Das Dokument beschäftigt sich mit verschiedenen Formen des Antisemitismus, darunter christliche Judenfeindschaft, moderner rassistischer Antisemitismus und sekundärer Antisemitismus, wobei letzterer insbesondere durch kulturelle Differenzen geprägt ist. Es wird aufgezeigt, dass Rechtsextremismus die Hauptquelle antisemitischer Gewalttaten darstellt, während auch in Teilen der Linken und bei Menschen mit Migrationshintergrund antisemitische Diskurse gefördert werden können. Eine Analyse von politischen motivierten Straftaten (PMK) zeigt, dass rechtsextreme Gruppen weiterhin die bedeutendsten Träger des Antisemitismus in Deutschland sind.