PI_Mercedes-Benz F-CELL World Drive_Finale_d.pdf

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[PDF] Pressemitteilung: Erfolgreicher Zieleinlauf: F-CELL World Drive erreicht Stuttgart nach Weltumrundung
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PI_Mercedes-Benz F-CELL World Drive_Finale_d.pdf

  1. 1. Mercedes-Benz F-CELL World Drive – das Finale Presse-Information(UIROJUHLFKHU =LHOHLQODXI )(// :RUOG 01. Juni 2011ULYH HUUHLFKW 6WXWWJDUW QDFK:HOWXPUXQGXQJ• UHL %.ODVVH )(// IDKUHQ PHKU DOV NP XP GLH :HOW• $OOWDJVWDXJOLFKNHLW GHU %UHQQVWRII]HOOHQWHFKQRORJLH HLQGUXFNVYROO EHZLHVHQ• =XYHUOlVVLJHU %HWULHE DXFK XQWHU VFKZLHULJHQ %HGLQJXQJHQ• ,QLWLDO]QGXQJ IU $XVEDX GHU :DVVHUVWRIILQIUDVWUXNWXU• HPLVVLRQVIUHL ]XUFNJHOHJWH .LORPHWHUPlanmäßig und erfolgreich ist heute in Stuttgart der „Mercedes-Benz F-CELLWorld Drive“, die erste Weltumrundung mit Brennstoffzellenfahrzeugen, zuEnde gegangen. Nach mehr als 30.000 Kilometern fuhren drei Mercedes-BenzB-Klasse F-CELL mit lokal emissionsfreiem Antrieb vor dem Mercedes-BenzMuseum in Stuttgart über die Ziellinie. Die wasserstoffbetriebenenB-Klassen und ihre Begleitfahrzeuge waren Ende Januar anlässlich desoffiziellen 125. Geburtstags des Automobils in Stuttgart gestartet und habenauf ihrer Reise 14 Länder auf vier Kontinenten durchquert.„Mit dem F-CELL World Drive haben wir gezeigt: Die Zeit ist reif für Elektro-Autos mit Brennstoffzelle. Jetzt muss das Thema Infrastruktur Fahrtaufnehmen“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG undLeiter Mercedes-Benz Cars. „Denn nur mit einer ausreichenden Zahl anWasserstofftankstellen können Autofahrer von den Vorteilen der Technologieprofitieren: große Reichweiten, kurze Tankzeiten, null Emissionen.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  2. 2. +HUDXVIRUGHUXQJ :DVVHUVWRIILQIUDVWUXNWXU Seite 2Im Rahmen des F-CELL World Drive profilierte sich die Mercedes-BenzB-Klasse F-CELL als Botschafter einer neuen, lokal emissionsfreien Auto-Mobilität der Zukunft. Gleichzeitig ging es Mercedes-Benz darum, für denAufbau eines flächendeckenden Netzes von Wasserstofftankstellen zu werben– ein wichtiger Faktor für den Markterfolg dieser Technologie. Bisher gibt esweltweit rund 200 Tankstellen, an denen Brennstoffzellenfahrzeuge betanktwerden können. In Deutschland ist nach Einschätzung von Experten ein Netzvon etwa 1000 stationären Tankstellen für eine flächendeckende Basis-versorgung ausreichend. In Zukunft, so ein zentrales Ziel von Mercedes-Benz,sollen Autofahrer überall auf der Welt Wasserstoff tanken können – so wieheute Benzin und Dieselkraftstoff.Exklusiver Partner für die Wasserstoff-Versorgung auf dem F-CELL WorldDrive war die Linde Group, die dank ihres Wasserstoff-Know-hows und ihrerweltweiten Präsenz die Versorgung während der gesamten Weltumrundunggewährleistet hat. Eine gemeinsam entwickelte mobile Betankungseinheit aufBasis eines Mercedes-Benz Sprinters hat die Tour begleitet. Nur so ließ sich dieKraftstoffversorgung auch auf abgelegenen Streckenabschnitten ermöglichen.$OOWDJVWDXJOLFKNHLW GHV %UHQQVWRII]HOOHQDQWULHEV XQWHU %HZHLV JHVWHOOWWährend des F-CELL World Drive konnte Mercedes-Benz die Qualitäten seinerBrennstoffzellenfahrzeuge hinsichtlich Fahrleistungen und Robustheiteindrucksvoll demonstrieren. Die World Drive Fahrzeuge waren nicht nur inInnenstädten, im Überlandverkehr und auf langen Autobahnetappenunterwegs, sondern bewährten sich auch abseits befestigter Straßenbeispielsweise auf Etappen in Australien und China.Auch ein unverschuldeter Unfall in Kasachstan konnte die B-Klasse F-CELLnicht aufhalten. Auf der Strecke von Almaty nach Balkhash wurde die B-KlasseF-CELL mit der Startnummer drei am linken hinteren Kotflügel gerammt. DieHinterachse sowie die Stoßdämpfer des Brennstoffzellen-Autos wurdenbeschädigt. In einer nahe gelegenen Werkstatt konnte das Brennstoffzellen-fahrzeug repariert werden und die Weltumrundung wieder aufnehmen.