Dokumentation des 4. Xella Studentenwettbewerb 2006/2007

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Dokumentation des 4. Xella Studentenwettbewerb 2006/2007.
Aufgabe:
Wohnen am Wasser. Eine Feriensiedlung für Zehdenick.

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Dokumentation des 4. Xella Studentenwettbewerb 2006/2007

  1. 1. Wohnen am WasserEine Feriensiedlung für Zehdenick4. Xella Studentenwettbewerb 2006 I 2007
  2. 2. Zahlen und FaktenAnzahl der Bewerber 750Zugelassene Entwürfe 191Verfahren Die Sieger der vier Regionalwettbewerbe (insgesamt 12 Arbeiten) gelangen in die zweite Stufe, den Bundeswettbewerb.Auszeichnungen/Bewertungen 1. – 3. Preis, zwei Ankäufe, sieben AnerkennungenDotierung 30.000 Euro insgesamtVorsitzender derBundesjury Prof. Dr. Falk Jaeger, BerlinBundesjury Prof. Dipl.-Ing. Anett-Maud Joppien, Wuppertal Dipl.-Ing. Architektin Kristien Ring, Direktorin DAZ, Berlin Prof. Dr. Falk Jaeger, Berlin Udo Hemker, Geschäftsführer Haniel Verwaltungsgesellschaft mbH, Duisburg Dipl.-Ing. Architekt Till Schneider, Frankfurt am MainVorprüfer Dipl. Ing. Paul Dimitz, Duisburg
  3. 3. 4 Die Aufgabe6 Die Jury8 Die Preisverleihung9 Geleitwort zur Bundespreisverleihung Oliver Frickenhelm14 Zukunft – Wohnen am Wasser Dr. Peter Hettenbach16 Impressionen Eindrücke und Momentaufnahmen20 Die Preisträger22 1. Preis Anika Lutz, Julia Pott28 2. Preis Philipp Lüffe, Jannik Düllmann34 3. Preis Insa Onken, Antje Renziehausen40 Ankauf Julia Küfner, Axel Weidner44 Ankauf Anne Hillebrand, Anna Fink48 Anerkennung Lennart Häger, Björn Hoffmann52 Anerkennung Anja Schuppan56 Anerkennung Mena Theißen60 Anerkennung Christopher Kim Weber, Markus Rall64 Anerkennung Moritz Behrens, Hagen Brandt, Kathleen Behrendt68 Anerkennung Sascha Redmer72 Anerkennung Christopher Erichsen, Björn Sandmann, Bastian Dauwe76 Die Ergebnisse des Bundeswettbewerbs77 Die Ergebnisse der regionalen Wettbewerbe78 Die Ankäufe der regionalen Wettbewerbe
  4. 4. Die AufgabeI4 I
  5. 5. im Bereich des ehemaligen Verladehafens, wurde den Wettbewerbsteilnehmern frei- gestellt. Nutzungsbeispiele konnten sein:Aufgabe des 4. Xella Studentenwettbewerbs die Einrichtung von Bademöglichkeiten,war der Entwurf einer Wohn- und Ferienan- gegebenenfalls in Kombination mit einerlage mit ergänzenden Nutzungen auf dem Strandbar, und/oder die Nutzung als An-markierten Wettbewerbsgrundstück im Norden legebereich für (Haus-)Boote.des geplanten Touristik- und GewerbeparksWassersport Zehdenick. Hier sollen Wasser- ■ Die Planung von Wohnbebauung im südöst-sportbegeisterte für kurze oder auch für lichen Bereich des Wettbewerbsgrundstücks.längere Zeit einen Wohnplatz in der Nähe Hier ist die Planung von Einfamilienhäusernzur Marina und zur Ziegeleistichlandschaft denkbar, aber vor allem auch Platz für neuebeziehen bzw. ihren Urlaub verbringen können. Wohnideen. Planungsschwerpunkt war dieFolgende Nutzungen sind vom Auslober Entwicklung eines oder mehrerer Wohnungs-vorgesehen und waren planerisch umzusetzen: typen und die Ausarbeitung im Maßstab 1:100.■ Private Wassergrundstücke mit Die Wohnbebauung sollte aus maximal drei- Wohnbebauung geschossigen Gebäuden bestehen und auch Aufenthalte in den Wintermonaten ermöglichen.■ Die Planung eines öffentlich zugänglichen Außerdem war auf die besonderen Anforderun- Bereichs an der südlichen Uferzone des gen von Wassersportlern bezüglich Lagerflächen, Wettbewerbsgrundstücks. Hier reichte Zugang zum Wasser usw. zu achten. Baukons- eine schematische Darstellungsweise truktiv sollte eine Lösung vorgeschlagen werden, anhand von veranschaulichenden Per- die hohen bauphysikalischen Ansprüchen genügt spektiven. Die Nutzungsart dieses Uferbe- und auch an anderen Standorten denkbar ist. reichs mit direkter Verbindung zur mög- lichen südlich anschließenden Marina,
  6. 6. Die JuryI6 I
  7. 7. v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Architekt Till Schneider, Prof. Dipl.-Ing. Anett-Maud Joppien, Dipl.-Ing. Architektin Kristien Ring, Prof. Dr. Falk Jaeger, Udo Hemker, Dipl.-Ing. Paul Dimitz
  8. 8. Oliver Frickenhelm Sprecher der Geschäftsführung Xella Deutschland GmbHDie PreisverleihungI8 I
  9. 9. Wasser war außerdem zentraler Bestandteil herrschaftlicher Wohnsitze in der Renaissance und im Barock. Ob Fontänen, Kaskaden oder Wasserspiele – sie sollten beeindrucken und vom Reichtum und von der Bedeutung ihrer Besitzer erzählen.Wohnen am Wasser,das ist ein Traum, den viele träumen. Nirgends Maßgebliche Impulse kamen schließlichscheint Wohnen reizvoller und romantischer zu durch die immer internationalere Schifffahrtsein als am Wasser. In allen Kulturen und zu dazu. An den großen schiffbaren Flüssen inallen Zeiten waren Architekten der Faszination Europa und in der ganzen Welt, an den Kanälendieses Elements erlegen und schufen Orte von und an den Küsten der Meere entstand einmagischer Schönheit. Netz von Städten, die sich zu bedeutenden Wirtschaftszentren entwickelten.Wer den Titel „Wohnen am Wasser“ bei Googleeingibt, erhält mehrere Hunderttausend Such- Heute sind viele dieser Orte vom industriellenergebnisse. Allein dies zeigt die ungebrochene Umbruch gezeichnet. Manche dieser Orte aber –Attraktivität dieses Themas, das sich quer und das ist zum Beispiel bei uns im Ruhrgebietdurch die Kulturgeschichte verfolgen lässt. der Fall, wo das Unternehmen Xella den Haupt-Im antiken Griechenland waren Quellen und sitz hat – entdecken den besonderen Reiz, derHaine noch den Göttern geweiht. Später, unter sich aus der Lage am Wasser in Verbindung mitAlexander dem Großen, wurden im gesamten der Industriekulisse ergibt.Mittelmeerraum große Villen gebaut. Sie allewaren aufs Meer ausgerichtet und wurdendarüber hinaus mit Wassergärten verschönert.
