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EINLADUNG


           DARIUSZ KALETA
          JACEK LIPOWCZAN
       KRZYSZTOF IZDEBSKI-CRUZ
        MARCIN KOŁPANOWICZ


         ANGERER DER ÄLTERE




21. 9. 2012 | DEUTSCHES HOPFENMUSEUM
Kunstausstellung „Polen in Bayern“
           im Deutschen Hopfenmuseum, Wolnzach


Es war letztes Jahr im September, als ich im südpolnischen Szczyrk in der Galerie
Bator zu einer Ausstellung mit dem Titel „Magical Dreams“ eingeladen war. Diese
Ausstellung wanderte anschließend noch in weitere polnische Städte.
Es war meine erste Reise nach Polen, und ich möchte gerne erwähnen, dass selten
zuvor meiner Frau und mir so viel Herzlichkeit entgegengebracht worden ist als bei
diesem Besuch.
Von der hohen Qualität der Werke der polnischen Künstler war ich nicht überrascht.
Wir Künstler in Deutschland blicken schon lange mit Bewunderung auf die akademi-
sche Ausbildung jener Länder des Ostens, die dem Kunststudierenden noch solides
Handwerk erlernen lässt.
So waren aus der gegenseitigen Wertschätzung heraus schnell freundschaftliche
und kollegiale Beziehungen entstanden, gemeinsame Ausstellungen wurden ins
Auge gefasst.
Eine dieser Aktivitäten können wir hier in der Wolnzacher Ausstellung im Deutschen
Hopfenmuseum sehen, zu der ich meine polnischen Freunde einladen durfte.
Wir Künstler können uns glücklich schätzen, hier in Wolnzach auf ein so großzügi-
ges Mäzenatentum bauen zu können.
Vielleicht mag heutzutage für Kultur und Geist in dieser Zeit des „Kunst-Business“
vieles nicht zum Besten stehen, so können wir aber andererseits erkennen, und
dafür müssen wir Gott danken, dass es in Europa noch nie so friedlich war.
Diese kulturelle Begegnung zwischen Polen und Deutschland soll zur gegenseitigen
Vertrauensbildung ihren Teil genauso beitragen, wie wir es auch auf der Ebene von
Politik, Wirtschaft und Forschung mit großem Erfolg in den letzten Jahren erleben
durften. Freundschaft entsteht am besten, wenn man nicht nur redet, sondern ge-
meinsame, erfolgreiche Projekte entstehen lässt.

                                                               Angerer der Ältere
Zur Ausstellung



       Polen in Bayern

          am 21. September 2012
            Beginn: 19.30 Uhr
       im Deutschen Hopfenmuseum



 laden wir Sie mit Begleitung herzlich ein.




Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft
   des Generalkonsuls von Polen in München.

      Großes polnisch-bayerisches Buffet

              Es spielt Jazz-Mythos
    Prof. Leszek Zadlo mit seinem Ensemble.
4
3 „Venezianische Phantasie“, 100 x 100 cm, Öl auf Leinwand, 2010
4 „Metropolis“, 100 x 100 cm, Öl auf Leinwand, 2008


                          MARCIN KOŁPANOWICZ

Marcin Kołpanowicz, geboren 1963 in Krakow. Über 20 Einzelausstellungen (u .a. Paris,
New York, Köln, Wuppertal, Linz, Ashau, Krakow, Warszawa, Kolobrzeg). Er arbeitet mit
Öl- und Pastellfarben; in seinen Arbeiten vereinen sich ungezügelte Phantasie, poetische
Metaphorik und philosophische Aussagen. Seine Werke befinden sich in polnischen Mu-
seen sowie in privaten Sammlungen in Polen, Österreich, Deutschland, den Niederlanden,
Frankreich, den USA und Australien. Kolpanowiczs Bilder „spielten mit” in der polnischen
Fernsehserie „Ansiedlung” (Regie: Janusz Majewski) und wurden für Plakate oder Buch-
umschläge verwendet. Kolpanowicz gestaltete den Kreuzweg in der Katharinen-Kirche
in Tenczynek bei Krakow. 2009 Teilnahme an der internationalen Ausstellung surrealis-
tischer Malerei „Die Göttliche Komödie” in Saeby (Dänemark) ind Viechtach (Deutsch-
land), „Polnische Surrealisten” in der Stadtgalerie Plock (Polen), in 2011 – internationa-
le Ausstellung „Magical Dreams” in Szczyrk, Kolobrzeg, Wloclawek (Polen) und Torino
(Italien).
Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. auf der Internationalen Biennale der Pastellmalerei in
Nowy Sacz und auf der Biennale der Illustrationen in Bratislava. Platz 47 im Internet-
ranking der besten polnischen Maler „Kunstkopass”.
3
6
5 „Maske – Hochmut“ 60 x 60 cm, Öl auf Leinwand, 2011
6 „Monster-Bekämpfer oder -Zähmer“ 50 x 80 cm, Öl auf Leinwand, 2009




