PRESSEMITTEILUNG                                                                              21. Juni 2012               ...
•   Förderung des „demografiefesten“ Umbaus des Gebäudebestands mit Quartierskonzepten und       der Erprobung neuer Wohnf...
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[PDF] Pressemitteilung: Starkes Bauministerium notwendig!
[http://www.lifepr.de?boxid=324778]

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  1. 1. PRESSEMITTEILUNG 21. Juni 2012 31/12„Impulse für den Wohnungsbau NRW“: Zur Regierungsbildung in NRWStarkes Bauministerium notwendig!Ein Land mit 8,5 Millionen Wohnungen und knapp 18 Mio. Einwohnern braucht zwingend ein starkesMinisterium für Bauen und Verkehr. Anlässlich der Regierungsbildung in Nordrhein-Westfalen begrüßtdas Aktionsbündnis „Impulse für den Wohnungsbau NRW“ deshalb die Entscheidung von SPD undBündnis 90/Die Grünen, wieder ein eigenständiges Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklungund Verkehr zu definieren, das sich mit aller Kraft auf die großen Herausforderungen konzentrierenkann, vor denen wir in der städtebaulichen Entwicklung unseres Landes aktuell stehen. „Das Bau-ministerium ist ein Querschnittsressort, das mit einem der größten Investitionsvolumina innerhalb derLandesregierung dafür Sorge tragen muss, dass die Wohnraumversorgung für alle Bevölkerungs-gruppen bedarfsgerecht und langfristig gesichert ist“, betont Hartmut Miksch, Sprecher desAktionsbündnisses und Präsident der Architektenkammer NRW. „Wir bieten dem neuen nordrhein-westfälischen Bau- und Verkehrsminister Michael Groschek unsere Unterstützung bei der zukunfts-fähigen Entwicklung des Wohnungsbaus in Nordrhein-Westfalen an.“ Die gegenwärtige Entwicklungdes Wohnungsmarktes mache gezielte Fördermaßnahmen notwendig: In NRW werden pro Jahr60.000 bis 80.000 neue Wohnungen benötigt – nur die Hälfte wird gegenwärtig realisiert.„Das klare Bekenntnis der neuen nordrhein-westfälischen Landesregierung zum Wohnungsbau alsZukunftsthema und zum Erhalt des Wohnungsbauvermögens zeigt, dass die Politik die Heraus-forderungen auf dem Wohnungsmarkt in NRW erkannt hat“, erklärt Hartmut Miksch im Namen desAktionsbündnisses „Impulse für den Wohnungsbau NRW“. Nun müsse es darum gehen, dengedruckten Worten des Koalitionsvertrags rasch Taten folgen zu lassen. Notwendig seien insbe-sondere die Anregung des geförderten Mietwohnungsbaus, die energetische Sanierung desGebäudebestands und die Anpassung der Infrastruktur an den demografischen Wandel. „Wirunterstützen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in der Einschätzung, dass die Stärkung desselbstbestimmten Wohnens für ältere, pflegebedürftige und behinderte Menschen ein zentralesElement einer vorsorgenden Wohnungs- und Städtebaupolitik sein muss“, betont Hartmut Miksch.Die neue Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag mehrere Ziele aufgenommen, die dasAktionsbündnis „Impulse für den Wohnungsbau NRW“ im Vorfeld der Wahlen mit Nachdruck geforderthatte, u. a.: • Erhalt des Wohnungsbauvermögens • Schaffung eines nachfragegerechten, breit gefächerten Wohnungsangebots in allen Preissegmenten • Soziale Wohnraumförderung stärken und regional differenziert fördern • Energetische Gebäudesanierung als zentrale Zukunftsaufgabe für Stadtqualität und Klimaschutz • Einsatz für eine steuerliche Förderung für energetische Sanierungsmaßnahmen Zollhof 1 ⋅ 40221 Düsseldorf Telefon (02 11) 49 67 34 / 0151 – 25 32 41 95 Internet: www.aknw.de Pressesprecher: Christof Rose Telefax (02 11) 49 67 95 eMail: presse@aknw.de
  2. 2. • Förderung des „demografiefesten“ Umbaus des Gebäudebestands mit Quartierskonzepten und der Erprobung neuer Wohnformen.Allein in NRW bedarf es der alten- und behindertengerechten Umrüstung von mindestens zweiMillionen Wohnungen, damit in einer alternden Gesellschaft möglichst viele Bürgerinnen und Bürgermöglichst lange in ihren Wohnungen leben können. Um die Energiewende zu schaffen, müsstendarüber hinaus noch etwa zwei Drittel der insgesamt 8,5 Millionen Wohnungen in NRW saniert oderenergetisch ertüchtigt werden.Als positiv im Koalitionsvertrag wertet das Aktionsbündnis „Impulse für den Wohnungsbau NRW“ dieAbsicht der neuen Landesregierung, eine integrierte Stadtentwicklungspolitik zu betreiben, in der dieZuständigkeiten verschiedener Ministerien gebündelt werden und die eine „sozial orientierte, alters-und behindertengerechte, klimaangepasste und integrative“ Ausrichtung verfolgt. „Nordrhein-Westfalenbraucht eine klare, verlässliche Perspektive für den Wohnungsbau und die Stadtentwicklung“, erklärtHartmut Miksch. Ein starkes Bauministerium sei dafür ein unverzichtbarer Partner, auf den dasAktionsbündnis „Impulse für den Wohnungsbau NRW“ nun nach der Regierungsbildung schnellzugehen werde, um eine solche Perspektive kooperativ zu entwickeln.Die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau NRW“ wird von einem breiten Bündnis nordrhein-westfälischer Verbände, Kammern und Institutionengetragen, darunter die Mieter- und Vermieterverbände, die Freien Berufe mit der ArchitektenkammerNRW und der Ingenieurkammer-Bau NRW, der Bauindustrieverband NRW, die BaugewerblichenVerbände und weitere Verbände der Bauwirtschaft, die IG Bauen-Agrar-Umwelt sowie mehrereSozialverbände. Unterstützt wird die Aktion darüber hinaus vom Städte- und GemeindebundNordrhein-Westfalen und dem nordrhein-westfälischen Städtetag.Das Anfang 2012 gegründete Aktionsbündnis setzt sich für die Sicherstellung der langfristigenVersorgung mit ausreichendem, bezahlbarem und an die Herausforderungen der Zukunftangepasstem Wohnraum in Nordrhein-Westfalen ein.
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