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  3. 3. Lediglich ein kleiner Blechschaden zeugt noch von diesem einzigen Seite 3Zwischenfall.5XQG XP GLH :HOW PLW :DVVHUVWRII LH 7RXU LQ =DKOHQDie Teilnehmer des F-CELL World Drive haben während der insgesamt 70Fahrtage zahlreiche Reisenotizen gesammelt, die die vielfältigen Eindrücke derTour dokumentieren und gleichzeitig die Alltagstauglichkeit derBrennstoffzellentechnologie an Bord der B-Klasse F-CELL unterstreichen. DieRekorddistanz von 648 Kilometern, verteilt auf zwei Teilstücke von jeweilsmehr als 300 Kilometern, wurde auf der Fahrt von Almaty nach Balkhash inKasachstan zurückgelegt. Rekordverdächtig waren ebenfalls die Einwohner-zahlen der besuchten Orte, die zwischen ganzen zwanzig in Balladonnia,Australien, und beeindruckenden 19 Millionen in Shanghai, China, lagen.Aufgrund der noch unzureichenden Wasserstoffinfrastruktur kam die mobileAnlage der Linde AG rund 130 Mal zum Einsatz, um die B-Klassen auf-zutanken. Entlang der Route konnte die B-Klasse F-CELL an 2 Wasserstoff-tankstellen in nur wenigen Minuten vollgetankt werden.0HUFHGHV%HQ] /DQJVWUHFNHQIDKUWHQ $XI GHQ 6SXUHQ YRQ %HUWKD %HQ]Mit dem nunmehr historischen F-CELL World Drive, der ersten Weltumrun-dung mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, knüpft Mercedes-Benz an einelange Reihe legendärer Langstreckenfahrten an. Beispielhaft dafür stehen dieerste Afrika-Durchquerung mit einem Automobil im Jahr 1909 sowie derlängste Dieselmarathon, die 2006 durchgeführte „E-Class Experience“, die über14.000 Kilometer von Paris nach Peking führte.Mit Blick auf die Zielsetzung knüpft der F-CELL World Drive unmittelbar andie weltweit erste Langstreckenfahrt überhaupt an: An die Pioniertat vonBertha Benz, die 1888 die legendäre erste Überlandfahrt mit dem Benz Patent-Motorwagen von Mannheim nach Pforzheim absolvierte. Sie stand prinzipiellvor der gleichen Herausforderung wie ihre Nachfolger mit der B-Klasse F-CELL.Denn auch sie konnte damals nicht einfach die nächste Tankstelle ansteuernund nachtanken.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  4. 4. In den Anfangstagen des Automobils mussten Autofahrer ihren Treibstoff noch Seite 4in der Apotheke kaufen. Bertha Benz hielt deshalb an der Stadt-Apotheke inWiesloch an. Denn nur da gab es damals das Leichtbenzin „Ligroin“, daseigentlich als Fleckentferner im Haushalt diente, aber auch als Treibstofftaugte. Erst allmählich, dann aber immer schneller, entwickelte sich ein heuteweltumspannendes Tankstellennetz. Das war eine entscheidende Vorausset-zung für den Siegeszug des 1886 von Daimler und Benz erfundenen Autos mitVerbrennungsmotor. Bei einem neuen Antriebsystem gilt die Devise:Alternative Antriebe brauchen alternative Infrastrukturen, im Fall der B-KlasseF-CELL sind es Wasserstoff-Tankstellen. Deshalb engagiert sich Mercedes-Benzals Erfinder des Automobils zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Politikfür den Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur – sowohl fürElektroautos mit Brennstoffzelle als auch für solche mit batterieelektrischemAntrieb.