* Zürich   15.6.2011
Überblick* Wir sind wir?* Der Auftrag* Wo kommen wir her?* Key elements* Wo stehen wir? Was sind Trends?* Key contexts* Ke...
OIKOSNET Europa*60 kirchliche Tagungszentren in 14 Ländern*≥ 200.000 Teilnehmende/Gäste p.a.Teil des weltweiten OIKOSNET:*...
* Der Auftrag
* „Diese Institutionen versuchen bei ihrer Arbeit  die Bedeutung des Evangeliums für die  Erneuerung und Einheit der Kirch...
* Aufbrüche, Neuansätze – nicht leicht zu finden heutzutage …* Die Frage nach Krisenphänomenen wäre leichter zu beantworte...
* Wo kommen wir her?
*   Max Keller (PAK): „Kompetenzzentren“ / „Orte des Dialogs und    Dialogpartner“    (90er Jahre)*   Hans-Peter Dür: „Für...
* Key elements
* Versuch einer „Trend Map“
* Polaritäten, Disparitäten, Dimensionen
*   Forum                      -   Faktor*   Jede Kirche hat ihr Haus   -   arbeitsteiliger Verbund*   generalistisch     ...
*   Forum                      -   Faktor*   Jede Kirche hat ihr Haus   -   arbeitsteiliger Verbund*   generalistisch     ...
* Zum Vergleich, die Evangelischen Akademien in      Deutschland sehen vor allem folgende               Herausforderungen
* Strategisch relevante Kontexte                                                                  Super-empoweredVUCA:    ...
* Key concepts I: the management of meaning
* Key concepts II: facework commitments  Facework commitments:  A. Giddens:  Konsequenzen  der Moderne, Suhrkamp,  Frankfu...
* Fragen und Thesen zum Schluss
Offene, strategisch relevante Fragen*Wie wird sich die „Begegnungskultur“ der „digitalnatives“ darstellen und entwickeln? ...
* 1. Geht es ohne die Kirchen? Ich zweifle daran. Wir brauchen ein erneuertes Bündnis mit den Kirchen, in dem Relevanz, Ko...
* 2. Immer noch und weiterhin zu bestätigen: Teile des Kernauftrags der Akademien/Bildungshäuser sind nicht marktförmig or...
* 3. Die Zeit der „Spagate“ geht zu Ende. Die Zeit des „cuius ecclesia eius academia“ ist vorbei, kirchen- und regionenübe...
* 4. Qualität geht vor Ort, im doppelten Sinn. Wenn wir nicht alles haben können, dann gehört am Ende des Tages die Priori...
* 5. Qualität vor Ort und internationale Vernetzung sind keine Alternativen, sondern bedingen einander.
* 5. Als „Tankstellen für Sozialkapital“, als „Zugangspunkte für Vertrauenserneuerung“ bleibt unsere Arbeit auch – viellei...
* OIKOSNET global* diverse* transforming* global
* Further reading:*   John Hagel III, John Seely Brown, Lang Davison    The Power of Pull: How Small Moves, Smartly Made, ...
* http://www.oikosnet-europe.eu* http://www.oikosnet.org* Twitter: @oikosneteurope* Facebook: http://www.facebook.com/page...
Zur Zukunft von Bildungshäusern
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Zur Zukunft von Bildungshäusern

  1. 1. * Zürich 15.6.2011
  2. 2. Überblick* Wir sind wir?* Der Auftrag* Wo kommen wir her?* Key elements* Wo stehen wir? Was sind Trends?* Key contexts* Key concepts* Open questions* Some theses* The end, the future: ÖkumenischeBildungslandschaft Schweiz?