  10. 10. I 10 I
  11. 11. Sie erwachen als urbane Zentren zu neuem Trotz des hohen Anspruchs haben sich inLeben: der Duisburger Innenhafen beispiels- diesem Jahr bundesweit 750 Studenten vonweise, dessen Masterplan von Sir Norman insgesamt 48 Hochschulen am Xella Studen-Foster entwickelt worden ist. Wer will, fährt tenwettbewerb beteiligt. Davon wurden schließ-von hier aus per Boot durchs Ruhrgebiet. lich 250 Studenten mit 191 Arbeiten zur Bewer-Über Flüsse und Kanäle geht es durch ein tung zugelassen. Diese hohe Beteiligung ist fürBallungsgebiet, das überraschend grüne mich der Beleg, dass wir mit der diesjährigenLandschaften mit eindrucksvollen Monumen- Aufgabe offenbar wieder – wie auch bereits imten der Industriekultur kombiniert. Vorjahr – den Nerv der Zeit getroffen haben. Ganz herzlich beglückwünschen möchte ich dieUnd genau das war auch Thema unseres Wettbewerbsteilnehmer zu dem Erfolg, mitdiesjährigen Studentenwettbewerbs. Konkret ihren Visionen hier präsent zu sein. Unsere Zeitging es um den Entwurf einer Wohn- und braucht solche Impulse. Sie haben allen Grund,Freizeitanlage mit privaten und öffentlichen positiv und optimistisch in die Zukunft zu blicken.Bereichen. Die Planung sollte für ein real Dafür wünsche ich ihnen allen weiterhin vielexistierendes Grundstück im ehemaligen In- Glück und Erfolg.dustriegelände Zehdenick erfolgen.
  12. 12. I 12 I
  13. 13. Zukunft – Wohnen am Wasser von Dr. Peter Hettenbach Städte wachsen und verdrängen damit Natur- räume. Die Umnutzung von Industriearealen und ihre Heranführung an den Markt als Freizeit-, Dienstleistungs- und Wohnareale ist daher eine unserer wichtigsten Zukunftsaufgaben. Zukunft findet nach iib auf drei verschiedenen Ebenen statt: Zukunft ist dabei nicht als „fixes Schicksal“ zu verstehen. Vielmehr ist Zukunft beherrschbar, ■ Globale Trends beschreiben die Verände- denn sie findet im Kopf statt. Wir müssen rungen unseres Ökosystems, also die unsere Zukunft also gemeinsam erarbeiten. Veränderungen von Natur und Mensch. Zukunftsforschung ist daher als ein notwen- Wesentliche Zukunftsaufgaben sind die diges Monitoringinstrument zu verstehen, das CO2-Reduzierung, die Klimaerwärmung sich mit den maßgeblichen Einflussfaktoren und natürliche Rohstoffe. Die Entwick- auseinandersetzt, um Veränderungsprozesse lungszyklen von globalen Trends betragen frühzeitig zu erkennen. Zukunftsforschung zwischen 100 und 200 Jahre. sensibilisiert für Trends, Tendenzen und Kon- sequenzen und leistet Planungs- bzw. Ent- ■ Die Megatrendebene beschreibt die scheidungshilfe. In Anlehnung an Fredmund wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Malik ist es daher völlig ausreichend, sich auf die Veränderungen und das Zusammen- den bevorstehenden Winter entsprechend vor- wirken von Gesellschaft und Staat zubereiten. Es ist aber nicht notwendig, exakte einerseits, Arbeitsprozesse und Techno- Kenntnisse über Temperaturen, Schneehöhen logieveränderungen andererseits. Die etc. zu haben. Vielmehr genügt es, die allge- Entwicklungszyklen in diesem Bereich meinen Charakterzüge der Jahreszeit zu kennen. liegen zwischen 25 und 50 Jahren.I 14 I
  14. 14. ■ Die Markttrends bestimmen Konsum nur dann zu schaffen ist, wenn es gelingt, den und Konjunktur. Ihre Entwicklungszyklen gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen liegen zwischen 2 und 10 Jahren. Diese und Menschen in der Arbeitswelt zu noch kurzfristigen Trends sind in der Regel auch produktiveren Teams zusammenzuschweißen. nur für einen begrenzten Zeitraum von Die Basis hierfür bilden produktive Bildungs-, ca. 2 bis 7 Jahren vorhersehbar. Gesundheits- und Sozialsysteme. Bezogen auf die Immobilienprodukte stellt das „Natur-Kern der Zukunftsbetrachtung müssen deshalb Chill-out“ den Gegenpol zur urbanen Hektikneben den Globaltrends die Megatrends sein. dar – wie z. B. das Wohnen am Wasser. Warum? Wasser ist das Symbol für Urlaub, Freizeit undUm die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Wohlbefinden schlechthin.in Deutschland nachhaltig zu verbessern, sindmassive Veränderungen in der Beschäftigungs- Wir wünschen den Preisträgern viel Erfolg!struktur notwendig. So ist davon auszugehen,dass eine weitere Produktivitätssteigerung
  15. 15. ImpressionenI 16 I
  16. 16. 1
  17. 17. I 18 I
  18. 18. Die PreisträgerI 20 I
  19. 19. v.l.n.r.:Oliver Frickenhelm, Anika Lutz, Jannik Düllmann, Julia Pott, Philipp Lüffe, Insa Onken, Dipl.-Ing. Paul Dimitz, Antje Renziehausen
