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[PDF] Pressemitteilung: Pkw wurden EU-weit um 3,1 % billiger, sind aber in Deutschland am teuersten
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  1. 1. www.arcd.de Presse-InformationNr. 928 10. Juni 2009Heute mit folgenden Themen: – Neue EU-Verordnung senkt Tarife für Mobiltelefonieren im Sommerurlaub – Pkw wurden EU-weit um 3,1 % billiger, sind aber in Deutschland am teuersten – EU-Parlament: Verkehrsexperten wiedergewähltNeue EU-Verordnung senkt Tarife für Mobiltelefonieren im SommerurlaubBad Windsheim (ARCD) – Die für Konsumentenschutz zuständigen Minister der 27 EU-Mitgliedsstaaten verabschiedeten einen Tag nach den EU-Wahlen neue Höchstpreise für dieMobiltelefonnutzung im Ausland (auch „Roaming“ genannt). Laut Ankündigung derEuropäischen Kommission tritt die neue Regelung rechtzeitig vor dem Sommerurlaub am 1.Juli in Kraft und wird für weitere Preissenkungen in diesem Bereich um bis zu 60 % sorgen.Die EU-Kommission will damit bösen Überraschungen nach dem Urlaub vorbeugen:„Europäische Bürger, die diesen Sommer in Urlaub fahren, können (auch im EU-Ausland) ruhi-gen Gewissens ihr Handy benutzen, ohne überteuerte Rechnungen fürchten zu müssen“,erklärte die für die Telekommunikation zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding. WichtigsteÄnderungen betreffen Preise für den SMS-Versand, Tarife für Datenübertragungen und densekundengenauen Abrechnungsmodus. Mobilfunknutzer müssen demnach pro SMS-Versandim EU-Ausland in Zukunft nirgends mehr als 0,11 Euro (ohne MwSt.) bezahlen – um mehr alsdie Hälfte weniger als der derzeitige EU-Durchschnittspreis von 0,28 Euro. Nach den neuenVorschriften müssen die Mobilfunkbetreiber Anrufe im oder aus dem Ausland überdies nach derersten halben Minute sekundengenau abrechnen, bei eingehenden Anrufen sogar ab derersten Sekunde. Ein Verrechnungsmodus pro angefangener Minute ist künftig illegal.Gegenwärtig zahlen die Verbraucher nach der Minutenabrechnung für ihre Anrufe etwa 20 %mehr, als sie eigentlich vertelefoniert haben, haben die Telekom-Spezialisten der EU-Kommission errechnet. Telekombetreiber müssen ihren Kunden zudem Schutz vor unerwartethohen Rechnungen anbieten in Form der Option, den Dienst unterbrechen zu lassen, sobaldein Rechnungsbetrag von 50 Euro erreicht wird. Der Verbraucher kann allerdings auch einenhöheren Betrag wählen. Auch die Tarife für Roaminganrufe werden erneut gesenkt: Die derzei-tigen Höchstpreise von 0,46 Euro für im Ausland getätigte und 0,22 Euro für im Ausland ange-nommene Anrufe werden am 1. Juli 2009 auf 0,43 Euro für ausgehende und 0,19 Euro für ein-gehende Anrufe gesenkt. ARCDPkw wurden EU-weit um 3,1 % billiger, sind aber in Deutschland am teuerstenBad Windsheim (ARCD) – In 23 der 27 EU-Mitgliedsstaaten sind die Preise für neue Autoszwischen Januar 2008 und Januar 2009 gesunken; Deutschland hingegen hat erstmals diehöchsten Listenpreise im EU-Vergleich, wie die EU-Kommission am 9. Juni in ihrem jährlichenAuto-Preisvergleich bekanntgab. Der Preisindex für Pkw fiel demnach EU-weit um1,3 Prozentpunkte, während der allgemeine Warenindex in diesem Zeitraum um 1,8 % Auto- und Reiseclub Deutschland 91427 Bad Windsheim Telefon 0 98 41/4 09-182 presse@arcd.de www.arcd.de/presse
  2. 2. www.arcd.de Presse-Informationzunahm. Inflationsbereinigt ergibt dies einen realen Preisnachlass auf Autos von durchschnitt-lich 3,1 %. Die Preis-Unterschiede zwischen Ländern der EURO-Zone und anderen europäi-schen Währungen nahmen krisenbedingt jedoch wieder zu. Die Pkw-Preise auf den größtenEU-Märkten Deutschland (- 0,9 %), Spanien (- 1,1 %) und Frankreich (- 0,2 %) gaben kaumnach, in Italien stiegen sie sogar um 0,9 %. Einzig in Großbritannien waren Fahrzeuge auf-grund der Pfund-Abwertung deutlich billiger (- 9,7 %) zu haben. Während Pkw vergangenesJahr in der EURO-Währungszone im Schnitt nur um 0,9 % günstiger wurden, sank der Preis inden neuen