende Rangfolge, ansteigend von links (geringste Transparenz) nach rechts (beste Transparenz) ist in der folgenden Grafik dargestellt. Wir betrachten diese Rangfolge als Innovation. Der Durchschnitt 2009 aller 11 HW bei dieser Gesamtwertung betrug 25.99%. (Gesamtwertung 2008: 23.19%). Die Performance in den Fragengruppen „Ausgangslage“ (3 Fragen), „Arbeitsweise“ (4 Fragen) und „Wirkung, Kosten“ (3 Fragen) ist ebenfalls erkennbar. Ersichtlich ist etwa, dass TDH in der „Wirkungsgruppe“ obenauf schwingt. In der Tabelle zur Grafik auf den folgenden Seiten werden die jeweils ermittelten Werte kurz begründet. Die Herleitungen sind in Methodik und Studie eingehend besprochen. Der Studientext erörtert viele Aspekte und Besonderheiten, die hier nicht zur Sprache kommen, in weiterem Detail. Die Vorjahresergebnisse sind zum Vergleich abrufbar unter: http://www.aidrating.org/downloads/zusammenfassungrankingverfahren.pdf Wir erinnern daran: Unser Transparenzrating gibt nicht eine abschliessende Meinung über HW und ihre Tätigkeit insgesamt wieder, sondern einzig über die Aussagekraft und Relevanz ihrer Berichterstattung.
  • 6. AidRating, c/o IDEAS Independent Development Experts Association, Postfach, Archstrasse 2, CH-8401 Winterthur Transparenz-Gesamtrangliste 2009: Kombination der Kriterien Informationsgehalt und Repräsentativität aus Teilen a und b 0.00% 10.00% 20.00% 30.00% 40.00% 50.00% 60.00% 70.00% Transparenz-Rangliste 2009 der 11 grössten EZA-Organisationen und ihrer Projekte (TCR 2) Gesamtwertung 4.40% 10.49% 11.32% 13.29% 16.70% 17.82% 33.75% 36.51% 42.81% 45.94% 52.81% Ausgangslage und Projektziel 7.67% 16.29% 14.70% 17.35% 21.70% 24.11% 28.13% 46.13% 57.29% 62.50% 67.71% Arbeitsweise vor Ort 4.25% 11.32% 12.60% 14.64% 19.60% 15.44% 47.66% 40.57% 47.66% 40.63% 57.81% Kosten, Wirkung, Nachhaltigkeit 1.33% 3.58% 6.30% 7.44% 7.80% 14.70% 20.83% 21.48% 21.88% 36.46% 31.25% Swissaid Fastenopfer Helvetas Caritas HEKS Swiss- contact IC (neu) SAH SRK (neu) TDH World Vision Gewichtung: Die Angaben zu Projektinhalten und der Anteil der Projekte, zu denen Angaben überhaupt zur Verfügung gestellt werden, sind zusammen- gerechnet. Beide Angaben sind in Prozent. Rechenbeispiel Swissaid: Transparenzgrad Projektbeschrieb e 27.5%; und 16% aller Projekte beschrieben: Gewichtete Transparenz 27.5% x 16% = 4.4%. Brot für alle: 2009 nicht vertreten, da keine eigenen Projekte IC: ausser Konkurrenz, da zu 100% öffentlich finanziert (Erläuterungen siehe Text) Durchschnitt der Gesamtwertung 09 ohne IC/SRK: 23.25% (2008: 23.19%) mit IC/SRK: 25.99% Tel +41 52 203 52 50 Fax +41 52 203 52 55; e-mail: aidrating@ideas-expert.ch www.aidrating.org 6
  • 7. AidRating, c/o IDEAS Independent Development Experts Association, Postfach, Archstrasse 2, CH-8401 Winterthur Tel +41 52 203 52 50 Fax +41 52 203 52 55; e-mail: aidrating@ideas-expert.ch www.aidrating.org 7 Gesamtrangliste 2009, Uebersicht Ergebnisdiskussion ORGANISATION RANG ANZ. PROJ. INFORMATIONSGEHALT PROJEKTBESCHRIEBE REPRÄSENTATIVITÄT (ANTEIL BESCHRIEBENE PROJEKTE 2009) FAZIT World Vision 1 (1) 107 Beschriebe insgesamt überdurchschnittlich; weiterhin Gesamtbeste mit 52.8% Alle vorhandenen 107 Projekte werden beschrieben (=100%) Nach wie vor informativste und vollständigste Berichterstattung von allen. Terre des Hommes (Kinder) 2 (2) 27 Beschriebe überdurchschnittlich, besonders dank Ausgangslage, Wirkung, Kosten (gesamt 45.9%) Alle vorhandenen 27 Projekte werden beschrieben (=100%) Nicht viele, aber grosse Projekte. Beschriebe teilweise aktualisiert, Stellung stabil. SRK (neu) 3 31 Programme in 31 Ländern zu Gesund- heitsthemen. Beschriebe im Durchschnitt. 