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Die Musterwohnung der WWG
als Weg zur Mieterbindung

1
Geschichte der WWG eG
• gegründet im Mai 1954 als
Arbeiterwohnungsgenossenschaft (AWG)
• Hintergrund war ein Gesetz, dass es
Betrieben und staatlichen Organen erlaubte,
über zinsgünstige Darlehen und auf
kostenfreiem Baugrund Wohnhäuser zu
errichten
• Mitglied konnte werden, wer vom Betrieb
vorgeschlagen und von der AWG bestätigt
wurde, dann wurden je nach Wohnungsgröße
Genossenschaftsanteile und Eigenleistungen
fällig
2
Geschichte der WWG eG

Bau der ersten Wohnungen im Seigerhüttenweg
Mitte der 50er Jahre unter Trägerschaft des
Elektromotorenwerkes und weiterer 60 Betriebe.
Dann Ende der 60er Jahre komplexer
Wohnungsbau in der Kantstraße und Heinrich-

3
Geschichte der WWG eG

Eigenleistungen der Mitglieder (z.B. Herstellung
der Außenanlagen)
4
Geschichte der WWG eG

Anschließend komplexer Wohnungsbau im
Wohngebiet Burgbreite in den 70er Jahren ( 1968
– 1976 ) – Schaffung von insgesamt 1.100 Gen.Wohnungen. Miete einer 3-Raum Wohnung z.B.
79,50 Mark.

5
Geschichte der WWG eG

Übergabe von Wohnungen im Wohngebiet
Stadtfeld in den 80er Jahren ( 1977 – 1983 );
Linderung der Wohnungsnot, aber noch 1.772
Anträge auf
Wohnungszuweisung bei der Stadt WR offen

6
Geschichte der WWG eG

Mitglieder bei der Gestaltung der Freianlagen

7
Geschichte der WWG eG

Neubau von Wohnungen im Wohngebiet Harzblick
in den 90er Jahren – Abschluss des komplexen
Wohnungsbaus
in Wernigerode. Umbruch des
Gesellschaftssystems.

8
Geschichte der WWG eG
Die Folgejahre waren für die
Genossenschaft
geprägt durch schnelle Verbesserung
der Wohnverhältnisse in den
Genossenschafts-wohnungen. Der
Rückstand war gewaltig.
Neben der zeitgemäßen Sanierung
sollten auch die Mieten bezahlbar
bleiben.
Weiterhin wurden 15 % der Wohnungsbestände bis zum Jahr 1997 privatisiert.
Diese Wohnungen wurden überwiegend

9
Wohnungsbestände

Burgbreite: ca. 1.100
WE

Harzblick: ca. 500 WE

10
Stadtfeld: ca. 1.100 WE

Ilsenburger Str. : ca. 100
Herausforderungen
•

•
•
•

•

größte Herausforderung der Zukunft dürfte die demographische Entwicklung
sein. Das zunehmende Alter der Mitglieder stellt uns vor die Aufgabe, die
bestehenden Wohnungen entsprechend anzupassen. Das ist vor allem der
Einbau von Duschen, der Anbau von Personenaufzügen oder die
Umgestaltung von Wohnungsgrundrissen
Erfüllung ständig steigender gesetzlicher Anforderungen ( Wärmeschutz,
Brandschutz, Sicherheit …) in den bestehenden Wohnungen
zur Schaffung weiterer altengerechter Wohnungen werden Grundstücke in
fußläufigen Innenstadtlagen benötigt
dabei muss bei der Festlegung der Mieten auch die Rentenentwicklung
berücksichtigt werden, wer kann sich zukünftig noch eine Wohnung für
1.000_€ leisten ?
dem Mitgliederschwund kann nur durch neue attraktive Wohnungsangebote
begegnet werden. Es sind sowohl Wohnungsangebote für alle Bevölkerungsschichten vom jungen Menschen, der Familie, den jungen Alten bis zum
Rentner zu entwickeln.
11
Bestände im WG Burgbreite