$QVSUHFKSDUWQHUEva Wiese, Telefon: +49 (0)711 17-92311, eva.wiese@daimler.comMatthias Brock, Telefon: +49 (0)711 17-91404, matthias.brock@daimler.comWeitere Informationen von Mercedes-Benz sind im Internet verfügbar:ZZZPHGLDGDLPOHUFRP und ZZZPHUFHGHVEHQ]FRPDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  5. 5. Die Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL Seite 5(UVWHV (OHNWURDXWR PLW YROOHU$OOWDJVWDXJOLFKNHLW XQG GHU )DKUGQDPLNHLQHV =ZHLOLWHU%HQ]LQHUVMit der neuen B-Klasse F-CELL bringt Mercedes-Benz sein erstes unterSerienbedingungen gefertigtes Elektrofahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb aufdie Straße. Die Kleinserienproduktion des umweltschonenden Elektroautos istbereits gestartet. 2010 wurden die ersten der rund 200 Fahrzeuge an Kundenin Europa und den USA ausgeliefert. Die technische Basis des Antriebs für dieB-Klasse F-CELL bildet das optimierte Brennstoffzellensystem der neuestenGeneration. Es ist rund 40 Prozent kleiner als das System in der A-KlasseF-CELL von 2004, entwickelt aber 30 Prozent mehr Leistung bei 30 Prozentweniger Verbrauch. Hauptkomponenten des Antriebs sind: der kompakteBrennstoffzellen-Stack, die leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterie, dreiDrucktanks für den auf 700 bar komprimierten Wasserstoff sowie derkompakte und leichte Antriebsmotor an der Vorderachse..DOWVWDUWIlKLJ ELV PLQXV *UDG HOVLXVDas Brennstoffzellenmodul der B-Klasse F-CELL, der Stack, zeichnet sich durcheine sehr gute Kaltstartfähigkeit bis minus 25 Grad Celsius aus. Das Systemverfügt über ein neues Befeuchtungssystem aus Hohlfasern. Dadurch kann,anders als bei den ersten Generationen der Brennstoffzelle, im Stack keinWasser mehr gefrieren und so den Kaltstart erschweren. Selbst bei minus 15Grad Celsius ist die Startzeit der B-Klasse F-CELL ähnlich kurz wie bei einemFahrzeug mit modernem Dieselmotor. Durch eine spezielle Betriebsstrategiewird gewährleistet, dass der Brennstoffzellen-Stack nach jedem Fahrzeugstartschnellstmöglich seine optimale Betriebstemperatur von etwa 80 Grad Celsiuserreicht. Dank des leitungsfähigen Kühlsystems und des intelligentenTemperaturmanagements wird diese „Wohlfühl-Temperatur“ unter allenBetriebsbedingungen konstant gehalten.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  6. 6. 5XQG .LORPHWHU 5HLFKZHLWH PLW HLQHU 7DQNIOOXQJ Seite 6Der Wasserstoff für den Betrieb der Brennstoffzelle wird mit 700 bar Druck inden drei Fahrzeugtanks gespeichert. Sie können knapp 4 Kilogramm desgasförmigen Kraftstoffs aufnehmen. Die Tanks sind nach außen hermetischdicht, so dass auch bei längeren Standzeiten des Fahrzeugs kein Wasserstoff indie Umgebung entweicht. Durch den hohen Kompressionsgrad kann dieB-Klasse F-CELL Reichweiten von bis zu 400 Kilometern pro Tankfüllungerreichen. Sind die Tanks leergefahren, können sie dank einesstandardisierten Betankungssystems einfach und schnell in weniger als dreiMinuten aufgefüllt werden.8PJHUHFKQHW QXU /LWHU LHVHOYHUEUDXFK SUR .LORPHWHUDer Elektromotor, eine permanent erregte Synchronmaschine, entwickelt eineSpitzenleistung von 100 kW (136 PS) und ein – E-Motor-typisch hohes -maximales Drehmoment von 290 Newtonmetern, das bereits von der erstenUmdrehung an zur Verfügung steht. Damit tritt die B-Klasse F-CELLausgesprochen souverän an und erfüllt hohe fahrdynamische Anforderungen,die zum Teil deutlich über dem Niveau eines Zweiliter-Benziners liegen.Dennoch verbraucht der lokal emissionsfreie Elektroantrieb mitBrennstoffzelle umgerechnet nur 3,3 Liter Kraftstoff (Diesel-Äquivalent) je 100Kilometer im NEFZ..RPSDNWH /LWKLXP,RQHQ%DWWHULH PLW KRKHU /HLVWXQJVGLFKWHAls Stromspeicher kommt eine leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterie mitHochvolt-Technik zum Einsatz. Sie verfügt über einen Energieinhalt von 1,4kWh und wird über den Kreislauf der Klimaanlage gekühlt. Mercedes-Benzkonnte bei der Batterie der B-Klasse F-CELL auf die Erfahrungen mit derLithium-Ionen-Technologie zurückgreifen, die für die S-Klasse S 400 HYBRIDentwickelt wurde. Vorteile der Lithium-Ionen-Batterie sind ihre kompaktenAbmessungen und die deutlich höhere Leistungsfähigkeit im Vergleich zuNickel-Metallhydrid-Batterien (NiMH). Die Energiedichte übertrifft die derNiMH-Technologie um 30 Prozent, die Leistungsdichte um 50 Prozent. DarüberDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  7. 7. hinaus zeichnet sie sich durch einen hohen Ladewirkungsgrad und eine lange Seite 7Lebensdauer aus.,QWHOOLJHQWHV $QWULHEVPDQDJHPHQW IU K|FKVWH (IIL]LHQ]Für die B-Klasse F-CELL hat Mercedes-Benz die Betriebsstrategie desElektroantriebs mit Brennstoffzelle perfektioniert. Bei besonders tiefenAußentemperaturen erhält der Elektromotor beim Kaltstart seine elektrischeEnergie sowohl aus der Lithium-Ionen-Batterie als auch aus dem„hochfahrenden“ Brennstoffzellensystem. Bei wärmeren Außentemperaturengenügt der Batteriestrom, die Brennstoffzelle wird dann - je nachLeistungsbedarf - später zugeschaltet. Im Fahrbetrieb hält dasEnergiemanagement das F-CELL-System immer im optimalen Arbeitsbereich.Die Lithium-Ionen-Batterie gleicht Differenzen zur erforderlichen elektrischenLeistung im momentanen Fahrzustand dynamisch aus.Bei jedem Bremsvorgang und bereits wenn man den Fuß vom Gas nimmt,wandelt der Elektromotor Bewegungsenergie durch Rekuperation inelektrische Energie um, die in der Batterie gespeichert wird. Beim Rangierenoder kurzen Fahrstrecken arbeitet der elektrische Antriebsmotor mitBatteriestrom. Reicht die Kapazität des Energiespeichers nicht aus, schaltetsich die Brennstoffzelle automatisch zu. Ob die elektrische Energie aus derLithium-Ionen-Batterie, aus der Brennstoffzelle oder aus beiden Systemenzusammen genutzt wird, entscheidet das intelligente Antriebsmanagementjeweils im Hinblick auf höchste Effizienz und Kundennutzen.9ROO DOOWDJVWDXJOLFKFünf Sitzplätze und ein Kofferraumvolumen von 416 Litern machen dieB-Klasse F-CELL zu einem voll alltags- und familientauglichen Automobil. Diewesentlichen Komponenten des Elektroantriebs mit Brennstoffzelle sindschwerpunktgünstig, platzsparend und bestmöglich geschützt im Unterbodendes Fahrzeugs verbaut. Die Vorteile der Konstruktion: • Das großzügige Raumangebot der B-Klasse bleibt vollständig erhalten. Durch die Integration des kompletten Brennstoffzellensystems imDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  8. 8. geräumigen Sandwichboden müssen keine Kompromisse bei Fahrgast- Seite 8 und Kofferraum sowie der Variabilität eingegangen werden. • Die im Sandwichboden eingebaute Antriebstechnik sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt. Daraus resultiert ein besonders sicheres und agiles Fahrverhalten. • Mercedes-typisch hohe Crashsicherheit durch Unterbringung der wesentlichen Antriebskomponenten sowie der Wasserstofftanks zwischen den Achsen.Die B-Klasse F-CELL bietet vollen Fahrspaß und volle Alltagstauglichkeit – unddas ohne lokale Emissionen. Auch in punkto Ausstattung hat das innovativeElektroauto viel zu bieten, zum Beispiel die Sonderlackierung in Bonamitsilbersowie exklusive Leichtmetallräder im 10-Speichen Design. Im Innenraumsorgen