  3. 3. OIKOSNET Europa*60 kirchliche Tagungszentren in 14 Ländern*≥ 200.000 Teilnehmende/Gäste p.a.Teil des weltweiten OIKOSNET:*OIKOSNET Africa*OIKOSNET America Latina*OIKOSNET Asia*OIKOSNET Middle East*OIKOSNET North America
  4. 4. * Der Auftrag
  5. 5. * „Diese Institutionen versuchen bei ihrer Arbeit die Bedeutung des Evangeliums für die Erneuerung und Einheit der Kirchen und für die Fülle des Lebens jedes einzelnen Menschen und der Gesellschaft als ganzer zu verstehen und zu aktualisieren.* Sie arbeiten für das Bevollmächtigen von Laien und sie kooperieren, indem sie aktuelle soziale Probleme im Dialog bearbeiten.* Sie bemühen sich, Orientierungshilfen für notwendige Veränderungen der Lebensbedingungen in der Verpflichtung für soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung zu geben.* Sie tragen durch ihre Arbeit dazu bei, dass Einzelnen und Gruppen eine mündige Partizipation an der Gestaltung der Gesellschaft und an einer Friedensordnung unter den Völkern ermöglicht wird.“ (Präambel der Satzung, 2006)
  6. 6. * Aufbrüche, Neuansätze – nicht leicht zu finden heutzutage …* Die Frage nach Krisenphänomenen wäre leichter zu beantworten …
  7. 7. * Wo kommen wir her?
  8. 8. * Max Keller (PAK): „Kompetenzzentren“ / „Orte des Dialogs und Dialogpartner“ (90er Jahre)* Hans-Peter Dür: „Für eine evangelische Akademie Schweiz – …Wenn die Kirchenleitung nichts unternehmen, werden die ehemals stolzen Heimstätten wohl innerhalb der nächsten Jahre als eigenständige Stimmen aus der kirchlichen und gesellschaftlichen Landschaft verschwinden.“ (NZZ, 9.6.2000)* Die Volkskirchen als „Generalunternehmer in Sachen Religion“ – und ihre Bildungshäuser als wichtige Instrument in diesem Kontext (Thomas Bornhauser, 2005)* Wolfgang Lenz: „Die kirchlichen Akademien haben eine Zukunft, wenn die Zukunft in ihnen eine feste Heimstatt hat.“ (PAK, 2007)* „Boldern – ein Schweizer Geschenk an die Akademiearbeit in Europa“ (Wolfgang Lenz: 60 Jahre Boldern, 2008)* „Umkehrkompetenzzentren“ Thomas Schlag (2008)* «Bildung im Widerspruch» (Walter Lüssi, 2009)* „Die Kirchen haben in den vergangenen Jahren die Akademien in den Markt getrieben; nun treibt der Markt die Akademien. Zentrale Teile des Akademieauftrags sind aber nicht marktförmig organisierbar. “ (Wolfgang Lenz, 2009)* „Think Tank“ – „Kompetenzzentrum, das sich schwergewichtig mit aktuellen und sich abzeichnenden gesellschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzt, sich aktiv und pointiert in die öffentliche Diskussion einbringt und diese mitgestaltet.“ (Boldern, 2010)
  9. 9. * Key elements
  10. 10. * Versuch einer „Trend Map“
  11. 11. * Polaritäten, Disparitäten, Dimensionen
  12. 12. * Forum - Faktor* Jede Kirche hat ihr Haus - arbeitsteiliger Verbund* generalistisch - spezialisiert* virtuell - face to face* intellektuell - spirituell* politisch - persönlichkeitsbezogen* festes Haus - diverse Spielorte* Akademie für sich - integriert in/mit anderen* gesellschaftsbezogen - kirchenbezogen* lokal, regional - (inter-)national* beruflich-funktional - Orientierungswissen* wissensorientiert - beziehungsorientiert* Klienten - potentielle Mitstreiter* (Tagungs-)Hotel - lieu d‘église, 3.Ort* Berufsgruppen - offene Ausschreibung* eigenes Programm - Partnerprogramm* in der Stadt - außerhalb der Stadt* interdisziplinärer Stab - Kurskoordinator/in* konfessionell - ökumenisch* kirchlich - säkular
