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Presseerklärung - Ergebnisse Große Verkehrsumfrage 2010 von Mobil in Deutschland e.V._04. A.pdf

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[PDF]Pressemitteilung: Ergebnisse große "Verkehrsumfrage 2010"
[http://www.lifepr.de?boxid=180168]

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Presseerklärung - Ergebnisse Große Verkehrsumfrage 2010 von Mobil in Deutschland e.V._04. A.pdf

  1. 1.      An die Vertreter der Medien München, 04. August 2010 Ergebnisse große „Verkehrsumfrage 2010“ 95% der Verkehrsteilnehmer glauben, dass es bei Radarkontrollen nicht um Sicherheit geht 90 % der Verkehrsteilnehmer lehnen ein Tempolimit ab 90% der Verkehrsteilnehmer sind für eine Winterreifenpflicht bei LKWs 81% der Verkehrsteilnehmer sind der Ansicht, dass deutsche Autofahrer viel bezahlen und wenig Gegenleistung dafür bekommen 81% der Verkehrsteilnehmer meinen, dass die Politik nicht genügend für deutsche Autofahrer tut 60% der Verkehrsteilnehmer sind mit dem Zustand der Autobahnen nicht zufrieden 46% der Verkehrsteilnehmer fühlen sich von den Automobilclubs nicht in Ihren Interessen vertreten 14% der Verkehrsteilnehmer möchten sich in den nächsten 5 Jahren ein umweltfreundliches E- Mobil kaufenWas bewegt die Deutschen? Wie bewegen sie sich? Und was würden sie gerne verändern, bei ihrerMobilität? Acht Wochen hat Mobil in Deutschland e.V. deutsche Autofahrer, Passagiere und Reisende zumThema Verkehr befragt. Jetzt liegt das Ergebnis vor.Die Teilnahme an der großen „Verkehrsumfrage 2010“ war beachtlich. 2019 Personen haben von April bisJuli teilgenommen und die 26 Fragen beantwortet. Fast keiner der Teilnehmer hat eine Frageausgelassen, oder den Katalog abgebrochen d.h. wir haben anscheinend die richtigen Fragen gestellt.„2019 Teilnehmer über den Zeitraum von 12 Wochen spiegeln klare Vorstellungen und Wünsche derVerkehrsteilnehmer in Deutschland wieder. Deshalb werden wir das Gesamtergebnis sowohlBundesverkehrsminister Peter Ramsauer als auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zukommen lassen –quasi als kleinen Denkanstoß für gute Verkehrspolitik“, so Dr. Michael Haberland, der 1. Vorsitzende vonMobil in Deutschland e.V.. Mobil in Deutschland möchte mit seiner 1. Verkehrsumfrage 2010 ein Zeichensetzen für eine sinnvolle und funktionierende Mobilität in diesem Land.
  2. 2. AUSWERTUNG DER FRAGEN:Im nachfolgenden wollen wir Ihnen gerne zum besseren Verständnis noch die einzelnen Fragenthematisch zusammenfassen und für Sie aufschlüsseln. Die einzelnen Fragen und die genauenprozentualen Ergebnisse finden Sie separat als pdf-Anhang. Spannend fanden wir, dass einige Frageneine sagenhafte Zustimmungs- oder Ablehnungsquote von bis zu 95 Prozent (!) erzielten. Bei diesenThemen schienen sich die Verkehrsteilnehmer klar positionieren zu wollen, sich ganz einig zu sein. Aberlesen Sie selbst…Allgemein:Deutsche Verkehrsteilnehmer fahren viel Auto. 80% mehr als 10.000 km im Jahr. Das Auto ist dasFortbewegungsmittel Nr. 1. und wird es auf unbestimmte Zeit auch bleiben. Immerhin 90% aller Wege imLeben legen wir schließlich mit dem Auto zurück.Politik:Obwohl man meinen müsste, dass das Fortbewegungsmittel Nr. 1 in Deutschland eine starke politischeund gesellschaftliche Lobby hat, empfinden das die Verkehrsteilnehmer ganz und gar nicht so. Über 81%der Teilnehmer geben an, dass Sie sich als Autofahrer von der Politik nicht ausreichend vertreten fühlenund ebenfalls 81% meinen, dass Sie viel zu viel dafür bezahlen. Folglich wollen 74% der Befragten dieÖkosteuer abschaffen und über 55% der Befragten sind sogar für ein Grundrecht auf Mobilität.Maut:Auch das Thema Autobahnmaut, das gerade vor dem Hintergrund des Sparpakets sehr interessant seindürfte, hat Mobil in Deutschland näher beleuchtet. Interessant ist, wie klar die Deutschen differenzieren. Sogibt es für die Autobahnmaut per se eine klare Ablehnung von über 60% der Befragten. 70% derDeutschen votieren aber klar für eine Maut, wenn es sich dabei um eine für deutsche Autobahnfahrerkostenneutrale Autobahnmaut handelt. Mobil in Deutschland thematisierte dies bereits im letzten Mobil inDeutschland Magazin. Unser Vorschlag hier war: Ökosteuer abschaffen (durchschnittlich 140 EUR) imJahr und gleichzeitig eine Autobahnmaut in Höhe von 140 Euro einführen. Bringt dem StaatMehreinnahmen von rd. 1 Mrd. Euro.Interessensvertreter Automobilclubs:Interessant ist auch, dass sich die deutschen Autofahrer anscheinend nicht mehr von ihren Automobilclubsvertreten fühlen. Immerhin 19 Mio Deutsche sind in Automobilclubs organisiert, die aber offenbar nichtmehr die Sprache ihrer Mitglieder sprechen. Nur 39% fühlen sich in den Interessen vertreten, fast 46%nicht mehr.Autobahn und Tempolimit:Auch beim Thema Autobahnen differenzieren die Befragten genau. Gut 61% der Deutschen meinen, dasses in Deutschland zwar genügend Autobahnen gibt, fast 60% der Befragten sind aber auch der Meinung,
