FDS: Numerische Optimierung
und Kooperationen
• Porträt der FDS-Usergroup
• Optimierte Parallelisierungskonzepte
    für den FDS-Drucklöser
•   Zukunft der parallelen Anwendung



Dr.-Ing. Christoph Klinzmann
Dr. rer. nat. Susanne Kilian
hhpberlin Ingenieure für Brandschutz GmbH

                                            1
Inhalt
• Porträt der deutschsprachigen FDS-Usergroup
  - Zielsetzungen
  - Aktivitäten
  - Kooperationen
• Optimierte Parallelisierungskonzepte für den FDS-Drucklöser
  - Motivation und Problembeschreibung
  - FFT versus ScaRC
• Numerische Vergleichsrechnungen
  - Durchströmung eines 2D-Kanals
  - Einströmung in einen 3D-Kubus
• Bewertung und Ausblick
  - Diskussion der Testreihen
  - Zukunft der parallelen Anwendung: FDS in the Cloud
Inhalt
• Porträt der deutschsprachigen FDS-Usergroup
  - Zielsetzungen
  - Aktivitäten
  - Kooperationen
• Optimierte Parallelisierungskonzepte für den FDS-Drucklöser
  - Motivation und Problembeschreibung
  - FFT versus ScaRC
• Numerische Vergleichsrechnungen
  - Durchströmung eines 2D-Kanals
  - Einströmung in einen 3D-Kubus
• Bewertung und Ausblick
  - Diskussion der Testreihen
  - FDS in the Cloud
Porträt der deutschsprachigen FDS-Usergroup:
Zielsetzungen

• Aufbau eines internationalen Kontakt- und Kooperationsnetzwerks:
  - Austausch von Informationen, Erfahrungen und Fragen

• Koordination der FDS-Aktivitäten im deutschsprachigen Raum:
  - gemeinsame Identifikation des weiteren Forschungsbedarfs

• Regelmäßige Organisation von Anwendertreffen und Workshops:
  - Pflege persönlicher Kontakte und Bereitstellung neuester Erkenntnisse

• Regelmäßiger Kontakt zu den FDS-Hauptentwicklern:
  - aktive Mitgestaltung bei der weiteren FDS-Entwicklung
Porträt der deutschsprachigen FDS-Usergroup:
Aktivitäten

• Durchführung regelmäßiger Treffen:
  - bislang vier große Anwendertreffen seit 2008
  - „Roundtable Discussion“ mit den FDS-Hauptentwicklern im Juni 2010
  - zwei Workshops und fortlaufende Regionaltreffen der Arbeitsgruppe NRW

• breites Spektrum an Themen:
  - Anwendungsbeispiele aus der täglichen Praxis
  - Parameterstudien zu unterschiedlichen Aspekten von FDS
  - Präsentationen zur Integration neuer Methoden, z.B. zur Berechnung des
    Wärmeübergangs in Bauteile, der Verifikation und der Parallelisierung
Porträt der deutschsprachigen FDS-Usergroup:
Kooperationen

• Vernetzung der Mitglieder untereinander:
  - Austausch bzgl. gemeinsamer Forschungsinteressen
  - Einrichtung themenorientierter Arbeitskreise:
   z.B.: gemeinsame Erarbeitung qualitätssichernder Kriterien bei der
       Anwendung von FDS (FDS-Leitfaden)


• Vernetzung mit Hauptentwicklern:
  - unbürokratische Kommunikationswege durch persönlichen Kontakt
  - regelmäßiger Austausch zur FDS-Weiterentwicklung
Inhalt
• Porträt der deutschsprachigen FDS-Usergroup
  - Zielsetzungen
  - Aktivitäten
  - Kooperationen
• Optimierte Parallelisierungskonzepte für den FDS-Drucklöser
  - Motivation und Problembeschreibung
  - FFT versus ScaRC
• Numerische Vergleichsrechnungen
  - Durchströmung eines 2D-Kanals
  - Einströmung in einen 3D-Kubus
• Bewertung und Ausblick
  - Diskussion der Testreihen
  - FDS in the Cloud
Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Motivation und Problembeschreibung

Fragen:

• Warum ist der FDS-Drucklöser so wichtig?

• Welche Probleme bestehen im Multi-Mesh-Fall?

• Warum ist die Parallelisierung des FDS-Drucklösers so schwierig?


       Die effiziente Parallelisierung der FDS-Druckgleichung ist
                noch immer eine große Herausforderung !

                                                  email@hhpberlin.de   Ingenieure für Brandschutz GmbH
                                                  www.hhpberlin.com    Hauptsitz:
                                                                       Rotherstraße 19, 10245 Berlin
Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Motivation und Problembeschreibung
 FDS-Druckgleichung:




 Elliptische partielle Differentialgleichung vom Poisson-Typ

    starke globale Kopplung wegen hoher Ausbreitungsgeschwindigkeit

    • lokale Informationen breiten sich unmittelbar im ganzen Gebiet aus
    • lokale Effekte oder Störungen beeinflussen die gesamte Lösung

    paralleler Löser muss dieses Verhalten bestmöglich reproduzieren !

                                                 email@hhpberlin.de   Ingenieure für Brandschutz GmbH
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Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Motivation und Problembeschreibung
2D-Pipe mit neuer Rand-Information von links:


                                                 Zeitpunkt t
                                                 neue Rand-Information
                                                 von linker Gebietsseite




    Wie sieht das reale physikalische Verhalten aus ?

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                                                                      Rotherstraße 19, 10245 Berlin
Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Motivation und Problembeschreibung
2D-Pipe mit Rand-Information von links:


                                                             Zeitpunkt t + ∆t
                                                             Rand-Information breitet
                                                             sich unmittelbar übers ganze
                                                             Gebiet aus !