                    DARIUSZ KALETA – DARIUSS


                                        ´ ´ ˛ski
Dariusz Kaleta wurde 1960 in Luban Sla geboren. Er studierte an der Akademie
der Schönen Künste in Krakau und am Institut für Grafik in Kattowitz. Sein Studi-
um beendete er 1987 mit Diplomarbeiten in Plakatkunst und Lithographie. Dariusz
Kaleta betreibt Staffeleimalerei. Sein künstlerischer Lebenslauf umfasst zehn Einzel-
ausstellungen sowie Beteiligungen an zahlreichen Gemeinschaftsausstellungen in
Polen und anderen Staaten (Deutschland, USA, Frankreich). Die Bilder des Künstlers
werden gemeinsam mit den Arbeiten früherer und heutiger Meister gezeigt: Jacek
Malczewski, Stanisław Wyspian Wojciech Weiss, Jan Styka, Alfred Wierusz-Ko-
                                  ´ski,
walski, Henryk Siemiradzki, Franciszek Starowieyski, Stasys. Gegenwärtig ist Dariusz
Kaleta als Leiter der Galerie für Gegenwartskunst in Kolberg tätig. Er ist Mitglied der
Künstlerformation „Grupa Apellesa”, in deren Reihen außer ihm Krzysztof Izdebski-
Cruz, Ida Łotocka-Huelle, Paweł Huelle, Marcin Kołpanowicz und Leszek Maestro
Zegalski mitwirken. Zuletzt hatte die Gruppe eine Ausstellung gemeinsam mit Mag-
dalena Abakanowicz in der Millenium Hall in Rzeszów (Herbst 2011). Darüber hin-
aus gehört der Künstler der Society Art of Imagination in London an. Er ist auch an
den Ausstellungen von Claus Brusen („Imaginaire”) in Dänemark beteiligt.
5
10
 9 „Fantasia 1 (Mint)“ 127 x 111 cm, Pastell auf Papier, 2010
10 „Fe-fic“ 172 x 232 cm, Pastell auf Papier, 2009



                      KRZYSZTOF IZDEBSKI-CRUZ


Krzysztof Izdebski-Cruz konzentriert sich als Künstler auf die klassische Malerei. Er ar-
beitet mit Öl und Pastell. Sein Werk bezieht sich auf Gemälde der Renaissance, schließt
klassische, allegorische und symbolische Elemente ein.
Er wird als neuer „Alter Meister“ (laut Donald Kuspit) angesehen. Seine Signatur er-
folgt in Spiegelschrift, und er datiert sie um 100 Jahre früher. Krzysztof Izdebski-Cruz,
1966 in Torún geboren, lebt und arbeitet heute in Danzig und dem Seeort Sopot. 1997
Abschluss des Studiums an der Akademie der Feinen Künste, Danzig. 1999 – 2006
Präsident der Vereinigung polnischer Künste in Danzig und danach vieler anderer
Künstlervereinigungen.
Izdebski-Cruz ist der Urheber der Methode, wie farbige Reproduktionen aus Schwarz-
Weiß-Archivfotografien entstehen. Ein Teil seiner Arbeit umfasste die Wiederherstellung
der Dekoration des Hauptraums von Artus Court in Danzig (1991 – 2005). Gleiches
leistete er für verlorene Inkunabeln des Herder Instituts in Marburg (2002 – 2003). Er
schuf einen Preis für die besten polnischen Künstler: &#8220, schrieb im gleichnami-
gen Künstlerjournal und initiierte große Ausstellungen alter Meister in Danzig.
9
8
7 „Die Patrouille“ 95 x 115 cm (gerahmt), Öl auf Holz, 2010
8 „Frau in Rot oder polnische Bucolica (Hirtengedicht)“ 135 x 110 cm (gerahmt),
  Öl auf Holz, 2012