  13. 13. * Forum - Faktor* Jede Kirche hat ihr Haus - arbeitsteiliger Verbund* generalistisch - spezialisiert* virtuell - face to face* intellektuell - spirituell* politisch - persönlichkeitsbezogen* festes Haus - diverse Spielorte* Akademie für sich - integriert in/mit anderen* gesellschaftsbezogen - kirchenbezogen* lokal, regional - (inter-)national* beruflich-funktional - Orientierungswissen* wissensorientiert - beziehungsorientiert* Klienten - potentielle Mitstreiter* (Tagungs-)Hotel - lieu d‘église, 3.Ort* Berufsgruppen - offene Ausschreibung* eigenes Programm - Partnerprogramm* in der Stadt - außerhalb der Stadt* interdisziplinärer Stab - Kurskoordinator/in* konfessionell - ökumenisch* kirchlich - säkular (grün = „marktfreundlich“)
  14. 14. * Zum Vergleich, die Evangelischen Akademien in Deutschland sehen vor allem folgende Herausforderungen
  15. 15. * Strategisch relevante Kontexte Super-empoweredVUCA: individuals:http://en.wikipedia.org/wi http://www.thomaslfriedmaki/Volatility,_uncertainty,_ n.com/bookshelf/longitudes-complexity_and_ambiguity and-attitudes/prologue
  16. 16. * Key concepts I: the management of meaning
  17. 17. * Key concepts II: facework commitments Facework commitments: A. Giddens:  Konsequenzen der Moderne, Suhrkamp, Frankfurt 1996
  18. 18. * Fragen und Thesen zum Schluss
  19. 19. Offene, strategisch relevante Fragen*Wie wird sich die „Begegnungskultur“ der „digitalnatives“ darstellen und entwickeln? Wie „linken“ wir„face-to-face“ und Virtualität?*Haben wir „peak religion“ überschritten? Waskommt nach der „Wiederkehr der Religion“?*Die Durchprofessionalisierung der Häuser machtimmun gegen die Segnungen der Arbeit mit(internationalen) Volunteers. De-professionalisierungoder neue Balance?*Spiritualität und Intellektualität sindprogrammatisch auseinandergedriftet. Wie könnensie glaubwürdig verbunden werden?
  20. 20. * 1. Geht es ohne die Kirchen? Ich zweifle daran. Wir brauchen ein erneuertes Bündnis mit den Kirchen, in dem Relevanz, Konzept und Absicherung der Arbeit neu definiert werden.
  21. 21. * 2. Immer noch und weiterhin zu bestätigen: Teile des Kernauftrags der Akademien/Bildungshäuser sind nicht marktförmig organisierbar.
  22. 22. * 3. Die Zeit der „Spagate“ geht zu Ende. Die Zeit des „cuius ecclesia eius academia“ ist vorbei, kirchen- und regionenübergreifende Konzentration und interdisziplinäre Arbeitsteilung sind angesagt.
  23. 23. * 4. Qualität geht vor Ort, im doppelten Sinn. Wenn wir nicht alles haben können, dann gehört am Ende des Tages die Priorität mehr der „Qualität in der Sache“ und weniger dem Erhalt der Orte.
  24. 24. * 5. Qualität vor Ort und internationale Vernetzung sind keine Alternativen, sondern bedingen einander.
  25. 25. * 5. Als „Tankstellen für Sozialkapital“, als „Zugangspunkte für Vertrauenserneuerung“ bleibt unsere Arbeit auch – vielleicht gerade - im Zeitalter des Internets aktuell.
  26. 26. * OIKOSNET global* diverse* transforming* global
  27. 27. * Further reading:* John Hagel III, John Seely Brown, Lang Davison The Power of Pull: How Small Moves, Smartly Made, Can Set Big Things in Motion. 2010 http://www.edgeperspectives.com* Clay Shirky: Cognitive Surplus: Creativity and Generosity in a Connected Age. 2010  http://www.shirky.com* Augé, Marc: Orte und Nicht-Orte. Vorüberlegungen zu einer Ethnologie der Einsamkeit, Frankfurt/M. 1994
  28. 28. * http://www.oikosnet-europe.eu* http://www.oikosnet.org* Twitter: @oikosneteurope* Facebook: http://www.facebook.com/pages/Oikosnet-Europe/174164172615345* wolfgang.lenz@oikosnet-europe.eu mobile +49 151 25 25 25 20

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