    Im Fall von nur einem Mesh besteht keine Zeitverzögerung bei der
    Informationsweitergabe, der parallele FDS-Löser muss dieses physikalische
    Verhalten jedoch nachahmen!                  email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH
                                                              www.hhpberlin.com   Hauptsitz:
                                                                                  Rotherstraße 19, 10245 Berlin
Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Diskretisierung in FDS
Beispiel: Single-Mesh-Fall:


              globale FFT
              (Fast-Fourier Transformation)   1 lineares Gleichungssystem:

                                                                            m=1




Globale Finite-Differenzen-Diskretisierung:

                                               email@hhpberlin.de   Ingenieure für Brandschutz GmbH
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Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Diskretisierung in FDS
Beispiel: Gebietszerlegung in 4 Meshes:



                                            4 lineare Gleichungssysteme:

                                                                             m = 1,..., 4




Lokale Finite-Differenzen-Diskretisierungen:
       (m)     (m)       (m)   (m)        (m)                 (m)
                                                email@hhpberlin.de
                                                                       , m = 1,...,4
                                                                     Ingenieure für Brandschutz GmbH
                                                www.hhpberlin.com    Hauptsitz:
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Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Standard FFT-Drucklöser
Beispiel: Gebietszerlegung in 4 Meshes:


                       lokale
                        FFT                   4 lokale FFT‘s
                                  lokale
                                   FFT        + lokaler Datenaustausch

              lokale                                 keine globale Kopplung !!
               FFT
     lokale
      FFT




     • unabhängige FFT-Verfahren auf allen Teilgebieten
     • lokale Kopplung entlang innerer Ränder durch Kommunikation
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Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Standard FFT-Drucklöser
1. Zyklus der lokalen FFT-Löser:


                                             • Einström-Information wird nur
                      3                        über Mesh 1 verteilt
                                    4
                                             • Information wird innerhalb eines
                                               Kommunikationszyklus auf den
                2                              linken Rand von Mesh 2
                                               kommuniziert, Mesh 3 und Mesh
      1
                                               4 erhalten noch keine Information



     fehlerhafte Einströmdaten für Mesh 2, die nur näherungsweise der globalen
     Rechnung entsprechen
                                                email@hhpberlin.de   Ingenieure für Brandschutz GmbH
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Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Standard FFT-Drucklöser
2. Zyklus der lokalen FFT-Löser:


                                             • Einström-Information wird auch
                      3                        über Mesh 2 verteilt
                                    4
                                             • Information wird auf den linken
                                               Rand von Mesh 3 kommuniziert
                2
      1



     fehlerhafte Einströmdaten für Mesh 3, die nur näherungsweise der globalen
     Rechnung entsprechen
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Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Standard FFT-Drucklöser
3. Zyklus der lokalen FFT-Löser:


                                             • Einström-Information wird auch
                      3                        über Mesh 3 verteilt
                                    4
                                             • Information wird auf den linken
                                               Rand von Mesh 4 kommuniziert
                2
      1



     fehlerhafte Einströmdaten für Mesh 4, die nur näherungsweise der globalen
     Rechnung entsprechen
                                                email@hhpberlin.de   Ingenieure für Brandschutz GmbH
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Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Standard FFT-Drucklöser
4. Zyklus der lokalen FFT-Löser:


                                          • Einström-Information erreicht
                       3                   schließlich Ausflussrand
                                     4
                                          • benötigt 4 Zyklen im Gegensatz
                                           zu 1 Zyklus im Single-Mesh Fall
                2
      1                                   • Verzögerungen bei der
                                           Informationsweitergabe führen zu
                                           Abweichungen im Vergleich zum
                                           Single-Mesh Fall
      • kein globaler Zusammenhang
      • unphysikalischer Datentransport
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Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Standard FFT-Drucklöser
Vorteile:
• effizient, robust und sehr performant im Single-Mesh-Fall
• seit Jahren erfolgreich angewendet


Nachteile:
• nicht zuverlässig im Multi-Mesh-Fall
• schwierig zu parallelisieren


     Abhilfe: Neue FDS-Drucklöser FFT Iterationsschema (FFTI), ScaRC
                                                email@hhpberlin.de   Ingenieure für Brandschutz GmbH
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Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
FDS-Drucklöser - FFT-Iterationsschema (FFTI)
                                                Iteration
                      FFT
                                    FFT               4 lokale FFT‘s
                                                      + lokaler Datenaustausch
   FFT          FFT         +
                                                      + Grobgitterproblem



                                                           mäßige globale Kopplung


   • Einbettung der lokalen FFT-Verfahren in übergreifende Iteration plus
   Kopplung mit globalem Grobgitterproblem für gebietsübergreifende Effekte
   • Abbruchkriterium: Differenz der Normalkomponenten der Geschwindig-
   keiten entlang innerer Ränder kleiner als vorgegebene Toleranz ‘tol’:
   z.B.: &PRES VELOCITY_TOLERANCE=0.01           email@hhpberlin.de   Ingenieure für Brandschutz GmbH
                                                                      Hauptsitz:
                                                 www.hhpberlin.com
                                                                      Rotherstraße 19, 10245 Berlin
Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
FDS-Drucklöser FFT-Iterationsschema (FFTI)
Vorteile:
• häufig geringere Abweichungen von serieller Lösung
• tatsächlich Verbesserung der Skalierbarkeit


Nachteile:
• optimaler Wert der Toleranz ‘tol’ nicht a-priori vorhersehbar
• grundsätzlich sehr langsame Konvergenz
• Toleranzen < 10(-3) je nach Gitterweite häufig selbst nach tausenden von
Iterationen nicht erreichbar !!
                                                 email@hhpberlin.de   Ingenieure für Brandschutz GmbH
                                                 www.hhpberlin.com    Hauptsitz:
                                                                      Rotherstraße 19, 10245 Berlin
Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
   FDS-Drucklöser: Scalable Recursive Clustering (ScaRC)
                                   Iteration

Gitterlevel 1                            1 globales Mehrgitter
                                         (inkl. Gitterhierarchie)
                                         + lokaler Datenaustausch
Gitterlevel 2                            + Grobgitterproblem
                                         • Interpolation zwischen                        den
                                             Gitterlevels
                                         • geringerer Rechenaufwand
Gitterlevel 3
                                             auf schrittweise gröberen
                                             Gittern, dadurch Ver-
                                             besserung des globalen
                                             Datenflusses
Grobgitter
                                              starke globale Kopplung

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Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Scalable Recursive Clustering (ScaRC)

Vorteile:
• deutliche Verbesserungen bzgl.
  - der globalen physikalischen Kopplung
  - der Skalierbarkeit auf hohe Prozessorzahlen
• punktweises Setzen von Randbedingungen möglich (je Zelle statt je Mesh)
• Verwendung adaptiver Gitterverfeinerungskonzepte möglich
Nachteile:
• unter Umständen höhere Laufzeit als FFT
 (aber: bisher noch NICHT laufzeitoptimiert!)