                            JACEK LIPOWCZAN


Jacek Lipowczan wurde im Jahre 1951 in Polen geboren. Sein Studium an der bekannten
Kunstakademie in Krakau schloss er 1976 mit dem Diplom in Graphik und Design ab.
Anschließend arbeitete er als Szenen-Design-Assistent im Film und hat in dieser Zeit mit
seinen ersten Werken an verschiedenen Ausstellungen teilgenommen. Jacek hat 1981 Po-
len verlassen und lebte in Schweden und Australien, bis er sich letztendlich in Deutschland
niedergelassen hat. Bis 2002 war er als Art-Direktor zuerst im Film-Studio in Sydney und
danach in verschiedenen Werbeagenturen in Deutschland beschäftigt. 2004 hat Jacek sich
endgültig entschlossen, sein Leben der Malerei zu widmen und ist seither als selbständiger
Kunst-Maler und Illustrator tätig. Jacek Lipowczan war immer von der Malerei des Peter
Breughel, Holbein, und auch von der Kunst der Italienischen Renaissance fasziniert. Diesen
Einfluss merkt man manchmal in seinen Werken. Seine Bilder charakterisieren eine über-
genaue Beachtung des Details, der Komposition und Farbe. Seine Maltechnik ähnelt der
zeitaufwändigen Harzöl-Lasur-Technik der alten Meister. Jaceks Malstil kann man am bes-
ten als phantastisch-realistischen Surrealismus bezeichnen. Seine Bilder sind jedoch keine
Abbilder der Realität, sondern eine ironische aber doch mitfühlende Synthese des Lebens,
gesehen durch den Spiegel der Seele. Jedes von Jaceks Bildern hat einige allegorische Ge-
schichten zu erzählen, wobei er die Interpretation alleine dem Betrachter überlässt. Nur der
Titel des Bildes verrät seine eigenen Überlegungen. Jacek Lipowczan ist Mitglied der Soci-
ety of Art of Imagination in London und Syrlin International e.V. Baden Württemberg. Seine
Bilder sind im Besitz von privaten Personen in Polen, Schweden, Österreich, Deutschland,
England, Australien und in USA. Seine Arbeiten wurden in Polen, Deutschland, England,
USA, Österreich, Frankreich, Italien, Dänemark und in der Schweiz ausgestellt.
7
2
1 „Don Quijote“ 90 x 70 cm, Altmeisterliche Lasurmalerei, Acryl auf Holz, 2010
2 „Absoluter Höllensturz“ 100 x 120 cm, Altmeisterliche Lasurmalerei,
  Acryl auf Holz, 2010

                         ANGERER DER ÄLTERE

Geboren 07. August 1938 in Bad Reichenhall • Architekt, Filmarchitekt, Kunstmaler,
Bildhauer, Bühnenbildner, Schriftsteller, Designer · Preisträger zahlreicher Architek-
turwettbewerbe. www.youtube.com/AngererDerAeltere
1981 Kunstband „Phantastik der Sehnsucht“ (Gustav René Hocke, Bruckmann
Verlag) • 1983 Aufnahme im Thieme Becker Kunstlexikon (Die bildenden Künstler
aller Zeiten und Völker) • 1989 Bayerischer Filmpreis für die künstlerische Gestal-
tung (von Michael Endes) „Die unendliche Geschichte II“ • 1990 Videofilm „Deut-
sche Trennung und Einheit“ uraufgeführt am 3. Oktober 1990 in der ARD • 1994
Theater-Welturaufführung von „Der kleine Hobbit“ J. J. R. Tolkien, Bühnenbild und
Kostüme • 1994 „Kulturpause“, Streitschrift wieder den Zeitgeist, Nymphenbur-
ger Verlag München • 1996 Gestaltung des Grabmals von Michael Ende • 1997
Bau der Erlöserkapelle, ein christliches Gesamtkunstwerk aus Architektur, Malerei
und Bildhauerei. Persönlicher Glückwunsch von Papst Benedikt XVI zur feierlichen
Einweihung im Jahr 2000 • 2000 Auftrag für eine Ikone vom Patriarchen von Ru-
mänien • 2004 Ernennung zum kulturellen Botschafter Niederbayerns • 2008
Kulturpreis Landkreis Kelheim • 2009 Kulturpreis „Trophée Apocalypse Dore“ Le
Mont-Dore, Frankreich • 2010 Lebensgroßes Modell Christus-Dom
1
Um Rückantwort für Ihr Kommen bitten wir
                    bis zum 15. 9. 2012.