12
Anforderungen
• Erstbezug ca. 1970
• Mieter waren damals 20-30 Jahre alt
• Heute, 43 Jahre später also 63 – 73
Jahre
Vorhandene Infrastruktur:
• Ärzte, Apotheke, Einkaufszentrum,
öffentlicher Nahverkehr, Altersheim,
stadtnahe Lage, Schule, …
Probleme:
• Mieter erreichen obere Etagen nicht
mehr
• Probleme beim Baden, Wunsch nach

13
Lösungen:
• Anbau von Aufzügen
(Betriebskosten ?)
• Einbau von Duschen in allen
Wohnungen EG und 1.OG bei
Mieterwechsel
• Angebote der Wohnberatung in der
Musterwohnung Kopernikusstraße 8
+ Ausstattung einer Wohnung mit
Hausnotruf, barrierefreier Dusche,
verbreiterten Türen, Pflegezimmer,
med. Hilfsmitteln (Bettenlift),
Pflegebett, Musterküche … etc.

14
Ziele:
• Vermittlung und Demonstration von
Beispielen und Möglichkeiten des
altengerechten Umbaus von
Wohnraum,
• Möglichst langer Verbleib in der
eigenen Wohnung,
• Beratung der Mieter „vor Ort“ … und
umfassend, um nicht nur
Einzelprobleme zu lösen,
• Testlabor für verschiedene Projekte
der Hochschule Harz
15
Partner „Wohnfühlen“ :
Fa. GANG-WAY,
Steinke Gesundheitscenter,
DRK Hausnotruf,
GSW mbH, (amb. Pflege und Pflegeberatung),
• Bettenhaus Paul,
• Seniorenvertretung der Stadt
Wernigerode
• Begleitung durch verschiedene
Projekte der Hochschule Harz
•
•
•
•

16
Der Fachtagung viel
Erfolg !

Weidenweg 1a, 38855 Wernigerode, Tel.: 0 39 43 / 55 32-0
Fax: 0 39 43 / 55 32-299, info@wwg-wr.de

www.wwg-wr.de

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Die AAL-Musterwohnung der WWG in Wernigerode