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Inhalt
• Porträt der deutschsprachigen FDS-Usergroup
  - Zielsetzungen
  - Aktivitäten
  - Kooperationen
• Optimierte Parallelisierungskonzepte für den FDS-Drucklöser
  -   Motivation und Problembeschreibung
  -   FFT versus ScaRC
• Numerische Vergleichsrechnungen
  - Durchströmung eines 2D-Kanals
  - Einströmung in einen 3D-Kubus
• Bewertung und Ausblick
  - Diskussion der Testreihen
  - FDS in the Cloud
Numerische Testreihen:
Vergleich von FFT(I) versus ScaRC
• FFT :
 Standard Multi-Mesh FFT-Löser (lokale Kommunikation)

                  -n
• FFTI,   tol = 10 , n=1,...,4 :
 Multi-Mesh FFT-Löser mit vorgegebener Toleranz für die inneren
 Geschwindigkeitskomponenten (lokale + globale Kommunikation),

• ScaRC :
 neuer Mehrgitterlöser mit Gitterhierarchie (lokale + globale Kommunikation)


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Numerische Testreihen:
Vergleich von FFT(I) versus ScaRC
Fragen:
• Wie konsistent sind die Multi-Mesh-Varianten zum Single-Mesh-Fall?
• Wie ist Skalierbarkeit auf hohe Meshanzahlen?


Nachweisführung:
• Vergleich der relevanten Multi-Mesh-Größen
  - falls vorhanden mit der analytischen Lösung,
  - falls nicht vorhanden alternativ mit dem entsprechenden Single-Mesh-Fall


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Numerische Testreihen:
Durchströmung eines 2D-Kanals




   •   Unterteilung in N = 2, 4, 8 und 16 Teilgebiete
   •   Berechnung der Druckdifferenz:
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Numerische Testreihen:
Durchströmung eines 2D-Kanals

Analytische Lösung:




Analytische Druckdifferenz für konstante Einströmung:




    Vergleich der numerisch ermittelten Druckdifferenz mit der analytischen
    Druckdifferenz

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Numerische Testreihen:
Durchströmung eines 2D-Kanals, Standard-FFT

                                                          keine Konsistenz




                                                            (geringe Rechenzeit)



   •   Single-Mesh-FFT entspricht perfekt der analytischen Lösung!
   •   aber erhebliche Unterschiede zwischen Single- und Multi-Mesh-FFT
   •   Verschlechterung für wachsende Meshanzahl             Ingenieure für Brandschutz GmbH
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Numerische Testreihen:
                                                                                     -1
Durchströmung eines 2D-Kanals, FFTI, tol=10

                                              keine Konsistenz



                                           #FFTI-Iterationen pro Zeitschritt:
                                                                   2
                                                (geringe Rechenzeit)



                                      -1
   • keine Verbesserung für FFTI, tol=10 , gegenüber Standard-FFT
   • Verschlechterung für wachsende Meshanzahl
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Numerische Testreihen:
                                                                                 -2
Durchströmung eines 2D-Kanals, FFTI, tol=10

                                              keine Konsistenz



                                           #FFTI-Iterationen pro Zeitschritt:
                                                             2 bis 115
                                         (erkennbarer Anstieg der Rechenzeit)



   • immer noch keine nennenswerte Verbesserung für FFTI, tol=10                -2

   • Verschlechterung für wachsende Meshanzahl
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Numerische Testreihen:
                                                                                   -3
Durchströmung eines 2D-Kanals, FFTI, tol=10

                                         nur mäßige Konsistenz



                                          #FFTI-Iterationen pro Zeitschritt:
                                                               2 bis 398
                                         (deutlicher Anstieg der Rechenzeit)



                                           -3
   • erkennbare Verbesserung für FFTI, tol=10
   • mit der Simulationsdauer und Meshanzahl wachsende Inkonsistenzen
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Numerische Testreihen:
                                                                                  -4
Durchströmung eines 2D-Kanals, FFTI, tol=10

                                         verbesserte Konsistenz



                                          #FFTI-Iterationen pro Zeitschritt:
                                                              2 bis 577
                                        (erheblicher Anstieg der Rechenzeit)



                                         -4
   • deutliche Verbesserung für FFTI, tol=10
   • aber immer noch keine Übereinstimmung!!
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Numerische Testreihen:
Durchströmung eines 2D-Kanals, ScaRC

                                              volle Konsistenz



                                          #ScaRC-Iterationen pro Zeitschritt:
                                                    durchschnittlich 10
                                          (Rechenzeit etwa vergleichbar mit
                                                              -2
                                                  FFTI, tol=10 )


   • völlige Übereinstimmung unabhängig von Gebietszerlegung
   • dauerhafte Konsistenz auch für noch höhere Meshanzahl
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Numerische Testreihen:
Einströmung in einen 3D-Kubus
 Einströmung von links, unten, vorne        Velocity-Slice durch Gebietsmitte
                                                               (Vorderansicht)




  • Einströmgeschwindigkeit VEL = 2.0 m/s
  • Endzeitpunkt T = 1.8 s
  • Unterteilung in N = 64, 128 und 512 Meshes
                                                 email@hhpberlin.de   Ingenieure für Brandschutz GmbH
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Numerische Testreihen:
Einströmung in einen 3D-Kubus
 64 Meshes (4x4x4)                128 Meshes (8x4x4)                        512 Meshes (8x8x8)




    •   keine analytische Lösung vorhanden
    •   Abgleich aller Multi-Mesh-Druckverläufe mit dem Single-Mesh-
        Druckverlauf im Gebietsmittelpunkt       email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH
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Numerische Testreihen:
Einströmung in einen 3D-Kubus, Standard-FFT



                                           die Multi-Mesh-Fälle können
                                           bestenfalls so gut sein wie
                                           der Single-Mesh-Fall !!!




   Referenzkurve, die vom parallelen Löser reproduziert werden muss


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Numerische Testreihen:
Einströmung in einen 3D-Kubus, Standard-FFT

                                              nur sehr mäßige
                                                Konsistenz




   • geringe Übereinstimmung der Multi-Mesh-Fälle mit dem Single-Mesh-Fall
   • Verschlechterung für wachsende Meshanzahl
   • Druckverlauf wird im Multi-Mesh-Fall offenbar unterschätzt
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Numerische Testreihen:
                                                                               -1
Einströmung in einen 3D-Kubus, FFTI, tol=10

                                                   nur mäßige
                                                   Konsistenz




    • leichte Verbesserung gegenüber dem Standard-FFT-Fall
    • Verschlechterung für wachsende Meshanzahl
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Numerische Testreihen:
                                                                              -2
Einströmung in einen 3D-Kubus, FFTI, tol=10

                                          deutlich verbesserte
                                              Konsistenz




    • deutliche Annäherung der Verläufe
    • dennoch erkennbare Verschlechterung für wachsende Meshanzahl
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Numerische Testreihen:
                                                                               -3
Einströmung in einen 3D-Kubus, FFTI, tol=10

                                            wieder schlechtere
                                             Konsistenz trotz
                                            feinerer Toleranz !