                    Die Ausstellung läuft
     vom 22. September bis 18. Oktober 2012
zu den Öffnungszeiten des Deutschen Hopfenmuseums.
           Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr




       Schloßhof 2 – 6 · 85283 Wolnzach · www.kastner.de
         Tel. 0 (49) 84 42 / 92 53-0 · Fax 0 (49) 84 42 / 22 89

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Einladung

  • 1. EINLADUNG DARIUSZ KALETA JACEK LIPOWCZAN KRZYSZTOF IZDEBSKI-CRUZ MARCIN KOŁPANOWICZ ANGERER DER ÄLTERE 21. 9. 2012 | DEUTSCHES HOPFENMUSEUM
  • 2. Kunstausstellung „Polen in Bayern“ im Deutschen Hopfenmuseum, Wolnzach Es war letztes Jahr im September, als ich im südpolnischen Szczyrk in der Galerie Bator zu einer Ausstellung mit dem Titel „Magical Dreams“ eingeladen war. Diese Ausstellung wanderte anschließend noch in weitere polnische Städte. Es war meine erste Reise nach Polen, und ich möchte gerne erwähnen, dass selten zuvor meiner Frau und mir so viel Herzlichkeit entgegengebracht worden ist als bei diesem Besuch. Von der hohen Qualität der Werke der polnischen Künstler war ich nicht überrascht. Wir Künstler in Deutschland blicken schon lange mit Bewunderung auf die akademi- sche Ausbildung jener Länder des Ostens, die dem Kunststudierenden noch solides Handwerk erlernen lässt. So waren aus der gegenseitigen Wertschätzung heraus schnell freundschaftliche und kollegiale Beziehungen entstanden, gemeinsame Ausstellungen wurden ins Auge gefasst. Eine dieser Aktivitäten können wir hier in der Wolnzacher Ausstellung im Deutschen Hopfenmuseum sehen, zu der ich meine polnischen Freunde einladen durfte. Wir Künstler können uns glücklich schätzen, hier in Wolnzach auf ein so großzügi- ges Mäzenatentum bauen zu können. Vielleicht mag heutzutage für Kultur und Geist in dieser Zeit des „Kunst-Business“ vieles nicht zum Besten stehen, so können wir aber andererseits erkennen, und dafür müssen wir Gott danken, dass es in Europa noch nie so friedlich war. Diese kulturelle Begegnung zwischen Polen und Deutschland soll zur gegenseitigen Vertrauensbildung ihren Teil genauso beitragen, wie wir es auch auf der Ebene von Politik, Wirtschaft und Forschung mit großem Erfolg in den letzten Jahren erleben durften. Freundschaft entsteht am besten, wenn man nicht nur redet, sondern ge- meinsame, erfolgreiche Projekte entstehen lässt. Angerer der Ältere
  • 3. Zur Ausstellung Polen in Bayern am 21. September 2012 Beginn: 19.30 Uhr im Deutschen Hopfenmuseum laden wir Sie mit Begleitung herzlich ein. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Generalkonsuls von Polen in München. Großes polnisch-bayerisches Buffet Es spielt Jazz-Mythos Prof. Leszek Zadlo mit seinem Ensemble.
  • 4. 4 3 „Venezianische Phantasie“, 100 x 100 cm, Öl auf Leinwand, 2010 4 „Metropolis“, 100 x 100 cm, Öl auf Leinwand, 2008 MARCIN KOŁPANOWICZ Marcin Kołpanowicz, geboren 1963 in Krakow. Über 20 Einzelausstellungen (u .a. Paris, New York, Köln, Wuppertal, Linz, Ashau, Krakow, Warszawa, Kolobrzeg). Er arbeitet mit Öl- und Pastellfarben; in seinen Arbeiten vereinen sich ungezügelte Phantasie, poetische Metaphorik und philosophische Aussagen. Seine Werke befinden sich in polnischen Mu- seen sowie in privaten Sammlungen in Polen, Österreich, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, den USA und Australien. Kolpanowiczs Bilder „spielten mit” in der polnischen Fernsehserie „Ansiedlung” (Regie: Janusz Majewski) und wurden für Plakate oder Buch- umschläge verwendet. Kolpanowicz gestaltete den Kreuzweg in der Katharinen-Kirche in Tenczynek bei Krakow. 2009 Teilnahme an der internationalen Ausstellung surrealis- tischer Malerei „Die Göttliche Komödie” in Saeby (Dänemark) ind Viechtach (Deutsch- land), „Polnische Surrealisten” in der Stadtgalerie Plock (Polen), in 2011 – internationa- le Ausstellung „Magical Dreams” in Szczyrk, Kolobrzeg, Wloclawek (Polen) und Torino (Italien). Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. auf der Internationalen Biennale der Pastellmalerei in Nowy Sacz und auf der Biennale der Illustrationen in Bratislava. Platz 47 im Internet- ranking der besten polnischen Maler „Kunstkopass”.