  • 1. Die Musterwohnung der WWG als Weg zur Mieterbindung 1
  • 2. Geschichte der WWG eG • gegründet im Mai 1954 als Arbeiterwohnungsgenossenschaft (AWG) • Hintergrund war ein Gesetz, dass es Betrieben und staatlichen Organen erlaubte, über zinsgünstige Darlehen und auf kostenfreiem Baugrund Wohnhäuser zu errichten • Mitglied konnte werden, wer vom Betrieb vorgeschlagen und von der AWG bestätigt wurde, dann wurden je nach Wohnungsgröße Genossenschaftsanteile und Eigenleistungen fällig 2
  • 3. Geschichte der WWG eG Bau der ersten Wohnungen im Seigerhüttenweg Mitte der 50er Jahre unter Trägerschaft des Elektromotorenwerkes und weiterer 60 Betriebe. Dann Ende der 60er Jahre komplexer Wohnungsbau in der Kantstraße und Heinrich- 3
  • 4. Geschichte der WWG eG Eigenleistungen der Mitglieder (z.B. Herstellung der Außenanlagen) 4
  • 5. Geschichte der WWG eG Anschließend komplexer Wohnungsbau im Wohngebiet Burgbreite in den 70er Jahren ( 1968 – 1976 ) – Schaffung von insgesamt 1.100 Gen.Wohnungen. Miete einer 3-Raum Wohnung z.B. 79,50 Mark. 5
  • 6. Geschichte der WWG eG Übergabe von Wohnungen im Wohngebiet Stadtfeld in den 80er Jahren ( 1977 – 1983 ); Linderung der Wohnungsnot, aber noch 1.772 Anträge auf Wohnungszuweisung bei der Stadt WR offen 6
  • 7. Geschichte der WWG eG Mitglieder bei der Gestaltung der Freianlagen 7
  • 8. Geschichte der WWG eG Neubau von Wohnungen im Wohngebiet Harzblick in den 90er Jahren – Abschluss des komplexen Wohnungsbaus in Wernigerode. Umbruch des Gesellschaftssystems. 8
  • 9. Geschichte der WWG eG Die Folgejahre waren für die Genossenschaft geprägt durch schnelle Verbesserung der Wohnverhältnisse in den Genossenschafts-wohnungen. Der Rückstand war gewaltig. Neben der zeitgemäßen Sanierung sollten auch die Mieten bezahlbar bleiben. Weiterhin wurden 15 % der Wohnungsbestände bis zum Jahr 1997 privatisiert. Diese Wohnungen wurden überwiegend 9
  • 10. Wohnungsbestände Burgbreite: ca. 1.100 WE Harzblick: ca. 500 WE 10 Stadtfeld: ca. 1.100 WE Ilsenburger Str. : ca. 100
  • 11. Herausforderungen • • • • • größte Herausforderung der Zukunft dürfte die demographische Entwicklung sein. Das zunehmende Alter der Mitglieder stellt uns vor die Aufgabe, die bestehenden Wohnungen entsprechend anzupassen. Das ist vor allem der Einbau von Duschen, der Anbau von Personenaufzügen oder die Umgestaltung von Wohnungsgrundrissen Erfüllung ständig steigender gesetzlicher Anforderungen ( Wärmeschutz, Brandschutz, Sicherheit …) in den bestehenden Wohnungen zur Schaffung weiterer altengerechter Wohnungen werden Grundstücke in fußläufigen Innenstadtlagen benötigt dabei muss bei der Festlegung der Mieten auch die Rentenentwicklung berücksichtigt werden, wer kann sich zukünftig noch eine Wohnung für 1.000_€ leisten ? dem Mitgliederschwund kann nur durch neue attraktive Wohnungsangebote begegnet werden. Es sind sowohl Wohnungsangebote für alle Bevölkerungsschichten vom jungen Menschen, der Familie, den jungen Alten bis zum Rentner zu entwickeln. 11
  • 12. Bestände im WG Burgbreite 12
  • 13. Anforderungen • Erstbezug ca. 1970 • Mieter waren damals 20-30 Jahre alt • Heute, 43 Jahre später also 63 – 73 Jahre Vorhandene Infrastruktur: • Ärzte, Apotheke, Einkaufszentrum, öffentlicher Nahverkehr, Altersheim, stadtnahe Lage, Schule, … Probleme: • Mieter erreichen obere Etagen nicht mehr • Probleme beim Baden, Wunsch nach 13
  • 14. Lösungen: • Anbau von Aufzügen (Betriebskosten ?) • Einbau von Duschen in allen Wohnungen EG und 1.OG bei Mieterwechsel • Angebote der Wohnberatung in der Musterwohnung Kopernikusstraße 8 + Ausstattung einer Wohnung mit Hausnotruf, barrierefreier Dusche, verbreiterten Türen, Pflegezimmer, med. Hilfsmitteln (Bettenlift), Pflegebett, Musterküche … etc. 14
  • 15. Ziele: • Vermittlung und Demonstration von Beispielen und Möglichkeiten des altengerechten Umbaus von Wohnraum, • Möglichst langer Verbleib in der eigenen Wohnung, • Beratung der Mieter „vor Ort“ … und umfassend, um nicht nur Einzelprobleme zu lösen, • Testlabor für verschiedene Projekte der Hochschule Harz 15
  • 16. Partner „Wohnfühlen“ : Fa. GANG-WAY, Steinke Gesundheitscenter, DRK Hausnotruf, GSW mbH, (amb. Pflege und Pflegeberatung), • Bettenhaus Paul, • Seniorenvertretung der Stadt Wernigerode • Begleitung durch verschiedene Projekte der Hochschule Harz • • • • 16
  • 17. Der Fachtagung viel Erfolg ! Weidenweg 1a, 38855 Wernigerode, Tel.: 0 39 43 / 55 32-0 Fax: 0 39 43 / 55 32-299, info@wwg-wr.de www.wwg-wr.de 17