Lederausstattung, Sitzheizung, Klimaautomatik und COMAND-Systemsowie weitere Ausstattungsfeatures für hohen Komfort. Über eine dynamischeEnergiefluss-Anzeige auf dem Display des COMAND-Systems wird der Fahrerjederzeit über Ladezustand der Batterie, Betriebsmodus desBrennstoffzellensystems sowie über die im Umkreis verfügbarenWasserstofftankstellen informiert.6DIHW ILUVW +|FKVWH 6LFKHUKHLWVVWDQGDUGVMercedes-Benz legt bei der B-Klasse F-CELL die gleichen hohen Sicherheits-maßstäbe an wie bei allen anderen Serienfahrzeugen der Marke. Ausgangs-punkt bildet die sehr hohe Crashsicherheit der Mercedes-Benz B-Klasse, die imeuropäischen NCAP-Rating (New Car Assessment Programme) mit derHöchstzahl von fünf Sternen ausgezeichnet wurde. Das integrierte Sicherheits-konzept der B-Klasse F-CELL trägt den spezifischen Eigenschaften desinnovativen Antriebssystems Rechnung. Dabei flossen unter anderem die lang-jährigen Erfahrungen von Mercedes-Benz mit dem Elektroantrieb mitBrennstoffzelle aus der A-Klasse F-CELL sowie der Hochvolt-Technologie mitLithium-Ionen-Batterie aus dem S 400 HYBRID ein.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  9. 9. Die Sicherheit der antriebsspezifischen Komponenten inklusive Wasserstoff- Seite 9tanks in der B-Klasse F-CELL haben die Mercedes-Ingenieure durch mehr als30 Crashtests geprüft. Die Wasserstofftanks liegen aufprallgeschützt imSandwichboden. Sie nehmen den auf 700 bar komprimierten Wasserstoff aufund sind für alle denkbaren Belastungen ausgelegt. Bei einem Crash schließenSicherheitsventile die Wasserstoff-Versorgungsleitungen zur Brennstoffzelleund entkoppeln die Tanks von den übrigen Systemkomponenten. Auch nacheinem sehr starken Aufprall kann somit keine Gefährdung durch Wasserstoffentstehen. Im Falle einer übermäßigen Hitzeeinwirkung in Folge eines Brandeswird über ein temperaturgesteuertes Ventil der Tankinhalt kontrolliertabgelassen.Die Lithium-Ionen-Batterie und das Hochvoltsystem der B-Klasse F-CELL sind,den Erfahrungen mit der Hybridtechnologie des S 400 HYBRID folgend, miteinem umfangreichen, siebenfachen Sicherheitskonzept ausgerüstet. • Alle Kabel sind farblich unverwechselbar gekennzeichnet und mit entsprechenden Sicherheitshinweisen versehen. Dies verhindert unbeabsichtigte Fehlmontagen in der Produktion oder bei Reparaturen und erleichtert Inspektionskontrollen. • Lückenloser Berührschutz des gesamten Systems durch großzügig dimensionierte Isolierungen und Spezialstecker. • Die Lithium-Ionen-Batterie ist in einem hochfesten Stahl-Gehäuse untergebracht. Weitere Sicherheitsmerkmale: Abblasöffnung mit Berstscheibe und separatem Kühlkreislauf. Ein interner elektronischer Controller überwacht permanent die Sicherheitsanforderungen und signalisiert sofort eventuelle Fehlfunktionen. • Alle Hochvoltkomponenten sind durch eine elektrische Schleife miteinander verbunden. Bei einer Fehlfunktion wird das Hochvoltsystem automatisch abgeschaltet. • Sobald die Zündung auf „aus“ geschaltet wird oder bei möglichen Störungen wird das Hochvoltsystem aktiv entladen.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  10. 10. • Bei einem Unfall wird das Hochvoltsystem in Sekundenbruchteilen Seite 10 komplett abgeschaltet. • Permanente Überwachung des Systems auf Kurzschlüsse.Aufgrund des hohen Sicherheitsniveaus gibt es für Brennstoffzellenfahrzeugevon Mercedes-Benz keinerlei Beschränkungen bezüglich der Einfahrt inTiefgaragen, Parkhäuser oder Tunnels.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG

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