    • wieder schlechtere Übereinstimmung
    • insbesondere für hohe Meshanzahl wachsende Inkonsistenz
    • Druckverläufe werden offenbar überschätzt
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Numerische Testreihen:
                                                                               -4
Einströmung in einen 3D-Kubus, FFTI, tol=10

                                             noch schlechtere
                                             Konsistenz trotz
                                            feinerer Toleranz !




    • erneut deutlich schlechtere Übereinstimmung
    • insbesondere für hohe Meshanzahl wachsende Inkonsistenz
    • Druckverläufe werden offenbar überschätzt
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Numerische Testreihen:
Einströmung in einen 3D-Kubus, ScaRC

                                          nahezu vollständige
                                              Konsistenz




   • nahezu gleicher Verlauf unabhängig von Gebietszerlegung
   • automatisch Rundungsfehlergenauigkeit 10 an inneren Rändern
                                             -16



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Inhalt
• Porträt der deutschsprachigen FDS-Usergroup
  - Zielsetzungen
  - Aktivitäten
  - Kooperationen
• Optimierte Parallelisierungskonzepte für den FDS-Drucklöser
   - Motivation und Problembeschreibung
   - FFT versus ScaRC
• Numerische Vergleichsrechnungen
   - Durchströmung eines 2D-Kanals
   - Einströmung in einen 3D-Kubus
• Bewertung und Ausblick
  - Diskussion der Testreihen
  - FDS in the Cloud
Bewertung und Ausblick:
Vor- und Nachteile FFT(I)

•   Single-Mesh-FFT:
    - bildet realen physikalischen Verlauf im 1-D Problem sehr gut ab

•   Multi-Mesh-FFT:
    - Aufbrechen des physikalischen Zusammenhangs (nur lokale Kopplung)
    - unzureichende Skalierbarkeit auf hohe Meshanzahlen

•   Multi-Mesh-FFTI:
    - bessere globale Kopplung/Skalierbarkeit als standardmäßige Multi-Mesh-FFT
    - dennoch keine völlige Konsistenz mit dem Single-Mesh-Fall
    - optimale Toleranzen für FFTI a-priori schwierig zu bestimmen


      Weiterer Entwicklungsbedarf !
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Bewertung und Ausblick:
Vorteile von ScaRC

•   liefert deutlich verbesserte Genauigkeit und Skalierbarkeit auf hohe
    Meshanzahlen
•   arbeitet datenparallel, d.h. erzeugt im Multi-Mesh-Fall dieselbe Lösung wie im
    entsprechenden Single-Mesh-Fall (sofern die Eingabedaten konsistent sind!)
•   ermöglicht die Behandlung von nicht-äquidistanten bzw. adaptiven Gittern
•   erlaubt das punktweise Setzen von Randbedingungen (im Gegensatz dazu
    kann beim FFT-Löser nur eine einzige Randbedingung pro Fläche, d.h. dem
    Rand eines Meshes, gesetzt werden)


      die Hauptentwickler wollen ScaRC als optionalen Drucklöser in die
      kommende Version FDS 6 integrieren


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Bewertung und Ausblick:
Bisherige Nachteile von ScaRC

•   bisher noch nicht Laufzeit-optimiert
•   aktuell noch um Faktor 2 bis 3 höhere Laufzeit als das Standard FFT-
    Verfahren (für einen numerisch fairen Vergleich muss jedoch mit dem
    langsameren FFTI-Verfahren verglichen werden, da Standard-FFT im Multi-
    Mesh-Fall keine konsistenten Resultate liefert !!)
•   für einige Testfälle auch bei ScaRC noch leichte Inkonsistenzen zwischen
    einigen Multi-Mesh- und entsprechenden Single-Mesh-Fällen erkennbar
•   in Zusammenarbeit mit den Hauptentwicklern wurde bereits identifziert, dass
    der ‘umliegende Code’ leicht unterschiedliche Eingabedaten für Single-Mesh
    und Multi-Mesh-Fälle produziert (außerhalb von ScaRC!)

      weitere Tests und Optimierungen erforderlich

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Bewertung und Ausblick:
Aktuelle und geplante Arbeiten

• umfangreiche Konsistenzchecks in den umliegenden Routinen in Kooperation
  mit den Hauptentwicklern beim NIST
• umfangreiche Verifikationstests für verschiedene Geometrien in Kooperation
  mit Matthias Münch, INURI GmbH
• verschiedene Vergröberungstechniken für die Gitterhierarchien von ScaRC auf
  Basis von algebraischen Mehrgitterverfahren
• Austesten der Anwendbarkeit auf komplexe Geometrien
• Integration von Adaptivitätskonzepten (ab 2012)
• Laufzeitoptimierung (ab Herbst 2011)
• Nutzung von Cloud-Computing

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Bewertung und Ausblick:
FDS in the Cloud

• Mit der Implementation von ScaRC in FDS6 wird es möglich, numerische
  Simulationen auf mehr CPUs als bislang aufzuteilen
  Der Laufzeitnachteil von ScaRC kann kompensiert werden
• Zusätzlich können mit großen CPU-Anzahlen die Meshauflösung weiter
  verringert werden oder eine größere Zahl an Varianten gleichzeitig berechnet
  werden
• Betrieb von eigenen Clustersystemen
  mittel/ langfristig ineffizient
• hhpberlin arbeitet eng mit Microsoft
  zusammen, um mit Verfügbarkeit
  von FDS6 / ScaRC Rechnungen
  in der Cloud (verteilten Clustersystemen)
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  zu ermöglichen                                  www.hhpberlin.com    Hauptsitz:
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Bewertung und Ausblick:
FDS in the Cloud
                    Beispiel: automatisierte Kontrolle
• Das Rechnen auf entfernten und verteilten Rechnern erfordert vorab die Lösung
  vielfältiger Fragestellungen
   - Überwachung / Kontrolle der Berechnungen
     Smokeview über das Internet?
                                                 vorgegebene HRR
   - Latenz zwischen den Rechenknoten wird bei steigender CPU-Anzahl immer
                             simulierte HRR
     wichtiger
   - Die CPU-Geschwindigkeit pro Kern ist bei aktuell verfügbaren Angeboten noch
     gering
   - Wie erfolgt der Zugriff der einzelnen Instanzen (CPUs) auf gemeinsame
     Daten, wie kann von außen der Zugriff ermöglicht und kontrolliert werden