  3. 3. dass es mit dem Zustand der Autobahnen nicht weit her ist. Dies resultiert nicht zuletzt daraus, dass fast80% der Befragten denken, dass es in Deutschland zu viel Stau gibt. Auch das ist ein klarer Auftrag an diePolitik. Fast 90% der Befragten sprechen sich zudem klar gegen ein Tempolimit aus. Umfragen, diebehaupten, dass 50% der Deutschen gegen und 50% der Deutschen für ein Tempolimit sind, sind völligunzutreffend. Deutsche Autofahrer votieren klar gegen ein Tempolimit. Ebenfalls 75% der Befragten sindfür ein Überholverbot von LKWs bei zweispurigen Autobahnen.Winterreifenpflicht:Wir haben zwar gerade Sommer, aber der nächste Winter kommt bestimmt. 90% der Befragten sind füreine Winterreifenpflicht bei LKWs, 85% auch für eine Winterreifenpflicht von PKWs. Stellt sich die Frage,warum bei diesem wichtigen Sicherheitsthema der Gesetzgeber überhaupt noch nicht aktiv geworden ist.Umweltzone:Auch beim Thema Umweltzonen-Chaos in Deutschland sind sich die Verkehrsteilnehmer einig. Fast 85%der Deutschen glauben, dass die Umweltzonen nicht ihren Zweck erfüllen. Mobil in Deutschland geht nocheinen Schritt weiter: Nachdem weder der ökologische Nutzen bis heute nachgewiesen ist, noch einebundeseinheitlich überschaubare Regelung vorhanden ist, sollte man das Projekt auf unbestimmte Zeiteinfach aussetzen und die Autofahrer von dieser Schikane befreien.E-Mobilität:Auch beim Thema E-Mobilität haben sich die deutschen Verkehrsteilnehmer klar positioniert. Immerhin79% der Befragten sind für eine Förderung von umweltfreundlichen Techniken, über 14% der Befragtenwollen sich in den nächsten 5 Jahren ein E-Mobil kaufen.Radarkontrollen:Das Thema Radarkontrollen ist ebenfalls ein Dauerbrenner bei Mobil in Deutschland. Denn: Noch immernehmen Radarkontrollen in einigen Ländern und Städten inflationär zu. Trotz des Blitzer-Wahnsinns ist derdeutsche Autofahrer grundsätzlich für Radarkontrollen: 68% akzeptieren diese, wenn es um Sicherheitgeht. Aber – und das ist der höchste Wert überhaupt in unserer diesjährigen Verkehrsumfrage 2010 – 95%der Befragten glauben, dass es bei Radarkontrollen nicht um Sicherheit geht. Demnach wollen auch 91%der Befragten, dass man Radarkontrollen unterbindet, die offensichtlich nur Geld in die Kassen vonBehörden spülen. Das ist ein Auftrag an den Bundesverkehrsminister. Mobil in Deutschland fordert dasschon lange. Polizei und Behörden haben immer dementiert, dass es ums Geld geht. Doch eigentlichglaubt kaum jemand dieser Argumentation. Mobil in Deutschland fordert auch hier den Bundesgesetzgeberauf, klare Richtlinien aufzustellen und Länder wie Kommunen bei deren Selbstbedienungsmentalität in dieSchranken zu weisen.Bahn und Billigflieger:Das letzte Kapitel galt dem öffentlichen Verkehr, genauer gesagt der Bahn und den Billigfliegern. Auch hiergibt es eine klare Positionierung der Verkehrsteilnehmer und große Unterschiede im Bereich derZufriedenheit. 17% der Verkehrsteilnehmer fliegen oft mit Billigfliegern, 80% tun dies nicht. Immerhin 27%
  4. 4. der Teilnehmer geben an, dass sie mit Preis- und Leistungsverhältnis der Flieger zufrieden sind, nur 19%sind nicht zufrieden. 54% haben dazu keine Meinung. Bei der Bahn hingegen sieht es deutlich schlechteraus, um nicht zu sagen das Bild ist katastrophal. Zwar geben 33% der Teilnehmer an, dass sie öfter mitder Bahn unterwegs sind, 65% der Befragten sind es nicht, aber hinsichtlich der Zufriedenheit sind dieBahnkunden sehr kritisch: 60% der Befragten sind mit dem Preis- Leistungsverhältnis nicht einverstanden,nur 10 % zufrieden, 30% haben dazu keine Meinung. Billig-Airlines haben somit zwar deutlich wenigerKunden als die Bahn, aber viel zufriedenere Kunden.„Mobil in Deutschland wird jetzt jedes Jahr eine große Verkehrsumfrage starten. Zum einen, um einStimmungsbild über Themen der Mobilität und des Verkehrs zu bekommen, zum anderen um denPolitikern klare Vorstellungen seiner Verkehrsteilnehmer mitzuteilen“, so Dr. Michael Haberland, der 1.Vorsitzende von Mobil in Deutschland.Weitere Informationen gibt es auf www.mobil.orgWir bitten um Veröffentlichung!Dr. Michael Haberland1. Vorsitzender

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