Bildungspolitik - Schule

Gemeinschaftsschulen Ja/Nein?!
Ansatzpunkt
• Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und
  sozialer Herkunft zu groß
• Anzahl der Schüler/-innen in NRW wird bis zum
  Jahr 2019 um fast 16 % zurückgehen

 neue Schulform: Gemeinschaftsschule, wegen..
  – Inklusion
  – Individuelle Förderung
  – Schulverkürzung (G8)
Zentrale Frage des Blogs
• Können Gemeinschaftsschulen die Diskrepanz
  zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft
  kompensieren?
Ergebnisse
• Diskurs (Medien):
  – Zeitungen, Fernsehen, Internet berichten zwar, aber
    klären wenig auf
  – viel auf der Encounter-Ebene behandelt
  – nur ein geringer Teil der Themen gelangt letztendlich
    an die Medienöffentlichkeit
  – Im Internet können auch Nicht-Spezialisten Themen
    publizieren und daher eher eine Mischform der
    Encounter-Ebene und der Medienöffentlichkeit
  – Aber in allen Bereichen: wenig Qualität
Ergebnisse
• Gemeinschaftsschulen und Akteure:
  – Staat: Länderregierungen entscheiden allein über
    die Gesetze bzw. Schulformen (momentane
    Regierung in NRW ist Rot/Grün und damit wird die
    Gemeinschaftsschule befürwortet)
  – Staatliche Gremien: existieren im Hinblick auf
    Schulpolitik gar nicht
  – Interessenvertreter/ Organisationen: haben
    keinen Einfluss, geben höchstens Empfehlungen
Ergebnisse
• Strategien:
  – Von Akteure der Peripherie des politischen Systems
    (NGOs, Verbände, Gewerkschaften): keine Studien
    haben einen hohen Einfluss auf die Bildungspolitik ,
    wie die Pisa Studie der OECD
  – Von Denkfabriken: ist ein nicht-gewinnorientiertes
    Forschungsinstitut oder eine informelle Gruppe von
    Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern, müssen
    unbedingt mehr mit der Öffentlichkeit zusammen
    arbeiten
  – Von Lobbisten: Kritiker und Unterstützer polarisieren,
    deshalb kaum Möglichkeit ein persönliches Urteil zu
    wählen, da keine Kompromisse möglich sind
Ergebnisse
• Vergleich mit Familienpolitik:
  – Sehr viele gemeinsame Interessen, deshalb
    Zusammenarbeit notwendig
  – Nur wenn die verschiedenen Politikfelder auch
    zusammen agieren, können die gesetzten Ziele
    auch erreicht werden
  – Hauptziel NRWs: Auflösung der Diskrepanz von
    sozialer Benachteiligung und Bildungsarmut
  – Beide sind für Erziehung und Betreuung der
    Kinder verantwortlich
Endgültiges Fazit
• Antwort auf die Frage „Können Gemeinschaftsschulen
  die Diskrepanz zwischen Bildungserfolg und sozialer
  Herkunft kompensieren?“: Kann man leider noch nicht
  beantworten

• da die Gemeinschaftsschule ein zu neuartiges Konzept
  ist, liegen leider noch keine qualitativen und
  quantitativen Ergebnisse (Studien) vor, die diese Form
  befürworten und kritisieren
• Es gibt viele Argumente dafür (z.B. Strukturwandel),
  aber auch viele Argumente dagegen (Förderung der
  besseren Schüler/-innen nicht gewährleistet)

Bildungspolitik - Schule

  • 1.
  • 2.
    Ansatzpunkt • Zusammenhang zwischenBildungserfolg und sozialer Herkunft zu groß • Anzahl der Schüler/-innen in NRW wird bis zum Jahr 2019 um fast 16 % zurückgehen  neue Schulform: Gemeinschaftsschule, wegen.. – Inklusion – Individuelle Förderung – Schulverkürzung (G8)
  • 3.
    Zentrale Frage desBlogs • Können Gemeinschaftsschulen die Diskrepanz zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft kompensieren?
  • 4.
    Ergebnisse • Diskurs (Medien): – Zeitungen, Fernsehen, Internet berichten zwar, aber klären wenig auf – viel auf der Encounter-Ebene behandelt – nur ein geringer Teil der Themen gelangt letztendlich an die Medienöffentlichkeit – Im Internet können auch Nicht-Spezialisten Themen publizieren und daher eher eine Mischform der Encounter-Ebene und der Medienöffentlichkeit – Aber in allen Bereichen: wenig Qualität
  • 5.
    Ergebnisse • Gemeinschaftsschulen undAkteure: – Staat: Länderregierungen entscheiden allein über die Gesetze bzw. Schulformen (momentane Regierung in NRW ist Rot/Grün und damit wird die Gemeinschaftsschule befürwortet) – Staatliche Gremien: existieren im Hinblick auf Schulpolitik gar nicht – Interessenvertreter/ Organisationen: haben keinen Einfluss, geben höchstens Empfehlungen
  • 6.
    Ergebnisse • Strategien: – Von Akteure der Peripherie des politischen Systems (NGOs, Verbände, Gewerkschaften): keine Studien haben einen hohen Einfluss auf die Bildungspolitik , wie die Pisa Studie der OECD – Von Denkfabriken: ist ein nicht-gewinnorientiertes Forschungsinstitut oder eine informelle Gruppe von Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern, müssen unbedingt mehr mit der Öffentlichkeit zusammen arbeiten – Von Lobbisten: Kritiker und Unterstützer polarisieren, deshalb kaum Möglichkeit ein persönliches Urteil zu wählen, da keine Kompromisse möglich sind
  • 7.
    Ergebnisse • Vergleich mitFamilienpolitik: – Sehr viele gemeinsame Interessen, deshalb Zusammenarbeit notwendig – Nur wenn die verschiedenen Politikfelder auch zusammen agieren, können die gesetzten Ziele auch erreicht werden – Hauptziel NRWs: Auflösung der Diskrepanz von sozialer Benachteiligung und Bildungsarmut – Beide sind für Erziehung und Betreuung der Kinder verantwortlich
  • 8.
    Endgültiges Fazit • Antwortauf die Frage „Können Gemeinschaftsschulen die Diskrepanz zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft kompensieren?“: Kann man leider noch nicht beantworten • da die Gemeinschaftsschule ein zu neuartiges Konzept ist, liegen leider noch keine qualitativen und quantitativen Ergebnisse (Studien) vor, die diese Form befürworten und kritisieren • Es gibt viele Argumente dafür (z.B. Strukturwandel), aber auch viele Argumente dagegen (Förderung der besseren Schüler/-innen nicht gewährleistet)