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Kontaktinformationen
hhpberlin Ingenieure für Brandschutz GmbH

Rotherstraße 19               Geschäftsführer:
10245 Berlin                  Dipl.-Ing. Margot Ehrlicher          Amtsgericht
                              Dipl.-Inf. BW (VWA) Stefan Truthän   Berlin Charlottenburg
Rosental 5                    Dipl.-Ing. Karsten Foth              HRB 78 927
80331 München
                              Prokurist:                           Deutsche Bank P+G AG
Kurze Mühren 20               Dipl.-Ing. Harald Niemöller          BLZ 100 700 24
20095 Hamburg                                                      Konto-Nr. 1419100
                              Beirat:                              IBAN-Nr. DE52100700240141910000
Wilhelm-Leuschner-Straße 41   Prof. Dr.-Ing. Dietmar Hosser        Swift-Code: DEUTDEDBBER
60329 Frankfurt am Main       Dr.-Ing. Karl-Heinz Schubert         Ust-IdNr. DE217656065

Frankfurter Straße 2          email@hhpberlin.de                   Phone: +49 (30) 89 59 55 0
38122 Braunschweig            www.hhpberlin.de                     Fax: +49 (30) 89 59 55 9 101




                                                                                                     51
Parallele Lösung der FDS-Druckgleichung:
Scalable Recursive Clustering (ScaRC)

Verwendung (lokal) adaptiver Gitterverfeinerungskonzepte möglich:




     • lokale Verfeinerung von Bereichen mit hoher Variation der Daten
     • AMR-Methode („adaptive mesh refinement“)
                                                 email@hhpberlin.de   Ingenieure für Brandschutz GmbH
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FDS: Numerische Optimierung und Kooperation