  • 5. 3
  • 6. 6 5 „Maske – Hochmut“ 60 x 60 cm, Öl auf Leinwand, 2011 6 „Monster-Bekämpfer oder -Zähmer“ 50 x 80 cm, Öl auf Leinwand, 2009 DARIUSZ KALETA – DARIUSS ´ ´ ˛ski Dariusz Kaleta wurde 1960 in Luban Sla geboren. Er studierte an der Akademie der Schönen Künste in Krakau und am Institut für Grafik in Kattowitz. Sein Studi- um beendete er 1987 mit Diplomarbeiten in Plakatkunst und Lithographie. Dariusz Kaleta betreibt Staffeleimalerei. Sein künstlerischer Lebenslauf umfasst zehn Einzel- ausstellungen sowie Beteiligungen an zahlreichen Gemeinschaftsausstellungen in Polen und anderen Staaten (Deutschland, USA, Frankreich). Die Bilder des Künstlers werden gemeinsam mit den Arbeiten früherer und heutiger Meister gezeigt: Jacek Malczewski, Stanisław Wyspian Wojciech Weiss, Jan Styka, Alfred Wierusz-Ko- ´ski, walski, Henryk Siemiradzki, Franciszek Starowieyski, Stasys. Gegenwärtig ist Dariusz Kaleta als Leiter der Galerie für Gegenwartskunst in Kolberg tätig. Er ist Mitglied der Künstlerformation „Grupa Apellesa”, in deren Reihen außer ihm Krzysztof Izdebski- Cruz, Ida Łotocka-Huelle, Paweł Huelle, Marcin Kołpanowicz und Leszek Maestro Zegalski mitwirken. Zuletzt hatte die Gruppe eine Ausstellung gemeinsam mit Mag- dalena Abakanowicz in der Millenium Hall in Rzeszów (Herbst 2011). Darüber hin- aus gehört der Künstler der Society Art of Imagination in London an. Er ist auch an den Ausstellungen von Claus Brusen („Imaginaire”) in Dänemark beteiligt.
  • 7. 5
  • 8. 10 9 „Fantasia 1 (Mint)“ 127 x 111 cm, Pastell auf Papier, 2010 10 „Fe-fic“ 172 x 232 cm, Pastell auf Papier, 2009 KRZYSZTOF IZDEBSKI-CRUZ Krzysztof Izdebski-Cruz konzentriert sich als Künstler auf die klassische Malerei. Er ar- beitet mit Öl und Pastell. Sein Werk bezieht sich auf Gemälde der Renaissance, schließt klassische, allegorische und symbolische Elemente ein. Er wird als neuer „Alter Meister“ (laut Donald Kuspit) angesehen. Seine Signatur er- folgt in Spiegelschrift, und er datiert sie um 100 Jahre früher. Krzysztof Izdebski-Cruz, 1966 in Torún geboren, lebt und arbeitet heute in Danzig und dem Seeort Sopot. 1997 Abschluss des Studiums an der Akademie der Feinen Künste, Danzig. 1999 – 2006 Präsident der Vereinigung polnischer Künste in Danzig und danach vieler anderer Künstlervereinigungen. Izdebski-Cruz ist der Urheber der Methode, wie farbige Reproduktionen aus Schwarz- Weiß-Archivfotografien entstehen. Ein Teil seiner Arbeit umfasste die Wiederherstellung der Dekoration des Hauptraums von Artus Court in Danzig (1991 – 2005). Gleiches leistete er für verlorene Inkunabeln des Herder Instituts in Marburg (2002 – 2003). Er schuf einen Preis für die besten polnischen Künstler: &#8220, schrieb im gleichnami- gen Künstlerjournal und initiierte große Ausstellungen alter Meister in Danzig.
  • 9. 9