  20. 20. Begründung der Jury Der Entwurf verbindet auf überraschende Weise zwei gegensätzliche Themen, indem er einerseits die industrielle Vergangenheit des Standorts aufgreift, ihn gleichzeitig aber als Naturraum erlebbar macht. Durch die Entscheidung, Kranbahnen als Träger von Wohneinheiten einer Wohn- und Ferienanlage zu nutzen, wird die Erinnerung an die frühere Nutzung des Geländes wachgehalten, während der Naturraum weitgehend unberührt bleibt. Die Idee, im ehemaligen Porenbetonwerk Wohncontainer nach individuellen Wünschen zusammenzusetzen und auszurüsten, die anschließend an den Kranbahnen aufgesetzt bzw. angehängt werden, hat visionäres Potenzial und macht das Objekt zu einer attraktiven Anlage mit Wiedererkennungswert. Der Besucher kann dabei aus jeweils zwei unterschiedlichen Wohn-, Schlaf- und Badcontainern auswählen, die je nach Vorliebe über dem Wasser oder auf dem Land angebracht werden können. Die Wohnqualität ist durch ineinander übergehende Innen- und Außenräume und den weiten Blick vom erhöhten Standort über die Seenlandschaft außergewöhnlich hoch. 1. Preis Anika Lutz I Julia Pott Leibniz Universität Hannover Betreuer: Dipl.-Ing. Hans Dettmer Michael VogtI 22 I
  21. 21. Die Frischwasserversorgung und die Entsor-gung von Abwässern werden durch ein Cam-pingsystem mit Tanks bewerkstelligt, die nachAbreise des Gastes wieder mit Frischwassergefüllt bzw. geleert und gereinigt werden.Um den Erholungswert der Anlage noch zusteigern, wird mit einem neuen Kanal zwischenPrerauer Stich und Waldstich der Inselcharak-ter des Areals verstärkt. Darüber hinaus sorgendie Unterbrechung der Waldstraße im Nordenund die Einrichtung eines zentralen Parkplatzeseingangs des Geländes dafür, dass es von Auto-verkehr weitgehend verschont bleibt.Die Arbeit überzeugt durch einen eigenwilligen,dennoch aus dem Ort heraus entwickeltenkonzeptionellen Ansatz und durch einen aus-geprägten Identifikationsfaktor.
  22. 22. Treppen in 30 meter Abständen Wohncontainer Badcontainer mit Dusche Badco dcontainer dco Dusche u Wohncontainer mit extra Schlafmöglichkeit Badcontainer mit Badewannne Badcontainer Eingangsgeschosse 1_50 1_50Schlafcontainer für 3 Personen ü Schlaf fcontainer ü Schlafcontainer für 3 Personen Untergeschosse 1_50 1_50 Seeperspektive Detail Anschluss Detail Anschluss Terrasse_Container 1_10 Laubengang_Container 1_10
  23. 23. oder plus oder plus Wohncontainer Wohncontainer Badcontainer BadcontainerI 26 I
  24. 24. oder plus oder oderontainer Sc Schlafcontainer co Terrasse m. Sauna Terrasse m. Whirlpool Terrasse
  25. 25. Begründung der Jury Der Entwurf verspricht mit zwei behutsam in die Landschaft eingebundenen, sehr unter- schiedlichen Haustypen einen hohen Wohn- und Freizeitwert. Im Norden des Geländes erhalten flache, hausbootartige Gebäude, die wie ein Steg in den See hinausragen, den unberührten Eindruck des Ufers und lassen den Nutzer eine große Nähe zum Element Wasser erfahren. Der große Abstand zwischen den Häusern erlaubt den Bewohnern, sich in ungestörter Atmosphäre zu erholen. Im südlichen Teil stehen schlanke dreigeschossige Turmhäuser, die zum See hin ausgerichtet und für die Mietnutzung durch Feriengäste vorgesehen sind. Trotz des Verzichts auf ausschließlich privat genutzte Außenflächen ermöglichen Dachterrassen mit freier Rundsicht den Bewohnern das nötige Maß an Privatheit. Die Erschließung der Häuser geschieht über verbleibende Streifen der in diesem Bereich vorhandenen Betonoberfläche. Die da- zwischenliegenden Flächen werden entsiegelt und der Natur überlassen. Über kleinere Wege und Pfade sind auch die Turmhäuser direkt ans Wasser angebunden. 2. Preis Philipp Lüffe I Jannik Düllmann Fachhochschule Münster Betreuer: Prof. Annette Hillebrandt Dipl.-Ing. Andreas KrysI 28 I
  26. 26. Am westlichen Schlusspunkt des ehemaligen Porenbetonwerks sieht der Entwurf einen Bade- strand und einen kleinen Bootshafen zur all- gemeinen Nutzung vor. Ein Café/Restaurant mit Aussichtsplattform und Blick über den See trägt zusätzlich zur Attraktivität des Geländes bei. Die Architektursprache ist minimalistisch, klar und sorgfältig ausformuliert. Die kons- truktiven Merkmale sind mit Pragmatismus und Perfektion bis ins Detail durchgearbeitet. Der Entwurf besticht durch einen intensiven Landschaftsbezug, hohen Wohn- und Erleb- niswert und bemerkenswerte Designqualität.I 30 I
  27. 27. I 32 I
  28. 28. Begründung der Jury Die Arbeit zeichnet sich durch einen behut- samen Umgang mit der Natur aus und bietet minimalistische Vorschläge für das Wohnen auf Zeit, die dem sensiblen Landschaftsraum gerecht werden. Eingeschossige Ferienhäuser für bis zu vier Personen sind in bescheidener Zahl und wie zufällig auf dem Gelände verteilt. Die unspektakulär gestalteten Wohneinheiten entwickeln im Inneren mit plastisch modellier- ten Großmöbeln unerwartete Reize und ver- sprechen einen hohen Wohnwert. Die Art und Weise, wie man über eine Treppe in der Mitte des Möbels in die Schlafkojen und auf die begehbare Dachterrasse gelangt, weckt positive Assoziationen an schlichten Bootsbau. Ergänzt werden die Übernachtungsmöglich- keiten auf dem Gelände durch sogenannte „Schlafkapseln“, die Rucksackreisenden und Fahrradtouristen als Kurzzeitunterkünfte mit Zeltplatzstandard zur Verfügung stehen. Eine Übernutzung und eine zu hohe Dichte werden vermieden, wodurch der Anspruch eines respektvollen Umgangs mit der Natur verdeutlicht wird. 3. Preis Insa Onken I Antje Renziehausen Universität Kassel Betreuer: Dr.-Ing. Roland Krippner Dipl.-Ing. Marc KirschbaumI 34 I