  • 1.
    FDS: Numerische Optimierung undKooperationen • Porträt der FDS-Usergroup • Optimierte Parallelisierungskonzepte für den FDS-Drucklöser • Zukunft der parallelen Anwendung Dr.-Ing. Christoph Klinzmann Dr. rer. nat. Susanne Kilian hhpberlin Ingenieure für Brandschutz GmbH 1
  • 2.
    Inhalt • Porträt derdeutschsprachigen FDS-Usergroup - Zielsetzungen - Aktivitäten - Kooperationen • Optimierte Parallelisierungskonzepte für den FDS-Drucklöser - Motivation und Problembeschreibung - FFT versus ScaRC • Numerische Vergleichsrechnungen - Durchströmung eines 2D-Kanals - Einströmung in einen 3D-Kubus • Bewertung und Ausblick - Diskussion der Testreihen - Zukunft der parallelen Anwendung: FDS in the Cloud
  • 3.
    Inhalt • Porträt derdeutschsprachigen FDS-Usergroup - Zielsetzungen - Aktivitäten - Kooperationen • Optimierte Parallelisierungskonzepte für den FDS-Drucklöser - Motivation und Problembeschreibung - FFT versus ScaRC • Numerische Vergleichsrechnungen - Durchströmung eines 2D-Kanals - Einströmung in einen 3D-Kubus • Bewertung und Ausblick - Diskussion der Testreihen - FDS in the Cloud
  • 4.
    Porträt der deutschsprachigenFDS-Usergroup: Zielsetzungen • Aufbau eines internationalen Kontakt- und Kooperationsnetzwerks: - Austausch von Informationen, Erfahrungen und Fragen • Koordination der FDS-Aktivitäten im deutschsprachigen Raum: - gemeinsame Identifikation des weiteren Forschungsbedarfs • Regelmäßige Organisation von Anwendertreffen und Workshops: - Pflege persönlicher Kontakte und Bereitstellung neuester Erkenntnisse • Regelmäßiger Kontakt zu den FDS-Hauptentwicklern: - aktive Mitgestaltung bei der weiteren FDS-Entwicklung
  • 5.
    Porträt der deutschsprachigenFDS-Usergroup: Aktivitäten • Durchführung regelmäßiger Treffen: - bislang vier große Anwendertreffen seit 2008 - „Roundtable Discussion“ mit den FDS-Hauptentwicklern im Juni 2010 - zwei Workshops und fortlaufende Regionaltreffen der Arbeitsgruppe NRW • breites Spektrum an Themen: - Anwendungsbeispiele aus der täglichen Praxis - Parameterstudien zu unterschiedlichen Aspekten von FDS - Präsentationen zur Integration neuer Methoden, z.B. zur Berechnung des Wärmeübergangs in Bauteile, der Verifikation und der Parallelisierung
  • 6.
    Porträt der deutschsprachigenFDS-Usergroup: Kooperationen • Vernetzung der Mitglieder untereinander: - Austausch bzgl. gemeinsamer Forschungsinteressen - Einrichtung themenorientierter Arbeitskreise: z.B.: gemeinsame Erarbeitung qualitätssichernder Kriterien bei der Anwendung von FDS (FDS-Leitfaden) • Vernetzung mit Hauptentwicklern: - unbürokratische Kommunikationswege durch persönlichen Kontakt - regelmäßiger Austausch zur FDS-Weiterentwicklung
  • 7.
    Inhalt • Porträt derdeutschsprachigen FDS-Usergroup - Zielsetzungen - Aktivitäten - Kooperationen • Optimierte Parallelisierungskonzepte für den FDS-Drucklöser - Motivation und Problembeschreibung - FFT versus ScaRC • Numerische Vergleichsrechnungen - Durchströmung eines 2D-Kanals - Einströmung in einen 3D-Kubus • Bewertung und Ausblick - Diskussion der Testreihen - FDS in the Cloud
  • 8.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Motivation und Problembeschreibung Fragen: • Warum ist der FDS-Drucklöser so wichtig? • Welche Probleme bestehen im Multi-Mesh-Fall? • Warum ist die Parallelisierung des FDS-Drucklösers so schwierig? Die effiziente Parallelisierung der FDS-Druckgleichung ist noch immer eine große Herausforderung ! email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 9.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Motivation und Problembeschreibung FDS-Druckgleichung: Elliptische partielle Differentialgleichung vom Poisson-Typ starke globale Kopplung wegen hoher Ausbreitungsgeschwindigkeit • lokale Informationen breiten sich unmittelbar im ganzen Gebiet aus • lokale Effekte oder Störungen beeinflussen die gesamte Lösung paralleler Löser muss dieses Verhalten bestmöglich reproduzieren ! email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 10.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Motivation und Problembeschreibung 2D-Pipe mit neuer Rand-Information von links: Zeitpunkt t neue Rand-Information von linker Gebietsseite Wie sieht das reale physikalische Verhalten aus ? email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 11.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Motivation und Problembeschreibung 2D-Pipe mit Rand-Information von links: Zeitpunkt t + ∆t Rand-Information breitet sich unmittelbar übers ganze Gebiet aus ! Im Fall von nur einem Mesh besteht keine Zeitverzögerung bei der Informationsweitergabe, der parallele FDS-Löser muss dieses physikalische Verhalten jedoch nachahmen! email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 12.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Diskretisierung in FDS Beispiel: Single-Mesh-Fall: globale FFT (Fast-Fourier Transformation) 1 lineares Gleichungssystem: m=1 Globale Finite-Differenzen-Diskretisierung: email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 13.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Diskretisierung in FDS Beispiel: Gebietszerlegung in 4 Meshes: 4 lineare Gleichungssysteme: m = 1,..., 4 Lokale Finite-Differenzen-Diskretisierungen: (m) (m) (m) (m) (m) (m) email@hhpberlin.de , m = 1,...,4 Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 14.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Standard FFT-Drucklöser Beispiel: Gebietszerlegung in 4 Meshes: lokale FFT 4 lokale FFT‘s lokale FFT + lokaler Datenaustausch lokale keine globale Kopplung !! FFT lokale FFT • unabhängige FFT-Verfahren auf allen Teilgebieten • lokale Kopplung entlang innerer Ränder durch Kommunikation email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 15.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Standard FFT-Drucklöser 1. Zyklus der lokalen FFT-Löser: • Einström-Information wird nur 3 über Mesh 1 verteilt 4 • Information wird innerhalb eines Kommunikationszyklus auf den 2 linken Rand von Mesh 2 kommuniziert, Mesh 3 und Mesh 1 4 erhalten noch keine Information fehlerhafte Einströmdaten für Mesh 2, die nur näherungsweise der globalen Rechnung entsprechen email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 16.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Standard FFT-Drucklöser 2. Zyklus der lokalen FFT-Löser: • Einström-Information wird auch 3 über Mesh 2 verteilt 4 • Information wird auf den linken Rand von Mesh 3 kommuniziert 2 1 fehlerhafte Einströmdaten für Mesh 3, die nur näherungsweise der globalen Rechnung entsprechen email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 17.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Standard FFT-Drucklöser 3. Zyklus der lokalen FFT-Löser: • Einström-Information wird auch 3 über Mesh 3 verteilt 4 • Information wird auf den linken Rand von Mesh 4 kommuniziert 2 1 fehlerhafte Einströmdaten für Mesh 4, die nur näherungsweise der globalen Rechnung entsprechen email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 18.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Standard FFT-Drucklöser 4. Zyklus der lokalen FFT-Löser: • Einström-Information erreicht 3 schließlich Ausflussrand 4 • benötigt 4 Zyklen im Gegensatz zu 1 Zyklus im Single-Mesh Fall 2 1 • Verzögerungen bei der Informationsweitergabe führen zu Abweichungen im Vergleich zum Single-Mesh Fall • kein globaler Zusammenhang • unphysikalischer Datentransport email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 19.