  • 10. 8 7 „Die Patrouille“ 95 x 115 cm (gerahmt), Öl auf Holz, 2010 8 „Frau in Rot oder polnische Bucolica (Hirtengedicht)“ 135 x 110 cm (gerahmt), Öl auf Holz, 2012 JACEK LIPOWCZAN Jacek Lipowczan wurde im Jahre 1951 in Polen geboren. Sein Studium an der bekannten Kunstakademie in Krakau schloss er 1976 mit dem Diplom in Graphik und Design ab. Anschließend arbeitete er als Szenen-Design-Assistent im Film und hat in dieser Zeit mit seinen ersten Werken an verschiedenen Ausstellungen teilgenommen. Jacek hat 1981 Po- len verlassen und lebte in Schweden und Australien, bis er sich letztendlich in Deutschland niedergelassen hat. Bis 2002 war er als Art-Direktor zuerst im Film-Studio in Sydney und danach in verschiedenen Werbeagenturen in Deutschland beschäftigt. 2004 hat Jacek sich endgültig entschlossen, sein Leben der Malerei zu widmen und ist seither als selbständiger Kunst-Maler und Illustrator tätig. Jacek Lipowczan war immer von der Malerei des Peter Breughel, Holbein, und auch von der Kunst der Italienischen Renaissance fasziniert. Diesen Einfluss merkt man manchmal in seinen Werken. Seine Bilder charakterisieren eine über- genaue Beachtung des Details, der Komposition und Farbe. Seine Maltechnik ähnelt der zeitaufwändigen Harzöl-Lasur-Technik der alten Meister. Jaceks Malstil kann man am bes- ten als phantastisch-realistischen Surrealismus bezeichnen. Seine Bilder sind jedoch keine Abbilder der Realität, sondern eine ironische aber doch mitfühlende Synthese des Lebens, gesehen durch den Spiegel der Seele. Jedes von Jaceks Bildern hat einige allegorische Ge- schichten zu erzählen, wobei er die Interpretation alleine dem Betrachter überlässt. Nur der Titel des Bildes verrät seine eigenen Überlegungen. Jacek Lipowczan ist Mitglied der Soci- ety of Art of Imagination in London und Syrlin International e.V. Baden Württemberg. Seine Bilder sind im Besitz von privaten Personen in Polen, Schweden, Österreich, Deutschland, England, Australien und in USA. Seine Arbeiten wurden in Polen, Deutschland, England, USA, Österreich, Frankreich, Italien, Dänemark und in der Schweiz ausgestellt.
  • 11. 7
  • 12. 2 1 „Don Quijote“ 90 x 70 cm, Altmeisterliche Lasurmalerei, Acryl auf Holz, 2010 2 „Absoluter Höllensturz“ 100 x 120 cm, Altmeisterliche Lasurmalerei, Acryl auf Holz, 2010 ANGERER DER ÄLTERE Geboren 07. August 1938 in Bad Reichenhall • Architekt, Filmarchitekt, Kunstmaler, Bildhauer, Bühnenbildner, Schriftsteller, Designer · Preisträger zahlreicher Architek- turwettbewerbe. www.youtube.com/AngererDerAeltere 1981 Kunstband „Phantastik der Sehnsucht“ (Gustav René Hocke, Bruckmann Verlag) • 1983 Aufnahme im Thieme Becker Kunstlexikon (Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker) • 1989 Bayerischer Filmpreis für die künstlerische Gestal- tung (von Michael Endes) „Die unendliche Geschichte II“ • 1990 Videofilm „Deut- sche Trennung und Einheit“ uraufgeführt am 3. Oktober 1990 in der ARD • 1994 Theater-Welturaufführung von „Der kleine Hobbit“ J. J. R. Tolkien, Bühnenbild und Kostüme • 1994 „Kulturpause“, Streitschrift wieder den Zeitgeist, Nymphenbur- ger Verlag München • 1996 Gestaltung des Grabmals von Michael Ende • 1997 Bau der Erlöserkapelle, ein christliches Gesamtkunstwerk aus Architektur, Malerei und Bildhauerei. Persönlicher Glückwunsch von Papst Benedikt XVI zur feierlichen Einweihung im Jahr 2000 • 2000 Auftrag für eine Ikone vom Patriarchen von Ru- mänien • 2004 Ernennung zum kulturellen Botschafter Niederbayerns • 2008 Kulturpreis Landkreis Kelheim • 2009 Kulturpreis „Trophée Apocalypse Dore“ Le Mont-Dore, Frankreich • 2010 Lebensgroßes Modell Christus-Dom
  • 13. 1
  • 14. Um Rückantwort für Ihr Kommen bitten wir bis zum 15. 9. 2012. Die Ausstellung läuft vom 22. September bis 18. Oktober 2012 zu den Öffnungszeiten des Deutschen Hopfenmuseums. Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr Schloßhof 2 – 6 · 85283 Wolnzach · www.kastner.de Tel. 0 (49) 84 42 / 92 53-0 · Fax 0 (49) 84 42 / 22 89