  29. 29. Je nach Wunsch und Nachfrage ist eine Nach- Ausstellungen oder Kinovorführungen nutzbar, verdichtung im Bereich der Wohneinheiten jedoch die das Gelände zu einem kulturellen An- problemlos möglich. ziehungspunkt für Zehdenick machen sollen. Der südliche Bereich des Wettbewerbsgrund- Die Verfasserinnen beweisen auf hohem intellek- stücks steht der kulturellen Nutzung zur tuellen Niveau eine eindeutige, sehr persönliche Verfügung. Die dort vorhandene asphaltierte Haltung zur Aufgabenstellung. Die Arbeit ist Fläche bleibt teilweise erhalten und ist flexi- gleichermaßen durchdrungen von starker in- bel für verschiedene Events wie Konzerte, haltlicher Dichte und großer, dem sanften Touris- mus dienlicher Leichtigkeit und Lockerheit.I 36 I
  30. 30. AB A`
  31. 31. I 38 I
  32. 32. Begründung der Jury Die Verfasser setzen sich das Ziel, aus einer Vielzahl sehr unterschiedlicher Haustypen ein einheitliches städtebauliches Gesamtkonzept zu erstellen, das den Bedürfnissen verschiedenster Personengruppen gleichermaßen gerecht wird. Von einem kleinen Zentrum mit städtischem Charakter reicht das Angebot nach Norden hin über das Wohnen an einer reizvollen Gracht und am Hafen bis zum Wohnen in Hausbooten auf dem Wasser. Zum einheitlichen Gesamteindruck verhelfen ein gleichmäßig durchgehaltenes Grundstück- raster und die damit verbundene strikte Ost- West-Ausrichtung der Häuser, deren Grund- stücke „wie Schiffe vor Anker“ an einem Steg aufgereiht sind, der als Nord-Süd-Achse das Gelände durchläuft. Mit ihrer Nähe zum Wasser strahlt die gesamte Anlage auf überzeugende Weise Ferienstimmung aus, die durch Ge- meinschafts- und Erholungsflächen sowie Sport- und Spielangebote unterstrichen wird. Ankauf Julia Küfner I Axel Weidner Fachhochschule Coburg Betreuer: Prof. Hans-Peter Hebensperger-HütheI 40 I
  33. 33. kochen garderobe garderobe garderobe essen eingang kochen eingang kochen wohnen essen essen 12.4 m² wohnen wohnen ca. 18 m² ca. 28 m² terasse dusche terasse dusche terasse dusche küchenblock küchenblock küchenblock a1 a1 a2 a2 a3 bank wc bank wc bank wc spiel sport schlafen schrank einhängeleiter schlafen schrank schlafen schrank einhängeleiter einhängeleiter freiraum esstisch > esstisch > stehtisch ei esstisch > eingang stehtisch eingangchwimmen/erholung küchenabdeckung bank bank bank terasse küchenblock garderobe terasse küchenblock garderobe terasse küchenblock garderobe a3 a1 a2 wohnen XS m 1:100 ausblick steg terasse schlafen bad arbeiten eingang auto ankommen boot terasse wohnen kochen essen bad kinderzimmer innenhof schnitt a-a I 42 I
  34. 34. Abgerundet wird der Entwurf von originellenEinfällen wie teleskopartig aufschiebbarenHäusern auf dem Wasser und Hotelzimmernin den luftigen Höhen der alten Kranbahn.Die Gebäude sind konstruktiv exzellent durch-gearbeitet. Dem Entwurf ist ein erheblichesEntwicklungspotenzial zu eigen, wenn man bereitist, sich auf eine höhere Dichte einzulassen. schnitt 2 m 1:100
  35. 35. Begründung der Jury Auf dem Grundstück sind eigenwillige, an Baumhäuser erinnernde Wohntürme unregel- mäßig verteilt. In unterschiedlichen Höhen und Ausrichtungen bieten sie den Besuchern individuelle Rückzugsbereiche und erinnern mit ihren Holzfassaden an Strandhäuser. Durch den konsequenten Bruch mit den üblichen Wohnstrukturen wird das im Urlaub erwünschte Gefühl verstärkt, sich gänzlich außerhalb des Alltags zu bewegen. Um eine möglichst breite Zielgruppe anzusprechen, werden Einheiten für zwei, drei oder vier Personen angeboten. Das mit nur 35 Wohneinheiten locker bebaute Gelände ermöglicht ein Ferienerlebnis in natur- belassenem Ambiente. Es wird über die beste- hende Straße erschlossen, von der die Wege zu den Ferienhäusern abgehen. Es existieren zwei Bereiche mit öffentlichem Charakter: ein Bootshaus mit Bootsverleih, Ladenbereich und Verwaltung als Entree zur Feriensiedlung und ein Café mit großzügiger Terrasse, von der aus man den Blick aufs Wasser genießen kann. Ankauf Anne Hillebrand I Anna Fink Leibniz Universität Hannover Betreuer: Dipl.-Ing. Hans Dettmar Michael Vogt | S. MartensI 44 I Nicole van Hülst
  36. 36. I 46 I
  37. 37. Die Arbeit ist vom Konzept über die Grafik bisin die konstruktiven Details gut und sinnfälligdurchgearbeitet. Selbstverständlich im Natur-raum positioniert, liegt ihre Stärke im Respektgegenüber dem Ort.
