Herausforderungen verteilter Entwicklung

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Verteilte Softwareentwicklung gehört heutzutage zum Alltag, diese kurze Übersichtspräsentation gibt einen Einblick in die verschiedenen Herausforderungen, die hierbei zu bewältigen sind.

Veröffentlicht in: Leadership & Management
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Herausforderungen verteilter Entwicklung

  1. 1. Herausforderungen verteilter Entwicklung B. Burger
  2. 2. Motivation • Agile, DevOps  Leben von enger Zusammenarbeit • Literatur geht in vielen Fällen vom Idealbild aus: alle an einem Ort, schnell verfügbar, kompetent über viele Bereiche, funktionierende Kommunikation,… • Moderne Entwicklung bringt oftmals Rahmenbedingungen mit sich, die von diesem Ideal abweichen, und auch deren Herstellung verhindern
  3. 3. Beispiel aus idealen Vorstellungswelten „… whenever developers finish some functionality, they should call over the tester to review it. The tester should take over the developers machine to do this testing. During this time, developers might continue work on an adjacent laptop, …“
  4. 4. Wunsch…
  5. 5. … und Wirklichkeit
  6. 6. Rahmenbedingungen • Outsourcing/Offshoring • Multinationale Entwicklung • Projektgrößen jenseits einer App, Einsatzzeiten jenseits von 2 Jahren.
  7. 7. Trennendes • Räumliche Trennung • Zeitliche Trennung • Sprachliche Trennung • Kulturelle Trennung
  8. 8. Räumliche und zeitliche Trennung • Der persönliche Kontakt ist eingeschränkt • Mail, Chat und andere textuelle Kommunikation transportiert Emotionen schlecht • Eingeschränkte Zeitfenster zur Kommunikation
  9. 9. Sprachliche Trennung Alle sprechen Englisch -> Ja, aber … … die Wenigsten sind native speaker - Sprachliche Ungenauigkeiten - Bedeutungsveränderung bei Übersetzung - Ängste bei Unklarheiten nachzufragen Pieter Brueghel the Elder (1526/1530–1569) [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons
  10. 10. Kulturelle Trennung • Soziale Interaktion hat kulturellen Kontext: Individualistische vs. Kooperative Kultur Machtdistanz Andere Erwartungshaltungen Andere Feedbackkultur Andere Führungskultur Andere Kommunikationskultur
  11. 11. Auswirkung Kommunikation leidet Gruppen/Cliquenbildung Verzögerungen Vertrauensschädigung
  12. 12. Vertrauen Fähigkeit Wohlwollen Integrität Wahrgenommenes Vertrauen Risikobereitschaft in Beziehung Risiko Resultate Vertrauens-bezogene Einstellungen Faktoren der Vertrauenswürdigkeit Modell nach Mayer, Davis & Schoorman, 1995
  13. 13. Auswirkung Kommunikation leidet Gruppen/Cliquenbildung Verzögerungen Vertrauensschädigung • Modelle, Kultur- und Sprachkurse • Reisen, Durchmischen • Lokales Empowerment, Organisation folgt Struktur, Starke Governance Vertrauensaufbau
  14. 14. Maßnahmen Kommunikation leidet Gruppen/Cliquenbildung Verzögerungen Vertrauensschädigung • Modelle zur Dokumentation, Kultur- und Sprachkurse • Reisen, Durchmischen • Lokales Empowerment, Organisation folgt Struktur, Starke Governance Vertrauensaufbau
  15. 15. Light-Tight Governance Team Management Governance Light Light Nach H.P. Korn, Objektspektrum 5/2014 und B. Wernham, Agile Project Management For Government Tight Tight Starr Ziellose Bürokratie Teil-autonome Teams Chaos
  16. 16. Good To Read „Scaling Software Agility“, D. Leffingwell „So – does Agile improve productivity?“, S. Hoogendoorn http://sanderhoogendoorn.com/blog/index.php/so-does-agile-improve-productivity „The Trust Challenge“, B. Burger, http://www.doxatheca.at/blog/wp/archives/660
  17. 17. Unverschämte Eigenwerbung „The Distributed Builders“ Workshop am 20.1.2015 im Rahmen der Software Quality Days

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