Mitgliedsstaaten um 6,9 %, um dort einem Zusammenbruch desNeufahrzeugmarktes entgegenzusteuern. Ausnahmen bildeten Rumänien (+ 3,7 %) undUngarn (± 0 %). Am niedrigsten waren die absoluten Nettopreise für Neufahrzeuge im Jahr2008 in Großbritannien – vor Schweden, Polen, Finnland und Dänemark. Deutlich mehr koste-ten die gleichen Fahrzeuge in Deutschland: Laut Kommission lagen die deutschen Listenpreiseum 5,5 % über dem Durchschnitt der Nettopreise in den EURO-Ländern und waren damit euro-paweit am höchsten, gefolgt von Frankreich und Belgien. Die EU-Kommission sieht in diesenPreisunterschieden grundsätzlich keine Trendumkehr; die Strategie der Automobilhersteller seinach wie vor vom Langzeittrend einer progressiven Reduzierung von Preisunterschieden inner-halb der EU gekennzeichnet. Größte Preisvariationen machten die Brüsseler Marktbeobachterhier bei Renault aus, die geringsten Differenzen wiesen Daimler und BWM auf. Für den EU-Bericht wurden ausschließlich Listenpreise zu Vergleichszwecken herangezogen – Nachlässeund Rabatte, die Händler ihren Kunden gewährten, konnten nicht berücksichtigt werden. ARCDEU-Parlament: Verkehrsexperten wiedergewähltBad Windsheim (ARCD) – Noch steht das offizielle Endergebnis der EU-Parlamentswahlenvom 7. Juni nicht fest. Einige profilierte Verkehrspolitiker der abgelaufenen Legislaturperiodehaben jedoch mit Sicherheit den Einzug in das neue Plenum geschafft und könnten ihren Sitzim (ab Ende Juli) neu konstituierten Verkehrsausschuss wieder einnehmen. Dazu zählen derBerliner Grünenpolitiker Michael Cramer und der EU-Abgeordnete Dieter-L. Koch (CDU) ausThüringen, der sich in 15 Jahren EU-Parlamentsarbeit auf Verkehrssicherheitsfragen speziali-siert hat. Der bayrische Wahlsieger Markus Ferber (CSU) sowie Fraktionskollegin RenateSommer (CDU Nordrhein-Westfalen) könnten ebenfalls weiterhin dem Verkehrsausschussangehören. Beide Abgeordnete der EVP-Fraktion würden bei sensiblen Dossiers aufUnterstützung des einzigen deutschsprachigen Volksvertreter Belgiens, Mathieu Grosch(Christlich-Soziale Partei), zählen können und in zahlreichen Belangen gemeinsam mit CorienWortmann-Kool (EVP, Niederlande) an einem Strang ziehen, auch wenn diese sich hartnäckigfür die heftig umstrittenen „Megatrucks“ einsetzt. Auf Seiten der Sozialdemokraten könnte BrianSimpson (Labour, Nordwest England) weiterhin als Wortführer in die Fußstapfen des im ver-gangenen Sommer verstorbenen Willy Piecyk (SPD) treten. Als erfahrene und gewissenhafteESP-Mitstreiter stünden dem Briten dank ihrer jeweiligen Wahlerfolge neben Jörg Leichtfriedaus Österreich Ines Ayala Sender (Spanien) sowie Said El Khadraoui (Belgien) zur Seite. IhresMandats noch nicht sicher ist sich die Tirolerin Eva Lichtenberger (Grüne, Österreich), die sichin Sachen Alpen-Transitproblematik und in TEN-Fragen einen Namen gemacht hat. In denRängen der Liberalen bleiben dem nächsten EU-Parlament engagierte Verkehrspolitiker wieDirk Sterckx (Belgien), Jeanine Hennis-Plaesschaert (Niederlande) und die Dänin Anne-E.Jensen erhalten. Abschied von der europäischen Parlamentsarbeit haben Größen wie Georg Auto- und Reiseclub Deutschland 91427 Bad Windsheim Telefon 0 98 41/4 09-182 presse@arcd.de www.arcd.de/presse
  3. 3. www.arcd.de Presse-InformationJarzembowski (CDU-Verkehrssprecher, Hamburg) genommen – oder wie Gilles Savary (SP,Frankreich) nehmen müssen. Auch Ulrich Stockmann (SPD) wurde zu weit hinten auf der Listeplatziert und wird ebensowenig wie Helmuth Markov (PDS, Brandenburg) im neuen Plenum sit-zen. Bedauert haben viele Abgeordnete den Abgang Paolo Costas (Liberale, Italien), der demVerkehrsausschuss als Vorsitzender gedient hatte und in den vergangenen fünf Jahren trotzstarker Divergenzen für ein konstruktives Arbeitsklima sorgen konnte. ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland 91427 Bad Windsheim Telefon 0 98 41/4 09-182 presse@arcd.de www.arcd.de/presse

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