  38. 38. Begründung der Jury Grundgedanke des Entwurfs ist es, eine Struktur zu entwickeln, die sich in die Land- schaft eingliedert, statt sie ihren eigenen Anforderungen zu unterwerfen. Dazu wird ein Brückensystem vorgeschlagen, das sich wie ein Netz über das Grundstück legt und den Eingriff in die Natur so gering wie möglich hält. Das Wohnen wird auf das Wasser verlegt und findet in Wohnboxen statt, die auf Schwimmkörpern errichtet und durch Stege miteinander verbunden sind. Die Modul- bauweise ermöglicht es, nach Bedarf weitere Pontons hinzuzufügen, und schafft stetig wechselnde Kombinationsmöglichkeiten des Systems. Die Arbeit ist überzeugend und professionell dargestellt. Der visionäre, zukunftsweisende Ansatz und die Idee zur Entwicklung einer flexiblen Modulbauweise verdienen Würdigung. Anerkennung Lennart Häger I Björn Hoffmann Techn. Universität Berlin Betreuer: Prof. Rainer Hascher | Ulrike HeineI 48 I
  39. 39. I 50 I
  40. 40. Begründung der Jury Der Entwurf unterteilt das Grundstück in die thematisch getrennten Bereiche Stadt, Land und Fluss. In den drei Zonen finden Hotel- und Ferienwohnungen, eine Feriensiedlung im Grünen mit kleinen Häuschen und Privat- gärten sowie exklusive Häuser am Wasser ihren Platz. Den unterschiedlichen Arealen werden eine Freizeitsportanlage, ein zentral gelegenes Restaurant mit Spielplatz, ein Strand mit Promenade und ein Wellness- Center zugeordnet. Alle Gebäude sind in Holz- tafelbauweise konstruiert, was eine effiziente Vorfertigung ermöglicht. Als Module geliefert, spart ihre Montage Arbeitszeit und Kosten. Trotz der deutlichen Trennung der Bereiche erhält der Entwurf eine einheitliche städte- bauliche Qualität. Das gesamte städtebauliche Bild ist in angenehmer Weise geometrisch sauber zum Wasser hin orientiert. Anerkennung Anja Schuppan Universität Hannover Betreuer: Dipl.-Ing. Hans Dettmer Michael Vogt | Nicole van HülstI 52 I
  41. 41. Begründung der Jury Der Leitgedanke eines „neuen Wohnens am und mit dem Wasser“ ist Grundlage des Entwurfs. Mit einem naturnahen Wohnquartier und einer Marina für den Segelsport soll Zehdenick zu einem wichtigen Standort der Freizeitschifffahrt werden. Die Wohnbebauung geschieht nach einem Modulsystem mit einfachen Bautypen in vier Größenvarianten, wobei jedes Modul nach individuellen Wünschen ausgestattet werden kann. Durch die unterschiedlichen Standorte der Häuser am Wasser oder an der Straße gewinnt die Siedlung ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild. Die privaten sind von den öffentlich genutzten Bereichen klar getrennt. Die vorliegende Arbeit lässt sich gut umsetzen. Insgesamt gelingt es der Verfasserin, die be- absichtigte Vielfalt sowie einen gelungenen Dialog zwischen Land und Wasser planerisch zu verwirklichen. Anerkennung Mena Theißen Techn. Universität Berlin Betreuer: Prof. Christine NicklI 56 I
  42. 42. W Hafenplatz Hafenplatz-Service-Point Hafenplatz-Wohnen Wohnen-Badestelle Aussichtsplattform Badestelle Ferienhäuser Typ B Typ C Typ A Schnitt A-AI 58 I
  43. 43. 500 Grundrisse M_1:100 ausgeführt mit Bootsgarage EG 1.OG 2.OG Typ A Typ B A Typ C Typ D Typ C Service Point
  44. 44. Begründung der Jury Der Entwurf verlängert die für die Bebauung vorgesehene Uferkante durch Stege und ins Gelände eingeschnittene Grachten und ermög- licht damit jeder Wohnung einen direkten Bezug zum Wasser. Die Wohnungen bestehen aus beliebig kombinierbaren Modulen: einem Basismodul mit fest installierter Küche und Bad und optionalen Zusatzmodulen. So ent- stehen vielfältige Wohntypen und -größen. Die Stege und Plattformen an den Grachten bieten die Möglichkeit, die Anzahl der Wohnungen zu erweitern. Im Süden des Geländes werden eine Marina, ein Hotel mit Gastronomie und ein Mehrgenerationenhaus errichtet. Es entsteht eine lebendige, selbstorganisa- torisch entwickelte städtebauliche Struktur im Großen wie im Kleinen, deren planerische Qualität trotz des erheblichen Eingriffs in die vorhandene Topografie Anerkennung verdient. Anerkennung Christopher Kim Weber I Markus Ral Fachhochschule Dortmund Betreuer: Prof. Christiane RemenspergerI 60 I
  45. 45. I 62 I