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Standard FFT-Drucklöser Vorteile: • effizient, robust und sehr performant im Single-Mesh-Fall • seit Jahren erfolgreich angewendet Nachteile: • nicht zuverlässig im Multi-Mesh-Fall • schwierig zu parallelisieren Abhilfe: Neue FDS-Drucklöser FFT Iterationsschema (FFTI), ScaRC email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 20.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: FDS-Drucklöser - FFT-Iterationsschema (FFTI) Iteration FFT FFT 4 lokale FFT‘s + lokaler Datenaustausch FFT FFT + + Grobgitterproblem mäßige globale Kopplung • Einbettung der lokalen FFT-Verfahren in übergreifende Iteration plus Kopplung mit globalem Grobgitterproblem für gebietsübergreifende Effekte • Abbruchkriterium: Differenz der Normalkomponenten der Geschwindig- keiten entlang innerer Ränder kleiner als vorgegebene Toleranz ‘tol’: z.B.: &PRES VELOCITY_TOLERANCE=0.01 email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH Hauptsitz: www.hhpberlin.com Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 21.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: FDS-Drucklöser FFT-Iterationsschema (FFTI) Vorteile: • häufig geringere Abweichungen von serieller Lösung • tatsächlich Verbesserung der Skalierbarkeit Nachteile: • optimaler Wert der Toleranz ‘tol’ nicht a-priori vorhersehbar • grundsätzlich sehr langsame Konvergenz • Toleranzen < 10(-3) je nach Gitterweite häufig selbst nach tausenden von Iterationen nicht erreichbar !! email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 22.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: FDS-Drucklöser: Scalable Recursive Clustering (ScaRC) Iteration Gitterlevel 1 1 globales Mehrgitter (inkl. Gitterhierarchie) + lokaler Datenaustausch Gitterlevel 2 + Grobgitterproblem • Interpolation zwischen den Gitterlevels • geringerer Rechenaufwand Gitterlevel 3 auf schrittweise gröberen Gittern, dadurch Ver- besserung des globalen Datenflusses Grobgitter starke globale Kopplung email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 23.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Scalable Recursive Clustering (ScaRC) Vorteile: • deutliche Verbesserungen bzgl. - der globalen physikalischen Kopplung - der Skalierbarkeit auf hohe Prozessorzahlen • punktweises Setzen von Randbedingungen möglich (je Zelle statt je Mesh) • Verwendung adaptiver Gitterverfeinerungskonzepte möglich Nachteile: • unter Umständen höhere Laufzeit als FFT (aber: bisher noch NICHT laufzeitoptimiert!) email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 24.
    Inhalt • Porträt derdeutschsprachigen FDS-Usergroup - Zielsetzungen - Aktivitäten - Kooperationen • Optimierte Parallelisierungskonzepte für den FDS-Drucklöser - Motivation und Problembeschreibung - FFT versus ScaRC • Numerische Vergleichsrechnungen - Durchströmung eines 2D-Kanals - Einströmung in einen 3D-Kubus • Bewertung und Ausblick - Diskussion der Testreihen - FDS in the Cloud
  • 25.
    Numerische Testreihen: Vergleich vonFFT(I) versus ScaRC • FFT : Standard Multi-Mesh FFT-Löser (lokale Kommunikation) -n • FFTI, tol = 10 , n=1,...,4 : Multi-Mesh FFT-Löser mit vorgegebener Toleranz für die inneren Geschwindigkeitskomponenten (lokale + globale Kommunikation), • ScaRC : neuer Mehrgitterlöser mit Gitterhierarchie (lokale + globale Kommunikation) email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 26.
    Numerische Testreihen: Vergleich vonFFT(I) versus ScaRC Fragen: • Wie konsistent sind die Multi-Mesh-Varianten zum Single-Mesh-Fall? • Wie ist Skalierbarkeit auf hohe Meshanzahlen? Nachweisführung: • Vergleich der relevanten Multi-Mesh-Größen - falls vorhanden mit der analytischen Lösung, - falls nicht vorhanden alternativ mit dem entsprechenden Single-Mesh-Fall email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 27.
    Numerische Testreihen: Durchströmung eines2D-Kanals • Unterteilung in N = 2, 4, 8 und 16 Teilgebiete • Berechnung der Druckdifferenz: email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 28.
    Numerische Testreihen: Durchströmung eines2D-Kanals Analytische Lösung: Analytische Druckdifferenz für konstante Einströmung: Vergleich der numerisch ermittelten Druckdifferenz mit der analytischen Druckdifferenz email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 29.
    Numerische Testreihen: Durchströmung eines2D-Kanals, Standard-FFT keine Konsistenz (geringe Rechenzeit) • Single-Mesh-FFT entspricht perfekt der analytischen Lösung! • aber erhebliche Unterschiede zwischen Single- und Multi-Mesh-FFT • Verschlechterung für wachsende Meshanzahl Ingenieure für Brandschutz GmbH email@hhpberlin.de www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 30.
    Numerische Testreihen: -1 Durchströmung eines 2D-Kanals, FFTI, tol=10 keine Konsistenz #FFTI-Iterationen pro Zeitschritt: 2 (geringe Rechenzeit) -1 • keine Verbesserung für FFTI, tol=10 , gegenüber Standard-FFT • Verschlechterung für wachsende Meshanzahl email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 31.
    Numerische Testreihen: -2 Durchströmung eines 2D-Kanals, FFTI, tol=10 keine Konsistenz #FFTI-Iterationen pro Zeitschritt: 2 bis 115 (erkennbarer Anstieg der Rechenzeit) • immer noch keine nennenswerte Verbesserung für FFTI, tol=10 -2 • Verschlechterung für wachsende Meshanzahl email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 32.
    Numerische Testreihen: -3 Durchströmung eines 2D-Kanals, FFTI, tol=10 nur mäßige Konsistenz #FFTI-Iterationen pro Zeitschritt: 2 bis 398 (deutlicher Anstieg der Rechenzeit) -3 • erkennbare Verbesserung für FFTI, tol=10 • mit der Simulationsdauer und Meshanzahl wachsende Inkonsistenzen email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 33.
    Numerische Testreihen: -4 Durchströmung eines 2D-Kanals, FFTI, tol=10 verbesserte Konsistenz #FFTI-Iterationen pro Zeitschritt: 2 bis 577 (erheblicher Anstieg der Rechenzeit) -4 • deutliche Verbesserung für FFTI, tol=10 • aber immer noch keine Übereinstimmung!! email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 34.
    Numerische Testreihen: Durchströmung eines2D-Kanals, ScaRC volle Konsistenz #ScaRC-Iterationen pro Zeitschritt: durchschnittlich 10 (Rechenzeit etwa vergleichbar mit -2 FFTI, tol=10 ) • völlige Übereinstimmung unabhängig von Gebietszerlegung • dauerhafte Konsistenz auch für noch höhere Meshanzahl email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 35.
    Numerische Testreihen: Einströmung ineinen 3D-Kubus Einströmung von links, unten, vorne Velocity-Slice durch Gebietsmitte (Vorderansicht) • Einströmgeschwindigkeit VEL = 2.0 m/s • Endzeitpunkt T = 1.8 s • Unterteilung in N = 64, 128 und 512 Meshes email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 36.
    Numerische Testreihen: Einströmung ineinen 3D-Kubus 64 Meshes (4x4x4) 128 Meshes (8x4x4) 512 Meshes (8x8x8) • keine analytische Lösung vorhanden • Abgleich aller Multi-Mesh-Druckverläufe mit dem Single-Mesh- Druckverlauf im Gebietsmittelpunkt email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 37.
    Numerische Testreihen: Einströmung ineinen 3D-Kubus, Standard-FFT die Multi-Mesh-Fälle können bestenfalls so gut sein wie der Single-Mesh-Fall !!! Referenzkurve, die vom parallelen Löser reproduziert werden muss email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 38.
