Informationsfreiheit und Open Data in Bremen

1.176 Aufrufe

Veröffentlicht am

Impulsvortrag über die Weiterentwicklung der gesetzlich verankerten Informationsfreiheit hin zu Open Data am 30.8.2011 in Hamburg (betahaus).

Veröffentlicht in: Business
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Informationsfreiheit und Open Data in Bremen

  1. 1. Informationsfreiheit und offeneBereitstellung von VerwaltungsdatenErfahrungen aus der Freien Hansestadt BremenClaas Hanken30.8.2011, betahaus Hamburg
  2. 2. Verwaltungstransparenzin Bremen
  3. 3. Schritt für Schritt zu offenen Daten Vom Geheimhaltungsprinzip zum Akteneinsichtsrecht ! Von der Akteneinsicht zur initiativen Bereitstellung ! Von der Dokumentenbereitstellung zur Zugänglichmachung von strukturierten Daten ! Von individuell auslesbaren strukturierten Daten zur privat und kommerziell nutzbaren Datenschnittstelle
  4. 4. Amtliche Informationen im Register
  5. 5. Veröffentlichungspflichten nach BremIFG BremIFG seit 2006 in Kraft " Neu 2011: Aufzählung weiterer geeigneter Informationen
  6. 6. Nutzungsrechte! Verwaltungsdokumente unter Creative Commons BY, Datenbanken unter Open Database License oder CC?! Die Grundsituation „Kein urheberrechtlicher Schutz für amtliche Werke“ (geregelt in § 5 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz) ist generell besser als jedes konstruierte Lizenzmodell.! Bei Werken im Auftrag der Verwaltung freie Lizenzen einfordern. Bei Werken der Verwaltung Hinweis auf Kompatibilität mit CC BY(-ND) hilfreich.
  7. 7. Informationsweiterverwendung! Das IW-Gesetz gilt für die Weiterverwendung aller bei öffentlichen Stellen vorhandenen Informationen (etwa Informationen zu Wirtschaft, Bildung und zum Sozialbereich, Geo- und Wetterinformationen). Die Freigabe der Informationen ergibt sich aus anderen Normen, z.B. aus einem IFG.! Öffentliche Stellen können häufig Gebühren oder Entgelte für die Weiterverwendung verlangen (fachbezogene Datenbankwerke ohne hohes öffentliches Interesse an allgemeiner Verbreitung sind i.d.R. kostenpflichtig).
  8. 8. Erste Kandidaten für Datenfreigabe! Barrierefreiheits-Informationen zu öffentlichen Gebäuden! Informationen zu öffentlich nutzbaren Toiletten! Einrichtungsdaten Kindertagesstätten, Schulen! Diverse Statistikdaten! Haushaltsdaten
  9. 9. Wettbewerbe für App-Entwickler! Apps for Democracy, Washington, D.C.! München, Berlin, Bund, Bremen, …! Unterschiede bezüglich Offenheitsgrad und Zielrichtung
  10. 10. Erkenntnisse und ThesenHilfreich für OGD: ! Landes-IFG, das die initiative Bereitstellung von strukturierten Daten vorsieht ! Unterstützung auf Verwaltungs-Leitungsebene ! Definitionen einheitlicher Fachdaten-Standards im Geobereich (INSPIRE)Ständige Aufgaben: ! Prüfung rechtlicher Voraussetzungen im Einzelfall ! Stetige Motivation der Verwaltungsmitarbeiter ! Auswahl relevanter Datenquellen ! Sicherstellung hoher Datenqualität
  11. 11. Diese Präsentation steht unter der LizenzCreative Commons Namensnennung 3.0 Deutschlandhttp://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/Als Urheber ist „Claas Hanken“ zu nennen. Nächste Socialbar Bremen am 6.10.2011Claas Hanken@telefreizeithttp://telefreizeit.de

×