  46. 46. Begründung der Jury Mit der Entscheidung für Häuser mit Sattel- dächern zitiert der Entwurf den atmosphärischen Charme von Fischerhütten und setzt auf orts- typische Vertrautheit. Trotz des Rückgriffs auf tradierte Typen ist der Entwurf der Häuser durch die Materialwahl der Gebäudehüllen aus doppelschalig verwendeten Polycarbonatplatten zeitgemäß und stellt eine originelle Verbindung von Innovation und Tradition dar. Das Äußere wie auch die Innenraumgestaltung der Häuser basiert auf Modulsystemen, die vielfältige Varia- tionen einer einheitlichen Grundidee ermög- lichen. Durch unterschiedliche Höhenpositionen auf dem Gelände bietet jedes Haus einen Blick aufs Wasser. Insgesamt ist eine sehr überzeugende Arbeit gelungen, die verdeutlicht, dass an einem wohl- tuend bescheidenen Ort wie dem vorliegen- den eine reduzierte, einfache Architektur in innovativer Interpretation lokaler Bauweise ausreicht, um den Landschaftsraum nur so weit zu besetzen wie unbedingt nötig. Anerkennung Moritz Behrens I Hagen Brandt Kathleen Behrendt Techn. Universität Berlin Betreuer: Prof. Rainer Hascher | H. HuckstorfI 64 I
  47. 47. Leitidee: - Bespielen des gesamten Schwerpunkt Freizeit und öffentlicher- Rythmische Verteilung der Gebäude- Bebauungsphasen Geländes Bereich: - Wellnesslandschaft auf massen - Verwaschen der Uferkante dem Wasser durch Bebauung auf Land - Jugendherberge und Wasser - Strandbar Lageplan 1:1000I 66 I
  48. 48. + + + Gründung auf Gründung auf Wasser Land Modulsystem 1: Typus Haus Ausgehend von dem Archetyp des Hauses wurde ein Modul- satz entwickelt. Durch Kombination der einzelnen Teile entste- hen Häuser mit individuellen Merkmalen. Das Grundmodul ist die größte Einheit aus dem Modulsatz. Wahlweise wird dieser Baustein mit einem der Optionsmodule kombiniert. Diese Zusammenstellungen bildet die Basisoption des Bausatzes.ndschaft Phase 2: Immobilienverkauf Phase 3: Clusterbildung Phase 4: Maximale Verdichtung Die Optionsmodule sind durch Eingriffe wie Dehnen, Schnei- den, Klappen aus der Urform des Hauses entwickelt. Durch ihre unterschiedlichen Ausbildungen definieren die Options- module die Position des Hauses über Normal Null. Plateauland- Die Privatgrundstücke werden entwickelt und Feriensiedlungen werden clusterartig entwickelt. Die letzten Plateaus werden bebaut. Die ma- rhaltungsein- veräußert. Für die Eigentümer der Privatgrundstücke besteht ximale Verdichtung der Siedlung ist erreicht. Als letzte Möglichkeit kann das Haus drch ein Ergänzungsmo- erge) werden die Möglichkeit des Ankaufes und der Verwaltung dul erweitert werden. Die Nutzfläche kann durch einen wei- teren Raum vergrößert werden. Gebäude die unmittelbar auf Anlegestel- von einzelnen Ferieneinheiten. dem Wasser liegen, können durch ein Modul zum Bootshausnutzt werden. erweitert werden. Wohnhäuser Modulsystem 2: Funktionsmöbel Die Idee eines Modulsatzes wird auch für die Innenraumge- + staltung maßgeblich. Die Freitragende Gebäudekonstruktion ermöglicht eine freie Innenraumaufteilung. Drei unterschiedliche „Funktionsmöbel“ bilden die Auswahl für eine Raumordnung. Während eines einen eigenständigen Schlafraum sowie Schlafkojen im OG beinhalted, beherbergt ein weiteres das Badezimmer. Das kleinste Möbel ist mit inte- Gründungen grierter Küche, mit Klappbetten als Regalsystem erhaltbar. Der freie Raum der Häuser wird durch die Anordnung und Funktion der Möbel bestimmt. Die Möbel durchbrechen die Transluzente Fassade und zeichnen sich durch eine andere Materialität im Aussenraum ab. + Durchwegung und Stege + Verortung Pos.1 Pos.2 Pos.3 Pos.4 Typ 1 Typ 2 Typ 3 Typ 4
  49. 49. Begründung der Jury Mit dem Leitgedanken, die Feriensiedlung ausschließlich durch Fußwege und ein Kanal- system zu erschließen, ist der Entwurf auf eine Nutzung durch Wassersportbegeisterte ausgerichtet. Die Wohnunterkünfte, denen Kleingärtnerlauben als Vorbild dienen, können durch die Bewohner verändert und an ihre Bedürfnisse angepasst werden. Glasfassaden mit Schiebeelementen sowie außen liegende Holzlamellen als Sonnenschutz geben ihnen ein zurückhaltendes Äußeres. Durch die relativ frei angeordneten Baukörper und den Wechsel zwischen zwei- und dreigeschossigen Gebäuden bindet sich der Entwurf gut in die Landschaft ein. Insgesamt entspricht die Arbeit ganz der Auf- gabenstellung des Wettbewerbs und spiegelt das klare Konzept der Erschließung mittels Wasserwegen in der geordneten Plangrafik wider. Anerkennung Sascha Redmer Universität Kassel Betreuer: Prof. Georg Augustin Prof. Brigitte HäntschI 68 I