    Numerische Testreihen: Einströmung ineinen 3D-Kubus, Standard-FFT nur sehr mäßige Konsistenz • geringe Übereinstimmung der Multi-Mesh-Fälle mit dem Single-Mesh-Fall • Verschlechterung für wachsende Meshanzahl • Druckverlauf wird im Multi-Mesh-Fall offenbar unterschätzt email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 39.
    Numerische Testreihen: -1 Einströmung in einen 3D-Kubus, FFTI, tol=10 nur mäßige Konsistenz • leichte Verbesserung gegenüber dem Standard-FFT-Fall • Verschlechterung für wachsende Meshanzahl email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 40.
    Numerische Testreihen: -2 Einströmung in einen 3D-Kubus, FFTI, tol=10 deutlich verbesserte Konsistenz • deutliche Annäherung der Verläufe • dennoch erkennbare Verschlechterung für wachsende Meshanzahl email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 41.
    Numerische Testreihen: -3 Einströmung in einen 3D-Kubus, FFTI, tol=10 wieder schlechtere Konsistenz trotz feinerer Toleranz ! • wieder schlechtere Übereinstimmung • insbesondere für hohe Meshanzahl wachsende Inkonsistenz • Druckverläufe werden offenbar überschätzt email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 42.
    Numerische Testreihen: -4 Einströmung in einen 3D-Kubus, FFTI, tol=10 noch schlechtere Konsistenz trotz feinerer Toleranz ! • erneut deutlich schlechtere Übereinstimmung • insbesondere für hohe Meshanzahl wachsende Inkonsistenz • Druckverläufe werden offenbar überschätzt email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 43.
    Numerische Testreihen: Einströmung ineinen 3D-Kubus, ScaRC nahezu vollständige Konsistenz • nahezu gleicher Verlauf unabhängig von Gebietszerlegung • automatisch Rundungsfehlergenauigkeit 10 an inneren Rändern -16 email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 44.
    Inhalt • Porträt derdeutschsprachigen FDS-Usergroup - Zielsetzungen - Aktivitäten - Kooperationen • Optimierte Parallelisierungskonzepte für den FDS-Drucklöser - Motivation und Problembeschreibung - FFT versus ScaRC • Numerische Vergleichsrechnungen - Durchströmung eines 2D-Kanals - Einströmung in einen 3D-Kubus • Bewertung und Ausblick - Diskussion der Testreihen - FDS in the Cloud
  • 45.
    Bewertung und Ausblick: Vor-und Nachteile FFT(I) • Single-Mesh-FFT: - bildet realen physikalischen Verlauf im 1-D Problem sehr gut ab • Multi-Mesh-FFT: - Aufbrechen des physikalischen Zusammenhangs (nur lokale Kopplung) - unzureichende Skalierbarkeit auf hohe Meshanzahlen • Multi-Mesh-FFTI: - bessere globale Kopplung/Skalierbarkeit als standardmäßige Multi-Mesh-FFT - dennoch keine völlige Konsistenz mit dem Single-Mesh-Fall - optimale Toleranzen für FFTI a-priori schwierig zu bestimmen Weiterer Entwicklungsbedarf ! email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 46.
    Bewertung und Ausblick: Vorteilevon ScaRC • liefert deutlich verbesserte Genauigkeit und Skalierbarkeit auf hohe Meshanzahlen • arbeitet datenparallel, d.h. erzeugt im Multi-Mesh-Fall dieselbe Lösung wie im entsprechenden Single-Mesh-Fall (sofern die Eingabedaten konsistent sind!) • ermöglicht die Behandlung von nicht-äquidistanten bzw. adaptiven Gittern • erlaubt das punktweise Setzen von Randbedingungen (im Gegensatz dazu kann beim FFT-Löser nur eine einzige Randbedingung pro Fläche, d.h. dem Rand eines Meshes, gesetzt werden) die Hauptentwickler wollen ScaRC als optionalen Drucklöser in die kommende Version FDS 6 integrieren email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 47.
    Bewertung und Ausblick: BisherigeNachteile von ScaRC • bisher noch nicht Laufzeit-optimiert • aktuell noch um Faktor 2 bis 3 höhere Laufzeit als das Standard FFT- Verfahren (für einen numerisch fairen Vergleich muss jedoch mit dem langsameren FFTI-Verfahren verglichen werden, da Standard-FFT im Multi- Mesh-Fall keine konsistenten Resultate liefert !!) • für einige Testfälle auch bei ScaRC noch leichte Inkonsistenzen zwischen einigen Multi-Mesh- und entsprechenden Single-Mesh-Fällen erkennbar • in Zusammenarbeit mit den Hauptentwicklern wurde bereits identifziert, dass der ‘umliegende Code’ leicht unterschiedliche Eingabedaten für Single-Mesh und Multi-Mesh-Fälle produziert (außerhalb von ScaRC!) weitere Tests und Optimierungen erforderlich email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 48.
    Bewertung und Ausblick: Aktuelleund geplante Arbeiten • umfangreiche Konsistenzchecks in den umliegenden Routinen in Kooperation mit den Hauptentwicklern beim NIST • umfangreiche Verifikationstests für verschiedene Geometrien in Kooperation mit Matthias Münch, INURI GmbH • verschiedene Vergröberungstechniken für die Gitterhierarchien von ScaRC auf Basis von algebraischen Mehrgitterverfahren • Austesten der Anwendbarkeit auf komplexe Geometrien • Integration von Adaptivitätskonzepten (ab 2012) • Laufzeitoptimierung (ab Herbst 2011) • Nutzung von Cloud-Computing email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 49.
    Bewertung und Ausblick: FDSin the Cloud • Mit der Implementation von ScaRC in FDS6 wird es möglich, numerische Simulationen auf mehr CPUs als bislang aufzuteilen Der Laufzeitnachteil von ScaRC kann kompensiert werden • Zusätzlich können mit großen CPU-Anzahlen die Meshauflösung weiter verringert werden oder eine größere Zahl an Varianten gleichzeitig berechnet werden • Betrieb von eigenen Clustersystemen mittel/ langfristig ineffizient • hhpberlin arbeitet eng mit Microsoft zusammen, um mit Verfügbarkeit von FDS6 / ScaRC Rechnungen in der Cloud (verteilten Clustersystemen) email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH zu ermöglichen www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 50.
    Bewertung und Ausblick: FDSin the Cloud Beispiel: automatisierte Kontrolle • Das Rechnen auf entfernten und verteilten Rechnern erfordert vorab die Lösung vielfältiger Fragestellungen - Überwachung / Kontrolle der Berechnungen Smokeview über das Internet? vorgegebene HRR - Latenz zwischen den Rechenknoten wird bei steigender CPU-Anzahl immer simulierte HRR wichtiger - Die CPU-Geschwindigkeit pro Kern ist bei aktuell verfügbaren Angeboten noch gering - Wie erfolgt der Zugriff der einzelnen Instanzen (CPUs) auf gemeinsame Daten, wie kann von außen der Zugriff ermöglicht und kontrolliert werden email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin
  • 51.
    Kontaktinformationen hhpberlin Ingenieure fürBrandschutz GmbH Rotherstraße 19 Geschäftsführer: 10245 Berlin Dipl.-Ing. Margot Ehrlicher Amtsgericht Dipl.-Inf. BW (VWA) Stefan Truthän Berlin Charlottenburg Rosental 5 Dipl.-Ing. Karsten Foth HRB 78 927 80331 München Prokurist: Deutsche Bank P+G AG Kurze Mühren 20 Dipl.-Ing. Harald Niemöller BLZ 100 700 24 20095 Hamburg Konto-Nr. 1419100 Beirat: IBAN-Nr. DE52100700240141910000 Wilhelm-Leuschner-Straße 41 Prof. Dr.-Ing. Dietmar Hosser Swift-Code: DEUTDEDBBER 60329 Frankfurt am Main Dr.-Ing. Karl-Heinz Schubert Ust-IdNr. DE217656065 Frankfurter Straße 2 email@hhpberlin.de Phone: +49 (30) 89 59 55 0 38122 Braunschweig www.hhpberlin.de Fax: +49 (30) 89 59 55 9 101 51
  • 52.
    Parallele Lösung derFDS-Druckgleichung: Scalable Recursive Clustering (ScaRC) Verwendung (lokal) adaptiver Gitterverfeinerungskonzepte möglich: • lokale Verfeinerung von Bereichen mit hoher Variation der Daten • AMR-Methode („adaptive mesh refinement“) email@hhpberlin.de Ingenieure für Brandschutz GmbH www.hhpberlin.com Hauptsitz: Rotherstraße 19, 10245 Berlin