31 Programme beschrieben (=100%); Programmkohärenz könnte deutlicher sein. Respektable Position; trotz anfänglicher Berührungsängste. SAH 4 (5) 55 Wesentlich verbesserte Aussagekraft. Grösster Fortschritt von allen mit neu 47.8%. Gleich viele Beschriebe wie 2008, aber nun weniger bzw. verschwundene Projekte Stark verbessert mit Chancen, sich weiter nach vorn zu arbeiten. Intercoopera- tion (neu) 5 44 Beschriebe mit 33.75% unterdurchschnittlich ausser bei Zuständigkeit und Dauer. Viel Branchenjargon. Alle vorhandenen 44 Projekte sind beschrieben (=100%) Beschriebe informationsarm, eher für jargon- gewohntes Publikum. Dank 100% Repräsentativität dennoch im Mittelfeld. Swisscontact 6 (6) 62 Weiterhin unterdurchschnittliche Beschriebe. Vor allem unklar, wer da was macht. Mit 35 beschriebenen Proj. verbesserte Reprä- sentativität; andere sind verschwunden. Grosse, langdauernde, intransparente Interventionen. HEKS 7 (3) 290 Deutliche Verbesserungen bei Beginn/ Dauer, bei Arbeitsweise, und insgesamt Absturz: viel weniger Projekte beschrieben als 2008, dazu nun grössere Gesamtzahl. Neue Beschriebe zwar besser, aber alle alten vom Netz genommen, bevor Ersatz da war. Caritas 8 (8) 380 Beschriebe bei Wirkung schlechter, bei Zuständigkeit u Dauer besser als 2008 Gewinn weil mehr Proj. (113) beschrieben, weniger Projekte insgesamt deklariert als 2008 Caritas hat sich zwar verbessert, die neu hinzu- gekommenen IC und SRK liegen aber davor und haben das im Rang wettgemacht. Helvetas 9 (7) 160 Beschriebe sind etwas besser geworden. 46 von 160 Proj. beschrieben. Gesamtzahl gleich. Damit leicht besser repräsentiert. Leicht besserer Wert, aber von anderen, besseren, nach hinten gedrängt. Fastenopfer 10 (4) 194 Beschriebe weiterhin unterdurchschnittlich Weniger Projekte beschrieben als 2008, grössere Zahl insgesamt angegeben. (38.14%) Abstieg: Fastenopfer hat seine Beschriebe kaum verbessert. 2009 kommt hinzu, dass viele Projekte vom Netz verschwunden sind. Swissaid 11 (9) 331 Beschriebe weiterhin Schlusslichter (27.5%) Mehr Projekte, aber nicht mehr Beschriebe In der konkreten Arbeit weiterhin undurchsichtig
  • 8. Verwendete Quellen Als Quellen und Material wurden verwendet: 1. Projektbeschriebe auf der Homepage, vorhanden zwischen Mai und Juli 2009. 2. Jahresberichte 2008 und sonstige Periodika (z.B. Newsletter). 3. durch IDEAS jeder Agentur zur Komplettierung vorgelegte Liste ihrer Projekte2. 4. Jahresberichte DEZA/SECO, Glückskette, und anderer. 5. Angaben aufgrund diverser telefonischer Kontakte zu allen Agenturen bis ca. Beginn November Weiterführendes Material Auf der AidRating-Homepage findet sich weiterführendes Informationsmaterial: Allgemein: http://www.aidrating.org/index.html Vorjahresergebnisse: http://www.aidrating.org/downloads/zusammenfassungrankingverfahren.pdf Methodik (Erstfassung 2008): http://www.aidrating.org/downloads/methodiktransparenzrating.pdf Fragenliste (Erstfassung 2008): http://www.aidrating.org/downloads/hilfswerke2008projekte2seiten.pdf Eine Vielzahl von weiteren Angaben, z.B. Erläuterung der Transparenzkriterien, Erörterung des Fundraising und der Geberbeziehungen, Beispiele, usw sind in der Studie selber enthalten. Bestellung unter IDEAS, Archstr. 2, 8401 Winterthur oder via Bestellformular: http://www.aidrating.org/0000009b420d8ba01/index.html IDEAS AidRating stellt diese Ergebnisse der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Die meiste Arbeit erfolgt ehrenamtlich. Da wir ausserhalb der etablierten Branche und ohne grosse Geber arbeiten, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Spendenkonto IDEAS: PC 90-18333-7 Vermerk „Aidrating“ © IDEAS AidRating 10. Dezember 2009 2 Seit August 2009 ermöglichten wir den Agenturen, eine Gesamtliste ihrer Projekte in einfachem Format abzugeben. Diese wäre für die Repräsentativität angerechnet worden. Nur Intercooperation, Terre des Hommes und World Vision nutzten diese Möglichkeit. Sie alle legen schon alle Projekte im Netz offen. 8