  50. 50. I 70 I
  51. 51. Begründung der Jury Der Entwurf hat das grundsätzliche Ziel, die vorhandene Landschaft so weit wie möglich zu erhalten. Dazu überlagern die Verfasser diese mit einem Stegsystem, an dem frei verteilt die Ferienwohnungen liegen. Das Thema „Wohnen am Wasser“ wird hierbei als „Weg zum See“ ausformuliert, der vom Vorbereich durch das Haus hindurch zu einer privaten Badeterrasse führt. Ein quer über die Landzunge gelegter Hauptsteg verbindet die beiden Seen und bildet mit einem Schwimm- bad und einem Aussichtsturm mit Kiosk und Veranstaltungsplattform eine adäquate öffent- liche Mitte der Anlage. Der Entwurf verzichtet gänzlich auf die Versiegelung von Flächen. Insgesamt überzeugt der Beitrag durch die Bescheidenheit der Besiedlung an einem sensiblen, landschaftlich geprägten Ort und durch seine Idee eines „durchwegbaren“ Hauses. Anerkennung Christopher Erichsen I Björn Sandman Bastian Dauwe Fachhochschule Münster Betreuer: Prof. Annette HillebrandtI 72 I
  52. 52. Konzeptstudie für ein Einfa Von Außen zeigt sich das Gebäude als abgeschlossener Körper. Im M telbau domminiert ein Weißton, der durch lackierte Plastikelemen realisiert ist. Dieser wird von oben und unten durch in schwa metallgefasste Decken- und Bodenplatten begrenzt. E lang der Längsachse führt ein Steg durch das Haus, d am Ende zum Wasser hin je nach Haustyp in e Badeplattform mündet. Das gesamte Gebä de ist dabei ähnlich den Stegen u 30-50 cm angehoben und kragt Wasserseite hin leicht amodul“ beinhaltet Schlafzimmer, Bade-chenzeile. oduls ist die Decke um 20cm abgesenkt. terialien sind im wesentlichen vorgefer- erte Holzbauelemente. Einschnitte im dezimmers sowie des Bettes sind in tik gehalten. Die erhöhte Wandstärke,ch ein Holzskelett, ist auf eingebaute kzuführen. Nach Außen hin sind ime Scheiben teilweise weiß bedruckt und dere im Bad einen Sichtschutz. Die in n dargestellte Ecke ist ein von Außen
  53. 53. Ansichten Ansicht M 1:50 Schlafzimmerseite Ansicht M 1:50 Landseite Ansicht M 1:50 Wohnzimmerseite Ansicht M 1:50 Wasserseite Tragsystemansichten Tragsystemkonstruktion: Die Bodenscheibe ist über eine Kopfplatte auf Stahlbetonstützen gelagert, die ihrerseits eine Einheit mit den Fundamenten bilden. Die Stützen der Dachscheibe sind in zwei Achsen ausgesteift.I 74 I
  54. 54. Detail 1 Detail 3 Detail 5Detail 2 Detail 6 Detail 4 Konzeptstudie für ein Einfamilienappartment Von Außen zeigt sich das Gebäude als abgeschlossener Körper. Im Mit- Im Wohnbereich wird als Bodenbelag telbau domminiert ein Weißton, der durch lackierte Plastikelemente Echtholzparkett verwendet. Die Umfüh- realisiert ist. Dieser wird von oben und unten durch in schwarze rung des durch das Haus laufenden metallgefasste Decken- und Bodenplatten begrenzt. Ent- Steges ist von einer schwarzen Metall- lang der Längsachse führt ein Steg durch das Haus, der schiene realisiert, die im Außenbereich am Ende zum Wasser hin je nach Haustyp in eine des Steges, sowie auf der vorgelagerten Badeplattform mündet. Das gesamte Gebäu- Veranda die Form des Hauses aufnimmt de ist dabei ähnlich den Stegen um und abschließt. 30-50 cm angehoben und kragt zur In dem kleineren Modul gegenüber der Wasserseite hin leicht aus. Schlafzimemrschiebetür sind Teile der Haustechnik sowie ein Abstellraum unter- gebracht. Von Außen schließt zur Wasser- seite ein Kamin mit Sitzecke und mit hin- terliegendem Schreibtisch an (schwarzes Plastik). Bei der Planung des Objektes wurde Grundriss M 1:50 Tragsystemsequenz besonders auf modulare Bauweise und größtmöglicher Vorfertigung aller Bau- teile Wert gelegt. Das „Funktionsmodul“ beinhaltet Schlafzimmer, Bade- zimmer und Küchenzeile. Innerhalb des Moduls ist die Decke um 20cm abgesenkt. Verwendete Materialien sind im wesentlichen vorgefer- tigte weiß lackierte Holzbauelemente. Einschnitte im Bereich des Badezimmers sowie des Bettes sind in schwarzen Plastik gehalten. Die erhöhte Wandstärke, ausgeführt durch ein Holzskelett, ist auf eingebaute Schränke zurückzuführen. Nach Außen hin sind im Wohnmodul die Scheiben teilweise weiß bedruckt und bieten insbesondere im Bad einen Sichtschutz. Die in der Grafik unten dargestellte Ecke ist ein von Außen Grundriss M 1:100 nutzbarer Abstellraum bspw. für Fahrräder oder Garten- geräte.
  55. 55. Bundespreisträger des 4. Xella Studentenwettbewerbs 2006 I 2007 1. Preis Ankäufe Anerkennungen Jury Anika Lutz, Julia Pott Julia Küfner, Axel Weidner Lennart Häger, Björn Hoffmann Prof. Dipl.-Ing. Anett-Maud Joppien, Leibniz Universität Hannover FH Coburg TU Berlin Wuppertal 2. Preis Anne Hillebrand, Anna Fink Anja Schuppan Dipl.-Ing. Architektin Kristien Ring, Philipp Lüffe, Jannik Düllmann Leibniz Universität Hannover Universität Hannover Berlin FH Münster Mena Theißen Prof. Dr. Falk Jaeger, 3. Preis TU Berlin Berlin Insa Onken, Antje Renziehausen Universität Kassel Christopher Kim Weber, Markus Rall Udo Hemker, FH Dortmund Haniel Verwaltungsgesellschaft mbH Duisburg Moritz Behrens, Hagen Brandt Kathleen Behrendt Dipl.-Ing. Architekt Till Schneider, TU Berlin Frankfurt am Main Sascha Redmer Vorprüfer: Universität Kassel Dipl. Ing. Paul Dimitz, Duisburg Christopher Erichsen, Björn Sandmann Bastian Dauwe FH MünsterI 76 I
  56. 56. Regionale Preisträger des 4. Xella Studentenwettbewerbs 2006 I 2007Süd Ost West Nord1. Preis 2. Preis 1. Preis 1. PreisInsa Onken, Mena Theißen Jannik Düllmann, Anna Fink,Antje Renziehausen TU Berlin Philipp Lüffe Anne HillebrandUniversität Kassel FH Münster Universität Hannover 2. Preis2. Preis Lennart Häger, 2. Preis 2. PreisSascha Redmer Björn Hoffmann Markus Rall, Anja SchuppanUniversität Kassel TU Berlin Christopher Kim Weber Universität Hannover FH Dortmund3. Preis 3. Preis 3. PreisJulia Küfner, Kathleen Behrendt, 3. Preis Anika Lutz,Axel Weidner Moritz Behrens, Christoph Erichsen, Björn Julia PottFH Coburg Hagen Brandt Sandmann, Bastian Dauwe Universität Hannover TU Berlin FH MünsterAnkäufe AnkäufeFerdinand Theinert, Ankäufe Ankäufe Wiebke HartwigMaximilian Wüstinger Karsten Gerhardt Marek Mochecki, TU BraunschweigFH München FH Lausitz Cottbus Justyna Sadecka Christopher Schmidt, FH KoblenzLena Bedal, Axel Sauder, Johannes König, Yuefeng YuMark Schwarzenberger Felix Münch, Alexandra Sachotei Universität HannoverUniversität Karlsruhe Sophie von Bühlo HTW Saarbrücken Henrik Weber TU Berlin Jochen Sinnwell, Universität Hannover Selina Friedrich Manuela Schubert TU Berlin FH KaiserslauternAusstellungsort Ausstellungsort Ausstellungsort AusstellungsortWürzburg Berlin Wuppertal HamburgJury Jury Jury JuryDipl.-Ing. Architektin Aleksandra Prof. Claus Anderhalten, Architekt bda, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Loeschcke, Dipl.-Ing. Architektin Anja Bruns,Dlugajczyk, Veithöchheim Berlin/Siegen Karlsruhe HamburgProf. Dipl.-Ing. Architekt Ulrich Hamann, Prof. Martin Despang, Architekt bda, Prof. Dipl.-Ing. Oliver Hall, Prof. Hans-Peter Hebensperger-HütherKaiserslautern/Darmstadt Hannover/Lincoln (USA) Köln/Detmold Coburg/München Prof. Annette Hillebrandt, Architektin bdProf. Dipl.-Ing. Architekt Jürgen Hauck, Dipl.-Ing. Matthias Henke, Leipzig Dipl.-Ing. Architektin Petra Hölscher, Münster/KölnWeimar/Grafenrheinfeld Prof. Dr.-Ing. Peter Prohl, Berlin Düsseldorf Dipl.-Ing. Architekt Carlos Montufar,Dipl.-Ing. Lutz Goltz, Karlsruhe Dipl.-Ing. Architektin Katharina Wiethoff, Dipl.-Ing. Sabrina Engel, Aachen HamburgProf. Dipl.-Ing. Architektin Dorothea Aachen/Düsseldorf Dipl.-Ing. Andreas Nordhoff, Köln Dipl.-Ing. Architekt Stephan Menn,Voitländer, Würzburg/Dachau Dipl.-Bw. Ines Zielke, Emstal/Zehdenick Dipl.-Ing. Architekt Udo Schuster, Duisburg Düsseldorf Regina Lindackers, Düsseldorf
  57. 57. Ferdinand Theinert, Maximilian Wüstinger, FH München Henrik Weber, Universität Hannover Johannes König, Felix Münch, Sophie von Bühlo, TU BerlinAnkäufeaus den regionalen Wettbewerben Lena Bedal, Axel Sauder,I 78 I Mark Schwarzenberger, Universität Karlsruhe
  58. 58. Karsten Gerhardt, FH Lausitz CottbusSelina Friedrich, TU Berlin
  59. 59. Wiebke Hartwig, TU Braunschweig Jochen Sinnwell, Manuela Schubert, FH KaiserslauternI 80 I
  60. 60. Marek Mochecki, Justyna Sadecka, FH KoblenzAlexandra Sachotei, HTW Saarbrücken
  61. 61. ImpressumHerausgeberXella Deutschland GmbHDr.-Hammacher-Straße 49, 47119 DuisburgKonzept und Gestaltungreviergold, www.reviergold.deFotografieB. Heinze, E-Mail: foto.heinze@t-online.deDruckBasis-Druck GmbH, www.basis-druck.dePapierAntalis GmbH, www.antalis.de
  62. 62. Xella Deutschland GmbHDr.-Hammacher-Straße 49 3000.D47119 Duisburg

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